Sporthilfe hautnah-Laufen am 06.08.2019

Bei der Veranstaltung „Sporthilfe hautnah“ handelte es sich um eine Veranstaltung der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Otto-Fleck-Schneise 8, 60825 Frankfurt um Einblicke in solche Sportarten zu gewähren, deren Athleten durch die Sporthilfe gefördert werden. Bei dieser Veranstaltung stand die Sportart „Laufen“ im Mittelpunkt.

 

40 Laufinteressierte im Alter von 20- 60 Jahre konnten am 06.08.2019 im Berliner Mommensenstadion mit drei deutschen Spitzenläuferinnen trainieren und anschließend zusammen Dehn-Stabi-und Kräftigungsübungen machen.

Start zum 6km Lauf beim Sporthilfe Hautnah Event mit Lisa Hahner im Mommsenstadion am 05.08.2019 in Berlin Copyright: Deutsche Sporthilfe

Die mehrfache Ruder Olympiasiegerin Katrin Boron und Lauftrainer Dieter Hogen standen neben den netten drei Läuferinnen Caterina Granz, Diana Sujew und Lisa Hahner nach dem Training in einer Talkrunde Rede und Antwort. Des Weiteren wurde man sehr gut bei diesem Event mit Getränken & Essen versorgt. Drei Stunden dauerte diese sehr interessante Veranstaltung.

 

Catherina Granz (2.v.l) und Lisa Hahner (5.v.l) fŸhren Feld an im 6km Lauf beim Sporthilfe Hautnah Event im Mommsenstadion am 05.08.2019 in Berlin

Seit drei Wochen befinde ich mich in der Vorbereitung auf den Dresden Marathon am 27.10.2019, dort laufe ich den Halbmarathon. Das Gewicht habe ich schon von 82 kg auf 78 kg reduziert, laufe jetzt 4-5 x in der Woche und  mache 2-3 x in der Woche  Dehn-Stabi-und Kräftigungsübungen. Ab und zu geht es noch auf das Rad.

 

 

Stabilisations- und Koordinationstraining beim Sporthilfe Hautnah Event mit Lisa Hahner im Mommsenstadion am 05.08.2019 in Berlin

“Finde den sehr elegant wirkenden Woiczik”.

 

 

 

 

 

 

 

Lausitzer Seenlauf 100 vom 12-14.07.2019

Der 14.Lausitzer Seenlauf ,mit 31 Strecken in den Sportarten Laufen, Radfahren, Schwimmen, Walken (Gehen), Wandern, Skaten und Run & Bike fand vom 12-14.07.2019 in Großräschen statt. Über 3000 Teilnehmer sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord. Von Sonne, Regen, Hagel und Temperaturen von 15-23 Grad war alles vertreten.

Wir reisten bereits nach Arbeitsende am Freitag an, mit 1 Stunde Stau auf der A13 Richtung Dresden, übernachten im sehr schönen Strandhotel Senftenberg und am Samstag lief ich noch einen Streckenabschnitt vom “Lauf um den Senftenberger See”. Nach einem leckeren Frühstück fuhren wir 15 Kilometer zum “Startnummer abholen”, sahen uns die “Krabat-Mühle” an und gingen ausgiebig am Senftenberger See spazieren. Am Nachmittag ging es noch in den Tierpark Senftenberg und in ein tolles Museum. Mit einem leckeren Cocktail ließen wir am Abend den Tag angemessen ausklingen.

 

Kurz vor dem 10er Start

Um 9.00 Uhr erfolgte der Startschuss für die 5 und 10 Kilometer Läufer und Walker (Geher). 800 Beine wirbelten bei Temperaturen um 18 Grad und meist bedecktem Himmel (auf meinem letzten Kilometer regnete es leicht) über die Strecke. Auf Grund des wenigen Trainings, 5 Kilo Übergewicht und einigen Zipperlein wollte ich im 4:30er Tempo zufrieden über die Laufstrecke kommen.

Mein Rennen:  

Mit der Masse ließ ich mich über den ersten Kilometer treiben und überquerte die 1 km Markierung in 4:21 Minuten, ein bisschen zu flott für meinen Trainingszustand. Danach passierte ich Kilometer 2 nach 8:51 Minuten, es lief gut und erfreulicherweise im konstanten Tempo erreichte ich den dritten Kilometer nach 13:25 Minuten.

 

Sehr zufrieden im Ziel

Nach dem sich zwischenzeitlich die 5 Kilometer Läufer (innen) von uns verabschiedet hatten, ging es für die 10 Km Teilnehmer Richtung Wendemarke weiter. Doch dann der Schreck, hier stimmte etwas nicht. Korrespondierte bis dahin mein Garmin GPS mit den Kilometer-Marken des Veranstalters, änderte es sich nach dem 4 Kilometer. In 17:59 Minuten lag ich bei 4 km noch genau in meinem gewünschten Tempo. Meine Garmin-Uhr “piepte” bei Kilometer 5 und zeigte mir eine Zeit von 22:26 Minuten an. Doch zum Wendepunkt gelang ich erst fast 50 Sekunden später. 5,2 Kilometer zeigte dort mein GPS. Egal, ich überholte Läufer um Läufer und das Tempo lag bis zum letzten Kilometer im Bereich 4:32 Minuten.

Kurz vor Kilometer 9 (bei Kilometer 9 ging ich in 40:35 Minuten durch)überholte ich dann noch die spätere zweitschnellste 10 Km Läuferin Yvonne Poppe aus Cottbus. Bei Kilometer 10 zeigte meine Laufuhr eine Zeit von 44:59 Minuten an. Schade, dass die Strecke tatsächlich 10,4 Kilometer lang war und ich offiziell in 46:26,18 Minuten gewertet worden bin.

