Disney Explorers Lodge (Hong Kong)

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Diese Galerie enthält 20 Fotos.

Exklusive Vorabveröffentlichung für alle meine Leser. Ab kommender Woche wird dieser Artikel als mein 500ter Artikel bei  https://www.freizeitpark-welt.de/ veröffentlicht. Die Disney Explorers Lodge ist das neuste Hotel im Hong Kong Disneyland Resort und wurde im Jahr 2017 feierlich eröffnet. Dieses … Weiterlesen

Macau

Macau (chinesisch 澳門 / 澳门, Pinyin Àomén, Jyutping Ou3mun4*2, englisch Macao; portugiesisch Macau) ist eine etwa 50 Kilometer westlich von Hongkong gelegene Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Bis 1999 war es eine portugiesische Kolonie. Macau ist reich an Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit. Die Haupterwerbsquellen sind das dort legale Glücksspiel und der damit in Zusammenhang stehende Tourismus aus Hongkong und Festlandchina, weshalb Macau oft auch als Monte-Carlo des Ostens oder Las Vegas des Ostens bezeichnet wird.

 

Das Wachstum der chinesischen Mittelklasse und der daraus resultierende Tourismus haben einen rasanten Wirtschaftsboom in Macau ausgelöst. Als unabhängiger Staat gezählt wäre Macau gemessen am Pro-Kopf-BIP das viertreichste Land der Welt.

Gemessen am Index der menschlichen Entwicklung zählt Macau zu den sehr hoch entwickelten Staaten. Fast die gesamte Bevölkerung, von denen ein Großteil auf der nördlichen Halbinsel lebt, sind ethnische Chinesen, die entweder auf dem Festland oder in Macau geboren wurden.

 

Mit rund 21.000 Einwohnern pro Quadratkilometer weist Macau eine sehr hohe Bevölkerungsdichte auf. Macau ist das Gebiet mit der zweithöchsten Lebenserwartung der Welt. Sie liegt bei 84,5 Jahren. Macau hat eine relativ alte Bevölkerung, weniger als ein Viertel ist jünger als 25 Jahre.

 

Macau war ein Highlight auf unserer Tour. Mit dem Katamaran fuhren wir von Hong Kong in 55 Minuten nach Macau. Zahlreiche kostenlose Busse bringen einen vom Hafen von Hotel zu Hotel und so bekommt man einen interessanten Einblick auf diese pulsierende Stadt.

 

Coming soon:

Hong Kong Disneyland

Hong Kong & Macau: Ein Traumurlaub in China

Boeing 777

Am frühen Morgen des 20.10.2018 ging es vom einem total überfüllten Flughafen Tegel via Frankfurt mit der Cathay Pacific mit fast 13 Stunden Flugzeit nach Hong Kong.

 

 

Das Abenteuer kann beginnen

Blick auf unserem Hotelzimmer

Das schöne 5 * Sterne Hotel Royal Plaza (liegt in einem sehr großen Einkaufszentrum mit eigenem U-Bahnhof /MRT-Station)  diente in den ersten 8 Tagen als Headquarter für unsere Touren. Das Frühstücksbüffet war sehr groß und die Speisen waren sehr lecker. Des Weiteren bot das Hotel einen kostenlosen Busshuttle zu drei MRT-Stationen an.

Hongkong ist eine sogenannte Sonderverwaltungszone und ehemalige britische Kolonie im südöstlichen China. Das lebendige, dicht besiedelte Stadtzentrum ist ein wichtiger Hafen und ein Finanzzentrum mit einer von Wolkenkratzern geprägten Skyline.

 

Das Geschäftsviertel Central verfügt über architektonische Wahrzeichen wie den Bank of China Tower. Hongkong bietet außerdem hiervorragende Einkaufsmöglichkeiten und bekannt für renommierte Schneider und den Temple Street Night Market. Fast 7,5 Millionen Einwohner leben in Hong Kong.Die am dichtesten besiedelten Gebiete sind die Halbinsel Kowloon und der Norden von Hong Kong Island, die durch die schmale Meerenge Victoria Harbour getrennt sind. Zu den New Territories gehören das ursprüngliche Hinterland nördlich von Kowloon, das die größte Fläche Hongkongs ausmacht, und die meisten der 263 Inseln Hongkongs. Die größte Insel Hongkongs ist Lantau Island, in deren Nähe sich auch der Hong Kong International Airport, auf der Insel Chek Lap Kok, befindet.

