{"id":9336,"date":"2026-08-31T06:32:45","date_gmt":"2026-08-31T04:32:45","guid":{"rendered":"http:\/\/woiczik.de\/?p=9336"},"modified":"2026-08-31T08:31:36","modified_gmt":"2026-08-31T06:31:36","slug":"volvo-tierparklauf-am-12-13-09-2026","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/woiczik.de\/?p=9336","title":{"rendered":"ISTAF am 30.08.2026 und VOLVO Tierparklauf\u00a0am 12\/13.09.2026"},"content":{"rendered":"<p>Views: 23<\/p>\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>ISTAF 2026<\/li>\n\n\n\n<li>Vorschau zum Volvo Tierparklauf<\/li>\n\n\n\n<li>Das Wettkampfwochenende<\/li>\n\n\n\n<li>Das Rennen<\/li>\n\n\n\n<li>Ausblick<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>ISTAF 2026<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Mit einer kleineren Gruppe (6 Personen) waren wir in diesem Jahr bei Temperaturen von bis zu 28 Grad, meist heiterem Himmel und zum Teil b\u00f6igem Wind beim ISTAF. Mein Trainer Christian, war selbst zahlreiche Male Teilnehmer in den 80ziger Jahren \u00fcber 3000 und 3000 Meter Hindernis bei dieser Veranstaltung.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit einer Dekade z\u00e4hlt leider das ISTAF nicht mehr zur h\u00f6chsten Kategorie der gr\u00f6\u00dften Leichtathletik-Veranstaltung der Welt, aber das ist ein anderes Thema.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das ISTAF im Berliner Olympiastadion vor 41.000 Zuschauern \u2013 und damit eines der zuschauerst\u00e4rksten Meetings der Welt \u2013 hat am Sonntagnachmittag mal wieder begeistert. Mit Leo Neugebauer, Julian Weber, Gesa Krause sowie den Lokalmatadoren Emil Agyekum und Gina L\u00fcckenkemper mit der deutschen 4 x 100-Meter-Mixed-Staffel gab es gleich f\u00fcnf deutsche Siege.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ganz nebenbei wurde im Kugelsto\u00dfring ein 42 Jahre alter Meetingrekord<\/strong>&nbsp;aus den Statistiken gel\u00f6scht. ISTAF-Chef Martin Seeber zog nach dem Leichtathletik-Spektakel eine positive Gesamtbilanz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_131119-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_131119-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9535\" srcset=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_131119-768x1024.jpg 768w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_131119-225x300.jpg 225w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_131119-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_131119-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_131119-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit einem breiten L\u00e4cheln im Gesicht und ins Publikum winkend absolvierte&nbsp;<strong>Leo Neugebauer<\/strong>&nbsp;(VfB Stuttgart) am Sonntag die letzten 150 Meter im 1500-Meter-Rennen des ISTAF-Dreikampfes. Der Welt- und Europameister im Zehnkampf hatte sich im Olympiastadion in den ersten beiden Disziplinen \u2013 100 Meter und Diskuswurf \u2013 einen beachtlichen Vorsprung von fast 40 Sekunden erarbeitet und brachte diesen sicher ins Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit gewann der Deutsche Rekordhalter wie 2024 den \u201eLeichtathletik-Triathlon\u201c im Olympiastadion. Daf\u00fcr musste auch nicht lange gerechnet werden, denn der Stuttgarter ging nach der Gundersen-Methode mit dem entsprechenden Vorsprung aus den ersten beiden Disziplinen auf die 1500 Meter. Der erste Athlet im Ziel war dementsprechend auch neuer ISTAF-Champion.