Die Gedanken eines Läufers vor dem Dresdener Halbmarathon

Training am Senftenberger See

Bei der Einrichtung meines neuen Asus-Notebooks fielen mir, bei der Installation von Excel und Word, wieder meine Trainingsaufzeichnungen der Jahre 1998 bis 2010 “in die Hände”. Zwischen dem 30. und 40.Lebensjahr hatte ich meine “zweite Hochphase des Schaffens”, mit einem Ausreißer nach oben im Jahr 2016 dank ausreichender Möglichkeiten zum Training und zur Regeneration. Seither gingen Trainingsumfang, Trainingsintensität und auch ein wenig des Alters geschuldet die erzielten “Wettkampfzeiten” zurück. Wenn gleich man schreiben muss, dass es weltweit tausende über 50zig Jährige gibt, welche die 5000 Meter

Geniessen an der Mecklenburgischen Seenplatte

noch weit unter 20 Minuten oder die 10 Kilometer unter 40 Minuten laufen. Von den Halbmarathon-und Marathonzeiten wollen wir hier gar nicht erst “sprechen”. Also könnten ein höherer Trainingsumfang und eine gesteigerte Intensität auch mit über 50 Jahren bessere Laufzeiten als derzeit bringen? Darüber gibt es sogar einige Laufbücher, wo man einige Tipps diesbezüglich sich annehmen kann.

 

Training im Oktober lief gut

Und die Antwort ist “jein”. Es gibt so viele weitere Faktoren wie Gesundheit, Willen, Lebensumstände usw., welche man dazu auch anführen muss. “Laufen soll Spaß machen, das macht es mir weiterhin”. Was mir ganz ehrlich fehlt, um nochmals es wagen zu wollen einen Marathon zu laufen oder einen 10er unter 40 Minuten ist die fehlende Motivation. Auf kürzeren Laufdistanzen bis 5 Kilometern bin ich fast so fix wie früher (immer im Bezug auf den Altersmalus). Da kann ich auch schon mal bei den Einheiten wie 8-10 x Meter zum Schluss noch eine 72er Runde laufen, aber bei längeren Einheiten über 90 Minuten mich allein zum Schluss “zu quälen”, fällt sehrrrrrrr schwer.

Training in Soltau

Im kommenden Jahr stehen die Jubiläen “25 km von Berlin” und “Woiczik läuft seit 40 Jahren Wettkämpfe” an, da böte sich eine Möglichkeit die Motivation ein wenig zu heben. Mal sehen, was dazu der Willen und der Körper sagen? Derzeit laufen die Vorbereitungen auf den Dresdener Halbmarathon am 27.10.2019 in der 13 Wochen, trotz Infekt Mitte September, gut und zwischen dem 3.10 und 9.10 absolvierte ich sogar 93 Laufkilometer (6 Laufeinheiten), der höchste Umfang seit Herbst 2015. In meinem Urlaub, zwei Wochen vor dem Lauf in Dresden, trainierte ich an drei Destinationen sehr gut nach der 93er Woche und absolvierte an zwei Tagen sogar zwei Einheiten

Es läuft auch am Abend

(Laufen/Rad). Wenn ich gesund bleibe und Geist und Körper es wollen, dann müsste eine Zeit unter 1:42 h herauskommen. Im Gegensatz zum Halbmarathon in Hamburg Ende April diesen Jahres lief ich mehr Einheiten über 20 Kilometer (bislang 5 von 20,33 bis 22,69 Kilometer) anstatt 1 im Frühjahr und auch der Umfang war im August und derzeit im Oktober mit durchschnittlich über 55 Kilometern höher als im Winter/Frühjahr 2019.

Bestmarke am heutigen Tag erreicht

Laut meinen technischen Daten meiner Garmin-Laufuhr wären vom Herz-und Kreislaufsystem sogar weitaus schnellere Zeiten möglich, aber daran ist tatsächlich nicht dran zu denken. Aber es zeigt deutlich, dass die letzten drei Wochen umfangreichen Trainings meine Leistungsfähigkeit verbessert haben. Auch die 4 Wettkämpfe über 10 km und Viertelmarathon in der Vorbereitung verbesserten meine Fähigkeit im Bereich 4:30-4:40 min/km laufen zu können. In Soltau lief ich vor wenigen Tagen bei der Einheit 2 x 5 Kilometer im Stadion bei Regen und Wind konstant jeweils einen Schnitt unter 4:30 min/h.

 

unglaubliche Ergebnisse nach drei Wochen umfangreichen und intensiven Training

Die Motivation scheint bei mir ein wenig gestiegen zu sein oder was meint Ihr?

Nun heißt es aber nach der letzten langen Einheit am kommenden Sonntag nicht in Panik verfallen und zu meinen, dass in Dresden mehr möglich ist, als zuvor gedacht. Der Weg, welchen ich derzeit nach längerer Zeit des “Trübsal” eingeschlagen habe, kann für das kommende Jahr der Richtige sein. Aber für den Lauf in Dresden ändere ich nichts an meinem Plan erst einmal knapp unter dem 5er Schnitt bis Kilometer 12 zu laufen und dann sehe ich, ob mehr drin ist?

 

 

 

36.Brandenburger Beetzseelauf am 28.09.2019

Kurz vor dem Lauf

Einen Tag vor dem Berlin-Marathon fand in Brandenburg der sehr schöne Landschaftslauf ” 36.Brandenburger Beetzseelauf” statt. Fast 1000 Teilnehmer gingen auf die Laufdistanzen 3,5,10 km und Halbmarathon. Während der Läufe schien oft die Sonne, aber der Wind blies vor allem auf den zu laufenden Feldwegen massiv. Um 10.30 Uhr starten fast 200 Läufer (innen) über die 10 km Strecke. Die abwechselungsreiche Strecke führte über Wald-Feldwege, sowie über Straßen rund um den Beetzsee.

