Absage Gropius Lauf 2018

Kurzmitteilung

Absage Gropius Lauf 2018

Trotz politischer Unterstützung ist der Gropius Lauf nunmehr Geschichte

Offizielle Mitteilung: Sehr geehrte Sportfreunde, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den diesjährigen Gropius Lauf abgesagt haben. Trotz aller Bemühungen und Vorbereitungen ist der Lauf aus folgenden Gründen nicht umsetzbar:
In diesem Jahr wurde von der Polizei über die Verkehrslenkung Berlin darauf bestanden, dass zur Sicherung der Strecke nicht nur Zäune aufgebaut werden müssen, sondern auch Hochborde aus Beton. Diese Auflage hat mit der Sicherheit aller Läuferinnen und Läufer und der Besucherinnen und Besucher zu tun. Allerdings sind diese Auflagen mit erheblichen Kosten (ca. 25.000 Euro) verbunden.
Diese Kosten sind für uns nicht finanzierbar und auch nicht aufzubringen.
Die Suche nach einer alternativen Laufstrecke mit Start hinter den Gropiuspassagen hat sich als nicht geeignet und nicht barrierefrei herausgestellt.
Um den immer wiederkehrenden Problemen bei der Streckenbeantragung vorzubeugen, streben wir künftig eine alternative Strecke an.
Wir versuchen noch in diesem Jahr (23.09.2018) an anderer Stelle in Neukölln einen Lauf zu organisieren und würden uns sehr freuen, wenn Sie dann wieder dabei wären.
Wir bedauern die kurzfristige Absage und hoffen auf Ihr Verständnis und würden uns freuen, Sie beim nächsten Lauf wieder dabeizuhaben.

Mit freundlichen Grüßen
Projektgruppe Gropius Lauf

33. Haspa Marathon Hamburg am 29.04.2018

Zu Gast beim schönsten deutschen Frühjahrs-Klassiker

Schöne Tage in Hamburg

Am 27.04 (Freitag) ging es nach der Arbeit um 15.26 Uhr mit dem ICE nach Hamburg. Nach einer zweistündigen Fahrt erreichten wir den Hamburger Hauptbahnhof und 20 Minuten später waren wir schon in unserem Hotel Mercure Hamburg City. Anschließend verbrachten wir eine halbe Stunde auf der Marathonmesse auf dem Messegelände und um 20.00 Uhr “dinnierten” die beiden Berliner in der Nähe vom Gänsemarkt bei Nudeln, Salat und Alsterwasser.

 

Samstag früh um 7.30 Uhr bin ich dann locker noch 25 Minuten im 6er Tempo gejoggt und am Vormittag bei Temperaturen um 18 Grad und viel Sonnenschein unternahmen wir eine sehr schöne, 90 Minuten andauernde, “Schiffsfahrt” und darauf ging es ins Hamburg Dungeon. Nachmittags trafen wir dann meinen Laufpartner Daniel und seine Familie, abends nach einem leckeren Abendessen entspannten wir im schönen Hotel und gegen 22.00 Uhr schlief ich ein.

Der Wettkampftag:     

Vor dem Lauf im Startbereich

Früh um 5.35 Uhr klingelte der Wecker und um 7.11 Uhr brachte mich die S-Bahn vom Bahnhof Hammerbrock (City Süd) und die U-Bahn (vom Hauptbahnhof) , mit tausenden anderen Laufwilligen, innerhalb von 25 Minuten zum Messegelände. Um 8.10 Uhr stellte ich mich in den Startblock und bekam noch von meinem Trainingspartner Michael Kautz aufmunternde Worte mit auf die Strecke. Danke Michael für diese Aktion. Pünktlich um 8.30 Uhr erfolgte der Start zum Halbmarathon, welcher erstmalig beim Hamburg Marathon ausgetragen worden ist. Innerhalb von wenigen Wochen war im Herbst 2017 dieser Wettbewerb mit 3.333 Teilnehmern ausgebucht. Durch Umbuchungen (vom Marathon auf den Halben)auf der Marathonmesse stieg die Teilnehmerzahlauf 4.300 Teilnehmer. Leider waren nur bei 5,10,15 und 20 km Kilometerschilder für diesem Laufwettbewerb vom Veranstalter aufgebaut, so dass meine Garmin-Laufuhr mir die “Kilometer ausspucken” musste.

