Hamburg-Marathon: Das Laufspektakel am kommenden Sonntag

Am Sonntag unterwegs

Mehr als 35.000 Aktive werden am Wochenende zum größten deutschen Frühlings-Laufevent erwartet – darunter knapp 16.000 Teilnehmer, die beim 34. Hamburg-Marathon am Sonntag über die volle Distanz gehen. Über die 42,195 Kilometer gilt der zweimalige Weltmeister Abel Kirui (Kenia) als einer der heißesten Sieganwärter.

 

Bei den Frauen gibt Halbmarathon-Weltrekordlerin Joyciline Jepkosgei (Kenia) ihr Marathon-Debüt.
Etliche Frauen mit Bestzeiten unter 2:25 h sind auch am Start.

 

 

Gleich zwei Olympiasieger der Spiele von London 2012 werden am 28. April beim Haspa Hamburg-Marathon an den Start gehen:

Zum dritten Mal in Folge läuft dabei Stephen Kiprotich (Uganda), der 2012 die Goldmedaille im Marathon gewonnen hatte, beim größten deutschen Frühjahrs-Marathon. Sein Debüt über die 42,195 km wird Ezekiel Kemboi in Hamburg bestreiten. Der Kenianer hatte 2012 zum zweiten Mal nach 2004 das Olympia-Gold über 3.000 m Hindernis gewonnen. Diese Verpflichtungen gaben die Veranstalter des Rennens bekannt.

 

 

 

Erstmals wird mit Stephen Kiprotich ein Olympiasieger zum dritten Mal in Serie im Elitefeld eines deutschen Marathonlaufes an den Start gehen. Der 29-Jährige, in dessen Sog zuletzt immer mehr Athleten aus Uganda Weltklasseleistungen über die Langstrecken erzielten, zeigte in Hamburg jeweils starke Rennen:

2017 wurde er Zweiter mit 2:07:31 Stunden, vor einem Jahr lief er auf Platz fünf in 2:07:57. Kiprotich, der 2013 auch Weltmeister über die Marathondistanz war, wird die schnelle Strecke in Hamburg nutzen wollen, um sich im Kampf um die Olympia-Startplätze für Tokio 2020 in Position zu bringen.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass Stephen wieder nach Hamburg zurückkommt. Der erneute Start eines Olympiasiegers zeigt auch, dass unser Rennen zu den bedeutendsten internationalen Frühjahrs-Marathonläufen weltweit gehört“, sagte Organisations-Chef Frank Thaleiser.

Ein anderer Olympiasieger hat Hamburg für sein Debüt ausgewählt: Der 36-jährige Ezekiel Kemboi, der neben seinen beiden Olympia-Goldmedaillen auch vier WM-Titel in Folge über die Hindernisse gewann (2009 bis 2015), kommt relativ spät zum Marathon. Über die Halbmarathon-Distanz konnte er sich mit einer Bestzeit von 64:15 Minuten, die er allerdings in Kenia in der leistungsmindernden Höhe gelaufen ist, bisher nicht in der Spitze etablieren. Es wird interessant zu sehen sein, was Ezekiel Kemboi im Marathon erreichen kann.

 

 

Der schnellste Läufer auf der Hamburger Startliste ist Ayele Abshero, der zum zweiten Mal in Folge beim Haspa Hamburg-Marathon starten wird. Der Äthiopier hat eine Bestzeit von 2:04:23 Stunden, die er 2012 bei seinem Debüt-Sieg in Dubai erzielte. Er kam zwar an diese Zeit noch nicht wieder heran, doch in Hamburg lief Abshero vor einem Jahr ein überzeugendes Rennen. Er wurde Dritter in 2:07:19.

Auch der Zweitplatzierte des vergangenen Jahres kehrt zurück: Tadu Abate lief 2018 ein hochklassiges Debüt in Hamburg und lag mit 2:06:54 lediglich 20 Sekunden hinter dem Sieger. In Amsterdam steigerte sich der Äthiopier dann im vergangenen Oktober auf 2:06:47 und wurde Siebenter.

 

Einer der Favoriten am Sonntag

Während der Marathon-Weltmeister von 2009 und 2011, Abel Kirui (Kenia), am 28. April den Streckenrekord von Eliud Kipchoge (2:05:30 Stunden in 2013)  angreifen möchte, werden zwei Landsleute von ihm sicher auch ganz vorne mitlaufen: Jonathan Korir und Amos Mitei haben Bestzeiten von 2:06:51 beziehungsweise 2:07:28.

 

Ich laufe, wie im letzten Jahr, über die Halbmarathon-Distanz. Mein Ziel wird es sein ohne Probleme über die 21,0975 Kilometer zu kommen. Heute genoss ich eine 1 stündige Massage bei Emi und morgen steht eine Leistungsdiagnostik an. Die 3 -4 Kilo zuviel an Hüfte & Bauch werden, nach dem Europa Park-Besuch “schön” zugenommen,mich aber nicht hindern mit Spaß auf die Strecke zu gehen.  Was raus kommt? Das Training deutet auf eine Zeit um 1:40 h hin.

 

Ostern im Europa Park

Früh um 6.00 Uhr ging es mit dem ICE am Karfreitag für vier Tage in den Europa Park. Ausgerechnet zu Ostern fanden Gleisbauarbeiten zwischen Offenburg und Lahr statt, so dass wir für jeweils 95.- Euro einen Shuttle (Taxi) zum Europa Park und zurück nehmen mussten.