 

 

Start zum 10er

Den ersten Kilometer lief ich zu schnell mit 4:17 Minuten an, war aber dennoch im Mittelfeld zu finden. Da der Wind mächtig blies und man auf den Feld-und Waldwegen nicht volle Pulle laufen konnte, genoss ich den Lauf und überholte (wurde ab km 2 nur von einem Läufer überholt) einen Läufer nach dem Anderen im Laufe des Wettkampfs.

 

 

Locker am Start

Persönliche Altersklassenbestzeiten waren bei den Witterungsbedingungen, auf der wunderschönen, aber zum Teil schwierigen Strecke, nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Ich genoss den Lauf sehr und wie schon erwähnt überholte ich den Einen oder anderen Läufer.

 

 

Kurz vor dem Ziel

Am Ende reichte es gar für den 33.Gesamtplatz (185 gestarteten Teilnehmern/181 Finishern) und in der M 50 wurde ich guter Fünfter. Innerhalb von 30 Sekunden “stauten sich” in der M50 die Plätze Drei bis Sieben.

 

 

 

Guter Wettkampf

Meine Frau konnte den Start und meinen Zieleinlauf sehr schön auf der WM-Regatta-Tribüne verfolgen, danach genoss man den warme Dusche in den Sanitärräumen vom Ruderverband und an einigen Essensstände konnte man lecker essen. Leider kam zum starken Wind dann noch einiger Regen dazu, der uns veranlasste früher gedacht die 80 Kilometer zurück nach Berlin zu fahren. Uns hat die Veranstaltung sehr gut gefallen.

 

Fünf Tage zuvor hatten wir beim neuen Bühnenprogramm von Dieter Baumann “Dieter Baumann, läuft halt” in den Berliner Wühlmäusen unseren Spaß

7.Intersport Olympia Lauf 2019 mit 5 km Landesmeisterschaften am 22.09.2019

Im Ziel beim Tierparklauf 14 Tage zuvor

Mit 51 Lebensjahren ist man im Spätsommer des Lebens, in der Hoffnung, dass noch viele Spätsommertage einem bevor stehen, freute ich mich über zahlreiche sehr gute Wettkämpfe in diesem Jahr. Als nächster Wettkampf stand der  7.Intersport Olympia Lauf 2019 mit 5 km Landesmeisterschaften am 22.09.2019 auf dem Programm.

Über 1000 Teilnehmer waren bei dieser schönen Laufveranstaltung am sonnigen 22.9.2019 bei Temperaturen um 15 Grad beim Start um 10.00 Uhr dabei. Über 5 Kilometer wurden auch in diesem Laufevent die Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften mit 170 Teilnehmern ausgetragen.

 

Seit dem Tierparklauf schleppte ich einen kleinen, aber feinen Infekt mit mir herum (fühlte mich schlapp, starke Kopf-und Gesichtsschmerzen, verstopfte Nase), welcher einige Tage keinen Sport jeglicher Art zuließ. Erst kurz vor den 5er Meisterschaften konnte ich einige Kilometer laufen und entschied mich daher an den Start zu gehen. Natürlich musste ich meine ursprüngliche Zielsetzung (Zeit unter 21:00 Minuten) aufgrund des in den letzten Zügen befindlichen Infekts abschreiben, aber ich war froh dennoch bei diesem Lauf an den Start gehen zu können.

Auf der welligen und nicht einfach zu laufenden 5 Kilometer Runde lief ich zuerst ein wenig defensiver als bei meinen letzten 5er Wettkämpfen an, zumal man auf den ersten 700 Meter 53 Höhenmeter “zu überwinden” hatte. 4:09 Minuten, dann über das Kopfsteinpflaster zum 2 Kilometerpunkt, welchen ich nach 8:20 Minuten erreichte. Mit Saida Bathels (lief eine 21:07 am Ende) absolvierte ich vom Start bis Kilometer 3 diesen Wettkampf. Wir gingen dort bei 12:39 Minuten durch, es wurde wieder leicht wellig und eigentlich lief alles Bestens. Eigentlich….

Der abklingende Infekt wollte aber wieder beachtet werden und meldete sich kurz hinter dem 3 Kilometerpunkt. Saida konnte ich nicht mehr folgen, ich hatte Probleme mit einem Niesanfall und konnte nicht mehr das Tempo halten, was zur Folge hatte, dass ich für diesen Kilometerabschnitt 4:30 Minuten benötigte und ca.10-12 Läufer (innen) an mir vorbeiziehen lassen musste. 17:09 Minuten und noch einen Kilometer. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 9 Läufer im Ziel, der Schnellste von denen war Tobias Singer (LAC Olympia 88 Berlin) in 15:29 Minuten.

Ich hatte überraschenderweise nach diesem “Zwischenfall” noch Reserven und konnte den letzten Kilometer in 4:07 Minuten noch laufen, so dass ich in 21:16 Minuten zufrieden ins Ziel kam. 4:09-4:11-4:19.4:30-4:07 waren somit meine Kilometerabschnitte.

Während ich mich erfreulicherweise von 28 Startern in der M 50 bei den Meisterschaften (Brutto:21:23) auf dem 8.Platz platzierten konnte, wurde Winfried Schumann 6ter in der gleichen Altersklasse (19:13 Minuten), Stefan Riedel (M55-Platz 8 in 22:18), Wilfried Köhnke (M70-Platz 4 in  25:42) und Daniela Kluß wurde in der W50 hervorragende Dritte und gewann Bronze in 24:10 Minuten.

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und es machte Spaß dort zu laufen.

Massage, Besuche beim HNO-Arzt und Orthopäden, zwei Laufeinheiten (15 km ruhig in 90:00 Minuten und ein kleines Fahrtspiel über 50 Minuten mit 8 Intervallen von 100 Metern bis 1 Kilometer) standen dann vor dem 10er in Brandenburg am 28.9. an.