 

Das etwas an der Streckenlänge nicht stimmen kann, zeigen die diesjährigen Siegerzeiten (Jonas Koch in 36:15 Minuten und Ulrike Schwalbe in 41:06 Minuten) deutlich. Selten zuvor waren diese so “langsam” wie dieses Mal. Ich entspannte mich nach dem Lauf und mittags ging es dann ohne Staus in 96 Minuten zurück nach Berlin-Lichtenrade.

Fazit:

Sportlich bin ich mit meinem Lauf sehr zufrieden. Gesamt 15 von 272 Teilnehmern über 10 Kilometer und Zweiter in der M50 sind für mich eine tolle Platzierung. Die Veranstaltung war, bis auf die tatsächlich längere Strecke über 10 km, sehr gut organisiert. Der aus dem DDR-Fernsehen bekannte “Adi” führte durch die Laufveranstaltung und es war schön, dass die Zielverpflegung reichhaltig war, man in der Sporthalle am Veranstaltungsgelände duschen konnte und der Veranstalter, welcher auch den Spreewald Marathon durchführt, eine sehr flotte Auswertung der Ergebnisse bot.

Danke

Es freut mich, dass insbesondere Thomas und Winfried meine Laufberichte lesen und kommentieren. Ich hoffe, dass wir uns bald wieder auf den Laufstrecken dieser Welt sehen und fachsimpeln können.

14.Lichtenauer Wasserlauf am 15.06.2019

Bereits zum fünften Mal nahm ich am Lichtenauer Wasserlauf teil, wobei meine letzte Teilnahme aus dem Jahr 2010 datiert. Ob Freizeit-Jogger, ambitionierte Laufstarter oder versierte Langstreckenläufer – fast 900 Teilnehmer von Wasserläufer zwischen 3 und 80 Jahren

Kurz vor dem Startstanden am heutigen Tag wieder auf der Lutherbrücke in Berlin-Mitte, um beim 14. Lichtenauer Wasserlauf zu starten. Jedes Jahr locken die Distanzen über 5 oder 10 Kilometer und einem Kinderlauf neben den langjährigen Wasserlauf-Fans vor allem Laufeinsteiger, die an der Spree zwischen Schloss Bellevue und Reichstag erste Wettkampf-Luft schnuppern wollen.

Um 10.30 Uhr bei 29 Grad und “Kreislauf Ko-Wetter” (extrem hohe Luftfeuchtigkeit) gingen 410 5 km Starter auf die sehr kurvenreiche Strecke mit einigen Anstiegen. Bis 3 km (12:12 Minuten)  lief es trotz dieser extremen Laufbedingungen sehr gut für mich, 4:04,4:05,4:03 Minuten alles bis dahin sehr konstant. Doch dann….

 

Kurz vor dem Ziel

Okay, es ging fast allen Teilnehmern ähnlich, sonst hätten mich nicht nur auf den letzten beiden Kilometern 3 Läufer überholt. Es knallte richtig in meinen Kreislauf, nur noch vernünftig ins Ziel zu kommen, besonnen den Lauf beenden. Schade, dass trotz dieser Hitze kein Getränkestand den Teilnehmern unterwegs auf der Strecke zur Verfügung stand.

 

Wie ich mich bei diesen Bedingungen fühlte, sieht man sehr gut auf diesem Foto. Dieser Lauf zählt für mich persönlich in die Top 5 der extremsten Läufe, welche ich seit 1980 bestritten hatte. Sportlich lief ich dennoch eine 21:52 , wurde sogar Gesamt 32 und sensationell Zweiter in der M 50. 

 

Die Veranstaltung war bis auf den fehlenden Getränkestand auf der Strecke sehr gut organisiert und es machte trotz dieser extremen Bedingungen Spaß hier zu laufen. Sportlich bin ich trotz dem 52.Lebensjahr besser drauf als in den letzten beiden Jahren. Trotz relativ wenig Training verlief bislang die Laufsaison sehr gut.

 

 

 

 

 

Disney’s Boardwalk Seaside Sprint Fun Run am 24.5

Seit 2018 bietet runDisney unterschiedliche Laufveranstaltungen in sechs Walt Disney World Hotelanlagen für seine Gäste an. So auch in der Hotelanlage Disney’s Boardwalk am 24.5.2019. Für ein Startgeld von 15$  konnte man über 1,6 Meilen an den Start gehen.

Um 8.00 Uhr erfolgte bei 21 Grad der Startschuss für die 46 Teilnehmer über die umgerechnet 2,56 km. Start und Ziel lagen bei der Atlantic Dance Hall. Von dort ging es Richtung Disney’s Hollywood  Studios und kurz vor diesen mit einer Wende zum Startbereich zurück.

Vorbei am Walt Disney World Hotel Swan & Dolphin ging es weiter auf eine 1,1 Kilometer lange Laufrunde um den Boardwalk. Den ersten Kilometer durchlief ich bei 3:56 Minuten, was sehr flott für mich war. Nach zwei Brückenanstiegen erreichte ich in 8:00 Minuten die 2 Kilometermarke.

Die letzten 560 Meter sprintete ich in 2:04 Minuten ins Ziel und erreichte in diesem Lauf in 10:04 Minuten über die 2,56 Kilometer einen tollen zweiten Gesamtplatz und gewann die Masterwertung.

 

 

Mit meiner Laufleistung war ich sehr zufrieden. Als Preis gab es einen tollen Pin vom Lauf, ein Goofy Getränk und ein Laufhemd.

