Citylauf Dresden am 20.03.2016

10 Minuten vor dem Start

Neuer Teilnehmerrekord beim Dresdner Citylauf

Zum Auftakt der Dresdner Laufsaison haben die Veranstalter gleich den ersten Teilnehmerrekord vermelden können. 3375 Läuferinnen und Läufer gingen am Sonntagvormittag beim 26. Dresdner Citylauf an den Start, so die Organisatoren. Allein am Hauptlauf über 10 Kilometer nahmen mehr als 2000 Menschen teil. Über 5 Kilometer liefen fast 1000 Menschen die interessante Laufstrecke im Zentrum der Landeshauptstadt.

 

Am Start

Den Sieg holte sich in diesem Jahr, bei Temperaturen von 5 Grad um sehr lebhaftem Wind, der Kenianer Evans Kipkorier (30:35) vor Titelverteidiger Kurui Dickson (31:00) und dem dreimaligen Gewinner Falk Cierpinski (31:05). „Für den Wettkampfeinstieg war das in Ordnung und ein guter Test für den Frühjahrsmarathon“, so der 37-jährige Cierpinski, der im Januar Vater einer Tochter wurde und deshalb im Training zuletzt etwas kürzertrat. „Das war ein fantastisches Rennen, schön flach, vorbei an herrlichen Gebäuden und viel Unterstützung an der Strecke“, sagte der Sieger, für den es der erste Aufenthalt in Dresden war.

Bei den Frauen gewann die deutsche Marathon-Hoffnung Anna Hahner in 33:55 Minuten, die zuvor bereits über fünf Kilometer erfolgreich war und dort noch eine Extrarunde drangehängt hatte. Auf Platz zwei lief Isabell-Sophie Teegen (Rönnau/34:11), Dritte wurde die Kenianerin Prisca Kiprono (34:18). „Der Wettkampf war für mich auf jeden Fall ein wichtiger Test für den Hannover-Marathon, bei dem ich mir endgültig mein Olympia-Ticket sichern“, erklärte die 26-jährige Siegerin.

 

Nicht so mürrisch Herr Woiczik

Weitere deutsche Spitzenathleten wie Sören Kah (31:20 min.), Paul Schmidt (deutscher Rekordinhaber ber 50 km-31:33 min.) , Maik Petzold (33:36 min.), sowie Annett Horna (34:24 min.) waren am Start. Des Weiteren wurden die Landesmeisterschaften über 10 km beim diesjährigen Citylauf ausgetragen.

 

Auf Grund der zum Teil sehr heftigen Windböen blieben im diesem Jahr erstklassige Laufzeiten aus.

Ich kurz nach dem Start gut im Bild

Auch im 5 Kilometer-Lauf, an dem auch zahlreiche deutsche Topathleten (innen) teilnahmen, wurden Topzeiten verweht. Der aktuelle 800 Meter deutsche Hallenmeister Jan Riedel gewann in 15:36 min. Anna Hahner war in 18:16 min. die schnellste Frau.In meiner AK 45 siegte Jan Rada aus Prag in 17:32 min.

 

Ich wurde in 20:48 min. (Netto) gutklassiger Gesamt 34 und landete auf Platz 4 in der M45.

Mein Rennen:

Ein langes Wochenende verbrachten wir in Dresden, mit Übernachtung im Hotel Ibis Königstein, sowie der Teilnahme an einer sehr interessanten Stadtrundfahrt, in den zahlreichen Einkaufstempeln einkaufen gewesen und lecker Essen gegangen.

Der Wind blies schon sehr heftig als wir unser Hotel verliessen und zum 10 Gehminuten entfernten Start am Dresdener Rathaus gingen.

Um 10 Uhr erfolgte pünktlich der Start und ich ging in 3:53 min. so flott wie schon lange nicht mehr an. Dann blies der Wind auf den beiden folgenden Kilometern in Richtung Zwinger schon sehr lebendig (lebendiger sogar als im Vorjahr) und die 3 Kilometer-Marke passierte ich in 12:13 Minuten. Alles auf Kurs für eine geplante Zeit unter 21 Minuten.

 

Sehr zufrieden im Ziel

Kurz nach dem ersten Kilometer lief ich mit Julia Goosens (W30) vom Citylauf Verein Dresden (PB 2015 über 10 km 40:18 min) zusammen und wir überholten einige Teilnehmer ohne bis Kilometer 4 selbst überholt zu werden. Unser Laufgefühl war sehr gut, aber „unten an der Elbe“ mussten wir uns auf dem letzten Kilometer zum Ziel wieder mit einigen Windböen „rumkämpfen“. Ein Läufer überholte uns noch, aber sehr zufrieden erreichten wir in 20:48 min. und 20:53 min. das Ziel.