 

8. VOLVO Tierparklauf am 8. September 2019

Hertha der Blickfang im Berliner Tierpark

Der VOLVO Tierpark Lauf in Berlin fand am letzten Sonntag bereits zum achten Mal statt. Jedes Jahr nehmen am VOLVO Tierparklauf Berlin über 4.500 Teilnehmer teil. Auch in diesem Jahr konnten sich alle Laufsportfreunde beim Tierparklauf wieder auf einen tollen Run, gemeinsam mit Büffeln, Affen & Co bei wolkenfreien Himmel und Temperaturen um 20 Grad freuen.

 

Kurz vor dem Start

Der Tierparklauf Berlin ist wahrhaftig ein einzigartiger Laufevent. Als Austragungsort dient mit dem Tierpark Berlin eine außergewöhnliche Location für diese Laufveranstaltung. Die Strecke beträgt wahlweise 5 km oder 10 km, wobei die 10 km lange Strecke aus zwei 5 km langen Runden besteht. Gelaufen wird tatsächlich quer durch den Tierpark Berlin, dem größten Landschaftstiergarten in Europa. Start und Ziel waren dabei wie jedes Jahr das Schloss Friedrichsfelde Berlin.

 

 

Im Ziel

Bereits um 9.30 Uhr waren wir im Tierpark und sahen uns einige Tieranlagen an, bevor um 12.00 Uhr der Startschuss zum 5 km -Lauf mit über 1400 Teilnehmern erfolgte. Mein Ziel war eine Zeit zwischen 21:30 und 21:59 Minuten. “3:58” für den ersten Kilometer war flott, das Tempo daher leicht gedrosselt und die folgenden Kilometer in 4:11 und 4:08 Minuten (3 km in 12:17 Minuten) gelaufen.

 

Eine Sekunde unachtsam und da trat ich auf der Strecke in ein Schlagloch, hielt einen Moment inne, tat etwas weh? Nur das linke Knie zu sehr über den Fuß gebeugt, eine blöde Bewegung, aber es ging weiter. Bei Kilometer 4 (4:12) lag ich bei 16:29 Minuten, doch sogar eine Zeit um 20:45 Uhr war heute leider nicht drin, da ich gut 800 Meter vor dem Ziel stehend ko war und dennoch sehr zufrieden in 21:00,9 Minuten das Ziel erreichte. Wieder einmal in dieser Saison eine gute Gesamtplatzierung (48.Gesamtplatz von 1340 Finishern) und ein toller Platz 5 in der M50. Aufgrund des derzeitigen Trainingszustandes habe ich mich entschieden am 28.9 nicht in Brandenburg über die Halbmarathon-Distanz zu starten, sondern über 10 km.

Hier die offizielle Pressemitteilung vom Lauf: 

Erneuter Teilnehmerrekord beim VOLVO Tierparklauf

Im Ziel

Bereits zum achten Mal trafen sich am vergangenen Sonntag junge und alte Sportbegeisterte im Tierpark Berlin, um beim 8. VOLVO Tierparklauf vorbei an Affen, Giraffen und Elefanten zu laufen.

 

 

 

Kurz vor dem Ziel

Pünktlich um 9:30 Uhr schickte Thomas Greitzke, Vorstand der Koch Automobile AG, die ersten LäuferInnen auf die 5 km Runde, die, je nach Disziplin, ein oder zwei Mal absolviert wird. Insgesamt 5.603 SportlerInnen gingen über die verschiedenen Distanzen an den Start.

 

 

Noch 100 Meter bis zum Ziel1

Auch die kleinen Athleten kamen beim 700 m Bambinilauf und beim 1,1 km langen Kinderlauf auf ihre Kosten und bekamen im Ziel ihre wohlverdiente Medaille.Um 12:00 Uhr fiel durch Michael Ihsenbruck (AOK Nordost) der Startschuss für das 5 km Rennen, das – wie schon im vergangenen Jahr – von den Mitgliedern des LAC Olympia ’88 Berlin dominiert wurde.

 

 

Noch 30 Meter bis zum Ziel

Mit einer Zeit von 15:22 Minuten kam Christian Krannich als Erster ins Ziel. Teamkollegin Sandra Fiehn folgte nach wenigen Minuten und wurde mit 18:41 Minuten Erstplatzierte bei den Damen.Der schnellste 10 km Läufer des Tages, Sylvio Linde, überquerte nach 33:26 Minuten die Ziellinie und blieb damit nur knapp hinter der Bestzeit vom vergangenen Jahr. Mit 37:54 Minuten lief die schnellste 10 km Läuferin des Tages ins Ziel und war damit um einige Minuten schneller als ihre Konkurretinnen auf den Folgeplätzen und aus dem letzten Jahr.

Berlin läuft! gratuliert allen Finishern und bedankt sich bei Helfern, Partnern und Sponsoren für die Unterstützung zu einer erfolgreichen Veranstaltung. Wir freuen uns auf eine neue Ausgabe des VOLVO Tierparklaufs in 2020.

LG Süd Sommersportfest am 21.08.2019

Kurz vor dem Start zum Meilenlauf

183 Teilnehmer aus 44 Vereine waren bei sonnigem Wetter und Temperaturen um 26-28 Grad im Stadion Lichterfelde am Start. Zahlreiche deutsche Topathleten präsentierten sich vor gut besuchter Tribüne den fachkundigen Zuschauern. Im Kugelstoßwettbewerb waren der SC DHfK Leipzig Kugelstoßer Dennis  Lewke (diesjährige Bestleistung 19,32 m und Achter der DLV-Bestenliste) und Patrick Müller (diesjährige Bestleistung 19,57 m und Sechster der DLV-Bestenliste) am Start.

