Bridgestone Great 10K in Berlin am 13.10.2018

Die wärmste 10 k in der Geschichte dieser erstklassigen Laufveranstaltung fand bei Temperaturen weit über 20 Grad und wolkenfreiem Himmel, aber einigen heftigen Windböen, am heutigen Sonntag statt. Bei meinem letzten Start beim 10 k vor drei Jahren zeigte das Thermometer um 12.00 Uhr gerade einmal 2 Grad. Der sportliche Leiter dieser Veranstaltung Christoph Kopp lockte wieder zahlreiche nationale und internationale Spitzenathleten nach Berlin.

Alina Reh steigert deutsche U23-Bestleistung auf 31:23 Minuten

Alina Reh ist die Läuferin der Stunde: Nach ihrer deutschen U23-Bestleistung im Halbmarathon vor einer Woche hat sie nun auch die Bestmarke über 10 Kilometer gesteigert. Bei den Bridgestone Great 10K in Berlin lief die 21-Jährige am Sonntag glänzende 31:23 Minuten. Mit 31:23 Minuten ist Alina Reh die zweitschnellste europäische Läuferin in diesem Jahr über 10 Kilometer hinter Clémence Calvin (Frankreich; 31:20 min). In der Weltjahresbestenliste belegt Alina Reh jetzt einen beachtlichen 14. Platz. National war jemals nur die deutsche Rekordlerin Irina Mikitenko (TV Wattenscheid 01) mit 30:57 Minuten schneller als die Laichingerin. Nach 15:54 Minuten auf den ersten fünf Kilometern lief Alina Reh den zweiten Streckenteil in 15:29 Minuten. Im Ziel hatte die Deutsche 23 Sekunden Vorsprung auf Gladys Kimaina (Kenia). Rang drei sicherte sich die Schweizerin Fabienne Schlumpf – EM -Zweite über 3000 Meter Hindernis in Landesrekord; 32:01 min. Auf den Plätzen fünf bis sieben liefen Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt; 33:36 min),  Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin; 33:39 min) und EM-Starterin Anna Gehring (33:43 min) ebenfalls starke Zeiten. Ein schnelles Rennen entwickelte sich bei den Männern, wobei der mitunter starke Wind sicherlich etwas Zeit gekostet hat. Nachdem die Spitzengruppe die 5-Kilometer-Marke in 13:47 Minuten passiert hatte, fiel eine Vorentscheidung bereits bei Kilometer sechs. Hier konnte sich Vincent Kibet vom favorisierten Titelverteidiger Mathew Kimeli (beide Kenia) lösen. Für den erst 19-Jährigen  wurde sein erster Lauf außerhalb Kenias auf Anhieb zu einem großen Erfolg. Er gewann das Rennen in hochklassigen 27:21 Minuten. Zum Streckenrekord fehlten ihm lediglich neun Sekunden. Am Ende setzte sich Vincent Kibet mit 17 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Mathew Kimeli durch. Als Dritter machte Donal Mitei (28:25 min) den Kenia-Sweep in Berlin perfekt. Schnellster Deutscher war als Siebter Richard Ringer. Der Friedrichshafener hielt mit 29:22 Minuten die nationale Konkurrenz in Schach. Es folgten auf den Plätzen 9 bis 13 Sebastian Hendel (LG Vogtland; 29:38 min), Karsten Maier (LG Braunschweig; 29:40 min), U20-Läufer Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund; 29:58 min), Haftom Weldaj (TSV Pattensen; 29:58 min) und Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal; 30:01 min). Der deutsche Marathon-Rekordler bestritt das Rennen in Vorbereitung auf seinen Start beim Frankfurt-Marathon in zwei Wochen.

Aus meiner Trainingsgruppe gewannen Viktoria & Clarissa Lehmeyer die 2x 5 km Staffel bei den Frauen (39:15 Minuten) und Marion & Claudia (starke 21:53 min. über 5 km) wurden tolle Fünfte bei den Frauen. Des Weiteren freute ich mich Winfried Schumann wieder zu sehen und lief mit ihm vor dem Lauf ein. Im Rennen erreichte er tolle 38:58 Minuten in der M 50. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Erfolgen.

Mein Rennen:

“Jammer nicht immer soviel in deinen Berichten” sagt mir meine Frau, daher schreibe ich nicht, dass mir der für mich sehr flotte Crosslauf über 8,8 km am 03.10. noch in den Knocken steckte. Auf Grund der dort gelaufenen Zeit und auf Grund der 5 km Meisterschaftszeit wäre eine Zeit im Bereich 43 Minuten oder flotter machbar gewesen. Doch schon auf dem ersten Kilometer merkte ich, dass es heute “ein Erlebnislauf” wird. 4:52 Minuten für den ersten Kilometer, der Zweite dann in 4:41 und bei Kilometer 5 zeigte meine Garminlaufuhr 23:09 Minuten. Die zweite Hälfte lief ich dann in 23:07 Minuten, wobei meine genannte Laufuhr eine Streckenlänge von 10,1 Kilometer anzeigte und ich die 10 Kilometermarke bereits in 45:52 Minuten erreicht hätte. Hätte,hätte, Fahrradkette. Der letzte Kilometer war dennoch in 4:08 Minuten der schnellste Kilometer. Von 7312 Teilnehmern landete ich auf dem 771. Gesamtplatz und wurde 84ter in der M50. Vor 10 Jahren lief ich noch bei dieser Veranstaltung fast 10 Minuten !!!! schneller.

Unter den 7.312 Läufern war auch Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen, der vor zwei Jahren bei den Spielen in Rio die Goldmedaille am Reck gewann. Fabian Hambüchen lief bei seiner Premiere nach 1:14:21 Stunden ins Ziel am Schloß Charlottenburg.

Bereits zum fünften Mal lief ich bei dieser tollen Laufveranstaltung, welche für mich zu den besten 10 Km -Läufen in Deutschland zählt. Die Veranstaltung war wieder sehr gut organisiert, aber warum die vielen Altersklassen Topläufer wie Winne Schumann & Co. nicht im Elitefeld um 11.56 Uhr ohne die Zoopassage starten durften und stattdessen um 12.00 Uhr mit den “Spaßläufern” über die kurvenreiche Zoopassage  laufen konnten, bleibt das Geheimniss des Veranstalters. Hier wäre mehr Fingerspitzengefühl möglich gewesen. Aber ansonsten war wieder einmal alles topp.

