6. Airport Run am 22.04.2012

Zwei Rekorde gab es am Sonntag bei der sechsten Auflage des Berliner Airport Run. Mit 3.972 Läufern, die über die Halbmarathondistanz beziehungsweise über 10 km an den Start gingen, verzeichneten die Veranstalter von BERLIN LÄUFT einen Teilnehmerrekord. Sehr deutlich wurde damit die Vorjahreszahl von 2.125 Läufern übertroffen. Für den spitzensportlichen Höhepunkt sorgte auf dem neuen Hauptstadt-Airport Berlin-Brandenburg (BER), der in rund zwei Monaten eröffnet wird, Japhet Korir. Der Kenianer brach über 10 km den Streckenrekord und war nach 29:15 Minuten im Ziel. Im Rennen der Männer über 10 km war schnell klar, dass die Kursbestzeit, die André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) im vergangenen Jahr mit 31:15 Minuten aufgestellt hatte, deutlich unterboten wird. Die Kenianer Japhet Korir und David Kogei machten das Tempo und steuerten klar auf eine Endzeit von unter 30 Minuten zu. Japhet Korir setzte sich schließlich mit 29:15 vor seinem Landsmann Kogei durch, der nach 29:25 im Ziel war. Dritter und damit bester Berliner in diesem Rennen war der Berliner Adam Pardoux in 34:09. Bei den Frauen gab es über 10 km keine internationale Konkurrenz. Hier setzte sich Karsta Parsiegla (SCC Berlin) in 39:36 Minuten durch. Beim Halbmarathon gewann auf dem Gelände des neuen Flughafens – gelaufen wurde auch über die zukünftige Start- und Landebahn – Isaac Cheruiyot praktisch konkurrenzlos. Der Kenianer, der in der kommenden Woche beim Hamburg Marathon startet, war nach 1:04:39 Stunden im Ziel. Bei Temperaturen um 10 Grad, bewölktem Himmel, der ab und zu für die Sonne seinen Pforten öffnete, war leider der sehr böige und starke Wind ein Hindernis für die fast 4000 Teilnehmer. Während mein Sohn im Schülerlauf über knapp einen Kilometer im vorderen Finisherbereich landete (Platz 24), war bei mir die Anspannung vor dem 10 km sehr zu spüren. Ich konnte dennoch bis km 6 konstant den 4:10/11er Schnitt halten und trotzte dem starken Wind. Dann wurde aber mein Akku ein wenig schwächer und 4 konstante 4:19er Kilometerabschnitte reichten für mich sehr überraschend für Gesamtplatz 61 und eine 42:32 min. Diese Zeit war über 1 1/2 Minuten schneller als ursprünglich nach der langen Verletzungspause geplant und vor allem zeigte meine Herzfrequenz in der Auswertung nach dem Lauf, dass da noch Reserven waren. Insgesamt war die Veranstaltung sehr gut organisiert, aber warum trotz eines „Chiplaufes“ erneut der Start um fast 30 min. verspätet frei gegeben worden ist, dieses steht in den Sternen. Die „Zuspät-Kommer“ hätten am Ende des Teilnehmerfeldes ins Rennen gehen können. So waren 99% der bereits im Startbereich befindlichen Teilnehmer gezwungen über 20 Minuten bei dem sehr starken Wind dort extrem abzukühlen. Hier besteht für die Auflage im kommenden Jahr Verbesserungsbedarf

