Zum Saisonabschluss Gesamt Zweiter

39.Berliner 1/4 und 1/2 Marathonlauf für Teams und Einzelläufer- Lauf um den Britzer Garten- von der LC Stolpertruppe am 19.11.2017

105 Einzelstarter & 40 Mannschaften (mit 4 bzw. 5 Starter) fanden sich zum traditionellen Lauf um den Britzer Garten ein. Bei Temperaturen um 4 Grad wehte ein kräftiger Wind und verlangte einiges den Teilnehmern ab. Im Vorfeld war eigentlich geplant, dass wir vom Polizei SV drei Mannschaften an den Start bringen wollten. Eine „Top-Manschaft“ mit Viktoria, Emilia (aktuelle deutsche Meisterin über 20 km Gehen und EM U23 Sechste) und Clarissa Lehmeyer, sowie unserem schnellen Österreicher Christoph Schügerle, sowie eine flotte Frauen-Mannschaft und ein Männer-Team. Doch nach und nach sagten leider etliche Athleten(innen) ab, so dass schließlich und endlich eine Frauen-Mannschaft und ein Ü200-Männerteam mit mir an den Start gingen. Clarissa Lehmeyer lief im Einzel über die Viertelmarathon-Strecke und kam ,nach dem männlichen Gesamtsieger, knapp dahinter als Siegerin der Frauen in 42:51 Minuten ins Ziel.

Unsere Frauenmannschaft landete in 56:31 Minuten auf einem tollen zweiten Platz.

In der Besetzung Schügerl, Köhnke, Riedel und Woiczik liefen wir als “ PSV -Ü200- die ersten 5 km in 22:56 Minuten an, doch dann mussten Willi & Stefan den flotten Anfangstempo ein wenig Tribut zollen und bevor es ins Stadion ging, erreichten wir in 46:50 Minuten die 10 km-Marke. Mit einer Endzeit von 49:50,9 Minuten (genaue Streckenlänge betrug 10,65 km) wurden wir zweit schnellstes Team an diesem Tag und waren damit sehr zufrieden.

Ein sehr schöner Saisonabschluss für unsere Trainingsgruppe.

Trotz dem kürzlich erst vollzogenen Trainingseinstieg war ich mit meiner Laufleistung sehr zufrieden. Es lief sehr locker und ich hätte sicher noch gut 2 Minuten schneller laufen können.

Mein nächster Wettkampf wird erst im März 2018 sein, bis dahin hoffe ich gesund & munter mein Training absolvieren zu können.

 

 

Road to Hamburg

Wiedereinstieg ins Training

Nach drei Wochen Regeneration ohne jegliches Lauftraining und Gewichtszunahme von 73 auf 76 kg stieg ich Ende Oktober in Walsrode und Rust wieder ins normale Training mit 4 Laufeinheiten pro Woche (Grundlagenausdauertraining) ein. Dienstags und gelegentlich am Freitag trainiere ich wieder regelmäßig mit meiner Polizei SV Trainingsgruppe und am Wochenende laufe ich mit meinem Trainingspartner Daniel eine längere Einheit. Zusätzlich steht 1-2 x in der Woche ein Kräftigungsprogramm auf dem Trainingsplan. Erstmalig seit März 2017 trainiere ich wieder gemäß eines Trainingsplan meines Trainers. Die Experimente ohne Plan zu trainieren haben bei mir nicht den gewünschten Effekt erzielt.

 

Auch in Rust trainiert

Von April bis zum Lübeck Halbmarathon trainierte ich so wenig wie seit Jahren nicht mehr. Oft nur 3 Laufeinheiten pro Woche (40 km), zum Teil im September und Oktober auch nur 2 Laufeinheiten. Dafür waren die erzielten Ergebnisse in den Wettkämpfen gar nicht so schlecht. Für die kommende Laufsaison, erstmalig dann in der M50, versuche ich auf meinem „Road to Hamburg“, mit 50 Laufkilometern pro Woche im November die erste Schritte für schnellere Laufzeiten im Jahr 2018 zu erzielen. Wenn die Gesundheit mitspielt, wird dann der Kilometerumfang im Dezember bis März 2018 erhöht. Ende April 2018 möchte ich dann (bereits seit September 2017 dafür angemeldet) in Hamburg mein läuferisches Glück finden.

 

 

Teilnehmerrekord beim Lübeck Marathon

Kurz vor dem Start

Am Sonntag, den 08. Oktober ging der Lübeck-Marathon in seine zehnte Runde. Nachdem es am Samstag noch sehr stark geregnet hatte, wurden allseits die Daumen für besseres Wetter gedrückt. Dies half, sodass die über 4.360 gemeldeten Läufer sich auf einen sonnenreichen Lauf freuen durften. Gerade aufgrund des Windes, hielt sich das Schweißtreiben aber ins Grenzen. Von den 364 Marathon-Finishern kamen Sören Bach und Britta Giesen als Erste ins Ziel. Über die halbe Distanz hatten Claudius Michalak und Denise van Elk die Nase vorne.

Gleich geht es los

Die Läufer der Halbmarathon-Distanz, die wie auch der Marathon am Kohlmarkt neben dem Rathaus gestartet wurde, liefen zwar ebenfalls in dieselbe Richtung, traten jedoch deutlich früher den Rückweg an. Nichtsdestotrotz ging es aber auch für sie zweimal durch  den Herrentunnel, welcher das Highlight der Veranstaltung war. 6% Gefälle, dass war schon heftig und dieses über jeweils 2 x 800 Meter.

 

 

Quelle: Veranstalter

Den eine Stunde nach dem Marathon gestarteten Halbmarathon, der auch die Landesmeisterschaft von Schleswig-Holstein beinhaltete, gewannen Claudius Michalak (Borener SV) in 1:11:45 Stunden und Denise van Elk in 1:25:40 Stunden. Auf den weiteren Plätzen folgten Simon Müller (Tri-Sport Lübeck, 1:14:35 Stunden) und Holger Wollny (SV Fortuna Bösdorf, 1:15:06 Stunden) sowie Sophia Adam (1:29:15 Stunden) und Kerstin Haberkorn (Lübecker Marathon, 1:30:19 Stunden). Insgesamt kamen über die knapp 21,1 Kilometer lange Halbmarathon-Distanz  915 Läufer ins Ziel, 1460 waren zuvor gemeldet gewesen.

Mein Rennen:

Wir reisten bereits am Freitag an, besuchten bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 15 Grad einige Stunden den Hansa Park (verlängerten unsere Saisonkarten), spazierten am Stand am Timmendorfer Strand und übernachteten im Maritim Clubhotel. Leider war der Samstag total verregnet. Ein Sealife-Besuch stand im Timmendorfer Strand noch auf dem Programm, ebenso in Lübeck shoppen im Niederegger Outlet-Center und bei der Marathon-Messe bei Karstadt-Sport einiges bei 20-25% Rabatt gekauft.

 

Schönes Zimmer im Hotel Atlantic

Nach der Abholung der Startnummer im Lübecker Rathaus ging es zum Einchecken ins sehr schöne 4* Hotel Atlantic. Abends noch lecker Nudeln futtern und früh ins Bett. Nach einem leckeren Frühstück ging es dann um 10.15 Uhr zum Start des Halbmarathon-Laufes, welcher um 11.00 Uhr startete.

