Hamburg-Marathon: Das Laufspektakel am kommenden Sonntag

Am Sonntag unterwegs

Mehr als 35.000 Aktive werden am Wochenende zum größten deutschen Frühlings-Laufevent erwartet – darunter knapp 16.000 Teilnehmer, die beim 34. Hamburg-Marathon am Sonntag über die volle Distanz gehen. Über die 42,195 Kilometer gilt der zweimalige Weltmeister Abel Kirui (Kenia) als einer der heißesten Sieganwärter.

 

Bei den Frauen gibt Halbmarathon-Weltrekordlerin Joyciline Jepkosgei (Kenia) ihr Marathon-Debüt.
Etliche Frauen mit Bestzeiten unter 2:25 h sind auch am Start.

 

 

Gleich zwei Olympiasieger der Spiele von London 2012 werden am 28. April beim Haspa Hamburg-Marathon an den Start gehen:

Zum dritten Mal in Folge läuft dabei Stephen Kiprotich (Uganda), der 2012 die Goldmedaille im Marathon gewonnen hatte, beim größten deutschen Frühjahrs-Marathon. Sein Debüt über die 42,195 km wird Ezekiel Kemboi in Hamburg bestreiten. Der Kenianer hatte 2012 zum zweiten Mal nach 2004 das Olympia-Gold über 3.000 m Hindernis gewonnen. Diese Verpflichtungen gaben die Veranstalter des Rennens bekannt.

 

 

 

Erstmals wird mit Stephen Kiprotich ein Olympiasieger zum dritten Mal in Serie im Elitefeld eines deutschen Marathonlaufes an den Start gehen. Der 29-Jährige, in dessen Sog zuletzt immer mehr Athleten aus Uganda Weltklasseleistungen über die Langstrecken erzielten, zeigte in Hamburg jeweils starke Rennen:

2017 wurde er Zweiter mit 2:07:31 Stunden, vor einem Jahr lief er auf Platz fünf in 2:07:57. Kiprotich, der 2013 auch Weltmeister über die Marathondistanz war, wird die schnelle Strecke in Hamburg nutzen wollen, um sich im Kampf um die Olympia-Startplätze für Tokio 2020 in Position zu bringen.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass Stephen wieder nach Hamburg zurückkommt. Der erneute Start eines Olympiasiegers zeigt auch, dass unser Rennen zu den bedeutendsten internationalen Frühjahrs-Marathonläufen weltweit gehört“, sagte Organisations-Chef Frank Thaleiser.

Ein anderer Olympiasieger hat Hamburg für sein Debüt ausgewählt: Der 36-jährige Ezekiel Kemboi, der neben seinen beiden Olympia-Goldmedaillen auch vier WM-Titel in Folge über die Hindernisse gewann (2009 bis 2015), kommt relativ spät zum Marathon. Über die Halbmarathon-Distanz konnte er sich mit einer Bestzeit von 64:15 Minuten, die er allerdings in Kenia in der leistungsmindernden Höhe gelaufen ist, bisher nicht in der Spitze etablieren. Es wird interessant zu sehen sein, was Ezekiel Kemboi im Marathon erreichen kann.

 

 

Der schnellste Läufer auf der Hamburger Startliste ist Ayele Abshero, der zum zweiten Mal in Folge beim Haspa Hamburg-Marathon starten wird. Der Äthiopier hat eine Bestzeit von 2:04:23 Stunden, die er 2012 bei seinem Debüt-Sieg in Dubai erzielte. Er kam zwar an diese Zeit noch nicht wieder heran, doch in Hamburg lief Abshero vor einem Jahr ein überzeugendes Rennen. Er wurde Dritter in 2:07:19.

Auch der Zweitplatzierte des vergangenen Jahres kehrt zurück: Tadu Abate lief 2018 ein hochklassiges Debüt in Hamburg und lag mit 2:06:54 lediglich 20 Sekunden hinter dem Sieger. In Amsterdam steigerte sich der Äthiopier dann im vergangenen Oktober auf 2:06:47 und wurde Siebenter.

 

Einer der Favoriten am Sonntag

Während der Marathon-Weltmeister von 2009 und 2011, Abel Kirui (Kenia), am 28. April den Streckenrekord von Eliud Kipchoge (2:05:30 Stunden in 2013)  angreifen möchte, werden zwei Landsleute von ihm sicher auch ganz vorne mitlaufen: Jonathan Korir und Amos Mitei haben Bestzeiten von 2:06:51 beziehungsweise 2:07:28.

 

Ich laufe, wie im letzten Jahr, über die Halbmarathon-Distanz. Mein Ziel wird es sein ohne Probleme über die 21,0975 Kilometer zu kommen. Heute genoss ich eine 1 stündige Massage bei Emi und morgen steht eine Leistungsdiagnostik an. Die 3 -4 Kilo zuviel an Hüfte & Bauch werden, nach dem Europa Park-Besuch “schön” zugenommen,mich aber nicht hindern mit Spaß auf die Strecke zu gehen.  Was raus kommt? Das Training deutet auf eine Zeit um 1:40 h hin.