Meine 5 km Abschnitte:  23:36 Minuten, 23:30 Minuten (10 km in 47:06 Minuten), 23:52 Minuten (15 km in 1:10:58 h). Es lief alles auf eine Laufzeit von 1:38 h hinaus, bis…….

Bei km 10

Bereits kurz nach Kilometer 14 merkte ich ein Brennen unter der Fußsohle, welches  sich dann innerhalb von wenigen hundert Metern in einen “nassen Schmerz” umwandelte und mich sehr unrund weiterlaufen ließ. Kurz nach der Kilometermarke 15 durchzogen ekelige Schmerzen meinen Fuß und Körper, so dass ich eine Gehpause einlegen musste.

 

 

Zum Glück war gut 100 Meter weiter eine Erste Hilfe Station zu finden, welche ich dann aufsuchen konnte. Die Fußsohle hat sich sehr stark durch eine  große Wasserblase (war größtenteils schon offen) entzündet, die Wunde wurde von den sehr freundlichen Erste Hilfe Helfern desinfiziert und mit einem großen Pflaster versehen.

 

Zufrieden im Ziel

Dann konnte ich die letzten Kilometer in Angriff nehmen. So erreichte ich erst die Kilometermarke 20 nach 1:38:58 h(Km 15-20: 28:00 Minuten). Zufrieden finishte ich anschließend in 1:44:06 h als Gesamt 377- Männer Platz 327, AK M50 Platz 36 (von 4.300 Teilnehmern).

Beim “After Run Büffet” stärkte ich mich ein wenig, bevor es dann umgezogen in Richtung Hotel zurück ging. Dort wurde ausgiebig geduscht und im NDR der Zieleinlauf der Weltklasse-Athleten verfolgt. Anschließend ging es mit der S-Bahn zum Kilometerpunkt 41, wo ich noch meine Trainingspartner Michael und Daniel lautstark anfeuerte. Herzlichen Glückwunsch zu euren beiden Laufleistungen.

 

Mein Zieleinlauf:

 

Um 16.36 Uhr brachte uns der ICE wieder zurück nach Berlin-Südkreuz. Während der zweistündigen Fahrt war ich fleißig und habe diesen Erlebnisbericht vom 33. Haspa Marathon Hamburg geschrieben.

Nun zu den Weltklasse-Athleten und zu Sonstigem:  

Hamburg war mal wieder eine Reise wert

Halbmarathon: Beim erstmals ausgetragenen Halbmarathon setzte sich bei den Männern der Grieche Panagiotis Karaiskos in 66:53 Minuten durch. Bei den Frauen feierte Sabrina Mockenhaupt (LT Haspa Marathon Hamburg) als Siegerin ein Comeback in 1:15:12 Stunden. „Ich hatte nach nur acht Wochen Training Respekt vor dieser Strecke“, sagte Sabrina Mockenhaupt anschließend im NDR-Interview. „Dafür geht diese Zeit in Ordnung.“ Für die EM in Berlin will sie sich über 10.000 Meter qualifizieren.

Bin für 2019 schon angemeldet

Marathon: Äthiopische Läufer haben den Haspa Marathon Hamburg dominiert und im Männerrennen gleich die ersten drei Plätze belegt: Solomon Deksisa gewann in starken 2:06:34 Stunden vor dem Marathon-Debütanten Tadu Abate, der nach 2:06:54 im Ziel war. Den äthiopischen Triumph komplettierte Ayele Abshero als Dritter mit 2:07:19. Hinter Solomon Yego (Kenia/2:07:37) wurde der Marathon-Olympiasieger von London 2012, Stephen Kiprotich (Uganda) Fünfter in 2:07:57.

Michael bei km 41

Mitfavorit Emmanuel Mutai wurde Neunter in einer 2:11er Zeit. Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) kam erstmals seit Olympia in Rio 2016 wieder ins Ziel eines Marathons. Er unterbot mit 2:13:39 Stunden die Einzel-Norm für die Europameisterschaften in Berlin im August und belegte einen starken elften Platz in dem Topfeld. Schnellste Frau war die aus Äthiopien stammende und für den Bahrain startende Shitaye Eshete, die in 2:24:51 Stunden gewann. Zweite wurde Birke Debele (Äthiopien) in 2:25:28, Rang drei belegte die Debütantin Mimi Belete (Bahrain) mit 2:26:06.