Fotos und ein Update folgt in den kommenden Tagen.

 

 

 

9. Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit am 03.10.2018

Das LAUFTEAM KLEINMACHNOW veranstaltete bereits zum 9 Mal den Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit. Erstmalig auf einer 8,8 km sehr welligen, waldigen Laufstrecke mit etlichen Höhenmetern. Kurz vor dem Lauf um 10.30 Uhr nieselte es noch und der Wind bließ, bei dann meist bedecktem Himmel,mit Spitzen bis zu 75 km/h.

Beim Einlaufen

Da es zahlreiche Nachmeldungen gab, wurde der Start zum Hauptlauf über 8,8 km um 20 Minuten auf 10.50 Uhr verschoben. Insgesamt waren fast 300 Teilnehmer am Start. Bei dem sehr starken Wind und nasskalten 10 Grad um 10.30 Uhr machte das Warten auf den Start keinen Spaß. Erstmalig seit 4 Monaten lief ich in der Vorwoche zwei Einheiten über je 12 km und stieg somit mit Motivation (mal sehen wie lange die Anhält?) in die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2019 ins Training ein. So wenig wie von Ende April bis Ende September hatte ich bislang noch nie trainiert. Neben den Zipperlein fehlte es auch vor allem an der Motivation mehr zu trainieren. Daher wollte ich in diesem Lauf, auf der schweren Strecke, es ruhiger angehen lassen.

 

Ich reihte mich zum Start in der Mitte des Läuferfeldes ein und überquerte den Startbereich nach 7 Sekunden. Der erste Kilometer lief 500 Meter auf den Straßen im Europarc entlang, bevor es über einen Radweg mit der ersten Steigung in den Wald ging.

Das Streckenprofil

Dort erwartete die Teilnehmer eine sehr wellige Strecke mit drei sehr langgezogenen Anstiegen und dutzenden kleineren bis mittleren “Wellen”. Dazu bließ der Wind ganz schön heftig. Den ersten Kilometer erreichte ich nach 4:23 Minuten, den Zweiten in 8:47 MInuten. Bis zur 3 Kilometermarke (13:14 Minuten) überholte ich einige Läufer (innen), beim zweiten knalligen Anstieg ging dann der erste Läufer an mir vorbei und der vierte und fünfte Kilometer waren ein wenig langsamer als die anderen zuvor. Bei Kilometer 5 zeigte meine Laufuhr 22:34 Minuten. Ich fühlte mich gut, aber der heftigste “Anstieg” wartete noch auf mich und natürlich auf die anderen Teilnehmer. Zwischenzeitlich überholten mich noch vier Läufer und ich konnte erst nach der letzten heftigen Steigung meine Kräfte mobilisieren und nach einem 4:57er Schnitt bei dieser Steigung noch eine 4:28 und eine 4:25 rausholen. Die letzten 800 Meter lief ich dann in 3:11 Minuten und erreichte den schnellsten Schnitt im gesamten Lauf.

Sehr zufrieden kam ich in 39:42 Minuten (Bruttozeit) ins Ziel, was den 40.Gesamtplatz bedeutete und in der M50 wurde ich Fünfter.  Samalya Schäfer (PB: 50 km in 3:15:23 h) gewann bei den Männer und die sich in erweiterten deutschen Spitzenklasse befindliche Liusa Boschan (PB:16:23 Minuten über 5.000 Meter) bei den Frauen. Insgesamt war die Veranstaltung bis auf die Verspätung am Start sehr gut organisiert und es machte Spaß auf diesem welligen Kurs zu laufen. Das Leistungsniveau war überraschend recht hoch.

 

6. Intersport Olympia Lauf am 23.09.2018 mit 5 km Landesmeisterschaften

Am 23.09.2018 fand bereits zum 6 Mal der Intersport Olympia Lauf in Berlin-Steglitz statt. Erstmalig wurden auch die 5 km Landesmeisterschaften von Berlin und Brandenburg ausgetragen und in diese Veranstaltung integriert.

 

Über 1.000 Teilnehmer (innen) gingen bei stark bewölktem Himmel, leichtem Wind und Temperaturen zwischen 9-12 Grad bei dieser Veranstaltung an den Start, davon 127 Meisterschaftsteilnehmer.

 

Start und Ziel war vor dem Einkaufszentrum das Schloss in Berlin-Steglitz, auf dem ersten Kilometer musste man einen knackigen Anstieg auf der Grundewaldstraße absolvieren, dann eine lange Kopfsteinpassage laufen, um dann auf die Berlin-Marathonstrecke zu gelangen, welche durch ruhige Häusersiedlungen und idyllisch grüne Alleen mit einem kleinen, aber langgezogenen Anstieg zur Schloßstr. führte.

Das Leistungsniveau dieser Meisterschaft war in diesem Jahr das Beste bei Straßenmeisterschaften. 19 Frauen blieben unter 20 MInuten, die Siegerin Carolin Mattern (OSC Berlin) siegte in 16:58 Minuten vor Victoria Brandt (LAC Olympia 88 Berlin), welche 17:17 Minuten lief. Bei den Männer blieben 45 Läufer unter 20 Minuten, es siegte Niels Michalk (LG Nord ) in 15:02 Minuten. In der M 50 waren bei den Meisterschaften die meisten Teilnehmer am Start.

Die drei PSVer

Das Leistungsniveau war auch hier überragend stark. In einem Fotofinish unterlag unser Stefan Alberti (Polizei SV) zeitgleich in 18:18 Minuten dem Prignitzer Jörg Schulze. Mein alter Laufgefährte und treuer Leser dieser Homepage Winfried Schumann wurde hervorragender Dritter in ganz tollen 18:25 MInuten. Herzlichen Glückwunsch euch Beiden. Ich musste mich kurz vor dem Ziel noch von Peter Oltmanns (SC Berlin) überholen lassen und wurde Sechster.

