Havellauf am 17.07.

Start zum diesjährigen Havellauf

Der Havellauf ist seit 1990 ein ganz besonderer Volkslauf, bei dem sich auf „krummer“ Distanz die Breite des Laufsports mit der lokalen Elite trifft. Die freundschaftliche Atmosphäre, von der die gesamte Veranstaltung erfüllt ist, hat den Havellauf zur Legende im Berliner Läuferjahr gemacht.Die Strecke wurde ursprünglich als „ungefähr 14km“ ausgeschrieben.

 

Da ging es mir noch gut (bei ca. km 2)

Vor einigen Jahren wurde sie durch Hugh Jones nachgemessen, den Streckenvermesser der internationalen Straßenlaufvereinigung AIMS, der alljährlich für die Weltrekordtauglichkeit des Berlin-Marathons sorgt, und gilt seitdem als 13,7 km lang.Da es immer Diskussionen im Bezug auf Laufstrecken gibt (siehe auch Gropiuslauf) ist erstaunlich, dass mein GPS “nur” 12,89 km anzeigte.

 

Da hatte ich noch “nicht Rücken”

Wie lang die Strecke ganz genau ist, war niemals wirklich wichtig. Das Wichtige: Es geht vom Flensburger Löwen entlang des Havelufers zum Hirschtor des Schloßparks Glienicke und auf gleicher Strecke zurück. Die Ausblicke unterwegs sind geschenkt und sehen von jeder Richtung aus anders aus. Wie auch der Löwe.

 

Mein Havellauf 2016:

Beim Havellauf 2004

Nach den sehr erfolgreichen, schnellen Wettkämpfen über kürzere Laufstrecken sollte der diesjährige Havellauf als Einstieg für die Trainingsperiode für die Herbstsaison (mit Höhepunkt Disneyland Paris-Halbmarathon) dienen. Aber bereits am Freitag vor dem Lauf meldete sich mein unterer Rücken mit massiven Verspannungen. Daher wollte ich es beim Havellauf ruhiger als früher angehen lassen. Das Einlaufen mit meinem Laufpartner Willi vom PSV verlief gut und auch der erste Kilometer in 4:38 min. beim Wettkampf war eine Punktlandung. Im konstanten Tempo durchlief ich auch noch den Kilometerpunkt 5 in 22:30 Minuten und war auf Kurs unter 1:03 h, was meine diesjährige Wunschzeit gewesen wäre. Ich lief bis dahin mit Rolf Fleischmann & Clemens Rath bis km 6 zusammen. Am Ende liefen Beide 1:01:36 h.

Und dann?   

Kurz vor dem Ziel

Kurz vor dem ersten Verpflegungspunkt vor Kilometer 6 taten gleichzeitig meine beiden Hüftbeuger weh und Sekunden später wurde mein unterer Rücken fest. Bis zum Wendepunkt bei Kilometer 7 (31:50 Minuten) verlor ich schon 15 Sekunden pro Kilometer. Dann ging aber gar nichts mehr. Die Schmerzen der Verspannungen schossen bis zur Halswirbelsäule. Nun hieß es nur noch irgendwie gesund ins Ziel zu kommen. Viele, viele Havelläufer zogen an mir vorbei und mir ging es immer schlechter (sieht man gut auf dem Foto). Kilometer 10 wurde in 46:49 Minuten passiert, aber es wurde noch schlimmer. Unterwegs Dehnen half auch nichts mehr, im über 5er Schnitt quälte ich mich dann mit 1:07:16 h als Gesamt 71 ins Ziel.

Abends linderte ich auf der “Black Roll” ein wenig meine Schmerzen, aber nur ein wenig. Am Montag nach dem Havellauf dehnte ich meinen Rücken auf und lief einige Kilometer aus. Am Mittwoch geht es dann zu Peter Schorpp (Osteopath), mit der Hoffnung, dass er die Verspannungen lösen kann.

Streckenrekorde

Läuferinnen: Kathrin Weßel 48:45 (2000)
Läufer: Romuald Krupanek 42:34 (1993) und Jens Karraß 42:34 (1997)

Bisherige Teilnahmen:

1995: 1:03:11 h (523 Teilnehmer-Gesamtplatz 200-MH:32)- 2000: 56:11 min. (829 Teilnehmer.Gesamtplatz 65-AK M 30 Platz 13)- 2002: 55:55 min- 2003: 55:23 min.-2004: 57:07 min.- 2009: 59:34 min. (800 Teilnehmer-Gesamtplatz 79-AK M 40-Platz 25)

3.Gropius-Lauf am 03.07.2016

Start zum 10 km Lauf (Foto: A.Woiczik)

Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen knapp über 20 Grad gingen beim diesjährigen Gropius-Lauf knapp 600 Teilnehmer (640 Voranmeldungen) an den Start und sorgten für einen Teilnehmerrekord. Hier wird Inklusion gelebt: Menschen mit und ohne Behinderung liefen beim Gropius-Lauf gemeinsam für den guten Zweck. Zum dritten Mal organisierten der SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V. in Kooperation
mit der Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung Katharina Smaldino und PM Projektmanagement/Werbespitze Kreativteam das sportliche Event, das für ein besseres Miteinander und eine inklusive Gesellschaft geworben.

 

 

Veranstaltungsrekord durch Volker Goineau (ART Düsseldorf) über 10 km in 30:37 min.

Bezirksbürgermeistern Dr. Franziska Giffey eröffnete den Kinderlauf
(9.15 Uhr) und den 2,5- und 5-Kilometerlauf (9.25 Uhr). Den Startschuss für den Hauptlauf über 10 Kilometer sowie die Staffeln über jeweils 4 x
2,5 Kilometer (10.15 Uhr) gaben Frau Dr. Giffey ,Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer und Bezirksstadtrat Falko Liecke gemeinsam.
Im Anschluss an die Läufe, gegen
11.45 Uhr, fand im Atrium der Gropius Passagen die Preisverleihung aller Läufe ebenfalls durch Frau Dr. Giffey und den Bezirksstadtrat Herrn Rämer statt. Gelaufen wurde auf einem 2,5 Kilometer langen Rundkurs von der Johannisthaler Chaussee über den Kirschnerweg, durch die schöne
Grünanlage der Gropiusstadt.