 

Die 400 Meter Laufbahn des Lebens- Hamburger Halbmarathon 2019 ruft

Hamburg im Jahr 2006

Auf der 400 Meter Laufbahn des Lebens ist man nunmehr auf die letzte Kurve vor der Zielgeraden eingebogen und versucht als Lebensläufer im Einklang mit den Unwegbarkeiten des Lebens das “Alterstraining” zu absolvieren. Seit dem 19.11.2018 läuft die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2019 mit dem Highlight am 28.04. in Hamburg. Derzeit habe ich 13 lange Einheiten zwischen 14,5 km und 20,5 km im Training absolviert und 2 Wettkämpfe bestritten. Im Durchschnitt laufe ich 4 x in der Woche um die 50 km (mit bislang 4 Trainingswochen über 60 km). Ende Dezember 2018  und vom 22.3.-31.3  haben mich zwei Infekte im Training gestoppt und viel Substanz gekostet.

 

2006 am Lausitzring

Durch die Erkrankung konnte ich die Leistungsdiagnostik Ende März nicht durchführen lassen und auch nicht am heutigen Tag am Glashüttenlauf teilnehmen. In den drei Wochen bis zum Lauf in Hamburg werde ich die “verlorenen Trainingskilometer” auch nicht mehr aufholen, versuche aber noch bis dahin zwei weitere längere Einheiten zu laufen.

 

Citylauf Dresden 2019 am 17.03.2019- Flotte Zeiten im windigen Dresden

Mit dem Euro City ging es am 15.03. vom Bahnhof Südkreuz um 15.07 Uhr Richtung Dresden. Das schöne Hotel Pullman Dresden Newa diente für zwei Nächte als Headquarter nicht nur für die Topathleten vom 29. Citylauf Dresden, sondern auch für uns. Abends gingen wir noch lecker in einem griechischen Restaurant essen.

 

Am Samstag früh lief ich im Hotel locker 5 Kilometer im 5:00er Schnitt auf dem Laufband und absolvierte ein 15 Minuten andauerndes Dehnprogramm. Nach dem gut schmeckenden Frühstück ging es zur Messe “Fit & Aktiv” (12 Minuten mit der Straßenbahn 10 bis zur Messe Dresden) und bei andauerndem Regen bei 10 Grad sahen wir am Abend die bedauerliche Niederlage von Hertha gegen den BVB in einer Sportsbar.

Der Wettkampftag

Zu meinem 51.Geburtstag frühstückte ich erst einmal ganz lecker und freute mich über die Geburtstagüberraschung. Eine Stunde vor dem Start fuhr uns die Straßenbahn zum Startgelände am Heinz-Steyer-Stadion. 2 Kilometer einlaufen, ein bißchen dehnen und zum Abschluss vier Steigerungen und ab in den Startblock. Leider frischte der Wind sehr stark auf. Pünktlich um 10.00 Uhr erfolgte dann der Startschuss zum 5 Kilometer-Lauf mit knapp 1000 Teilnehmern. Mehr zu meinem windigen Lauf im Anschluss an den Bericht über den 29. Karstadt Sports Citylauf Dresden.

 

 

Mit der Siegerin Alina Reh

Mehr als 3.800 Teilnehmer, und damit nur knapp unter dem Teilnehmerlimit, sorgten beim Internationalen Karstadt Sports Citylauf in Dresden, traditionell das erste große Straßenrennen des Jahres in Deutschland, für einen stimmungsvollen Auftakt und zugleich für einen neuen Rekord. So viele Läufer wie bei der 29. Auflage an diesem Sonntag waren in den mittlerweile fast drei Jahrzehnten noch nie am Start. „Das ist ein Auftakt nach Maß.

Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher. Das veränderte Konzept des Citylaufs hat sich schon jetzt bewährt und uns allen ganz tolle, emotionale Momente beschert“, sagt Reinhardt Schmidt von der Laufszene Events GmbH, die zusammen mit dem Citylauf-Verein Dresden des beliebte Rennen organisiert und in diesem Jahr mit dem Umzug des Start- und Zielareals in die Messe Dresden einmal mehr neue Wege beschritten hat.

 

Kurz vor dem Start zum 5 Kilometer Lauf

Start zum 5er mit kanpp 1000 Teilnehmern

Für die 10-Kilometer-Starter ging es zunächst vorbei am Sächsischen Landtag und anschließend zum Terrassenufer mit Sicht auf die Frauenkirche. Die Läufer umrundeten das historische Rathaus, bevor sie die Kreuzkirche und den Zwinger passierten. Die 5-Kilometer-Teilnehmer liefen vorbei am Fürstenzug, durch das Georgentor, über den Postplatz und am Zwinger vorbei. Neu in diesem Jahr war der Zieleinlauf.

Ein langer roter Teppich empfang alle Finisher auf ihren letzten Metern zur Ziellinie vor der Dresdner Messehalle 1.