Unser Dauerläufer und Rekordteilnehmer beim Berlin-Marathon Wilfried Köhnke (M70) wurde toller Dritter in seiner Altersklasse und gewann von unserem Verein die zweite Medaillie an diesem Tag.

 

Mein Rennen:

kurz vor dem Ziel

Mein Ziel war in diesem Lauf eine Zeit von 20:50-21:15 Minuten zu erreichen und einen weiteren Schritt “in die richtige Richtung” zu machen. Aus schon hier aufgeführten Gründen war außer dem Knaller in den USA kaum befriedigendes von dieser Laufsaison zu berichten.

 

Im Mai lief ich gerade einmal 109 km, im Juni 147,2 km, im Juli 138,7 km, im August 187,7 km und bislang im September 141,1 km. Viel zu wenig, um an die Zeiten der letzten drei Jahre heran zukommen und da hatte ich besonders im letzten Jahr relativ wenig trainiert.

 

Seit 2 Wochen trainiere ich wieder nach Christians Plänen und hoffe, dass die Motivation wieder steigt und bis zum 5er Anfang November in Hong Kong noch einige Trainingskilometer hinzukommen, damit eine 20er Zeit im Ziel auf mich wartet.

Um 10.00 Uhr ging es für mich los, auf dem langen Anstieg zum ersten Kilometer war ich zu schnell unterwegs (4:06 Minuten), da lief ich neben Karsta Parsiegla (lief am Ende 19:11 MInuten), Philip Winter (beide SCC-19:44 MInuten). Die ersten “Körner” waren schon weg. Bei Kilometer 2 überholten mich Antje Ungewickell (20:16) und Edeltraud Musiol (20:18), mit 4:09 Minuten lag der aber fast Punkt genau. Bei Kilometer 3 lief ich dann mit Peter Oltmanns (SC Berlin) zusammen (12:32 Minuten war Kilometer 3). Was dann folgte, ganz ehrlich, keine Ahnung. 

 

Zufrieden im Ziel

Der Kopf spielte nicht mit, die Muskeln wollten nicht, wie lässt es sich sonst erklären, dass ich den vierten Kilometer in 4:27 Minuten lief und den letzten Kilometer in 4:02 Minuten.  25 Sekunden Differenz ist ansonsten nicht zu erklären. Auch komisch, dass ich Brutto für mich 21:03 Minuten gestoppt habe, was eine 20:59 Minuten zur Folge gehabt hätte. Aber in der inoffiziellen Ergebnisliste steht 21:07 Minuten.  Der Läufer auf den beiden Fotos(Startnummer 1046) kurz vor dem Ziel wird mit 21:03 Minuten geführt und der kam einige Meter hinter mir ins Ziel. Schon merkwürdig. Dennoch bin ich zufrieden mit meinem Lauf bis auf Kilometer 4.

 

 

 

 

3434 Teilnehmer beim Wolfsburg Marathon am 09.09.2018

Kurz vor dem Start zum 10er

Um Punkt 10:00 Uhr fiel bei 20 Grad und viel Sonne im Zentrum Wolfsburgs der erste Startschuss des Tages. Über 3.400 Läufer waren nach Wolfsburg gekommen um über fünf oder zehn Kilometer bzw. im Marathon oder Halbmarathon ihr Können zu zeigen. Die Marathonläufer machten dabei den Anfang. 20 Minuten später folgten die 5-Kilometer-Läufer, weitere zehn Minuten später die Halbmarathon-Läufer. Für die Teilnehmer der beiden längsten angebotenen Distanzen ging es auf einem 21,1 Kilometer langen Rundkurs vorbei am Planetarium, an der Autostadt, am VW Werk sowie an der Volkswagen Arena, der Heimat der Fußballer des VfL Wolfsburg. Danach führte die Strecke die Läufer zum Schloss und am Allersee entlang. Kurz vor Ende der Runde wurde das VW Bad passiert und am Schillerteich entlang gelaufen. Während sich die Halbmarathon-Läufer nach einer Runde auf den Zieleinlauf freuen durften, gingen die Marathonläufer auf Runde zwei. Das erst um 13:30 Uhr, bei 23 Grad und 100iger Sonneneinstrahlung und mit 800 Teilnehmern gestartete 10-Kilometer-Rennen gewannen Björn Timmerman (VfL Wolfsburg, 33:56 Minuten) und Katharina Stark (TuS Blau-Weiß Lohne, 38:53 Minuten). Zweite wurden Daniel Wienbreier (VfL Wolfsburg, 34:01 Minuten) und Annett Schoeder (Landessparkasse, 45:55 Minuten, mit der ich von km 2 bis km 6 zusammen lief), Dritte Louis Hellmuth (ULV Wolfsburg, 34:11 Minuten) und Mira Loosen (45:59 Minuten).

Wie lief es bei mir?

Auf der Strecke

Eigentlich sollte diese Veranstaltung, mit dem Start am Halbmarathon, mein Herbst-Highlight werden. Aber durch die mehr als dreiwöchige Trainingspause (Ischiasnerv) von Ende Juni bis Mitte Juli und nachfolgendem stark eingeschränkten Trainingspensum mußte ich einen heiß ersehnten Start beim “Wolfsburg Halbmarathon” absagen und mich auf 10 km umschreiben lassen.

Fotos: Claudia Woiczik

Unglücklicherweise fing ich mir 10 Tage vor dem Lauf in Wolfsburg noch einen Infekt ein, der mich auch noch stark schwächte und mich 4 Tage nicht Sport treiben ließ. Des großen Trainingsrückstands bewußt hatte ich mir auch im Kopf klar gemacht, dass es in diesem Wettkampf nur um das “Ankommen” geht.

Kurz vor dem Ziel

Den ersten Kilometer durchlief ich in 4:17 min. Mir war es schon jetzt zu warm und  auch auch der zweite Kilometer mit 4:15 min. war flotter als eigentlich gewollt. Den dritten und vierten KIlometer konnte ich wieder im “diesjährigen Lauftempo” von 4:25 und 4:27 Minuten absolvieren.