Am Peak

Der Victoria Peak mit 552 Metern Höhe ist der bekannteste Berg Hongkongs. Auf Hong Kong Island gelegen, ist er zugleich die höchste Erhebung dieser Insel, wird jedoch vom 958 Meter hohen, in den New Territories gelegenen Tai Mo Shan deutlich überragt.

 

Der Tian Tan Buddha, auch Tiantan Buddha, ist eine bronzene Buddha-Statue bei Ngong Ping auf Lantau Island in Hongkong. Die umgangssprachlich auch „Big Buddha“ genannte Plastik ist eine der fünf größten Buddha-Statuen in China und das größte buddhistische Monument in Hongkong. Die Anreise von unserem Hotel zu diesem Kultur-Highlight dauerte übrigens fast 2 Stunden. Nach einer 75 minütigen Fahrt mit der MRT genießt man anschließend eine 30 Minuten andauernde Gondelbahnfahrt.

 

 

Blick vom Ocean Park

Der Ocean Park Hong Kong (chinesisch 香港海洋公園 / 香港海洋公园, Pinyin Xiānggǎng Hǎiyáng Gōngyuán, Jyutping Hoeng1gong2 Hoi2joeng4 Gung1jyun4*2), umgangssprachlich meist kurz als Ocean Park genannt, ist ein Freizeitpark der Sonderverwaltungszone Hongkong.

 

 

Er liegt nahe Wong Chuk Hang (黃竹坑 / 黄竹坑, englisch Staunton Creek) und Nam Long Shan (南朗山, englisch Brick Hill) auf der Südseite von Hong Kong Island. Ocean Park ist neben Hong Kong Disneyland einer beiden Freizeitparks von Hongkong.

 

Mit 7,85 Millionen Besuchern im Jahr 2017 ist er derzeit der viertgrößte Freizeitpark Asiens und der dreizehntgrößte Freizeitpark der Welt. Uns hat dieser Freizeitpark sehr gut gefallen.

 

 

Zahlreiche Bootstouren genossen wir und erkundeten vom Wasser aus  diese Mega-Metropole. Uns hat es in Hong Kong sehr gut gefallen. Für Freizeitpark-Welt.de habe ich über 2000 Fotos “geschossen”. Dort findet man dann auch zahlreiche Berichte von mir zu dieser Tour.

 

Hong Kong Disneyland 10K Weekend 2018 – Presented by AIA Vitality

Wenige Stunden vor unserem Rückflug nach Deutschland bestritt ich noch einen 5 Kilometer-Wettkampf. Über 7500 Teilnehmer nahmen an diesem Laufwochenende von Freitag bis Samstag an zwei Laufveranstaltungen im Hong Kong Disneyland Resort teil. In zwei 5 km Läufen nahmen 3105 Teilnehmer teil. Ich lief im ersten 5 km Lauf und wurde in 20:22 Minuten (Netto/brutto: 20:27 Minuten) überrachend Sechster und gewann in der AK 50 die Altersklasse. Der Sieger aus Hong Kong lief eine 19:27. Im Elitelauf waren natürlich einige Läufer (innen) schneller. Insgsamt wurde ich aber von 3105 Teilnehmern Gesamt 49 und wurde Fünfter in der M50.

 

Bereits nach dem Startschuß lief ich mein eigenes Rennen. Der erste Kilometer war viel zu schnell, 3:53 Minuten. 4:04 min und 4:05 min. folgten. 12:02 Minuten bei km 3 war für mich sehr flott in diesem Jahr. Im Disneyland war die Strecke sehr eckig und man musste zum Teil über Kopfsteinpflaster laufen, dieses minderte meine Laufgeschwindigkeit. 16:18 Minuten über 4 Kilometer und ein guter letzter Kilometer in 4:04 Minuten ermöglichten meine beste 5 km Zeit in diesem Jahr für mich. Die schnellste Frau lief eine 17:39 und der schnellste Mann eine 14:58. Insgesamt liefen sogar im Elitelauf 12 Männer unter 17 Minuten. Leider ist die Ergebnisliste derzeit sehr fehlerhaft, so dass ich die Namen demnächst noch nachtragen muss.

 

 

 

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und es machte viel Spaß Teilnehmer bei dieser Veranstaltung zu sein.

 

 

 

Schnell duschen im wunderschönen Hotelzimmer und dann auschecken und nochmals einige Stunden in den tollen Disney Freizeitpark. Am Abend ging dann der Flieger zurück via Frankfurt nach Berlin zurück.

