15. Lausitzer Seenland 100 am 12.07

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Training reloaded 2.0: Während im Bundesgebiet sehr viele Laufveranstaltungen in dieser Corona Pandemie  nunmehr wieder ausgetragen werden, sagen sehr viele Laufveranstalter (Straße/ Bahn) in Berlin und Brandenburg, trotz der Möglichkeit der Austragung, diese leider ab und tausende Laufwillige “sitzen neben ihren … Weiterlesen

1.Polizei SV Berlin “Get back 5 k” an der Berliner Stadtgrenze (vereinsintern)

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Seit Mitte März diesen Jahres bestimmt die Corona Pandemie unser Leben weltweit. Zwar werden seit wenigen Wochen wieder Straßenlaufveranstaltungen in kleinerem Rahmen und unter Einhaltung zahlreicher Verhaltensregeln und behördlicher Auflagen ausgetragen, aber bis zum Jahresende dürften dennoch sehr viele ursprünglich … Weiterlesen

Zwischen Harz und Lüneburger Heide

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An den letzten beiden langen Wochenenden genossen wir erstmalig in der Corona Pandemie einen Urlaub im Jahr 2020. Hier ein paar Impressionen: Thale ist eine Stadt im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz und liegt am nordöstlichen Rand des Harz-Gebirges. Oberhalb von Thale beginnt das Bodetal. Von Berlin aus fuhren wir … Weiterlesen

Leistungsdiagnostik am 13.06

Am letzten Dienstag fand im Sport-Gesundheitspark Berlin e.V.   |   Zentrum für Sportmedizin bei Dr. Robert Margerie (selbst sehr guter Lang- und Ultrastreckenläufer) eine sportmedizinische Untersuchung und eine Leistungsdiagnostik statt. Altersbezogene sehr gute Leistung, belastungsadäquate Herz-Kreislauf-Regulation, rascher Erholungsverlauf und nahezu unveränderte kardinale und muskuläre Anpassung. Jetzt heißt es einige “Corona-Kilos” durch weniger Essen los werden.  Von derzeit 80,1 kg demnächst wieder auf 76-77 kg zu kommen wäre sehr gut.

Corona Spreewaldmarathon am 16.05.2020

Update vom 05.06.2020

1108 Teilnehmer nahmen am 1. Spreewaldmarathon virtuell teil, davon 219 Teilnehmer über das Halbmarathon-Distanz.

PLATZ. VORNAME NACHNAME VEREIN STARTNR AK KLASSE AK PLATZ ZEIT BRUTTO KM/H PACE URKUNDE
TOTAL FIRST NAME LAST NAME ASSOCIATION NO AGE GROUP AGE PLACE TIME BRUTTO SPEED PACE CERTIFICATE
1 Patrick König Europamarathon e.V. / Görlitzer Falken 24 M 30 1 01:10:20 18 3:20
2 Jens Karras Cottbus 61 M 30 2 01:30:51 13,94 4:19
3 Tobias Tabor Cottbus 23 M 30 3 01:31:24 13,85 4:20
4 Holger Müller Laufgruppe Berg & Park – Kassel 31 M 50 1 01:34:37 13,38 4:30
5 Stefan Bauer Niedergörsdorf 67 M 40 1 01:36:23 13,14 4:35
6 Lars Weber Kolkwitz 7 M 40 2 01:37:12 13,02 4:37
7 Mario Hauffe FSV Meuselwitz 22 M 55 1 01:37:26 12,99 4:38
8 Robert Scholtissek Drachhausen 40 M 35 1 01:39:21 12,74 4:43
9 Clarissa Lehmeyer Polizei SV Berlin 56 W 20 1 01:39:35 12,71 4:44
10 Andrej Woiczik Polizei SV Berlin 21 M 50 2 01:40:41 12,57 4:47

Ein toller Erfolg für Clarissa und mich.

