Running is a rollercoaster- die Vorbereitung auf die Laufsaison 2020 (Update)

Nach dem für mich erfolgreichen Dresdener Halbmarathon am 27.10.2019 regenerierte ich mit einer Laufpause bis Mitte November und stieg dann mit 3-4 maligen Lauftraining in das Vorbereitungstraining für meine 40 Laufsaison ein.

 

mit 10 Jahren im Jahr 1978

Im Jahr 1980 lief ich meinen ersten Laufwettkampf und wurde gleich über 800 Meter Dritter der Kreuzberger Grundschulmeisterschaften im Berliner Katzbachstadion. Bei den Berliner Meisterschaften der Grundschulen im Mommsenstadion spurtete ich dann 2 Wochen später in einer Zeit von 2:28 Minuten auf den vierten Gesamtrang. Die Lauflust wurde da bei mir geweckt. 40 Jahre später fällt es mir zwar immer schwerer mich zu motivieren, vor allem wenn meine beste ” Laufzeit” (von 1983-1985 und 1998-2008) doch schon einige Jahre in der Vergangenheit liegt.

 

Im Jahr 2019-41 Jahre später

Seit Mitte Dezember lief ich dann 4 x in der Woche. Die Trainingspläne schreibt mir seit nunmehr auch schon 20 Jahren der liebe Christian. Ein Dank an dieser Stelle für die tolle Arbeit. 3-4 x im Monat laufe ich Dienstags Abend mit meiner Polizei SV Laufgruppe und am Wochenende zwei längere Einheiten mit meinem Laufpartner Daniel. Bis Mitte Januar 2020 waren wir überraschenderweise im Grundlagenausdauertraining, durch unsere längeren Einheiten bis 25 km und die drei Tempodauerläufe über 6 und zwei Mal 7 km, fitter als in den Vorjahren und freuten uns schon auf unseren gemeinsamen Halbmarathon am 19.4 im Spreewald.

Parkhausmeile 2009- da wurde ich noch Gesamt Zweiter

Daniel ist leider seit her “Out of order” und ich musste auch dem “Winterwetter” (nasskalt, windig und ekelig) Tribut zollen und konnte aufgrund eines Infektes über 1 Woche nicht trainieren. Am 05.02 stieg ich mit einem ganz ruhigen Lauf (30 Minuten im 6:30er Tempo) wieder ins Lauftraining ein.

 

 

2003 bei Kälte eine 1:22:00 gelaufen

Auch trat bei mir ein seit nunmehr 15 Jahren bekanntes, unangenehmes Problem auf. Muskelverspannungen im Brust, Rücken, Nacken, Hüft- und vor allem Schulterbereich mit nachfolgender Zwerchfellverspannung mit Blähungen und Zwerchfellkrämpfen stören den “Trainingsbetrieb” und das allgemeine Befinden. 2005 oder 2006 und 2010 erbrachten zwei Magenspiegelungen und eine Darmuntersuchung, außer einem   Helicobacter pylori, keine weiteren Erkenntnisse.

 

 

Leider dauern die körperlichen Beschwerden im gesamten Rücken-Brust-und Zwerchfellbereich mit den bereits aufgeführten Blähungen und Zwerchfellkrämpfen weiterhin an (seit dem 27.01), so dass ich meinen geplanten Saisonstart in die Wettkampfsaison nicht beim Britzer Gartenlauf am 01.03 vollziehen werde. Zum Glück war ich am 17.02 zur Behandlung bei Emi und die Verspannungen sind seither ein wenig gelindert. Das Training seit 2 Wochen läuft wieder “normal” mit jeweiligen 58er und 50er Laufwochen, sowie einer Einheit auf dem Heimtrainer (32 km). Nach Empfehlungen von Emi machen wir nun auch wieder ein leichtes Krafttraining.

 

So sah mein Training in den ersten zwei Monaten aus:

In der Nettozeit war ich noch schneller als auf der Uhr steht

U.a. 7 lange Einheiten über 90 Minuten, 4 lange Einheiten über 2 Stunden (20,28 km/21 km/25 km/20,4 km), 7 Tempoeinheiten über 10,59 km (5:16 er Tempo), 4 x 5 Minuten (im 4:10er Tempo), je 5 km im 5:07er, 4:29er und 4:39er Tempo, 6 km im 5:00er, 7 km im 5:03er Tempo.11 x Kraft-und Dehnprogramm,  3 x Heimtrainer (22, 30,32 km), 1 x Schwimmen 700 Meter.

Durchschnittlich 50 km Laufen pro Woche.

 

 

 

Ziele und Wettkämpfe für 2020:

15.03   5 km Citylauf Dresden

19.04   Spreewald Marathon (Halbmarathon) mit Daniel (Sub: 1:50 h)

23.04    Leistungsdiagnostik, sportmed. Untersuchung bei Dr. Margerie

03.05   25 km von Berlin (Sub: 2 h)

17.05   1500 Meter BBM Senioren in Jüterbog (unter 5:40 Minuten)

20.06. Lauf um den Senftenberger See (19 km unter 1:30 h)

23.08  5 km in Kreuzberg (unter 21 Minuten)

12.09  5 km Volvo Tierpark Lauf

11.10   Great 10 k in Berlin

Noch ohne Termin:

1-2 weitere Bahnwettkämpfe und weitere 5 km Wettkämpfe

 

Auswärtssieg in Wolfsburg am 25.01.2020

mit dem HFC nach Wolfsburg

Zum meinem ersten Hertha Auswärtsspiel seit dem Jahr 2006 (damals nach Hamburg gegen den HSV) ging es mit dem ältesten Hertha BSC Fanclub (bin dort Mitglied seit 1993) am 25.01.2020 nach Wolfsburg. Um 8.30 Uhr holte ich Frank mit dem Auto ab, stellte das Auto in Berlin-Wilmersdorf beim HFC Headquarter ab und von da ging es in 2:30 Stunden gemütlich nach Wolfsburg. Mit toller Verpflegung im Bus (Alkohol habe ich nicht getrunken) und interessanten Gesprächen verging die Zeit sehr flott.

