Helene Fischer ist ein Phänomen-unglaubliche Show in Berlin am 04.09

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Die Nachricht, Helene Fischer sei an einem Infekt erkrankt, kam im Februar, und enttäuschte vor allem jene Fans, die von weither anreisten. Jetzt wurde alles nachgeholt. Am Dienstagabend den 04.09.sollte Fischer für das erste ihrer Nachhol-Konzerte auf die Bühne der Mercedes-Benz-Arena treten – und damit einen wahren Konzert-Marathon vor insgesamt 60.000 Besuchern beginnen. Vier weitere Termine folgten am Mittwoch, Freitag, Sonnabend und Sonntag.

Foto: Steffen Woiczik

Mein Sohn fuhr mit mir um 18.00 Uhr zum Konzert mit seinem Auto los, um 18.45 Uhr der erste Schock. Alle Parkplätze in den beiden Parkhäusern waren voll, dass passierte mir bislang bei meinen 78 Aufenthalten in der Arena am Ostbahnhof noch nie. Gegenüber der Arena, “nur” durch die S-und Fernbahnschienen getrennt, fanden wir nach 1,7 km einen kostenlosen Parkplatz. Ohne Verspätung um 20.00 Uhr erstürmte Fischer bei der Auftaktshow die Bühne der ausverkauften Halle. Schon die Eröffnung setzt Maßstäbe: Zu „Nur mit dir“ wirbelt sie wie eine Luftartistin durch den Bühnenhimmel, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Zu „Phänomen“ trommelt sie wie eine Göttin. Schon nach den ersten Titeln fragt man sich: Gibt es etwas, was diese Frau nicht kann?

Foto: Steffen Woiczik

Sie wisse genau, wie viel den Besuchern dieser Abend bedeutet, sagt sie zur Begrüßung. „In dieser Woche im Februar ist für mich eine Welt zusammengebrochen.“ Nun wolle sie dafür alles geben. „Lasst alles raus!“. Sie tut es – mit ihren großen Hits, aber auch großer Show-Kunst. Nebel, perfektes Licht, spektakuläre Tanzszenen mit 20 Tänzern. Und: Nicht nur musikalisch, auch akrobatisch legte der Schlager-Star los. Die Tour wird von Artisten einer Abteilung des berühmten „Cirque du Soleil“ begleitet – und Fischer vollführt selbst Kunststücke, bei denen andere wohl „Atemlos“ wären. Und immer wieder setzt Fischer noch einen drauf: Als sie sich zu einem Medley von einem XXL-Laufsteg über die Köpfe der Zuschauer tragen lässt und den Fans ganz nah kommt, kocht der Kessel. Der Steg bringt sie zu einer fliegenden Plattform, gestaltet wie ein Ufo. Sie singt Balladen, verschwindet im Saalhimmel, steht aber gleich wieder auf der Bühne und schmettert ihr „Herzbeben“, während sich die Cirque-Kollegen lasziv in und an einem großen Metallgerüst räkeln. Dann geht Helene mit einem Artisten zum Turnen in die Luft, ungesichert, dem Publikum stockt der Atem.

Wer diese Show nicht bejubelt, ist selbst schuld

Foto: Steffen Woiczik

Jubel hingegen, als die Sängerin kurz politisch wird: Sie habe während der vergangenen Tage die Lage in Sachsen verfolgt, wolle ihren Song „Wir brechen das Schweigen“ der Toleranz und dem Kampf gegen Fremdenhass widmen. Danach wird wieder gefeiert – bis Helene ihre Fans mit Konfetti, Feuerwerk und ihrem Mega-Hit „Atemlos“ in die Nacht entlässt, verschwitzt, fasziniert und glücklich. Die Essenz des Abends bleibt: Man muss die Musik nicht mögen – aber wer diese Show nicht bejubelt, ist selbst schuld. Mit ihrer Inszenierung macht sich die Schlager-Königin vollends zur Schlager-Göttin. „Wir wollen den Fans einfach einen schönen, ja vielleicht unvergesslichen Abend bereiten“, sagt sie. In Berlin ist das gelungen.