Hier findet man meinen Zieleinlauf:

https://baer-service.de/ergebnisse/CDD/2019/50221/

 

25 Jahre hatte der Streckenrekord der ehemaligen Weltklasse-Läuferin Claudia Dreher beim Dresdner Citylauf Bestand. Dann kam Alina Reh und war auf der 10-Kilometer-Strecke 34 Sekunden schneller. Die 21-Jährige vom SSV Ulm 1846 holte sich am Sonntag in der Elbe-Stadt in 32:06 Minuten mit großem Vorsprung den Sieg. Erst zweimal hatte sie selbst noch bessere Zeiten erzielt, zuletzt im Herbst in 31:23 Minuten bei ihrem deutschen U23-Rekord.

Ähnlich hoch ist die Leistung von Dresden einzuschätzen, wenn man weiß, dass Alina Reh auf den letzten vier, fünf Kilometern ohne Tempomacher alleine gegen den Wind rennen musste. “Die Bedingungen waren sehr, sehr schwierig”, berichtet ihr Trainer Jürgen Austin-Kerl, “der Wind war brutal! Daher sind wir mit der Leistung sehr zufrieden. Natürlich wäre Alina gerne wieder unter 32 Minuten gelaufen, aber sie kann die Zeit unter diesen Bedingungen selbst gut einschätzen.”

Auch Schöneborn-Zwillinge schnell unterwegs

Trainer und Athletin hatten sich kurzfristig für das Rennen entschieden, um die gute Form aus der Hallensaison noch einmal auf der Straße zu zeigen. Denn im Herbst könnte es dafür aufgrund der späten WM keine Gelegenheit mehr geben. Nun sind zehn Tage Regeneration mit lockerem, unspezifischen Training sowie in der kommenden Woche eine Leistungsdiagonistik angesagt, bevor im April mit einem Trainingslager im Allgäu die Vorbereitung auf den WM-Sommer beginnt.

Auf Platz zwei lieferte unter diesen Bedingungen auch Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin; 33:52 min) eine gute Leistung ab. Ihren Hausrekord von 33:39 Minuten, der im Vorjahr Rang sieben in Deutschland bedeutet hatte, verpasste sie nur knapp. Platz drei und vier gingen an die gebürtige Kenianerin Brendah Kebeya (LG Bamberg; 34:00 min) und Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin), die in 34:43 Minuten Bestzeit lief.

Der erste Läufer, der am Sonntagmittag über den roten Teppich der Dresdner Messehalle lief, war Philipp Reinhardt. Der vielseitige Athlet vom LC Jena, der von den 1.500 Metern über die Hindernisse bis hin zu den 10 Kilometern auf der Straße alle Strecken beherrscht, holte sich den Sieg in der Männer-Konkurrenz. In 30:23 Minuten kam jedoch auch er bei den Witterungsverhältnissen nicht in die Regionen seine Bestmarke (29:27 min). Im Rahmen vom Citylauf wurden auch die Straßenlauf- Landesmeisterschaften ausgetragen.

Sophie Kretschmer lässt das übrige Feld alt aussehen

Sophie Kretschmer kam nach 18:51 Minuten als erste Frau beim 5-Kilometer-Rennen ins Ziel. Mit mehr als eineinhalb Minuten Abstand folgten Celine Noack (20:34 Minuten) und Corinna Rose (20:47 Minuten). Bei den Männern feierte Eyob Solomun nach 15:38 Minuten den 5-Kilometer-Sieg. David Kucera erreichte nur sechs Sekunden später (15:44 Minuten) das Ziel. Julian Gering wurde in 15:53 Minuten Dritter.

Mein Rennen:

Von 926 angemeldeten Teilnehmer fanden sich letztendlich 805 Teilnehmer zum Start zum 5 Kilometer ein. Mit einem für mich tollen 45.Gesamtplatz und mit dem Bronzeplatz in der Altersklasse M50 erzielte ich eines meiner besten Ergebnisse bei meinen bisherigen Teilnahmen beim Citylauf in Dresden.

 

Nach 4:04 Minuten, folgte eine Kilometerzeit von 4:06 Minuten und bis der heftige böige Wind eine weitaus schnellere Zielzeit verhinderte, lag ich zur Hälfte des Rennens bei 2,5 Kilometer mit einer Zeit von 10:12 Minuten auf Gesamtplatz 42.

 

 

Ich sage “Danke”

An dieser Stelle sage ich Allen ein großes Dankeschön, welche mir zu meinem 51.Geburtstag per SMS, Whatsapp, Anruf, Videobotschaft oder persönlich in Dresden gratuliert haben.

29. Karstadt Sport Citylauf Dresden am 17.3.

Kurzmitteilung

News vom Citylauf Dresden vom 17.3.