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leo Neugebauer: Zittern vor dem gro\u00dfen Wurf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG-20260830-WA0005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG-20260830-WA0005-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9538\" srcset=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG-20260830-WA0005-768x1024.jpg 768w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG-20260830-WA0005-225x300.jpg 225w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG-20260830-WA0005-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG-20260830-WA0005.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Dabei musste Leo Neugebauer bei seiner Paradedisziplin Diskuswurf lange zittern. Nach zwei missgl\u00fcckten W\u00fcrfen musste unbedingt im letzten Versuch ein g\u00fcltiger Versuch her \u2013 und der Publikumsliebling lieferte. Mit 58,54 Metern nahm er der Konkurrenz mehr als zehn Meter oder 200 Punkte ab und sicherte sich den gro\u00dfen Vorsprung f\u00fcr die 1500 Meter. Zwar kamen Niklas Kaul (USC Mainz) und Amadeus Gr\u00e4ber (Eintracht Frankfurt) noch einmal bis auf etwa 35 Meter an den Europameister heran. Gef\u00e4hrden konnten sie Leo Neugebauer aber nicht.&nbsp;<strong>Den Spurt um Rang zwei entschied Youngster Amadeus Gr\u00e4ber knapp gegen Vize-Europameister Niklas Kaul f\u00fcr sich<\/strong>. \u201eEndlich konnte ich durch die Gundersen-Methode mal ein 1500-Meter-Rennen gewinnen. Ich wusste, dass ich mit dem Diskus so weit werfen konnte. Aber dann hie\u00df es f\u00fcr mich nach den zwei ung\u00fcltigen Versuchen nur: Augen zu und durch. Die 1500 Meter haben sich dann so angef\u00fchlt, als w\u00fcrde ich in die Saisonpause laufen\u201c, strahlte Leo Neugebauer nach seinem erneuten Coup im Olympiastadion.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit weit ausgebreiteten Armen, als wollte er alle 41.000 Fans im Olympiastadion umarmen, st\u00fcrmte&nbsp;<strong>Emil Agyekum<\/strong>&nbsp;(SCC Berlin) am Sonntagnachmittag beim ISTAF ins Ziel. Dem frischgebackenen Vize-Europameister \u00fcber 400 Meter H\u00fcrden und Berliner Lokalmatador war der Sieg da nicht mehr zu nehmen. Obwohl er auf den letzten Metern noch die eine oder andere Hundertstel verschenkte, war dem Deutschen Rekordhalter der Sieg nicht mehr zu nehmen. Mit 48,18 Sekunden gewann er nicht nur souver\u00e4n, sondern lief auch die schnellste ISTAF-Zeit seiner Karriere.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beweis f\u00fcr seine extrem starke Form. \u201eIch freue mich so, hier zu sein. Das Publikum war fantastisch, ich habe den Support gesp\u00fcrt und den ganzen Tag genossen\u201c, sagte der 27-J\u00e4hrige nach dem Rennen mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Als Zweiter machte sein Trainingspartner Owe Fischer-Breiholz (K\u00f6nigsteiner LV) mit 49,03 Sekunden den deutschen Doppelsieg im Olympiastadion perfekt. Bei den Frauen lief \u00fcber 400 Meter H\u00fcrden die Jamaikanerin Rushell Clayton mit 53,72 Sekunden zum Sieg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Julian Webers f\u00fcnfter ISTAF-Streich in Serie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_122231-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_122231-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9536\" srcset=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_122231-768x1024.jpg 768w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_122231-225x300.jpg 225w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_122231-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_122231-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_122231-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Einen Tag nach seinem 32. Geburtstag machte sich&nbsp;<strong>Julian Weber<\/strong>&nbsp;(USC Mainz) ein besonderes Geburtstagsgeschenk. Der in