Zu Pfingsten in den Europa Park

Willkommen im Europa Park

Der Europa-Park Rust ist ein Freizeitpark in Rust, Baden-Württemberg. Mit jährlich fast 5 Millionen Besuchern ist er der größte Freizeitpark im deutschsprachigen Raum. Auf einer Gesamtfläche von rund 900.000 m² werden in 16 Themenbereichen über hundert Fahrgeschäfte und mehrere Shows geboten. Zum Park gehören fünf Hotels (in zwei EP-Hotels waren wir bereits zu Gast), ein Gästehaus, ein Campingplatz und ein Kino. Alle weiteren interessanten Informationen findet man unter: http://www.freizeitpark-welt.de/freizeitparks/europa_park/europa_park_start.php

Bericht:

Um 5.00 Uhr klingelte am Pfingstsamstag der Wecker zum „Weck up call“. „Auf in den Europa Park“. Zuvor hieß es aber noch 1 Stunde von Berlin- Rudow zum Flughafen Tegel mit der U-Bahn und dem Zubringerbus „gondeln“ , dann rechtzeitig am Air Berlin Check-In Schalter ,am diesmal nicht überfüllten Terminal C, anstellen. Müde, aber voller Vorfreude begaben wir uns dann in den „Flieger“ Richtung Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden. Dort wartete auf uns ein Europa-Park Shuttle.Mit einigen Taschen im Gepäck bestiegen wir den kostenpflichten EP-Shuttle, da in den Tagen vor unserer Anreise in den Wetterprognosen für die Pfingstfeiertage von Regengüssen von 15-40 Liter pro m²  die Sprache war und wir daher unsere komplette „Regenschutzausstatung“ nach Rust mitnahmen. Um 11.30 Uhr waren wir dann im wunderschönen Europa Park.

Das tatsächliche Wetter in Rust:

Pfingstsamstag: 22 Grad, viel Sonne. Wir waren von 11.30 -19.30 Uhr (Parkschluss) im Park.

Pfingstsonntag: 12-14 Grad, mäßiger, aber dauerhafter Regen von 10-13 Uhr. Danach Sonne- und Wolkenmix bis 18.30 Uhr. Ab 18.30 Uhr sinflutartige Regenfälle. Nach der Silver Star-Fahrt im strömenden Regen verliessen wir um 19.15 Uhr den Europa Park (waren seit 9.30 Uhr dort), welcher bis 19.30 Uhr geöffnet hatte.

Pfingstmontag: Entgegen aller Wetterprognosen regnete es von 10.00 bis zu unserer Abreise um 16.20 Uhr ziemlich stark und dauerhaft. Bei kühlen 10-12 Grad war es auch noch lausig kalt für diese Jahreszeit. Fünf Wetterdienste sagten nur leichte Schauer und sogar 4 Sonnenstunden selbst noch um 10.00 Uhr des Pfingstmontags voraus. Alle haben sich massiv geirrt. Peinlich!!!!

Wartezeiten: In einem sehr gut gefüllten und zum Teil sehr überfüllten Europa Park lagen die längsten Wartezeiten am Samstag bei Poseidon (50-60 Minuten) und an allen Tagen bei Wodan (nie unter 40 Minuten). Unsere längsten Wartezeiten lagen bei Wodan (am Samstag 45 Minuten) und beim Blue Fire Megacoaster (am Samstag/Sonntag-25-30 Minuten). Bei unserem Liebling Silver Star nutzten wir die EP Smartphone App mit der „aktuellen Wartezeitenliste“ und mussten „nur“ jeweils zwischen 15 und 25  Minuten anstehen. Das war aber nichts zu den Wartezeiten zeitgleich im Heide Park. „Freundschaften“ waren dort zu Pfingsten zu Gast und „ärgerten“ sich per Handyinfos über Wartezeiten bis zu 120 Minuten bei Krake & Co. 

Wir sind alles im Park gefahren (trotz des Sauwetters an zwei Tagen) und gaben unser Debüt auf der Rafting-Wildwasserbahn.

