Berlin Marathon findet ohne mich statt

Ich bin gefrustet

Obwohl ich gut trainieren habe,  werde ich am kommenden Sonntag leider nicht an der Startlinie zum diesjährigen Berlin Marathon stehen können.

Nach dem Hamburg Marathon im Jahr 2005 fällt nunmehr auch der Berlin Marathon 2015 auf Grund eines Infektes kurz vor dem Start für mich aus.

Ich liege seit heute Nacht mit Schüttelfrost im Bett und daher ist leider eine Teilnahme nicht möglich.

Ich bin sehr gefrustet.

Auf zum Berlin Marathon (Marathonvorbereitung beendet)

Zufrieden die Marathonvorbereitung beendet

 „Gesund zum Berlin Marathon kommen“ heißt nun meine Maxime für die kommenden Tage bis zum diesjährigen Berlin-Marathon. Auch wenn ich in der vorletzten Woche vor dem Berlin Marathon noch vier Trainingseinheiten (u.a. der letzte 35er) absolvieren werde, darf man die für mich umfangreiche Marathonvorbereitung als beendet betrachten. Nun heißt es regenerieren , gut 2 Kilo Gewicht (Fett) verlieren und der 12 Teilnahme am Berlin-Marathon entgegen fiebern. Als Bonbon geht es vor dem langen, anstrengenden Lauf noch ins Theater des Westens zum Muisicalbesuch von „Ich war noch niemals in New York“.

 

Gut ins Jahr 2015 gestartet

Resümee Winter/Frühjahrstraining: Nach zehn Wochen Trainings-und Wettkampfpause (Rückenbeschwerden durch die Verletzung beim Berlin-Marathon)  stieg ich Anfang Dezember 2014 wieder in den Trainingsalltag ein.

 

 

Zeitraum: 06.12.2014- 22.03.2015

14 Wochen Vorbereitungszeit: 876,01 km (62,57 km)

21 Laufeinheiten über 90 Minuten
7 Laufeinheiten über 2 Stunden (mit meinem Trainingspartner Daniel)
15 Tempoeinheiten (mit und ohne PSV-Gruppe)
231 Kilometer auf dem Ergometer
Wettkampf: Citylauf Dresden in 20:38 min. (5 km)
Gewicht: Beginn mit 80,5 kg bis zu 75,2 kg
Der Saisoneinstieg in Dresden verlief gut und nach einer Woche Laufpause richtete sich mein sportliches Hauptaugenmerk auf das Frühjahrstraining. Die gesundheitlichen und mentalen Malessen waren natürlich nicht leistungsfördernd, dennoch konnte ich nach meinen eigenerstellten, mit meinem Trainer abgestimmten Trainingsprogrammen gut trainieren.
Während beim Wintertraining das Ausdauertraining im Vordergrund stand, ging es im Frühjahrstraining schon ein wenig flotter ab.

Statistik: 23.03-28.06.(Frühjahr)

13.Wochen:

Laufkilometer: 758,1 km (im Durchschnitt: 58,32 km)-4 Einheiten über 90 Minuten und 5 Einheiten über 120 Minuten (21 km, 22, 25,22,24 km)-Umfangreichsten Lauftrainingswochen bislang im Jahr 2015 (> 75 km): 82 km, 81 km, 81 km ,76 km, 75 km, 75 km

17 Tempoeinheiten

Ergometer:  131 km

Gewicht: 74,4 -75,8 kg

Wettkampf: Airport Run -10 km in 43:42 min. (muskuläre Probleme)- sehr kurzfristige Absage vom BIG25 nach dem Einlaufen- Lichtenrader Meile (7,6 km) in 33:24 min.- Gropius Lauf –10 km in 42:16 min. (AK PB)- Albert-Wuthe-Lauf in Lüdersdorf- 4,5 km in 17:41 min. (entspricht einer 5er Zeit unter 19:40 min.)