An meinem 51. Geburtstag platzierte ich mich über 5 Kilometer von knapp 1000 Teilnehmern bei sonnigen 15 Grad, aber sehr heftigen stürmischen Wind auf einem 45 Gesamtplatz und wurde sensationell Dritter in der Altersklasse . Alina Reh siegte über 10 Kilometer in neuem Streckenrekord von 32:03 Minuten.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

 

 

11. Frauenseelauf am 03.03.2019- toller Saisonauftakt

Vor dem Lauf

Update: Der Frauenseelauf und sein Vorgänger, der Senziger Heidelauf (hier lief ich zuvor 4 x und platzierte mich in den Jahren 2000-2004 über 25 km und 9,5 km drei Mal unter den Top 5 in der Gesamtwertung) , sind bereits zum 16. Mal die Auftaktveranstaltung der Brandenburg-Cup – Laufserie, was eine hohe Wertschätzung für die Organisatoren der Laufgruppe der WSG‘81 ist. Matthias Köpke, Gesamtleiter Vorsitzender WSG‘81  und sein Team organisierten diese Veranstaltung sehr gut und es machte Spaß hier zu laufen. Wiederum bildet der Frauenseelauf den Auftakt zu SPORT-IN-KW 2019, dem Zusammenschluss von Vereinen zur Förderung des Sportes in der Stadt. Das ideale Umfeld im KiEZ Frauensee, vor allem mit dem großen Saal in dem die Siegerehrungen und das große Nudelbuffet stattfinden, bieten beste Bedingungen für dieses Event. Übrigens war der Frauenseelauf 2018  die am besten organisierte Veranstaltung im Brandenburg Cup 2018. Zahlreiche Topläufer aus Sachsen, Brandenburg und Berlin (u.a. Carolin Mattern, Roman Wagner) waren am Start.

Bei Temperaturen um 11 Grad, leichtem Nieselregen zwischendurch auf der Strecke, windigen Laufbedingungen und einer sehr schweren Strecke gingen über 400 Teilnehmer auf die Laufdistanzen 3,5 km, 7,5 km, 15 km und 30 km an den Start.

 

Die 7,5 km – Runde führte durch die Dubrow mit einem sehr abwechslungsreichen Streckenprofil wovon ca. 6,5 km aus Waldwegen und 1 km aus Asphalt besteht. Besonders sehenswert sind die zahlreichen Eichen – und Mischwälder in diesem Gebiet mit zum Teil über 300 Jahre alten Eichen. Es sind drei heftige, langgezogene Anstiege mit einer Gesamthöhendifferenz von ca. 80 m zu überwinden. Außerdem musste man in diesem Jahr extrem auf die vielen Bodenunebenheiten (Baumwurzeln) und den sehr tiefen Waldboden beim Laufen achten, damit man sich nicht verletzt. Übrigens wurden im RBB in “Brandenburg Aktuell” Ausschnitte von der Laufveranstaltung gezeigt.

 

 

Mein Lauf:

Im Gegensatz zum Start vor zwei Jahren über 15 km (erste Runde in 33:40 min-zweite Runde:36:24 min.) ging ich in diesem Jahr ruhiger die ersten beiden Kilometer an. Bei 4:26 und 9:02 min. erreichte ich die beiden ersten Kilometermarken.

 

Nach den beiden heftigen Anstiegen erreichte ich die 5 km Marke in 22:07 Minuten und lief bis zum Ziel mit der späteren Siegerin Michaela Kreyenfeld (SV Stahl Henningsdorf) und Ulrike Hain (SCC) zusammen. Der letzte heftige Anstieg zog mir dann die letzten Energien aus dem Körper und dennoch konnte ich zwei Verfolger auf dem letzten Kilometer in Schacht halte und erreichte in 34:07 min.(Brutto) und 33:59 min.(Netto) sehr zufrieden als Gesamt-Achter und Sieger in der M50 das Ziel.  Mit 109 Teilnehmern über die 7,5 km Strecke und 96 über 15 km und 30 über 30 km gab es eine gute Teilnahme auf dieser sehr anstrengenden Laufrunde. Fast 170 Kinder liefen über 3,5 km.

 

Meine 2,5 km Abschnitte: 11:15 Minuten, 10:52 Minuten und 11:52 Minuten.

Zufrieden nach dem Wettkampf

Der 11. Frauenseelauf war für mich ein toller Saisoneinstieg und sorgte bereits im ersten Wettkampf des Jahres für ein erstklassiges Ergebnis. Das Training nach den Trainingsplänen von Christian Schieber und den gemeinsamen Läufen am Dienstag mit der Trainingsgruppe und am Wochenende mit Daniel zahlten sich daher bereits. Im Januar lief ich 207 km und im Februar 213 km. 4 und gelegentlich 5 Laufeinheiten in der Woche mit einem langen Lauf zwischen 90 und 100 Minuten, sowie 1-2 Tempoläufen, sowie 2 lockeren Dauerläufen im 5:30er Schnitt zeigen auch den Weg für die nächsten drei Wettkämpfe in dieser Frühjahrssaison. Der nächste Wettkampf ist an meinem 51.Geburtstag am 17.03. in Dresden. Bis dahin heißt es weiter fleißig trainieren und gesund bleiben.