Da ich bereits sehr ausführlich im April und Oktober 2012 über unsere Besuche im wunderschönen Europa Park berichte habe, beschränke ich mich heute auf zwei Bereiche, nämlich den Neuheiten im Märchenwald und der Weltneuheit für das Jahr 2014 „Arthur – Im Königreich der Minimoys“.

kommt 2014

 

 

 

 

 

 

 

Zahlen und Fakten zu „Arthur – Im Königreich der Minimoys“

Das Königreich der Minimoys (Daten von der EP-Presseabteilung)

– Die aufwändigste,teuerste  und größte Indoor-Attraktion des Europa-Park
– Nachbau der Original Filmkulisse aus Luc Bessons Kino-Erfolg „Arthur und die Minimoys“
– Grundfläche 3.500 m²
– Indoor-Volumen 40.000 m³
– 15 Meter hohe Kuppel
– Shop
– Gastronomie
– Klatschmohn Free Fall Tower, 10 Meter hoch
– Mul-Mul Karussell
– Großes Rutschenparadies
– Spielecke

Arthur – die Attraktion

– Weltneuheit aus dem Hause MACK Rides
– Ab 4 Jahren und 100 cm Körpergröße fahrbar
– Flug durch sieben fantastische Königreiche
– Dynamische Fahrt mit verschiedenen Geschwindigkeiten
– Zahlreiche High-Tech Spezialeffekte
– Inverted Ride: Wagen hängen unter der Schiene (Fluggefühl)
– Wagen können sich drehen
– 550 Meter lange Schienenstrecke
– Dark Ride
– High-Tech Spezialeffekte
– In- und Outdoorstrecke

Märchenwald:

Knusper, knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?

Inmitten der detailgetreuen Kulisse des Grimmschen Märchens dürfen auch Hänsel und Gretel nicht fehlen. Die beiden Kinder hecken bereits einen Plan aus, um der bösen Hexe und dem windigen Steffen Woiczik zu entkommen. Im Grimms Märchenwald des Europa-Park können die kleinen Besucher auf den Spuren ihrer Lieblingsmärchen wandeln, während die Erwachsenen sich in ihre Kindheit zurückversetzt fühlen. Die Märchenwelt wird hier lebendig! 2013 geht das Märchen weiter. Im Reich von Frau Holle und ihren Freunden gibt noch viel mehr Märchenhaftes zu entdecken geben. Mit der Erweiterung des Themenbereichs zur Sommersaison 2013 finden nunmehr insgesamt sechs weitere Geschichten der Grimms im verwunschenen Wald ihren Platz. Zwar kann dieser Märchenwald noch nicht mit dem in Efteling mithalten, aber unser Sohn Steffen ist so begeistert von diesem Märchenwald gewesen, dass er Stunden dort verbrachte.

Unterkunft/Hotel:

unsere Unterkunft für drei Tage

unsere Unterkunft für drei Tage

Erstmals waren wir bei unseren EP- Besuchen nicht zu Gast in einem EP-Hotel, sondern schlugen unsere Unterkunft diesmal im sehr schönen Hotel Casa Rustica auf. Das von der sehr netten Familie Moraweck familiengeführte und im südländisch mediterranen Stil gebaute 3-Sterne-Superior-Hotel wurde im Jahr 2004 eröffnet.

unser Familienzimmer

Das Hotel Casa Rustica befindet sich inmitten des Ortskerns von Rust und ist nur drei Gehminuten vom Haupteingang Europa Park entfernt. Selbstverständlich stehen  kostenfreie Hotelparkplätze zur Verfügung. Das Hotel wurde im Mai 2012 zum wiederholten Mal von der DEHOGA als 3***Superior-Hotel ausgezeichnet. Die gehobene Ausstattung und die Liebe zum Detail verleiht dem Casa Rustica ein besonderes und unverwechselbares Ambiente. Die sprichwörtlich „Badische Gastfreundschaft“ erwartet die Besucher & uns. Im Erdgeschoss des Hotels in direkter Nähe zum Freizeitpark „Europapark“ befindet sich die Pizzeria Michelangelo, wo man nach einem erlebnisreichen Ausflugstag im Europa Park in gemütlicher Atmosphäre die italienische Küche genießen kann .Um in das „Michelangelo“ zu gelangen, brauchten wir nicht einmal das Hotel verlassen. Wir haben am Pfingstsamstag das Restaurant „getestet“ und waren nicht so zufrieden. Falsch gelieferte Speisen, dazu war die Pizza mit Meeresfrüchten geschmacksneutral und spiegelte sich im Fett.  Der „gelieferte“ Salat mit Meeresfrüchten war hingegen sehr lecker.

ein Bereich vom Familienzimmer

Uns hat es sehr gut im Casa Rustica gefallen, so dass wir gleich ein Zimmer für Ostern 2014 gebucht haben.

