Florida: Fort Lauderdale und Miami im Mai 2014

Reisezeitraum: 09.05- 18.05.2014

Fakten zu Fort Lauderdale:

Fort Lauderdale

Fort Lauderdale, auch bekannt als „das Venedig Amerikas“, ist eine Stadt und zudem der County Seat des Broward County im US-Bundesstaat Florida mit 178.028 Einwohnern (Stand: 2013). Das Stadtgebiet hat eine Größe von 93,3 km². Nach Miami und Hialeah ist Fort Lauderdale die drittgrößte Stadt der Metropolregion Miami.(Quelle: Wikipedia)

The Westin Beach Resort & Spa, Fort Lauderdale, ein 5 Sterrne-Hotel, war unsere Unterkunft bei diesen Florida-Trip.

7.999 km bis Miami

Mit Air Berlin ging es nonstop nach Miami (10 1/2 Std. Flugzeit). Nach der Immegration (dauerte nur 20 Minuten) fuhren wir nach Fort Lauderdale und genossen herrliche 9 Tage.

 

 

 

Unser Programm:

Miami

Einen ganzen Tag verbrachten wir im pulsierenden Miami inkl. Miami Beach. Nach einer sehr interessanten Stadtrundfahrt in einer kleinen 12er Gruppe, verweilten wir noch 7 Stunden in Miami Beach und genossen die sonnigen 28 Grad im Schatten.

 

am Strand von Fort Lauderdale Beach

Das Wetter auf unserer Tour spielte mit. Die Temperaturen lagen zwischen 27 und 35 Grad und nur an einem Tag regnete es fast durchgehend, ansonsten war es oft sehr windig und an einem Mittag schauerte es einmal 5 Minuten. Sonst fast nur Sonne.

 

 

Tagestrip in die Everglades

Die Everglades  sind ein tropisches Marschland im Süden des US-Bundesstaates Florida. Der Park beherbergt die einzigen wildlebenden Flamingos in den USA. Daneben gibt es an Vögeln noch eine Reihe Watvögel sowie Ibisse, Pelikane, Kormorane und Störche. In den Everglades leben auch Waschbären, Schwarzbären, Schlangen, Alligatoren, Spitzkrokodile, Seekühe, Spinnenarten, Pumas und weitere Tierarten. Die Everglades sind die einzige Region auf der Erde, in der sowohl Alligatoren als auch Krokodile leben. Die Alligatoren sind im gesamten Gebiet verbreitet, doch meiden sie das Salzwasser. Sie meiden die Menschen normalerweise, es sei denn, sie fühlen sich eingeengt oder bedroht. Das Füttern der Alligatoren ist verboten und wird mit hohen Geldstrafen belangt. Die Krokodile leben, im Gegensatz zu den Alligatoren, in Küstennähe und im Salzwasser. Die größeren Tiere sind auch viel aggressiver als die Alligatoren und daher auch unbedingt zu meiden. Der Bestand der Urzeittiere ist verschwindend gering und sie gelten daher in den gesamten USA als gefährdet. Auch der bekannte Florida-Puma ist vom Aussterben bedroht und kaum in den Everglades zu sehen, der Bestand liegt bei 80 bis 100 Tieren. Der größte Teil des Wappentiers von Florida lebt im Big Cypress National Preserve.

Insgesamt sind 350 verschiedene Vogel-, 300 Süß- und Salzwasserfisch-, 40 Säugetier- und 50 Reptilarten nachgewiesen.

vor unserem tollen Hotel

Außerdem besuchten wir das größte Outlet-Center der USA (Sawgrass Mills-45 km von unserem Hotel entfernt) und brachten die VISA-Karten zum Glühen, fuhren auf einer Schiffstour durch die Kanäle von Fort Lauderdale, verbrachten am Regentag einige Stunden in den Museen von Downtown Fort Lauderdale und erlebten weitere tolle Eindrücke. Leider fing ich mir eine Tropenkrankheit ein und war dann in Berlin einige Zeit „Out of Order“.

