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Foto: TCS London Marathon / John Lovelock
Die derzeit wohl größte Zeit-Barriere in der Leichtathletik ist jetzt auch offiziell gefallen: Der Kenianer Sabastian Sawe durchbrach beim London-Marathon sensationell die Zwei-Stunden-Marke und verbesserte den Weltrekord auf 1:59:30 Stunden. Der 31-Jährige gewann auch sein viertes großes Rennen über die 42,195 km und steigerte den Weltrekord, den sein zwischenzeitlich bei einem Unfall verstorbener Landsmann Kelvin Kiptum 2023 mit 2:00:35 in Chicago aufgestellt hatte, um 65 Sekunden. Mit seiner Fabelzeit von 1:59:30 war Sabastian Sawe in London sogar schneller als Eliud Kipchoge in Wien 2019. Der Kenianer war damals in einem nicht Rekord-konformen Rennen bereits 1:59:40,2 gelaufen.

Berlin, Germany September 20-21, 2025
Photo: Victah Sailer@PhotoRun
Schon beim letztjährigen Berlin Marathon hätte er wohl, bei besseren Witterungsbedingungen wie viel Sonne und 23 Grad am Start, den Weltrekord „geschafft“.
Die wichtigsten Zwischenzeiten
Sabastian Sawe – Weltrekordlauf
| Distanz | Zwischenzeit |
| 5 km | ca. 14:15 |
| 10 km | ca. 28:30 |
| 15 km | ca. 42:50 |
| 20 km | ca. 57:20 |
| Halbmarathon | 1:00:29 |
| 30 km | ca. 1:25:40 |
| 35 km | ca. 1:39:34 |
| 40 km | ca. 1:53:20 |
| Ziel | 1:59:30 |
Besonders auffällig: Sawe lief einen starken negativen Split – etwa 60:29 / 59:01, also die zweite Hälfte sogar noch schneller als die erste. Das ist bei Weltrekordtempo außergewöhnlich selten.
Ich habe mir gestern im TV erst den Hamburg Marathon im NDR und dann den „Mega-Lauf“ in London auf Eurosport angeguckt. Zwischendurch noch den Halbmarathon in Düsseldorf.
Anschließend „hochgepowert“ 4 km im 4:27er Tempo noch einen Tempodauerlauf gemacht.
Mega