 

28.06.- 20.09. (Sommer)

 

Training an der Ostsee

Die letzte Trainingsperiode vor dem diesjährigen Berlin Marathon am 27.09. brach einige „Rekorde“. Noch nie habe ich so oft Trainingseinheiten außerhalb von Berlin absolviert wie in diesem Sommer. In Soltau (3x), Sierksdorf/Scharbeutz/Timmendorfer Strand (3x), Paris, Köln, Barcelona, PortAventura, Leipzig,Plohn, Hamburg, Lübeck und Walsrode erkundete ich mir zuvor unbekannte Laufstrecken.

 

 

Happy nach einem Wettkampf

Im Juli absolvierte ich 356 Laufkilometer (umfangreichster Monat seit September 2007) und in der erste September-Woche kam ich auf 105 Laufkilometer (höchster Wochenumfang seit Oktober 2007). ….und noch nie habe ich soviel wie in dieser Marathonvorbereitung auf die Waage gebracht. Mit 81,5 kg erreichte ich diesen negativen Rekordwert im Sommerurlaub in Spanien, wo die köstlichen Speisen extrem auf die Hüften gingen. Derzeit bringe ich gut 77 kg auf die Waage.

 

Beim Utzenberglauf kurz vor dem Ziel

Die leidigen Beschwerden am ersten Halswirbel und seit Ende August am Quadtriceps (beidseitig) ließen es leider nicht zu, dass ich in diesem o.g. Zeitraum vier geplante Trainingseinheiten absolvieren konnte.

Insgesamt bin ich aber mit der diesjährigen Marathonvorbereitung zufrieden, wenn gleich mir auf Grund der vielen langen Einheiten die Spritzigkeit bei den letzten Wettkämpfen fehlte. Die angepeilten Sub: 3:30 h dürften möglich sein, aber abgerechnet wird am 27.09.

 

 

 

12.Wochen:

Laufkilometer: 896,3 km inkl. zwei Regenerationswochen (Durchschnitt: 74,69 km) – ohne Regenerationswochen (Durchschnitt:79,31 km)

6 Laufeinheiten über 90 Minuten
8 Laufeinheiten über 2 Stunden (mit meinen Trainingspartnern Daniel & Willi)
6 Laufeinheiten über 3 Stunden (eine mit Laufpartner Willi)
17 Tempoeinheiten
120 Kilometer auf dem Fahrrad
2 Kilometer Schwimmen
Gewicht: Beginn mit 81,5 kg bis zu 75,2 kg (derzeit 77 kg)
Wettkämpfe:

Utzenberglauf über 10,5 km (crossartige Strecke) in 48:15 min. (Gesamt 17/AK M45 5)- Mercedes Benz Halbmarathon (10 km- Ausstieg bei km 5- 23:21 min. wegen Schmerzen am Quadtriceps)- Volvo Tierparklauf über 10 km (43:41 min.(Gesamt 117/AK M45 10)

10.08. Leistungsdiagnostik bei Dr. Robert Margerie: altersbezogen sehr gute max. Laufleistung. Ziel für den Berlin Marathon Sub: 3:30 h ist realistisch

Gesamtzeitraum: 06.12.2014-28.06.2015

31 Einheiten über 90 Minuten und 20 Einheiten über 2 Stunden, 6 Einheiten über 3 Stunden dazu 49 Tempoeinheiten und 482 Kilometer auf dem Heimtrainer. Je 1x wöchentlich Krafttraining.

Dezember 2014-September 2015: ca. 2800 Lauftrainingskilometer-Durchschnitt: 280 km pro Monat

Vergleich zum Vorjahr (2013/2014):

36 Laufeinheiten über 90 Minuten- 10 Laufeinheiten über 2 Stunden und 5 Einheiten über 30 km.Oktober 2013-September 2014: 3047 Lauftrainingskilometer- Durchschnitt: 254 km pro Monat.

Bestleistungen 2015:

5 km: 19:37 min. -10 km: 42:16 min.