Mister Marathon Willi Köhnke und ich waren vom PSV am Start

Beide traten bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Berliner Olympiastadion an, wo Dennis Lewke auf Platz 7 kam und sein Vereinskamerad Müller o.g.V. den Wettbewerb beendete. Mit von der Partie war auch der Bronzemedaillengewinner im Hochsprung (2,32 m) von der WM 2009 in Berlin Raul Spang (LG Nord Berlin) sein, der auch im Dreisprung seine Erfolge feiern konnte und ebenfalls beim Kugelstoßen an den Start geht.

1 Minute vor dem Start

Im Meilenlauf ging das “Who is who” der nationalen Seniorenklasse an den Start. An vorderster Front der aktuelle deutsche Meister in der M50 über 1500 Meter Oliver Buck (LAC Berlin), Solomon Böhme, ehemaliger äthiopischer Fußballnationalspieler und jetziger deutscher Seniorenspitzenläufer (M45), sowie Winfried Schumann, welcher schon an vielen Senioren Europa-und Weltmeisterschaften teilnahm.

Es geht los

Vom Polizei SV waren Willi (M70) und ich und bei den Seniorinnen  unser ehemaliges Vereinsmitglied Saida Barthels (jetzt LG Süd/Dritte bei deutschen Meisterschaften über 1500 Meter), sowie zwei schnelle junge Damen aus Potsdam am Start. 

 

 

 

Das Läuferfeld der 14 Aktiven gliederte sich gleich nach dem Start in drei Gruppen auf. Die Spitzengruppe um den M50 deutschen Meister Oliver Buck, dem deutschen Meister in der M45 (1500 Meter) und Vizemeister (5000 Meter) Solomon Böhme und zwei jungen Läufern lief auf eine Zeit um 4:35-4:40 Minuten, es folgte mit einigem Abstand eine Gruppe mit der schnellste Frau an diesem Tag über die Meile mit Vivien Christin Steinhoff (Potsdamer Laufclub/5:37,92 Minuten), sowie u.a. Winfried Schumann, welcher ein tolles Rennen ablieferte und die letztjährige Zeit um über 6 Sekunden verbesserte.

Willi lief in der M70 eine 7:28,76 über die Meile

Seine 5:50,80 Minuten sind eine erstklassige Zeit. Herzlichen Glückwunsch lieber Winfried zu diesem tollen Wettkampf. Nicht weit davon entfernt kam ich dann auch bald. Mein Ziel war im Vorfeld eine Zeit von unter 6:15 Minuten. Seit meinem letzten Bahnwettkampf waren einige Jahre ins Land gezogen und ohne Spikes an den Füßen konnte man nicht zu viel von mir erwarten.

 

300 Meter vor dem Ziel überholte ich Saida

An Position 11 durchlief ich nach 409 Meter in 1:31,2 Minuten die erste volle Runde, die Uhr zeigte nach 809 Metern eine Zeit von 3:03,1 Minuten. Zwei Läufer überholte ich in der dritten Runde (4:33,0 Minuten) und lief an Saida Barthels heran und “zündete den Turbo” (siehe Foto) in der letzten Runde. In offiziellen 6:02,45 Minuten erreichte ich sehr zufrieden als Gesamt 8 und Dritter in der M50 das Ziel.

Sehr zufrieden nach dem Lauf

Meine Laufuhr zeigte zwar eine 5:58,67 Minuten (kurz nach dem Ziel gestoppt), aber egal, vielleicht wurde meine Zeit für Stefan Olbermann (OSC Berlin/5:57,52 Minuten) genommen?  Der Lauf machte Spaß und zeigte deutlich meine Stärken. Ob ich nun tatsächlich am kommenden Sonntag beim Kreuzberger Viertelmarathon bei 30 Grad an den Start gehen werden bleibt abzuwarten.

Die ersten Drei in der M50

Ich genieße trotz totaler Verspannung (seit gut einer Woche) im Nacken, Kiefer und Rückenbereich meine tolle Zeit und freue mich auf den Rest der Saison. Übrigens lief über 3000 Meter die DM Teilnehmerin (Platz 7 über 5000 Meter in 16:22 Minuten) Christina Gerdes vom BV Garrel hervorragende 9:27,04 Minuten. An dieser Stelle herzlichen Dank meinem Trainer Christian für die tollen Fotos und die Unterstützung vor Ort.

 

 

 

 

 

Sporthilfe hautnah-Laufen am 06.08.2019

Bei der Veranstaltung „Sporthilfe hautnah“ handelte es sich um eine Veranstaltung der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Otto-Fleck-Schneise 8, 60825 Frankfurt um Einblicke in solche Sportarten zu gewähren, deren Athleten durch die Sporthilfe gefördert werden. Bei dieser Veranstaltung stand die Sportart „Laufen“ im Mittelpunkt.

 

40 Laufinteressierte im Alter von 20- 60 Jahre konnten am 06.08.2019 im Berliner Mommensenstadion mit drei deutschen Spitzenläuferinnen trainieren und anschließend zusammen Dehn-Stabi-und Kräftigungsübungen machen.

Start zum 6km Lauf beim Sporthilfe Hautnah Event mit Lisa Hahner im Mommsenstadion am 05.08.2019 in Berlin Copyright: Deutsche Sporthilfe

Die mehrfache Ruder Olympiasiegerin Katrin Boron und Lauftrainer Dieter Hogen standen neben den netten drei Läuferinnen Caterina Granz, Diana Sujew und Lisa Hahner nach dem Training in einer Talkrunde Rede und Antwort. Des Weiteren wurde man sehr gut bei diesem Event mit Getränken & Essen versorgt. Drei Stunden dauerte diese sehr interessante Veranstaltung.