Mein Laufpartner Daniel bei km 41

Mit den Rahmenwettbewerben, verzeichneten die Veranstalter für den 33. Haspa Marathon Hamburg eine Meldezahl von 33.183 Athleten. 14.250 von ihnen starten über die 42,195 km beim größten deutschen Frühjahrs-Marathon. 700.000 Menschen feuerten die Teilnehmer lt. der Hamburger Polizei an.

 

 

Wetter: Temperaturen zu den beiden Startzeiten um 8.30 und 9.30 Uhr bei praller Sonneneinstrahlung: 13 bzw. 14 Grad. Um 10.00 Uhr waren es 17 Grad ,um 12.00 Uhr 18 Grad und die Masse der Marathonläufer kam ebenfalls gegen 13.00 Uhr bei 18 Grad ins Ziel. Die Sonne schien bis gegen 13.15 Uhr in voller Kraft , dann bewölkte sich der Himmel.

 

 

 

Update vom 04.05.2018:

Die neuerliche Tendenz, dass immer mehr Marathonläufer zu ihrem Rennen gar nicht mehr antreten, fand auch in Hamburg seine Entsprechung. Rund 3000 Startnummern wurden nicht abgeholt, womit die Finisherzahl im Hauptrennen knapp unter die Marke von 10.000 Läufern fiel, obwohl rund 900 Starter am Wochenende die Möglichkeit einer Ummeldung genutzt hatten. Somit stieg der Anzahl der Halbmarathonteilnehmer auf 4.300. Wir können wohl nicht mehr von einer Ausfallquote von 17 bis 20 Prozent ausgehen wie in der Vergangenheit, kommentierten sinngemäß die Organisatoren des Haspa Marathons diese Tendenz, sondern müssen 25 bis 27 Prozent in Anschlag bringen.

Die alten Werte seien wohl in Zukunft mehr dem Halbmarathon zuzuordnen.

Am 28.April 2019 findet übrigens der 33. Haspa Marathon Hamburg statt. Ich habe mich dafür bereits angemeldet.

 

 

Bisherige Teilnahmen beim Hamburg Marathon: 1997:3:24:51 h-1999: 3:11:51 h-2005: zwei Tage vor dem Marathonlauf Krankheitsbedingt abgesagt-2006 3:13:13 h

Weitere Läufe in Hamburg: 22.06.2002: Hamburger Halbmarathon: 1:25:38 h, 01.09.2002: 10 km Alsterlauf: 38:24 min., 24.06.2007: Hella Halbmarathon:1:29:33 h, 29.06.2008: Hella Halbmarathon: 1:32:13 h

Was kommt nach meinem Frühjahrs-Highlight? (Update: 08.05.2018)

Einen Tag nach dem Lauf in Hamburg stand eine Kiefern-Operation, sowie in der gleichen Woche ein ärztliches Check-Up beim Urologen an. In der Folgewoche ließ ich mir ein immer wieder entzündetes Muttermal an der Wade operativ entfernen. Nach der von den Ärzten verordneten Sportpause steige ich dann ab dem 14.05.2018 ins Sommer/Herbst-Training ein. Eine Leistungsdiagnostik am 23.5. bestimmt anschließend das nachfolgende Training.

 

Nächsten Wettkämpfe:

  • 27.05. BBM Langstaffeln 3x 1000 Meter
  • 03.06. 15. Pro Potsdam Schlösserlauf (10km)
  • 16.06. 5k in San Francisco (USA)
  • 30.06.12. Albert-Wuthe-Lauf in Trebbin (10 km)
  • 01.07. Gropius Lauf (10 km)- fällt leider aus
  • 15.07. Havellauf (14 km)
  • 09.09. Wolfsburg Marathon (Halbmarathon)
  • 14.10. Great 10k Berlin

Haspa Marathon Hamburg 2018- Vorbereitung beendet

Hamburg 2007

Insgesamt haben sich 14.250 Marathonis, 3.333 Halbmarathonis und 6.500 Staffelläufer/innen für den Haspa Marathon Hamburg 2018 angemeldet, u.a. mein Trainingspartner Daniel, mein Vereinskamerad Michael und ich. Das Elitefeld des Haspa Marathon Hamburg ist nunmehr vorläufig komplett. Besonderes Augenmerk liegt auf dem nunmehr als Top-Favorit geltenden Kenianer Emmanuel Mutai, der mit einer persönlichen Marathon-Bestzeit von 2:03:13 Std. nicht nur die viertschnellste Marathonzeit aller Zeiten verzeichnet, sondern auch der bislang schnellste Marathonläufer überhaupt ist, der in Hamburg an den Start geht.