Danke an dieser Stelle an Familie Moraweck für tolle Pfingsttage.

 

 

uns hat es hier sehr gut gefallen

Mein Fazit: Trotz des sehr schlechten Wetters am Sonntag & Montag hat uns der Aufenthalt in Rust sehr gut gefallen.

 

 

 

 

 

 

Hier noch einige Impressionen aus dem Europa Park:

 

Ausblick auf auf Schloss Balthasar im Europa Park (im Schloss auch lecker gegessen)

 

 

 

 

 

 

 

unser Liebling im Europa Park

 

 

 

 

 

 

Atlantica- ein spritziges Vergnügen

Samstag, bestrahlte die Sonne „den Wodan“

Regenwetter im Europa Park

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

viel Spaß im Europa Park

Mal wieder an die Ostsee (Mitte Mai 2013)

Scharbeutz

ist eine Gemeinde im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein.Scharbeutz liegt unmittelbar an der Lübecker Bucht der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. Landschaftlich gehört das Gebiet zum glazialen Östlichen Hügelland.Die Großgemeinde Scharbeutz besteht aus zehn Dorfschaften: den beiden Hauptorten Scharbeutz und Pönitz, dem Kirchdorf Gleschendorf sowie den Orten Haffkrug, Gronenberg, Klingberg, Sarkwitz, Schulendorf, Schürsdorf und Wulfsdorf.Scharbeutz ist ein beliebtes Strandbad und seit 1970 staatlich anerkanntes Seeheilbad. Im Jahre 2012 gehörte der Ort zu den zehn wichtigsten Zentren im Schleswig-Holsteinischen Fremdenverkehr. 45.314 Gäste, davon 1366 (2,92 %) aus dem Ausland, buchten 292.468 Übernachtungen, der Ort verfügte über 3940 Gästebetten.Derzeit leben über 12.000 Einwohner in diesem wunderschönen Strandbad.

Bericht: Wie nunmehr seit 2009 fahren wir regelmäßig 2-3 x im Jahr an die Ostsee, meist in Verbindung mit einem Besuch des wunderschönen Hansa Parks.

Diesmal bot es sich an, in der Regenerationsphase nach dem BIG25-Laufzwei Tage an die Ostsee nach Scharbeutz zu fahren und erstmals zu Gast im schönen Hotel  Petersen’s Landhaus (3,5 Sterne) zu sein.

Training: Am Freitag (10.05) sehr intensiv mit der PSV-Trainingsgruppe trainiert. Trainer Christian Schieber hatte 8 x 300 Meter mit 90 Sekunden Trabpause und zum Abschluss einen 500ter auf dem Plan stehen. Überraschenderweise absolvierte ich die 300ter konstant zwischen 56 und 58 Sekunden und den Letzten sogar in unter 50 Sekunden. Der 500ter zum Schluss ohne voller Anstrenung wurde erfolgreich in 1:53 min. absolviert. Mann oh Mann- das war nicht schlecht. In Scharbeutz lief ich dann an der Strandpromemade nach Timmendorfer Strand gut eine Stunde und mit der Familie (die schwammen besser als ich) ging es im Hallenbad (im Hotel) gut 400 Meter schwimm-trainingsmäßig zu. 

 ..nun wieder zum tollen Hotel:

Toller Kurzurlaub

Das familiengeführte Hotel mit kleinem Hallenschwimmbad (ca. 20 x 6 Meter) besticht mit erstklassigem Service, tollem und sehr reichhaltigen Frühstück, geräumigen Familienzimmern, netten Ambiente und gutem Anschluss zur Autobahn und in unmittelbarer Nähe zu zwei großen Einkaufszentren.In Strandnähe (7-10 min. Fußweg) befinden sich zahlreiche Restaurants & Bars für „jeden Geldbeutel“.
Das Hotelpublikum war Generation „Ü60“ und unsere Anwesenheit sorgte für eine Senkung des Alterdurchschnitts. Als Besonderheit ist nochmals das nette Hallenschwimmbad mit einer Wassertemperatur von über 30 Grad löblich zu erwähnen, was uns einen fast einstündigen Aufenthalt dort bescherte.
Mit dem Auto sind es zum bekannten und wunderschönen Hansa Park knapp 10 Minuten Fahrweg und abends nach dem Parkbesuch steht einem ein hoteleigner Parkplatz zur Verfügung.Insgesamt hat uns der Besuch im Hotel Petersen’s Landhaus sehr gut gefallen. Es ist unsere neue persönliche Nummer 1 im Bereich Ostseebereich.Wir kommen sicher wieder.
Ausführliche Bewertung unter: http://www.holidaycheck.de/hotelbewertung-Hotel+Petersen+s+Landhaus+Toller+Kurzurlaub-ch_hb-id_9590637.html

Mit unseren Saisonkarten besuchten wir, zum ersten Mal in diesem Jahr, den Hansa Park. Meinen Erlebnisbericht mit Fotos vom Hansa Park findet man hier:   http://forum.freizeitpark-welt.de/viewtopic.php?f=5&t=4056.

Coming soon: „Ein verregnetes Pfingstfest im Europa Park“ und “ James Bond jagt den Smiler (Liebesgrüße aus London). 

 

 

 

 

 

 

 

BIG 25 am 05.05.2013

Start zum BIG 25

Gleich beide Jahresweltbestzeiten fielen bei den BIG 25 Berlin am 05.05.2013. Der Kenianer Richard Sigei gewann das Rennen mit 1:13:34 Stunden, während seine Landsfrau Lucy Kabuu nach 1:21:37 im Ziel war. Zu hohe Temperaturen bis zu 20 Grad und 100 % Sonneneinstrahlung verhinderten, dass die Kenianerin in die Nähe des avisierten Weltrekordes ihrer Landsfrau Mary Keitany (1:19:53) kam. Dennoch lief Lucy Kabuu eine Weltklassezeit – ihr Resultat ist die drittschnellste je über die 25-km-Distanz erzielte Zeit. Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, verzeichnete Veranstalter BERLIN LÄUFT bei den BIG 25 Berlin 10.901 Teilnehmer.„Nachdem Andreas Statzkowski, der Berliner Staatssekretär für Sport, den Startschuss gab, entwickelte sich ein schnelles Rennen, das von den afrikanischen Favoriten bestimmt wurde. Im letzten Drittel der Strecke lief dann der 28-jährige Richard Sigei einen deutlichen Vorsprung heraus und rannte zum größten Erfolg seiner Karriere. Hinter dem Kenianer (1:13:34) lief Daniel Chepyegon (Uganda) in 1:14:17 als Zweiter ins Ziel im Berliner Olympiastadion. Auch der Drittplatzierte blieb noch unter 1:15 Stunden: Jacob Kendagor (Kenia), der Sieger des Berliner Halbmarathons vor einem Monat, lief 1:14:47. Bei den Frauen lief Lucy Kabuu ihr eigenes Rennen. Doch an den Weltrekord von Mary Keitany, die die BIG 25 Berlin vor drei Jahren mit 1:19:53 gewonnen hatte, kam die Kenianerin, die zur gleichen Trainingsgruppe wie Mary Keitany gehört, nicht heran. Immerhin lief sie die drittbeste Zeit aller Zeiten mit 1:21:37. Kenias Weltklasseläuferinnen dominierten das Rennen: Agnes Mutune (1:23:08), Esther Chemtai (1:23:18) und die Boston-Marathon-Siegerin des Jahres 2011, Caroline Kilel (1:26:14) folgten auf den Rängen zwei bis vier. Einige Weltklasse-Athleten wie der Vize-Weltmeister von 2011 im Marathon Vincent Kipruto (Kenia) oder Ghirmay Ghebreslassie  beendeten frühzeitig das Rennen, ebenso wie zahlreiche Freizeitläufer. Leider ist die Startzeit um 10.00 Uhr bei solchen Witterungsbedingungen wie am 05.05. nicht leistungsfördernd und verlangt allen Teilnehmern einiges körperlich ab. Schade, dass der Veranstalter nicht um 9.00 Uhr wie bei anderen Laufgroßveranstaltungen im Mai die Teilnehmer an den Start gehen lässt. Auch wäre ein weiterer Verpflegungsstand mit Wasser zwischen km 15 und 20 km wünschenswert gewesen.
  