 

 

Kurz hinter km 1

Die Strecke war barrierefrei (überwiegend asphaltiert) und für Rollstuhlfahrer gut nutzbar.
Die Startgelder des Laufes wurden einem wohltätigen Zweck gespendet. Unterstützt
wurde die Aktion u.a. durch die ansässigen Wohnungsbaugesellschaften, die
Gropius Passagen und den Turn- und Sportverein (TUS) Neukölln.Ich war an der Organisation des Laufes stark beteiligt.

 

kurz vor dem Ziel

Nach meinen guten Laufleistungen der beiden letzten Wettkämpfe (3000 Meter in 11:52,21 min. und 4,6 km in 17:46 Minuten) wollte ich meine derzeit gute Form beim Gropius-Lauf nutzen um endlich mal wieder in einem 5 km Lauf die 20 Minuten Marke zu knacken. Ich lief verhalten den ersten Kilometer in 3:55 min. an, steigerte mich dann bis zum Durchlaufen der ersten 2,5 km langen Runde auf 9:32 min.

 

Sehr zufrieden im Ziel

Zwar konnte ich das Tempo nicht ganz halten und wurde noch von Thomas Kober (M 35/18:54 min.) überholt, erreichte aber mit persönlicher Bestzeit in der M45 über 5 Kilometer in einer Zeit von 19:26 Minuten glücklich das Ziel als Gesamt 6 und Zweiter in der M45. An Dank gebührt an dieser Stelle meinem Trainer Christian Schieber, der mich schon seit 1999 betreut und mich damals zu meinen Bestzeiten (u.a 10 km in 35:51 min.) geführt hat und meinen Sportmediziner  Dr. med. Robert Margerie für seine Tipps. Nun werde ich wieder mehr Umfang bis zum Halbmarathon Ende September in Paris trainieren und zuvor noch zwei Wettkämpfe (Havellauf & Tierpark-Lauf) bestreiten.

10.Albert Wuthe Gedenklauf am 25.06.2016

Der Lauf zum 4,6 km Lauf

Der diesjährige Jubiläumslauf wurde durch den plötzlichen, unerwarteten Tod des Veranstaltungsleiters Hans-Joachim Bergemann ,drei Woche vor dem Lauf, überschattet. In Gedenken an ihn trug ich mich vor dem Lauf auch in das ausgelegte Kondulenzbuch ein und lief mit einer Trauerschleife. Bei Temperaturen über 30 Grad wurden die vier Laufwettbewerbe um 10.00 Uhr und 10.05 Uhr vom Bürgermeister von Lüdersdorf gestartet.

 

Kurz vor dem Ziel

Zum vierten Mal war ich wieder Gast beim Lauf im beschaulichen Lüdersdorf (50 km von der Berliner Stadtgrenze entfernt).113 Teilnehmer liefen ins Ziel und auf Grund der sehr hohen Temperaturen beendeten 12 Läufer(innen) nicht den Lauf. Im Gegensatz zum Vorjahr mussten die Teilnehmer beim 4,3 km (5 km) ausgeschriebenen Lauf kurz vor dem Ziel noch einen zusätzlichen Streckenabschnitt von 350 Meter laufen, so dass mein GPS im Ziel genau 4,625 km anzeigte.

 

Toller Lauf von mir bei 31 Grad im Ziel

Mein Rennen: Mit dem brandenburgischen Lauftalent und Vorjahrssieger Emanuel Schmücker (SC Trebbin/13 Jahre) und dem Vorjahrs-Dritten Rajko Prill (Ruhlsdorf/M 40) waren erneut Mitläufer vom letzten Jahr am Start. Beide liefen drei Wochen zuvor beim 23.Luckenwalder Turmfestlauf über 4 km sehr gute 15:35 bzw. 15:25 Minuten und belegten die Gesamtplätze 5 und 4.

 

Die ersten Zwei im 4,6 km Lauf

Auf Grund der letzten guten Wettkämpfe (u.a PB M45 über 3000 Meter und 10 km) und der erstklassigen Leistungsdiagnostik montags zuvor, reihte ich mich im Läuferfeld der 35 Teilnehmer im 4,6 km Lauf, gleich nach dem Start an zwölfter Stelle ein und durchlief den ersten Kilometer in 3:54 min. Die ersten Läufer überquerten die Marke deutlich unter 3:30 Minuten. Ich überholte im Laufe des Rennen “Einen nach dem Anderen”, bei Kilometer 2 in 7:48 Minuten (3:54) und 3 in 11:46 Minuten (3:58) war ich schneller als in den Vorjahren und fühlte mich trotz der sehr hohen Temperaturen auch leistungsmäßig besser.  Emanuel Schmücker überholte ich kurz nach der 3 Kilometer-Marke und durchlief die 4er Marke in 15:46 Minuten (4 min). Hinter mir tat sich bereits eine riesige Lücke zu mir auf und nach vorne hatte Rajko Prill auch genug Vorsprung um den Sieg noch aus der Hand zu geben. Ich gab dennoch nochmals Gas und erreichte zwar ausgepumpt aber happy in 17:46 Minuten als Gesamt-Zweiter und Sieger der M45 das Ziel. Meine Zwischenzeiten betrugen 3:54,3:54,3:58,4:00 Minuten und 2:00 Minuten für die letzten 600 Meter.

 

Sieger in der M45

Rajko lief 17:22 Minuten, ich 17:46 Minuten und der Dritte Ole Pilz (RSV Mellensee) 18:24 Minuten. Unter den sehr hohen Temperaturen hatten besonders die 10 km (9,6 km) und 15 km Läufer (innen) zu leiden. Trotz zwei Verpflegungsständen brannte die Sonne unerbitterlich auf die Teilnehmer und ließ keine guten Laufzeiten zu.

Nach dem “knappen 5er” lief ich tagsdrauf ganz ruhig im 5:55er Schnitt 20 Kilometer und machte am Montag einen Sport Ruhetag.