Meinen Sohn gefiel das Konzert sehr gut. Nach Katie Perry, Depeche Mode und Ed Sheeran war das Helene Konzert unser viertes Konzert in diesem Jahr. Alle vier Konzerte waren sehr gut, aber Helenens Konzert war das atemberaubenste, was ich in den letzten Jahren bei Konzerten so gesehen habe.

Danke Helene

Das Konzert dauerte mit Pause 3 1/2 Stunden, so dass wir um 0.30 Uhr wieder in Buckow eintrafen.

Ein toller Abend.

In tiefer Trauer

Kurzmitteilung

In tiefer Trauer

In den Morgenstunden des heutigen Tages (11.07.2018) verstarb mein lieber Schwiegervater im Alter von 76 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.

Wir werden dich nie vergessen.

 

Absage Gropius Lauf 2018

Kurzmitteilung

Absage Gropius Lauf 2018

Trotz politischer Unterstützung ist der Gropius Lauf nunmehr Geschichte

Offizielle Mitteilung: Sehr geehrte Sportfreunde, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den diesjährigen Gropius Lauf abgesagt haben. Trotz aller Bemühungen und Vorbereitungen ist der Lauf aus folgenden Gründen nicht umsetzbar:
In diesem Jahr wurde von der Polizei über die Verkehrslenkung Berlin darauf bestanden, dass zur Sicherung der Strecke nicht nur Zäune aufgebaut werden müssen, sondern auch Hochborde aus Beton. Diese Auflage hat mit der Sicherheit aller Läuferinnen und Läufer und der Besucherinnen und Besucher zu tun. Allerdings sind diese Auflagen mit erheblichen Kosten (ca. 25.000 Euro) verbunden.
Diese Kosten sind für uns nicht finanzierbar und auch nicht aufzubringen.
Die Suche nach einer alternativen Laufstrecke mit Start hinter den Gropiuspassagen hat sich als nicht geeignet und nicht barrierefrei herausgestellt.
Um den immer wiederkehrenden Problemen bei der Streckenbeantragung vorzubeugen, streben wir künftig eine alternative Strecke an.
Wir versuchen noch in diesem Jahr (23.09.2018) an anderer Stelle in Neukölln einen Lauf zu organisieren und würden uns sehr freuen, wenn Sie dann wieder dabei wären.
Wir bedauern die kurzfristige Absage und hoffen auf Ihr Verständnis und würden uns freuen, Sie beim nächsten Lauf wieder dabeizuhaben.

Mit freundlichen Grüßen
Projektgruppe Gropius Lauf

Offene Berlin – Brandenburgische Meisterschaften 10 km Straßenlauf am 24.03.

Kurzmitteilung

Am Samstag, den 24. März 2018 finden die diesjährigen 10 km Landesmeisterschaften von Berlin und Brandenburg am Störitzsee statt. 178 Teilnehmer aus 39 Vereine haben dazu gemeldet. Vom Polizei SV sind wir mit einer M50/M55 Mannschaft (3 Läufer) am Start. Es wird auf einem abwechslungsreichen 5 km Rundkurs ohne wesentliche Höhenunterschiede gelaufen. Die Laufstrecke ist nach den DLV – Kriterien vermessen. Mit diesem Wettkampf steige ich in die Laufsaison 2018 ein, wobei meine beiden Hüftbeuger mir nach einem frühen Kraft-und Dehntraining und einer abendlichen Einheit mit der Laufgruppe (4 x 7 Minuten bei starkem Wind im 4:24er Tempo) am Dienstag, seit Donnerstag Beschwerden bereiten. Persönlich wäre eine Laufzeit unter 45 Minuten für mich ein schöner Erfolg. Meine persönliche 10 km Meisterschaftsbestzeit von 37:23 Minuten liegt schon 15 Jahre zurück.