Virtueller 18. Spreewaldmarathon 2020

Die größte Breitensportveranstaltung der Region, der Spreewaldmarathon, bewältigt die durch die Corona Krise verursachte Absage auf eigene Art und Weise. Da die einzelnen Disziplinen mit über 15.000 Teilnehmern nicht wie gewohnt an dem Wochenende 18-20.04.2020 in Burg, Straupitz, Lübbenau und Lübben stattfinden konnten, geht der Spreewaldmarathon als Gesamtveranstaltung 2020 virtuell an den Start. Seit dem 17.04.2020 20:00 Uhr können sich die vor angemeldeten Teilnehmer fünf Wochen lang mit Ihren privat gelaufenen Zeiten unter https://virtuell.spreewaldmarathon.de registrieren. Laut Veranstalter werden im Laufe der Zeit auch Nachmelder zugelassen.

Mein Lauf:

mit Daniel in Glashütte

Mit meinem Laufpartner Daniel wollte ich eigentlich am ursprünglichen Datum im April den Halbmarathon zusammen bestreiten und ihn zu einer persönlichen Bestzeit unter 1:50 h führen. Wir waren hervorragend vorbereitet und bereits bei einem Testlauf im März sah man, dass sogar eine schnellere Zeit drin gewesen wäre. Doch “Corona” machte uns einen Strich durch die Rechnung.

 

Während meine Polizei SV Trainingsgruppe tags zuvor endlich wieder gemäß den behördlichen Vorgaben ins gemeinschaftliche Lauftraining einsteigen konnte, lief ich bei sonnigem Himmel und 11 Grad früh um 8.30 Uhr zum Britzer Garten, um den virtuellen Spreewaldmarathon zu bestreiten. Als Strecke diente meine Trainingsrunde und die 10,5 km lange Wettkampfrunde der LC Stolpertruppe. Da das Stadion noch nicht zugänglich war, musste ich 2 10er Runden absolvieren und zum Schluss, dann die letzten 1,1 km Richtung Hochspannungsweg laufen.

 

Bei km 12

Als einer der knapp 800 Teilnehmer am virtuellen Lauf nutzte ich den zwar sehr windigen, aber von den Temperaturen hervorragenden Lauftag, um meinen 21,1 km langen Lauf zu absolvieren. “Live-Tracking” an und ab ging es um 9.00 Uhr. Es war schon sehr anstrengend “vom Kopf” diese Strecke alleine möglichst schnell zu laufen. Dazu noch die zuvielen “Corona-Pfunde” am Bauch, aber ich war sehr gut vorbereitet mit wöchentlichen 50-60 km Laufkilometern und 2 maligem Radfahren. Die ersten beiden Kilometer absolvierte ich in 9:20 Minuten, die 5 Kilometer-Marke erreichte ich dann nach 23:56 Minuten. Es lief gut, die erste Runde durchlief ich nach 48:05 Minuten, die Kilometerabschnitte waren relativ gleichmäßig.

Bei km 15 hatte ich zwar ein wenig mentale “Probleme”, aber die 1:11:49 h waren schneller als bei meinen beiden letzten Halbmarathon-Wettkämpfen. Kurz vor 20 km (1:35:57 h) mobelisierte ich nochmals meine Kräfte und erreichte total happy und zufrieden in 1:40:41 h “das Ziel”.

Meine 5er Zeiten: 23:56, 24:09,23:44, 24:08 Minuten

Bis zum 24.5 können die verbleibenden virtuellen Teilnehmer noch beim Veranstalter ihre Laufresultate kundtun, dann erfolgt die Auswertung und man erhält eine Urkunde.

Leider erfuhr ich kurz nach dem Zieleinlauf, dass am 20.6. der geplante Start beim Lauf um den Senftenberger See “Coronabedingt” abgesagt worden ist. Ob meine drei geplanten drei Bahnwettkämpfe in Sachsen und Berlin tatsächlich stattfinden werden, wird man sehen. Ansonsten wird es dann wohl einen “Testlauf” mit Tempomachern über 1500 Metern im Juni oder Juli geben.

Für den Spreewaldmarathon 2021 habe ich mich schon angemeldet und hoffe, dass Daniel und meine Trainingsgruppenmitglieder auch wieder im Spreewald an den Start gehen werden.