 

Sport: Nach der Verbesserung meiner AK 45 Halbmarathonbestzeit um 4 min. auf 1:38:53 Std. (M35-Bestzeit:1:22:00 Std.) am 04.05. genoss ich die Zeit (trotz der Arbeit) bis zur USA-Reise mit Massagen, leichtem Krafttraining und einem Besuch bei Peter Schorpp (Verspannungen und Schmerzen im HWS-Bereich). Ab dem 10.05. war dann wieder die nächste Stufe der Trainingsvorbereitung auf die geplanten Saisonhöhepunkte zu erklimmen. Bis dato war ich mit meinen persönlichen Ergebniserwartungen bei den drei absolvierten Wettkämpfen im Jahr 2014 voll im Soll und es war in Fort Lauderdale möglich die guten Trainingsbedingungen dort zu nutzen und meine sportlichen Leistungen altersgerecht zu steigern.

morgens um 6.25 Uhr beim Trainingslauf in Fort Lauderdale

In den neun Tagen in Fort Lauderdale absolvierte ich 107 Laufkilometer in 8 Einheiten inkl. einem Wettkampf (siehe gesonderten Bericht), machte 2 mal Krafttraining und fuhr einmal mit dem Heimtrainer.  Leider warf mich dann die Tropenkrankheit ein wenig aus „der Bahn“.

 

 

 

5th Annual Covenant House 5K Run/Walk in Fort Lauderdale (USA)

Kurz vor unserer Florida-Reise hatte mich mich für den 5th Annual Covenant House 5K Run/Walk in Fort Lauderdale (USA) für 33 $ angemeldet. Im letzten Jahr nahmen knapp 800 Läufer an diesem Event teil und die Siegerzeiten (Evan Dehart/15:30 min. und Florencia Morales/17:53 min.) waren sehr gut.

5th Annual Covenant House 5K Run/Walk in Fort Lauderdale (USA) am 17.05.2014

kurz vor der ersten Meile

Statistik: 602 Läufer (innen) und sogar 608 Walker, Wetter: am Start um 7.00 Uhr waren es 20,6 Grad, meist wolkenloser Himmel, aber sehr,sehr „windy“.

Die Veranstaltung: Dank von über 20 Sponsoren, der starken Mithilfe der stattlichen Behörden und vieler ehrenamtlicher Helfer konnte die Organisationsleiterin Kathleen Scheuermann eine erstklassige Laufveranstaltung, deren Erlöse sozialen Projekten zu Gute kommen, auf die Beine stellen. Am Donnerstag (am einzigen Regentag während des Aufenthalts in Florida) holte ich mir bereits meine Startunterlagen samt Zeitnahmechip und dem Veranstaltungslaufhemd beim Laufladen inkl. Laufklub „Running Wild“ ab, um am Samstag mich ganz auf den eigentlichen Lauf konzentrieren zu können. Am Samstag früh sperrte die Polizei zwei der vier Fahrspuren auf der Beach-Hauptverkehrsstraße für den Verkehr in Fort Lauderdale und vom Hotel zum Start des Laufes hatte ich gllücklicherweise nur 1,1 km zu laufen. Die Sponsoren beteiligten sich dann auch am reichhaltigen Frühstück (war bereits im Startgeld inkl.) und boten neben Obst, Cornflakes, Kaffee, Tee, Isogetränke, Proteingetränke, Baggels, Kuchen, zahlreichen Belegen für die Baggeles und Toastbrote auch leckeres Bier in einem „Sponsorenlokal“ an. Man wurde gut satt.

„Go Deutschland“: Ich war der einzige Nicht-Amerikaner am Start und wurde selbst von der Polizei auf der Strecke mit “ Go Deutschland“ angefeuert. Die Veranstaltungsleiterin war auch begeistert einen Teilnehmer aus Deutschland am Start zu haben und ich wurde vor dem Lauf als weitgereister Teilnehmer zu dieser Veranstaltung vorgestellt.

nur nach der zweiten Meile

Insgesamt war die Veranstaltung  sehr gut organisiert, es gab sogar in einem 4 Sterne-Hotel ein sehr güngstiges Starterpaket mit Übernachtung, Verpflegung und Startgeld. Einige mexikanische und brasilianische Teilnehmer nutzen dieses Angebot.

Es war ein tolles Erlebnis nach 5 Jahren Pause (damals 5 k in Seaworld Orlando- 18:33 min.) wieder in den USA einen Wettkampf bestritten zu haben. An diesen Wettkampf in Fort Lauderdale  werde ich noch in Jahren zurück denken.