 

Zoo Leipzig, ITB und was sonst so läuft?

Der Koala im Zoo Leipzig

Für eine Reportage für Freizeitpark-Welt.de ging es zwei Tage ins klirrende Leipzig. Trotz Minus 12 Grad hatten wir unseren Spaß und genossen sehr schöne Stunden im Zoo Leipzig. Die entsprechenden Reportage aus dem Zoo Leipzig findet man hier:

 

 

https://www.freizeitpark-welt.de/zoo/zoo_leipzig/zoo_leipzig_start.php?id=2&nid=3264

 

Mit Batman auf der ITB

Nach meiner Arbeit ging es dann ein paar Tage später zur weltgrößten Reisemesse (ITB) in die Berliner Messehallen. Von 14.45 – 18.00 Uhr war ich am Mittwoch und Donnerstag vor Ort und mit der Familie am Sonntag ganztägig. Drei Berichte für das größte deutschsprachige Online-Freizeitpark-Magazin kamen dabei heraus.

 

Vor 21 Jahren beim Hamburg Marathon

“Aller Anfang ist schwer”

Am kommenden Samstag werde ich 50 Jahre “jung“, da ist die Regeneration nach den Trainingseinheiten sehr wichtig, besonders nach den fast drei Wochen Trainingspause nach dem Infekt, ist der Körper noch nicht in Höchstform. In den letzten 10 Tagen absolvierte ich in drei Koppeltraining-Einheiten (25-35 km auf dem Heimtrainer und dazu 5-8 km auf dem Laufband). Dazu fünf normale Laufeinheiten (2 x Tempotraining (u.a. 4 x 1km in 4:30,4:20,4:15,4:05 min.) , 2 x normale Dauerläufe (im 5:30er Schnitt) und eine lange Einheit über 22 km- da aber merkte ich, dass ich nach der Pause noch nicht so fit bin), außerdem zwei Kräftigungseinheiten standen auf dem Programm. Mein Trainer Christian Schieber hat wieder einen interessanten Trainingsplan für mich erstellt.

 

Humboldt-Meile Berlin am 30.04.2016

Von Campus Mitte bis zum Campus Adlershof

Meine gute Form vor dem Hannover Marathon schien verflogen und stattdessen übernahmen muskuläre Verspannungen vom Zeh bis zum Kopf die Regie in meinem Leben. Erst die Beschwerden am unteren Rücken und am Hüftbeuger (Hannover Marathon) und dann nachfolgend  Nacken-Hals-Kiefer-Kopf und Zahnschmerzen. Wärmebehandlungen, Kräftigungsprogramme und Dehnen brachten bislang leider nicht die gewünschten Erfolge. Bei 2 Grad früh morgens um 6.30 Uhr zu Laufen war auch nicht gerade Mitte/Ende April ein Genuss. So überlegte ich mir auch kurz vor dem Wettkampf, ob es überhaupt Sinn macht zu Starten.

Doch dann

Mein Trainer Christian schlug am Tag vor dem Wettkampf vor, dass ich ohne Stress und ständigem Zwischenzeitstoppen locker auf die Strecke gehen soll. Gemacht getan.Die gesamte Veranstaltung vom Start bis zum Ziel fand bei endlich läuferfreundlichen Temperaturen zwischen 14 Grad (11.00 Uhr am Start) und 16 Grad im Ziel und sehr viel Sonnenschein, im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt, es wurden nur Park- & Gehwege sowie Bürgersteige benutzt und am Tretower Park musste man eine Fußgängerunterführung mit vielen Treppen durchqueren und drei Brücken durchliefen die fast 500 Teilnehmer (545 Voranmeldungen) über Treppenstufen rauf-und runter, Ordner und die Polizei sicherten an den Querungsstellen die Strecke. Über 400 Einzelläufer aus der ganzen Welt hatten sich für dieses sehr interessante Laufevent angemeldet und auch 24 Staffeln mit je 3 Läufer (innen) waren am Start. Kilometerschilder gab es auf der Laufstrecke nicht, nur auf Grund der Wechselzonen bei 5 und 10 km, konnte man seine Zwischenzeiten ersehen und bei km 15 informierte ein netter Helfer, dass man dort die 15 km Marke erreicht hat.