25 km von Berlin- ein ausgefallenes Jubiläum

25 km von Berlin im Jahr 1997

Keine müden Muskeln, keine Glückshormone nach erfolgreichem Zieleinlauf im Berliner Olympiastadion, nein das Corona-Virus verhinderte den Jubiläumslauf am gestrigen Sonntag. Das Vorbild für sie war vor allen New York City: Dort führte der Marathon bereits seit 1976 mit großem Erfolg mitten durch die Stadt. Am 29. März 1981 hatte der London-Marathon eine großartige Premiere, 1974 startete der BERLIN-MARATHON (damals noch Berliner Volksmarathon) in der Waldschulallee, am 17. Mai 1981 wurde in Frankfurt der Marathon als City-Marathon gestartet.
Im Herbst 1981 führte schließlich auch die Strecke des BERLIN-MARATHON erstmals mitten durch das westliche Zentrum der damals noch geteilten Stadt.

 

1985 erfolgreich unter 1:40 h im Ziel

Unter den nun im Frühjahr aufgrund der Coronavirus-Krise abgesagten Rennen waren ein paar, die ihr 40. Jubiläum feiern wollten. Dies trifft auch auf jenen Lauf zu, der im Frühjahr 1981 als erstes großes deutsches City-Laufspektakel in die Geschichte einging: Der Berliner 25-km-Lauf, der zunächst „25 km de Berlin“ hieß, fand auf den Tag genau heute vor 39 Jahren statt, am 3. Mai 1981.
Mit diesem Rennen startete die deutsche Laufbewegung im großen Stil.
Die Straßen waren bis zu jenem 3. Mai nicht für die Läufer da. Es gab vor allem in Berlin in den Jahren zuvor schon Bemühungen, es den Amerikanern nachzumachen.

 

2001 kurz vor dem Ziel

Doch alle Versuche scheiterten an den Behörden und der Polizei. Um- und vor allen Dingen durchsetzen konnten diese Pläne als erstes die französischen Alliierten in Berlin. Sie organisierten die „25 km de Berlin“, die somit zu einem Wegbereiter deutscher Cityläufe wurden.
Der französische Major Bride hatte einst die Idee für einen 25-km-Lauf quer durch Berlin. Vorbild war für ihn das 20-km-Rennen von Paris nach Versailles. Da das alliierte Recht in Berlin Vorrang hatte, konnte die Polizei nichts unternehmen, um die Pläne der Franzosen und den Lauf mitten durch die Stadt zu stoppen.

 

 

2002 vor dem Ziel am Glockenturm

Nicht nur für Major Bride und die ihm bei der Organisation zur Seite stehenden Institutionen, der Landessportbund Berlin (LSB) und der Berliner Leichtathletik-Verband (BLV), bedeutete das einen Großeinsatz, auch für die Polizei. Die „25 km de Berlin“ wurden aber auf Anhieb zu einem vielbeachteten Erfolg, und damit war der Damm gebrochen. Noch im gleichen Jahr verlief auch die Strecke des BERLIN-MARATHON durch die Innenstadt
3.250 Läufer starteten bei der 25-km-Premiere 1981. Die beiden Türken Mehmet Yurdadön und Mehmet Terzi liefen damals nach 1:16:59 Stunden Hand in Hand ins Ziel im Berliner Olympiastadion. Bei den Frauen siegte die Französin Yonille Audibert in 1:36:35.

 

2009 beim 25er im Ziel

Dass es gleich im ersten Jahr zwei Läufer gab, die gemeinsam als Gewinner durch das Ziel liefen, passte zum Konzept der französischen Organisatoren. Denn sie wollten mit dem Rennen ihre freundschaftliche Verbundenheit zu der Berliner Bevölkerung dokumentieren:
Die Soldaten der westlichen Alliierten bildeten während der ersten zehn Jahre einen nicht unerheblichen Anteil am immer größer werdenden Teilnehmerfeld. Bereits 1984 wurden 7.583 Starter gezählt, zwei Jahre später dann 10.063. Den Höhepunkt, was die Beteiligung anging, erlebten die „25 km de Berlin“ 1990. Rund ein halbes Jahr nach dem Fall der Mauer rannten 14.300 Läufer aus aller Welt durch die Stadt.