 

In Hong Kong absolvierte ich ein Aufbautraining auf die kommenden Laufsaision mit 2 maligem Koppeltraining (Ergometer/Laufband), 5x Kraft-und Dehnprogramm und 6 Laufeinheiten zwischen 5 und 12 Kilometern. Höhepunkt neben dem Wettkampf war ein Strandtraining an der Discovery Bay.

Disneyland Hong Kong- ein Traum mit kleinen Macken

Kurzmitteilung

In unseren letzten 24 Stunden in Hong Kong geniessen wir die letzten warmen Stunden des Jahres für uns bei Temperaturen um 27 Grad. Trotz Mückenspray sind wir von Mückenstichen geplagt. In wenigen Stunden werde ich beim Disney-Run über 5 km an den Start gehen und meinen Spaß haben. Die Zeit in Hong Kong und Macau war unglaublich und wird unvergessen bleiben. Tausende neue Eindrücke konnten wir sammeln und haben hier die Zeit sehr genossen. Leider gingen die 13 Tage sehr schnell vorbei und am kommenden Montag ruft dann auch schon die Arbeit.

Badewetter im Disneyland Hong Kong

Kurzmitteilung

Badewetter im Disneyland Hong Kong 

Bei derzeit 29 Grad und viel Sonne genieße ich den Vormittag am Pool bevor es ins Disneyland Hong Kong geht. Dieses Disney-Hotel ist bislang das Beste, welches wir bislang besucht haben. Das Disney Dining geht ganz schön ins Geld, aber es ist halt Urlaub und das Essen ist, bis auf eine Ausnahme, sehr lecker. Das Hotel mit Aussicht auf das Meer bietet Ihnen einen Außenpool und zwei Restaurants laden zum Speisen ein. Kostenloses WLAN ist in allen Zimmern und in vielen öffentlichen Bereichen verfügbar. Das Hong Kong Disneyland liegt 700 m vom Disney Explorers Lodge entfernt, die AsiaWorld-Expo erreicht man nach 10 km.

 

Jedes Zimmer in diesem Hotel ist klimatisiert und verfügt über einen TV und ein eigenes Bad mit einer Dusche. Bademäntel, Hausschuhe und ein Haartrockner liegen bereit.In der Unterkunft befindet sich auch ein Souvenirladen. Ein großer Swimmingpool befindet sich am Rand des Pool-Gartens in der Nähe der Promenade und bietet Ausblick auf das Südchinesische Meer.

Früh zum zweiten Mal hier gelaufen

 

Bridgestone Great 10K in Berlin am 13.10.2018

Die wärmste 10 k in der Geschichte dieser erstklassigen Laufveranstaltung fand bei Temperaturen weit über 20 Grad und wolkenfreiem Himmel, aber einigen heftigen Windböen, am heutigen Sonntag statt. Bei meinem letzten Start beim 10 k vor drei Jahren zeigte das Thermometer um 12.00 Uhr gerade einmal 2 Grad. Der sportliche Leiter dieser Veranstaltung Christoph Kopp lockte wieder zahlreiche nationale und internationale Spitzenathleten nach Berlin.