 

 

Mit dem Sieger aus Kanada

Der junge kanadische Sieger erreichte in 9:15 Minuten das Ziel. Nach dem Lauf ging es noch zum zweiten Disney Wasserpark und nachmittags zu Disney’s  Animal Kingdom. Während ich diese Zeilen schreibe werden die letzten fünf Tage in Orlando eingeläutet. Bislang verläuft die Reise ganz toll. Auf Grund der bisherigen Rekordtemperaturen für den Monat Mai von knapp 40 Grad für Orlando, trainiere ich meist nur im Zeitraum von 45-60 Minuten. Bereits zu Trainingsbeginn um kurz nach 6.00 Uhr zeigt das Thermometer über 20 Grad an. Es ist gleich Mitternacht , wenn dieser Bericht online geht. Ich werde nun im wunderschönen Universal Studio Hotel zu Bett gehen und morgen dann versuchen den nächsten Bericht aus Orlando zu schreiben.

 

 

Die Disney Laufveranstaltung war sehr gut organisiert. Auch im sehr kleinem Rahmen überzeugte der Lauf auf ganzer Strecke. Dazu konnte ich mich über eine für mich sehr gute Laufzeit und Platzierung freuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schittwetter beim Hamburg-Marathon am 28.04.2019 (Update)

Update (08.05.2019):

Die erste Woche Sportpause diente auch dazu den Heide Park am 01.05.2019 zu besuchen. Um 5.30 Uhr ging es auf die 347 km lange Strecke von Berlin nach Soltau. Nach 3 Stunden Fahrzeit kamen wir “im Deutschlands größten Abenteuer” an. Mit Freunden verbrachten wir dort schöne Stunden.

 

Zufrieden im Ziel in Hamburg

Auch diente die Regenerationszeit dazu sich Gedanken über die restliche Wettkampfsaison zu machen. Den ursprünglich geplanten Start über 1.500 Meter bei den Norddeutschen Senioren Meisterschaften Mitte Juni habe ich überdacht und mich gegen eine Teilnahme entschieden, da in Berlin keine Bahnlaufveranstaltungen als Vorbereitung auf die Titelkämpfe angeboten werden und somit eine Formüberprüfung nicht möglich ist. Neben der geplanten Gewichtsreduzierung um 4 Kilo beginnt auch in Orlando (USA) ab Mitte Mai das “verstärkte” Training für die Sommer-und Herbstsaison.

 

 

Meine weitere Wettkampfplanung sieht wie folgt aus:

Wettkampfplanung Sommer/Herbst 2019        
15.06.2019 5 km Lichtenauer Wasserlauf    
14.07.2019 10 km Lausitzer Seenlauf    
21.08.2019 Meile LG Süd Sommersportfest    
25.08.2019 10,549 km Kreuzberger Viertelmarathon    
08.09.2019 5 km Tierparklauf    
            29.09.2019 21,1 km           Beetzseelauf in Brandenburg    

Mit Zuversicht in die Sommer-und Herbstsaison

Eine gemeinsame Teilnahme mit meinem Laufpartner Daniel beim Dresden Marathon am 27.10.2019 (Halbmarathon) ist auch zum Abschluss der Laufsaison noch möglich. Bis dahin ist ein Training nach Plänen meines Trainers Christian Schieber notwendig, um mit Spaß und Erfolg die Wettkämpfe bestreiten zu können. 4-5 Laufeinheiten und vor allem regelmäßiges 1-2 maliges Ganzkörpertraining in der Woche dienen als Grundstein für dieses “verstärkte” Training. Dazu muss die Gesundheit und der Körper mitspielen. Bei 25 Grad geht ab der kommenden Woche das Training in Orlando (USA) los, natürlich in Kombination mit dem Besuch von zahlreichen Freizeitparks.

 

Hier beginnt der ursprüngliche Bericht zum Hamburg-Marathon 2019:  

Hamburg im Dauerregen

Nach 1997,1999, 2005, 2006 und 2018 zog es mich auch in diesem Jahr nach Hamburg zum Hamburg- Marathon. Wie bereits im letzten Jahr ging ich auch diesmal über die 21,0975 km Laufdistanz an den Start am Messegelände. Noch am Donnerstag vor dem Lauf absolvierte ich eine sportmedizinische Untersuchung und eine Leistungsdiagnostik bei Dr. Robert Margerie.

 

 

 

 

Nach der Arbeit ging es am Freitag um 15.27 Uhr mit dem ICE Sprinter vom Bahnhof Berlin Südkreuz nach Hamburg. Noch schnell die Hamburg Card für drei Tage gekauft und ab zur Marathonmesse. Diese bot einiges interessantes und brachte mich in Stimmung für meinen Lauf am folgenden Sonntag. Im Vergleich zum Jahr 1999 wog ich nunmehr nicht mehr 71 kg sondern 7,2 Kilo mehr und anstatt durchschnittlich über 90 km pro Woche zu trainieren, waren es 20 Jahre später “immerhin” um die 50 Kilometer. Lt. der Leistungsdiagnostik bei Dr. Robert Margerie sollte ich im 5er Schnitt auf eine 1:45 h zu laufen.

 

Mein Trainingsumfang war im nachhinein zu wenig für eine schnellere Zeit für einen nunmehr 51 jährigen gewesen. Auf der Marathonmesse traf ich u.a.  Martin Grüning (* 2. Dezember 1962 in Neuss) einen ehemaligen deutschen Spitzen- Langstreckenläufer, der heute als Journalist und Sachbuchautor tätig ist.