 

15 PSVer am Start im Jahr 2009

In der Folge gab es über viel Jahre hinweg einen deutlichen Teilnehmerrückgang bei der zuvor zeitweilig größten Laufveranstaltung Deutschlands. Dies lag teilweise daran, dass die Läufer der alliierten Streitkräfte weggefallen waren.
Spitzensportlich sorgte der Berliner 25-km-Lauf, der nach der Wiedervereinigung und dem Abzug der französischen Alliierten ab 1991 zunächst vom Berliner Leichtathletik-Verband (BLV) fortgeführt wurde, immer wieder für Furore.

Kurz vor Kilometer 1

Schon in den 80er Jahren trugen sich Weltklasseläufer in die Siegerlisten des Berliner Rennens ein. Zweimal gewann die frühere Marathon-Weltrekordlerin Christa Vahlensieck (Barmer TV/Wuppertal), und 1989 stellte die damalige Marathon-Olympiasiegerin Rosa Mota (Portugal) mit 1:25:46 Stunden einen Streckenrekord auf.

 

Nachdem es 1992 den bisher einzigen Berliner Doppelerfolg gegeben hatte – Kathrin Ullrich-Weßel verbesserte den Kursrekord auf 1:24:41 und Rainer Wachenbrunner steigerte sich auf 1:15:21 -, lief Tendai Chimusasa (Simbabwe) 1993 überraschend eine Weltbestzeit von 1:14:25 Stunden. In der Folge wurden bei dem Rennen sechs weitere 25-km-Weltrekorde aufgestellt. Sieben globale Bestzeiten können im internationalen Straßenlauf nur wenige Rennen vorweisen.

 

 

 

Ganz große spitzensportliche Höhepunkte erlebte das Rennen 2010 und 2012. Inzwischen hatten die erfahrenen Berliner Leichtathletik-Veranstalter und -Manager Gerhard Janetzky und Christoph Kopp das Rennen vom BLV übernommen und unter dem Titel „Berlin läuft … 25 km“ wieder in ein erfolgreicheres Fahrwasser geführt – so stiegen die Teilnehmerzahlen für den Traditionslauf endlich wieder an und das Rennen wurde wieder stärker international wahrgenommen.
Am 9. Mai 2010 schrieb der 25-km-Lauf bei seiner 30. Auflage ein Kapitel Leichtathletik-Geschichte. Die Kenianer Samuel Kosgei und Mary Keitany stürmten zu einem einmaligen Doppel-Weltrekord und krönten damit die Jubiläumsausgabe.

Quelle: GRR
Erster 25er

Nie zuvor – und das gilt bis heute – brachen in einem Straßenrennen beide Sieger die bestehenden Weltrekorde, egal über welche Distanz. Sammy Kosgei stürmte nach 1:11:50 Stunden ins Ziel im Berliner Olympiastadion, Mary Keitany blieb mit 1:19:53 sogar als erste Frau unter 1:20 Stunden und durchbrach damit eine Schallmauer. Im hochklassigsten 25-km-Rennen aller Zeiten nutzten die Topathleten die idealen Wetterbedingungen.

 

Kurz nach dem Start

Während die Bestzeit von Mary Keitany nach wie vor Bestand hat, steigerte der kenianische Newcomer Dennis Kimetto am 6. Mai 2012 den Welt- und Streckenrekord in Berlin auf 1:11:18 Stunden. Auch diese Marke von Kimetto wird vom internationalen Leichtathletik-Verband World Athletics nach wie vor als schnellste Zeit aller Zeiten gelistet.
Heute nur noch ein Schatten seiner selbst
Leider hat sich der Höhenflug des Berliner 25-km-Laufes in den letzten Jahren nicht fortgesetzt.

 

 

Seit der Übernahme der Veranstaltung durch das belgische Unternehmen „Golazo Sports“ ist der Traditionslauf nur noch ein Schatten seiner selbst. Es ist bedauerlicherweise offensichtlich, dass es den heutigen Betreibern in erster Linie nicht mehr um den sportlichen und historischen Wert der Veranstaltung geht, die eine derart hohe Bedeutung für den deutschen Laufsport hat.
Es bleibt die Hoffnung, dass die Veranstaltung aber bald wieder den Weg zurück in der Erfolgsspur findet.