 

 

vor dem Stadion in Wolfsburg

Bei Temperaturen um 5 Grad kamen wir gegen 12.30 Uhr im VW Stadion an. Über 3500 Berliner begleiten unser Team in die VW-Stadt. Der Gäste-Stehplatzblock war mit 2900 Plätzen total ausverkauft. Der Ordnungsdienst und die Polizei in Wolfsburg waren weitaus entspannter als die “Kollegen” in Berlin im Olympiastadion und das machte “das Event” um einiges netter.

 

 

 

 

Die Stimmung der Wolfsburger VFL-Fans war während des Spiels kaum bemerkbar. Die Hertha Fans bestimmten in Sachen Stimmung eindeutig das Geschehen. Mit fast 52 Jahren war ich aber einer der ältesten Herthafans im Fanblock. Frank mit seinen Brüdern und ein Großteil der HFC-Mitglieder sorgten aber auch im Stehplatzblock für tolle Stimmung. Die Zeit bis zum Spiel verging fast wie im Flug. Da ich sehr dick angezogen war, war mir auch bei 5 Grad nicht sehr kalt. Von 13.30-17.30 Uhr war ich im Stehplatzblock, mit zwei Rundgängen zum WC.

 

Das Spiel:

In einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der die beiden Mannschaften direkt mit Tempo und Zweikampfstärke agierten, besaß Marius Wolf nach 13 Minuten die erste vielversprechende Torgelegenheit.

 

Kurz nach dem Siegtreffer

Doch dem Blondschopf rutschte freistehend aus bester Position der Ball über den Fuß. Im Anschluss entwickelten die Herthaner viel Druck auf die Wolfsburger Defensive. Dodi Lukébakio verpasste nach einer Flanke vom auffälligen Maximilian Mittelstädt per Fallrückzieher den Ball (17.). In dieser blau-weißen Druckphase kamen die Hausherren lediglich durch einen Distanzschuss von Kapitän Josuha Guilavogui und einen harmlosen Abschluss von Wout Weghorst zu zwei Chancen (23., 26.). Wiederum eine Minute später verfehlte Javairo Dilrosun auf der Gegenseite den grün-weißen Kasten (27.). In einem ordentlichen Bundesliga-Spiel gab es Torraumszenen auf beiden Seiten.

Sieben Zeigerumdrehungen vor der Pause parierte Rune Jarstein einen gefährlichen Schuss von Guilavogui (38.). In der Schlussphase des ersten Abschnitts wurden die Gastgeber etwas gefährlicher. Maximilian Arnold zielte aus der Distanz vorbei (40.). Da die Hauptstädter ihre Offensivbemühungen in den Schlussminuten etwas reduzierten, gingen die beiden Teams mit diesem torlosen Remis in die Kabinen.

 

Mit der Mannschaft den Sieg gefeiert

Im zweiten Durchgang – der mit mehreren kleineren Fouls im Mittelfeld umkämpft begann – gehörte Steffen, der nach einem langen Ball allein vor Jarstein auftauchte, die erste gute Möglichkeit. Herthas ‘Krake’ reagierte jedoch gut (52.). Der Hauptstadtclub meldete sich durch Marko Grujic erstmals im Angriff zu Wort (53.). Im Anschluss dauerte es etwas, bis die 24.894 Zuschauer die nächste gefährliche Torchance zu sehen bekamen – und diese wurde von den Anhängern der Niedersachsen direkt bejubelt. Der eingewechselte Admir Mehmedi traf zu 1:0-Führung für den VfL (68.). Doch diese Freude der Wolfsburger hielt nicht lange an, da Jordan Torunarigha eine Ecke von Mittelstädt zum 1:1-Ausgleich einnickte (74.). Vier Minuten nach diesem Treffer bewahrte Jarstein mit einer guten Parade gegen Arnold seine Farben vor dem erneuten Rückstand (78.). Auf der Gegenseite hatte Lukébakio die große Chance auf das zweite Tor, scheiterte aber an VfL-Torwart Koen Casteels (87.).

Bild von Frank Pachur

Doch es war noch nicht Schluss: In der 90. Minute traf Herthas Nummer 28 per Kopf zum 2:1-Siegtreffer (90.). Nach drei Minuten Nachspielzeit war der Auswärtssieg unter Dach und Fach!

Die Freude im Fanbus auf der Heimreise war natürlich aufgrund des Sieges sehr groß. Gegen 21.00 Uhr waren wir wieder am HFC Headquarter und nach dem ich Frank und Horst nach Hause gefahren hatte, entspannte ich dann im Haus gegen 21.30 Uhr und sah mir mit “Sky go” nochmals die Zusammenfassung des Spiels an.

Am Freitag fahren ich dann mit meiner Frau abends nach einem Abendessen im “Tutti Gusti” zum nächsten Heimspiel gegen Gelsenkirchen.