 

Hamburg 2008 kurz vor dem Ziel

Bereits vor kurzem veröffentlicht sind die Zusagen der Top-Athleten Sammy Kitwara (KEN) und Stephen Kiptrotich (UGA), desgleichen kehrt der für Bahrain startende Hamburg-Sieger von 2014, Shumi Dechasa zurück in die Hansestadt. Ebenfalls Erfahrung mit dem Hamburger Marathonkurs bringt der Kenianer Stephen Chebogut mit, der hier im Jahr 2015 als Dritter über die Ziellinie lief. Während ich diese Zeilen schreibe, sehe ich nebenbei die beiden Marathonläufe in Wien und London auf dem PC (Livestream).

Meine Halbmarathonvorbereitung ist abgeschlossen:

Hamburg 1999

Seit Ende Oktober 2017 lief die Vorbereitung auf diesen Lauf in Hamburg. Drei Wettkämpfe absovierte ich in diesem Zeitraum und 27 lange Einheiten zwischen 15 und 30 km. Drei Wochen konnte ich wegen einem Infekt nicht trainieren. Vier Laufeinheiten und ein Mal Krafttraining in der Woche standen auf dem Programm.

 

Hamburg Marathon 2006

Drei Wochen vor dem Frühjahrs-Highlight absolvierte ich mit 83 km die umfangreichste Woche, ansonsten lief ich im Durchschnitt einen wöchentlichen Laufumfang von 59 Kilometern. Wiedereinmal sind meine Hals-und Zwerchfellmuskelatur total verspannt und beeinträchtigten mich beim Training und im alltäglichem Leben. Das Gewicht habe ich von fast 80 kg zu Weihnachten auf nunmehr 76,0 kg reduziert. Auf Grund der Trainingsdaten und Wettkampfergebnisse kann und will ich eine SUB 1:40 h laufen. Drei lockere Laufeinheiten zwischen 30 und 45 Minuten und eine Behandlung des Zwerchfells stehen noch vor meinem Laufhighlight an.

15. Glashüttelauf am 15.04.2018

mit Daniel in Glashütte

Auf den Glashütter Volkslauf (Energie- Cup Teltow- Fläming) mit seiner anspruchsvollen Streckenführung vom Museumsdorf Baruther Glashütte durch die Nachbardörfer Radeland, Klein- Ziescht und Klasdorf begaben sich  200 Läuferinnen und Läufern. Bei Temperaturen zur Startzeit um 10.30 Uhr von 16 Grad und wolkenfreien Himmel, mit viel Sonne, ging ich mit meinem Trainingspartner Daniel an den Start.

 

kurz nach dem Startschuß

Die anspruchsvollen Wegeverhältnisse in und um Glashütte waren eine Herausforderung für die Sportlerinnen und Sportler aus fünf Bundesländern. Mit Roman Wagner (Citylauf-Verein Dresden/mehrfacher Medailliengewinner bei deutschen Seniorenmeisterschaften und Landesmeister im 10km-Straßenlauf 2018 in der M35 in 34:32 Minuten) und Carolin Mattern (OSC Berlin/Teilnehmerin an den Deutschen Bahnmeisterschaften 2016 und 2017 über 5000 Metern (16:40,44 Minuten) waren zwei überregional bekannte und erfolgreiche Teilnehmer am Start.

 

die Laufstrecken

Über die 8,9 km gewannen die beiden Favoriten dann auch in 29:51 Minuten bzw. 32:13 Minuten, starker Gesamt Fünfter wurde Winfried Schumann (TUS Neukölln/M50) in sehr guten 34:32 Minuten. Über die Halbmarathondistanz war Daniel Schröder (SC Trebbin) in 1:18:11 h der Schnellste. Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und im Ziel gab es sehr viel selbst gebackenen Kuchen für die 200 Teilnehmer.

In der RBB Sendung “Brandenburg Aktuell” gab es vom Lauf sogar einen 3 Minuten andauernden Bericht, dort konnte man mich auch 2 x sehen.