18 Teilnahmen seit 1984:

Persönliche Bestzeiten bei dieser Veranstaltung: 25 km:1:39:40 (2002), Halbmarathon: 1:23:40 (Durchgangszeit 2002), 10km: 37:58 min.(2005)

Wie es derzeit aussieht werden bis womöglich 2021 keine Lauf-und Gehwettkämpfe ausgetragen 

Auszug: DLV Übergangsregeln für Wiedereinstieg in Training und Wettkämpfe

Disziplinen Lauf/Gehen: Wettkämpfe in den Disziplinen Lauf/Gehen können unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und der weiteren Sicherheitsvorkehrungen ab 800 m eigentlich nicht umgesetzt werden. Vorstellbar sind Wettkämpfe in diesen Disziplinen nur unter der Voraussetzung, dass über entsprechende zeitnahe Gesundheitsnachweise (z.B. Corona-Schnelltest, Fiebermessung) alle teilnehmenden Sportler gesund sind.

Aus meiner Sicht ein Armutszeugnis für den DLV. In der Schweiz & Österreich werden andere Lösungen gesucht, damit ab Sommer/Herbst 2020 wieder Sportler an der Wettkampf-Startlinie stehen.

Laufen in der Corona Krise- der 1. “Woiczik Drittelmarathon” am 20.04.2020

Kurz vor dem Start

Während die Coronavirus-Krise weltweit die Laufveranstaltungen stoppt, sieht man zugleich in vielen Städten so viele Läufer auf den Straßen wie vielleicht nie zuvor. Keiner kann aktuell prognostizieren, wie sich der weitere Verlauf entwickeln wird und ab wann wir wieder bei Laufveranstaltungen am Start stehen können. Bislang war mein letzter Wettkampf im Oktober der Halbmarathon 2019 in Dresden, danach fielen vier geplante Wettkämpfe und eine Leistungsdiagnostik dem Corona-Virus zum Opfer. Der Senftenberger Seen Lauf Mitte Juni 2020 wird wohl auch abgesagt werden müssen. Auf jeden Fall will ich bis dahin meinen sportlichen Schwung beibehalten.

Gleich ist die Hälfte geschafft

Daher entschloss ich mich am 20.04.2020 den “1. Woiczik Drittelmarathon” zu veranstalten und durchzuführen. Mit mir als einzigen Teilnehmer aufgrund der behördlichen Kontaktsperren. Ich suchte mir eine sehr abwechslungsreiche 14,2 km lange Strecke aus. Start und Ziel waren der S-Bahnhof Wannsee. Von da führte die Strecke auf die wellige Königsstr. Von da ging es aufwärts zum Schäferberg.  Dieser auch Kilometerberg genannt, ist eine natürliche Erhebung im Düppeler Forst auf der Insel Wannsee im Berliner Ortsteil Wannsee, Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Mit 103,2 m ü. NHN ist er die vierthöchste Erhebung in Berlin.

Zurück nach Wannsee

Wegen der Bundesstraße 1, dort Königstraße genannt, die auf 1,97 Kilometer Länge etwa 40 Meter Höhenunterschied überwindet, heißt die Erhebung auch Kilometerberg. Weiter führte der Kurs zur weltberühmten Glienicker Brücke und 400 Meter in die Landeshauptstadt von Brandenburg, nämlich nach Potsdam. Dann ging es zurück zum Ziel. Um 10.00 Uhr erfolgte dann der Start bei sehr böigem Wind, heiterem Himmel und 12 Grad . Die ersten 5 km ging ich recht ruhig in 25:11 Minuten an, erreichte nach 35:06 Minuten die Wende in Potsdam und kämpfte gegen den starken böigen Wind. Die 10 Kilometer Marke passierte ich in 49:42 Minuten.