 

 

4.Silvesterlauf der Familie Lehmeyer am 31.12.2019

Der 4.Silvesterlauf der Familie Lehmeyer am 31.12.2019 fand bei Temperaturen um 5 Grad und windigen Witterungsbedingungen statt. Unsere Trainingsgruppe war mit 12 Aktiven und 4 passiven Mitgliedern vertreten, was eine Rekordbeteiligung für diesen tollen Jahresabschluss unserer Trainingsgruppe darstellte. Ein gemeinsames Essen (organisiert von der Familie Lehmeyer) und die Verteilung der Urkunden durch Emilia nach dem Lauf war toll organisiert. An dieser Stelle ein großes Dank an die gesamte Familie Lehmeyer für diese erstklassige Veranstaltung für unsere Trainingsgruppe.

 

10,6 km, davon vier flottere Kilometer zwischen 5:06 und 4:29 min/km, liefen wir gemeinsam durch Berlin-Marienfelde und Lichtenrade. Dieser Saisonabschluss hat viel Spaß gemacht.

 

 

 

Die erste Trainingswoche im Jahr 2020 absolvierte ich mit 5 Laufeinheiten mit 60,1 Laufkilometern (Rekordumfang in der ersten Vorbereitsphase seit Mitte November), 1 x Kraft-und Dehnprogramm und 1 x Massage. 2 längere Einheiten über 18 und 14 km lief ich mit Daniel. Ein schöner Start ins neue Jahr.

 

 

Ich wünsche Euch ein gesundes und schönes Jahr 2020.

Euer Andrej

Hotel Krønasår- ein erstklassiges Hotel im Europa Park

Während unseres Aufenthalts vom 26-29.12.2019 logierten wir im wunderschönen Hotel Krønasår im Europa Park Resort.

Auf dem Gelände des Wasserparks befindet sich – durch einen künstlichen See von diesem getrennt – das Hotel Krønasår mit 1300 Betten, das im Stil eines nordischen Naturkundemuseums thematisiert ist. Hotelgäste haben über eine Brücke direkten Zugang zu Rulantica, was sie eine Stunde vor den auswärtigen Gästen betreten können.

Das Hotel wurde bereits ein halbes Jahr vor dem Wasserpark am 31. Mai 2019 eröffnet. Das Richtfest wurde am 27. Juni 2018 gefeiert. Die Baukosten betrugen 70 Millionen Euro.
Das Hotel verfügt über das Restaurant Bubba Svens (hier genossen wir an zwei Abenden das Abendessen) im Stil eines alten Bootshauses, das Fine-Dining-Restaurant Tre Krønen, die Bar Erikssøn sowie das Café Konditori. Außerdem gibt es Konferenz- und Tagungsräume sowie einen kleinen Shop. Der Parkplatz, der für Hotelgäste kostenlos ist, ist vom Parkplatz der Wasserwelt getrennt.

 

Für Gäste, die den Europa-Park besuchen möchten, steht ein kostenloser Bus-Shuttleservice zur Verfügung; zu Fuß beträgt die Distanz etwa 1,5 km. Mittelfristig soll (Interview im Emotional pur Ausgabe 2020) nach Aussagen von Michael Mack die Verlängerung vom EP Express zum Hotel und nach Rulantica erfolgen.

 

Uns hat der Aufenthalt in diesem Europa Park Hotel sehr gut gefallen. Bestimmt werden wir in den kommenden drei Jahren wir wieder einmal zu Gast. Im kommenden Jahr geht es für uns aber erst einmal wieder ins Bell Rock.

 

 

 

Rulantica: ein schönes, aber teures Vergnügen

Rulantica: ein schönes, aber teures Vergnügen

Zwischen dem 26.12-29.12.2019 zog es uns wieder einmal ins über 800 km entfernte Örtchen Rust. Die Zeit (6;29 h) in der ersten Klasse des ICEs von Berlin nach Offenburg verging aber fast wie im Flug.

 

Mit der Regionalbahn und dem EP Shuttle erreichten wir nach weiteren 45 Minuten endlich das wunderschöne Hotel im Europa Park. Diesbezüglich erscheint in den kommenden Tagen noch ein Bericht.

 

Rulantica- der zweite Park der Familie Mack

Am 28,11.2019 (wir von Freizeitpark-Welt.de waren “in Form” von Björn Baumann bei der Eröffnung live vor Ort) wurde das 150 Millionen Euro teure umfassende Großprojekt medienwirksam eröffnet.

 

Gut 2 Kilometer vom Haupteingang des Europa Parks entfernt errichtete die Familie Mack ihren zweiten Freizeitpark. Von der 450.000 m² zur Verfügung stehenden Fläche umfasst der neuen Wasserpark derzeit aber nur 10%.Die Indoor-Wasserwelt Rulantica mit derzeit 25 Attraktionen (inkl. Restaurants) und 17 Rutschen (davon alleine 7 im Kinderbereich) lässt Deutschlands größtes Freizeit-Resort weiter wachsen. Direkt vor den Toren, eines der besten Freizeitparks der Welt, wartet ein interessantes, aber sehr teures Reiseziel mit tollen tropischen Temperaturen (32 Grad Luft & Wasser) und nordischer Mystik.

 

Hier meine Eindrücke:

Als Gäste vom Hotel Kronasar dürften wir bereits eine Stunde eher als die Tagesgäste in diesen neuen Wasserpark. Pünktlich um 9.00 Uhr betraten wir einen der größten Wasserparks in Deutschland.