 

1984 gewann er bei seinem Marathondebüt den Essener Lauf Rund um den Baldeneysee in 2:18:22 h. Im Jahr darauf steigerte er sich als 21. des Chicago-Marathons auf 2:14:58 h. 1987 wurde er beim Berlin-Marathon Neunter in 2:14:16 h. Im Folgejahr erzielte er seine beste Platzierung bei Deutschen Meisterschaften (Dritter im 5000-Meter-Lauf) und wurde Zweiter beim Frankfurt-Marathon in 2:13:46 h. 1990 wurde er Dritter des Houston-Marathons in seiner persönlichen Bestzeit von 2:13:30 h, und 1992 belegte er beim Frankfurt-Marathon denselben Platz. Er trat oft in Wettkämpfen gegen meinen Trainer Christian Schieber (Jg.1959) an.

Am Samstag früh noch locker 30 Minuten vom Hotel Mercure City zur Speicherstadt gelaufen. Mittags dann eine sehr schöne 2 stündige Stadtrundfahrt im sonnigen gelben Doppeldeckerbus bei 18-21 Grad genossen. Diese kurzweilige Stadtrundfahrt hat uns sehr gut gefallen.

 

 

 

 

 

Nachmittags in der Neuen Flora Hamburg verzauberte uns das erste Musical vom Cirque du Soleil “Paramour”. Wir waren von diesem 2 1/2 stündigen Musical mit viel Akrobatik begeistert.

 

 

Im Hard Rock Cafe ließen wir den Abend bei einem sehr leckeren Essen, bei sehr guten Service ausklingen. Nach sehr schönem Wetter am Freitag und Samstag zog sich der Himmel Samstag Abend zusammen und es begann verstärkt zu regnen. Lt. den Wetterprognosen einiger Wetterdienste sollte es weiter bis Sonntag früh regnen. ….sollte

 

So lief der Hamburg-Marathon in der Spitze

Einen äthiopischen Doppelsieg gab es beim Haspa Hamburg-Marathon: Tadu Abatu und Dibabe Kuma gewannen das Rennen bei kühlen und nassen Bedingungen.

Der Vorjahres-Zweite Abatu setzte sich in einem spannenden Sprint-Finish in 2:08:25 Stunden mit nur einer Sekunde Vorsprung vor seinem Landsmann Ayele Abshero durch. Der Marathon-Olympiasieger von 2012, Stephen Kiprotich (Uganda), belegte Rang drei in 2:08:31. Es war der vierte Sieg in Serie für die Äthiopier im Hamburger Männer-Rennen. Nie zuvor in der Geschichte des Rennens lagen die ersten drei Läufer so dicht beieinander. Sie trennten lediglich sechs Sekunden. Doch es gab schon früh prominente Ausfälle: Ausgerechnet der zweimalige Marathon-Weltmeister Abel Kirui hatte frühzeitig, schon vor dem 15-km-Punkt, den Kontakt zur Gruppe verloren. Der Kenianer wollte auf der schnellen Hamburger Strecke eigentlich den Streckenrekord von Eliud Kipchoge (Kenia) angreifen, der 2013 hier in 2:05:30 gewonnen hatte. Doch daraus wurde nichts. Kirui kam nicht einmal bis zum 20-km-Punkt.

Nicht optimal lief auch das Debüt eines anderen prominenten kenianischen Läufers: Der zweimalige Hindernis-Olympiasieger Ezekiel Kemboi fiel kurz nach der Halbmarathonmarke, die die große Spitzengruppe nach 63:29 Minuten erreicht hatte, zurück. Immerhin erreichte Kemboi das Ziel. Allerdings kam er dabei in 2:17:39 nicht über Platz 30 hinaus.

Im Gegensatz zu den Männern setzte sich im Rennen der Frauen Dibaba Kuma kurz nach der Halbmarathonmarke von ihren Konkurrentinnen ab und lief fortan ein einsames Rennen. Obwohl sie am Ende bei den schwierigen Bedingungen langsamer wurde, erreichte die Äthiopierin mit 2:24:41 Stunden die sechstbeste je in Hamburg gelaufene Zeit. Zweite wurde die Kenianerin Magdalyne Masai in 2:26:02, Rang drei belegte Failuna Matanga (Tansania) mit 2:27:55.

Für die 34. Auflage des Haspa Hamburg-Marathon verzeichneten die Veranstalter eine Gesamt-Meldezahl von rund 35.000 Athleten. Von ihnen hatten knapp 14.000 Läufer für das Rennen über die 42,195-km-Distanz gemeldet. Fast 4500 Teilnehmer verzeichnete der leider etwas stiefmütterlich behandelte Halbmarathon. Der Haspa Hamburg-Marathon ist der größte Frühjahrs-Marathon im deutschsprachigen Raum. Mit 14 Zeiten von unter 2:12 Stunden hatte das Männerrennen eine hervorragende Breite in der Spitze.

Mein Rennen:

Zu Dritt waren wir vom Polizei SV am Start in Hamburg. Eva, Alan und ich liefen in Hamburg und fast zeitgleich 6 weitere Mitglieder unserer Laufgruppe im Spreewald (bei weit besseren Witterungsverhältnissen).

 

Kurz vor dem Start

Auf Grund meines relativ wenigen Trainings und der Leistungsdiagnostik (sehr gute Werte für die Mittelstrecke bis 10 km) sollte ich lt. Dr. Robert Margerie im 5er Schnitt auf eine 1:45 h zu laufen. Leider regnete es fast den ganzen Tag im Hamburg und bei den nassen und kühlen (7-10 Grad) Witterbedingungen musste ich “mit dem Kopf” laufen. Im Startblock traf ich Eva und Alan. Pünktlich um 8.25 Uhr erfolgte der “Startgong” für den Halbmarathon.