 

Catherina Granz (2.v.l) und Lisa Hahner (5.v.l) fŸhren Feld an im 6km Lauf beim Sporthilfe Hautnah Event im Mommsenstadion am 05.08.2019 in Berlin

Seit drei Wochen befinde ich mich in der Vorbereitung auf den Dresden Marathon am 27.10.2019, dort laufe ich den Halbmarathon. Das Gewicht habe ich schon von 82 kg auf 78 kg reduziert, laufe jetzt 4-5 x in der Woche und  mache 2-3 x in der Woche  Dehn-Stabi-und Kräftigungsübungen. Ab und zu geht es noch auf das Rad.

 

 

Stabilisations- und Koordinationstraining beim Sporthilfe Hautnah Event mit Lisa Hahner im Mommsenstadion am 05.08.2019 in Berlin

“Finde den sehr elegant wirkenden Woiczik”.

 

 

 

 

 

 

 

Lausitzer Seenlauf 100 vom 12-14.07.2019

Der 14.Lausitzer Seenlauf ,mit 31 Strecken in den Sportarten Laufen, Radfahren, Schwimmen, Walken (Gehen), Wandern, Skaten und Run & Bike fand vom 12-14.07.2019 in Großräschen statt. Über 3000 Teilnehmer sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord. Von Sonne, Regen, Hagel und Temperaturen von 15-23 Grad war alles vertreten.

Wir reisten bereits nach Arbeitsende am Freitag an, mit 1 Stunde Stau auf der A13 Richtung Dresden, übernachten im sehr schönen Strandhotel Senftenberg und am Samstag lief ich noch einen Streckenabschnitt vom “Lauf um den Senftenberger See”. Nach einem leckeren Frühstück fuhren wir 15 Kilometer zum “Startnummer abholen”, sahen uns die “Krabat-Mühle” an und gingen ausgiebig am Senftenberger See spazieren. Am Nachmittag ging es noch in den Tierpark Senftenberg und in ein tolles Museum. Mit einem leckeren Cocktail ließen wir am Abend den Tag angemessen ausklingen.

 

Kurz vor dem 10er Start

Um 9.00 Uhr erfolgte der Startschuss für die 5 und 10 Kilometer Läufer und Walker (Geher). 800 Beine wirbelten bei Temperaturen um 18 Grad und meist bedecktem Himmel (auf meinem letzten Kilometer regnete es leicht) über die Strecke. Auf Grund des wenigen Trainings, 5 Kilo Übergewicht und einigen Zipperlein wollte ich im 4:30er Tempo zufrieden über die Laufstrecke kommen.

Mein Rennen:  

Mit der Masse ließ ich mich über den ersten Kilometer treiben und überquerte die 1 km Markierung in 4:21 Minuten, ein bisschen zu flott für meinen Trainingszustand. Danach passierte ich Kilometer 2 nach 8:51 Minuten, es lief gut und erfreulicherweise im konstanten Tempo erreichte ich den dritten Kilometer nach 13:25 Minuten.

 

Sehr zufrieden im Ziel

Nach dem sich zwischenzeitlich die 5 Kilometer Läufer (innen) von uns verabschiedet hatten, ging es für die 10 Km Teilnehmer Richtung Wendemarke weiter. Doch dann der Schreck, hier stimmte etwas nicht. Korrespondierte bis dahin mein Garmin GPS mit den Kilometer-Marken des Veranstalters, änderte es sich nach dem 4 Kilometer. In 17:59 Minuten lag ich bei 4 km noch genau in meinem gewünschten Tempo. Meine Garmin-Uhr “piepte” bei Kilometer 5 und zeigte mir eine Zeit von 22:26 Minuten an. Doch zum Wendepunkt gelang ich erst fast 50 Sekunden später. 5,2 Kilometer zeigte dort mein GPS. Egal, ich überholte Läufer um Läufer und das Tempo lag bis zum letzten Kilometer im Bereich 4:32 Minuten.

Kurz vor Kilometer 9 (bei Kilometer 9 ging ich in 40:35 Minuten durch)überholte ich dann noch die spätere zweitschnellste 10 Km Läuferin Yvonne Poppe aus Cottbus. Bei Kilometer 10 zeigte meine Laufuhr eine Zeit von 44:59 Minuten an. Schade, dass die Strecke tatsächlich 10,4 Kilometer lang war und ich offiziell in 46:26,18 Minuten gewertet worden bin.

 

Das etwas an der Streckenlänge nicht stimmen kann, zeigen die diesjährigen Siegerzeiten (Jonas Koch in 36:15 Minuten und Ulrike Schwalbe in 41:06 Minuten) deutlich. Selten zuvor waren diese so “langsam” wie dieses Mal. Ich entspannte mich nach dem Lauf und mittags ging es dann ohne Staus in 96 Minuten zurück nach Berlin-Lichtenrade.

Fazit:

Sportlich bin ich mit meinem Lauf sehr zufrieden. Gesamt 15 von 272 Teilnehmern über 10 Kilometer und Zweiter in der M50 sind für mich eine tolle Platzierung. Die Veranstaltung war, bis auf die tatsächlich längere Strecke über 10 km, sehr gut organisiert. Der aus dem DDR-Fernsehen bekannte “Adi” führte durch die Laufveranstaltung und es war schön, dass die Zielverpflegung reichhaltig war, man in der Sporthalle am Veranstaltungsgelände duschen konnte und der Veranstalter, welcher auch den Spreewald Marathon durchführt, eine sehr flotte Auswertung der Ergebnisse bot.

Danke

Es freut mich, dass insbesondere Thomas und Winfried meine Laufberichte lesen und kommentieren. Ich hoffe, dass wir uns bald wieder auf den Laufstrecken dieser Welt sehen und fachsimpeln können.