 

Zusammen mit der später zweitplatzierten Frau konnte ich auch den fünften Kilometer (22:01 Minuten-Netto-Brutto: 22:10-Platz 30 in der Gesamtwertung bei km 5) gut durchlaufen, aber mir war ja klar, dass ich bis Kilometer 5 sicher gut und flott kommen werde und es dann eng wird. Und so war es auch.  Zur 6 km Marke lief es schon mit 4:42 Minuten einiges schwerer und was dann folgte war schon heftig    

 

Die Qual ist gleich geschafft

Auf der zweiten Laufrunde verlor ich 2 1/2 Minuten!!!!! und kam dennoch zufrieden als Gesamt 43 und auf Platz 5 in der M50 in 46:50 Minuten ins Ziel. Vom Ziel ging es dann wieder die 1,5 km zurück zum schönen Innside Hotel zurück, wo schon die warme Dusche auf mich wartete.

 

Wie fand ich diese Laufveranstaltung?

Der 1,3 Mio. Euro teure Bugatti in der Autostadt Wolfsburg

Eigentlich bietet der “Hexad Wolfsburg Marathon” ein tolles Veranstaltungspaket. Da wir bereits am Freitag nach der Arbeit nach Wolfsburg mit dem ICE angereist sind, konnten wir es auch fast vollständig genießen. Tickets für die Autostadt Wolfsburg waren im  Veranstaltungspaket inkl., die Pasta-Party in der VIP Lounge der VW Arena ist schon ein erstklassiges Erlebnis gewesen.

 

In der VW Arena

Die Laufstrecken sind für einen solchen relativ kleinen Marathon ohne internationale Topläufer außergewöhnlich toll und interessant. Außerdem gibt es ausreichend Verpflegung auf der Strecke. Eigentlich konnte alles so mit dem Lob weitergehen, aber ….

 

Auch die VW Arena wird durchlaufen

warum werden im Sommer die Laufwettbewerbe erst um 10.00 Uhr, 10.30 Uhr und 13.30 Uhr gestartet? Nicht nur in diesem Jahr lagen die Temperaturen in den jeweiligen Startzeiten schon zwischen 18 und 23 Grad, was für Langstreckenläufe eindeutig zu warm ist. Warum lässt man nicht die Marathon- und Halbmarathonläufer zusammen um 9.00 Uhr starten und um 9.30 Uhr die 5er und 10 km Läufer(innen)?. Außerdem ist es mir unklar, warum die 5er und 10er Finisher keine Medaillien im Ziel erhalten?

Der Aufenthalt in Wolfsburg war sehr schön

Dennoch hat mir die Laufveranstaltung sehr gut gefallen und vielleicht komme ich in den kommenden Jahren wieder für ein Läufchen nach Wolfsburg? Nun werde ich noch bei den 5er Meisterschaften am 23.09 und beim 10er drei Wochen später laufen. Wenn es der Körper zu lässt, werde ich nun wieder langsam versuchen den Trainingsumfang auf Umfänge über 50 km zu steigern und dann 2019 wieder versuchen an die Wettkampfergebnisse von 2016 und 2017 an zu knüpfen.

Mein Lauftraining in Deutschland im Sommer 2018

Laufe seit dem 21.7 wieder

Der sonnigste und wärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hält nunmehr seit Mai 2018 an und seit dem 21.07. kann ich wieder 4-5 x in der Woche mich läuferisch sportlich fit halten und lief  45,7-46,3-46,5 und 52 km in der Woche. 2 x in der Woche absolviere ich ein Tempotraining, welches in dieser Zeit wie folgt aussah: 10 x 200 Meter (42-47 Sekunden), 3 x 1 km (4:41,4:23,4:04),4 x 200 und 4x 400 Meter (39-45 Sekunden/1:32-1:37), 4 x 1 km (4:21,4:25,4:22,4:20), 4x 400 Meter, 4 x 200 Meter, 3 x 100 Meter (41-45 Sekunden, 1:30-1:31 Minuten , 18-20 Sekunden),  5 x 1 km (4:25,4:14,4:14,4:15,4.00 Minuten), 1,6 km-1,2 km -0,8 km,0,6 km-0,4 km, 0,2 km, 0,1 km (6:40 Minuten/4:10er Tempo-5:08 Minuten im 4:16er Tempo-3:18 Minuten im 4:08er Tempo- 2:28 Minuten im 4:05er Tempo-1:35 Minuten über 400 Meter usw.), Fahrtspiel mit 8 Intervallen zwischen 200 Meter und 3 km. 5 x 1 km (4:21,4:18,4:18, 4:17,4:07 Minuten) .

 

Nach der EM bin ich in Walsrode, Bad Malente, Krummensee und Lübeck gelaufen. Leider habe ich im Urlaub, dank des guten Essens, fast 2 Kilo an Gewicht und Bauchumfang zu gelegt. Die längste Einheit war bislang 16 km, welche ich seit dem 21.7 gelaufen bin.

 

Presse PK im Hansa Park

Im 8 Tage andauernden Urlaub wurden 2 Länder (Deutschland uind Polen), 8 Städte (Walsrode, Soltau, Krummensee, Lübeck, Grömitz, Sierksdorf,  Neißeaue und Niesky (Polen) und 3 Freizeitparks (Hansa Park, Heide Park und Kulturinsel Einsiedel) besucht. In den drei Freizeitparks traf ich mich mit “Parkverantwortlichen”. Mehr darüber auf https://www.freizeitpark-welt.de/

 

 

 

 

Update vom 21.08.2018:

“Der Alte kann auch schnell”

Auf einer vermessene 400 Meter Laufstrecke am Diedersdorfer Weg in Berlin-Marienfelde konnte ich meine positiven Eindrücke vom alleinigen Training im Urlaub, nun auch in meiner Trainingsgruppe umsetzen. Bei der Einheit 8 x 400 Meter (Auszug im Bild) mit je 200 Meter Trab/Gehpause lief es bei mir so gut wie seit langer Zeit nicht mehr. Mit unserem österreichischen, flotten Läufer Christoph pushte ich mich besonders bei den letzten beiden Läufen auf jeweils 1:17er Zeiten. Schon davor war ich überrascht wie gut es bei Zeiten von 1:20-1:27 Minuten lief.