Mein Rennen:

Am historischen Bebelplatz erfolgte der Start um 11.00 Uhr und ich lief überraschend locker (trotz der Verspannungen) und durchlief die 5 Kilometermarke in 22:09 min. und im sehr schönen großen Teilstück im Treptower Park inkl. Plänterwald erreichte ich die 10 km in 44:27 min. und konnte da noch mit Edeltraud Musiol (OSC Berlin) und Göran Golz vom sportlicher Ausrichter LG Nord gut mithalten.

Ein kurzer Stopp (ca. 10 Sekunden) ,am Sterndamm in Berlin-Schönweide auf Grund starkem Autoverkehr, kostete mich einiges an Kraft und ich verlor den Anschluss an eine 5 köpfige Laufgruppe mit Musiol und Golz. Aber ich verlor bis ins Ziel “nur” eine Minute auf diese flotte Laufgruppe und erreichte das Ziel , nach den knapp 17 Laufkilometern, glücklich und sehr zufrieden in 1:17:07 h auf Gesamtplatz 64 und wurde 6 in der M 45. Zu Platz 3 in meiner AK fehlten mir nur 57 Sekunden. 

Trotz schlechterer Strecke und viel mehr Höhenmetern als in Hannover war ich bei km 15 in 1:07:34 h über 4 Minuten heute schneller.

Sieger wurde übrigens der ehemalige deutsche Mittelstreckenspitzenläufer Falko Zauber (1500 Meter in 3:41 min.), welcher in 1:03:31 h ins Ziel kam. Schnellste Frau in 1:09:38 h wurde die deutsche Vize Meisterin 2016 über 50 km Patricia Rolle von der LG Nord Berlin.

Aquatica

Aquatica ist ein etwa 20 ha großer Wasserpark in Orlando, Florida. Der erste Teil des Parks wurde am 1. März 2008 eröffnet, die eigentliche Eröffnung war am 4. April 2008. Es ist neben SeaWorld of Florida und Discovery Cove der dritte Freizeitpark der SeaWorld Gruppe in Orlando. Die SeaWorld-Freizeitparks gehören zu SeaWorld Parks & Entertainment, einem Tochterunternehmen der Blackstone Group.
Der Freizeitpark Aquatica besteht unter anderem aus 36 Wasserrutschen, sechs Flüssen und mehreren Lagunen.
Die wunderschöne landschaftliche Gestaltung des Parks lehnt sich an die Landschaften von Neuseeland, Australien und Neuguinea an. Die Hauptattraktion ist eine Wasserrutsche, mit der man durch eine durchsichtige Röhre durch eine kristallblaue Lagune mit Commerson-Delfinen und anderen Tieren fährt. Diese Delfine wurden gewählt, da sie mit ihrer schwarzweißen Zeichnung dem Symbol von SeaWorld, dem Orca Shamu ähnlich sehen.
Aquatica ist der erste vollkommen neu errichtete Freizeitpark in Zentral-Florida seit dem Jahr 2000 (der Eröffnung von SeaWorlds Discovery Cove).
Außerdem gibt es seit diesem Jahr drei Freifallrutschen, welche mein Sohn zwei Mal ausprobierte.
Zwar gönnte ich mir zahlreiche Rutschfahrten, aber die Freifallrutschen ließ ich aus.
Der tolle Sandstrand lud des Weiteren zum Sonnenbaden bei Temperaturen über 30 Grad und bis kurz vor Parkschluss um 17.00 Uhr ein. Nach diesem wunderschönen Besuch, in einem der schönsten Wasserparks der Welt, ging es anschließend mit dem Aquatica Shuttlebus noch für drei Fahrten “Journey to Atlantis” nach Seaworld.
Nach einer warmen Dusche im Hotel und einem leckeren Abendessen bei “Dennys” besuchten wir noch kurz den Freizeitpark “Fun Spot America” und “minigolften” auf einer der sehr vielen toll thematisierten Minigolf Anlagen in Orlando.
Abends gegen 22.30 Uhr zeichneten sich leider schon die ersten Erkältungsanzeichen ab, so dass ich in einer Apotheke ein Erkältungsmittel mir besorgte, was die Erkältung in anstatt einer Woche nunmehr an 7 Tagen sich langsam linderte