 

 

Sehr welliges Streckenprofil mit heftigen Anstiegen am Herrentunnel 

Noch 2 km

Locker ging ich die ersten 5 km in 23:22 Minuten an und ließ es rollen. Der Herrentunnel auf dem ersten Streckenabschnitt knockte mich zum ersten Mal an, so dass ich den zweiten 5 km Abschnitt in 23:48 Minuten absolvierte. Der gewünschte 1:38 h Kurs lag bei Km 10 (47:10 min.) voll im Soll und bis dato machte mir die sehr wellige Strecke noch keine größeren Probleme. Bei der Wende bei 10,5 km zeigte meine Laufuhr eine Zeit von 49:25 Minuten.

 

Bei Kilometer 21

 

 

Nach dem zweiten erfolgreichen Durchlaufen des Herrentunnels steigerte ich das Lauftempo ein wenig und erreichte in einer größeren Laufgruppe die 15 Kilometer-Marke in 1:11:00 h. Ich war sogar 41 Sekunden schneller als drei Wochen zuvor beim Halbmarathon beim Fleesenseelauf. Eine Laufzeit von unter 1:38 h schien sogar trotz der schweren Strecke möglich. Doch nach zwei weiteren Anstiegen war mein Akku kurz nach Kilometer 17 alle.

 

Zufrieden im Ziel

Die restlichen Abschnitte lief ich alle knapp unter 5 Minuten und passierte die 20 Kilometer-Marke in 1:35:15 h. Eine weitere „Welle“ 500 Meter vor dem Ziel machte dann meine Oberschenkel völlig platt. Dennoch lief ich total happy und zufrieden in 1:40:53 h als Gesamt 140 ins Ziel. Selten in meiner „Laufbahn“ zuvor bin ich auf einem solch heftigen Stadtkurs wie in Lübeck gelaufen. Ständige „Wellen“ und Anstiege zermürben die „Flachländer“ wie mich schon.

 

Total platt aber zufrieden

Zu dem trainierte ich seit diesem Frühjahr so wenig wie nie zuvor. 20 Laufkilometer weniger (weniger als 45 km) und meist nur 3-4 Einheiten pro Woche, dafür sind die Ergebnisse der Halbmarathonläufe innerhalb von drei Wochen für mich hervorragend. Einige Tage werde ich sportlich jetzt nichts machen und dann langsam aber sicher mich für die Frühjahrsaison 2018 in der M50 präparieren. Vor wenigen Wochen habe ich mich für den Hamburg Marathon am 29.4.2018 angemeldet, dort laufe ich aber den erstmals stattfindenden Halbmarathon. Im Herbst/Winter will ich wieder um die 65 km pro Woche laufen. Mal sehen, ob dass klappt?

 

Der Lübeck Marathon ist eine tolle Veranstaltung. In diesem Jahr gab es mit 4360 Teilnehmern einen neuen Teilnehmerrekord. Die Organisation war erstklassig, auf der Strecke alle 2,5 km Verpflegungsstände mit Wasser, Tee, Cola und Iso-Getränken, dazu noch Bananen und Energie-Riegeln. Die Strecke zählt zu den anspruchvollsten Stadtläufen in Deutschland. Nochmal werde ich in Lübeck sicher keinen Halbmarathon mehr laufen, aber für einen 10er komme ich sicher mal wieder nach Lübeck.

Fotos: Claudia Woiczik & Sportfotograf

 

Fleesenseelauf- eine (fast) unbekannte Laufperle

TUI BLUE Fleesensee

Am 17. September 2017 fand der 17. Fleesenseelauf in Göhren – Lebbin statt. Nur 7 Tage vor dem Berlin – Marathon starteten fast  200 Läuferinnen und Läufer im Halbmarathon und auf der 10km – Strecke aus, vor allem den nördlichen Teilen Deutschlands.

 

Der Fleesenseelauf hat sich in den letzten Jahren unter vielen Läuferinnen und Läufern als Natur- und Erlebnislauf einen guten Namen gemacht. Hauptgrund hierfür ist die schöne, abwechslungsreiche, aber anspruchsvolle  Laufrunde,  durch die Dörfer entlang des Fleesensees und die familiäre Atmosphäre.

 

Wir waren einige Tage an der Mecklenburgische Seenplatte, genauer geschrieben in Göhren-Lebbin im wunderschönen 4,5 * Hotel TUI BLUE Fleesensee. Am Freitag und Samstag besuchten wir die schönen Städte Waren/Müritz und Malchow, sowie den Bärenwald und die Sommerrodelbahn samt Affenanlage in Malchow. Des Weiteren entspannten wir in der SPA Anlage im Hotel und spazierten am Fleesensee entlang.

 

Während die 5 und 10 km Teilnehmer am Marktplatz starteten, wurden die Halbmarathonis 1,3 km entfernt vom Marktplatz zu ihrem Start von den Organisatoren geleitet. Pünktlich um 10.30 Uhr fiel der Startschuss für alle drei Wettbewerbe bei tollen Laufbedingungen.12-16 Grad, viel Sonne und kein/kaum Wind.

 

 

Während die Teilnehmer auf den „kürzeren Laufdistanzen“ nach dem Start  eine abschüssige Laufpassage unter die Füsse nehmen mussten, „durften“ die Halbmarathon-Teilnehmer gleich nach dem Start einen 1,3 km langen Anstieg zum Marktplatz absolvieren, welcher insgesamt drei Mal während der 21,1 km erklommen  werden musste.

Die 9,9 km lange Laufrunde ist abwechslungsreich  und umfasst 70% Laufen auf Radwegen und asphaltierten Landstraßen, sowie  30% auf Wald-oder Sandwegen.  Als Teilnehmer dieser Laufveranstaltung muss man den Veranstalter für seine Organisation und das Rahmenprogramm am Veranstaltungstag am Marktplatz loben. Ausreichend Parkplätze in Nähe des Start-und Zielbereiches, Duschmöglichkeiten nach dem Lauf im SPA  Fleesensee, gute Komplettpakete mit Hotelübernachtungen usw.

Mein Lauf:

Kurz vor dem Ziel

Für einen Halbmarathon hatte ich im Vorfeld fast noch nie so wenig trainiert wie für den  Fleesenseelauf. Aus unterschiedlichen Gründen konnte ich nur knapp 50 km pro Woche in der 12 wöchigen Hauptvorbereitungszeit trainieren, daher schätze ich mein derzeitiges Leistungsvermögen auf eine Laufzeit von 1:45-50 h ein. Den ersten Kilometer lief ich bewusst langsam in 4:58 Minuten an. Die ersten 5 km absolvierte ich in 23:52 Minuten, die nächsten beiden 5er Abschnitte in 23:54 und 23:55 Minuten.

Die letzten Meter vor dem Ziel

In einer 4er Laufgruppe mit Steffen Opp (HSV Neubrandenburg), Reiko Wießner (Rostock), Matthias Leneweit (Hamburg) und meiner Person liefen wir zusammen von Kilometer 10 bis Kilometer 17 in einem konstanten Tempo. Überraschenderweise fühlte ich mich sehr gut, trotz des wenigen Trainingsumfanges und der heftigen Strecke, so dass ich bei Kilometer 17 das Tempo verschärfte und die Gruppe sprengte. Nur Steffen konnte dem Tempo folgen und überholte mich kurz vor Kilometer 19 (kurz vor der langen Steigung). Bei Kilometer 20 (5er Abschnitt von 22:51 Minuten) war ich mir sicher, dass ich unter 1:40 h laufen werde. 1:34:32 h zeigte die Laufuhr.