14.Lichtenauer Wasserlauf am 15.06.2019

Bereits zum fünften Mal nahm ich am Lichtenauer Wasserlauf teil, wobei meine letzte Teilnahme aus dem Jahr 2010 datiert. Ob Freizeit-Jogger, ambitionierte Laufstarter oder versierte Langstreckenläufer – fast 900 Teilnehmer von Wasserläufer zwischen 3 und 80 Jahren

Kurz vor dem Startstanden am heutigen Tag wieder auf der Lutherbrücke in Berlin-Mitte, um beim 14. Lichtenauer Wasserlauf zu starten. Jedes Jahr locken die Distanzen über 5 oder 10 Kilometer und einem Kinderlauf neben den langjährigen Wasserlauf-Fans vor allem Laufeinsteiger, die an der Spree zwischen Schloss Bellevue und Reichstag erste Wettkampf-Luft schnuppern wollen.

Um 10.30 Uhr bei 29 Grad und “Kreislauf Ko-Wetter” (extrem hohe Luftfeuchtigkeit) gingen 410 5 km Starter auf die sehr kurvenreiche Strecke mit einigen Anstiegen. Bis 3 km (12:12 Minuten)  lief es trotz dieser extremen Laufbedingungen sehr gut für mich, 4:04,4:05,4:03 Minuten alles bis dahin sehr konstant. Doch dann….

 

Kurz vor dem Ziel

Okay, es ging fast allen Teilnehmern ähnlich, sonst hätten mich nicht nur auf den letzten beiden Kilometern 3 Läufer überholt. Es knallte richtig in meinen Kreislauf, nur noch vernünftig ins Ziel zu kommen, besonnen den Lauf beenden. Schade, dass trotz dieser Hitze kein Getränkestand den Teilnehmern unterwegs auf der Strecke zur Verfügung stand.

 

Wie ich mich bei diesen Bedingungen fühlte, sieht man sehr gut auf diesem Foto. Dieser Lauf zählt für mich persönlich in die Top 5 der extremsten Läufe, welche ich seit 1980 bestritten hatte. Sportlich lief ich dennoch eine 21:52 , wurde sogar Gesamt 32 und sensationell Zweiter in der M 50. 

 

Die Veranstaltung war bis auf den fehlenden Getränkestand auf der Strecke sehr gut organisiert und es machte trotz dieser extremen Bedingungen Spaß hier zu laufen. Sportlich bin ich trotz dem 52.Lebensjahr besser drauf als in den letzten beiden Jahren. Trotz relativ wenig Training verlief bislang die Laufsaison sehr gut.

 

 

 

 

 

Disney’s Boardwalk Seaside Sprint Fun Run am 24.5

Seit 2018 bietet runDisney unterschiedliche Laufveranstaltungen in sechs Walt Disney World Hotelanlagen für seine Gäste an. So auch in der Hotelanlage Disney’s Boardwalk am 24.5.2019. Für ein Startgeld von 15$  konnte man über 1,6 Meilen an den Start gehen.

Um 8.00 Uhr erfolgte bei 21 Grad der Startschuss für die 46 Teilnehmer über die umgerechnet 2,56 km. Start und Ziel lagen bei der Atlantic Dance Hall. Von dort ging es Richtung Disney’s Hollywood  Studios und kurz vor diesen mit einer Wende zum Startbereich zurück.

Vorbei am Walt Disney World Hotel Swan & Dolphin ging es weiter auf eine 1,1 Kilometer lange Laufrunde um den Boardwalk. Den ersten Kilometer durchlief ich bei 3:56 Minuten, was sehr flott für mich war. Nach zwei Brückenanstiegen erreichte ich in 8:00 Minuten die 2 Kilometermarke.

Die letzten 560 Meter sprintete ich in 2:04 Minuten ins Ziel und erreichte in diesem Lauf in 10:04 Minuten über die 2,56 Kilometer einen tollen zweiten Gesamtplatz und gewann die Masterwertung.

 

 

Mit meiner Laufleistung war ich sehr zufrieden. Als Preis gab es einen tollen Pin vom Lauf, ein Goofy Getränk und ein Laufhemd.

 

 

Mit dem Sieger aus Kanada

Der junge kanadische Sieger erreichte in 9:15 Minuten das Ziel. Nach dem Lauf ging es noch zum zweiten Disney Wasserpark und nachmittags zu Disney’s  Animal Kingdom. Während ich diese Zeilen schreibe werden die letzten fünf Tage in Orlando eingeläutet. Bislang verläuft die Reise ganz toll. Auf Grund der bisherigen Rekordtemperaturen für den Monat Mai von knapp 40 Grad für Orlando, trainiere ich meist nur im Zeitraum von 45-60 Minuten. Bereits zu Trainingsbeginn um kurz nach 6.00 Uhr zeigt das Thermometer über 20 Grad an. Es ist gleich Mitternacht , wenn dieser Bericht online geht. Ich werde nun im wunderschönen Universal Studio Hotel zu Bett gehen und morgen dann versuchen den nächsten Bericht aus Orlando zu schreiben.

 

 

Die Disney Laufveranstaltung war sehr gut organisiert. Auch im sehr kleinem Rahmen überzeugte der Lauf auf ganzer Strecke. Dazu konnte ich mich über eine für mich sehr gute Laufzeit und Platzierung freuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schittwetter beim Hamburg-Marathon am 28.04.2019 (Update)

Update (08.05.2019):

Die erste Woche Sportpause diente auch dazu den Heide Park am 01.05.2019 zu besuchen. Um 5.30 Uhr ging es auf die 347 km lange Strecke von Berlin nach Soltau. Nach 3 Stunden Fahrzeit kamen wir “im Deutschlands größten Abenteuer” an. Mit Freunden verbrachten wir dort schöne Stunden.