 

 

Bisherige Teilnahme: 2012: 5 km in 20:28 min. (Gesamtsieger)- 107 Teilnehmer- 2013: 10 km in 42:51 min. (Gesamt Vierter-Sieger M45)- 106 Teilnehmer-2015: 4,4 km 17:41 min. (Gesamt Vierter-Sieger M45)-133 Teilnehmer

NSF- Läuferabend am 16. Juni 2016

Foto vom 3000 Meter Lauf im Jahr 2004 (10:27 min.)

95 im Ziel erfasste Läuferinnen und Läufer nahmen die Gelegenheit trotz Fußball-EM, Deutschland-Spiel und OSC Berlin Läuferabend wahr, um beim Läuferabend des NSF Berlin ihre Form auf der Laufbahn zu überprüfen. Bei optimalem Wetter bei 24 Grad purzelten dann auch noch einige neue Bestzeiten. Der ehemalige TUS Neukölln Athlet und jetzige NSFler Marvin Heinrich war der Topläufer bei dieser Veranstaltung. Er wird, wie Emilia Lehmeyer vom PSV, bei der U20-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz/Polen vom 19. bis 24.07.2016, die deutschen Farben vertreten.

Letzter 3000 Meter Wettkampf im Jahr 2010

Den letzten 3000 Meter Wettkampf bestritt ich im Jahr 2010, auch beim NSF Läuferabend. Vor genau 6 Jahren blieben die Uhren bei 11:16,3 Minuten stehen, diesmal wäre ich froh gewesen ohne Spikes unter 12  Minuten ins Ziel zu kommen.Während Marvin Heinrich in 8:42,34 Minuten locker gewann, lief ich zuvor als Drittletzter in 1:30 Minuten die erste Runde an.

 

mein Zieleinlauf über 3000 Meter im Jahr 2016

Nach 800 Metern war ich schon Sechster und die ersten 1000 Meter erreichte ich in 3:56 Minuten. Bei Halbzeit des Rennens bei 1500 Metern ging ich in 5:56 Minuten durch. Zu Thomas Bodora, der in 3:45 Minuten die 1000 Meter durchging,  wurde der Rückstand immer weniger. Bei 2000 Meter zeigte die Stoppuhr 7:58 Minuten und Thomas spürte 600 Meter vor dem Ziel schon meinen Atem. Ich wollte 500 Meter vor dem Ziel eigentlich kraftvoll antreten und mit einer 1:55er Zeit noch unter 11:50 Minuten kommen, aber beim ersten Bahnwettkampf seit 4 Jahren (damals 2000 Meter in 7:31 Minuten beim NSF Läuferabend) war meine Wadenmuskelatur müde (Spikes wären bei solch weichem Tartanboden angebracht gewesen) und Thomas zog sehr kraftvoll 150 Meter vor dem Ziel an und erreichte in 11:49,41 Minuten eine sehr gute Zeit. Kurz dahinter in 11:52,21 Minuten durchlief ich sehr zufrieden als Gesamt Sechster (von 10 Teilnehmern) und Zweiter der M45 in persönlicher M45 Bestzeit das Ziel. Mein Trainingspartner vom PSV Stefan Riedel (M50) kam in 12:54,29 Minuten ins Ziel.     

Schön war es, dass ich viele ehemalige “Mitstreiter auf der Laufbahn” wie u.a. Dr.Oliver Muth (DjK Westen) bei diesem diesjährigen NSF-Läuferabend getroffen habe.

Meine Durchgangszeiten: 

1000 Meter 3:56 min., 2000 Meter 7:58 min. (4:02), 3000 Meter 11:52 min. (3:54 min.)

 




Tour de France & Belgium (2): Disneyland Paris & La Mer de Sable

Viel Spaß im Disneyland Paris

Das Disneyland Paris (bis 1994 Euro Disney Resort bzw. Euro Disney Resort Paris, von 2002 bis 2009 Disneyland Resort Paris) ist ein 1.943 Hektar großer Freizeitkomplex in der zur Ville nouvelle Marne-la-Vallée gehörenden Kommune Chessy, 32 km östlich von Paris, Frankreich. Und nur 45 km vom Parc Asterix entfernt.

 

In Aktion

Das Resort wurde am 12. April 1992 nach vierjähriger Bauzeit eröffnet (mein Erstbesuch datiert vom 02.08.1992) und umfasst heute unter anderem die zwei Themenparks Disneyland Park (1992) und Walt Disney Studios Park (2002), den Unterhaltungsbereich Disney Village, die Golfanlage Golf Disneyland, mehrere Hotels sowie Wohn- und Geschäftsviertel.

 

Schöner Anblick

Mit schätzungsweise 10,1 (Disneyland Park) und 4,3 (Walt Disney Studios Park) Millionen Besuchern zählten beide Parks im Jahr 2015 zu den fünf meistbesuchten Vergnügungsparks Europas, wobei der Disneyland Park der besucherstärkste Park des Kontinents ist. Die Abteilung Walt Disney Parks and Resorts der Walt Disney Company (USA) ist seit letztem Jahr  mit 76,71 % am Kapital des Disneyland Resort Paris beteiligt, dessen Entwicklung und Ausbau Aufgabe der Euro Disney SCA ist. Diese besitzt ihrerseits die Euro Disney SA und 82 % der Euro Disney Associés SNC. Letztere verwalten und bewirtschaften die Domäne.

 

Willkommen in den Walt Disney Studios Paris

Eigentlich war ein Parkbesuch im Disneyland Paris auf unserer Tour nicht geplant, aber da der Parc Asterix am Freitag schon um 18.00 Uhr schloß und der liebe Björn günstige Eintrittskarten für uns organisierte (47 Euro), fuhren wir um 16.00 Uhr vom Parc Asterix los und erreichten gegen 17.10 Uhr (nach einigen Staus) das Disneyland Paris Resort.