 

 

 

Auf geht’s

5:06, 4:56,4:50,4:53, 4:53 Minuten für die ersten 5 Kilometer. Es rollt. In 24:38 Minute passiere ich die 5 Kilometer-Marke. 48:55 Minuten benötige ich für 10 km. Ich fühle mich trotz des “Schittwetters” sehr gut. Die Renntatik geht bislang auf. In 1:13:16 h überlief ich die 15 Kilometer-Marke.

 

Bis Kilometer 18 läuft es einfach wunderbar. Immer knapp unter der “5 Minuten Marke”, 4:50,4:48,4:55 Minuten, Kilometer 18 ist erreicht.   Ich überhole zahlreiche Läufer (innen) und rechne im Kopf hoch, dass es sicher ein Zeit unter 1:45 h im Ziel wird. Ein tolles Lauferlebnis im Dauerregen. Die Beine werden mir aber nun schwerer.

Beide Fotos: Claudia Woiczik

 

Hier das Video vom diesjährigen Hamburg-Marathon:

 

“Nur noch” eine 4:59 bei Kilometer 19. Ich will mehr “Gas geben”, aber die Beine streiken. Nur noch 1,1 Kilometer bis zum Ziel. Meine Laufuhr zeigt für den Abschnitt von Kilometer 16-20 eine 24:31. 48:52 Minuten (24:21 und 24:31) für den “zweiten 10er”. 1:37:47 h vor “dem Anstieg” ins Ziel. Leider bin ich nun so platt, dass ich mich zum Ziel hochschleppe und mit einer Zeit von 5:46 Min. für 1,1 Kilometer eine besser Zeit mir “versaue”. Happy, total zufrieden und voller Stolz, dass die Renntaktik bis Kilometer 20 aufging, erreiche ich in 1:43:33 h als Gesamt 430, Platz 42 in der M50 (von 259 Finishern in der M50) und 363ter Mann das Ziel.   

 

Meine 5er Abschnitte:

24:38 Minuten-24:17 Minuten-24:21 Minuten-24:31 Minuten (sehr schön konstant). Ein Negativ-Split auf der zweiten Hälfte, wenn nicht der letzte Kilometer gewesen wäre. Sogar eine 1:42 h wäre drin gewesen.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Eva und Alan, welche zusammen in 1:49:07 h das Ziel sehr zufrieden erreichten.

 

 

Hamburg-Marathon: Das Laufspektakel am kommenden Sonntag

Am Sonntag unterwegs

Mehr als 35.000 Aktive werden am Wochenende zum größten deutschen Frühlings-Laufevent erwartet – darunter knapp 16.000 Teilnehmer, die beim 34. Hamburg-Marathon am Sonntag über die volle Distanz gehen. Über die 42,195 Kilometer gilt der zweimalige Weltmeister Abel Kirui (Kenia) als einer der heißesten Sieganwärter.

 

Bei den Frauen gibt Halbmarathon-Weltrekordlerin Joyciline Jepkosgei (Kenia) ihr Marathon-Debüt.
Etliche Frauen mit Bestzeiten unter 2:25 h sind auch am Start.

 

 

Gleich zwei Olympiasieger der Spiele von London 2012 werden am 28. April beim Haspa Hamburg-Marathon an den Start gehen:

Zum dritten Mal in Folge läuft dabei Stephen Kiprotich (Uganda), der 2012 die Goldmedaille im Marathon gewonnen hatte, beim größten deutschen Frühjahrs-Marathon. Sein Debüt über die 42,195 km wird Ezekiel Kemboi in Hamburg bestreiten. Der Kenianer hatte 2012 zum zweiten Mal nach 2004 das Olympia-Gold über 3.000 m Hindernis gewonnen. Diese Verpflichtungen gaben die Veranstalter des Rennens bekannt.

 

 

 

Erstmals wird mit Stephen Kiprotich ein Olympiasieger zum dritten Mal in Serie im Elitefeld eines deutschen Marathonlaufes an den Start gehen. Der 29-Jährige, in dessen Sog zuletzt immer mehr Athleten aus Uganda Weltklasseleistungen über die Langstrecken erzielten, zeigte in Hamburg jeweils starke Rennen:

2017 wurde er Zweiter mit 2:07:31 Stunden, vor einem Jahr lief er auf Platz fünf in 2:07:57. Kiprotich, der 2013 auch Weltmeister über die Marathondistanz war, wird die schnelle Strecke in Hamburg nutzen wollen, um sich im Kampf um die Olympia-Startplätze für Tokio 2020 in Position zu bringen.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass Stephen wieder nach Hamburg zurückkommt. Der erneute Start eines Olympiasiegers zeigt auch, dass unser Rennen zu den bedeutendsten internationalen Frühjahrs-Marathonläufen weltweit gehört“, sagte Organisations-Chef Frank Thaleiser.

Ein anderer Olympiasieger hat Hamburg für sein Debüt ausgewählt: Der 36-jährige Ezekiel Kemboi, der neben seinen beiden Olympia-Goldmedaillen auch vier WM-Titel in Folge über die Hindernisse gewann (2009 bis 2015), kommt relativ spät zum Marathon. Über die Halbmarathon-Distanz konnte er sich mit einer Bestzeit von 64:15 Minuten, die er allerdings in Kenia in der leistungsmindernden Höhe gelaufen ist, bisher nicht in der Spitze etablieren. Es wird interessant zu sehen sein, was Ezekiel Kemboi im Marathon erreichen kann.