Die Sieger: Auf Grund der sehr windigen Witterungsbedingungen, besonders auf dem letzten 2 Kilometer langen Teilstück, konnte die Siegerin Alice Henley (W35) ihre eine Woche zuvor aufgestellte 5k -Bestzeit von 16:59 min. leider nicht verbessern und kam in 18:00 min. ins Ziel. „Beach Life Guard“ Alice aus Dania Beach krönte aber mit diesem Sieg beim 5th Annual Covenant House 5K Run ein bislang erfolgreiches Jahr. Zuvor hatte sie bereits den Bahmas Halbmarathon in neuer Streckenrekordzeit von 1:20:34 gewonnen, sowie den Mercedes Benz 5k in Fort Lauderdale in 16:59 min. Evan Dehart verteidigte seinen Vorjahrssieg in 15:47 min. Der 28 jährige Athlet aus Fort Lauderdale vom Laufklub „Running Wild“ hat erstklassige Bestzeiten wie eine 1:09:51 im Halbmarathon und eine Marathonbestzeit von 2:35:43. Sein Versuch seine PB über 5k auf unter 15:27 min. zu drücken, scheiterte auch am lästigen starken Gegenwind.

500 Meter vor dem Ziel

Mein Lauf:  Mein persönliches Ziel lautete schneller als 20:20 min. zu laufen und meine persönliche AK45 5k Bestzeit angreifen. Ich fühlte mich gut, kam gut vom sehr schmalen Startbereich weg und ging die ersten 500 Meter flott an (viel zu flott). Meine Laufuhr zeigte auf der Beach-Hauptstraße A1A einen Schnitt von einem derzeitigen Kilometerschnitt von 3:36. Es gab ein wenig Rückenwind auf dieser Passage und so nahm ich ein wenig das Tempo raus. Die erste Meile (1609 Meter) durchlief ich in 6:20 min. Dann ein kleiner langgezogener Anstieg und ein „Schlenker“ hin zur Rücktour auf die A1A. Sofort merkte man den sehr starken Gegenwind, die Palmen beugten sich im Wind und die zweite Meile war mit 6:35 min. langsamer als die Erste (12:55 min. für 3218 Meter). Ich musste leider auf dem letzten Streckenstück noch einen Läufer (20:03 im Ziel) an mir vorbei ziehen lassen, kämpfe und trotze dem Wind und lief dann freudestrahlend, deutlich vor der zweitschnellsten Frau, als Gesamt 22 (AK 45-Platz 4) in persönlicher AK 45-Bestzeit von 20:09 min. (Brutto: 20:19) ins Ziel. Meine Meilenzeiten: 6:20,6:35,6:35 min(1827 Meter in 19:30 min.)

 

„Berlin läuft“ beim „BIG 25“ am 04.05.2014

Bei km 17 (Foto: www.laufen.de/ Andreas Schwarz)

Abraham Cheroben sorgte mit der viertschnellsten je gelaufenen 25-km-Zeit für den Höhepunkt bei den BIG 25 Berlin. Der 21-jährige Kenianer gewann das Rennen in 1:11:47 Stunden. Damit stellte er ebenso wie die schnellste Frau, Janet Rono (Kenia), eine Jahresweltbestzeit auf. Cheroben war deutlich vor seinem Landsmann Kenneth Kipkemoi (1:12:32) und dem Äthiopier Tebalu Zawude (1:13:09) im Ziel im Berliner Olympiastadion. Der zweimalige Weltmeister  und Olympia Zweiter von London 2012 Abel Kiruri landete auf Platz 6. Das Rennen der Frauen entschied Janet Rono mit großem Vorsprung in 1:24:37 für sich. Auf Rang zwei folgte Valentine Kibet (Kenia) mit 1:26:18 während die Schweizerin Maja Neuenschwander auf Platz drei in 1:27:01 einen Landesrekord über die 25-km-Distanz aufstellte.

Bei der 34. Auflage der BIG 25 Berlin gingen bei kühlem Wetter mit Temperaturen zwischen 8 und 11 Grad Celsius insgesamt 11.050 Läufer an den Start. Auf dem zweiten Teilstrecke litten die Läufer dann noch unter starkem Gegenwind und dieses verhinderte auch einen neuen Weltrekord, so der Sieger Abraham Cheroben im Siegesinterview vor den ca. 2000 Besuchern im Olympiastadion.

Verbesserung meiner persönlichen Bestzeit in der AK 45

Während meine Vereinsfreunde Rene Landgraf (Gesamtplatz 17 in 38:34 min.) und Winfried Schumann /Gesamtplatz 21 in 38:38 min.) unter 2000 Teilnehmern über 10 km am Start waren, ging ich über die Halbmarathon-Distanz an den Start. Nach erfolgreichen Marathon-Debüt in Dresden eine Woche zuvor (Glückwunsch lieber Daniel) ging mein Laufstreckentrainingspartner auch über die 21,1 km an den Start und finishte in 1:53:21 Std. als 359ter. Im Halbmarathon waren über 1300 Teilnehmer am Start.