Berlin lebende Speerwerfer schickte im sechsten Versuch, als ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen war, das 800-Gramm-Ger\u00e4t auf 89,54 Meter. Damit \u00fcbertraf der Europameister, der in Birmingham ebenfalls im letzten Versuch mit 90,40 Metern gegl\u00e4nzt hatte, seine \u201eISTAF-Bestmarke\u201c um knapp einen Meter<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe die Diamond League extra ausgelassen, um hier beim ISTAF zu starten. Das hat sich gelohnt. Ohne die tollen Fans h\u00e4tte ich das nicht geschafft. Berlin ist geil, die Leichtathletik ist geil. Im letzten Versuch konnte ich einfach den Kopf ausschalten und alles oder nichts gehen\u201c, jubelte Julian Weber, der nun zum f\u00fcnften Mal in Folge beim ISTAF triumphierte. Rang zwei ging an Ex-Weltmeister Anderson Peters (Grenada; 83,32 m), Nick Thumm (VfB Stuttgart), der bei der EM mit Sensationssilber \u00fcberrascht hatte\u201c, kam mit 83,10 Metern dicht an seine Bestleistung heran und wurde in einem starken Feld Vierter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die 2000 Meter Hindernis wurden zum Schaulaufen der deutschen EM-Heldinnen.<\/strong>&nbsp;An der Spitze setzte sich Europameisterin&nbsp;<strong>Gesa Krause<\/strong>&nbsp;(Silvesterlauf Trier) auf den letzten beiden Runden ab und lief in 5:56,79 Minuten ungef\u00e4hrdet zum Sieg. Schneller war in diesem Jahr keine andere L\u00e4uferin auf der selten ausgetragenen Distanz. Den Trierer Doppelsieg machte Olivia G\u00fcrth mit 6:02,65 Minuten perfekt. \u201eEs war f\u00fcr mich ein tolles Jahr und wollte es unbedingt hier beim ISTAF ausklingen lassen. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Jahre dem Hindernislauf erhalten bleiben\u201c, versprach Gesa Krause.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>42 Jahre alter Meetingrekord ist Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einen echten Kracher lie\u00df&nbsp;<strong>Chase Jackson&nbsp;<\/strong>los. Die zweimalige Kugelsto\u00df-Weltmeisterin aus den USA bef\u00f6rderte die Vier-Kilo-Kugel gleich im ersten Versuch auf 21,02 Meter. Als die Weite auf der Anzeigetafel erschien, kannte die Freude kein Halten mehr. Denn mit dem ersten 21-Meter-Sto\u00df ihrer Karriere steigerte sie nicht nur ihren US-Rekord um sieben Zentimeter, sondern auch den 42 (!) Jahre alten ISTAF-Rekord von Hallen-Weltrekordlerin Helena Fibingerov\u00e1 (Tschechien) um vier Zentimeter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuf diese Weite habe ich schon so lange gewartet. Ich freue mich riesig, dass es hier geklappt hat. Denn die Stimmung war einfach super\u201c, jubelte Chase Jackson nach dem Rekordsto\u00df. Auch dahinter erzielten die Athletinnen Weltklasseweiten: Sarah Mitton (Kanada) sicherte sich mit 20,10 Metern Rang zwei. Olympiasiegerin Yemisi Mabry (MTG Mannheim) kratzte an der 20-Meter-Marke und wurde mit 19,73 Metern Dritte. F\u00fcr die 27-J\u00e4hrige war es der zweitbeste Wettkampf ihrer Freiluftsaison.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Olympiasiegerin Valarie Sion regiert im Diskusring<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits zum Start des Meetings bewies&nbsp;<strong>Valarie Sion<\/strong>, dass sie die \u201eHerrin des Rings\u201c ist. Die Diskuswurf-Seriensiegerin aus den USA war mit 67,89 Metern nicht zu schlagen und h\u00e4tte mit vier ihrer sechs Versuchen gewonnen. Ganz stark pr\u00e4sentierte sich nach einer langen Saison Leia Braunagel. Die Frankfurterin sicherte sich beim Prestige-Meeting mit 64,60 Metern Rang zwei und kam bis auf einen halben Meter an ihre Bestleistung heran. Vize-Europameisterin Shanice Craft (SV Halle) belegte mit 61,61 Metern Rang drei. \u201eDas ISTAF ist eins meiner Lieblingsmeetings. Die Energie der Zuschauer im Olympiastadion und seine Geschichte machen das Meeting so besonders\u201c, bedankte sich die zweimalige Olympiasiegerin Valarie Sion bei den Fans.