Pressemitteilung zum Lauf: „Auf den Strecken Halbmarathon, 8,6 (Anmerkung von mir: Wie im Streckenplan aufgeführt und durch GPS bestätigt war die Strecke 8,9 km, um genau zu sein 8,935 km) und 2,5-Kilometer geht es durch das frühlingshafte Urstromtal“, erklärt Georg Goes vom Museumsverein. Der Lauf ist Teil des Energie-Cups Teltow-Fläming. Die Strecke führt vom Museumsdorf über Klein-Ziescht und Klasdorf durch ein landschaftlich schönes Gebiet im Baruther Urstromtal. Seit 2013 bezieht die erste Runde des Halbmarathon auch das Dorf Radeland mit ein und macht die glaziale Prägung des Gebietes deutlich.
Die Beläge wechseln zwischen Asphalt, Cross und Plattenwegen. In Klasdorf, Klein-Ziescht sowie im Denkmalort – Radeland geplant – gibt es Verpflegungspunkte und Musik. Die Begleiter der Sportler können während und nach der Veranstaltung ihren persönlichen sportlichen Helden im Museum selbst einen Kugel-Pokal aus Glas blasen.

 

Daniel kurz vor dem Ziel

Mein Laufpartner und ich liefen 9 Tage vor diesem Wettkampf über 30 km im Training (ich absolvierte in dieser genannten Woche mit 83 Laufkilometern die mit Abstand umfangreichste Trainingswoche in der Vorbereitung auf den Lauf am 29.04 in Hamburg) und Daniel traute ich trotz der anspruchsvollen Laufstrecke eine gute Zeit für ihn zu. In starken 1:50:36 h wurde er Gesamt 17. Für den Hamburg Marathon ist er sehr gut vorbereitet.

 

Wenige Meter vor dem Ziel

Nach der 83er Woche lief ich in den Tagen vor dem 8,9 km langen Wettkampf nur 30-45 Minuten im Training und ging fast ausgeruht an den Start. Den ersten Streckenabschnitt (2 km) auf der Straße Richtung Radeland lief ich konstant mit 4:16 und 4:16 Minuten (8:32 Minuten für die 2 km) und auf dem weiteren 2 km langen Waldbodenabschnitt verlor ich dann etliche Sekunden (4:39 und 4:41).

 

Zufrieden im Ziel

In Klein- Ziescht konnte man dann auf der asphaltierten Straße laufen, wo ich die 5 km Marke in 22:22 Minuten durchlief. Es folgten dann noch eine längere Kopfsteinpflasterpassage, bevor es wieder 2,9 km über “Stock & Stein” im Wald Richtung Ziel ging. Zufrieden erreichte ich als Gesamt 16 und Zweiter in der M50 in 40:13 Minuten das Ziel. Nach dem Duschen, einem leckeren Eisgenuß im Museumsdorf und entspannen in der Sonne ging es dann wieder 65 km zurück nach Berlin.

Fotos: Claudia Woiczik

 

Update:

http://www.glashuettelauf.de/

Vermischtes
Bericht eines Läufers
Lauffreund Andrej Woiczik hat einen authentischen Bericht über den 15. Glashüttelauf ins Netz gestellt. Vielen Dank nach Berlin!

Veröffentlicht am 16.04.2018

Es freut mich, dass der Bericht so gut angekommen ist. Ist ja auch eine sehr schöne Laufveranstaltung.

 

Training ist wie eine Achterbahnfahrt

Kurzmitteilung

Training ist wie eine Achterbahnfahrt

Training in Rust

In der neuen Lebensabschnitts-Dekade läuft das Training wieder wie eine Achterbahnfahrt. Während der Osterfeiertage verbrachte ich vier tolle Tage im badischen Rust und absolvierte drei Trainingseinheiten (20 x 30 Sekunden im 3:35-3:50er Tempo, 13 km ruhiger DL (5:45er Schnitt) und 11 km DL mit 3 km im geplanten HM-Tempo). Diese Trainingseinheiten waren der Beginn für die “heiße” Trainingsphase für den Hamburger Halbmarathon am 29.04.2018. Am nach österlichen Dienstag liefen wir in der PSV-Trainingsgruppe einen Vorbereitungslauf über 5,85 km, welchen ich in 26:07 Minuten einigermaßen zufrieden beendete. Nun stehen in dieser Woche noch ruhigere, aber viel längere Einheiten (u.a. 3 Stundenlauf mit Trainingspartner Daniel) auf dem Programm.