Bestleistungen 2014:

5 km: 20:08 min. – 10 km: 42:19 min. (Durchgangszeit Kreuzberger Viertelmarathon)/42:47 min. (Airport Run) – Drittelmarathon: 1:01:44 h- Halbmarathon:1:38:53 h- Marathon: 3:43:47 h (Verletzung bei km 28)

4.500 Teilnehmer beim VOLVO Tierparklauf am 13.09.

Die Laufstrecke

Der VOLVO Tierparklauf, den BERLIN LÄUFT am 13.09. bereits zum vierten Mal veranstaltete, erfreute sich weiterhin großer Beliebtheit. Bei dem Rennen über 5 und 10 km, das vor dem Schloss Friedrichsfelde im Tierpark gestartet worden ist, konnte der Veranstalter 4.500 Teilnehmer begrüßen – rund 500 Teilnehmer mehr als noch im Vorjahr.

 

 

Ich bei Kilometer 5

Start und Ziel der Wettbewerbe befanden sich vor dem Schloss Friedrichsfelde. Gelaufen wurde auf einer Rundstrecke, die ausschließlich durch den Tierpark Berlin führt. Vom Affenhaus am Anfang der Strecke, vorbei an Büffeln, Gazellen, Eisbären, Wildkatzen, Elefanten und Dromedaren bis zum Gehege der seltenen Zwergwapitis führten die Laufstrecken entlang. Ab 11.50 Uhr zogen die letzten Wolken ab und auf Grund der Sonneneinstrahlung stiegen die Temperaturen sprungartig zum Start des 10 km Laufes um 12.00 Uhr auf 19-22 Grad an.

Von den 1600 Teilnehmern über 10 km waren Maximillian Strümpel (32:19 min.) und Marathon-WM-Teilnehmerin 2015 Mayada Al-Sayad (35:47 min.) die Schnellsten.

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und wenn alles klappt, werde ich 2016 dann zum fünften Mal bei diesem wunderschönen Lauf am Start sein.

Mein Rennen: 

Zufrieden nach 10 km ins Ziel

Nach dem verletzungsbedingten Ausstieg beim Mercedes Benz Halbmarathon (kurz vor km 5) zwei Wochen zuvor, wollte ich meinen Quadtripecs nicht weiter quälen und hatte mir als Laufziel eine Zeit unter 45 Minuten vorgenommen. Nach einer 105er Trainingswoche (größter Umfang seit September 2007), aber alles ohne Tempoläufe, sowie vier Behandlungen bei Mr.Edson & Peter Schorpp, sollte der 10er als Testlauf für den diesjährigen Berlin-Marathon dienen. „Spitzig ist anders“, aber dennoch zufrieden erreichte ich in 43:41 min. das Ziel als Gesamt 113 (10.Platz in der AK M45).

 

 

 

Die Sommertour geht weiter (Barcelona & PortAventura)

Schöne Tage in Spanien

Mit Germanwings ging es am 11.08. um 9.55 Uhr fast pünktlich von Berlin-Tegel nach Barcelona, wo Irene & Markus schon auf uns warteten. Zwei Tage später landete auch Björn im sonnigen und schwül-warmen Barcelona und bereicherte unsere Reisegruppe. Mit dem „PortAventura-Shuttle“ erreichten wir nach einer Fahrzeit von knapp 2 Stunden dann endlich einen der schönsten Freizeitparks in Europa nämlich PortAventura.

 

 

Viel Spaß & Thrill in PortAventura

Das PortAventura Resort befindet sich nahe dem katalanischen Städtchen Salou an der Costa Daurada und zählt mit über 120 Hektar und über 3,5 Mio. Besucher jährlich zu den größten und meistbesuchten Freizeitparks in Europa. Neben dem Disneyland Resort Paris, dem Europa Park in Rust, sowie Efteling in den Niederlanden gehören die ehemaligen Universal Studios zur europäischen Belle Etage der Freizeitparks.

Nach fünf tollen und aufregenden Tagen ging es dann mit dem TVG von Tarragona (15 km von Salou entfernt) in 45 Minuten weiter nach Barcelona, wo wir die spanische Millionenmetropole vier Tage unsicher gemacht haben und sehr viel Spaß hatten. Der Himmel weinte sogar als wir diese sehr schöne Stadt verliesen.