 

 

 

Sehr zufrieden nach dem Lauf

Ich hatte die 10-15 Meter Rückstand auf Steffen aufgeholt und „schoß“ den langen Anstieg zum Marktplatz hoch und mobilisierte alles Kräfte und errreichte als Gesamt 7 in 1:38:52 h mit großem Jubel das Ziel. Steffen pulverisierte seine Bestzeit aus dem letzten Jahr bei gleichen Lauf um über 3 Minuten und bedankte sich bei mir für „das Ziehen“.  In der M45 landete ich sogar auf Platz 2. Im SPA konnte man dann ausgiebig duschen und entspannen. Nach einer Massage am Montag und einen Laufruhetag heißt es jetzt nicht übertreiben im Hinblick auf den Lübecker Marathon (da laufe ich den Halben). Ich hatte einen sehr guten Tag erwischt, was in diesem Jahr bei mir noch nicht zuvor vorkam.

 

Nach dem Lauf ganz in Ruhe entspannt

Gesund bis zum Lauf in Lübeck bleiben, noch zwei lange Einheiten unter die Füsse nehmen und so locker wie beim 17. Fleesenseelauf in Göhren – Lebbin an den Start in Lübeck gehen. Dann wird man sehen was rauskommt. Für die DM in Hannover Anfang April hatte ich im Durchschnitt 65 km pro Woche trainiert, jetzt 47 km. Dafür lief ich jetzt 2 flottere Einheiten pro Woche, was ich im Frühjahr nicht machte.

 

Auf der Internetseite: http://fleesenseelauf.de/de/ findet man folgenden Beitrag:

Foto vom Veranstalter

Die Gemeinde Göhren – Lebbin hatte sich herausgeputzt. Zusammen mit dem 17. Fleesenseelauf wurde auf dem Marktplatz kräftig gefeiert. Hier hat die Gemeinde einen neuen Spielplatz und Wasserspiele errichtet. Bei der feierlichen Übergabe würdigte der Bürgermeister der Gemeinde, Peter Becher, das Engagement der beteiligten Firmen und Einrichtungen. Der gesamte Marktplatz war mit bunten Fahnen, Luftballons und zahlreichen Aktivitäten hergerichtet. Der Berliner Andrej Woiczik (Halbmarathon in 1:38:52) war vom „Feeling – Fleesensee begeistert“ …

Es hat an diesem Tag einfach alles gepasst. Das sommerliche Wetter war der ideale Rahmen für den Fleesenseelauf, die vielen Zuschauer und Läufer, als auch die feierliche Übergabe der Neugestaltung des Spielplatzes und des dazugehörigen Wegenetzes in der Gemeinde. Die Partner des Hotel- und Sportresort waren auf den Marktplatz gekommen, um gemeinsam mit den Läufern zu feiern. Für die Kinder gab es Kinderschminken, Hüpfburg und eine große Bastelstation. Viel Trubel auch am Puma – Promotionmobil des Outletcenters aus Penkow. Hier gab es unzählige Fußballe und kleine geschenke für alle Teilnehmer am Fleesenseelauf. Für die Läufer war wirklich an alles gedacht. Parken, Umkleiden, Freigetränke und die Nutzung der Fleesensee Spa World wurden mit Dank angenommen. Für die Organisatoren des Fleesenseelaufes das beste Geschenk – die vielen glücklichen Gesichter der Teilnehmer und Zuschauer. Eine Fortsetzung sollte folgen …

VOLVO Tierpark Lauf in Berlin am 10.09.2017

Der Tierparklauf Berlin ist wahrhaftig ein einzigartiges Laufevent. Als Austragungsort dient mit dem Tierpark Berlin eine außergewöhnliche Location für diese Laufveranstaltung. Die Strecke beträgt wahlweise 5 km oder 10 km, wobei die 10 km lange Strecke aus zwei 5 km langen Runden besteht.

Gelaufen wird tatsächlich quer durch den Tierpark Berlin, dem größten Landschaftstiergarten in Europa. Start und Ziel sind dabei das Schloss Friedrichsfelde Berlin. Vorbei am Affenhaus und den seltenen Zwergwapitis,entlang der Gehege der Büffel, Gazellen, Zebras, Eisbären, Elefanten und Dromedaren, ein unglaublich tolles Erlebnis.

Bei hervorragenden Laufbedingungen mit 15 Grad um 9.30 Uhr am Start, keinem Wind und leicht bewölktem Himmel, traten die 1300 Teilnehmer zum ersten Lauf über 10 km an. Der zweite 10er startete um 12.15 Uhr und der 5 km Lauf um 14.00 Uhr, da schien die Sonne bei über 20 Grad mit herbstlicher Kraft.

Über 4000 Teilnehmer waren am Start, der RBB zeigte in der Berliner Abendschau einen 2 Minuten andauernden Bericht vom Tierparklauf und die Veranstaltung war wieder einmal sehr gut organisiert- das waren die Headlines der tollen Laufveranstaltung.

In beiden 10 km Läufen waren über 1800 Teilnehmer am Start. Auf Grund der Umstände (Piriformis Syndrom, viel weniger Training seit Mai 2017) und des derzeitigen Trainingszustandes wollte ich versuchen eine 45er Zeit zu erlaufen.

 

 

Während Winfried Schumann in der M50 die Altersklasse mit erstklassigen 38:22 Minuten gewann und Gesamt 18 wurde, herzlichen Glückwunsch lieber Winfried für diesen Erfolg, kam ich einige Minuten später nach ihm ins Ziel.

 

 

Obwohl ich das Gefühl hatte zu joggen, erreichte ich schon die 1 km Marke nach 4:04 Minuten, viellllllllllll zu schnell. Ein 4:30er Schnitt war im Vorfeld geplant gewesen. Ich nahm einen Gang heraus und dennoch zeigte bei km 3 meine Garmin- Laufuhr eine Zeit von 12:24 Minuten an. Selbst Kilometer 4 war mit 4:13 Minuten zu schnell. Die erste Runde lief ich mit 21:20 Minuten, was zur Folge hatte, dass mein Akku da bereits leer war und ich nun versuchte konstant mein geplantes Halbmarathon-Renntempo für kommende Woche zu laufen. 4:34, 4:42,4:39,4:42 Minuten waren daher auf den nächsten Kilometern völlig okay.

 

 

Kurz vor dem Ziel

Von den 1800 Teilnehmern kam ich mit meinen 44:56 Minuten auf den 129.Gesamtplatz und Platz 17 in der M45. Ich war mit meinem Lauf ,auf Grund der Umstände im Vorfeld, zufrieden und freue mich auf meinen kommenden Wettkampf, nämlich den  Natur- und Erlebnislauf Fleesenseelauf in Göhren – Lebbin. Dort will ich versuchen nach 21,1 km zufrieden ins Ziel zu kommen. In Abstimmung mit meinem Trainer Christian Schieber laufe ich bis dahin ruhig zwei Laufeinheiten von 45 und 50 Minuten und relaxe nach dem ersten Wettkampf nach über 4 Monaten ausgiebig.