Mein Lauf

Ich war nervös und mein Magen meldete sich eine halbe Stunde vor dem Lauf und daher erwartete ich nicht soviel vom Lauf. Es war recht kühl und Trainer Christian Schieber rat mir daher im Bereich 4:35-4:40 min. pro Kilometer zu Laufen und dieses liefe auch eine Endzeit von 1:36-1:40 Std. hinaus. Den ersten Kilometer ging ich in 4:36 min. an, auf dem abfallenden, ersten 5 km Teilstück ging ich in 22:20 min. durch. Im Tiergarten-Areal durchlief ich die 10 km- Marke in 45:18 min. und es deutete alles auf eine Endzeit von unter 1:36 Std. hin, aber ab km 12 auf dem Kurfürstendamm verblies ein sehr starker Wind den Gedanken auf diese für mich derzeit großartige Laufzeit. Kurz vor der „Rampe“ hin zum Theodor-Heuss-Platz lag ich mit 1:09:03 Std. bei km 15 immer noch auf einer Zielzeit von 1:36:59 Std. Doch die zwei langgezogenen, heftigen Anstiege zum „Theo“ und der nicht nachlassende Wind zogen mir „den Zahn“. Ich konnte den über 25 mich überholenden Läufern nicht folgen und kämpfte aber weiter und erholte mich dann wieder bei km 19. Bei km 20 am „Südtor des Olympiastadions“ zeigte die Laufuhr 1:34:17 Std. Ich gab nun nochmals Gas und überholte sogar noch 4 Läufer auf dem Olympiagelände und finishte sehr zufrieden in 1:38:53 Std. auf Platz 118 (M 45 Platz 18). Ich verbesserte meine persönliche AK 45 Halbmarathon-Zeit um 4 Minuten!!!.

Nun steht ein paar Tage Regeneration an, bevor dann in Fort Lauderdale (USA) der nächste Wettkampf ansteht. Übrigens verlor ich innerhalb einer Woche 2,5 kg durch den Verzicht auf „Süßes“ und wiege derzeit wieder 75,0 kg.

Best of- 17 Teilnahmen:

 

Persönliche Bestzeiten bei dieser Veranstaltung: 25 km:1:39:40 (2002), Halbmarathon: 1:23:40 (Durchgangszeit 2002), 10km: 37:58 min.(2005)

Die letzten 5 Jahre: 2009-25 km (1:50:30/ Platz 212), 2010-25 km (1:51:10/Platz 257), 2011: bei km 15 ausgestiegen, 2012- Halbmarathon: (1:37:15/Platz 77), 2013- Halbmarathon: (1:42:53/Platz 118) und nunmehr 2014-Halbmarathon (1:38:53/Platz 118).    

Was lief zuvor?

Bei meiner 17 Teilnahme seit 1984 beim „25er“  hatte ich die realistische Laufzeitplanung für den „Halben“ mit einer Verbesserung der letztjährigen Zeit von 1:42 Std. angesetzt. Das Training verlief sehr gut und der erste Wettkampf in diesem Jahr mit dem Airport Run am 12.04. erbrachte die schnellste 10er Zeit seit 2 ½ Jahren. Dann aber die „schweren Beine“ beim Spreewaldmarathon (siehe Bericht)  und die Verunsicherung, wie nunmehr der nächste Wettkampf verläuft?

Seit dem „Wiedereinstieg“ Mitte November 2013 hatte ich so umfangreich trainiert (19 Laufeinheiten über 90 Minuten und 15 Intervalltrainingseinheiten meist als Fahrtspiel) mit Wochenumfängen von durchschnittlich gut 65 km.

Die Favoriten des BIG 25:

Abel Kirui (zweifache Marathon-Weltmeister und Olympia-Zweiter im Marathon in London 2012), Titelverteidiger Richard Sigei, Abraham Cheroben (Berliner Halbmarathon 2014 Zweiter in hochklassigen 59:14 Minuten), Kenneth Kipkemoi (WM Halbmarathon 2014- Platz 10), Peter Some (Sieger Paris-Marathon 2013 in 2:05:38 Std.). Bei den Frauen galten Agnes Mutune (Zweite BIG 25 von 2013) und Janet Rono (Tokio-Marathon 2014 Fünfte mit 2:26:03 Stunden) als die Favoritinnen.