 

 

Der schnellste Läufer auf der Hamburger Startliste ist Ayele Abshero, der zum zweiten Mal in Folge beim Haspa Hamburg-Marathon starten wird. Der Äthiopier hat eine Bestzeit von 2:04:23 Stunden, die er 2012 bei seinem Debüt-Sieg in Dubai erzielte. Er kam zwar an diese Zeit noch nicht wieder heran, doch in Hamburg lief Abshero vor einem Jahr ein überzeugendes Rennen. Er wurde Dritter in 2:07:19.

Auch der Zweitplatzierte des vergangenen Jahres kehrt zurück: Tadu Abate lief 2018 ein hochklassiges Debüt in Hamburg und lag mit 2:06:54 lediglich 20 Sekunden hinter dem Sieger. In Amsterdam steigerte sich der Äthiopier dann im vergangenen Oktober auf 2:06:47 und wurde Siebenter.

 

Einer der Favoriten am Sonntag

Während der Marathon-Weltmeister von 2009 und 2011, Abel Kirui (Kenia), am 28. April den Streckenrekord von Eliud Kipchoge (2:05:30 Stunden in 2013)  angreifen möchte, werden zwei Landsleute von ihm sicher auch ganz vorne mitlaufen: Jonathan Korir und Amos Mitei haben Bestzeiten von 2:06:51 beziehungsweise 2:07:28.

 

Ich laufe, wie im letzten Jahr, über die Halbmarathon-Distanz. Mein Ziel wird es sein ohne Probleme über die 21,0975 Kilometer zu kommen. Heute genoss ich eine 1 stündige Massage bei Emi und morgen steht eine Leistungsdiagnostik an. Die 3 -4 Kilo zuviel an Hüfte & Bauch werden, nach dem Europa Park-Besuch “schön” zugenommen,mich aber nicht hindern mit Spaß auf die Strecke zu gehen.  Was raus kommt? Das Training deutet auf eine Zeit um 1:40 h -1:45 h hin.

 

Die 400 Meter Laufbahn des Lebens- Hamburger Halbmarathon 2019 ruft

Hamburg im Jahr 2006

Auf der 400 Meter Laufbahn des Lebens ist man nunmehr auf die letzte Kurve vor der Zielgeraden eingebogen und versucht als Lebensläufer im Einklang mit den Unwegbarkeiten des Lebens das “Alterstraining” zu absolvieren. Seit dem 19.11.2018 läuft die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2019 mit dem Highlight am 28.04. in Hamburg. Derzeit habe ich 13 lange Einheiten zwischen 14,5 km und 20,5 km im Training absolviert und 2 Wettkämpfe bestritten. Im Durchschnitt laufe ich 4 x in der Woche um die 50 km (mit bislang 4 Trainingswochen über 60 km). Ende Dezember 2018  und vom 22.3.-31.3  haben mich zwei Infekte im Training gestoppt und viel Substanz gekostet.

 

2006 am Lausitzring

Durch die Erkrankung konnte ich die Leistungsdiagnostik Ende März nicht durchführen lassen und auch nicht am heutigen Tag am Glashüttenlauf teilnehmen. In den drei Wochen bis zum Lauf in Hamburg werde ich die “verlorenen Trainingskilometer” auch nicht mehr aufholen, versuche aber noch bis dahin zwei weitere längere Einheiten zu laufen.

 

Citylauf Dresden 2019 am 17.03.2019- Flotte Zeiten im windigen Dresden

Mit dem Euro City ging es am 15.03. vom Bahnhof Südkreuz um 15.07 Uhr Richtung Dresden. Das schöne Hotel Pullman Dresden Newa diente für zwei Nächte als Headquarter nicht nur für die Topathleten vom 29. Citylauf Dresden, sondern auch für uns. Abends gingen wir noch lecker in einem griechischen Restaurant essen.

 

Am Samstag früh lief ich im Hotel locker 5 Kilometer im 5:00er Schnitt auf dem Laufband und absolvierte ein 15 Minuten andauerndes Dehnprogramm. Nach dem gut schmeckenden Frühstück ging es zur Messe “Fit & Aktiv” (12 Minuten mit der Straßenbahn 10 bis zur Messe Dresden) und bei andauerndem Regen bei 10 Grad sahen wir am Abend die bedauerliche Niederlage von Hertha gegen den BVB in einer Sportsbar.

Der Wettkampftag

Zu meinem 51.Geburtstag frühstückte ich erst einmal ganz lecker und freute mich über die Geburtstagüberraschung. Eine Stunde vor dem Start fuhr uns die Straßenbahn zum Startgelände am Heinz-Steyer-Stadion. 2 Kilometer einlaufen, ein bißchen dehnen und zum Abschluss vier Steigerungen und ab in den Startblock. Leider frischte der Wind sehr stark auf. Pünktlich um 10.00 Uhr erfolgte dann der Startschuss zum 5 Kilometer-Lauf mit knapp 1000 Teilnehmern. Mehr zu meinem windigen Lauf im Anschluss an den Bericht über den 29. Karstadt Sports Citylauf Dresden.

 

 

Mit der Siegerin Alina Reh

Mehr als 3.800 Teilnehmer, und damit nur knapp unter dem Teilnehmerlimit, sorgten beim Internationalen Karstadt Sports Citylauf in Dresden, traditionell das erste große Straßenrennen des Jahres in Deutschland, für einen stimmungsvollen Auftakt und zugleich für einen neuen Rekord. So viele Läufer wie bei der 29. Auflage an diesem Sonntag waren in den mittlerweile fast drei Jahrzehnten noch nie am Start. „Das ist ein Auftakt nach Maß.

Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher. Das veränderte Konzept des Citylaufs hat sich schon jetzt bewährt und uns allen ganz tolle, emotionale Momente beschert“, sagt Reinhardt Schmidt von der Laufszene Events GmbH, die zusammen mit dem Citylauf-Verein Dresden des beliebte Rennen organisiert und in diesem Jahr mit dem Umzug des Start- und Zielareals in die Messe Dresden einmal mehr neue Wege beschritten hat.

 

Kurz vor dem Start zum 5 Kilometer Lauf

Start zum 5er mit kanpp 1000 Teilnehmern

Für die 10-Kilometer-Starter ging es zunächst vorbei am Sächsischen Landtag und anschließend zum Terrassenufer mit Sicht auf die Frauenkirche. Die Läufer umrundeten das historische Rathaus, bevor sie die Kreuzkirche und den Zwinger passierten. Die 5-Kilometer-Teilnehmer liefen vorbei am Fürstenzug, durch das Georgentor, über den Postplatz und am Zwinger vorbei. Neu in diesem Jahr war der Zieleinlauf.

Ein langer roter Teppich empfang alle Finisher auf ihren letzten Metern zur Ziellinie vor der Dresdner Messehalle 1.

Hier findet man meinen Zieleinlauf:

https://baer-service.de/ergebnisse/CDD/2019/50221/

 

25 Jahre hatte der Streckenrekord der ehemaligen Weltklasse-Läuferin Claudia Dreher beim Dresdner Citylauf Bestand. Dann kam Alina Reh und war auf der 10-Kilometer-Strecke 34 Sekunden schneller. Die 21-Jährige vom SSV Ulm 1846 holte sich am Sonntag in der Elbe-Stadt in 32:06 Minuten mit großem Vorsprung den Sieg. Erst zweimal hatte sie selbst noch bessere Zeiten erzielt, zuletzt im Herbst in 31:23 Minuten bei ihrem deutschen U23-Rekord.

Ähnlich hoch ist die Leistung von Dresden einzuschätzen, wenn man weiß, dass Alina Reh auf den letzten vier, fünf Kilometern ohne Tempomacher alleine gegen den Wind rennen musste. “Die Bedingungen waren sehr, sehr schwierig”, berichtet ihr Trainer Jürgen Austin-Kerl, “der Wind war brutal! Daher sind wir mit der Leistung sehr zufrieden. Natürlich wäre Alina gerne wieder unter 32 Minuten gelaufen, aber sie kann die Zeit unter diesen Bedingungen selbst gut einschätzen.”

Auch Schöneborn-Zwillinge schnell unterwegs

Trainer und Athletin hatten sich kurzfristig für das Rennen entschieden, um die gute Form aus der Hallensaison noch einmal auf der Straße zu zeigen. Denn im Herbst könnte es dafür aufgrund der späten WM keine Gelegenheit mehr geben. Nun sind zehn Tage Regeneration mit lockerem, unspezifischen Training sowie in der kommenden Woche eine Leistungsdiagonistik angesagt, bevor im April mit einem Trainingslager im Allgäu die Vorbereitung auf den WM-Sommer beginnt.

Auf Platz zwei lieferte unter diesen Bedingungen auch Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin; 33:52 min) eine gute Leistung ab. Ihren Hausrekord von 33:39 Minuten, der im Vorjahr Rang sieben in Deutschland bedeutet hatte, verpasste sie nur knapp. Platz drei und vier gingen an die gebürtige Kenianerin Brendah Kebeya (LG Bamberg; 34:00 min) und Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin), die in 34:43 Minuten Bestzeit lief.

Der erste Läufer, der am Sonntagmittag über den roten Teppich der Dresdner Messehalle lief, war Philipp Reinhardt. Der vielseitige Athlet vom LC Jena, der von den 1.500 Metern über die Hindernisse bis hin zu den 10 Kilometern auf der Straße alle Strecken beherrscht, holte sich den Sieg in der Männer-Konkurrenz. In 30:23 Minuten kam jedoch auch er bei den Witterungsverhältnissen nicht in die Regionen seine Bestmarke (29:27 min). Im Rahmen vom Citylauf wurden auch die Straßenlauf- Landesmeisterschaften ausgetragen.

Sophie Kretschmer lässt das übrige Feld alt aussehen

Sophie Kretschmer kam nach 18:51 Minuten als erste Frau beim 5-Kilometer-Rennen ins Ziel. Mit mehr als eineinhalb Minuten Abstand folgten Celine Noack (20:34 Minuten) und Corinna Rose (20:47 Minuten). Bei den Männern feierte Eyob Solomun nach 15:38 Minuten den 5-Kilometer-Sieg. David Kucera erreichte nur sechs Sekunden später (15:44 Minuten) das Ziel. Julian Gering wurde in 15:53 Minuten Dritter.

Mein Rennen:

Von 926 angemeldeten Teilnehmer fanden sich letztendlich 805 Teilnehmer zum Start zum 5 Kilometer ein. Mit einem für mich tollen 45.Gesamtplatz und mit dem Bronzeplatz in der Altersklasse M50 erzielte ich eines meiner besten Ergebnisse bei meinen bisherigen Teilnahmen beim Citylauf in Dresden.

 

Nach 4:04 Minuten, folgte eine Kilometerzeit von 4:06 Minuten und bis der heftige böige Wind eine weitaus schnellere Zielzeit verhinderte, lag ich zur Hälfte des Rennens bei 2,5 Kilometer mit einer Zeit von 10:12 Minuten auf Gesamtplatz 42.