Happy im Ziel

Die nächsten Kilometer lief ich in 4:53, 4:51,4:39 Minuten und steigerte mich zum Schluss mit voller Power auf 8:51 Minuten für die 2,2 km. Sehr zufrieden und happy erreichte ich das Ziel am S-Bahnhof Wannsee nach 1:08:03 h für die 14,2 km. Meine Pulswerte lagen im Durchschnitt bei 143 und in der Spitze bei 164. 1,5 km bin ich des Weiteren je Ein-und Ausgelaufen. Laufen ist ein Fixpunkt in meiner Woche und im Leben, baut Stress ab, sorgt für meinen Seelenfrieden (der aber leider seit einigen Wochen in Unruhe geraten ist) und trägt somit im Normalfall wunderbar zu meiner geistigen und körperlichen Gesundheit bei. Es tut einfach gut, stärkt mein Immunsystem, macht mich leistungsfähig (altersbedingt für einen 52 jährigen, Zipperlein geplagten Lebensläufer) und resilient.

Und gerade letzteres braucht man in der Krise ganz besonders. Bereits vor einigen Wochen habe ich dazu einige Zeilen geschrieben (Stell dir vor, es ist Wettkampf und keiner darf hin!).  Derzeit laufe ich 4-5 x (Umfang zwischen 38 und 60 km), fahre nach Jahren wieder mit meinem fast 30 Jahren alten Mountainbike 2 bis 3 Mal zwischen 30 und 50 km in der Woche. Dazu 2-3 x ein Power Work inkl. Atemübungen und Dehnprogramm. Sehr viel Bewegung, soviel wie seit Jahren nicht mehr. Das Zwerchfell meckert zwar weiter (wohl stressbedingt), aber ich bin da in guten Händen bei der Behandlung dieser Beschwerden. Des Weiteren habe ich mir bei einer Tempoeinheit vor Tagen eine Rippe gezerrt, was Recht schmerzhaft ist. Daher bin ich total happy über die heutige Laufeinheit.

Gerade wurde übrigens die Absage vom diesjährigen Berlin Marathon bekannt gegeben.

14.58 Uhr: Berlin-Marathon im September kann nicht stattfinden
Der für den 27. September geplante Berlin-Marathon wird in diesem Jahr wegen der Corona-Krise abgesagt. Der Senat beschloss am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern bis zum 24. Oktober.

Spreewaldmarathon und S25 Berlin 2020 abgesagt (Update)

Offizielle Veranstaltungsmitteilung

Werte Sportlerinnen und Sportler,
die letzten Wochen waren für uns als Organisationsteam des Spreewald-Marathons, die wohl emotionalsten, nervenzerrendsten und anspannendsten der letzten 18 Jahre.

 

Im ständigen Kontakt mit Behörden und Ämtern wollten wir das letzte Fünkchen Hoffnung nicht aufgeben, den 18. Spreewald-Marathon im Jahr 2020 mit Euch noch zu starten. Wir haben wirklich unzählige Varianten und Szenarien geprüft, alle mit dem Ziel die Veranstaltung doch noch realisieren zu können. Leider vergebens. Auch die Wartezeit für eine Entscheidung bitten wir zu entschuldigen. Der Spreewaldmarathon erstreckt sich über mehrere Landkreise, was es uns als Sportverein schwer gemacht hat alle behördlichen Informationen schnellst möglich auszuwerten .
Wir müssen die für uns schmerzlichste und schwerste Entscheidung in 18 Jahren Spreewald-Marathon verkünden:
Der 18. Spreewald-Marathon in diesem Jahr wird leider nicht stattfinden und muss auf Grund der COVID-19 Pandemie, abgesagt werden.
(The 18th Spreewald Marathon will unfortunately not take place and must be canceled due to the COVID-19 pandemic.)
Das Inkrafttreten der Allgemeinverfügungen des Landkreises Spree-Neiße, des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und des Landkreises Dahme Spreewald „zum Umgang mit größeren Veranstaltungen im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19“ und das Inkrafttreten der „Rechtsverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie“, welche am Dienstag, den 17. März 2020 in der Kabinettssitzung des Landes Brandenburg beschlossenen wurde, bedeutet die behördliche Untersagung der Durchführung des Spreewald-Marathon.
Wir bitten um Verständnis, dass dies auch für uns eine außergewöhnliche und noch nie dagewesene Situation ist. Nach der Absage unserer Veranstaltung und den damit verbundenen Konsequenzen werden wir uns über das weitere Vorgehen mit den Behörden abstimmen.
Die Aufarbeitung dieser äußerst komplexen Situation mit vielen Fragestellungen, wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Auf so manche Frage wird es nicht gleich eine Antwort geben.
Die bereits angemeldeten Teilnehmer bitten wir um Geduld. Es ist uns sehr wichtig, negative Auswirkungen für alle Beteiligten, für die Teilnehmer, für unsere Partner, als auch für uns, dem Verein Spreewald-Marathon e.V. so gering wie möglich zu halten. Bitte seht aus diesem Grund bis auf weiteres von individuellen Anfragen per Kontaktformular, Mail oder Telefon ab. Wir werden euch sofort, wenn wir Neues wissen, über die weitere Entwicklung informieren. Lasst uns trotzdem optimistisch in die Zukunft sehen. Es wird ganz sicher einen 18. Spreewald-Marathon geben, nur leider nicht jetzt.