 

Um 13.30 Uhr sind wir dann, wie bereits seit 2012, im sehr schönen Hotel Casa Rustica angekommen (bislang waren wir dort bereits 9 Mal zu Gast) und machten uns danach auf den Weg in den Europa Park.Dieses im mediterranen Stil sehr schön gehaltene Hotel in der Nähe des Stadtzentrums ist 1 Gehminute von der Bushaltestelle Rust Rathaus und 600 Metern von den Fahrgeschäften im Europa-Park entfernt.
Die originellen Zimmer sind freundlich eingerichtet und verfügen über Marmorböden und einen eigenen Balkon.

 

Die Zimmer bieten kostenloses WLAN und einen Flachbildfernseher. Einige Zimmer haben auch Etagenbetten. Die Suiten sind mit einem separaten Wohnzimmer und einem ausziehbaren Sofa ausgestattet. In den Apartments gibt es auch eine Pantryküche.
Das Frühstück und die Parkplätze sind kostenlos. Es gibt ein helles italienisches Restaurant mit Holzboden und einen Fahrradverleih.

Pünktlich zu Ostern kletterten die Temperaturen im badischen Rust auf weit über 20 Grad und sorgten dafür, dass von Karfreitag bis Ostermontag über 150.000 Freizeitparksüchtige in den sehr beliebten Europa-Park strömten.Die Wartezeiten lagen an den Hauptattraktionen wie Silver Star, Blue Fire, Wodan & Co. zwischen 40 und 70 Minuten. Kleine technische Probleme sorgten u.a. beim Can Can Coaster zu Ostern für einige „Ausfallzeiten“. Länger als eine Stunde dauerten aber diese Probleme nie, so dass die vielen Besucher wieder die erstklassigen Achterbahnen im Europa-Park nutzen konnten.

 

Bei „Jim Knopf-Reise durch Lummerland“ gab es jede Menge Neues zu entdecken. Die Prinzessin Li Si, der Halbdrache Nepomuk und der gefürchtete Drache Frau Mahlzahn erfreuen als neue Figuren diese sehr schöne Familienfahrt.

 

Außerdem gibt es bei Madame Freudenreichs Curiosités einige neue Dinosaurier zu entdecken. Beim Can Can Coaster wurde die innere Thematisierung der Fahrt im Gegensatz zum Eröffnungsjahr nochmals geändert und unserer Ansicht nach um einiges hochwertiger gestaltet.

Das gastronomische Angebot im Europa-Park ist im Preis- / Leistungsverhältnis in den Restaurants Weltklasse und zeigt eindeutig, dass Pizza, Wurst und Pommes nicht mehr ausreichen, um die Millionen Tages- und Mehrtagesgäste zu befriedigen.

 

Hier können sich vor allem einige deutsche Mitbewerber ein Beispiel nehmen, dass lappige Pommes und fettige Wurst zu überteuerten Preisen auch dort zukünftig der Vergangenheit angehören sollten.

 

 

Wer in den Restaurants im Europa-Park wie Schloss Balthasar oder abends in den Hotel-Restaurants speist, der muss preislich natürlich einiges „auf den Tisch legen“, aber dafür erwartet den Gast dort eine tolle Atmosphäre und trotz des „Massengeschäfts“ sehr gut schmeckende Speisen.Kommen wir aber nochmals zum Anlass unseres Besuches, nämlich Ostern im Europa-Park. Seit 2012 besuchen wir jährlich zu Ostern den Europa-Park und stellen fest, dass es jährlich voller im Europa-Park zu Ostern wird. Die Besucherzahlen schnellten in dieser Zeit in die Höhe und dennoch bietet der Europa-Park so viele Fahrattraktionen, dass es ein dutzend interessante Fahrgeschäfte mit Wartezeiten unter 10 Minuten gab. Das Osterdorf war in diesem Jahr so groß wie nie und bot zahlreiche Aktivitäten für Kinder unter 12 Jahre an.

Nach tollen Tagen ging es mit dem ICE am Ostermontag um 15.27 Uhr zurück nach Berlin. Müde erreichten wir um 22.15 Uhr unser zu Hause.

Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle Frau Moraweck (Hotel Casa Rustica) für den tollen Service während unser Aufenthalte seit 2012.

Die 400 Meter Laufbahn des Lebens- Hamburger Halbmarathon 2019 ruft

Hamburg im Jahr 2006

Auf der 400 Meter Laufbahn des Lebens ist man nunmehr auf die letzte Kurve vor der Zielgeraden eingebogen und versucht als Lebensläufer im Einklang mit den Unwegbarkeiten des Lebens das “Alterstraining” zu absolvieren. Seit dem 19.11.2018 läuft die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2019 mit dem Highlight am 28.04. in Hamburg. Derzeit habe ich 13 lange Einheiten zwischen 14,5 km und 20,5 km im Training absolviert und 2 Wettkämpfe bestritten. Im Durchschnitt laufe ich 4 x in der Woche um die 50 km (mit bislang 4 Trainingswochen über 60 km). Ende Dezember 2018  und vom 22.3.-31.3  haben mich zwei Infekte im Training gestoppt und viel Substanz gekostet.

 

2006 am Lausitzring

Durch die Erkrankung konnte ich die Leistungsdiagnostik Ende März nicht durchführen lassen und auch nicht am heutigen Tag am Glashüttenlauf teilnehmen. In den drei Wochen bis zum Lauf in Hamburg werde ich die “verlorenen Trainingskilometer” auch nicht mehr aufholen, versuche aber noch bis dahin zwei weitere längere Einheiten zu laufen.