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten Entscheidungen des stimmungsvollen Leichtathletik-Nachmittags fielen auf der Sprintgeraden. Bei den M\u00e4nnern st\u00fcrmte&nbsp;<strong>Kadrian Goldson<\/strong>&nbsp;(Jamaika) mit 9,98 Sekunden zum 100-Meter-Sieg. Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV) belegte als schnellster Deutscher mit 10,23 Sekunden Rang vier. Den Schlusspunkt setzten die Sprinterinnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nach vorn gepusht von 41.000 jubelnden Fans gab Lokalmatadorin Gina L\u00fcckenkemper (SCC Berlin)<\/strong>&nbsp;bis zum Zielstrich alles f\u00fcr den Sieg. Mit 11,22 Sekunden musste sich die 29-J\u00e4hrige in ihrem zweitschnellsten Rennen der Saison nur der Jamaikanerin&nbsp;<strong>Sabrina Dockery<\/strong>&nbsp;(11,13 sec) geschlagen geben. Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar) belegte mit 11,39 Sekunden Rang f\u00fcnf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutsche Mixed-Staffel nicht zu schlagen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das deutsche Duo hatte schon knapp zweieinhalb Stunden zuvor \u00fcber einen Sieg jubeln d\u00fcrfen. Zusammen mit Marvin Schulte (ASV K\u00f6ln) und Lucas Ansah-Peprah st\u00fcrmten sie in der Mixed-Staffel \u00fcber 4 x 100 Meter in 40,99 Sekunden zum Sieg. Im H\u00fcrdensprint hatten die Athletinnen mit dem Gegenwind zu k\u00e4mpfen. Den ISTAF-Sieg schnappte sich&nbsp;<strong>Danielle Williams<\/strong>&nbsp;(Jamaika) mit 12,78 Sekunden. Dahinter folgten Amber Hughes (USA) und Laeticia Bapt\u00e9 (Frankreich), die beide 12,88 Sekunden liefen. Als schnellste Deutsche lief Rosina Schneider (TV Sulz) mit 12,93 Sekunden auf Rang f\u00fcnf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber 1500 Meter biss Robert Farken (SG Motor Gohlis-Nord Leipzig)<\/strong>&nbsp;die Z\u00e4hne zusammen. Denn an der Spitze dr\u00fcckte&nbsp;<strong>Cameron Myers<\/strong>&nbsp;unnachgiebig aufs Gaspedal. L\u00f6sen konnte sich der Australier aber erst auf der Zielgeraden. Mit 3:30,96 Minuten holte sich der 3000-Meter-Ozeanienrekordhalter den Sieg. Robert Farken folgte als Zweiter mit 3:31,73 Minuten und bewies erneut auf gro\u00dfer B\u00fchne, dass er aktuell der beste Mittelstreckler Deutschlands ist. Auf Rang zehn steigerte Hindernisspezialist Karl Bebendorf (Dresdner SC), EM-Dritter von Birmingham, seine Saisonbestzeit auf 3:36,16 Minuten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Besonderes Gef\u00fchl auf der blauen Bahn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHier auf der blauen Bahn zu laufen, ist immer etwas Besonderes. Ich hatte eine Zeit unter 3:30 Minuten im Kopf. Aber mit der Zeit bin ich trotzdem zufrieden. In den vergangenen Tagen habe ich nun alle Medaillengewinner der EM geschlagen. Das bringt mir keine Medaille, aber es ist befriedigend zu wissen, dass ich in guter Form bin\u201c, sagte Robert Farken.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die 800 Meter der Frauen wurden erst auf den letzten Metern entschieden. Klaudia Kazmierska kam auf der Zielgeraden noch einmal stark auf, doch&nbsp;<strong>Nigist Getachew<\/strong>&nbsp;war ihr ein paar Hundertstel voraus. Mit 1:58,04 Minuten setzte sich die \u00c4thiopierin vor der Polin (1:58,11 min) durch. Als schnellste deutsche L\u00e4uferin sicherte sich Smilla Kolbe (Eintracht Frankfurt) mit 2:00,68 Minuten Rang sechs.