Bitte beachtet auch die Informationen in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen(AGB). Die Veranstaltung wurde durch den Vorgang der “höheren Gewalt” in unserem Fall durch Erlasse der Länder und Landkreise abgesagt.

Auf die Gurke, fertig, los!
Euer Spreewald-Marathon Organisationsteam

……

Vom Polizei SV wollten wir mit 8 Läufer (innen) an dieser schönen Laufveranstaltung teilnehmen, mit meinem Laufpartner Daniel war des Weiteren geplant zusammen die 21,1 km zu absolvieren.

 

S25 Berlin

25 km von Berlin im Jahr 1997

Nach Recherche von Woiczik.de wird auch in den kommenden Tagen der S25 Berlin offiziell abgesagt. Der Veranstalter wartet nur noch auf die behördliche Absage. Ob die Veranstaltung zu Ende Juli verlegt werden kann, wie es “Berlin läuft” ursprünglich vorhatte, ist aber auch fraglich.

Bleibt alles gesund.

Stell dir vor, es ist Wettkampf und keiner darf hin!

Geschafft und zufrieden

Wer sich als Läufer wochen- oder monatelang auf ein Rennen vorbereitet hat, vielleicht sogar auf einen Marathon oder Halbmarathon, ist bei einer Absage wahrscheinlich zunächst frustriert und enttäuscht. Der Corona Virus sorgt dafür, dass weltweit fast alle Laufwettkämpfe abgesagt worden sind.

 

Das ist verständlich. Die langen Läufe, das Tempotraining, das Training im Regen oder in der Dunkelheit, das frühe Aufstehen – für nichts? Nein!

 

Machen wir uns zunächst einmal klar, wofür wir eigentlich laufen. Das sind nämlich nicht nur Bestzeiten und Marathon-Medaillen. Es sind auch nicht nur die gesundheitlichen Vorteile, (auch wenn es davon ganz schön viele gibt). Und nicht nur die schlanke Figur.Sind es nicht auch die Momente, wenn wir im Morgengrauen unterwegs sind und außer uns nur die Vögel und Rehe schon wach sind?

 

Daniel & ich beim Frauenseelauf

Wenn wir durch den strömenden Regen laufen und es einfach nur wundervoll finden? Wenn man nach einem langen Lauf zwar völlig erschöpft, aber auch stolz und glücklich ist, es durchgezogen zu haben? Wenn man beim Intervalltraining richtig gut in Form ist und die Geschwindigkeit genießt. Also: Auch ohne das Rennen am Ende ist das Training keineswegs verloren.