 

Immer wieder toll

Der erste Gang führte uns zum erstklassigen Ride ” Hollywood Tower of Terror”, da die Walt Disney Studios Paris bereits um 18.00 Uhr die Tore für den heutigen Tag schlossen. Anschließend verbrachten wir bis 23.00 Uhr tolle Stunden im Disneyland Paris und freuten uns, dass es nicht so voll dort war. Fast kaum Anstehzeiten und so “schafften” wir alle Fahrgeschäfte und “It’s a small World” (toll neu gestaltet) und “Piraten der Karibik” fuhren wir sogar zwei Mal. Zum ersten Disneyland Paris Halbmarathon werde ich dieses Jahr nochmals in Paris sein. Nach knapp 40 Minuten Fahrzeit erreichten wir dann kurz vor 24.00 Uhr das Parc Asterix Resort ,mit vielen schönen Eindrücken aus dem Disneyland Paris, wieder und träumten in der Nacht von Mickey & Co.

 

Wir hatten viel Spaß

Am Nachmittag des Folgetages ging es dann ins knapp 50 km entfernte “  La Mer de Sable”. Von der Autobahn A1 -Ausfahrt 7 in Richtung Ermenonville  erreichten wir in gut 40 Minuten den aussergewöhnlichen Freizeitpark. Wie der Name schon sagt, befindet sich der Park in einem Meer aus Sand, dem berühmten Mer de Sable. Im letzten Jahr besuchten 330.000 Besucher diesen interessanten Freizeitpark.So findet man hier neben den Freizeitparkattraktionen auch das grandiose Panorama der Sanddünen. Drei interaktive Welten, Les Portes du Désert (Wüste), Aventures dans la Jungle (Dschungel) and Au Temps des Pionniers (Wildwest) warten auf große und kleine Besucher und die meisten Attraktionen sind auf Familienspaß ausgelegt. Hier gibt es ungewöhnliche Spielgeräte und Attraktionen, die den Park sehenswert machen. Obwohl es nur ein kleiner Park ist, kann man durchaus einige vergnügliche Stunden hier verbringen.

 

 

 

Tour de Belgium & France (1)-Heute: Plopsaland De Panne und Parc Asterix

Willkommen zu einer sehr aufregenden Tour

Mit Chefredakteur Björn Baumann (Freizeitpark-Welt.de) besuchten wir 6 Freizeitparks in Belgien und Frankreich an 4 oft stark bewölkten und sehr kühlen Sommertagen.

Mit Germanwings ging es am späten Nachmittag von Berlin-Tegel (gebucht war eigentlich über Berlin-Schönefeld) nach Köln. Die erste Nacht verbrachten wir im guten Mercure Hotel Severinshof Köln City, bevor uns Björn am Folgetag um 7.15 Uhr mit seinem schicken Wagen zur Tour vom Hotel abholte.

 

 

Plopsaland De Panne

Unser erstes Ziel war, dass von Köln gut 350 km entfernte belgische Städtchen De Panne, in dem sich seit dem Jahr 2000 das Plopsaland De Panne befindet. Das belgische Plopsaland De Panne liegt nahe der Nordseeküste gleich an der französischen Grenze und dürfte wohl der bestthematisierte Freizeitpark des Landes sein.

Der Himmel war stark bewölkt, das Thermometer zeigte 13 Grad und der Wind frischte mit bis zu 45 km/h um 11.27 Uhr auf, als wir diesen schönen belgischen Freizeitpark betraten. Am Eingang fand man keinen Hinweis darauf, dass in den kommenden 4 Stunden, in dem wir diesen Freizeitpark zu Gast waren, kaum ein Fahrgeschäft in Betrieb ist.

 

Tolle Thematisierung, wenig Fahrspaß

Von den 35 Fahrgeschäften im Familien- Freizeitpark Plopsaland De Panne befinden sich auch derzeit 6 Achterbahnen im Fahrgeschäfts-Portfolio von denen wir leider nur “Eine” testen konnten. Auf Grund der 45 km/h Windböen (im späteren Verlauf des Tages gegen 14.00 Uhr 60 km/h) entschlossen sich die “Parkverantwortlichen” alle Achterbahnen ab 12.30 Uhr “dicht zu machen”, sowie im schönen Wickieland den schön gestalteten Disco Coaster ” De Grote Golf”, die Parkeisenbahn und den Spillwater “Super Splash”.

 

das Mayaland

So gab es für uns drei Tourteilnehmern ein neues Indoor-Majaland mit einem sehr schönen Familien-Freefall, einem Kontiki, Spiel- und Kletterplatz sowie mit dem, uns bereits aus dem Holiday Park bekannten, Majas Blumenkarussell zu entdecken. Die gesamte Halle ist nicht nur recht groß und hübsch gestaltet, sondern bietet bei regnerischem Wetter natürlich auch eine optimale Ausweichmöglichkeit für Familien mit kleineren Kindern und uns, welche auch mal etwas fahren wollten.

Unzufrieden begaben wir uns dann auf die gut 340 km lange Autofahrt nach Plailly (nahe Paris), wo uns der Parc Asterix und sein schönes 3 *Hotel L’Hotel de Trois Hiboux – zu deutsch Hotel der drei Eulen erwartete.

 

Die Hauptdarsteller der Tour

Nach einen Sicherheitscheck am Kontrollpunkt des Hotels checkten wir gegen 17.15 Uhr ein und genossen die ersten interessanten Eindrücke im Hotel. Nach dem sehr leckeren Büffet-Abendessen und einem anschließenden Cocktail an der Bar freuten wir uns auf die kommenden zwei Tage im Parc Asterix.

 

 

Andrej meets Discobelix

Der Park besteht seit 1989, wurde jedoch erst in den letzten Jahren so richtig ausgebaut und stellt heute eine echte Konkurrenz zum Disneyland Park dar. Mit 1,8 Mio. Besuchern pro Jahr ist zwar noch Luft nach oben, aber in Sachen Fahrgeschäfte und Thematisierung spielt der Parc Asterix in der obersten Liga in Europa und zwar ganz,ganz weit vorne mit. 39 Fahrgeschäfte, davon 7 Achterbahnen, 19 Familienfahrgeschäfte und 13 Kinderfahrgeschäfte im erstklassigen Themenbereich ” La Foret d’Idefix”, begeisterten uns.