Alina Reh steigert deutsche U23-Bestleistung auf 31:23 Minuten

Alina Reh ist die Läuferin der Stunde: Nach ihrer deutschen U23-Bestleistung im Halbmarathon vor einer Woche hat sie nun auch die Bestmarke über 10 Kilometer gesteigert. Bei den Bridgestone Great 10K in Berlin lief die 21-Jährige am Sonntag glänzende 31:23 Minuten. Mit 31:23 Minuten ist Alina Reh die zweitschnellste europäische Läuferin in diesem Jahr über 10 Kilometer hinter Clémence Calvin (Frankreich; 31:20 min). In der Weltjahresbestenliste belegt Alina Reh jetzt einen beachtlichen 14. Platz. National war jemals nur die deutsche Rekordlerin Irina Mikitenko (TV Wattenscheid 01) mit 30:57 Minuten schneller als die Laichingerin. Nach 15:54 Minuten auf den ersten fünf Kilometern lief Alina Reh den zweiten Streckenteil in 15:29 Minuten. Im Ziel hatte die Deutsche 23 Sekunden Vorsprung auf Gladys Kimaina (Kenia). Rang drei sicherte sich die Schweizerin Fabienne Schlumpf – EM -Zweite über 3000 Meter Hindernis in Landesrekord; 32:01 min. Auf den Plätzen fünf bis sieben liefen Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt; 33:36 min),  Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin; 33:39 min) und EM-Starterin Anna Gehring (33:43 min) ebenfalls starke Zeiten. Ein schnelles Rennen entwickelte sich bei den Männern, wobei der mitunter starke Wind sicherlich etwas Zeit gekostet hat. Nachdem die Spitzengruppe die 5-Kilometer-Marke in 13:47 Minuten passiert hatte, fiel eine Vorentscheidung bereits bei Kilometer sechs. Hier konnte sich Vincent Kibet vom favorisierten Titelverteidiger Mathew Kimeli (beide Kenia) lösen. Für den erst 19-Jährigen  wurde sein erster Lauf außerhalb Kenias auf Anhieb zu einem großen Erfolg. Er gewann das Rennen in hochklassigen 27:21 Minuten. Zum Streckenrekord fehlten ihm lediglich neun Sekunden. Am Ende setzte sich Vincent Kibet mit 17 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Mathew Kimeli durch. Als Dritter machte Donal Mitei (28:25 min) den Kenia-Sweep in Berlin perfekt. Schnellster Deutscher war als Siebter Richard Ringer. Der Friedrichshafener hielt mit 29:22 Minuten die nationale Konkurrenz in Schach. Es folgten auf den Plätzen 9 bis 13 Sebastian Hendel (LG Vogtland; 29:38 min), Karsten Maier (LG Braunschweig; 29:40 min), U20-Läufer Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund; 29:58 min), Haftom Weldaj (TSV Pattensen; 29:58 min) und Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal; 30:01 min). Der deutsche Marathon-Rekordler bestritt das Rennen in Vorbereitung auf seinen Start beim Frankfurt-Marathon in zwei Wochen.

Aus meiner Trainingsgruppe gewannen Viktoria & Clarissa Lehmeyer die 2x 5 km Staffel bei den Frauen (39:15 Minuten) und Marion & Claudia (starke 21:53 min. über 5 km) wurden tolle Fünfte bei den Frauen. Des Weiteren freute ich mich Winfried Schumann wieder zu sehen und lief mit ihm vor dem Lauf ein. Im Rennen erreichte er tolle 38:58 Minuten in der M 50. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Erfolgen.

Mein Rennen:

“Jammer nicht immer soviel in deinen Berichten” sagt mir meine Frau, daher schreibe ich nicht, dass mir der für mich sehr flotte Crosslauf über 8,8 km am 03.10. noch in den Knocken steckte. Auf Grund der dort gelaufenen Zeit und auf Grund der 5 km Meisterschaftszeit wäre eine Zeit im Bereich 43 Minuten oder flotter machbar gewesen. Doch schon auf dem ersten Kilometer merkte ich, dass es heute “ein Erlebnislauf” wird. 4:52 Minuten für den ersten Kilometer, der Zweite dann in 4:41 und bei Kilometer 5 zeigte meine Garminlaufuhr 23:09 Minuten. Die zweite Hälfte lief ich dann in 23:07 Minuten, wobei meine genannte Laufuhr eine Streckenlänge von 10,1 Kilometer anzeigte und ich die 10 Kilometermarke bereits in 45:52 Minuten erreicht hätte. Hätte,hätte, Fahrradkette. Der letzte Kilometer war dennoch in 4:08 Minuten der schnellste Kilometer. Von 7312 Teilnehmern landete ich auf dem 771. Gesamtplatz und wurde 84ter in der M50. Vor 10 Jahren lief ich noch bei dieser Veranstaltung fast 10 Minuten !!!! schneller.

Unter den 7.312 Läufern war auch Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen, der vor zwei Jahren bei den Spielen in Rio die Goldmedaille am Reck gewann. Fabian Hambüchen lief bei seiner Premiere nach 1:14:21 Stunden ins Ziel am Schloß Charlottenburg.

Bereits zum fünften Mal lief ich bei dieser tollen Laufveranstaltung, welche für mich zu den besten 10 Km -Läufen in Deutschland zählt. Die Veranstaltung war wieder sehr gut organisiert, aber warum die vielen Altersklassen Topläufer wie Winne Schumann & Co. nicht im Elitefeld um 11.56 Uhr ohne die Zoopassage starten durften und stattdessen um 12.00 Uhr mit den “Spaßläufern” über die kurvenreiche Zoopassage  laufen konnten, bleibt das Geheimniss des Veranstalters. Hier wäre mehr Fingerspitzengefühl möglich gewesen. Aber ansonsten war wieder einmal alles topp.