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ernest John Obiena beh\u00e4lt bei der Windlotterie die Ruhe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Stabhochsprung mussten die Starter nicht nur enorme H\u00f6hen meistern, sondern auch mit dem frischen Wind zurechtkommen. Am besten meisterte das&nbsp;<strong>Ernest John Obiena<\/strong>. Der Landesrekordler aus den Philippinen \u00fcbersprang als einziger 5,82 Meter. Hinter Ylio Philtjens (Belgien; 5,72 m), Robin Emig (Frankreich; 5,72 m) und KC Lightfoot (USA; 5,62 m) belegte der EM-Finalist Bo Kanda Lita Baehre (D\u00fcsseldorf Athletics; 5,62 m). Den Weitsprung der Frauen gewann nach der verletzungsbedingten Absage von Olympiasiegerin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz)&nbsp;<strong>Tyra Gittens<\/strong>&nbsp;(Trinidad und Tobago) mit 6,79 Metern vor Marthe Koala (Burkina Faso; 6,71 m).<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4ngst Tradition hat das Para-Kugelsto\u00dfen beim ISTAF. Angetrieben durch das begeisterte Publikum bef\u00f6rderte Weltrekordler&nbsp;<strong>Niko Kappel<\/strong>&nbsp;(VfB Stuttgart) sein vier Kilogramm schweres Arbeitsger\u00e4t auf 14,06 Meter. Damit war der Paralympicssieger in der Startklasse F41 (Kleinw\u00fcchsige) nicht zu schlagen. \u201eDie 14 Meter sind immer eine Benchmark, da werden die internationalen Medaillen vergeben. Das Publikum war einfach geil \u2013 so wie immer beim ISTAF\u201c, freute sich der Stuttgarter nach seinem Triumph. Beste Para-Kugelsto\u00dferin war&nbsp;<strong>Charlotte Bolton<\/strong>&nbsp;(Kanada) mit 9,58 Metern. Im Para-Sprint \u00fcber 100 Meter entschieden sieben Hundertstel \u00fcber den Sieg.&nbsp;<strong>Felix Streng<\/strong>&nbsp;(Sprintteam Wetzlar) setzte sich mit 10,85 Sekunden vor Sherman Guity Guity (Puerto Rico; 10,92 sec), der 2024 bei den Paralympics in Paris triumphiert hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rudi Thiel ehrt \u201eseinen\u201c neuen Meetingrekordler<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen Meetingrekord sorgten die Mittelstrecken-Youngster.&nbsp;<strong>An der Spitze der \u201eRudi-Thiel-Meile\u201c<\/strong>&nbsp;\u2013 benannt nach dem<strong>&nbsp;langj\u00e4hrigen ISTAF-Chef<\/strong>&nbsp;\u2013 folgte&nbsp;<strong>Bakr El Asri<\/strong>&nbsp;(Spanien) dem schnellen Tempo des Pacemakers. Der U20-Weltmeister \u00fcber 3000 Meter Hindernis lie\u00df auch nach dem Ausscheiden des Tempomachers nicht nach und blieb als erster U20-L\u00e4ufer bei der Rudi-Thiel Meile mit 3:58,89 Minuten unter vier Minuten. Den Spurt um Rang zwei entschied Tom Stephan (TV Lilienthal) mit 4:14,44 Minuten f\u00fcr sich.&nbsp;<strong>Seine Siegestroph\u00e4e erhielt Bakr El Asri aus den H\u00e4nden von \u201eMr. ISTAF\u201c Rudi Thiel, der es sich auch mit 98 Jahren nicht nehmen lie\u00df, \u201esein\u201c Meeting im Olympiastadion live zu verfolgen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Zusammenspiel der Athletinnen und Athleten mit den Fans im Olympiastadion hat mal wieder gezeigt, wie faszinierend die Leichtathletik ist. Die Stimmung bei den 41.000 Zuschauern war fantastisch und eine echte Werbung f\u00fcr unseren Sport. Ich m\u00f6chte mich ausdr\u00fccklich bei allen Athletinnen und Athleten, die Weltklasseleistungen gezeigt haben, den Fans, allen Sponsoren und Helfenden bedanken, dass sie so ein tolles Event auf die Beine gestellt haben\u201c, zog Meetingchef<strong>&nbsp;Martin Seeber<\/strong>&nbsp;eine \u00e4u\u00dferst positive Bilanz des ISTAF 2026.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin ist bereit f\u00fcr die deutsche Olympiabewerbung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Stars von heute wurden im Olympiastadion gefeiert<strong>.