Noch drei Monate bis zum Hamburg Marathon (Halbmarathon)

Training im Januar 2019

Auf Grund der letzten beiden Jahre, in denen ich im Winter/Frühjahr zu den Deutschen Meisterschaften 2017 in Hannover und zum Hamburger Halbmarathon 2018 zuviele lange Einheiten absolviert hatte, viele davon in “Überdistanzen” bis zu 33 km und dann zum und beim jeweiligen Halbmarathon in der Muskelatur müde war, sowie im Herbst 2017 in dem ich mit weniger Training “unter meine Füße” brachte und dann beim Herbstmarathon (1:38 h) die beste Zeit seit 3 Jahren lief, trainiere ich nunmehr zum Frühjahrs-Highlights weniger Umfang & weniger umfangreiche lange Läufe. Im Dezember 2018 begann ich die Vorbereitung auf den Lauf Ende April 2019 in Hamburg und laufe 4 x in der Woche zwischen 40 und 60 Kilometer.

 

Trainingsplan im Winter

Christian schreibt wieder die Trainingspläne für unsere 12 köpfige Trainingsgruppe und derzeit “kämpfe” ich mit den Winter Wetterbedingungen. Erstmals seit April 2018 komme ich in diesem Monat wieder auf über 200 Laufkilometer. Die langen Einheiten dauern um die 90 Minuten. 1-2 x stehen Tempoeinheiten in der Woche auf dem Programm.

40. Berliner 1/2 und 1/4 Marathonlauf für Mannschaften und Einzelläufer der LC Stolpertruppe am 18.11.2018

Am Sonntag, den 18. November 2018 veranstaltete der LC Stolpertruppe traditionell den 40. Berliner 1/2 und 1/4 Marathonlauf für Mannschaften und Einzelläufer. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und gelegentlichem Sonnenschein nahmen 250 Läufer (innen) an dieser schönen Laufveranstaltung teil.

Eigentlich sollten und wollten wir vom PSV mit drei Mannschaften an den Start gehen, doch einen Tag vor dem Lauf sagte ein Läufer aus unserer Trainingsgruppe sehrrrrrrrrr kurzfristig ab, so dass die Siegeschancen im 1/4 Mannschaftslauf dahin waren.

 

Foto: LC Stolpertruppe

Während Christoph und Clarissa nunmehr im Einzelrennen an den Start gingen und erstklassig als zweite Frau (nur drei Sekunden hinter der Siegerin ins Ziel kam) und Christoph als Gesamt Zehnter (Platz 2-M40) finishten, liefen zwei unserer Staffeln einmal um den Britzer Garten. Wir hatten sehr viel Spaß auf der Strecke und genossen diesen gemeinsamen Lauf zum Saisonabschluss.

 

 

Es war sehr schön auch mit Winfried Schumann auf der Einlaufrunde ein wenig über die vergangenen Reisen zu sprechen, Glückwunsch lieber Winfried zum vierten Platz in sehr guten 42:27 Minuten auf der 10,54 km langen Strecke.

Hier die Einzelergebnisse:

Männer: 1. Sebastian Stoeckel (LTC/M30) in 37:58 Minuten, …4. Winfried Schumann (TUS Neukölln/M50, M 50 Platz 1) in 42:27 Minuten, …7. Christoph Schügerl (Polizei SV Berlin/M 40 Platz 2) in 43:45 Minuten.

Frauen: 1.Annika Koil (LTC/W30) in 42:38 Minuten vor Clarissa Lehmeyer  (Polizei SV Berlin/W20) in 42:41 Minuten.

Micha und ich bei km 3

Im Mannschaftslauf hätte unsere erste Mannschaft locker gewonnen, wenn ein Läufer nicht so kurzfristig abgesagt hätte, sehr schade. Dennoch hatten die teilnehmenden 4 Frauen und 4 Männer aus unserem Verein unter den Augen unseres Trainers Christian Schieber viel Spaß auf der Strecke.

 

Riedel, Stefan; Woiczik, Andrej; Kautz, Michael (lief tagszuvor eine 1:37h im Halbmarathon mit 250 Höhenmeter) und Köhnke, Wilfried kamen zufrieden in 54:44 Minuten als Siebenter ins Ziel.
Dreger, Heike; Geisler, Eva; Wolff, Marion und Nawratil, Claudia wurden drittbeste Frauenmannschaft in 57:51 Minuten.
Nach dem Lauf organisierte Chrstian bei Glühwein und Gebäck eine kleine Saisonabschlussfeier auf dem Sportplatz. Eine schöne Veranstaltung ging anschließend zu Ende.