 

OzIris aus einem besonderen Blickfeld gesehen

Das Highlight der gesamten Tour wurde “OzIris”,  ein Inverted Coaster des Herstellers Bolliger & Mabillard, der am 7. April 2012 eröffnet wurde und ein Invest von über 20 Mio. Euro war. Die 40 Meter hohe Bahn verfügt auf 1000 Meter über fünf Inversionen: einen Dive-Loop, einen Looping, einen Immelmann, sowie zwei Zero-g-Rolls und ragt mit ihrer Weltklasse- Thematisierung heraus.

 

Das macht Lust auf mehr

Uns (meine Frau & ich) hat der erste Besuch im wunderschönen Freizeitpark Parc Asterix inkl. 3*Sterne Hotel “geflashed”. Selten außerhalb der weltweiten Disney-und Universalparks, solch einen erstklassig thematisierten Freizeitpark mit hervorragendem Preis-und Leistungsverhältnis gesehen. Sicher werden wir in den kommenden Jahren wieder zurück nach Parc Asterix kommen.

 

…und was lief sportlich?

Nach den zwei Wettkämpfen im Mai habe ich in Abstimmung mit meinem Trainer Christian Schieber mir eine Regenerationswoche in meinen Trainingsplan herein geschrieben. Drei Laufeinheiten (u.a. als einzige flotte Einheit 8 x 350 Meter auf einem Parkplatz am Hotel vom Parc Asterix) und drei  Mal Krafttraining standen innerhalb der letzten 8 Tage auf dem Programm. Ab dem 09.06. steige ich wieder ins normale Training ein.

Coming soon: 

  • Einige Stunden zu Gast bei der Maus (Disneyland Paris)
  • Nass, nasser-La Mer De Sable
  • Weltpremiere von Pulsar im Walibi Belgium
  • Klugheim wirft seine Schatten voraus (Phantasialand)
  • Endlich Sonne in Köln

 

 

 

 

 

 

Die Nacht im Grünauer Forst (28.05)

Grünauer Nachtlauf im Grünauer Forst (5.Gesamtplatz-M45- Platz 1)

Entspannt und genußvoll nahm ich an zwei Wettkämpfen im Mai teil und erreichte für mich gute Laufzeiten und Platzierungen.

Das abwechslungsreiche Training mit u.a. zwei flotteren Einheiten (z.B. 8 x 1 km oder 12 x 1 Minute) und einer längeren Einheit pro Woche zeigt die ersten Früchte.

 

 

Screenshot vom Veranstalter (5 km)

Mit einer Teilnehmerzahl am Limit und einem großartigen Streckenrekord ging am 28.05, bei Temperaturen um 26 Grad und drückender Luft, die 6. Ausgabe der “Nacht im Grünauer Forst” erfolgreich über die Bühne. In der Waldlichtung im Ortsteil Berlin-Karolinenhof herrschte tolle Stimmung und der Zuspruch zu der Veranstaltung steigt weiter. Dies betrifft vor allem die “Grünauer Meile”, bei der über 500 Meldungen in allen Belangen die Kapazitätsgrenze bedeuten. Aber in den Teilnehmerzahlen und den sportliche Leistungen geht es im Grünauer Forst weiter nach oben. Die Laufzeit am Foto bei meinem Zieleinlauf befindet sich oben rechts.

 

 

 

Der Startschuß ist erfolgt

Von sportlicher Seite war natürlich der 10 km Lauf der Höhepunkt der Nacht. Der Manager der LG Buchsbaum, Kalli Wegener, konnte dem Veranstalter drei Topathleten vermitteln, die die hohen Erwartungen an schnelle Zeiten konsequent umsetzten. Bereits nach 1 km in glatten 3 Minuten lagen Andri Starzhynsky (POL) zusammen mit dem deutschen Topläufer Stefan Hendtke aus Potsdam 10 Sekunden (PB-HM:1:06 h) vor Volker Goineau (Berlin), welchen ich nach dem Lauf als Topläufer für den Gropiuslauf am 03.07.2016 gewinnen konnte.

 

Konstantes Tempo , guter Lauf, viel Spaß

Nach 30:23 erreichte er unter lautem Jubel die Ziellinie und steigerte die alte Bestemarke um 20 Sekunden. Zweiter wurde Stefan Hendtke in ebenfalls glänzenden 31:09 und Volker Goineau Dritter in 32:48. Inbesondere die Siegerzeit hat schon das Format internationaler Klasse und belegt, dass auf dem Waldkurs hochwertige Zeiten zu erzielen sind. Bei den Frauen gewann die 10 km Sylvia Jacobs (RC Ron Hill Berlin) in 44:51. Nach Podiumsplätzen in den Vorjahren gewann Marek Neumann (Running Twins Zeuthen), der bei allen Ausgaben der Nacht dabei war, die 5 km Konkurrenz der Männer nach 17:58. Bei den Frauen war Maret Teska (Berlin) in 22:01 erfolgreich.

 

…und sonst?

 

Entspannung im Europa Park Resort in Rust

Im Europa Park Resort in Rust trainierte & entspannte ich mich zu Pfingsten (4 Tage) und bereite ich mich auf die zwei Wettkämpfe vor. Neben 8 x 1 km (4:05-4:10er Schnitt), einem flotten 7 km Lauf in 30:00 Minuten und zwei 60 Minuten Läufen, schwamm ich 2 x, verringerte im tollen Fitnessstudio im Hotel Bell Rock meine lästigen Fettanteile, entspannte aber dann auch (siehe Foto)

 

Mit dem Rad unterwegs

Nach der Verbesserung meiner persönlichen 10 km Bestzeit in der M45 (Bericht folgt noch) nutzte ich das sehr gute Wetter zwischen den beiden Wettkämpfen für eine Radtour.

Derzeit laufe ich 4-5 x in der Woche, absolviere 2 x in der Woche ein Krafttraining inkl. Dehnprogramm und erreichte zum 10er mal wieder ein Gewicht von unter 76 Kilo.