 

Früh am Morgen auf dem Europa Park Areal gelaufen

Die umfangsreichste Woche der Vorbereitung soll es werden. Täglich “quälen” mich aber die Zipperlein wie verspanntes Zwerchfell, verspannte Hüftbeuger und drei Kilo zuviel auf den Rippen (eher am Bauch). Aber die durchschnittlich vier Laufeinheiten in der Woche, mit 50-60 km, werden hoffentlich reichen um in Hamburg in unter 100 Minuten zufrieden ins Ziel zu kommen. Der derzeitige Trainingszustand und die erzielten Trainingsergebnisse deuten auf die Erreichung dieses “Ziels” hin. Vor einem Jahr trainierte ich einiges mehr, hatte auf Grund der Leistungsdiagnostik die aussichtsreiche Möglichkeit um 1:32h bei der DM in Hannover ins Ziel zu kommen und dann bekam ich kurz vor dem Wettkampf muskuläre Probleme und erreichte nicht glücklich in 1:40h das Ziel am Rathaus Hannover.

 

Meisterhafter Saisoneinstieg beim XXXVIII. Internationaler 100-km-Lauf von Grünheide/Störitz – 4. Störitzseelauf

PSV Ü50 Dreamteam

Am Samstag, 24.März 2018, ging es im Objekt Störitzland/Internationales Kinder-,Jugend-und Familiencamp am Störitzsee (Gemeinde Grünheide) wieder rund. Bei Temperaturen zwischen 3 und 5 Grad gingen über 400 Teilnehmer (darunter 173 Läufer/innen der 10 km Landesmeisterschaften) und bewölktem Himmel auf den abwechslungsreichen 5 km-Rundkurs (mit DLV-Streckenzertifikat) ohne wesentliche Höhenunterschiede. Die Strecke befand sich zu großen Teilen im Wald.Belag: ca.. 1/4 Forstwege und befestigte Wege; ca. 3/4 Asphalt. Leider waren die Abschnitte im Wald sehr moorastig. Im Vorfeld hatten in der M50/M55 neben den zahlreichen Einzelstartern auch fünf Dreier-Teams für die Meisterschaften gemeldet.

Der Veranstalter TLV Rangsdorf, BSBV 91 mit Unterstützung der Gemeinde Grünheide (Mark) und Berliner Leichtathleten konnte zahlreiche deutsche Topläufer an den Störitzsee locken. So waren u.a. der aktuelle deutsche Halbmarathonmeister  Philipp BAAR von der ART Düsseldorf (64:57 min.) und Stefan HENDTKE vom SC Potsdam (PB:29:44 min.) am Start.

Ein toller Erfolg

Trotz der nicht optimalen Laufstrecke für Meisterschaften siegte Philipp BAAR von der ART Düsseldorf in 30:19 min. und wurde Meister vor Stefan Hendtke, welcher 14 Sekunden später ins Ziel kam.Landesmeisterin wurde Leandra LORENZ (RSV Eintracht Berlin) in 37:55 Minuten.

 

 

Erfolgreiche PSVer

Eine sehr enge Entscheidung gab es in der AK M50. Während Rainer Braun vom SCC souverän in sehr guten 35:44 Minuten gewann, lagen zwischen Zweitplatzierten  Dr. Oliver MUTH (38:46 min.) und als Fünfter Winfried Schumann nur 18 Sekunden. Unser Team-Mitglied Stefan ALBERTI lief mit erstklassigen 38:54 Minuten nur um 4 Sekunden an einer Medaillie vorbei. Aber im Team holten wir uns eine tolle Bronzemedaillie.

Was für ein unglaublicher Erfolg für unsere Laufgruppe.

Unser Erfolg

Mein Rennen:
Auf Grund der Trainingswerte und meinen festen Oberschenkelmuskeln (Hüftbeuger taten auch weh) war für mich eine Zeit um 45 Minuten reel. Ich stelle mich im Startblock mittig an und überquerte ca. 10-12 Sekunden hinter der Spitze die Startlinie. 4:23,4:24,4:33 (im moorastigen Geläuf/13:10 min. bei km 3). Die erste Runde durchlief ich in 22:45 Minuten und kam zufrieden in 45:43 Minuten (auf meiner Uhr-netto) und 45:56 min. (Brutto) ins Ziel. Das reichte zum 9.Platz in der M50 und halt mich tollen 3.Platz im Team.
Ohne zweimaliges Krafttraining und für mich hohen Trainingumfang von 60 km in der Woche werde ich die kommenden Wettkämpfe bestreiten und schneller laufen als heute. Der Saisonstart war für mich sehr erfolgreich. Ich freue mich und bin happy.