 

 

 

24. Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin- der Polizei SV Berlin war dabei

Wir waren dabei

Die 24. Leichtathletik-Europameisterschaften fanden vom 6. bis 12. August 2018 im Olympiastadion Berlin statt. Der Europäische Leichtathletikverband (EAA) gab auf seinem 138. Kongress am 2. November 2013 in Zürich Berlin als Austragungsstätte bekannt.

 

 

Deutschland richtete diese Sportveranstaltung nach Stuttgart 1986 und München 2002 zum dritten Mal aus. Insgesamt wurden an sieben Wettkampftagen 48 Leichtathletikdisziplinen ausgetragen.Diese Leichtathletik-Europameisterschaften waren Teil der Premiere der European Championships, die zeitgleich mit sechs weiteren Europameisterschaften (Schwimmen, Turnen, Rudern, Golf, Rad, Triathlon) vom 1. bis 12. August in der schottischen Stadt Glasgow ausgetragen wurden. Am 06.08,07.08,09.08 und 11.08. besuchten wir die EM.

 

Das 125-köpfige Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat bei den Heim-Europameisterschaften in Berlin mit 19 Medaillen, davon sechs goldene, das beste EM-Ergebnis seit den Titelkämpfen 1998 in Budapest (Ungarn) erreicht. Getragen von bis zu 60.500 Zuschauern nutzten die DLV-Athleten die große Bühne des Olympiastadions, um beste Werbung für sich und ihren Sport zu machen. Mit 19 gewonnenen DLV-Medaillen, davon sechs Mal Gold, sieben Mal Silber und sechs Mal Bronze, gab es auch viel zu feiern. Was die Medaillenanzahl betrifft, ist es das beste deutsche EM-Ergebnis seit den Titelkämpfen 1998 in Budapest (Ungarn).

EM der Superlative

 

Spannende Wettkämpfe

Es war von Beginn an eine EM der Superlative: Der DLV schickte das größte Team seiner Geschichte  ins Rennen. Mit insgesamt 360.000 Zuschauern, die die Wettbewerbe im Stadion verfolgten, gab es einen neuen EM-Rekord. Zählt man das Publikum bei den Siegerehrungen und Straßenwettkämpfen auf der Europäischen Meile am Breitscheidplatz hinzu, hat die EM mehr als 500.000 Menschen angezogen. „Wir haben im Laufe dieser Woche eindrucksvoll erleben können, dass die Sportart Leichtathletik bedeutsam sein kann“, sagte EM-Geschäftsführer Frank Kowalski, der auf innovative Präsentation des Sports mit einem attraktiven Live-Entertainment und kompakten Zeitplan setzte.

 

Die Integration in das neue Format der European Championships mit EMs von sieben Sportarten parallel habe sich bewährt: Bis zu sechs Millionen TV-Zuschauer und ein Marktanteil in der Spitze von 23 Prozent sprechen für sich. “Wenn ich die reinen Fakten nehme, die Zuschauer-Resonanz, die Medien-Daten, die Reaktionen von Sportlern und Funktionären, dann war das ein Riesen-Erfolg”, meinte der Präsident des Organisationskomitees Dr. Clemens Prokop. Das ursprüngliche Ziel der Veranstalter, neue Maßstäbe zu setzen, ging auf. “Das waren die besten Leichtathletik-Europameisterschaften aller Zeiten”, bilanzierte EAA-Präsident Svein Arne Hansen (Norwegen). Diesen Schub will man für die Zukunft der Sportart mitnehmen.

Emilia Lehmeyer am Start

Emilia live bei der EM

Die Anfänge ihrer sportliche Aktivitäten konnte ich bei ihrem Training auf dem PSV-Sportplatz über 14 Jahre lang mit verfolgen. Damals lief ich die Zeiten, welche Emilia heute bei ihren gelegentlichen “Laufauftritten darbietet”. Nach Eric Walther  bei den Olympischen Spielen 2000 und 2004 ist Emilia das zweite Mitglied vom PSV, welches an einer internationalen Meisterschaft in der Hauptklasse seit 1972 teilnimmt. Mit nunmehr 21 Jahren ging für sie ein Traum in Erfüllung, die Teilnahme an einer großen internationalen Meisterschaft und dann noch in ihrer Heimatstadt. Wir vom PSV haben sie tatkräftig bei ihrem Wettkampf unterstützt und sind stolz auf ihre Leistung gewesen.

 

Hier die Zusammenfassung in der ARD vom Wettkampf:

https://www.daserste.de/sport/european-championships-2018/videosextern/geherin-perez-holt-gold-ueber-20-km-100.html

Es war ein spanischer Vormittag an der Gedächtniskirche am 11.08.2018. Vor imposanter  Kulisse und lautstarkem Publikum, das beste Werbung für den Gehsport machte.

Auszug aus der Fachzeitung “Leichtathletik”:

Über ein tolles Mannschaftsergebnis konnte sich das deutsche Geherinnenteam freuen, das erstmals nach fünf Jahren wieder eine deutsche Mannschaft zu einem internationalen Großereignis schicken konnte. Auf Platz 14 kam die Deutsche Meisterin Emilia Lehmeyer (Polizei SV Berlin) in Bestzeit von 1:32:36 Stunden ins Ziel und strahlte entsprechend zufrieden, nachdem sie aufgrund von diversen Verletzungen erst im Frühjahr richtig ins Training einsteigen konnte. 

 

 

Emilia Lehmeyer (Polizei SV Berlin):
Es war am Start etwas schwierig für uns, dass der Wettkampf verschoben wurde, wir waren ja alle schon aufgewärmt. Das habe ich auch im Rennen gemerkt, die Muskeln haben schnell zugemacht, es ging total schwer. Ich war angespannt, aber die Stimmung war unglaublich. Ich habe mich als Teil einer Mini-Olympiade gefühlt.

 

 

 

 

Ich drücke Emilia für ihre weitere sportliche Entwicklung weiterhin ganz dolle die Daumen.