Nach dem Lauf gingen die Woicziks zurück zum Hotel, ich habe schön warm nach dem Lauf im Hotel geduscht und um 13.00 Uhr nach dem Auschecken, lecker im einem italienischen Restaurant haben wir gespeist, bevor es um 14.50 Uhr mit dem Euro City zurück ,entspannt nach Berlin zurück ging.

Fazit:

Ein tolles, aber windiges und nasskaltes Wochenende liegt nun hinter uns. Der Citylauf war auch bei meiner nunmehr elften Teilnahme sehr gut organisiert und mit dem Package (Übernachtung/Teilnahme am Lauf) unschlagbar preisgünstig. Wenn ich gesund und fit bin, dann bin ich auch am 19.3.2017 wieder am Start. Lauftechnisch bin ich mit dem Lauf sehr zufrieden gewesen und das obwohl ich zuvor (in der Vorwoche) eine 87er Trainingswoche hinter mich gebracht und einige Muskelprobleme hatte. Der Hannover Halbmarathon ruft schon.

Meine bisherigen zehn Teilnahmen:

1997: 39:43 min. (610 Teilnehmer- Gesamt 51-MHK: 28)- 1998:  39:06 min. (2100 Teilnehmer- Gesamt 164)- 1999: 38:28,1 min. ( 2200 Teilnehmer- Gesamt 113-M30: 15)- 2000: 37:51,8 min. (2100 Teilnehmer- Gesamt 113-M30: 16)- 2001: 38:48 min. (1600 Teilnehmer-Gesamt 157-M30: 30)- 2002: 38:38 min. (1900 Teilnehmer)- 2003:37:46 min.2007: 40:43 min. (900 Teilnehmer- Gesamt 37-M35:8)- 2008: 42:15 min. (1100 Teilnehmer- Gesamt 105-M40:15)- 2010: 41:57 min. (1600 Teilnehmer- Gesamt 81- M 40:12)-2015: 20:39 min. über 5 km (2936 Teilnehmer-Gesamt 29-M45: Platz 3)

Berlin 50 K am 05.03.2016

Der Wurm ist drin

 

Die Meisterschaftsstrecke

Im Bemühen attraktive Areale großer deutscher Innenstädte dem Ultralaufen zu erschließen erfolgte vor Jahresfrist die Vergabe der DM über 50km nach Berlin. In den Vorabsprachen der Beteiligten war schnell klar: das wird ein attraktives Rennen, im Gelände am Olympiastadion von Berlin. Weit gefehlt nun, die Marktmacht von „König Fußball“ zerstörte diese Illusion. Fakt ist: der Mannschaft um Volkmar Scholz ist es gelungen in kaum zwei Wochen eine Alternative mit dem Rundkurs im Berliner Plänterwald aus dem Boden zu stampfen.

 

 

Herzlichen Glückwunsch!

Paul Schmidt (Asics Team Memmert e.V.) wird neuer Deutscher Meister über 50 km mit neuem Deutschen Rekord: 2:49:06 Std. (Marathonzeit um 2:20 h),  Deutsche Meisterin wird einmal mehr Nele Alder-Baerens (USC Marburg) mit der zweitschnellsten je in Deutschland gelaufenen Zeit (3:20:33 Std.). Die Veranstaltung war hervorragend organistert und bot 320 Teilnehmern erstklassige Bedingungen für den Start in allen Laufwettbewerben. Zwischen 6 und 9 Grad lagen die Temperaturen bei bewölktem Himmel und mäßigem Wind während der Zeit der Laufwettbewerbe. Viele deutsche Langstrecken- Spitzenathleten (u.a. der 50k WM -Neunte Niels Bubel)  waren bei dieser Meisterschaft am Start und erzielten sehr gute Laufergebnisse. Tagszuvor begeisterte bereits Olympiasieger Dieter Baumann mit seinem Comedy Programm im Schlot.

Mein Rennen: 

Startschuss- Foto von Sven Kersten

Nach dem für mich umfangreichen und intensiven Training (mit 245 km Laufkilometern in den letzten drei Wochen im Februar vor dem Infekt) für den diesjährigen Hannover-Halbmarathon, war von meinem Trainer Christian Schieber geplant, dass ich im 4:20er Tempo den 10er Wettkampf als intensiven Vorbereitungslauf nutze. 2 Wochen zuvor lief ich bereits im Training mit Clarissa und Viktoria im 4:32er Schnitt über 12 km. 9 Tage vor dem Saisoneinstieg fing ich mir einen Infekt mit Husten, Halsschmerzen und Schnupfen ein und musste 3 Tage mit dem Lauftraining aussetzen.

 

Bei km 5 lief es noch gut (21:26 min.)