Zoo Leipzig, ITB und was sonst so läuft?

Der Koala im Zoo Leipzig

Für eine Reportage für Freizeitpark-Welt.de ging es zwei Tage ins klirrende Leipzig. Trotz Minus 12 Grad hatten wir unseren Spaß und genossen sehr schöne Stunden im Zoo Leipzig. Die entsprechenden Reportage aus dem Zoo Leipzig findet man hier:

 

 

https://www.freizeitpark-welt.de/zoo/zoo_leipzig/zoo_leipzig_start.php?id=2&nid=3264

 

Mit Batman auf der ITB

Nach meiner Arbeit ging es dann ein paar Tage später zur weltgrößten Reisemesse (ITB) in die Berliner Messehallen. Von 14.45 – 18.00 Uhr war ich am Mittwoch und Donnerstag vor Ort und mit der Familie am Sonntag ganztägig. Drei Berichte für das größte deutschsprachige Online-Freizeitpark-Magazin kamen dabei heraus.

 

Vor 21 Jahren beim Hamburg Marathon

“Aller Anfang ist schwer”

Am kommenden Samstag werde ich 50 Jahre “jung“, da ist die Regeneration nach den Trainingseinheiten sehr wichtig, besonders nach den fast drei Wochen Trainingspause nach dem Infekt, ist der Körper noch nicht in Höchstform. In den letzten 10 Tagen absolvierte ich in drei Koppeltraining-Einheiten (25-35 km auf dem Heimtrainer und dazu 5-8 km auf dem Laufband). Dazu fünf normale Laufeinheiten (2 x Tempotraining (u.a. 4 x 1km in 4:30,4:20,4:15,4:05 min.) , 2 x normale Dauerläufe (im 5:30er Schnitt) und eine lange Einheit über 22 km- da aber merkte ich, dass ich nach der Pause noch nicht so fit bin), außerdem zwei Kräftigungseinheiten standen auf dem Programm. Mein Trainer Christian Schieber hat wieder einen interessanten Trainingsplan für mich erstellt.

 

Saisoneinstieg verschoben

Kurzmitteilung

Auf Grund eines länger anhaltenden Infekts und nachfolgender “Russenpeitsche” mit Temperaturen bis zu minus 20 Grad, muss ich meinen für den 04.03. geplanten Saisoneinstieg verschieben. Die letzte “normale” Trainingseinheit resultiert vom 13.02., nun muss ich erst einmal vollständig gesund werden und dann vernünftig ab der kommenden Woche trainieren, bevor man an Wettkämpfe denken sollte.

Update v.01.03.:

Ab Samstag steige ich wieder ins Training ein.

Langsam ist mir wieder richtig zum Lachen zu Mute, weil ich wieder das machen kann, was ich sooo sehr liebe und fast 3 Wochen nicht durfte…Laufen und Ziele im Kopf zu haben. Und ich freue mich auf mein erstes großes Ziel in diesem Jahr, den Halbmarathon beim Haspa Marathon Hamburg. Danke für Eure Genesungswünsche.

 

2.Lehmeyers Silvesterlauf am 31.12.2017

Über die Viertelmarathondistanz ging es am 31.12.2017 um 11.00 Uhr bei regnerischem Wetter und Temperaturen zwischen 8 und 10 Grad rund um den Stadtnaturpark und die Marienfelder Feldmark. Die Lehmeyers hatten einen sehr schönen Jahresabschlusslauf für unsere 18 köpfige Trainingsgruppe (davon waren 10 Trainingsgruppenmitglieder am Start) organisiert und bewirteten uns nach dem Lauf mit einem tollen Silvesterfrühstück.

 

Seit dem 18.11. lief ich bis zum Jahresende mit meinem Trainingspartner Daniel 11 lange Einheiten über 90 Minuten. Meistens liefen unsere 16-20 km mit einigen knackigen Anstiegen am Dörferblick oder über die Rudower Höhen.