” Das fängt ja gut an” (fiebrige Angina legt mich flach)

” Das fängt ja gut an”, der Infekt von den Weihnachtsfeiertagen zog kräftig an meinem Immunsystem und beschert mir derzeit seit dem 05.01. eine fiebrige (4 Tage deutlich über 39 Grad Fieber) Angina, welche mit dem Antibiotikum “Amoxi 1000”   10 Tage behandelt wird. Drei schlaflose Tage & Nächte, eine Woche massive körperliche Schmerzen und mehrfache Besuche beim Arzt “rundeten” diesen “Käse” ab.

Update: Seit dem 20.01. bin ich wieder im beruflichen Alltag. Ich hoffe, dass ich ab dem 22.01. wieder ins “normale Training” einsteigen kann. Der behandelnde Arzt hat beim letzten Besuch am 20.01. sein “Sport OK” gegeben, die Angina ist “erledigt” und die restlichen Halsbeschwerden sollen bis Ende der Woche abgeklungen sein.

Nach Trainingsplan meines Trainers sind bis auf Weiteres 4 Laufeinheiten & 1 Heimtrainereinheit für den Ausdauerbereich pro Woche vorgesehen. (siehe auch bereits aufgeführten Plan-November 2013).

Update: 27.01.

Training bei minus 13 Grad und im Schnee

Seit dem 20.01 liegt Schnee in Berlin und die Temperaturen bewegen sich zum Teil bis minus 13 Grad Celsius am Morgen (am Wochenende 25/26.01 auch ganztägig). Ich bin wieder mit 4 Laufeinheiten (41 km) und einer Einheit auf dem Heimtrainer ins Training eingestiegen. Außerdem 1 x Krafttraining. Laufen macht derzeit keinen Spaß (zu kalt).

Freizeitpark-Welt.de Interview

Auf http://www.freizeitpark-welt.de/index_interview.php?id=2246 erschien am 08.06.2013 ein Interview mit mir.

Hier einige Auszüge:

Freizeitpark-Welt.de: In welchen Bereichen engagierst Du Dich bei Freizeitpark-Welt.de?