 

Nach dem wir uns entsprechende Liegen im Bereich vom Wellenbecken ” Surf Fjord” gesucht hatten, ließen wir uns von der Snorri Saga begeistern. Der gemütliche Strömungskanal durch Rulantica besticht mit tollen Videoprojektionen und erstklassiger Thematisierung auf der gut 400 Meter langen Runde.

Am Skip Strand testete ich alle 6 Attraktionen, sowie am Gletscherberg genoss ich 4 der 6 Rutschen Entspannte mit der Familie in der Skog Lagune und testete mit meinem Sohn im Anschluss am späten Nachmittag (wir waren bis 19.00 Uhr in Rulantica) drei schon bekannte Rutschen erneut, bevor es dann noch in der Stadt auf Stelzen (Rangnakor) in beiden Duell-Rutschen Hugin und Munin zu tollen Fahrten kam. Die beiden Freifall-Rutschen nutzten wir nicht. Im reißenden Wildbach “Vildstrom” hatte ich dann noch meinen Spaß und mein Sohn und meine Frau drehten dann noch weitere Runden bei Snorri. Im sehr schönen, aber ab 11.00 Uhr total überfüllten Wellenbecken hatten wir bereits um 9,55 Uhr unseren Spaß gehabt.

 

Zur Mittagszeit nahmen wir kleine Snacks wie 2 Burger, Chicken Nuggets, einen Salat und drei Getränke im SB-Restaurant “Snekkjas” zu uns. Über 30 Euro kostete uns dieser überteuerte und nicht besonders gut schmeckende “Spaß”. Kein Vergleich zum Essen in den Europa Park Restaurants gleichen Typs.

Die abendliche tolle und unvergleichliche Stimmung ab Einbruch der Dunkelheit entschädigte aber für dieses Essensdesaster. Rulantica war an unserem Besuchstag komplett ausgebucht und daher musste man an einigen Rutschen im Durchschnitt zwischen 20 bis 60 Minuten anstehen. Leider findet man im Gegensatz zum Tropical Island bei Berlin nur Kunststoff als Naturkulisse vor. Da kommt leider nicht ein tolles Feeling wie bei anderen Wasserparks auf. Die Familie Mack hat in diesem Wasserpark besonders beim Disney-Wasserpark “Blizzard Beach” in Orlando einige Anleihen genommen, aber reicht in keinster Weise an diesen Weltklasse-Wasserpark heran.

 

Im Gegensatz zu den bislang von mir besuchten Wasserparks in Deutschland, Spanien, Dubai, USA, Kanada, Singapur und Hong Kong usw. stimmt bei Rulantica leider nicht das Preis-und Leistungsverhältnis.

 

 

Zu wenige Rutschen und Attraktionen, zu teures und nicht tolles Essen, sowie zu große Menschenmengen bei Eintrittspreisen von knapp 40 Euro pro Person. Selbst die Last Minute Tickets für die Nutzung des Bades in der Zeit von 20-22.00 Uhr kosten online und im Hotel 20 Euro pro Person.

 

Wenn ein zweites Hotel nebst zweiter und wohl dritter Ausbauphase bis 2025/2026 gebaut und dann ein Großteil der Fläche mit neuen Attraktionen die Besucher begeistern werden, täuscht dieses leider derzeit nicht darüber hinweg, dass dieser Wasserpark der Familie Mack eine schöne Ergänzung zum Europa Park Resort darstellt, aber auch nicht mehr.

 

 

 

Die zahlreichen Wasserparks von Disney-und Universal spielen in einer anderen Liga als Rulantica. Rulantica ist ein sehr schön thematisierter Wasserpark ohne natürliche Pflanzen, derzeit zu wenigen Attraktionen, welche weitere Folgebesuche rechtfertigen, sowie nicht überragendem Essen zu überteuerten Preisen.

Dazu strömen aus meiner Sicht zeitgleich zu viele Menschen in diesen Wasserpark, dieses vermiest den Spaßfaktor immens.Meine Redaktionskollegen von Freizeitpark-Welt.de teilen größtenteils meine persönlichen Eindrücke, welche ich hier euch mit diesen Zeilen kundtue. Alle waren, zu unterschiedlichen Tagen, im November/Dezember 2019 in Rulantica zu Gast. Ich hatte persönlich wohl zu große Erwartungen von Rulantica, außerdem habe ich weltweit schon viele Weltklasse Wasserparks besucht, so dass ich schon eine andere Wahrnehmung auf solch einen Wasserpark wie Rulantica habe.

 

Abends auf dem Gelände

Nochmals sei deutlich geschrieben, Rulantica ist ein sehr schöner Wasserpark, welcher aber nicht stimmig im Preis-und Leistungsverhältnis ist und daher in einem persönlichen Ranking nicht in meinen persönlichen Topp 5 der weltweiten Wasserparks landet. Für Deutschland zählt aber Rulantica zu den Topp 5 (noch vor dem Tropical Island bei Berlin). Ein schwacher Trost.

 

 

 

 

 

41. Berliner 1/4 und 1/2 Marathonlauf für Teams und Einzelläufer am 17.11.2019 der LC Stolpertruppe

Unser Start

Bereits zum 41 Mal veranstaltete mein ehemaliger Verein (1995-1999) diesen traditionellen Lauf um den Britzer Garten. Zu Hochzeiten in den 80iger und 90iger Jahren liefen hier nationale Spitzenläufer und über 100 Mannschaften mit je 5 Läufern.