 

PSV Ü50 Dreamteam

Viele Veranstalter haben mit der Absage ihres Frühjahrs-Rennens gleich einen Alternativ-Termin im Herbst genannt. Oft werde die Startnummern der angemeldeten Teilnehmer übertragen. Ich konnte nunmehr nicht in Dresden laufen, habe dafür schon die Umbuchung im schönen Maritim -Hotel für den Dresden Marathon im Oktober vorgenommen, vorausgesetzt “Corona will”. Mit Daniel trainiere ich weiterhin fleißig weiter und werde sicher noch Wettkämpfe in diesem Jahr bestreiten können. Morgen werde ich erst einmal 52 Jahre jung und leider mussten die geplanten Feierlichkeiten abgesagt werden, dafür werde ich früh vor der Arbeit aber 90 Minuten ruhig “laufen gehen”.

 

Update vom 17.03.2020:

Bis bald

Dankeschön für eure vielen Grüße zum Geburtstag. Bleibt Alle Gesund und wir sehen uns bald wieder auf den Laufpisten dieser Welt.

 

 

 

 

Citylauf Dresden am 15.3.2020 – Der 30. Citylauf Dresden kann nicht stattfinden.

Offizielle Absage zum Citylauf Dresden am 15.3.2020

Liebe Cityläuferinnen und Cityläufer, hinter uns allen liegen emotionale Stunden und Tage, voller Anspannung verfolgten wir optimistisch die Situation, stets waren wir in Kontakt mit unseren Partnern und Behörden – stets mit dem Ziel, den 30. Citylauf Dresden in höchstmöglicher Qualität für euch alle zusammen zu organisieren.

Gerade im großem Jubiläumsjahr sind die Sinne ganz besonders geschärft und wer uns kennt der weiß – wir versuchen stets alles im Interesse des Laufsports möglich zu machen.  Eure Rückmeldungen dazu haben uns immer gestärkt und motiviert.

 

Nun ist es die vielleicht schwerste Mitteilung, die wir im Zusammenhang mit dem Citylauf Dresden machen müssen: Der 30. Citylauf Dresden 2020 kann nicht stattfinden. Dies betrifft alle Läufe am Samstag, 14. März und Sonntag, 15. März 2020.

 

Wir möchten an dieser Stelle betonen, jedes erdenkliche Laufszenario wurde unsererseits angedacht. Das betraf eine Umsetzung außerhalb der Messehallen wie auch eine Startabfolge in kleinen Wellen jenseits der 1.000 Teilnehmer.

 

Gleichzeitig hat für uns die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer und Mitwirkenden oberste Priorität. So sehr die Anstrengung aller Vorbereitungen und die Vorfreude, welche wir alle teilen, auch mitschwingen, so muss die Ausbreitung und das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus unbedingt minimiert werden. Dieser Umstand lässt keine andere Entscheidung zu.

Wir bitten um Verständnis, dass dies auch für uns eine außergewöhnliche und noch nie dagewesene Situation ist. Bitte lasst uns zur Bewertung aller Aspekte und zur administrativen Vorbereitung bis Ende nächster Woche noch Zeit.

 

 

Danke an alle, die uns auf dem bisherigen Weg unterstützt haben – das gesamte Orgteam, die unterschiedlichen Ämter und Behörden der Stadt Dresden, unseren Sponsoren und vor allem die Läuferinnen und Läufer.

 

 

Und weil wir dennoch überzeugt sind, dass Laufen etwas Wundervolles ist, haben wir uns etwas überlegt: Es soll tolles Wetter werden, die Sonne scheinen – schnappt euch am Sonntag eure Laufschuhe und macht EUREN INDIVIDUELLEN Citylauf! Egal ob vor der Haustür, im Großen Garten oder wo immer ihr am liebsten lauft.

Dazu gibt’s einen Citylauf Virtual Run auf STRAVA sowie für alle Tempomacher ein spezielles STRAVA-Segment auf dem Elberadweg.

Am Sonntag (15. März 2020) könnt ihr euch weiterhin von 9 bis 15 Uhr im Heinz-Steyer-Stadion eure verdiente Finisher-Medaille sowie Buff und eventuell gebuchtes Shirt abholen.

Lasst uns aus dieser Situation das Beste machen.

Wir freuen uns auf euch!

Euer OrgTeam des Citylauf-Vereins Dresden e.V. und der Laufszene Sachsen

Hoffentlich findet dann im kommenden Jahr wieder der Lauf statt.