..und ab und zu schwimme ich, radele und nach 32 Jahren entspannte ich mich mal wieder in einer Sauna (Heide Park Abenteuerhotel)

 

 

Tolles Training in der TG Schieber

Ein dank auch an meine Laufgruppe beim Polizei SV Berlin inkl. Trainer Christain Schieber und an meinem Laufpartner Daniel Durand für die tollen, gemeinsamen Laufeinheiten.

 

 

 

Humboldt-Meile Berlin am 30.04.2016

Von Campus Mitte bis zum Campus Adlershof

Meine gute Form vor dem Hannover Marathon schien verflogen und stattdessen übernahmen muskuläre Verspannungen vom Zeh bis zum Kopf die Regie in meinem Leben. Erst die Beschwerden am unteren Rücken und am Hüftbeuger (Hannover Marathon) und dann nachfolgend  Nacken-Hals-Kiefer-Kopf und Zahnschmerzen. Wärmebehandlungen, Kräftigungsprogramme und Dehnen brachten bislang leider nicht die gewünschten Erfolge. Bei 2 Grad früh morgens um 6.30 Uhr zu Laufen war auch nicht gerade Mitte/Ende April ein Genuss. So überlegte ich mir auch kurz vor dem Wettkampf, ob es überhaupt Sinn macht zu Starten.

Doch dann

Mein Trainer Christian schlug am Tag vor dem Wettkampf vor, dass ich ohne Stress und ständigem Zwischenzeitstoppen locker auf die Strecke gehen soll. Gemacht getan.Die gesamte Veranstaltung vom Start bis zum Ziel fand bei endlich läuferfreundlichen Temperaturen zwischen 14 Grad (11.00 Uhr am Start) und 16 Grad im Ziel und sehr viel Sonnenschein, im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt, es wurden nur Park- & Gehwege sowie Bürgersteige benutzt und am Tretower Park musste man eine Fußgängerunterführung mit vielen Treppen durchqueren und drei Brücken durchliefen die fast 500 Teilnehmer (545 Voranmeldungen) über Treppenstufen rauf-und runter, Ordner und die Polizei sicherten an den Querungsstellen die Strecke. Über 400 Einzelläufer aus der ganzen Welt hatten sich für dieses sehr interessante Laufevent angemeldet und auch 24 Staffeln mit je 3 Läufer (innen) waren am Start. Kilometerschilder gab es auf der Laufstrecke nicht, nur auf Grund der Wechselzonen bei 5 und 10 km, konnte man seine Zwischenzeiten ersehen und bei km 15 informierte ein netter Helfer, dass man dort die 15 km Marke erreicht hat.

Mein Rennen:

Am historischen Bebelplatz erfolgte der Start um 11.00 Uhr und ich lief überraschend locker (trotz der Verspannungen) und durchlief die 5 Kilometermarke in 22:09 min. und im sehr schönen großen Teilstück im Treptower Park inkl. Plänterwald erreichte ich die 10 km in 44:27 min. und konnte da noch mit Edeltraud Musiol (OSC Berlin) und Göran Golz vom sportlicher Ausrichter LG Nord gut mithalten.

Ein kurzer Stopp (ca. 10 Sekunden) ,am Sterndamm in Berlin-Schönweide auf Grund starkem Autoverkehr, kostete mich einiges an Kraft und ich verlor den Anschluss an eine 5 köpfige Laufgruppe mit Musiol und Golz. Aber ich verlor bis ins Ziel “nur” eine Minute auf diese flotte Laufgruppe und erreichte das Ziel , nach den knapp 17 Laufkilometern, glücklich und sehr zufrieden in 1:17:07 h auf Gesamtplatz 64 und wurde 6 in der M 45. Zu Platz 3 in meiner AK fehlten mir nur 57 Sekunden. 

Trotz schlechterer Strecke und viel mehr Höhenmetern als in Hannover war ich bei km 15 in 1:07:34 h über 4 Minuten heute schneller.

Sieger wurde übrigens der ehemalige deutsche Mittelstreckenspitzenläufer Falko Zauber (1500 Meter in 3:41 min.), welcher in 1:03:31 h ins Ziel kam. Schnellste Frau in 1:09:38 h wurde die deutsche Vize Meisterin 2016 über 50 km Patricia Rolle von der LG Nord Berlin.

26.Hannover Marathon am 10.04.2016

“Man kann eine fremde Stadt besser erfahren, wenn man sie durchläuft”. (Erhard Blanck)

Zusammen mit meiner Frau, meinem Sohn und meinem Laufpartner Daniel machte ich mich am späten Freitagnachmittag mit dem ICE von Berlin kommend nach Hannover auf, um interessante und tolle Tage dort zu erleben. Im City Hotel Hannover in der Limburger Str. , im Zentrum von Hannover, fanden wir eine nette und freundliche Unterkunft für zwei Nächte.

 

Am Freitag Abend im Hotel Kaiserhof zusammen mit Athletenmanager Christoph Kopp und seinem Team, Herthas Spiel gegen Hannover 96 (2:2) auf Sky gesehen und am Samstag zuerst auf der Marathon Expo gewesen und anschließend schöne Stunden im wunderbaren Zoo Hannover verbracht, hierauf auf dem Maschsee eine Bootstour gemacht und in einem italienischen Restaurant gut gegessen. Früh morgens Christoph Kopp ein wenig bei der Organisation geholfen und dann Daniel von der S Bahn abgeholt und mit ihm zum Start gegangen.

