BIG 25 am 14.05.2017

Bereits zwei Tage vor dem BIG 25 traf sich die fast komplette Trainingsgruppe von Trainer Christian Schieber im Ristorante Dal-Conte in der Kaiser-Wilhelm-Str. 31 zu einer „Pasta Party“. Beim geselligen Beisammensein vergingen die schönen 3 Stunden wie im Fluge.

Am Wettkampf-Sonntag sammelten sich unsere Aktiven um 9.00 Uhr im weiten Rund des olympischen Geländes und unterhielten sich wie die kommenden Kilometer wohl laufen werden.

Das Thermometer zeigte bei totalem Sonneneinfall bereits 15 Grad um 9.00 Uhr, eine Stunde vor dem Start. Es wurde einer der wärmsten BIG 25 Laufveranstaltungen der letzten Jahre mit Höchsttemperaturen von 21 Grad gegen 12.00 Uhr. 11.476 Frauen und Männer waren nach Angaben des Veranstalters Golazo Sports beim diesjährigen Halbmarathon „BIG 25 Berlin“ an den Start gegangen.

Die Veranstalter des über viele Jahre hochklassigsten 25-Kilometer-Laufes der Welt hatten in diesem Jahr nach einer Neu-Ausrichtung auf die Verpflichtung von Spitzensportlern verzichtet. Die Organisation war von der belgischen Veranstaltungs-Gruppe Golazo übernommen worden. Nur wenige internationale und nationale  flotte Läufer fanden daher den Weg nach Berlin. Unter ihnen Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt). Da es für sie nach  einem neuen Trainings-Aufbau nicht leicht war, ein entsprechendes Rennen zu finden, denn die Qualifikations-Frist  für die Leichtathletik WM in London in diesem Jahr, lief am Sonntag ab, lief daher Katharina Heinig im Rahmen der Berliner 25 Kilometer über die Halbmarathondistanz. Ihr Manager Christoph Kopp hatte in Absprache mit den Veranstaltern die Jagd auf die Norm mit Tempomachern organisiert. „Ich möchte mich bedanken, dass das alles so gut geklappt hat“, sagte Katharina Heinig. „Bei den hohen Temperaturen konnte man schon fast von einer Hitzeschlacht sprechen. Gemessen daran war es ein sehr gutes Rennen für mich.“ Sie blieb am Sonntag in Berlin in 1:13:04 Stunden genau elf Sekunden unter jener Zeit, die der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) als Leistungsnachweis für eine Marathon-Nominierung festgesetzt hatte.

In der wieder sehr gut organisierten Laufveranstaltung nahmen unsere Aktiven über die 10 km (10,38 km), Halbmarathon und 25 km teil. Die größten Aussichten auf eine vordere Platzierung im Feld der gut 11.000 Teilnehmer hatten die Zweit-und Drittplatzierten vom diesjährigen Spreewald Halbmarathon Clarissa & Viktoria Lehmeyer.  Im Starterfeld der über 3000 Teilnehmer über die tatsächliche 10,38 km lange abwechslungsreiche Laufstrecke mussten sich beide nur Lina-Kristin Schink geschlagen geben.

 

1 1 22106 » Schink, Lina-Kristin (GER) Team Koach 30 00:39:31
2 1 21350 » Lehmeyer, Viktoria (GER) Polizei SV Berlin H 00:41:06
3 2 21349 » Lehmeyer, Clarissa (GER) PSV Berlin H 00:42:16

 

In der Gesamtwertung erlang Viktoria einen tollen 36.Gesamtplatz, Clarissia wurde Gesamt 44 te. Viktoria lief offiziell bei Kilometer 4 in 15:13 Minuten durch und lief ihr bislang schnellstes Rennen. Erstmals eine 39er Zeit gelaufen über 10 km. Tolle Leistung-Glückwunsch.

Eine erstklassige Leistung der jüngsten Athletinnen in der Trainingsgruppe von Christian Schieber.  Beide haben das Potenzial  weitere sehr schöne Laufzeiten in diesem Jahr noch zu erreichen, dann hoffentlich auch in Vereinskleidung mit dem PSV-Logo.

Es ist bedauerlich, dass der Veranstalter Golazo seit Jahren nicht in der Lage ist, die 10 km Laufstrecke auch auf 10 km genau auszumessen. Selbst für einen Rahmenwettbewerb ist es mehr als peinlich, wenn die tatsächliche Laufstrecke  anstatt 10 km 10,38 km beträgt und es die Verantwortlichen trotz zahlreicher persönlicher Kontakte nicht interessiert, dass die Strecke genauer ausgemessen wird.