 

 

Unsere erste Mannschaft

Obwohl einige bekannte Sportler wie der ehemalige Alba Baketballspieler Stephen Arigbabu oder der Ex-Hertha-Profi Andreas Schmidt an dieser tollen Veranstaltung in den letzten Jahren teilnahmen, gehen leider jedes Jahr die Teilnehmerzahlen zurück. Die Veranstaltung ist sehr gut organisiert und meine 10 Teilnahme (3 x für LC Stolpertruppe, 2 x TUS Neukölln und 5 x Polizei SV Berlin) wird nicht meine Letzte gewesen sein.

Unsere Frauenmannschaft

In diesem Jahr waren bei Temperaturen um 5 Grad, kaum Wind, aber viel Regen 29 Teams mit 116 Läufern(innen) und 44 Einzelstartern am Start. Davon stellten wir 3 Teams mit 12 Teilnehmern. Willi, Christina und Michael (der lief tagszuvor eine 1:38 h beim schweren Grunewald-Halbmarathon) unterstützten uns beim Lauf mit Applaus und guten Worten.

Fotos: Copyright Rene Gerber

Wir hatten unsere Spaß und die flotten Läufer aus unserem Verein wurden in der Besetzung Albert Bräuning, Holger Zervar, Christoph Schürgerl und Clarissa Lehmeyer Gesamtzweiter. Meine Mannschaft mit Mario Reich, Stefan Riedel, Silke Jorupeit und meiner Person wurde guter Gesamt Vierter. Das Frauenteam  landete in der Besetzung Heike Dreger, Barbara Kunze, Marlen Schwendler und Eva Geisler auf dem dritten Platz in der Frauenwertung.

Was läuft bei mir? 

Zufrieden im Ziel

Der Novemberregen schlägt auf mein Hausdach, die Temperaturen gehen langsam “in den Keller” und das Jahr neigt langsam aber sicher dem Ende entgegen. Im 52.Lebensjahr heißt es dann im Jahr 2020 in die 30igste Laufsaison zu starten und das Jubiläum “40 Jahre Woiczik läuft” zu feiern.

 

 

25 km von Berlin 1985 damals unter 1:40 h

Die Motivation nochmals mit mehr Trainingsumfang, weniger Körpergewicht (derzeit um die 80 Kilo/Ziel bis März 75 Kilo) und gezieltem Training auch in diesem “hohen Alter” bessere altersgerechte Wettkampfergebnisse über längere Strecken als 5 km zu erzielen, war in den letzten beiden Jahren nicht so vorhanden. Das Jubiläumsjahr bietet sich aber an nochmals ein wenig an der Trainings-und Gewichtsschraube zu drehen. Nach der 14 tägigen Regeneration ohne Sport nach dem Lauf in Dresden stieg ich anschließend erstmals seit 2016 wieder in die Periodisierung ein und trainiere gezielt auf einige Wettkämpfe im kommenden Jahr.

 

Dresden Marathon am 27.10.2019

Der Dresden-Marathon ist ein Marathon, der seit 1999 an einem Sonntag im Oktober in der historischen Altstadt Dresdens stattfindet. Zur Veranstaltung gehören auch ein Halbmarathon, ein 10-km-Lauf und ein Zehntelmarathon über 4,2 km für alle Altersklassen.

 

Unser Headquarter für drei Tage in Dresden/ Maritim Hotel

Der Teilnehmerrekord liegt bei etwa 8700 Läufern im Jahr 2014, in diesem Jahr waren es 7789 Teilnehmer.
Die Strecke startet auf der Ostra-Allee und führt in zwei Runden auf einem Rundkurs durch das Stadtzentrum, die Neustadt und den Großen Graten. Dabei ist die zweite Marathonrunde nur zu 65 % mit der ersten Runde identisch.

 

Bereits nach wenigen hundert Metern passiert man den Zwinger und das Taschenbergpalais. Der Theaterplatz mit der Semperoper sowie Schloss, Kathedrale und Georgentor folgen auf dem ersten Kilometer, bevor auf der Augustusbrücke die Elbe überquert wird. In diesem Jahr war der erste Streckenabschnitt aufgrund von Baumaßnahmen in Dresden ein wenig geändert.

 

Kurz vor dem Start

Weiter geht es durch die Innere Neustadt und Äußere Neustadt bis zur Stauffenbergallee. Durch den Waldschlößchentunnel und über die Waldschlößchenbrücke geht es in die Stadtteile Johannstadt und Gruna. Nach einer Schleife um und durch den Großen Garten führt die Strecke an der Gläsernen Automobilmanufaktur vorbei bis zum Comeniusplatz.

 

Start zum Dresden Marathon

Nach zwei langen Geraden geht es auf dem Terrassenufer zum Ziel des Halbmarathons am MARITIM-Hotel bzw. zum Abzweig der zweiten Halbmarathonrunde am Italienischen Dörfchen. Bei 18 Grad und heftigem Wind gingen über 6000 Läuferinnen um 10.30 Uhr auf die 21,1 und 42,2 km.

 

 

150 Meter vor dem Ziel

Die Stimmung war besonders in Dresden-Neustadt unglaublich. Was für eine tolle Atmosphäre, ganz motivierend für die tausenden Läufer(innen). Leider gingen die Temperaturen im Laufe der Veranstaltung auf 13 Grad zurück und es setzte ab km 8 leichter Regen ein, aber vor allem der heftige Wind ließ zum Ende des Laufes die Kraft der Läufer schwinden.