Andrej Woiczik: Das Hauptaugenmerk liegt auf der Erstellung von Berichten und Parkvorstellungen (inkl. Updates) für die Freizeitpark-Welt.de Hauptseite. Des Weiteren kommt seit letztem Jahr die Mit-Organisation vom “Fantreffen” hinzu und regelmäßig beteilige ich mich auch am “Forenleben”. Ein wichtiger Bestandteil ist auch der regelmäßige, persönliche Kontakt mit einigen Presseabteilungen bzw. Parkchefs. Diesbezüglich ist man im Jahr einige tausend Kilometer unterwegs, um die genannten Personen zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.
Freizeitpark-Welt.de:
Wie ist Deine Motivation, Dich so vielfältig und exklusiv für Freizeitpark-Welt.de in Deiner Freizeit rein zu hängen?
Andrej Woiczik:
Eigentlich müsste der Tag für mich 48 Stunden haben, um alles vernünftig unterzubringen. Familie, Arbeitsleben, Sport treiben (5 x in der Woche), Vorstandsarbeit im Sportverein, viele Reisen usw. und ja es gibt auch noch meine Aktivitäten bei Freizeitpark-Welt.de und meiner eigenen Homepage www.woiczik.de. Die Motivation beziehe ich daher, dass man den Kontakt zu “netten Gleichgesinnten” regelmäßig pflegt und einige Aktionen wie u.a. das Fantreffen (die Fantreffen) organisiert und erfolgreich durchführt. Das gibt die entsprechende Motivation weiter “am Ball” zu bleiben.
Freizeitpark-Welt.de:
Du bist erfahrener Leistungssportler. Siehst Du sportliche Parallelen zwischen Deinem Laufsport und dem Achterbahnfahren?
Andrej Woiczik:
Ich war bis 2010 leistungsorientierter Läufer und laufe jetzt nur noch zum Spaß. Es gibt einige Paralellen zwischen Leistungssport & Achterbahnfahren. Es geht nämlich öfters in beiden Bereichen “rauf und runter” und die Adrenalinzufuhr in den Körper bei der Coasterfahrt und beim Laufwettkampf ist immens hoch und gibt einen persönlichen Kick.
Freizeitpark-Welt.de:
Du hast bereits die Freizeitparks in aller Welt bereist und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt, die Du gerne mit anderen teilst. Gibt es für Dich überhaupt noch weitere Ziele oder denkst Du eher darüber nach, künftig noch mal Highlights aus der Vergangenheit wieder neu zu erleben?
Andrej Woiczik:
Ja, weitere Ziele gibt es. Zwei davon erfülle ich mir in diesem Jahr mit dem Freizeitpark-Debüts in England und Kanada, wobei neben den Aufenthalten von zahlreichen Freizeitparks auch die Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Städte ausreichend Berücksichtigung finden. Langfristig soll auch der asiatische Freizeitparkmarkt erobert werden, zuvor jedoch werde ich mit meiner Familie einige Highlights aus der Vergangenheit in Anaheim, Dubai und Orlando neu erleben.
Freizeitpark-Welt.de:
Wie wir immer wieder in Deinen zahlreichen Forenbeiträgen nachlesen können, begeisterst Du Dich gerne für Darkrides. Was fasziniert Dich an diesen Attraktionen?
Andrej Woiczik:Eine Themenfahrt bezeichnet ein Fahrgeschäft, dessen Fahrzeuge an thematisierten, meist bewegten Szenen vorbeifahren. Themenfahrten werden auch Dark Ride (deutsch wörtlich Dunkle Fahrt) genannt, vor allem, wenn ihre Hauptanlage in einem geschlossenen Raum liegt, heißt es auf Wikipedia. Meine Faszination für “dunkle Themenfahrten” rührt daher, dass man in diesen Erlebnisfahrten in andere Welten abtaucht und für einige Minuten dem Alltagsstress entflieht. In den letzten Jahren werden zunehmend Dark Rides gebaut, bei denen der Besucher nicht mehr die rein passive Rolle des Beobachters einnimmt, sondern sich aktiv am Geschehen beteiligt. Besonders Maus au Chocolat im Phantasialand und Toy Story Midway Mania in den US-Disneyparks konnten meine Familie und mich begeistern.
Freizeitpark-Welt.de:
Du warst bereits beim ersten Fantreffen mit von der Partie und hast wichtige organisatorische Arbeit geleistet. Was versprichst Du Dir vom Jubiläums-Fantreffen?