Bei ihrem Debüt bei dieser Veranstaltung gelang Barbara Kunze (W50) ein toller 56. Platz in der Frauenwertung und  ein 5.Platz in der W50. Als Gesamt 322 kam sie in die ersten 12% der Gesamtteilnehmerzahl ins Ziel. Sie war trotz der Wärme im Ziel mit ihrem Lauf zufrieden.

2009 lief es noch besser als in diesem Jahr

Der Schreiber dieser Zeilen Andrej Woiczik wäre am Besten an diesem Tag im Bett geblieben und nicht gestartet. Trotz Wadenverletzung ging er an den Start und musste das mit Beschwerden ab kurz vor km 5 (4 km noch in offiziell 17:04 Minuten durch) quittieren und kam mit 48:55 Minuten als  Gesamt 240 (205ter Mann) und 20ter in der M45 ins Ziel.Zeigte das Thermometer schon 19 Grad im Ziel der PSV 10,38 km Läufer/innen, müssten die Halbmarathonnis und 25er noch wärmebedingte „Qualen“ ertragen.

 

 

 

Im Halbmarathon nahmen fast 1500 Teilnehmer die Distanz durch die City West auf sich. Unter ihnen unser Michael Kautz.  Als Gesamt 91 (Männer Platz 80) und toller 10ter in der M50 platzierte er sich sehr gut und lief seine gewünschte Laufzeit. Mit 50-60 Lauf-km in der Woche eine tolle Leistung.

Was wäre der PSV ohne unseren Wilfried Köhnke? Bei seiner 37.Teilnahme bei der 37ten Veranstaltung lief Willi ein tolles Rennen und wurde sogar Dritter in der M70. Eine tolle Leistung. Fast 4200 Teilnehmer nahmen die 25 km unter ihre Füße und auch ohne Weltklasse-Athleten hatten die Teilnehmer ihren Spaß und erreichte gute Ergebnisse. Willi wurde Gesamt 908 und lag einige Minuten vor unserem Stefan Riedel.

Stefan hatte bereits nach gut 6 Kilometern Kreislaufprobleme und dennoch bis Kilometer 11 lief er unter 5er Schnitt (54:48 Minuten), doch dann kam es bis zur Halbmarathon-Marke (1:55:10 h- 15 Minuten langsamer als noch beim Spreewald-Halbmarathon einige Wochen zuvor) knüppelhart. Im 6er Tempo quälte er sich dann weiter ins Ziel, welches er in 2:16:53 h erreichte.  Gute Erholung lieber Stefan.

Euch Allen wünsche ich nunmehr gute Erholung und ein baldiges, schönes gemeinsames Training in Lankwitz & Marienfelde.

Ein besonders tolle Leistung erlief auch wieder einmal Winfried Schumann (TUS Neukölln). 14:59 Minuten  offiziell über 4 Kilometer und eine erstklassige Endzeit als Gesamt 18ter von 39:44 Minuten und Platz 3 in der M50 lassen mich nur schreiben:Wau-was für eine tolle Leistung.

Ich werde auf Grund meiner langwierigen Verletzung nunmehr auf die geplante Leistungsdiagnostik am 01. Juni verzichten und erst einmal versuchen mich irgendwie in Form bis den zu Herbst-Wettkämpfen zu bringen.

Bisherige Teilnahmen:

Mein erster 25er im Jahr 1985

1985: 25 km: 1:53:55 h (HM:1:29:08)- Gesamtplatz 1788; 1998: 25 km: 1:46:58 h (HM:1:30:17)-Gesamtplatz 306; 2001: 25 km: 1:44:50 h (HM:1:28:18)- Gesamtplatz 201; 2002: 25 km: 1:47:52 h (HM:1:30:12)-Gesamtplatz 246; 2003: 25 km: 1:45:51 h (HM:1:29:05); 2005: 10 km: 38:24 min. -Gesamtplatz 8 (AK M35 Sieger) ; 2006: 25 km: 1:54:38 h (HM:1:35:10)-Gesamtplatz 370; 2007: 5 x 5 km Staffel (Habermann, Habermann,Woiczik,Nothe, Enseleit) 1:36:35 h (Einzelzeit: 19:09 min)-Gesamtplatz 3; 2009: 25 km: 1:50:30 h (HM 1:33:07)-Gesamtplatz 213; 2010: 25 km: 1:51:10 h (HM 1:33:08)-Gesamtplatz 257; 2011: verletzungsbedingt bei km 15 ausgestiegen; 2012: Halbmarathon: 1:37:15 h -Gesamtplatz 77; 2013: 1:42:53 h-Gesamtplatz 118; 2014: 1:38:53 h-Gesamtplatz 118