 

Bridgestone Great 10K in Berlin am 13.10.2018

Die wärmste 10 k in der Geschichte dieser erstklassigen Laufveranstaltung fand bei Temperaturen weit über 20 Grad und wolkenfreiem Himmel, aber einigen heftigen Windböen, am heutigen Sonntag statt. Bei meinem letzten Start beim 10 k vor drei Jahren zeigte das Thermometer um 12.00 Uhr gerade einmal 2 Grad. Der sportliche Leiter dieser Veranstaltung Christoph Kopp lockte wieder zahlreiche nationale und internationale Spitzenathleten nach Berlin.

Alina Reh steigert deutsche U23-Bestleistung auf 31:23 Minuten

Alina Reh ist die Läuferin der Stunde: Nach ihrer deutschen U23-Bestleistung im Halbmarathon vor einer Woche hat sie nun auch die Bestmarke über 10 Kilometer gesteigert. Bei den Bridgestone Great 10K in Berlin lief die 21-Jährige am Sonntag glänzende 31:23 Minuten. Mit 31:23 Minuten ist Alina Reh die zweitschnellste europäische Läuferin in diesem Jahr über 10 Kilometer hinter Clémence Calvin (Frankreich; 31:20 min). In der Weltjahresbestenliste belegt Alina Reh jetzt einen beachtlichen 14. Platz. National war jemals nur die deutsche Rekordlerin Irina Mikitenko (TV Wattenscheid 01) mit 30:57 Minuten schneller als die Laichingerin. Nach 15:54 Minuten auf den ersten fünf Kilometern lief Alina Reh den zweiten Streckenteil in 15:29 Minuten. Im Ziel hatte die Deutsche 23 Sekunden Vorsprung auf Gladys Kimaina (Kenia). Rang drei sicherte sich die Schweizerin Fabienne Schlumpf – EM -Zweite über 3000 Meter Hindernis in Landesrekord; 32:01 min. Auf den Plätzen fünf bis sieben liefen Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt; 33:36 min),  Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin; 33:39 min) und EM-Starterin Anna Gehring (33:43 min) ebenfalls starke Zeiten. Ein schnelles Rennen entwickelte sich bei den Männern, wobei der mitunter starke Wind sicherlich etwas Zeit gekostet hat. Nachdem die Spitzengruppe die 5-Kilometer-Marke in 13:47 Minuten passiert hatte, fiel eine Vorentscheidung bereits bei Kilometer sechs. Hier konnte sich Vincent Kibet vom favorisierten Titelverteidiger Mathew Kimeli (beide Kenia) lösen. Für den erst 19-Jährigen  wurde sein erster Lauf außerhalb Kenias auf Anhieb zu einem großen Erfolg. Er gewann das Rennen in hochklassigen 27:21 Minuten. Zum Streckenrekord fehlten ihm lediglich neun Sekunden. Am Ende setzte sich Vincent Kibet mit 17 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Mathew Kimeli durch. Als Dritter machte Donal Mitei (28:25 min) den Kenia-Sweep in Berlin perfekt. Schnellster Deutscher war als Siebter Richard Ringer. Der Friedrichshafener hielt mit 29:22 Minuten die nationale Konkurrenz in Schach. Es folgten auf den Plätzen 9 bis 13 Sebastian Hendel (LG Vogtland; 29:38 min), Karsten Maier (LG Braunschweig; 29:40 min), U20-Läufer Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund; 29:58 min), Haftom Weldaj (TSV Pattensen; 29:58 min) und Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal; 30:01 min). Der deutsche Marathon-Rekordler bestritt das Rennen in Vorbereitung auf seinen Start beim Frankfurt-Marathon in zwei Wochen.

Aus meiner Trainingsgruppe gewannen Viktoria & Clarissa Lehmeyer die 2x 5 km Staffel bei den Frauen (39:15 Minuten) und Marion & Claudia (starke 21:53 min. über 5 km) wurden tolle Fünfte bei den Frauen. Des Weiteren freute ich mich Winfried Schumann wieder zu sehen und lief mit ihm vor dem Lauf ein. Im Rennen erreichte er tolle 38:58 Minuten in der M 50. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Erfolgen.

Mein Rennen:

“Jammer nicht immer soviel in deinen Berichten” sagt mir meine Frau, daher schreibe ich nicht, dass mir der für mich sehr flotte Crosslauf über 8,8 km am 03.10. noch in den Knocken steckte. Auf Grund der dort gelaufenen Zeit und auf Grund der 5 km Meisterschaftszeit wäre eine Zeit im Bereich 43 Minuten oder flotter machbar gewesen. Doch schon auf dem ersten Kilometer merkte ich, dass es heute “ein Erlebnislauf” wird. 4:52 Minuten für den ersten Kilometer, der Zweite dann in 4:41 und bei Kilometer 5 zeigte meine Garminlaufuhr 23:09 Minuten. Die zweite Hälfte lief ich dann in 23:07 Minuten, wobei meine genannte Laufuhr eine Streckenlänge von 10,1 Kilometer anzeigte und ich die 10 Kilometermarke bereits in 45:52 Minuten erreicht hätte. Hätte,hätte, Fahrradkette. Der letzte Kilometer war dennoch in 4:08 Minuten der schnellste Kilometer. Von 7312 Teilnehmern landete ich auf dem 771. Gesamtplatz und wurde 84ter in der M50. Vor 10 Jahren lief ich noch bei dieser Veranstaltung fast 10 Minuten !!!! schneller.