So lief die Spitze im Marathon:

Hannover Marathon 1999

Der Südafrikaner machte mit seinem dritten Sieg nach 2011 und 2013 das Triple komplett und qualifizierte sich gleichzeitig für die olympischen Spiele in Rio de Janeiro. „Auch wenn das Rennen nicht so gelaufen ist, wie ich es erwartet hätte bin ich stolz, hier Geschichte geschrieben zu haben“, erklärte April, der in 2:11:27 Std. klar vor den beiden Kenianern Martin Kiprugut Kosgey (2:11:54) und Moses Masai (WM Dritter über 10.000 Meter im Jahr 2009)/2:15:43) triumphierte, seinen eigenen Streckenrekord aus 2013 (2:08:32) aber klar verpasste. „Mein Pacemakerteam hat nicht so perfekt funktioniert und ich musste am Ende gut 19 Kilometer alleine laufen“, zog der Champion Resümee: „Da hat sich der Wind dann doch recht stark bemerkbar gemacht. Ich möchte aber auf jeden Fall wiederkommen und noch einen Versuch machen, die Bestmarke anzugreifen.“

 

Hannover Marathon 2000 (kurz vor dem Ziel)

Bei den Damen sorgte Siegerin Edinah Kwambai (Kenia) mit 2:29:17 Std. für die drittbeste je in Hannover gelaufene Zeit und verwies Anna Hahner (Gengenbach) in 2:30:35 und Salome Biwott (ebenfalls Kenia; 2:30:47) auf die Plätze. „Ich bin die erste Rennhälfte sehr schnell angegangen und habe mich sehr gut gefühlt“, berichtete die Siegerin des Wien-Marathon von 2014: „Auf der zweiten Hälfte lief es dann nicht mehr ganz so rund und ich habe den Fokus darauf gelegt, noch möglichst viele Konkurrentinnen einzusammeln und einen Platz auf dem Treppchen zu sichern.“ Mit ihrer Halbmarathondurchlaufzeit (1:13:48) hat Anna Hahner den noch erforderlichen Leistungsnachweis auf dem Weg nach Rio erbracht und muss nun noch bis zum 1. Mai zittern, bevor das Olympiaticket endgültig in trockenen Tüchern ist. Hahners Zwillingsschwester Lisa landete mit Kreislaufproblemen in 2:34:56 auf Rang sechs.

 

10 km in Hannover

Der 26. HAJ Hannover Marathon konnte mit insgesamt 21.130 Aktiven auf den unterschiedlichen Distanzen die erst im Vorjahr aufgestellt Rekordmarke erneut verbessern. Geschätzte gut 200.000 Zuschauer entlang der Strecke sorgten für eine großartige Atmosphäre und Enthusiasmus bei Läuferinnen und Läufern. „Stimmung und Begeisterung waren grandios“, hatte das Marathonfieber auch Hannover’s Oberbürgermeister Stefan Schostok gepackt: „Das war ein rundum beeindruckender Tag.“ Auf der Strecke herrschte eine gute Stimmung und es machte Spaß an dieser Laufveranstaltung Teilnehmer gewesen zu sein.

 

Mein Rennen:

“Gemeinsam ist schöner”

Trotz sehr guter 13 wöchiger Vorbereitung mit einem durchschnittlichen Wochenumfang von knapp 70 km mit vielen guten Trainingseinheiten mit meiner TGS Lauftrainingsgruppe und meinem Laufpartner Daniel (für die vielen langen Einheiten), sowie einem sehr guten Wettkampf in Dresden im Vorfeld, reduzierte ich meine persönlichen läuferischen Erwartungen bereits einige Tage vor “dem Halben” in Hannover. Ich trainierte auf eine Zielzeit um 1:35 h. Alles lief, bis auf einen 3 tägigen Infekt Ende Februar, in der Vorbereitung gut. Okay, meine vielen Zipperlein ließen nicht eine komplett runde Vorbereitung zu, aber wann hatte ich bislang je eine runde Vorbereitung?  Trotz 2-3 x maligen Dehnprogramm und Massagen war ich im gesamten Körper “fest”.

Was tun?

Unterwegs auf der Strecke 2016

Ich reduzierte meine persönlichen Erwartungen und trat mit der Maxime an, gut und sicher ins Ziel zu kommen und vielleicht doch unter 1:40 h das Ziel zu erreichen?  Daniel führte ich so zu einer neuen persönlichen Bestzeit und ich lief eine 1:42.03h

 

 

Statistik:

Teilnehmer im Halbmarathon: 7996

Siegerin Halbmarathon 2016: Kršinar, Neja (SLO) in 1:17:15 h

Sieger Halbmarathon 2016:    Harwardt, Valentin (GER)  in 1:07:51 h

…..Platz 1076 1:42:03 h Andrej Woiczik (M45-Platz 172)

Streckenrekorde

Marathon

  • Männer: 2:08:32 h, Lusapho April (RSA), 2013
  • Frauen: 2:27:07 h, Olena Burkowska (UKR), 2013

Halbmarathon

  • Männer: 1:01:49 h, Johnstone Kipkorir Chepkwony (KEN), 2006
  • Frauen: 1:11:07 h, Alice Mogire (KEN), 2007

10 km

  • Männer: 30:26 min, Paul Schmidt (GER), 2015
  • Frauen: 34:42 min, Ines Cronjäger (GER), 2001

 

Meine bisherigen Teilnahmen in Hannover:

1999: 9.Energie-Hannover Halbmarathon (Marathon) – 1:26:06 h (im HM 1539 Teilnehmer-Gesamtplatz 137- M 30 Platz 30)

2000: 10.Energie -Halbmarathon (Marathon) bei bis zu 31 Grad am 14.5.- 1:29:25 h (im HM 3200 Teilnehmer-Gesamtplatz 135- M 30 Platz 33)

2010: Under Armour Lauf 10 km im Tui Hannover Marathon – 41:21 min. (im 10er 1135 Teilnehmer-Gesamtplatz 75- M 40 Platz 11)

 

Citylauf Dresden am 20.03.2016

10 Minuten vor dem Start

Neuer Teilnehmerrekord beim Dresdner Citylauf

Zum Auftakt der Dresdner Laufsaison haben die Veranstalter gleich den ersten Teilnehmerrekord vermelden können. 3375 Läuferinnen und Läufer gingen am Sonntagvormittag beim 26. Dresdner Citylauf an den Start, so die Organisatoren. Allein am Hauptlauf über 10 Kilometer nahmen mehr als 2000 Menschen teil. Über 5 Kilometer liefen fast 1000 Menschen die interessante Laufstrecke im Zentrum der Landeshauptstadt.