 

 

Ich sage “Danke”

An dieser Stelle sage ich Allen ein großes Dankeschön, welche mir zu meinem 51.Geburtstag per SMS, Whatsapp, Anruf, Videobotschaft oder persönlich in Dresden gratuliert haben.

29. Karstadt Sport Citylauf Dresden am 17.3.

Kurzmitteilung

News vom Citylauf Dresden vom 17.3.

An meinem 51. Geburtstag platzierte ich mich über 5 Kilometer von knapp 1000 Teilnehmern bei sonnigen 15 Grad, aber sehr heftigen stürmischen Wind auf einem 45 Gesamtplatz und wurde sensationell Dritter in der Altersklasse . Alina Reh siegte über 10 Kilometer in neuem Streckenrekord von 32:03 Minuten.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

 

 

11. Frauenseelauf am 03.03.2019- toller Saisonauftakt

Vor dem Lauf

Update: Der Frauenseelauf und sein Vorgänger, der Senziger Heidelauf (hier lief ich zuvor 4 x und platzierte mich in den Jahren 2000-2004 über 25 km und 9,5 km drei Mal unter den Top 5 in der Gesamtwertung) , sind bereits zum 16. Mal die Auftaktveranstaltung der Brandenburg-Cup – Laufserie, was eine hohe Wertschätzung für die Organisatoren der Laufgruppe der WSG‘81 ist. Matthias Köpke, Gesamtleiter Vorsitzender WSG‘81  und sein Team organisierten diese Veranstaltung sehr gut und es machte Spaß hier zu laufen. Wiederum bildet der Frauenseelauf den Auftakt zu SPORT-IN-KW 2019, dem Zusammenschluss von Vereinen zur Förderung des Sportes in der Stadt. Das ideale Umfeld im KiEZ Frauensee, vor allem mit dem großen Saal in dem die Siegerehrungen und das große Nudelbuffet stattfinden, bieten beste Bedingungen für dieses Event. Übrigens war der Frauenseelauf 2018  die am besten organisierte Veranstaltung im Brandenburg Cup 2018. Zahlreiche Topläufer aus Sachsen, Brandenburg und Berlin (u.a. Carolin Mattern, Roman Wagner) waren am Start.

Bei Temperaturen um 11 Grad, leichtem Nieselregen zwischendurch auf der Strecke, windigen Laufbedingungen und einer sehr schweren Strecke gingen über 400 Teilnehmer auf die Laufdistanzen 3,5 km, 7,5 km, 15 km und 30 km an den Start.

 

Die 7,5 km – Runde führte durch die Dubrow mit einem sehr abwechslungsreichen Streckenprofil wovon ca. 6,5 km aus Waldwegen und 1 km aus Asphalt besteht. Besonders sehenswert sind die zahlreichen Eichen – und Mischwälder in diesem Gebiet mit zum Teil über 300 Jahre alten Eichen. Es sind drei heftige, langgezogene Anstiege mit einer Gesamthöhendifferenz von ca. 80 m zu überwinden. Außerdem musste man in diesem Jahr extrem auf die vielen Bodenunebenheiten (Baumwurzeln) und den sehr tiefen Waldboden beim Laufen achten, damit man sich nicht verletzt. Übrigens wurden im RBB in “Brandenburg Aktuell” Ausschnitte von der Laufveranstaltung gezeigt.

 

 

Mein Lauf:

Im Gegensatz zum Start vor zwei Jahren über 15 km (erste Runde in 33:40 min-zweite Runde:36:24 min.) ging ich in diesem Jahr ruhiger die ersten beiden Kilometer an. Bei 4:26 und 9:02 min. erreichte ich die beiden ersten Kilometermarken.

 

Nach den beiden heftigen Anstiegen erreichte ich die 5 km Marke in 22:07 Minuten und lief bis zum Ziel mit der späteren Siegerin Michaela Kreyenfeld (SV Stahl Henningsdorf) und Ulrike Hain (SCC) zusammen. Der letzte heftige Anstieg zog mir dann die letzten Energien aus dem Körper und dennoch konnte ich zwei Verfolger auf dem letzten Kilometer in Schacht halte und erreichte in 34:07 min.(Brutto) und 33:59 min.(Netto) sehr zufrieden als Gesamt-Achter und Sieger in der M50 das Ziel.  Mit 109 Teilnehmern über die 7,5 km Strecke und 96 über 15 km und 30 über 30 km gab es eine gute Teilnahme auf dieser sehr anstrengenden Laufrunde. Fast 170 Kinder liefen über 3,5 km.

 

Meine 2,5 km Abschnitte: 11:15 Minuten, 10:52 Minuten und 11:52 Minuten.

Zufrieden nach dem Wettkampf

Der 11. Frauenseelauf war für mich ein toller Saisoneinstieg und sorgte bereits im ersten Wettkampf des Jahres für ein erstklassiges Ergebnis. Das Training nach den Trainingsplänen von Christian Schieber und den gemeinsamen Läufen am Dienstag mit der Trainingsgruppe und am Wochenende mit Daniel zahlten sich daher bereits. Im Januar lief ich 207 km und im Februar 213 km. 4 und gelegentlich 5 Laufeinheiten in der Woche mit einem langen Lauf zwischen 90 und 100 Minuten, sowie 1-2 Tempoläufen, sowie 2 lockeren Dauerläufen im 5:30er Schnitt zeigen auch den Weg für die nächsten drei Wettkämpfe in dieser Frühjahrssaison. Der nächste Wettkampf ist an meinem 51.Geburtstag am 17.03. in Dresden. Bis dahin heißt es weiter fleißig trainieren und gesund bleiben.