Pünktlich um 10.00 Uhr verfolgte der Startschuss und ich ließ mich auf dem ersten Kilometer in der Masse in 4:03 min. treiben. Thomas Bodora, mit dem ich schon einige Wettkämpfe zuvor bestritten hatte, lag wenige Meter vor mir und dieses blieb bis zur 6 Kilometer Marke auch so. Bei Kilometer 3 ging ich in 12:40 min. durch und bei 5 km zeigte meine Stoppuhr 21:26 min. (netto). Ich fühlte mich gut und wollte eigentlich das Tempo bei Kilometer 6 (25:47 min) noch ein wenig steigern, aber plötzlich traten am Quadtriceps und beim  Musculus rectus femoris (beteiligt sich an der Beugung des Hüftgelenks) beidseitig Schmerzen auf, welche sich auf den letzten 4 Kilometern so verschlimmerten, dass ich nicht mehr vernünftig weiterlaufen konnte.

 

 

Kurz danach machte der Quadtriceps (beidseitig) dicht.

Im Nachhinein wäre es sinnvoller gewesen, dass ich vom Wettkampf ausgestiegen wäre. Für die letzten vier Kilometer benötigte ich 18:32 min.- da laufe ich im Training schneller. Ich quälte mich in 44:19 Minuten ins Ziel und wurde mit dieser sehr schwachen Laufzeit aber sogar noch Gesamt 4 und Zweiter in meiner AK. Wenige Sekunden schneller und ich hättte sogar noch einen Pokal gewonnen. Von 40 Teilnehmern in meinen 10 km Lauf war Edmund Kramarz (M45) in 35:37 Minuten der Schnellste. Thomas Bodora wurde Zweiter in 43:21 Minuten. Am 07.03. war ich bei Dr. Margerie zum Gesundheitscheck und ließ mich durchchecken und besprach wie ich nun weiter trainieren kann. Bis auf Weiteres sind Sprünge und kurze intensive Trainingsläufe untersagt.

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Sven Kersten (selbst deutscher Ultra-Spitzenläufer)

So lief das Wintertraining 2015/2016

Auf in das Wintertraining

Am 23.11. stieg ich ins Wintertraining 2015/2016 ein, mit dem Ziel meine persönlichen M45 Bestzeiten über 10 km und Halbmarathon im Jahr 2016 zu verbessern. In Abstimmung mit Trainer Christian Schieber ging ich mit Freude die Trainingseinheiten an und trainierte öfters am Dienstag und Freitag mit der Trainingsgruppe Christian Schieber in Lankwitz und Marienfelde.

23.11-31.12.2015: 

19 Laufeinheiten mit einem Umfang von 239,5 km ( u.a. 4 Einheiten über 90 Minuten und 2 Tempoeinheiten)

9 Krafttrainings-Einheiten und 3 Einheiten auf dem Heimtrainer (60 km)

Durch einen Infekt mit Husten, Schnupfen & Co. konnte ich Anfang Dezember 5 Tage nicht trainieren und aus Köln hatte ich mir einen Magen-und Darmvirus mitgebracht, welcher mich pünktlich zu Silvester drei Tage heimsuchte.

 

Training im Schnee

01.01-31.01.2016

Schnee & Glätte auf den Straßen und Wäldern bestimmten das Lauftraining im Januar bei Temperaturen bis zu minus 15 Grad.Überraschenderweise konnte ich im Gegensatz zur Vorsaison bei den Tempoeinheiten mit den schnellsten, jüngeren Läufern (innen) einigermaßen mithalten. Ob beim flotten Dauerlauf in 43:42 min. über 9 km oder bei den 10 x 300 Metern (Durchschnitt:55 Sekunden), war ich vorne weg.  19 Laufeinheiten mit einem Umfang von 257 km ( u.a. 5 Einheiten über 90 Minuten mit meinem Laufpartner Daniel und 4 Tempoeinheiten mit der TGS Schieber) und

 

 

Auf dem Heimtrainer

9 Krafttrainings-Einheiten und 3 Einheiten auf dem Heimtrainer (75 km).

01.02-29.02

Anfang  Februar konnte man wieder bei Temperaturen von 3-10 Grad (meist aber bei starkem Wind) sehr gut trainieren und das nutzte unsere Trainingsgruppe zu einigen flotten Tempoeinheiten. 5 und 6 x 1 km standen u.a. auf der Agenda, welche ich nach langer Zeit wieder im Training lief. Leider fing ich mir Ende Februar einen Infekt mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen ein und pausierte somit 3 Tage. 19 Laufeinheiten mit einem Umfang von 288,5 km ( u.a. 5 Einheiten über 90 Minuten, längste Einheit 2:18 h -alle mit Laufpartner Daniel und 8 Tempoeinheiten) und 8 Krafteinheiten.

Übrigens lief ich,trotz der 3 Tage „Infekt-Laufpause“, im Februar 2016 soviele Laufkilometer wie zuletzt 2006.