 

Zufrieden im Ziel in Hamburg

Auch diente die Regenerationszeit dazu sich Gedanken über die restliche Wettkampfsaison zu machen. Den ursprünglich geplanten Start über 1.500 Meter bei den Norddeutschen Senioren Meisterschaften Mitte Juni habe ich überdacht und mich gegen eine Teilnahme entschieden, da in Berlin keine Bahnlaufveranstaltungen als Vorbereitung auf die Titelkämpfe angeboten werden und somit eine Formüberprüfung nicht möglich ist. Neben der geplanten Gewichtsreduzierung um 4 Kilo beginnt auch in Orlando (USA) ab Mitte Mai das “verstärkte” Training für die Sommer-und Herbstsaison.

 

 

Meine weitere Wettkampfplanung sieht wie folgt aus:

Wettkampfplanung Sommer/Herbst 2019        
15.06.2019 5 km Lichtenauer Wasserlauf    
14.07.2019 10 km Lausitzer Seenlauf    
21.08.2019 Meile LG Süd Sommersportfest    
25.08.2019 10,549 km Kreuzberger Viertelmarathon    
08.09.2019 5 km Tierparklauf    
            29.09.2019 21,1 km           Beetzseelauf in Brandenburg    

Mit Zuversicht in die Sommer-und Herbstsaison

Eine gemeinsame Teilnahme mit meinem Laufpartner Daniel beim Dresden Marathon am 27.10.2019 (Halbmarathon) ist auch zum Abschluss der Laufsaison noch möglich. Bis dahin ist ein Training nach Plänen meines Trainers Christian Schieber notwendig, um mit Spaß und Erfolg die Wettkämpfe bestreiten zu können. 4-5 Laufeinheiten und vor allem regelmäßiges 1-2 maliges Ganzkörpertraining in der Woche dienen als Grundstein für dieses “verstärkte” Training. Dazu muss die Gesundheit und der Körper mitspielen. Bei 25 Grad geht ab der kommenden Woche das Training in Orlando (USA) los, natürlich in Kombination mit dem Besuch von zahlreichen Freizeitparks.

 

Hier beginnt der ursprüngliche Bericht zum Hamburg-Marathon 2019:  

Hamburg im Dauerregen

Nach 1997,1999, 2005, 2006 und 2018 zog es mich auch in diesem Jahr nach Hamburg zum Hamburg- Marathon. Wie bereits im letzten Jahr ging ich auch diesmal über die 21,0975 km Laufdistanz an den Start am Messegelände. Noch am Donnerstag vor dem Lauf absolvierte ich eine sportmedizinische Untersuchung und eine Leistungsdiagnostik bei Dr. Robert Margerie.

 

 

 

 

Nach der Arbeit ging es am Freitag um 15.27 Uhr mit dem ICE Sprinter vom Bahnhof Berlin Südkreuz nach Hamburg. Noch schnell die Hamburg Card für drei Tage gekauft und ab zur Marathonmesse. Diese bot einiges interessantes und brachte mich in Stimmung für meinen Lauf am folgenden Sonntag. Im Vergleich zum Jahr 1999 wog ich nunmehr nicht mehr 71 kg sondern 7,2 Kilo mehr und anstatt durchschnittlich über 90 km pro Woche zu trainieren, waren es 20 Jahre später “immerhin” um die 50 Kilometer. Lt. der Leistungsdiagnostik bei Dr. Robert Margerie sollte ich im 5er Schnitt auf eine 1:45 h zu laufen.

 

Mein Trainingsumfang war im nachhinein zu wenig für eine schnellere Zeit für einen nunmehr 51 jährigen gewesen. Auf der Marathonmesse traf ich u.a.  Martin Grüning (* 2. Dezember 1962 in Neuss) einen ehemaligen deutschen Spitzen- Langstreckenläufer, der heute als Journalist und Sachbuchautor tätig ist.

 

1984 gewann er bei seinem Marathondebüt den Essener Lauf Rund um den Baldeneysee in 2:18:22 h. Im Jahr darauf steigerte er sich als 21. des Chicago-Marathons auf 2:14:58 h. 1987 wurde er beim Berlin-Marathon Neunter in 2:14:16 h. Im Folgejahr erzielte er seine beste Platzierung bei Deutschen Meisterschaften (Dritter im 5000-Meter-Lauf) und wurde Zweiter beim Frankfurt-Marathon in 2:13:46 h. 1990 wurde er Dritter des Houston-Marathons in seiner persönlichen Bestzeit von 2:13:30 h, und 1992 belegte er beim Frankfurt-Marathon denselben Platz. Er trat oft in Wettkämpfen gegen meinen Trainer Christian Schieber (Jg.1959) an.

Am Samstag früh noch locker 30 Minuten vom Hotel Mercure City zur Speicherstadt gelaufen. Mittags dann eine sehr schöne 2 stündige Stadtrundfahrt im sonnigen gelben Doppeldeckerbus bei 18-21 Grad genossen. Diese kurzweilige Stadtrundfahrt hat uns sehr gut gefallen.

 

 

 

 

 

Nachmittags in der Neuen Flora Hamburg verzauberte uns das erste Musical vom Cirque du Soleil “Paramour”. Wir waren von diesem 2 1/2 stündigen Musical mit viel Akrobatik begeistert.

 

 

Im Hard Rock Cafe ließen wir den Abend bei einem sehr leckeren Essen, bei sehr guten Service ausklingen. Nach sehr schönem Wetter am Freitag und Samstag zog sich der Himmel Samstag Abend zusammen und es begann verstärkt zu regnen. Lt. den Wetterprognosen einiger Wetterdienste sollte es weiter bis Sonntag früh regnen. ….sollte

 

So lief der Hamburg-Marathon in der Spitze

Einen äthiopischen Doppelsieg gab es beim Haspa Hamburg-Marathon: Tadu Abatu und Dibabe Kuma gewannen das Rennen bei kühlen und nassen Bedingungen.