 

 

 

 

 

Bisherige Teilnahmen:

2013: 5,6 km in 23:29 Minuten (1300 Teilnehmer über 5,6 km-Gesamt: Platz 30-AK 45 Platz 6)- 2014: 10 km in 43:13 Minuten (21:01/22:12), 2000 Teilnehmer über 10 km Gesamtplatz 70, M45 Platz 8- 2015: 10 km in 43:41 Minuten (21:18/22:23), 2000 Teilnehmer über 10 km Gesamtplatz 107, M45 Platz 10

BIG 25 am 14.05.2017

Bereits zwei Tage vor dem BIG 25 traf sich die fast komplette Trainingsgruppe von Trainer Christian Schieber im Ristorante Dal-Conte in der Kaiser-Wilhelm-Str. 31 zu einer „Pasta Party“. Beim geselligen Beisammensein vergingen die schönen 3 Stunden wie im Fluge.

Am Wettkampf-Sonntag sammelten sich unsere Aktiven um 9.00 Uhr im weiten Rund des olympischen Geländes und unterhielten sich wie die kommenden Kilometer wohl laufen werden.

Das Thermometer zeigte bei totalem Sonneneinfall bereits 15 Grad um 9.00 Uhr, eine Stunde vor dem Start. Es wurde einer der wärmsten BIG 25 Laufveranstaltungen der letzten Jahre mit Höchsttemperaturen von 21 Grad gegen 12.00 Uhr. 11.476 Frauen und Männer waren nach Angaben des Veranstalters Golazo Sports beim diesjährigen Halbmarathon „BIG 25 Berlin“ an den Start gegangen.

Die Veranstalter des über viele Jahre hochklassigsten 25-Kilometer-Laufes der Welt hatten in diesem Jahr nach einer Neu-Ausrichtung auf die Verpflichtung von Spitzensportlern verzichtet. Die Organisation war von der belgischen Veranstaltungs-Gruppe Golazo übernommen worden. Nur wenige internationale und nationale  flotte Läufer fanden daher den Weg nach Berlin. Unter ihnen Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt). Da es für sie nach  einem neuen Trainings-Aufbau nicht leicht war, ein entsprechendes Rennen zu finden, denn die Qualifikations-Frist  für die Leichtathletik WM in London in diesem Jahr, lief am Sonntag ab, lief daher Katharina Heinig im Rahmen der Berliner 25 Kilometer über die Halbmarathondistanz. Ihr Manager Christoph Kopp hatte in Absprache mit den Veranstaltern die Jagd auf die Norm mit Tempomachern organisiert. „Ich möchte mich bedanken, dass das alles so gut geklappt hat“, sagte Katharina Heinig. „Bei den hohen Temperaturen konnte man schon fast von einer Hitzeschlacht sprechen. Gemessen daran war es ein sehr gutes Rennen für mich.“ Sie blieb am Sonntag in Berlin in 1:13:04 Stunden genau elf Sekunden unter jener Zeit, die der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) als Leistungsnachweis für eine Marathon-Nominierung festgesetzt hatte.

In der wieder sehr gut organisierten Laufveranstaltung nahmen unsere Aktiven über die 10 km (10,38 km), Halbmarathon und 25 km teil. Die größten Aussichten auf eine vordere Platzierung im Feld der gut 11.000 Teilnehmer hatten die Zweit-und Drittplatzierten vom diesjährigen Spreewald Halbmarathon Clarissa & Viktoria Lehmeyer.  Im Starterfeld der über 3000 Teilnehmer über die tatsächliche 10,38 km lange abwechslungsreiche Laufstrecke mussten sich beide nur Lina-Kristin Schink geschlagen geben.

 

1 1 22106 » Schink, Lina-Kristin (GER) Team Koach 30 00:39:31
2 1 21350 » Lehmeyer, Viktoria (GER) Polizei SV Berlin H 00:41:06
3 2 21349 » Lehmeyer, Clarissa (GER) PSV Berlin H 00:42:16

 

In der Gesamtwertung erlang Viktoria einen tollen 36.Gesamtplatz, Clarissia wurde Gesamt 44 te. Viktoria lief offiziell bei Kilometer 4 in 15:13 Minuten durch und lief ihr bislang schnellstes Rennen. Erstmals eine 39er Zeit gelaufen über 10 km. Tolle Leistung-Glückwunsch.

Eine erstklassige Leistung der jüngsten Athletinnen in der Trainingsgruppe von Christian Schieber.  Beide haben das Potenzial  weitere sehr schöne Laufzeiten in diesem Jahr noch zu erreichen, dann hoffentlich auch in Vereinskleidung mit dem PSV-Logo.

Es ist bedauerlich, dass der Veranstalter Golazo seit Jahren nicht in der Lage ist, die 10 km Laufstrecke auch auf 10 km genau auszumessen. Selbst für einen Rahmenwettbewerb ist es mehr als peinlich, wenn die tatsächliche Laufstrecke  anstatt 10 km 10,38 km beträgt und es die Verantwortlichen trotz zahlreicher persönlicher Kontakte nicht interessiert, dass die Strecke genauer ausgemessen wird.

Bei ihrem Debüt bei dieser Veranstaltung gelang Barbara Kunze (W50) ein toller 56. Platz in der Frauenwertung und  ein 5.Platz in der W50. Als Gesamt 322 kam sie in die ersten 12% der Gesamtteilnehmerzahl ins Ziel. Sie war trotz der Wärme im Ziel mit ihrem Lauf zufrieden.

2009 lief es noch besser als in diesem Jahr

Der Schreiber dieser Zeilen Andrej Woiczik wäre am Besten an diesem Tag im Bett geblieben und nicht gestartet. Trotz Wadenverletzung ging er an den Start und musste das mit Beschwerden ab kurz vor km 5 (4 km noch in offiziell 17:04 Minuten durch) quittieren und kam mit 48:55 Minuten als  Gesamt 240 (205ter Mann) und 20ter in der M45 ins Ziel.Zeigte das Thermometer schon 19 Grad im Ziel der PSV 10,38 km Läufer/innen, müssten die Halbmarathonnis und 25er noch wärmebedingte „Qualen“ ertragen.

 

 

 

Im Halbmarathon nahmen fast 1500 Teilnehmer die Distanz durch die City West auf sich. Unter ihnen unser Michael Kautz.  Als Gesamt 91 (Männer Platz 80) und toller 10ter in der M50 platzierte er sich sehr gut und lief seine gewünschte Laufzeit. Mit 50-60 Lauf-km in der Woche eine tolle Leistung.

Was wäre der PSV ohne unseren Wilfried Köhnke? Bei seiner 37.Teilnahme bei der 37ten Veranstaltung lief Willi ein tolles Rennen und wurde sogar Dritter in der M70. Eine tolle Leistung. Fast 4200 Teilnehmer nahmen die 25 km unter ihre Füße und auch ohne Weltklasse-Athleten hatten die Teilnehmer ihren Spaß und erreichte gute Ergebnisse. Willi wurde Gesamt 908 und lag einige Minuten vor unserem Stefan Riedel.

Stefan hatte bereits nach gut 6 Kilometern Kreislaufprobleme und dennoch bis Kilometer 11 lief er unter 5er Schnitt (54:48 Minuten), doch dann kam es bis zur Halbmarathon-Marke (1:55:10 h- 15 Minuten langsamer als noch beim Spreewald-Halbmarathon einige Wochen zuvor) knüppelhart. Im 6er Tempo quälte er sich dann weiter ins Ziel, welches er in 2:16:53 h erreichte.  Gute Erholung lieber Stefan.