Fotos und ein Update folgt in den kommenden Tagen.

 

 

 

9. Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit am 03.10.2018

Das LAUFTEAM KLEINMACHNOW veranstaltete bereits zum 9 Mal den Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit. Erstmalig auf einer 8,8 km sehr welligen, waldigen Laufstrecke mit etlichen Höhenmetern. Kurz vor dem Lauf um 10.30 Uhr nieselte es noch und der Wind bließ, bei dann meist bedecktem Himmel,mit Spitzen bis zu 75 km/h.

Beim Einlaufen

Da es zahlreiche Nachmeldungen gab, wurde der Start zum Hauptlauf über 8,8 km um 20 Minuten auf 10.50 Uhr verschoben. Insgesamt waren fast 300 Teilnehmer am Start. Bei dem sehr starken Wind und nasskalten 10 Grad um 10.30 Uhr machte das Warten auf den Start keinen Spaß. Erstmalig seit 4 Monaten lief ich in der Vorwoche zwei Einheiten über je 12 km und stieg somit mit Motivation (mal sehen wie lange die Anhält?) in die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2019 ins Training ein. So wenig wie von Ende April bis Ende September hatte ich bislang noch nie trainiert. Neben den Zipperlein fehlte es auch vor allem an der Motivation mehr zu trainieren. Daher wollte ich in diesem Lauf, auf der schweren Strecke, es ruhiger angehen lassen.

 

Ich reihte mich zum Start in der Mitte des Läuferfeldes ein und überquerte den Startbereich nach 7 Sekunden. Der erste Kilometer lief 500 Meter auf den Straßen im Europarc entlang, bevor es über einen Radweg mit der ersten Steigung in den Wald ging.

Das Streckenprofil

Dort erwartete die Teilnehmer eine sehr wellige Strecke mit drei sehr langgezogenen Anstiegen und dutzenden kleineren bis mittleren “Wellen”. Dazu bließ der Wind ganz schön heftig. Den ersten Kilometer erreichte ich nach 4:23 Minuten, den Zweiten in 8:47 MInuten. Bis zur 3 Kilometermarke (13:14 Minuten) überholte ich einige Läufer (innen), beim zweiten knalligen Anstieg ging dann der erste Läufer an mir vorbei und der vierte und fünfte Kilometer waren ein wenig langsamer als die anderen zuvor. Bei Kilometer 5 zeigte meine Laufuhr 22:34 Minuten. Ich fühlte mich gut, aber der heftigste “Anstieg” wartete noch auf mich und natürlich auf die anderen Teilnehmer. Zwischenzeitlich überholten mich noch vier Läufer und ich konnte erst nach der letzten heftigen Steigung meine Kräfte mobilisieren und nach einem 4:57er Schnitt bei dieser Steigung noch eine 4:28 und eine 4:25 rausholen. Die letzten 800 Meter lief ich dann in 3:11 Minuten und erreichte den schnellsten Schnitt im gesamten Lauf.

Sehr zufrieden kam ich in 39:42 Minuten (Bruttozeit) ins Ziel, was den 40.Gesamtplatz bedeutete und in der M50 wurde ich Fünfter.  Samalya Schäfer (PB: 50 km in 3:15:23 h) gewann bei den Männer und die sich in erweiterten deutschen Spitzenklasse befindliche Liusa Boschan (PB:16:23 Minuten über 5.000 Meter) bei den Frauen. Insgesamt war die Veranstaltung bis auf die Verspätung am Start sehr gut organisiert und es machte Spaß auf diesem welligen Kurs zu laufen. Das Leistungsniveau war überraschend recht hoch.

 

6. Intersport Olympia Lauf am 23.09.2018 mit 5 km Landesmeisterschaften

Am 23.09.2018 fand bereits zum 6 Mal der Intersport Olympia Lauf in Berlin-Steglitz statt. Erstmalig wurden auch die 5 km Landesmeisterschaften von Berlin und Brandenburg ausgetragen und in diese Veranstaltung integriert.

 

Über 1.000 Teilnehmer (innen) gingen bei stark bewölktem Himmel, leichtem Wind und Temperaturen zwischen 9-12 Grad bei dieser Veranstaltung an den Start, davon 127 Meisterschaftsteilnehmer.