Aus unserem Verein waren auch einige Aktive am Start und erzielten sehr gute Leistungen. Über den langen Kanten von 25 km errang Jörg Kaiser (M40) in 1:49:12 Stunden einen sehr guten 142 Platz. Auf der Halbmarathondistanz erlief Andrej Woiczik (M45) in 1:42:53 Std. einen guten 118.Platz und unser Dauerläufer Winfried Schumann platzierte sich auf Gesamtplatz 16 und Vierter in der AK45 in 39:19 min. über 10 km hervorragend.(Bericht für TUS Neukölln Internetseite & Vereinsheft).
 
Mein Rennen: Wie bereits beim Berliner Halbmarathon traf ich mich mit meinem „Laufkumpel“ Daniel vor dem Lauf und fuhr gemeinsam mit ihm zum Wettkampf. Nach dem üblichen Prozedere ging es dann zum Start kurz vor 9.50 Uhr. Bereits beim Einlaufen und beim Stehen im Startblock B1 war mir klar, dass es für mich heute kein Toprennen wird, es war mir einfach zu warm. Kurz vor der 4 km Marke rebellierte mein Magen und zwang mich zu einer kurzen Pause, so konnte ich aber anschließend mit meinen Trainingspartnern Michael (OSC Berlin) und Stefan (Polizei SV) 3 Kilometer zusammen laufen, bevor ich mich dann Richtung Halbmarathonstrecke verabschiedete. Die 5 km Marke erreichte ich zuvor in 23:13 min. und anschließend im weiteren Verlauf die 7 km Marke 32:20 min. Eine Zeit im Bereich um 1:37 Std. schien möglich. Doch schon jetzt merkte ich die heftige Sonneneinstrahlung und die Temperaturen um 17 Grad. Die 10er Marke durchlief ich in 46:50 min.  „Mein Mann mit dem Hammer“  kam dann kurz vor  Kilometer 14 (1:05:10 Std.). Die Wärme und die zuwenigen Trainingskilometer (über die 90 Minuten Marke) forderten ihren Tribut. Ich wurde merklich langsamer. Beim welligen Rest der Strecke bis ins Ziel verlor ich Sekunde um Sekunde und dann Minute um Minute.
Ich war platt, total platt. Es ging bis km 20 kaum noch etwas, sogar ein 5:30er Abschmitt war dabei. Erst beim letzten Kilometer holte ich die Motivationskeule in meinem Geiste heraus und „spurtete“ diesen besonderen Kilometer auf die blaue Tartanbahn in 4:20 min. Überraschend platzierte ich mich mit meiner Zeit von 1:42:53 Std. auf dem 118.Gesamtplatz. Trotz der „Strapazen“ hat mir der Lauf viel Spaß gemacht. Mein Laufkumpel Daniel kam 14 min. hinter mir ins Ziel und war auch zufrieden. Glückwunsch Danne.
 
 
 
Mein Fazit der bisherigen drei Wettkämpfe nach meiner langen Trainings-und Wettkampfpause: Aller Anfang ist schwer.
Man darf meine Laufzeiten vor 2009 nicht mit denen jetzt vergleichen, sondern diese Läufe geniessen und feststellen, dass der mitvierziger Körper nicht mehr fähig ist, intensives, monatelanges Training zu verkraften. Im Nachhinein muss man feststellen, dass ich für die beiden längeren Wettkämpfe mehr längere Läufe über 90 Minuten absolvieren hätte müssen. Bis km 14 oder 15 km kam ich immer gut und setzte die Trainingsergebnisse (Kilometer und Tempo) auch im Wettkampf um, aber dann war Schicht im Schacht. Daher werde ich jetzt kürzere Wettkämpfe absolvieren und erst mich wieder an längere Strecken wagen, wenn es meine Grundlagenausdauer auch tatsächlich zulässt.
 
Dennoch bin ich froh wieder zur Läuferszene zu gehören und trotz der, ganz ehrlich nicht tollen Laufzeiten, noch gute Platzierungen zu erreichen.
 
Einige Fotos von Actionfoto mit entsprechendem Copyright-Vermerk:        
 

250 Meter vor dem Ziel entspannt unterwegs

  

     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

im Ziel- endlich geschafft