Euch Allen wünsche ich nunmehr gute Erholung und ein baldiges, schönes gemeinsames Training in Lankwitz & Marienfelde.

Ein besonders tolle Leistung erlief auch wieder einmal Winfried Schumann (TUS Neukölln). 14:59 Minuten  offiziell über 4 Kilometer und eine erstklassige Endzeit als Gesamt 18ter von 39:44 Minuten und Platz 3 in der M50 lassen mich nur schreiben:Wau-was für eine tolle Leistung.

Ich werde auf Grund meiner langwierigen Verletzung nunmehr auf die geplante Leistungsdiagnostik am 01. Juni verzichten und erst einmal versuchen mich irgendwie in Form bis den zu Herbst-Wettkämpfen zu bringen.

Bisherige Teilnahmen:

Mein erster 25er im Jahr 1985

1985: 25 km: 1:53:55 h (HM:1:29:08)- Gesamtplatz 1788; 1998: 25 km: 1:46:58 h (HM:1:30:17)-Gesamtplatz 306; 2001: 25 km: 1:44:50 h (HM:1:28:18)- Gesamtplatz 201; 2002: 25 km: 1:47:52 h (HM:1:30:12)-Gesamtplatz 246; 2003: 25 km: 1:45:51 h (HM:1:29:05); 2005: 10 km: 38:24 min. -Gesamtplatz 8 (AK M35 Sieger) ; 2006: 25 km: 1:54:38 h (HM:1:35:10)-Gesamtplatz 370; 2007: 5 x 5 km Staffel (Habermann, Habermann,Woiczik,Nothe, Enseleit) 1:36:35 h (Einzelzeit: 19:09 min)-Gesamtplatz 3; 2009: 25 km: 1:50:30 h (HM 1:33:07)-Gesamtplatz 213; 2010: 25 km: 1:51:10 h (HM 1:33:08)-Gesamtplatz 257; 2011: verletzungsbedingt bei km 15 ausgestiegen; 2012: Halbmarathon: 1:37:15 h -Gesamtplatz 77; 2013: 1:42:53 h-Gesamtplatz 118; 2014: 1:38:53 h-Gesamtplatz 118

 

Tibialis-posterior-Muskeln, Achillessehnen & Piriformis Syndrom (Update)

Wieder mal Zipperlein

Update vom 14.06.2017:Das Seuchen- Laufjahr geht weiterIm fortgeschrittenen Läuferalter hat man eigentlich immer welche Zipperlein mit denen man im fast täglichen Training zu kämpfen hat. So plagen mich seit Anfang April Beschwerden am Hüftbeuger und-Strecker. Außerdem treten, wie bereits im Sommer letzten Jahres, Beschwerden an den  Tibialis-posterior-Muskeln und den Zehenbeuger auf. Die Tibialis-posterior-Muskeln ziehen auch die Innenseite der Füße hoch und stabilisieren damit den Fuß beim Abrollen. Es entstehen dadurch nachfolgend Wadenschmerzen aus den großen Wadenmuskeln und so treten häufig zusammen oder alternierend mit Schmerzen an den Achillessehnen auf. Die Achillessehnen, besonders die Rechte, sind entzündet. Durch Krafttraining und ein bis zweimaligen „kostenpflichtigen Behandlungen“ in der Woche in der Reha Steglitz und Massagen bei Frau Scholl zur Massage kam es zu einer Linderung der Beschwerden.

 

Sommer-Wettkampfsaison beendet (ohne Wettkampf) 

 

Seit dem 05.06.2017 plage ich mich auch noch zum Überfluss mit dem  Piriformis Syndrom herum. Vom 03-11.06. waren wir im sehr bergigem Gelände in Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg und in Thüringen im Urlaub und da absolvierte ich 6 Einheiten. Nach einem 40 minütigen Fahrtspiel am 05.06.im hügeligen Gelände und einer 400 km langen Autofahrt zwei Stunden später, konnte ich nicht mehr laufen oder gehen vor Schmerzen. Die Schmerzen traten/treten bei mir auch beim Hochrennen/Gehen von Bergen oder Treppen auf und auch während der Autofahrt, teilweise schon nach einer halben Stunde Autofahren. Ich trainiere im unterschwelligem Bereich mit ruhigen Dauerläufen mit den Beschwerden weiter. Trainingseinheiten im Wettkampftempo sind nicht möglich, die Schmerzen sind bei einer Geschwindigkeit unter 5er Schnitt zu groß. Der Schmerz  (ziehen im linken inneren Oberschenkel am Poansatz) ist permanent vorhanden. 

 

Das Piriformis-Syndrom ist ein Engpasssyndrom des Nervus ischiadicus im Bereich des Foramen infrapiriforme. Man verspürt starke Schmerzen im Gesäß und im hinteren Oberschenkel, die bis ins Knie ausstrahlen und vor allem bei Drehbewegungen zunehmen.  Besonders bei flotteren Einheiten und Anstiegen nahm der ständige Schmerz noch zu. In den jeweiligen Hotels auf unser Tour führte ich ein Dehn-und Kraftprogramm (ca. 30 Minuten) durch und holte mir einige nützliche Tipps von Winfried Schumann ein. Vor 7 Jahren plagte ich mich über zahlreiche Monate bereits mit diesen Beschwerden herum. Die Blackroll legt man unter das Gesäß und legt das betroffene Bein über das angewinkelte gesunde Bein. Mit den Händen stützt man sich hinter dem Rücken ab, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Oberkörperhaltung möglichst aufrecht bleibt. Nun rollt man entlang des Muskelverlaufs zwischen Sitzhöcker und Beckenkamm und massiert so die Muskulatur. Laut Winfried soll man dieses jeweils 60 x hintereinander durchführen.

 

Am 01. Juni war ich noch zuvor bei Dr.Margerie zu einer sportmedizinischen Untersuchung. Ich sollte eigentlich im Juni/Juli meine Form für die Herbst-Wettkämpfe aufbauen und einige Wettkämpfe als Formüberprüfung im Sommer absolvieren.

Auf Grund der zahlreichen Verletzungen bin ich mit meinem Trainer Christian Schieber übereingekommen, dass ich alle geplanten Wettkämpfe (Albert-Wuthe-Lauf in Trebbin/Lüdersdorf, Gropius-Lauf und den Havellauf) storniereund mich mit unterschwelligem Lauftraining, Krafttraining und Radfahren (In und Outdoor) und vor allem mit „Reha“ beim Osteopathen und in der Reha Steglitz wieder gesundheitlich in Form bringe. Ich hoffe dann wieder im September an Wettkämpfen teilnehmen zu können.

 

Hannover Marathon 2017 inkl. Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften am 09.04.2017

Blick aus unserem Hotelzimmer

Nach der Arbeit ging es um 16.31 Uhr mit dem ICE vom Berliner Südkreuz zum Hauptbahnhof in Hannover.  Kurz noch den sportlichen Leiter Christoph Kopp begrüßt und dann ins nette Hotel  LÜHMANN`S Hotel am Rathaus vom Hauptbahnhof 15 Minuten gegangen. Das private Stadthotel liegt mitten im Zentrum Hannovers. Eine ideale Lage, um Stadtkultur, Straßenkunst, Shopping oder Großveranstaltungen bequem zu Fuß zu erreichen. Den sportlichen Gästen diente das Hotel als Unterkunft für den diesjährigen Hannover Marathon. Das Ambiente und das durchweg nette Personal und ein schönes Doppelzimmer sorgten für drei schöne Tage in Hannover.