 

Start und Ziel war vor dem Einkaufszentrum das Schloss in Berlin-Steglitz, auf dem ersten Kilometer musste man einen knackigen Anstieg auf der Grundewaldstraße absolvieren, dann eine lange Kopfsteinpassage laufen, um dann auf die Berlin-Marathonstrecke zu gelangen, welche durch ruhige Häusersiedlungen und idyllisch grüne Alleen mit einem kleinen, aber langgezogenen Anstieg zur Schloßstr. führte.

Das Leistungsniveau dieser Meisterschaft war in diesem Jahr das Beste bei Straßenmeisterschaften. 19 Frauen blieben unter 20 MInuten, die Siegerin Carolin Mattern (OSC Berlin) siegte in 16:58 Minuten vor Victoria Brandt (LAC Olympia 88 Berlin), welche 17:17 Minuten lief. Bei den Männer blieben 45 Läufer unter 20 Minuten, es siegte Niels Michalk (LG Nord ) in 15:02 Minuten. In der M 50 waren bei den Meisterschaften die meisten Teilnehmer am Start.

Die drei PSVer

Das Leistungsniveau war auch hier überragend stark. In einem Fotofinish unterlag unser Stefan Alberti (Polizei SV) zeitgleich in 18:18 Minuten dem Prignitzer Jörg Schulze. Mein alter Laufgefährte und treuer Leser dieser Homepage Winfried Schumann wurde hervorragender Dritter in ganz tollen 18:25 MInuten. Herzlichen Glückwunsch euch Beiden. Ich musste mich kurz vor dem Ziel noch von Peter Oltmanns (SC Berlin) überholen lassen und wurde Sechster.

Unser Dauerläufer und Rekordteilnehmer beim Berlin-Marathon Wilfried Köhnke (M70) wurde toller Dritter in seiner Altersklasse und gewann von unserem Verein die zweite Medaillie an diesem Tag.

 

Mein Rennen:

kurz vor dem Ziel

Mein Ziel war in diesem Lauf eine Zeit von 20:50-21:15 Minuten zu erreichen und einen weiteren Schritt “in die richtige Richtung” zu machen. Aus schon hier aufgeführten Gründen war außer dem Knaller in den USA kaum befriedigendes von dieser Laufsaison zu berichten.

 

Im Mai lief ich gerade einmal 109 km, im Juni 147,2 km, im Juli 138,7 km, im August 187,7 km und bislang im September 141,1 km. Viel zu wenig, um an die Zeiten der letzten drei Jahre heran zukommen und da hatte ich besonders im letzten Jahr relativ wenig trainiert.

 

Seit 2 Wochen trainiere ich wieder nach Christians Plänen und hoffe, dass die Motivation wieder steigt und bis zum 5er Anfang November in Hong Kong noch einige Trainingskilometer hinzukommen, damit eine 20er Zeit im Ziel auf mich wartet.

Um 10.00 Uhr ging es für mich los, auf dem langen Anstieg zum ersten Kilometer war ich zu schnell unterwegs (4:06 Minuten), da lief ich neben Karsta Parsiegla (lief am Ende 19:11 MInuten), Philip Winter (beide SCC-19:44 MInuten). Die ersten “Körner” waren schon weg. Bei Kilometer 2 überholten mich Antje Ungewickell (20:16) und Edeltraud Musiol (20:18), mit 4:09 Minuten lag der aber fast Punkt genau. Bei Kilometer 3 lief ich dann mit Peter Oltmanns (SC Berlin) zusammen (12:32 Minuten war Kilometer 3). Was dann folgte, ganz ehrlich, keine Ahnung. 

 

Zufrieden im Ziel

Der Kopf spielte nicht mit, die Muskeln wollten nicht, wie lässt es sich sonst erklären, dass ich den vierten Kilometer in 4:27 Minuten lief und den letzten Kilometer in 4:02 Minuten.  25 Sekunden Differenz ist ansonsten nicht zu erklären. Auch komisch, dass ich Brutto für mich 21:03 Minuten gestoppt habe, was eine 20:59 Minuten zur Folge gehabt hätte. Aber in der inoffiziellen Ergebnisliste steht 21:07 Minuten.  Der Läufer auf den beiden Fotos(Startnummer 1046) kurz vor dem Ziel wird mit 21:03 Minuten geführt und der kam einige Meter hinter mir ins Ziel. Schon merkwürdig. Dennoch bin ich zufrieden mit meinem Lauf bis auf Kilometer 4.