 

Mein Rennen:

Gleich im Ziel

Gut gelaunt ging ich auf die 21,1 km. Der Wind wehte heftig und besonders auf den Brückenüberquerungen musste man schon viel Kraft einsetzen, um sein Tempo zu halten. Aus dem zweiten Startblock startend überquerte ich die 5 km Marke in 24:16 Minuten, drei Anstiege und einige Kopfsteinpflasterpassagen und dennoch kam ich bei 10 km in 48:39 Minuten durch. Es lief gut und zur Hälfte lag ich auf Kurs unter 1:42 h.

Im Ziel und glücklich

Die sehr schöne Strecke und die vielen Zuschauer motivierten mich und ich trotzte den widrigen Witterungsbedingungen. Die 15 km-Marke erreichte ich in 1:13:07 h. 24:16-24:23 und 24:28 waren sehr konstante und gleichmäßige 5er Abschnitte. Doch langsam ging die Kraft zu Ende. Die Kilometer zwischen 16 und 19 lief ich etwas über 5 Minuten, doch die beiden letzten Kilometer konnte ich mich auf einen 4:50er Schnitt hochpowern.

Blick aus dem Hotelzimmer

Sehr zufrieden und total happy kam ich als 556ter in der Gesamtwertung und von 267 Läufern in der M 50 auf den 59ten Platz ins Ziel. 1:43:30 h wurden es am Ende.Im erstklassigen Maritim-Hotel duschte ich noch und um 15.00 Uhr ging der EC von Dresden nach Berlin in 100 Minuten zurück.

Jetzt erst einmal entspannen und für den Citylauf am 15.03.2020 ist das Maritim dann wieder unser Headquarter für drei Tage.

 

 

 

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert, das Maritim-Athletenhotel war erstklassig, die Strecke und die Stimmung an der Strecke waren toll und es machte Spaß trotz des heftigen Windes in Dresden zu laufen. Mit meinem Lauf bin ich auch sehr zufrieden. Das abgerufen, was derzeit sportlich drin ist. Nun bin ich aber platt und genieße, dass ich einige Tage keinen Sport machen werde. In Dresden besuchten wir noch den sehr schönen Zoo, machten eine Elbe-Dresden- Stadttour auf dem Wasser und bummelten ein bisschen in der Stadt herum.

 

Pressebericht vom MDR:

Der Sieger läuft einen tollen Streckenrekord (MDR)

Ezekiel Koech aus Kenia hat bei der 21. Auflage des Dresden-Marathons einen Streckenrekord erzielt. Der 35-Jährige benötigte bei seinem ersten Marathonlauf in Deutschland am Sonntag für die 42,195 Kilometer 2:10:00 Stunden (Anmerkung: im Ziel leuchtete eine 2:09:57 h als der Sieger das Ziel erreichte) und verwies mit deutlichem Vorsprung Vorjahressieger Edwin Kosgei (2:11:24) sowie Patrick Ereng ( beide Kenia/2:22:27 ) auf die Plätze zwei und drei.

MDR-Foto von einem der 6 Anstiege

Heftiger Gegenwind macht Läufern das Leben schwer
Koech verbesserte bei heftigem Gegenwind auf dem Kurs durch die Dresdner Innenstadt die alte Bestmarke seines Landsmannes Joseph Kyengo Munywoki aus dem Jahr 2016 um 21 Sekunden. Für den Sieger, der damit auch persönliche Bestzeit lief, gab es 10 500 Euro Preisgeld.

 

Als bester Deutscher lief Samsom Hayalu Tesfazghi ( SV Sömmerda/2:38:46 ) ins Ziel. Bei den Frauen siegte Jasmin Klotz aus Markgröningen in 2:58:44 Stunden vor Angelika Schlender-Kamp ( HSV Neubrandenburg/3:06:06 ) und Margrit Elfers ( SC Kemmern/3:10:27 ). Insgesamt verzeichneten die Veranstalter 7.789 Teilnehmer und damit fast 1.000 mehr als bei der Auflage im vergangenen Jahr.
Strecke führt quer durch die Stadt
Neben der Hauptstrecke über 42,195 Kilometer wurden auch ein Halbmarathon, ein 10-Kilometer-Lauf und ein Zehntelmarathon über 4,2 Kilometer angeboten. Unterwegs kamen die Läufer an der historischen Altstadt vorbei, durchquerten die Neustadt und gelangten über die Waldschößchenbrücke zum Großen Garten.
Musiker und Zuschauer sorgen für gute Stimmung
Die zweite Runde beinhaltete zusätzlich eine Schleife durch den Stadtteil Blasewitz mit einem Blick auf die Schlösser am Loschwitzer Elbhang. 300 Musiker und zahlreiche Zuschauer am Straßenrand sorgten für gute Stimmung und feuerten die Läufer an. Ausgangs- und Endpunkt der Strecke war das Areal an der Pieschener Allee/Devrientstraße.

Fotos: Claudia Woiczik und MDR

 

 

Die Gedanken eines Läufers vor dem Dresdener Halbmarathon

Training am Senftenberger See

Bei der Einrichtung meines neuen Asus-Notebooks fielen mir, bei der Installation von Excel und Word, wieder meine Trainingsaufzeichnungen der Jahre 1998 bis 2010 “in die Hände”. Zwischen dem 30. und 40.Lebensjahr hatte ich meine “zweite Hochphase des Schaffens”, mit einem Ausreißer nach oben im Jahr 2016 dank ausreichender Möglichkeiten zum Training und zur Regeneration. Seither gingen Trainingsumfang, Trainingsintensität und auch ein wenig des Alters geschuldet die erzielten “Wettkampfzeiten” zurück. Wenn gleich man schreiben muss, dass es weltweit tausende über 50zig Jährige gibt, welche die 5000 Meter

Geniessen an der Mecklenburgischen Seenplatte

noch weit unter 20 Minuten oder die 10 Kilometer unter 40 Minuten laufen. Von den Halbmarathon-und Marathonzeiten wollen wir hier gar nicht erst “sprechen”. Also könnten ein höherer Trainingsumfang und eine gesteigerte Intensität auch mit über 50 Jahren bessere Laufzeiten als derzeit bringen? Darüber gibt es sogar einige Laufbücher, wo man einige Tipps diesbezüglich sich annehmen kann.