 

 

Samstag früh noch 30 Minuten kurz am Maschsee und um das Rathaus gelaufen, geduscht, gut gefrühstückt und dann meinen Laufpartner Daniel auf der Marathon-Messe getroffen. Um 12.30 Uhr eine fast zweistündige Stadtrundfahrt genossen, im Anschluss das Sealife und den Botanischen Garten in den Herrenhäuser Gärten besucht und im Zentrum dann nett bei einem Italiener zu Abend gegessen.

 

 

Der Wettkampftag:

noch optimistisch vor dem Start

Nach dem Frühstück den Start zum Marathon vom Hotelzimmer verfolgt und mich auf den Halbmarathon vorbereitet. Allan Kiprono und Fate Tola sind die Sieger des HAJ Hannover-Marathons. Der Kenianer, der vom deutschen Coach Dieter Hogen betreut wird, gewann in 2:09:52 Stunden vor seinem Landsmann Philip Sanga, der nach 2:10:07 im Ziel war. Dritter wurde zeitgleich mit Sanga der Norweger Sondre Moen.

 

Foto von Claudia Woiczik: Die Marathonspitze bei kurz vor km 9

Er brach mit 2:10:07 einen 30 Jahre alten Landesrekord. Der dreifache Hannover-Sieger Luspaho April, der mit 2:08:32 auch Streckenrekordler ist, belegte Rang fünf in 2:11:41.Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, verzeichneten die Veranstalter des Hannover-Marathons 2017 eine Rekord-Meldezahl von gut 22.200 Läufern. Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal) kam bei seinem ersten Marathonstart seit einem Jahr nicht ins Ziel.

 

Spitze Halbmarathon

Er gab das Rennen nach knapp 33 Kilometern aufgrund von Problemen an der linken Achillessehne auf. Bereits kurz nach der 10-km-Marke hatte der deutsche Marathon-Rekordler (2:08:33 Stunden) den Anschluss an die Spitzengruppe verloren und musste dann weitestgehend alleine laufen.  Bei guten, aber relativ warmen Wetterbedingungen (beim Marathon am Start um 9.00 Uhr schöne 7 Grad- um 11.00 Uhr 100% Sonnenschein und 14 Grad) gewann Fate Tola (Eintracht Braunschweig) mit der deutschen Jahresbestzeit von 2:27:48 das Rennen der Frauen. Sie sicherte sich damit auch endgültig die Teilnahme bei der WM in London im Sommer. Mit deutlichem Abstand folgten Nataliya Lehonkova (Ukraine/2:33:20) und Mulunesh Asefa (Äthiopien/2:37:27) auf den Plätzen zwei und drei.

Nicht leistungsfördernd war den Start zum Halbmarathon von 10.30 Uhr auf 11.15 Uhr zu verlegen, damit der NDR beide Läufe von 9.30-12.45 Uhr live übertragen konnte.  Für Anfang April war es schon sehr heftig bei 14 Grad und „nur Sonne“ zu starten und zwischen 17 und 19 Grad ins Ziel zu kommen.

 

Ich bei km 9 (Foto:Claudia Woiczik)

Meine Wettkampfvorbereitung verlief sehr gut und auf Grund der „Zubringerwerte“ war eine Laufzeit von einer hohen 1:35-1:39 möglich. Mein Laufpartner Daniel lief bei 6 Grad und Sonne zwei Wochen zuvor im Training mit mir eine 1:50:09 und er hatte das „Zeug“ eine 1:47 oder schneller zu laufen, aber es kam ganz anders. Mehr dazu aber gleich.

 

Einen überraschenden Sieger gab es bei den parallel zum Hannover-Marathon veranstalteten Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften. Philipp Baar (ART Düsseldorf) gewann das Rennen in der persönlichen Bestzeit von 64:57 Minuten vor Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid/65:09), der sich nach der langen Verletzungspause nun auch über die Halbmarathondistanz erfolgreich zurückmeldete. Rang drei belegte Andreas Straßner (ART Düsseldorf), der nach 66:00 Minuten im Ziel war. Nach einer verletzungsbedingten Pause ist Julian Flügel (ART Düsseldorf) wieder etwas im Aufwärtstrend und auf Kurs in Richtung Düsseldorf-Marathon am 30. April. Er wurde 13. mit 67:24. Bei den Frauen siegte Sabrina Mockenhaupt (LT Haspa Marathon Hamburg) in der deutschen Jahresbestzeit von 70:54 Minuten vor Anja Scherl, die mit 71:09 eine persönliche Bestzeit aufstellte. Rang drei belegte Corinna Harrer (beide LG Telis Finanz Regensburg) in 74:28. Auch bei den Frauen gab es lange Zeit einen Zweikampf, den am Ende Sabrina Mockenhaupt gegen Anja Scherl souverän für sich entschied. „Ich hätte nicht gedacht, dass Anja heute so stark ist. Es war ein hartes Rennen. Ich freue mich sehr über mein Ergebnis“, sagte Sabrina Mockenhaupt, die kurzfristig noch für die Meisterschaften nachgemeldet hatte, nachdem sie in Berlin beim Halbmarathon vor einer Woche bereits Rang acht in 72:11 belegt hatte.

3 ½ Minuten Verspätung im Lauf und 105 Verspätung mit der Deutschen Bahn

Wenige Sekunden nach dem Zieleinlauf

Die ersten fünf Kilometer liefen bei mir in 22:44 Minuten noch gut. Bei Kilometer 7 meldeten sich dann meine linke Wade und einen Kilometer später mein rechter Oberschenkel mit einem unschönen Druck. Dennoch durchlief ich die 10 Kilometer-Marke fast geplant in 46:08 Minuten (immer noch auf Kurs unter 1:37). Nur 10 Sekunden langsamer als vor dem Lauf geplant.  Aber ich mag bei Langstreckenläufen keine 100%ige Sonneneinstrahlung und als meine Probleme begannen lag die Temperatur schon bei 16 Grad. Ich wurde immer langsamer und das obwohl meine Form doch für mein Alter noch sehr gut war. Es kam kein „Flow“ im gesamten Lauf auf.

Update: In der Nacht merkte ich, dass ich mir einen „fetten“ Sonnenbrand beim Wettkampf auf der Schulter „zugezogen“ habe.

 

Geschafft (alle Fotos von Claudia Woiczik)

Die Kilometerzeiten schwankten von 4:27 über 5:06 wieder auf 4:22 und ab Kilometer 15 (1:10:10)kämpfte ich nur noch unter der 5 Minuten Marke zu bleiben, aber zwischen 15 und 18 ohne Erfolg. Dann zwei Mal Cola zu mir genommen, ich überholte sogar einige Halbmarathonis und dachte es läuft wieder, aber meine Laufuhr zeigte mir die bittere Wahrheit mit Laufzeiten von 5:06, 5:00 und die letzten beiden Kilometer ging es dann mit 4:51 und 5:02 (1,1 km) etwas besser.

