„Berlin läuft“ beim „BIG 25“ am 04.05.2014

Bei km 17 (Foto: www.laufen.de/ Andreas Schwarz)

Abraham Cheroben sorgte mit der viertschnellsten je gelaufenen 25-km-Zeit für den Höhepunkt bei den BIG 25 Berlin. Der 21-jährige Kenianer gewann das Rennen in 1:11:47 Stunden. Damit stellte er ebenso wie die schnellste Frau, Janet Rono (Kenia), eine Jahresweltbestzeit auf. Cheroben war deutlich vor seinem Landsmann Kenneth Kipkemoi (1:12:32) und dem Äthiopier Tebalu Zawude (1:13:09) im Ziel im Berliner Olympiastadion. Der zweimalige Weltmeister  und Olympia Zweiter von London 2012 Abel Kiruri landete auf Platz 6. Das Rennen der Frauen entschied Janet Rono mit großem Vorsprung in 1:24:37 für sich. Auf Rang zwei folgte Valentine Kibet (Kenia) mit 1:26:18 während die Schweizerin Maja Neuenschwander auf Platz drei in 1:27:01 einen Landesrekord über die 25-km-Distanz aufstellte.

Bei der 34. Auflage der BIG 25 Berlin gingen bei kühlem Wetter mit Temperaturen zwischen 8 und 11 Grad Celsius insgesamt 11.050 Läufer an den Start. Auf dem zweiten Teilstrecke litten die Läufer dann noch unter starkem Gegenwind und dieses verhinderte auch einen neuen Weltrekord, so der Sieger Abraham Cheroben im Siegesinterview vor den ca. 2000 Besuchern im Olympiastadion.

Verbesserung meiner persönlichen Bestzeit in der AK 45

Während meine Vereinsfreunde Rene Landgraf (Gesamtplatz 17 in 38:34 min.) und Winfried Schumann /Gesamtplatz 21 in 38:38 min.) unter 2000 Teilnehmern über 10 km am Start waren, ging ich über die Halbmarathon-Distanz an den Start. Nach erfolgreichen Marathon-Debüt in Dresden eine Woche zuvor (Glückwunsch lieber Daniel) ging mein Laufstreckentrainingspartner auch über die 21,1 km an den Start und finishte in 1:53:21 Std. als 359ter. Im Halbmarathon waren über 1300 Teilnehmer am Start.

Mein Lauf

Ich war nervös und mein Magen meldete sich eine halbe Stunde vor dem Lauf und daher erwartete ich nicht soviel vom Lauf. Es war recht kühl und Trainer Christian Schieber rat mir daher im Bereich 4:35-4:40 min. pro Kilometer zu Laufen und dieses liefe auch eine Endzeit von 1:36-1:40 Std. hinaus. Den ersten Kilometer ging ich in 4:36 min. an, auf dem abfallenden, ersten 5 km Teilstück ging ich in 22:20 min. durch. Im Tiergarten-Areal durchlief ich die 10 km- Marke in 45:18 min. und es deutete alles auf eine Endzeit von unter 1:36 Std. hin, aber ab km 12 auf dem Kurfürstendamm verblies ein sehr starker Wind den Gedanken auf diese für mich derzeit großartige Laufzeit. Kurz vor der „Rampe“ hin zum Theodor-Heuss-Platz lag ich mit 1:09:03 Std. bei km 15 immer noch auf einer Zielzeit von 1:36:59 Std. Doch die zwei langgezogenen, heftigen Anstiege zum „Theo“ und der nicht nachlassende Wind zogen mir „den Zahn“. Ich konnte den über 25 mich überholenden Läufern nicht folgen und kämpfte aber weiter und erholte mich dann wieder bei km 19. Bei km 20 am „Südtor des Olympiastadions“ zeigte die Laufuhr 1:34:17 Std. Ich gab nun nochmals Gas und überholte sogar noch 4 Läufer auf dem Olympiagelände und finishte sehr zufrieden in 1:38:53 Std. auf Platz 118 (M 45 Platz 18). Ich verbesserte meine persönliche AK 45 Halbmarathon-Zeit um 4 Minuten!!!.

Nun steht ein paar Tage Regeneration an, bevor dann in Fort Lauderdale (USA) der nächste Wettkampf ansteht. Übrigens verlor ich innerhalb einer Woche 2,5 kg durch den Verzicht auf „Süßes“ und wiege derzeit wieder 75,0 kg.

Best of- 17 Teilnahmen:

 

Persönliche Bestzeiten bei dieser Veranstaltung: 25 km:1:39:40 (2002), Halbmarathon: 1:23:40 (Durchgangszeit 2002), 10km: 37:58 min.(2005)

Die letzten 5 Jahre: 2009-25 km (1:50:30/ Platz 212), 2010-25 km (1:51:10/Platz 257), 2011: bei km 15 ausgestiegen, 2012- Halbmarathon: (1:37:15/Platz 77), 2013- Halbmarathon: (1:42:53/Platz 118) und nunmehr 2014-Halbmarathon (1:38:53/Platz 118).    

Was lief zuvor?

Bei meiner 17 Teilnahme seit 1984 beim „25er“  hatte ich die realistische Laufzeitplanung für den „Halben“ mit einer Verbesserung der letztjährigen Zeit von 1:42 Std. angesetzt. Das Training verlief sehr gut und der erste Wettkampf in diesem Jahr mit dem Airport Run am 12.04. erbrachte die schnellste 10er Zeit seit 2 ½ Jahren. Dann aber die „schweren Beine“ beim Spreewaldmarathon (siehe Bericht)  und die Verunsicherung, wie nunmehr der nächste Wettkampf verläuft?

Seit dem „Wiedereinstieg“ Mitte November 2013 hatte ich so umfangreich trainiert (19 Laufeinheiten über 90 Minuten und 15 Intervalltrainingseinheiten meist als Fahrtspiel) mit Wochenumfängen von durchschnittlich gut 65 km.

Die Favoriten des BIG 25:

Abel Kirui (zweifache Marathon-Weltmeister und Olympia-Zweiter im Marathon in London 2012), Titelverteidiger Richard Sigei, Abraham Cheroben (Berliner Halbmarathon 2014 Zweiter in hochklassigen 59:14 Minuten), Kenneth Kipkemoi (WM Halbmarathon 2014- Platz 10), Peter Some (Sieger Paris-Marathon 2013 in 2:05:38 Std.). Bei den Frauen galten Agnes Mutune (Zweite BIG 25 von 2013) und Janet Rono (Tokio-Marathon 2014 Fünfte mit 2:26:03 Stunden) als die Favoritinnen.

Ein Gedanke zu „„Berlin läuft“ beim „BIG 25“ am 04.05.2014

  1. Lieber Andrej,
    na bitte. Hat doch mit deiner Laufzeit wunderbar geklappt.Bin auch sehr zufrieden. Letztes Jahr bin ich 39:19 Minuten gelaufen. Eine Verbesserung um 43 Sek. Gegenüber 2013.Viele Grüße und viel Erfolg und Spaß in Fort Lauderdale

    Winfried

    Vielleicht kannst

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.