 

Training im Oktober lief gut

Und die Antwort ist “jein”. Es gibt so viele weitere Faktoren wie Gesundheit, Willen, Lebensumstände usw., welche man dazu auch anführen muss. “Laufen soll Spaß machen, das macht es mir weiterhin”. Was mir ganz ehrlich fehlt, um nochmals es wagen zu wollen einen Marathon zu laufen oder einen 10er unter 40 Minuten ist die fehlende Motivation. Auf kürzeren Laufdistanzen bis 5 Kilometern bin ich fast so fix wie früher (immer im Bezug auf den Altersmalus). Da kann ich auch schon mal bei den Einheiten wie 8-10 x Meter zum Schluss noch eine 72er Runde laufen, aber bei längeren Einheiten über 90 Minuten mich allein zum Schluss “zu quälen”, fällt sehrrrrrrr schwer.

Training in Soltau

Im kommenden Jahr stehen die Jubiläen “25 km von Berlin” und “Woiczik läuft seit 40 Jahren Wettkämpfe” an, da böte sich eine Möglichkeit die Motivation ein wenig zu heben. Mal sehen, was dazu der Willen und der Körper sagen? Derzeit laufen die Vorbereitungen auf den Dresdener Halbmarathon am 27.10.2019 in der 13 Wochen, trotz Infekt Mitte September, gut und zwischen dem 3.10 und 9.10 absolvierte ich sogar 93 Laufkilometer (6 Laufeinheiten), der höchste Umfang seit Herbst 2015. In meinem Urlaub, zwei Wochen vor dem Lauf in Dresden, trainierte ich an drei Destinationen sehr gut nach der 93er Woche und absolvierte an zwei Tagen sogar zwei Einheiten

Es läuft auch am Abend

(Laufen/Rad). Wenn ich gesund bleibe und Geist und Körper es wollen, dann müsste eine Zeit unter 1:42 h herauskommen. Im Gegensatz zum Halbmarathon in Hamburg Ende April diesen Jahres lief ich mehr Einheiten über 20 Kilometer (bislang 5 von 20,33 bis 22,69 Kilometer) anstatt 1 im Frühjahr und auch der Umfang war im August und derzeit im Oktober mit durchschnittlich über 55 Kilometern höher als im Winter/Frühjahr 2019.

Bestmarke am heutigen Tag erreicht

Laut meinen technischen Daten meiner Garmin-Laufuhr wären vom Herz-und Kreislaufsystem sogar weitaus schnellere Zeiten möglich, aber daran ist tatsächlich nicht dran zu denken. Aber es zeigt deutlich, dass die letzten drei Wochen umfangreichen Trainings meine Leistungsfähigkeit verbessert haben. Auch die 4 Wettkämpfe über 10 km und Viertelmarathon in der Vorbereitung verbesserten meine Fähigkeit im Bereich 4:30-4:40 min/km laufen zu können. In Soltau lief ich vor wenigen Tagen bei der Einheit 2 x 5 Kilometer im Stadion bei Regen und Wind konstant jeweils einen Schnitt unter 4:30 min/h.

 

unglaubliche Ergebnisse nach drei Wochen umfangreichen und intensiven Training

Die Motivation scheint bei mir ein wenig gestiegen zu sein oder was meint Ihr?

Nun heißt es aber nach der letzten langen Einheit am kommenden Sonntag nicht in Panik verfallen und zu meinen, dass in Dresden mehr möglich ist, als zuvor gedacht. Der Weg, welchen ich derzeit nach längerer Zeit des “Trübsal” eingeschlagen habe, kann für das kommende Jahr der Richtige sein. Aber für den Lauf in Dresden ändere ich nichts an meinem Plan erst einmal knapp unter dem 5er Schnitt bis Kilometer 12 zu laufen und dann sehe ich, ob mehr drin ist?

 

 

 

36.Brandenburger Beetzseelauf am 28.09.2019

Kurz vor dem Lauf

Einen Tag vor dem Berlin-Marathon fand in Brandenburg der sehr schöne Landschaftslauf ” 36.Brandenburger Beetzseelauf” statt. Fast 1000 Teilnehmer gingen auf die Laufdistanzen 3,5,10 km und Halbmarathon. Während der Läufe schien oft die Sonne, aber der Wind blies vor allem auf den zu laufenden Feldwegen massiv. Um 10.30 Uhr starten fast 200 Läufer (innen) über die 10 km Strecke. Die abwechselungsreiche Strecke führte über Wald-Feldwege, sowie über Straßen rund um den Beetzsee.

 

 

Start zum 10er

Den ersten Kilometer lief ich zu schnell mit 4:17 Minuten an, war aber dennoch im Mittelfeld zu finden. Da der Wind mächtig blies und man auf den Feld-und Waldwegen nicht volle Pulle laufen konnte, genoss ich den Lauf und überholte (wurde ab km 2 nur von einem Läufer überholt) einen Läufer nach dem Anderen im Laufe des Wettkampfs.