Meine Daten:

Deutsche Meisterschaften:

759 gemeldete Teilnehmer-625 Finisher-Gesamtplatz 455

Männerwertung: Platz 342 von 425 Finishern- AK 45 Platz 42 von 53

Insgesamt liefen 9123 Teilnehmer den Halbmarathon

Hier die offiziellen Zeiten:

8,7 km 11:58:21 00:40:52 40:52 04:42 12.78
10 km 12:03:38 00:46:08 05:17 04:04 14.79
Finish 12:58:10 01:40:40 54:33 04:58 12.10

 

Meinem Laufpartner Daniel machten die 100%ige Sonneneinstrahlung und die hohen Temperaturen für Anfang April auch sehr zu schaffen und obwohl er bei Kilometer 10 in 51:30 Minuten noch auf Kurs persönlicher Bestzeit um 1:47 h lag, lief er mit 1:50:08 knapp an einer Zeit unter 1:50 vorbei. Im kommenden Jahr wollen wir im Frühjahr in Wien oder in einer anderen deutschen Stadt über 21,1 km an den Start gehen, mit einer Startzeit um 9.00 Uhr.

Was aber auf der Rückfahrt nach Berlin folgte war „Hardcore“. Unser ICE hatte auf einer Strecke von normal 90 Minuten eine Verspätung von 105 Minuten. Statt 1 ½ Stunden waren wir 3 1/4 Stunden unterwegs. Völlig platt waren wir erst um 21.15 Uhr zu Hause.

Sportlich werde ich jetzt 10-12 Tage regenerieren  und dann mich auf die 10,4 km beim BIG 25 vorbereiten.

Meine bisherigen Teilnahmen in Hannover:

1999: 9.Energie-Hannover Halbmarathon (Marathon) – 1:26:06 h (im HM 1539 Teilnehmer-Gesamtplatz 137- M 30 Platz 30)

2000: 10.Energie -Halbmarathon (Marathon) bei bis zu 31 Grad am 14.5.- 1:29:25 h (im HM 3200 Teilnehmer-Gesamtplatz 135- M 30 Platz 33)

2010: Under Armour Lauf 10 km im Tui Hannover Marathon – 41:21 min. (im 10er 1135 Teilnehmer-Gesamtplatz 75- M 40 Platz 11)

2016: Halbmarathon: Platz 1076 1:42:03 h Andrej Woiczik (M45-Platz 172)

2017: Halbmarathon in 1:41:15 h (Brutto)-1:40:40 h (netto)

27. Internationaler Citylauf in Dresden am 19.03.2017

Kurz nach meinem Geburtstag ging es am 18.03. um 9.15 Uhr mit dem EC von Berlin Südkreuz nach Dresden. Vor 20 Jahren lief ich zum ersten Mal beim Citylauf in Dresden, ich finde die Laufveranstaltung erstklassig und daher startete ich in diesem Jahr das bereits 13 Mal in Dresden. Entgegen den Wetterprognosen kam auch am Samstag die Sonne bei 9 Grad heraus und nach einer Sehenswürdigkeitstour ging es zum Shoppen (da regnete es intensiv „draußen“) und nach leckerem Essen in einer Pizzeria am Abend ins schöne Rundkino, wo wir uns den Disneyfilm „Die Schöne und das Biest“ angesehen haben.

Vom Ibis Hotel in der Prager Str. ging es dann am Folgetag bei Sonnenschein und 3-5 Grad nach einem 10 Minuten langen Fußweg zum Startplatz am Rathaus.

Schnelle Zeiten, große Gefühle – der Citylauf begeistert wieder

 

Start zum 5 km Lauf mit fast 1000 Teilnehmern

Die Straßenlaufsaison in Deutschland hat begonnen, natürlich wieder in Dresden. Und wie! Die 27. Auflage des Internationalen Karstadt sports Citylauf ist der Renner schlechthin: mit 3.329 Teilnehmern über die insgesamt vier Distanzen, unzähligen erschöpft-glücklichen Gesichtern im Ziel, einem Heiratsantrag und der Siegerzeit, die es wirklich in sich hat.
Nach 28:36 Minuten stürmte der Kenianer Nicholas Mulinge ins Ziel und verfehlte damit den Streckenrekord des Polen Dariusz Kruczkowski um lediglich 21 Sekunden. „Ich bin glücklich und zufrieden. Das war ein hartes Rennen, aber schön“, sagte Mulinge, der in einem packenden Zweikampf mit dem Norweger Sondre Moen das bessere Ende für sich hatte. Moen, U23-Europameister von 2011, lief in 28:40 Minuten ebenfalls eine erstklassige Zeit (er wird am 09.04 in Hannover an den Start im Marathon gehen und versuchen eine Zeit unter 2:10 Stunden zu erzielen) und verwies zwei weitere Kenianer auf die Plätze drei und vier.

Start zum 10 km Elitelauf

Sebastian Hendel aus dem Vogtland gewann indes als Fünfter die erstmals ausgelobte Sonderwertung German Elite, die deutsche Top-Läufer fördern und zum Citylauf nach Dresden locken will. Hendel lief 30:18 Minuten und sicherte sich damit die 200-Euro-Prämie. Ihm folgten zeitgleich der Leipziger Marcus Schöfisch, deutscher Marathonmeister von 2016, sowie Marcel Bräutigam aus Erfurt in jeweils 30:28 Minuten.

Bei den Frauen war Lisa Hahner die Schnellste – sozusagen im dritten Anlauf. 2015 verletzte sich die olympische Marathonläuferin auf der Strecke, 2016 musste sie kurzfristig erkrankt absagen. Diesmal lief alles glatt und sie in 34:24 Minuten (derzeit die 5 schnellste Zeit in Deutschland in 2017) zum Sieg. „Das war mein erstes richtiges Rennen seit Olympia in Rio. Umso glücklicher bin ich, dass es so gut lief. In Dresden ist es immer wieder schön“, sagte die 16 Minuten jüngere der Hahner-Zwillinge, die Dresden-Marathon-Siegerin Prisca Kiprono aus Kenia (34:32) und die Berlinerin Victoria Brandt (34:45) hinter sich ließ. Zufrieden war aber auch Anna Hahner (35:57) auf Platz fünf. Nach ihrem Sehnenabriss, zugezogen beim Olympia-Marathon in Rio, war der Citylauf ihr erster Wettkampf überhaupt. Insgesamt waren 170 Teilnehmer bei dem erstmals ausgetragenen Elite-Rennen am Start, das den schnellen Läufern schnelle Zeiten ermöglichen soll.