Unter den 7.312 Läufern war auch Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen, der vor zwei Jahren bei den Spielen in Rio die Goldmedaille am Reck gewann. Fabian Hambüchen lief bei seiner Premiere nach 1:14:21 Stunden ins Ziel am Schloß Charlottenburg.

Bereits zum fünften Mal lief ich bei dieser tollen Laufveranstaltung, welche für mich zu den besten 10 Km -Läufen in Deutschland zählt. Die Veranstaltung war wieder sehr gut organisiert, aber warum die vielen Altersklassen Topläufer wie Winne Schumann & Co. nicht im Elitefeld um 11.56 Uhr ohne die Zoopassage starten durften und stattdessen um 12.00 Uhr mit den “Spaßläufern” über die kurvenreiche Zoopassage  laufen konnten, bleibt das Geheimniss des Veranstalters. Hier wäre mehr Fingerspitzengefühl möglich gewesen. Aber ansonsten war wieder einmal alles topp.

Fotos und ein Update folgt in den kommenden Tagen.

 

 

 

9. Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit am 03.10.2018

Das LAUFTEAM KLEINMACHNOW veranstaltete bereits zum 9 Mal den Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit. Erstmalig auf einer 8,8 km sehr welligen, waldigen Laufstrecke mit etlichen Höhenmetern. Kurz vor dem Lauf um 10.30 Uhr nieselte es noch und der Wind bließ, bei dann meist bedecktem Himmel,mit Spitzen bis zu 75 km/h.

Beim Einlaufen

Da es zahlreiche Nachmeldungen gab, wurde der Start zum Hauptlauf über 8,8 km um 20 Minuten auf 10.50 Uhr verschoben. Insgesamt waren fast 300 Teilnehmer am Start. Bei dem sehr starken Wind und nasskalten 10 Grad um 10.30 Uhr machte das Warten auf den Start keinen Spaß. Erstmalig seit 4 Monaten lief ich in der Vorwoche zwei Einheiten über je 12 km und stieg somit mit Motivation (mal sehen wie lange die Anhält?) in die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2019 ins Training ein. So wenig wie von Ende April bis Ende September hatte ich bislang noch nie trainiert. Neben den Zipperlein fehlte es auch vor allem an der Motivation mehr zu trainieren. Daher wollte ich in diesem Lauf, auf der schweren Strecke, es ruhiger angehen lassen.

 

Ich reihte mich zum Start in der Mitte des Läuferfeldes ein und überquerte den Startbereich nach 7 Sekunden. Der erste Kilometer lief 500 Meter auf den Straßen im Europarc entlang, bevor es über einen Radweg mit der ersten Steigung in den Wald ging.

Das Streckenprofil

Dort erwartete die Teilnehmer eine sehr wellige Strecke mit drei sehr langgezogenen Anstiegen und dutzenden kleineren bis mittleren “Wellen”. Dazu bließ der Wind ganz schön heftig. Den ersten Kilometer erreichte ich nach 4:23 Minuten, den Zweiten in 8:47 MInuten. Bis zur 3 Kilometermarke (13:14 Minuten) überholte ich einige Läufer (innen), beim zweiten knalligen Anstieg ging dann der erste Läufer an mir vorbei und der vierte und fünfte Kilometer waren ein wenig langsamer als die anderen zuvor. Bei Kilometer 5 zeigte meine Laufuhr 22:34 Minuten. Ich fühlte mich gut, aber der heftigste “Anstieg” wartete noch auf mich und natürlich auf die anderen Teilnehmer. Zwischenzeitlich überholten mich noch vier Läufer und ich konnte erst nach der letzten heftigen Steigung meine Kräfte mobilisieren und nach einem 4:57er Schnitt bei dieser Steigung noch eine 4:28 und eine 4:25 rausholen. Die letzten 800 Meter lief ich dann in 3:11 Minuten und erreichte den schnellsten Schnitt im gesamten Lauf.

Sehr zufrieden kam ich in 39:42 Minuten (Bruttozeit) ins Ziel, was den 40.Gesamtplatz bedeutete und in der M50 wurde ich Fünfter.  Samalya Schäfer (PB: 50 km in 3:15:23 h) gewann bei den Männer und die sich in erweiterten deutschen Spitzenklasse befindliche Liusa Boschan (PB:16:23 Minuten über 5.000 Meter) bei den Frauen. Insgesamt war die Veranstaltung bis auf die Verspätung am Start sehr gut organisiert und es machte Spaß auf diesem welligen Kurs zu laufen. Das Leistungsniveau war überraschend recht hoch.