 

Tibialis-posterior-Muskeln, Achillessehnen & Piriformis Syndrom (Update)

Wieder mal Zipperlein

Update vom 14.06.2017:Das Seuchen- Laufjahr geht weiterIm fortgeschrittenen Läuferalter hat man eigentlich immer welche Zipperlein mit denen man im fast täglichen Training zu kämpfen hat. So plagen mich seit Anfang April Beschwerden am Hüftbeuger und-Strecker. Außerdem treten, wie bereits im Sommer letzten Jahres, Beschwerden an den  Tibialis-posterior-Muskeln und den Zehenbeuger auf. Die Tibialis-posterior-Muskeln ziehen auch die Innenseite der Füße hoch und stabilisieren damit den Fuß beim Abrollen. Es entstehen dadurch nachfolgend Wadenschmerzen aus den großen Wadenmuskeln und so treten häufig zusammen oder alternierend mit Schmerzen an den Achillessehnen auf. Die Achillessehnen, besonders die Rechte, sind entzündet. Durch Krafttraining und ein bis zweimaligen „kostenpflichtigen Behandlungen“ in der Woche in der Reha Steglitz und Massagen bei Frau Scholl zur Massage kam es zu einer Linderung der Beschwerden.

 

Sommer-Wettkampfsaison beendet (ohne Wettkampf) 

 

Seit dem 05.06.2017 plage ich mich auch noch zum Überfluss mit dem  Piriformis Syndrom herum. Vom 03-11.06. waren wir im sehr bergigem Gelände in Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg und in Thüringen im Urlaub und da absolvierte ich 6 Einheiten. Nach einem 40 minütigen Fahrtspiel am 05.06.im hügeligen Gelände und einer 400 km langen Autofahrt zwei Stunden später, konnte ich nicht mehr laufen oder gehen vor Schmerzen. Die Schmerzen traten/treten bei mir auch beim Hochrennen/Gehen von Bergen oder Treppen auf und auch während der Autofahrt, teilweise schon nach einer halben Stunde Autofahren. Ich trainiere im unterschwelligem Bereich mit ruhigen Dauerläufen mit den Beschwerden weiter. Trainingseinheiten im Wettkampftempo sind nicht möglich, die Schmerzen sind bei einer Geschwindigkeit unter 5er Schnitt zu groß. Der Schmerz  (ziehen im linken inneren Oberschenkel am Poansatz) ist permanent vorhanden. 

 

Das Piriformis-Syndrom ist ein Engpasssyndrom des Nervus ischiadicus im Bereich des Foramen infrapiriforme. Man verspürt starke Schmerzen im Gesäß und im hinteren Oberschenkel, die bis ins Knie ausstrahlen und vor allem bei Drehbewegungen zunehmen.  Besonders bei flotteren Einheiten und Anstiegen nahm der ständige Schmerz noch zu. In den jeweiligen Hotels auf unser Tour führte ich ein Dehn-und Kraftprogramm (ca. 30 Minuten) durch und holte mir einige nützliche Tipps von Winfried Schumann ein. Vor 7 Jahren plagte ich mich über zahlreiche Monate bereits mit diesen Beschwerden herum. Die Blackroll legt man unter das Gesäß und legt das betroffene Bein über das angewinkelte gesunde Bein. Mit den Händen stützt man sich hinter dem Rücken ab, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Oberkörperhaltung möglichst aufrecht bleibt. Nun rollt man entlang des Muskelverlaufs zwischen Sitzhöcker und Beckenkamm und massiert so die Muskulatur. Laut Winfried soll man dieses jeweils 60 x hintereinander durchführen.

 

Am 01. Juni war ich noch zuvor bei Dr.Margerie zu einer sportmedizinischen Untersuchung. Ich sollte eigentlich im Juni/Juli meine Form für die Herbst-Wettkämpfe aufbauen und einige Wettkämpfe als Formüberprüfung im Sommer absolvieren.

Auf Grund der zahlreichen Verletzungen bin ich mit meinem Trainer Christian Schieber übereingekommen, dass ich alle geplanten Wettkämpfe (Albert-Wuthe-Lauf in Trebbin/Lüdersdorf, Gropius-Lauf und den Havellauf) storniereund mich mit unterschwelligem Lauftraining, Krafttraining und Radfahren (In und Outdoor) und vor allem mit „Reha“ beim Osteopathen und in der Reha Steglitz wieder gesundheitlich in Form bringe. Ich hoffe dann wieder im September an Wettkämpfen teilnehmen zu können.