„Unser überarbeitetes Konzept ist voll aufgegangen. Der Karstadt sports Citylauf hat einmal mehr gezeigt, dass es in Dresden einfach läuft“, sagte Reinhardt Schmidt von der Laufszene Events GmbH, die das Rennen im Auftrag des Citylaufvereins Dresden organisiert. Zu den glücklichsten Teilnehmern gehörten auch Maik Werner und Theresa Rietschel, spätestens nachdem er ihr direkt vorm Start des 10-km-Hauptlaufs einen Heiratsantrag gemacht hatte – und sie antwortete: „Ja, ich will!“

Das Topathletenfeld des 27. Internationalen Karstadt sports Citylaufs:

Zum Beispiel bei den Frauen:
Anna & Lisa Hahner (GER), Prisca Kiprono (KEN), Ivy Chepkok (KEN), Natalie Jachmann (GER – Bestzeit 10km 36:16 min), Eleni Gebrehiwot (GER – Bestzeit 10km 34:00 min), Annett Horna (GER – Bestzeit 10km 32:12 min)

Zum Beispiel bei den Männern:
Sebastian Hendel (GER – Bestzeit 10km 29:58 min), Vincent Hoyer (GER – Bestzeit 10km 30:19 min), Filip Zizka (CZE – Bestzeit 10km 32:04 min), Simon Sang (KEN), Edwin Kosgei (KEN), Sondre Moen (NOR – Bestzeit 10km 28:25 min), Pascal Dethlefs (GER – Bestzeit 10km 30:35 min), Marcel Bräutigam (GER – Bestzeit 10km 29:51 min), Samson Tesfazghi Hayalu (ERI – Bestzeit 10km 32:05), Marcus Schöfisch (GER), Marc Schulze (GER), Andreas Straßner (GER)

Mein Rennen:

Hinten im Bild bin ich sogar zu sehen (nach 1,5 km)

Als letzter Test vor den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften am 09.04. ging ich über die 5 km Strecke an den Start. Da ich hauptsächlich viele lange Einheiten im Training „abspulte“,hatte ich keine großen Ambitionen eine Zeit unter 21 Minuten zu laufen. Den ersten Kilometer erreichte ich in 3:58 Minuten, den Zweiten in 7:56 Minuten (3:58) und ich konnte mich sogar beim dritten Kilometer mit 3:55 Minuten noch steigern.

 

Bei Kilometer 4

Bei Kilometer Drei war ich mit 11:51 Minuten erstklassig auf Kurs sogar unter 20 Minuten zu laufen. Mit Tom Buschner und Christian Parpart aus Nürnberg lief ich zusammen seit Kilometer 2 und wir erreichten den vierten Kilometer nach 15:56 Minuten. Doch dann war bei Christian und mir der Akku aber so alle, dass wir uns den 250 Meter langen Anstieg am Hasenberg hinaufschleppten.

 

50 Meter vor dem Ziel

Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Drei Fabian Gering, Julian Gehring und der oftmalige deutsche 800 Meter Meister Jan Riedel, mit aber schwachen Zeiten für sie (16:03/16:04/16:28), aber schon im Ziel. MIt der schnellsten 5er Zeit in Dresden für mich lief ich total platt aber happy als Gesamt 30 und Fünfter in der M 45 ins Ziel.

 

Bevor es um 15.00 Uhr wieder Richtung Berlin im Regen zurück ging, schlemmten wir noch im „Pizza Hut“.

2019 will ich wieder in Dresden laufen, dann zum 14 Mal.

Happy im Ziel

Jetzt heißt es, nach zwei nicht so Trainingskilometern großen Wochen, wieder den Umfang erhöhen, gesund bleiben und versuchen die Verspannungen am Zwerchfell und die „blöden“ Folgeerscheinungen in den Griff zu bekommen. Dann kann der Hannover Halbmarathon kommen.

 

 

Meine bisherigen Teilnahmen:

1997: 39:43 min. (610 Teilnehmer- Gesamt 51-MHK: 28)- 1998:  39:06 min. (2100 Teilnehmer- Gesamt 164)- 1999: 38:28,1 min. ( 2200 Teilnehmer- Gesamt 113-M30: 15)- 2000: 37:51,8 min. (2100 Teilnehmer- Gesamt 113-M30: 16)- 2001: 38:48 min. (1600 Teilnehmer-Gesamt 157-M30: 30)- 2002: 38:38 min. (1900 Teilnehmer)- 2003:37:46 min.2007: 40:43 min. (900 Teilnehmer- Gesamt 37-M35:8)- 2008: 42:15 min. (1100 Teilnehmer- Gesamt 105-M40:15)- 2010: 41:57 min. (1600 Teilnehmer- Gesamt 81- M 40:12)-2015: 20:39 min. über 5 km (2936 Teilnehmer-Gesamt 29-M45: Platz 3)-2016: 20:48 min. über 5 km (3375 Teilnehmer-Gesamt 34- M 45-Platz 4)

9.Frauenseelauf am 05.03.(Saisoneinstieg)

Viele absolvierte lange Laufeinheiten führten dazu, dass ich im Februar 2017 mit 305 km das größte Trainingspensum in einem Februar seit 2006 hinter mich gebracht hatte. Leider „raffte“ mich dann drei Tage ein kleiner Infekt auf Grund des Trainings bei Wind, Regen und Temperaturen um knapp über den Gefrierpunkt hin, so dass ich zwar meine beruflichen Verpflichtungen nach gehen konnte, aber halt nicht trainierte.

9.Frauenseelauf am 05.03.(Saisoneinstieg)

Nach einer 50 km langen Anreise erreichten mein Trainingspartner Daniel und ich das KIEZ-Frauensee-Areal, wo sich der Start-und Zielbereich befanden. Bei Temperaturen um 10 Grad und heiter bis bewölktem Himmel konnte sich der Veranstalter WSG Königs Wusterhausen über mehr als 600 Teilnehmer freuen. Der Frauenseelauf eröffnet auch in diesem Jahr den Brandenburg Cup, daher fanden vor allem sehr viele leistungsorientierte Altersklassenläufer den Weg nach Gräbendorf. Im letzten Jahr gewann die mehrfache Weltmeisterin im Double Ultra Triathlon und Quadrathlon Katrin Burow vom TUS Neukölln in 1:10:04 h den 15 km Lauf in der Frauenwertung und Roman Wagner vom Citylauf-Verein Dresden in 55:14 Minuten.

Daniel und ich hatten zusammen sehr viele Trainingskilometer hinter uns gebracht und gingen voller Vorfreude den 15 km langen Wettkampf (2 x 7,5 km lange Laufrunde) an. Was wir beide zu diesem Zeitpunkt nicht wußten war, dass auf uns einer der härtesten Wettkämpfe „ever“ hinsichtlich des Streckenprofils auf uns wartete.

Daniel & ich beim Frauenseelauf

Bereits kurz nach dem Erreichen des ersten Kilometers (4:24 min) folgte der sehr knackige 60 Meter hohe Anstieg. Nachfolgend folgte auf dem Waldboden mit vielen Wurzeln und Steinen bei Kilometer 3 wieder ein heftiger über 50 Meter hohe Anstieg und die sehr wellige Runde steigerte sich dann anschließend bei ca. 5,5 mit dem höchsten Punkt der Strecke (65 Meter).

Die erste Runde ging ich in in 33:40 Minuten als Gesamt 22 und Daniel in 37:42 Minuten auf Platz 42 durch. Wir beide waren aber schon auf Grund des heftigen Streckenprofils angeknockt. Die 10 Kilometer-Marke erreichte ich in 45:35 Minuten und dann baute ich ein wenig ab, was aber auf Grund der insgesamt 24 leichten bis schweren Anstiegen auf den 15 Kilometern ganz normal war. Sehr zufrieden erreichte ich dann in 1:09:57 h (Netto) und 1:10:04 h (Brutto) als Gesamt 25  und  Vierter in der M45 das Ziel. Laut Berlin Timing durchlief ich die erste Runde in 33:40 Minuten (Platz 22) und die zweite Runde in 36:24 Minuten (Platz 30). Derzeit bin ich mit dem Training völlig im Plan für das Ziel schneller den Hannover Halbmarathon zu laufen als im letzten Jahr. Daniel lief ein tolles Rennen und erreichte in 1:16:21 h zufrieden das Ziel.