 

 

Locker am Start

Persönliche Altersklassenbestzeiten waren bei den Witterungsbedingungen, auf der wunderschönen, aber zum Teil schwierigen Strecke, nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Ich genoss den Lauf sehr und wie schon erwähnt überholte ich den Einen oder anderen Läufer.

 

 

Kurz vor dem Ziel

Am Ende reichte es gar für den 33.Gesamtplatz (185 gestarteten Teilnehmern/181 Finishern) und in der M 50 wurde ich guter Fünfter. Innerhalb von 30 Sekunden “stauten sich” in der M50 die Plätze Drei bis Sieben.

 

 

 

Guter Wettkampf

Meine Frau konnte den Start und meinen Zieleinlauf sehr schön auf der WM-Regatta-Tribüne verfolgen, danach genoss man den warme Dusche in den Sanitärräumen vom Ruderverband und an einigen Essensstände konnte man lecker essen. Leider kam zum starken Wind dann noch einiger Regen dazu, der uns veranlasste früher gedacht die 80 Kilometer zurück nach Berlin zu fahren. Uns hat die Veranstaltung sehr gut gefallen.

 

Fünf Tage zuvor hatten wir beim neuen Bühnenprogramm von Dieter Baumann “Dieter Baumann, läuft halt” in den Berliner Wühlmäusen unseren Spaß

7.Intersport Olympia Lauf 2019 mit 5 km Landesmeisterschaften am 22.09.2019

Im Ziel beim Tierparklauf 14 Tage zuvor

Mit 51 Lebensjahren ist man im Spätsommer des Lebens, in der Hoffnung, dass noch viele Spätsommertage einem bevor stehen, freute ich mich über zahlreiche sehr gute Wettkämpfe in diesem Jahr. Als nächster Wettkampf stand der  7.Intersport Olympia Lauf 2019 mit 5 km Landesmeisterschaften am 22.09.2019 auf dem Programm.

Über 1000 Teilnehmer waren bei dieser schönen Laufveranstaltung am sonnigen 22.9.2019 bei Temperaturen um 15 Grad beim Start um 10.00 Uhr dabei. Über 5 Kilometer wurden auch in diesem Laufevent die Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften mit 170 Teilnehmern ausgetragen.

 

Seit dem Tierparklauf schleppte ich einen kleinen, aber feinen Infekt mit mir herum (fühlte mich schlapp, starke Kopf-und Gesichtsschmerzen, verstopfte Nase), welcher einige Tage keinen Sport jeglicher Art zuließ. Erst kurz vor den 5er Meisterschaften konnte ich einige Kilometer laufen und entschied mich daher an den Start zu gehen. Natürlich musste ich meine ursprüngliche Zielsetzung (Zeit unter 21:00 Minuten) aufgrund des in den letzten Zügen befindlichen Infekts abschreiben, aber ich war froh dennoch bei diesem Lauf an den Start gehen zu können.

Auf der welligen und nicht einfach zu laufenden 5 Kilometer Runde lief ich zuerst ein wenig defensiver als bei meinen letzten 5er Wettkämpfen an, zumal man auf den ersten 700 Meter 53 Höhenmeter “zu überwinden” hatte. 4:09 Minuten, dann über das Kopfsteinpflaster zum 2 Kilometerpunkt, welchen ich nach 8:20 Minuten erreichte. Mit Saida Bathels (lief eine 21:07 am Ende) absolvierte ich vom Start bis Kilometer 3 diesen Wettkampf. Wir gingen dort bei 12:39 Minuten durch, es wurde wieder leicht wellig und eigentlich lief alles Bestens. Eigentlich….

Der abklingende Infekt wollte aber wieder beachtet werden und meldete sich kurz hinter dem 3 Kilometerpunkt. Saida konnte ich nicht mehr folgen, ich hatte Probleme mit einem Niesanfall und konnte nicht mehr das Tempo halten, was zur Folge hatte, dass ich für diesen Kilometerabschnitt 4:30 Minuten benötigte und ca.10-12 Läufer (innen) an mir vorbeiziehen lassen musste. 17:09 Minuten und noch einen Kilometer. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 9 Läufer im Ziel, der Schnellste von denen war Tobias Singer (LAC Olympia 88 Berlin) in 15:29 Minuten.

Ich hatte überraschenderweise nach diesem “Zwischenfall” noch Reserven und konnte den letzten Kilometer in 4:07 Minuten noch laufen, so dass ich in 21:16 Minuten zufrieden ins Ziel kam. 4:09-4:11-4:19.4:30-4:07 waren somit meine Kilometerabschnitte.

Während ich mich erfreulicherweise von 28 Startern in der M 50 bei den Meisterschaften (Brutto:21:23) auf dem 8.Platz platzierten konnte, wurde Winfried Schumann 6ter in der gleichen Altersklasse (19:13 Minuten), Stefan Riedel (M55-Platz 8 in 22:18), Wilfried Köhnke (M70-Platz 4 in  25:42) und Daniela Kluß wurde in der W50 hervorragende Dritte und gewann Bronze in 24:10 Minuten.

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und es machte Spaß dort zu laufen.

Massage, Besuche beim HNO-Arzt und Orthopäden, zwei Laufeinheiten (15 km ruhig in 90:00 Minuten und ein kleines Fahrtspiel über 50 Minuten mit 8 Intervallen von 100 Metern bis 1 Kilometer) standen dann vor dem 10er in Brandenburg am 28.9. an.