&nbsp;<\/strong>Gleich zehn Berliner Goldmedaillengewinnerinnen und -gewinner bei Olympischen und Paralympischen Spielen bestiegen noch einmal das gro\u00dfe Siegerehrungspodest und warben f\u00fcr die&nbsp;<strong>Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Berlin<\/strong>. In vier Wochen entscheidet der Deutsche Olympische Sport-Bund (DOSB), mit welchem deutschen Bewerber Deutschland um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 ins Rennen geht. \u201eWir haben tolle Sportst\u00e4tten, ein gutes Konzept und eine passende Infrastruktur. Ich glaube, die deutschen Chancen sind mit Berlin besser als mit den anderen Bewerbern. Das ISTAF heute hat das wieder gezeigt: Die Berlinerinnen und Berliner k\u00f6nnen Stimmung machen. Au\u00dferdem haben wir mit dem Olympiastadion das beste Leichtathletikstadion der Welt\u201c, so Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU).<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>2. <strong>Vorschau zum Volvo Tierparklauf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/volvo-tierparklauf-streckenplan-2023.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"507\" src=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/volvo-tierparklauf-streckenplan-2023.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7182\" srcset=\"http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/volvo-tierparklauf-streckenplan-2023.jpg 750w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/volvo-tierparklauf-streckenplan-2023-300x203.jpg 300w, http:\/\/woiczik.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/volvo-tierparklauf-streckenplan-2023-444x300.jpg 444w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Drei Wochen vor der Veranstaltung waren die Kinder- und Bambinil\u00e4ufe bereits vollst\u00e4ndig ausgebucht. Auch der erste 5-km-Lauf am Samstag, in dem ich starten werde, ist schon belegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bisherige Teilnahmen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2013:<\/strong> 5,6 km in 23:39 min. (1300 Teilnehmer \u00fcber 5,6 km-Gesamt: Platz 30-AK 45 Platz 6)- damals mit 75,1 kg am Start gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2014:<\/strong> 10 km in 43:13 Minuten (21:01\/22:12), 2000 Teilnehmer \u00fcber 10 km Gesamtplatz 70, M45 Platz 8- bei Temperaturen um 28 Grad<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2015:<\/strong> 10 km in 43:41 Minuten (21:18\/22:23), 2000 Teilnehmer \u00fcber 10 km Gesamtplatz 107, M45 Platz 10<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2017<\/strong>: 10 km in 44:56 Minuten (1800 Teilnehmer \u00fcber 10 km-Platz 129.Gesamt-M 45-Platz 17)-bei hervorragenden Laufbedingungen mit 15 Grad um 9.30 Uhr am Start<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2019<\/strong>: 5 km in 21:01 min. (1340 Teilnehmer \u00fcber 5 km-48.Gesamtplatz-M50-Platz 5)-(3:58\/4:11\/4:08\/4:12\/4:31)- am Start waren bereits um 10.00 Uhr weit \u00fcber 20 Grad<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2022<\/strong>: 5 km in 21:58 min. (5100 Teilnehmer Gesamt- 5 km- in meinem Lauf 605 Teilnehmer*Innen-Gesamt 23- M55 Platz 2)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2024<\/strong>: 5 km in 22:30 min. ( 1500 Teilnehmern wurde ich Gesamt 31 und Sieger der M55 am Samstag)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Views: 23 Mit einer kleineren Gruppe (6 Personen) waren wir in diesem Jahr bei Temperaturen von bis zu 28 Grad, meist heiterem Himmel und zum Teil b\u00f6igem Wind beim ISTAF. 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