„Asics Grand 10“ am 11.10.2015

Nach der krankheitsbedingten Absage des diesjährigen Berlin Marathons zog ich Plan B und nahm den Asics Grand 10 als Vorbereitungslauf/Testlauf für einen 10 Meilen Lauf in Long Beach (Kalifornien).

Bei insgesamt guten, jedoch windigen Wetterbedingungen bei Temperaturen um 7 Grad und heiterem, sonnigen Himmel, verzeichneten die Veranstalter von „Berlin läuft“ mit 7.844 Anmeldungen einen Teilnehmerrekord. Die Veranstaltung war von „Berlin läuft“ sehr gut organisiert und zahlreiche Zuschauer feuerten die fast 8000 Teilnehmer an. Es machte Spaß an diesem Tag an dieser Veranstaltung Teilnehmer gewesen zu sein.

Nächster Wettkampf: Long Beach (Foto von 2014 aus Fort Lauderdale)

Mein Ziel für diesen Lauf war nicht meine diesjährige 10 km Bestzeit von 42:16 min. zu unterbieten (der Infekt kurz vor dem Marathon ließ eine Woche kein Training zu), sondern ich nahm die Gelegenheit wahr und nutzte den Lauf als willkommene Tempoeinheit unter Wettkampfbedingungen und „in Gemeinschaft“ .

 

 

Der Kurs in Richtung Long Beach 10 Meilen stimmt

In Long Beach will ich die 10 Meilen unter 72 Minuten laufen und daher passt die gestern gelaufene Zeit erstklassig ins Bild.

Auf der ersten Streckenhälfte pustete der starke Gegenwind heftig durch das gesamte Teilnehmerfeld und die ersten beiden Kilometer lief ich in 8:58 min. an. Kurz vor dem Durchlaufen des Berliner Zoos stand die 5 Kilometer-Marke, welche ich in 22:25 min. passierte. Den zweiten Streckenabschnitt lief ich anschließend in 22:13 min. (letzter Kilometer in 4:08 min.) und erreichte zufrieden in 44:38 min. als Gesamt 791 und 103 in der M45 das Ziel.

…und was machten die Weltklasseathleten?

Foto: Andreas Schwarz

Mit einer Jahresweltbestzeit von 30:41 Minuten hat Gladys Chesire die Asics Grand 10 Berlin gewonnen. Beim schnellsten deutschen 10-km-Rennen sorgte die Kenianerin für das Highlight des Tages und etablierte sich in der Liste der schnellsten 10-km-Läuferinnen aller Zeiten auf Rang neun. Auf den Plätzen zwei und drei liefen Alice Nawonuna (Kenia) mit 31:02 und Sutume Asefa Kebede (Äthiopien) mit 31:11 ebenfalls Weltklassezeiten. Das Rennen der Männer gewann der erst 19-jährige Joshua Cheptegei, der mit hochklassigen 27:50 einen Landesrekord für Uganda aufstellte. Ihm folgten Philemon Cheboi (Kenia) und Abayneh Degu Tsehay (Äthiopien), die zeitgleich in 28:05 die Ränge zwei und drei belegten. Nur zwei Sekunden dahinter lief Arne Gabius (LTH Hamburg Marathon) als Vierter mit 28:07 eine persönliche Bestzeit.

Auch zahlreiche Aktive aus meinen beiden Vereinen Polizei SV und TUS Neukölln waren am Start. Schnellster war mit der erstklassigen Zeit von 38:43 min. Winfried Schumann (TUS) auf dem 190 Gesamtplatz und Platz 6 in der M45.