 

Früh morgens gegen 8.00 Uhr gingen die langen Einheiten, an den Wochenenden, los und ab und zu konnte man solch tolle Bilder erblicken. Insgesamt lief ich im Jahr 2017 knappe 2700 Laufkilometer (wenigsten Laufkilometer seit 2011). Auf ein gesundes und lauffreudiges 2018.

Road to Hamburg & Wolfsburg

Wiedereinstieg ins Training

Nach drei Wochen Regeneration ohne jegliches Lauftraining und Gewichtszunahme von 73 auf 76 kg stieg ich Ende Oktober 2017 in Walsrode und Rust wieder ins normale Training mit 4 Laufeinheiten pro Woche (Grundlagenausdauertraining) ein. Dienstags und gelegentlich am Freitag trainiere ich wieder regelmäßig mit meiner Polizei SV Trainingsgruppe und am Wochenende laufe ich mit meinem Trainingspartner Daniel eine längere Einheit. Zusätzlich steht 1-2 x in der Woche ein Kräftigungsprogramm auf dem Trainingsplan bzw. nach einigen Jahren wieder seit Anfang Dezember 1 x in der Woche intensives Athletttraining. Erstmalig seit März 2017 trainiere ich wieder gemäß eines Trainingsplan meines Trainers. Die Experimente ohne Plan zu trainieren haben bei mir nicht den gewünschten Effekt erzielt.

 

Auch in Rust trainiert

Auf Grund zahlreicher Verletzungen von Anfang April bis Mitte Juli konnte ich zeitweise nicht trainieren und konnte daher auch an etlichen geplanten Laufwettkämpfen im Jahr 2017 nicht teilnehmen. 2018 starte ich dann erstmalig in der M 50 und hoffe mit einem geänderten Training inkl. Athlettraining, Akupunktur usw. wieder mal fitter zu sein. Jetzt heißt es das “Weihnachtsgewicht” los zu werden (4 kg mehr als Anfang Oktober) und weiterhin so zu trainieren wie bislang (seit Trainingseinstieg Ende Oktober).

Zum Saisonabschluss Gesamt Zweiter

39.Berliner 1/4 und 1/2 Marathonlauf für Teams und Einzelläufer- Lauf um den Britzer Garten- von der LC Stolpertruppe am 19.11.2017

105 Einzelstarter & 40 Mannschaften (mit 4 bzw. 5 Starter) fanden sich zum traditionellen Lauf um den Britzer Garten ein. Bei Temperaturen um 4 Grad wehte ein kräftiger Wind und verlangte einiges den Teilnehmern ab. Im Vorfeld war eigentlich geplant, dass wir vom Polizei SV drei Mannschaften an den Start bringen wollten. Eine “Top-Manschaft” mit Viktoria, Emilia (aktuelle deutsche Meisterin über 20 km Gehen und EM U23 Sechste) und Clarissa Lehmeyer, sowie unserem schnellen Österreicher Christoph Schügerle, sowie eine flotte Frauen-Mannschaft und ein Männer-Team. Doch nach und nach sagten leider etliche Athleten(innen) ab, so dass schließlich und endlich eine Frauen-Mannschaft und ein Ü200-Männerteam mit mir an den Start gingen. Clarissa Lehmeyer lief im Einzel über die Viertelmarathon-Strecke und kam ,nach dem männlichen Gesamtsieger, knapp dahinter als Siegerin der Frauen in 42:51 Minuten ins Ziel.

Unsere Frauenmannschaft landete in 56:31 Minuten auf einem tollen zweiten Platz.

In der Besetzung Schügerl, Köhnke, Riedel und Woiczik liefen wir als ” PSV -Ü200- die ersten 5 km in 22:56 Minuten an, doch dann mussten Willi & Stefan den flotten Anfangstempo ein wenig Tribut zollen und bevor es ins Stadion ging, erreichten wir in 46:50 Minuten die 10 km-Marke. Mit einer Endzeit von 49:50,9 Minuten (genaue Streckenlänge betrug 10,65 km) wurden wir zweit schnellstes Team an diesem Tag und waren damit sehr zufrieden.

Ein sehr schöner Saisonabschluss für unsere Trainingsgruppe.

Trotz dem kürzlich erst vollzogenen Trainingseinstieg war ich mit meiner Laufleistung sehr zufrieden. Es lief sehr locker und ich hätte sicher noch gut 2 Minuten schneller laufen können.