Andrej Woiczik:
Für mich steht das gemeinschaftliche Erleben im Vordergrund. In sehr netter Gemeinschaft unserem Hobby fröhnen, was gibt es schöneres? Mein letzter Besuch im Holiday Park, dem Veranstaltungsort unseres Fantreffens, datiert aus dem Jahr 1979, auch dieses hat seinen persönlichen Reiz. Ich bin gespannt und freue mich schon auf unser Jubiläums-Fantreffen.
Freizeitpark-Welt.de:
Du bist nicht nur in der Freizeitparkwelt ein besonderer Insider, sondern auch in der Welt der Freizeitpark-Internetseiten, wo Du beispielsweise schon mal für Parkscout geschrieben hast. Wodurch unterscheidet sich Freizeitpark-Welt.de von anderen Seiten?
Andrej Woiczik:
Neben meinen journalistischen “Schreibergüssen” zuerst in einigen fußballbezogenen Redaktionen, laufen derzeit meine Schreibaktivitäten beruflich (Unternehmenszeitung) und Privat (FPW.de & Leichtathletik) parallel zusammen und nun auf den Kern Deiner Frage, lieber Torsten zu sprechen zu kommen, bietet Freizeitpark-Welt.de alle Möglichkeiten seinen schreiberischen Gedanken freien Lauf zu lassen. Die Zusammenarbeit mit den Redaktionsmitgliedern macht großen Spaß und bietet auch in Zukunft weitere Möglichkeiten, einige Projekte erfolgreich auf die “Bahn” zu bringen. Dieses ist woanders halt leider nicht so gegeben.
Freizeitpark-Welt.de:
Was würdest Du gerne mittel- bis langfristig bei Freizeitpark-Welt.de verwirklichen?
Andrej Woiczik:
Eine Freizeitpark-Welt.de App für das Smartphone wäre eine feine Sache und vielleicht könnte man auch in mittelfristiger Zukunft eine mehrtägige Freizeitparkreise für unsere Leser anbieten?
Freizeitpark-Welt.de:
Du bist ein echter Berliner Junge mit Berliner Schnauze. Ein Freizeitpark für unsere Bundeshauptstadt liegt Dir seit langem besonders am Herzen. Wie sähe Dein Lieblingspark für Deine Heimat aus?
Andrej Woiczik:
Es gibt in Berlin fast Alles und einiges wie Opern, Tierparks (Zoos) usw. sogar mehrfach, nur einen Freizeitpark gibt es leider seit über 12 Jahren nicht mehr, nach dem der Spreepark in die Pleite getrieben worden ist. Die politischen Entscheidungsträger streuben sich gegen einen Freizeitpark in Berlin und daher mache ich mir persönlich derzeit auch keinen Kopf wie mein Lieblingspark in Berlin aussehen könnte, da Wunschkonzerte woanders gespielt werden.
Freizeitpark-Welt.de:
Na endlich, da ist sie, die wichtige Frage für jeden Freizeitparkfan. Welchen Lieblingspark und welche Lieblingsattraktion hast Du? Bitte mit kurzer Begründung.
Andrej Woiczik:
Unsere Familie hat Jahres-bzw. Saisonkarten für den Europa-Park, den Hansa Park und auch die Merlin Group Jahreskarte (Heide Park), somit umschließt dieses unsere Lieblinge in Deutschland. Alle drei Parks sind so unterschiedlich, dass es einem nie langweilig bei einem jeweiligen Besuch wird. Außerhalb Deutschlands gibt es einige Freizeitparks, welche uns sehr gut gefallen. Neben PortAventura in Spanien, dem Disneyland Paris (Euro Disney), Djurs Sommerland, Efteling und Alton Towers, sind wir sehr große Fans von den Universal Studios Orlando (inkl. IOA), den US-Disneyländern und Busch Gardens Tampa. Kommen wir nun zu den Lieblingsattraktionen. Von der Thematisierung und vom Gesamterlebnis her fängt diese Aufzählung mit Harry Potter and the Forbidden Journey (IOA) an. Von den Stahlachterbahnen stehen Sheikra (Busch Gardens Tampa), Shambala (Port Aventura), Silver Star (Europa Park) und Hulk (IOA) hoch in unserem persönlichen Ranking. …und als “Darkride-Liebhaber” geht nichts über “Indiana Jones and the Temple of the Forbidden Eye” (Disneyland Anaheim). erstklassig thematisierte Themenfahrt gekoppelt mit “wildem Thrill” und das alles im Dunkel in einmaliger Atmosphäre, dass alles verhilft der Fahrt zu unserer persönlichen Nummer 1.

Torsten Jansen / Freizeitpark-Welt.de im Juni 2013