Fotos: Claudia & Andrej Woiczik

12.Albert-Wuthe-Gedenklauf am 30.06.2018 & Wadenverletzung im Trainingslager

Bereits zum fünften Mal nahm ich am Albert-Wuthe-Gedenklauf in Lüdersdorf teil. In diesem Jahr zum zweiten Mal auf der 10 km Strecke, welche über 6 km durch den welligen Untergrund im Wald führt. 18 Grad zeigte das Thermometer am Start und der Himmel war fast wolkenlos, dafür wehte ein zum Teil sehr böiger Wind.

Mit diesem Lauf stieg ich in die Vorbereitung für den Wolfsburger Halbmarathon am 09.09.2018 ein. Die 4 Kilometer-Abschnitte auf der Straße lief ich in 17:30 Minuten und den anspruchsvollen Waldabschnitt über 6 km in 28:37 Minuten. In 46:07 Minuten (5 km bei 23:03 min.durchgegangen) wurde ich von 73 Teilnehmern im 10er Gesamt 20 und Vierter in der M50.

Nach dem USA-Urlaub absolvierte ich die zwei Trainingswochen in 56,2 und 57,7 Laufkilometern. In der Trainingswoche nach dem 10er lief ich mit der PSV-Trainingsgruppe eine intensive Laufeinheit mit etlichen Bergrunden, betrieb ein Intervalltraining und zwei lockere Laufeinheiten von 30-45 Minuten.

Am Freitagnachmittag nach der Arbeit ging es dann in ein kleines Trainingslager zum Fleesensee. Das Gewässer hat eine Länge von rund 4,9 Kilometern, eine größte Breite von rund vier Kilometern und eine durchschnittliche Tiefe von 6,1 Metern.

Es liegt innerhalb einer Seenkette zwischen der Müritz und dem Plauer See und geht im Westen in den Malchower See über. Nach Osten besteht über den Fleesenkanal eine Verbindung zum Kölpinsee. Am Nordwestufer des Fleesensees liegt die Gemeinde Silz mit ihren Ortsteilen Heidepark und Nossentin, am Südufer der Ortsteil Untergöhren der Gemeinde Göhren-Lebbin.

Kurz danach zog ich mir die Verletzung zu

Am Freitag Abend lief ich 12,07 km in 1:03:20 h auf der ehemaligen Halbmarathonstrecke und wollte tagsdrauf zwei Runden (24,14 km) am frühen Morgen laufen. Meine beiden Waden waren bereits auf Grund der Trainings-und Wettkampfbelastung der Vorwoche “leicht verhärtet”. Früh um 7.00 Uhr lief ich im 5:20er Tempo im abwechselungsreichen Gelände. Nach 35 Minuten merkte ich eine feste rechte Wade und dehnte mich. Nach 50 Minuten wurden die Schmerzen so stark, dass ich eine Laufpause einlegen musste. Nach 5 weiteren Minuten ging es dann wieder einigermaßen, aber nach 13 km ging gar nichts mehr. Mit Humpeln, Walken und schmerzhaften Laufen ging es dann zurück ins Hotel, wo ich mich dann an der Wade behandeln ließ.

 

Alternativtraining

Aqua-Jogging, Krafttraining und eine Einheit auf dem Heimtrainer absolvierte ich dann noch im kleinen Trainingslager, da ich so stark humpelte war an ein Lauftraining nicht zu denken. In dieser Woche musste ich neben der Verletzung noch einen Trauerfall verkraften, so dass man von einer “Schei..-Woche” sprechen kann. Neben zwei Behandlungen an der Wade und einem Besuch beim Sport-Orthopäden absolvierte ich als Alternativtraining  5 Einheiten auf dem Heimtrainer mit insgesamt 120,8 km und zwei Dehn-und Krafttrainingprogramme. Am heutigen Tag scheiterte ein Versuch ins Lauftraining wieder einzusteigen nach knapp 30 Minuten. Die Wade wurde wieder so fest, dass diese so schmerzte, dass an ein weiteres Training nicht zu denken war.

Da diese Verletzung wohl länger andauern wird, ist die Zeit für eine vernünftige Halbmarathonvorbereitung zu knapp, so dass ich nun die Veranstalter in Wolfsburg gebeten habe mich von 21,1 km auf 10 km umzumelden.

 

Derzeit kann ich nur Alternativtraining absolvieren.

Update vom 21.07.2018: Dankeschön für eure Zeilen im Gästebuch. Der Orthopäde konnte keinen Muskelfaserriss feststellen. Ich habe bislang 5 Behandlungen hinter mir und nun dürfte die Ursache der Beschwerden feststehen, nämlich der ISG-Bereich inkl. Ischiasnerv sind der Auslöser der Wadenprobleme. Bauchmuskel-und Stabilisationsübungen stehen nun fast täglich auf dem Trainingsplan, um in einigen Wochen wieder voll trainieren zu können. Derzeit weile ich in Usedom und schreibe diese Zeilen.

 

I Know A Fighter 5K San Francisco am 16.06.2018

Während unserer diesjährigen USA-Reise vom 09-23.06.2018 nahm ich am ” I Know A Fighter 5K San Francisco” am 16.06.2018 teil. Diese gemeinnützige Laufveranstaltung für krebskranke Kinder findet in 10 amerikanischen Städten statt und über 3500 Teilnehmer nahmen bereits daran teil.

 

Mit dem Taxi ging es um 7.15 Uhr vom Hotel Abri zum Golden Gate Park, wo um 8.30 Uhr der Startschuss für diesen Lauf mit über 200 angemeldeten Teilnehmern aus sechs Ländern (darunter 15 Touristen aus u.a. Italien, Mexiko und Deutschland). Der Golden Gate Park in San Francisco ist einer der größten innerstädtischen Parks der Welt. Mit seinen 4,1 Quadratkilometern (fünf Kilometer lang und 800 Meter breit) ist er sogar größer als der Central Park in New York.

Kurz vor dem Start

Wie im Central Park ist die Streckenführung beim Lauf in San Francisco sehr wellig gewesen. Leider musste auf Grund behördlicher Auflagen die Streckenlänge kurzfristig von 5k (3,1 Meilen) auf knapp 2 Meilen (3,2 km) geändert werden. Die Strecke wurde von der Polizei gut abgesperrt, so dass nach dem Start im Park am California Academy of Sciences, der sehr wellige John F.Kennedy Drive belaufen werden konnte.