 

6. Intersport Olympia Lauf am 23.09.2018 mit 5 km Landesmeisterschaften

Am 23.09.2018 fand bereits zum 6 Mal der Intersport Olympia Lauf in Berlin-Steglitz statt. Erstmalig wurden auch die 5 km Landesmeisterschaften von Berlin und Brandenburg ausgetragen und in diese Veranstaltung integriert.

 

Über 1.000 Teilnehmer (innen) gingen bei stark bewölktem Himmel, leichtem Wind und Temperaturen zwischen 9-12 Grad bei dieser Veranstaltung an den Start, davon 127 Meisterschaftsteilnehmer.

 

Start und Ziel war vor dem Einkaufszentrum das Schloss in Berlin-Steglitz, auf dem ersten Kilometer musste man einen knackigen Anstieg auf der Grundewaldstraße absolvieren, dann eine lange Kopfsteinpassage laufen, um dann auf die Berlin-Marathonstrecke zu gelangen, welche durch ruhige Häusersiedlungen und idyllisch grüne Alleen mit einem kleinen, aber langgezogenen Anstieg zur Schloßstr. führte.

Das Leistungsniveau dieser Meisterschaft war in diesem Jahr das Beste bei Straßenmeisterschaften. 19 Frauen blieben unter 20 MInuten, die Siegerin Carolin Mattern (OSC Berlin) siegte in 16:58 Minuten vor Victoria Brandt (LAC Olympia 88 Berlin), welche 17:17 Minuten lief. Bei den Männer blieben 45 Läufer unter 20 Minuten, es siegte Niels Michalk (LG Nord ) in 15:02 Minuten. In der M 50 waren bei den Meisterschaften die meisten Teilnehmer am Start.

Die drei PSVer

Das Leistungsniveau war auch hier überragend stark. In einem Fotofinish unterlag unser Stefan Alberti (Polizei SV) zeitgleich in 18:18 Minuten dem Prignitzer Jörg Schulze. Mein alter Laufgefährte und treuer Leser dieser Homepage Winfried Schumann wurde hervorragender Dritter in ganz tollen 18:25 MInuten. Herzlichen Glückwunsch euch Beiden. Ich musste mich kurz vor dem Ziel noch von Peter Oltmanns (SC Berlin) überholen lassen und wurde Sechster.

Unser Dauerläufer und Rekordteilnehmer beim Berlin-Marathon Wilfried Köhnke (M70) wurde toller Dritter in seiner Altersklasse und gewann von unserem Verein die zweite Medaillie an diesem Tag.

 

Mein Rennen:

kurz vor dem Ziel

Mein Ziel war in diesem Lauf eine Zeit von 20:50-21:15 Minuten zu erreichen und einen weiteren Schritt “in die richtige Richtung” zu machen. Aus schon hier aufgeführten Gründen war außer dem Knaller in den USA kaum befriedigendes von dieser Laufsaison zu berichten.

 

Im Mai lief ich gerade einmal 109 km, im Juni 147,2 km, im Juli 138,7 km, im August 187,7 km und bislang im September 141,1 km. Viel zu wenig, um an die Zeiten der letzten drei Jahre heran zukommen und da hatte ich besonders im letzten Jahr relativ wenig trainiert.

 

Seit 2 Wochen trainiere ich wieder nach Christians Plänen und hoffe, dass die Motivation wieder steigt und bis zum 5er Anfang November in Hong Kong noch einige Trainingskilometer hinzukommen, damit eine 20er Zeit im Ziel auf mich wartet.

Um 10.00 Uhr ging es für mich los, auf dem langen Anstieg zum ersten Kilometer war ich zu schnell unterwegs (4:06 Minuten), da lief ich neben Karsta Parsiegla (lief am Ende 19:11 MInuten), Philip Winter (beide SCC-19:44 MInuten). Die ersten “Körner” waren schon weg. Bei Kilometer 2 überholten mich Antje Ungewickell (20:16) und Edeltraud Musiol (20:18), mit 4:09 Minuten lag der aber fast Punkt genau. Bei Kilometer 3 lief ich dann mit Peter Oltmanns (SC Berlin) zusammen (12:32 Minuten war Kilometer 3). Was dann folgte, ganz ehrlich, keine Ahnung. 

 

Zufrieden im Ziel

Der Kopf spielte nicht mit, die Muskeln wollten nicht, wie lässt es sich sonst erklären, dass ich den vierten Kilometer in 4:27 Minuten lief und den letzten Kilometer in 4:02 Minuten.  25 Sekunden Differenz ist ansonsten nicht zu erklären. Auch komisch, dass ich Brutto für mich 21:03 Minuten gestoppt habe, was eine 20:59 Minuten zur Folge gehabt hätte. Aber in der inoffiziellen Ergebnisliste steht 21:07 Minuten.  Der Läufer auf den beiden Fotos(Startnummer 1046) kurz vor dem Ziel wird mit 21:03 Minuten geführt und der kam einige Meter hinter mir ins Ziel. Schon merkwürdig. Dennoch bin ich zufrieden mit meinem Lauf bis auf Kilometer 4.