 

Am Start

Den Sieg holte sich in diesem Jahr, bei Temperaturen von 5 Grad um sehr lebhaftem Wind, der Kenianer Evans Kipkorier (30:35) vor Titelverteidiger Kurui Dickson (31:00) und dem dreimaligen Gewinner Falk Cierpinski (31:05). „Für den Wettkampfeinstieg war das in Ordnung und ein guter Test für den Frühjahrsmarathon“, so der 37-jährige Cierpinski, der im Januar Vater einer Tochter wurde und deshalb im Training zuletzt etwas kürzertrat. „Das war ein fantastisches Rennen, schön flach, vorbei an herrlichen Gebäuden und viel Unterstützung an der Strecke“, sagte der Sieger, für den es der erste Aufenthalt in Dresden war.

Bei den Frauen gewann die deutsche Marathon-Hoffnung Anna Hahner in 33:55 Minuten, die zuvor bereits über fünf Kilometer erfolgreich war und dort noch eine Extrarunde drangehängt hatte. Auf Platz zwei lief Isabell-Sophie Teegen (Rönnau/34:11), Dritte wurde die Kenianerin Prisca Kiprono (34:18). „Der Wettkampf war für mich auf jeden Fall ein wichtiger Test für den Hannover-Marathon, bei dem ich mir endgültig mein Olympia-Ticket sichern“, erklärte die 26-jährige Siegerin.

 

Nicht so mürrisch Herr Woiczik

Weitere deutsche Spitzenathleten wie Sören Kah (31:20 min.), Paul Schmidt (deutscher Rekordinhaber ber 50 km-31:33 min.) , Maik Petzold (33:36 min.), sowie Annett Horna (34:24 min.) waren am Start. Des Weiteren wurden die Landesmeisterschaften über 10 km beim diesjährigen Citylauf ausgetragen.

 

Auf Grund der zum Teil sehr heftigen Windböen blieben im diesem Jahr erstklassige Laufzeiten aus.

Ich kurz nach dem Start gut im Bild

Auch im 5 Kilometer-Lauf, an dem auch zahlreiche deutsche Topathleten (innen) teilnahmen, wurden Topzeiten verweht. Der aktuelle 800 Meter deutsche Hallenmeister Jan Riedel gewann in 15:36 min. Anna Hahner war in 18:16 min. die schnellste Frau.In meiner AK 45 siegte Jan Rada aus Prag in 17:32 min.

 

Ich wurde in 20:48 min. (Netto) gutklassiger Gesamt 34 und landete auf Platz 4 in der M45.

Mein Rennen:

Ein langes Wochenende verbrachten wir in Dresden, mit Übernachtung im Hotel Ibis Königstein, sowie der Teilnahme an einer sehr interessanten Stadtrundfahrt, in den zahlreichen Einkaufstempeln einkaufen gewesen und lecker Essen gegangen.

Der Wind blies schon sehr heftig als wir unser Hotel verliessen und zum 10 Gehminuten entfernten Start am Dresdener Rathaus gingen.

Um 10 Uhr erfolgte pünktlich der Start und ich ging in 3:53 min. so flott wie schon lange nicht mehr an. Dann blies der Wind auf den beiden folgenden Kilometern in Richtung Zwinger schon sehr lebendig (lebendiger sogar als im Vorjahr) und die 3 Kilometer-Marke passierte ich in 12:13 Minuten. Alles auf Kurs für eine geplante Zeit unter 21 Minuten.

 

Sehr zufrieden im Ziel

Kurz nach dem ersten Kilometer lief ich mit Julia Goosens (W30) vom Citylauf Verein Dresden (PB 2015 über 10 km 40:18 min) zusammen und wir überholten einige Teilnehmer ohne bis Kilometer 4 selbst überholt zu werden. Unser Laufgefühl war sehr gut, aber “unten an der Elbe” mussten wir uns auf dem letzten Kilometer zum Ziel wieder mit einigen Windböen “rumkämpfen”. Ein Läufer überholte uns noch, aber sehr zufrieden erreichten wir in 20:48 min. und 20:53 min. das Ziel.

Nach dem Lauf gingen die Woicziks zurück zum Hotel, ich habe schön warm nach dem Lauf im Hotel geduscht und um 13.00 Uhr nach dem Auschecken, lecker im einem italienischen Restaurant haben wir gespeist, bevor es um 14.50 Uhr mit dem Euro City zurück ,entspannt nach Berlin zurück ging.

Fazit:

Ein tolles, aber windiges und nasskaltes Wochenende liegt nun hinter uns. Der Citylauf war auch bei meiner nunmehr elften Teilnahme sehr gut organisiert und mit dem Package (Übernachtung/Teilnahme am Lauf) unschlagbar preisgünstig. Wenn ich gesund und fit bin, dann bin ich auch am 19.3.2017 wieder am Start. Lauftechnisch bin ich mit dem Lauf sehr zufrieden gewesen und das obwohl ich zuvor (in der Vorwoche) eine 87er Trainingswoche hinter mich gebracht und einige Muskelprobleme hatte. Der Hannover Halbmarathon ruft schon.

Meine bisherigen zehn Teilnahmen:

1997: 39:43 min. (610 Teilnehmer- Gesamt 51-MHK: 28)- 1998:  39:06 min. (2100 Teilnehmer- Gesamt 164)- 1999: 38:28,1 min. ( 2200 Teilnehmer- Gesamt 113-M30: 15)- 2000: 37:51,8 min. (2100 Teilnehmer- Gesamt 113-M30: 16)- 2001: 38:48 min. (1600 Teilnehmer-Gesamt 157-M30: 30)- 2002: 38:38 min. (1900 Teilnehmer)- 2003:37:46 min.2007: 40:43 min. (900 Teilnehmer- Gesamt 37-M35:8)- 2008: 42:15 min. (1100 Teilnehmer- Gesamt 105-M40:15)- 2010: 41:57 min. (1600 Teilnehmer- Gesamt 81- M 40:12)-2015: 20:39 min. über 5 km (2936 Teilnehmer-Gesamt 29-M45: Platz 3)