Kurz nach dem Start

Die Strecke führte vom Park aus über einen 150 Meter langen Anstieg, auf den schon beschriebenen Drive und dort bis zum Wendepunkt bei einer Meile und dann zurück zum Ziel. Gleich 50 Meter nach dem Start setzte sich der spätere Sieger aus den USA (9:34 Minuten) deutlich vom übrigen Starterfeld ab.

 

Wenige Meter vor dem Ziel

Ich fühlte mich gut und ging mit der nachfolgenden 4 köpfigen Verfolgergruppe mit. Es rollte, der Kopf war frei und die guten letzten Tempotrainingseinheiten sollten sich endlich auszahlen. Auf dem ersten ansteigenden Kilometer war ich in 4:06 Minuten flott unterwegs, den Wendepunkt erreichte ich an vierter Stelle liegend in 6:15 Minuten (1,6 km), es wurde dann immer schneller.

Sehr flotte zweite Hälfte

Den zweiten Kilometer durchlief ich in 7:58 Minuten und es wurde noch schneller. Mit 17 Grad, keinem Wind (was selten in San Francisco war) und viel Sonne herrschten hervorragende Laufbedingungen. An dritter Stelle liegend folgte dann der schnellste Kilometer seit über einem Jahr in einem Wettkampf.

 

Kurz nach dem Zieldurchlauf

Die zwei Meilen (3,2 km), meine GPS-Garminuhr zeigte 3,14 km, erreichte ich total happy in offiziellen 12:08,2 Minuten. Offizieller Kilometerdurchschnitt lt. “Race Results” 3:55 Minuten. Die letzten gut 1100 Meter lief ich in 4:10 Minuten, so schnell war ich zuletzt im Frühjahr 2017 in Dresden unterwegs, bevor mich eine Verletzung stark ausbremste. Ca. 400 Meter vor dem Ziel überholte ich noch den Zweitplatzierten und spurtete unfassbar glücklich ins Ziel. Im Ziel gab es neben der Finishermedaillie auch viel leckere Zielverpflegung. Die Veranstaltung war liebevoll organisiert und es war ein großartiges Erlebnis im Golden Gate Park auf solch einer Strecke laufen zu dürfen. Ab 9.10 Uhr befuhren wieder Autos diese Straße (J.F.Kennedy Drive).

 

Mit Sieger Shane Bissell

Sieger Shane Bissell -18 Jahre (Los Angeles) hat eine 5000 Meter Bestzeit von 15:44,00 Minuten (2016), über 1 Meile 4:25,00 Minuten und 2 Meilen 9:17,22 Minuten und ist ein bekannter Cross Country-Läufer in den USA. Siehe auch https://ca.milesplit.com/athletes/pro/4599625/stats. Nach dem Lauf konnte ich mich am Veranstaltungsgelände “sauber machen” und “neu einkleiden”. Um 9.30 Uhr folgte dann die Siegerehrung, wo ich zwei sehr schöne Sachpreise (Everlast Boxhandschuhe und Laufjacke) erhielt. Mit Live-Musik dauerte diese schöne Laufveranstaltung bis 10.30 Uhr an. Danach verbrachten wir schöne weitere Stunden im California Academy of Sciences.

 

 

Siegerehrung

Mein Training in den USA:  Vom 10.06-21.06. absolvierte ich in San Francisco, Flagstaff und Las Vegas insgesamt 9 Laufeinheiten inkl. Wettkampf. Neben einigen ruhigen Läufen bis 1:10 h, lief ich wenige Tage vor dem Wettkampf in San Francisco im Training die Meile in 6:05 Minuten, sowie 10 x 300 Meter (Las Vegas) bei 31 Grad um 6.30 Uhr zwischen 59 Sekunden bis 1:10 Minuten.Der Kilometerumfang im Gesamten war aber nicht so hoch.

 

Erfolgreich in Frisco

Da habe ich nach langer Zeit wieder einmal einen tollen Wettkampf “rausgehauen”. Ohne Stress, fast völlig entspannt, bei optimalen Laufbedingungen gelang mir ein ganz starker Wettkampf. Bereits auf der markierten und offiziell vermessenen Meilenrunde am San Francisco Pier, wo ich wenige Tage vor dem Wettkampf eine 6:05 lief, deutete sich eine gute Laufzeit an.

Auf Grund der Reisebelastungen und des Jetlags trainierte ich vom 22-24.06. nicht.

15.Potsdamer Schlösserlauf am 03.06.2018

Geschafft! Rund 5.000 sportliche Aktive nahmen heute, am 3. Juni 2018 beim Schlösserlauf in Potsdam teil.

Streckenplan

Seit mittlerweile 15 Jahren findet die Laufveranstaltung in der 175.000-einwohnergroßen Stadt in der Landeshauptstadt statt. Wie auch in den vergangenen Jahren gab es auch heuer die Möglichkeit entweder über die 10 Kilometer anzutreten oder sich gar an der Halbmarathondistanz von 21,1 km zu versuchen. Über 2.500 Läufer und Läuferinnen waren es schlussendlich, die die gesamten 21,1 km erfolgreich zurücklegten.

 

 

Start zum 10 km Lauf

Knapp 2.000 traten immerhin zum 10 km Lauf. Schnellster Halbmarathonie war Falko Zauber in 1:17:28 h, gefolgt vom Polen Maiej Lucyk. Bei den Damen gewann Karsta Parsiegal in 1:31:40 h ein spannendes Rennen vor Corinna Kuehlein aus der Schweiz. Über 10 km siegte Hannes Hähnel (SC Frankfurt/Oder) in 32:22 Minuten, bei den Damen Inka Wesley in 40:51.

 

Der Sieger über 10 km

In Berlin und Brandenburg war der Mai 2018 der heißeste Mai seit den Wetteraufzeichnungen im Jahr 1908. Nach einem gewaltigem Unwetter am 1.6, regnete es bis zum Start ein wenig in Potsdam. Die Luft war extrem drückend und verlangte den fast 5.000 Teilnehmer einiges, neben der nicht einfachen Strecke, ab und sorgte nicht gerade für leistungsfördende Laufbedingungen.