Der Vorjahres-Zweite Abatu setzte sich in einem spannenden Sprint-Finish in 2:08:25 Stunden mit nur einer Sekunde Vorsprung vor seinem Landsmann Ayele Abshero durch. Der Marathon-Olympiasieger von 2012, Stephen Kiprotich (Uganda), belegte Rang drei in 2:08:31. Es war der vierte Sieg in Serie für die Äthiopier im Hamburger Männer-Rennen. Nie zuvor in der Geschichte des Rennens lagen die ersten drei Läufer so dicht beieinander. Sie trennten lediglich sechs Sekunden. Doch es gab schon früh prominente Ausfälle: Ausgerechnet der zweimalige Marathon-Weltmeister Abel Kirui hatte frühzeitig, schon vor dem 15-km-Punkt, den Kontakt zur Gruppe verloren. Der Kenianer wollte auf der schnellen Hamburger Strecke eigentlich den Streckenrekord von Eliud Kipchoge (Kenia) angreifen, der 2013 hier in 2:05:30 gewonnen hatte. Doch daraus wurde nichts. Kirui kam nicht einmal bis zum 20-km-Punkt.

Nicht optimal lief auch das Debüt eines anderen prominenten kenianischen Läufers: Der zweimalige Hindernis-Olympiasieger Ezekiel Kemboi fiel kurz nach der Halbmarathonmarke, die die große Spitzengruppe nach 63:29 Minuten erreicht hatte, zurück. Immerhin erreichte Kemboi das Ziel. Allerdings kam er dabei in 2:17:39 nicht über Platz 30 hinaus.

Im Gegensatz zu den Männern setzte sich im Rennen der Frauen Dibaba Kuma kurz nach der Halbmarathonmarke von ihren Konkurrentinnen ab und lief fortan ein einsames Rennen. Obwohl sie am Ende bei den schwierigen Bedingungen langsamer wurde, erreichte die Äthiopierin mit 2:24:41 Stunden die sechstbeste je in Hamburg gelaufene Zeit. Zweite wurde die Kenianerin Magdalyne Masai in 2:26:02, Rang drei belegte Failuna Matanga (Tansania) mit 2:27:55.

Für die 34. Auflage des Haspa Hamburg-Marathon verzeichneten die Veranstalter eine Gesamt-Meldezahl von rund 35.000 Athleten. Von ihnen hatten knapp 14.000 Läufer für das Rennen über die 42,195-km-Distanz gemeldet. Fast 4500 Teilnehmer verzeichnete der leider etwas stiefmütterlich behandelte Halbmarathon. Der Haspa Hamburg-Marathon ist der größte Frühjahrs-Marathon im deutschsprachigen Raum. Mit 14 Zeiten von unter 2:12 Stunden hatte das Männerrennen eine hervorragende Breite in der Spitze.

Mein Rennen:

Zu Dritt waren wir vom Polizei SV am Start in Hamburg. Eva, Alan und ich liefen in Hamburg und fast zeitgleich 6 weitere Mitglieder unserer Laufgruppe im Spreewald (bei weit besseren Witterungsverhältnissen).

 

Kurz vor dem Start

Auf Grund meines relativ wenigen Trainings und der Leistungsdiagnostik (sehr gute Werte für die Mittelstrecke bis 10 km) sollte ich lt. Dr. Robert Margerie im 5er Schnitt auf eine 1:45 h zu laufen. Leider regnete es fast den ganzen Tag im Hamburg und bei den nassen und kühlen (7-10 Grad) Witterbedingungen musste ich “mit dem Kopf” laufen. Im Startblock traf ich Eva und Alan. Pünktlich um 8.25 Uhr erfolgte der “Startgong” für den Halbmarathon.

 

 

 

Auf geht’s

5:06, 4:56,4:50,4:53, 4:53 Minuten für die ersten 5 Kilometer. Es rollt. In 24:38 Minute passiere ich die 5 Kilometer-Marke. 48:55 Minuten benötige ich für 10 km. Ich fühle mich trotz des “Schittwetters” sehr gut. Die Renntatik geht bislang auf. In 1:13:16 h überlief ich die 15 Kilometer-Marke.

 

Bis Kilometer 18 läuft es einfach wunderbar. Immer knapp unter der “5 Minuten Marke”, 4:50,4:48,4:55 Minuten, Kilometer 18 ist erreicht.   Ich überhole zahlreiche Läufer (innen) und rechne im Kopf hoch, dass es sicher ein Zeit unter 1:45 h im Ziel wird. Ein tolles Lauferlebnis im Dauerregen. Die Beine werden mir aber nun schwerer.

Beide Fotos: Claudia Woiczik

 

Hier das Video vom diesjährigen Hamburg-Marathon:

 

“Nur noch” eine 4:59 bei Kilometer 19. Ich will mehr “Gas geben”, aber die Beine streiken. Nur noch 1,1 Kilometer bis zum Ziel. Meine Laufuhr zeigt für den Abschnitt von Kilometer 16-20 eine 24:31. 48:52 Minuten (24:21 und 24:31) für den “zweiten 10er”. 1:37:47 h vor “dem Anstieg” ins Ziel. Leider bin ich nun so platt, dass ich mich zum Ziel hochschleppe und mit einer Zeit von 5:46 Min. für 1,1 Kilometer eine besser Zeit mir “versaue”. Happy, total zufrieden und voller Stolz, dass die Renntaktik bis Kilometer 20 aufging, erreiche ich in 1:43:33 h als Gesamt 430, Platz 42 in der M50 (von 259 Finishern in der M50) und 363ter Mann das Ziel.   

 

Meine 5er Abschnitte:

24:38 Minuten-24:17 Minuten-24:21 Minuten-24:31 Minuten (sehr schön konstant). Ein Negativ-Split auf der zweiten Hälfte, wenn nicht der letzte Kilometer gewesen wäre. Sogar eine 1:42 h wäre drin gewesen.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Eva und Alan, welche zusammen in 1:49:07 h das Ziel sehr zufrieden erreichten.