Berlin läuft & ich auch

Zwar hat die Leidenszeit noch kein Ende, da meine muskulären Probleme weiter bestehen, aber nach der fast 2 monatigen Laufpause werde ich endlich wieder am Wettkampfgeschehen teilnehmen. Bei den rund 3.500 Teilnehmern am Airport Run am 22.04. wird es auch nicht so auffallen, dass ich mal wieder ein wenig mehr Fett auf den Hüften habe und ganz, ganz weit weg von meiner 10 km Bestzeit (fast 10 min.) entfernt sein werde. Nach der erfolgten Leistungsdiagnostik nebst ausführlichen Untersuchungen am 10.04. soll ich diesen Lauf gemäß Dr. med. Robert Margerie (selbst unter 3 Std. Marathonläufer) als spaßigen Dauertempolauf im Bereich um 44 Minuten nutzen. Der sportliche Leiter dieser Veranstaltung Christoph Kopp konnte, wie gewöhnt bei „Berlin läuft“ Veranstaltungen, Weltklasseathleten nach Berlin locken. Am Start sein werden die beiden Kenianer Japhet Korir und David Kogei. Korir lief im Februar beim Düsseldorfer Hallenmeeting über 5.000 m als Sechster sehr gute 13:11,44 Minuten. Kogei zeigte vor kurzem starke Form: Er wurde beim Paderborner Osterlauf über 10 km Dritter mit 27:57. Im Halbmarathon wird Isaac Cheruiyot (Kenia) antreten, der mit 63:36 Minuten eine Bestzeit hat, die fast genau mit Streckenrekord von 63:32 übereinstimmt. Da „der Kenia-Express“ die bestehenden Streckenrekorde am kommenden Sonntag auslöschen wird, bin ich persönlich gespannt, wie es bei mir laufen wird? Diese Wettkampfwoche ist erst die 6 Woche nach den ersten Laufschritten (nach der langen Laufpause). Die letzten drei Wochen konnte ich erfreulicherweise wieder zwischen 65 und 73 km in der Woche laufen (trainieren), so dass auch eine Teilnahme am 25er am 06.05. mit Start und Ziel im/am Berliner Olympiastadion sehr wahrscheinlich wird. Während es die Weltklasseathleten um Peter Kirui & Co. auf den Weltrekord abgesehen haben, soweit es nicht wieder einen Temperaturanstieg auf über 20 Grad gibt, werde ich es wohl viel ruhiger angehen lassen. Ins Ziel dürfte ich, im Gegensatz zum letztjährigen Ausstieg beim Hitzelauf kommen, aber die Zielsetzung ist eine ganz andere. Mein persönliches Ziel über die Halbmarathonstrecke (neu im Angebot in diesem Jahr) wird es sein, dass ich dort schneller laufe als meine persönliche Bestzeit über 25 km ist. Das heißt eine Zeit unter 1:40:50 Std. (brutto) zu erreichen. Aber erst einmal muss ich den 10 km Wettkampf erfolgreich beenden, bevor ich weitere Gedanken um den nächsten Wettkampf mache.

Europa Park Rust (Ostern 2012)

Mitten im wunderschönen Schwarzwald, nah an der Grenze zu Frankreich gelegen, befindet sich der Europa-Park in Rust. Seit seiner Eröffnung 1975 mit ca. 20 Attraktionen hat sich der Park bis heute auf einer Fläche von rund 850.000m² (970.000 m² inkl. Hotels) zum größten Freizeitpark in Deutschland entwickelt. Der Europa-Park ist unterteilt in 16 verschiedene Themenbereiche, wovon 13 einen Bezug zu einem bestimmten Land haben. Um diese möglichst authentisch wirken zu lassen, findet man dort die – mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltete – landestypische Architektur wieder. Dieses durchgängig stimmige Konzept ist wohl einer der Gründe für den Erfolg. Mit über 5 Mio. Besuchern ist der Europa Park hinter dem Disneyland Paris im Jahr 2011 die Nummer 2 in Europa gewesen. Zusammen mit Björn Baumann (Chef-Redakteur von Freizeitpark-Welt.de) waren wir erstmalig zu Ostern für vier Tage in diesem wunderschönen Freizeitpark. Im Hotel Collosseo & im Freizeitpark haben wir es uns gut gehen lassen und entspannt. Zur Halloween-Saison werden wir erneut im Europa Park zu Gast sein, dann im Juli 2012 eröffneten Hotel Bell Rock. Da uns, trotz der 850 km Entfernung von Berlin zum Europa Park, dieser familienfreundliche Freizeitpark so gut gefallen hat, werden wir beim nächsten Besuch uns drei Jahreskarten kaufen. In unserem persönlichen Ranking von bislang 75 besuchten Freizeitparks landet der Europa Park in unseren Top 5 weltweit. Im Bild kann man ein wenig die Weltklasse-Achterbahn Silver Star (130 km/h-73 Meter Hoch) sehen. Für uns persönlich die beste Achterbahn in Deutschland.
Alles über den wunderschönen Europa Park