Kurz vor dem Ziel

Bei Temperaturen um 20 Grad erfolgte um 9.00 Uhr im Sportpark Luftschiffhafen der Startschuß. Ich lief die 10 km. Nach 300 Metern ging es dann auf die Zeppelinstr. Es folgte dort eine 3 km lange Gerade, bevor es am Brandenburger Tor  erstmals wieder einige Kurven gab. Kurz vor dem vierten Kilometer gab es eine ca. 500 Meter lange, heftige, ansteigende Laufpassage, bevor es in den Park Sanssouci nebst weltbekannten Schloß ging.

 

Schöne, aber schwere Strecke

Dort folgte ein weiterer ansteigender Laufabschnitt, bevor es über viel Kopfsteinpflaster vorbei Richtung Belvedere auf den Pfingstberg ging. Die Laufstrecke von Kilometerpunkt ca. 3,6 bis 8 war zwar sehr anstregend mit den vielen Anstiegen, dem Kopfsteinpflaster und nachfolgendem nassen Sandboden, aber er zählt wohl zu den schönsten Streckenabschnitten bei Laufveranstaltungen in Berlin und Brandenburg.

 

Am Neuen Palais bei km 7

Mir wurde aber von Teilnehmern vom Halbmarathon kund getan, dass die Halbmarathonstrecke noch schöner ist. Über einen langen, geraden sandigen Abschnitt ging es dann am wunderschönen Neuen Palais vorbei. Die beiden letzten Kilometer geht es dann auf der Gontardstr. zum Ziel ins Stadion.

 

Nur noch wenige Meter bis zum Ziel

Im Jahr 1927 entstand das Stadion für 11.000 Zuschauer und war heute für knapp 5.000 Teilnehmer die Endstation auf der Tour durch Potsdam. Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen und daher werde ich sicher in den kommenden Jahren mal wieder dort am Start sein.

 

Mein Lauf:

Geschafft und zufrieden

Am 23.05. war ich bei Dr.Robert Margerie zur diesjährigen Leistungsdiagnostik und sportmedizinischen Untersuchung. Der erstklassige laufende Doktor lief den Halbmarathon beim 15.Potsdamer Schlösserlauf in 1:39:46 h. Auf Grund der Witterungsbedingungen und der nicht leichten Laufstrecke sollte ich auf eine 45er Zeit anlaufen. Das tat ich auch. In genau 4:30 Minuten erreichte ich den ersten Kilometer. Auf der langen Geraden kamen eine 4:27 und 4:22 hinzu. 13:19 Minuten für 3 km.

Geschafft

Bei den Anstiegen (4:40, 4:45). Die Hälfte der Strecke erreichte ich in 22:44 Minuten. Alles im grünen Bereich. Den nächsten leicht abfallenden Kilometer konnte ich nach 4:22 Minuten erreichen.  Ich lief in einer Laufgruppe von ca. 8 Läufern, welche am Ende zwischen 44:58 – 45:30 Minuten ins Ziel kamen.

 

Zufrieden im Ziel

Nach dem letzten Anstieg und auf dem Weg zum Neuen Palais verlor ich dann einige Zeit. Meine Beine waren schwer und ich konnte nicht mehr meinen Kilometerschnitt halten. 4:49,4:58 und der letzte Kilometer in 4:29 Minuten machten eine 46:34 Minuten. Auf Grund der Laufbedingungen waren aber Spitzenzeiten nicht möglich, daher sprang für mich von 1698 Finishern der 97.Gesamtplatz heraus. In der M50 platzierten sich 120 “Senioren”  und ich kam auf einen tollen 7.Platz.

Aus meinem Verein war noch Stefan Alberti im Halbmarathon am Start. Er wurde auch 7ter in der M50 und lief in 1:28:29h als Gesamt 34 ins Ziel.

Auf ein Neues

Nun steht bald ein 5k in San Francisco (Kalifornien) an, da will ich ein wenig schneller laufen. Ich bin mit den Ergebnissen der Leistungsdiagnostik sehr zufrieden. Mit den Trainingsempfehlungen von Dr.Robert Margerie und den entsprechenden Trainingsplänen von meinem Trainer Christian Schieber dürfte es in diesem Jahr auch noch in Wettkämpfen schneller werden.

 

 

 Fotos: Claudia und Andrej Woiczik

Absage Gropius Lauf 2018

Kurzmitteilung

Absage Gropius Lauf 2018

Trotz politischer Unterstützung ist der Gropius Lauf nunmehr Geschichte

Offizielle Mitteilung: Sehr geehrte Sportfreunde, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den diesjährigen Gropius Lauf abgesagt haben. Trotz aller Bemühungen und Vorbereitungen ist der Lauf aus folgenden Gründen nicht umsetzbar:
In diesem Jahr wurde von der Polizei über die Verkehrslenkung Berlin darauf bestanden, dass zur Sicherung der Strecke nicht nur Zäune aufgebaut werden müssen, sondern auch Hochborde aus Beton. Diese Auflage hat mit der Sicherheit aller Läuferinnen und Läufer und der Besucherinnen und Besucher zu tun. Allerdings sind diese Auflagen mit erheblichen Kosten (ca. 25.000 Euro) verbunden.
Diese Kosten sind für uns nicht finanzierbar und auch nicht aufzubringen.
Die Suche nach einer alternativen Laufstrecke mit Start hinter den Gropiuspassagen hat sich als nicht geeignet und nicht barrierefrei herausgestellt.
Um den immer wiederkehrenden Problemen bei der Streckenbeantragung vorzubeugen, streben wir künftig eine alternative Strecke an.
Wir versuchen noch in diesem Jahr (23.09.2018) an anderer Stelle in Neukölln einen Lauf zu organisieren und würden uns sehr freuen, wenn Sie dann wieder dabei wären.
Wir bedauern die kurzfristige Absage und hoffen auf Ihr Verständnis und würden uns freuen, Sie beim nächsten Lauf wieder dabeizuhaben.

Mit freundlichen Grüßen
Projektgruppe Gropius Lauf