Saisoneröffnung 2014 im Heide Park

Vorfreude

Endlich ist die Zeit des Wartens vorbei, der Heide Park öffnete offiziell am 29.03. seine Pforten und so begab es sich, dass der Wecker bereits um kurz vor 4.00 Uhr uns aus dem Schlaf holte. Duschen, Anziehen, Frühstücken und dann über Walsrode (Hotelbericht anbei) die 384 km lange Strecke von Berlin aus nach Soltau „geniessen“. „Geniessen“ heißt, dass man vom Teilstück  Ludwigsfelde (Brandenburg) bis Braunschweig (Niedersachsen) mit Nebelbänken und Sichtweiten von bis zu unter 50 Metern zu kämpfen hatte. 

Als Redakteur von Freizeitpark-Welt.de war ich bereits um 9.00 Uhr zum Presseevent des Heide Parks eingeladen.

Premierenflug mit mir im Bild

 

 

 

 

 

 

 

Bericht siehe hier:  http://www.freizeitpark-welt.de/freizeitparks/heide_park/heide_park_start.php?attractionid=c335

Pressefoto: Mercure Walsrode

Erstmalig nächtigten wir im Hotel Mercure Walsrode. Der ehemalige Heide Park Pressereferent Klaus Müller ist nunmehr für dieses Hotel tätig und daher testeten wir dieses einmal. Eingebettet in die idyllische Lüneburger Heide und nah an den Metropolen Bremen, Hamburg und Hannover liegt das 3-Sterne Superior Mercure Hotel Walsrode. Das Lüneburger Heide Hotel verfügt über 75 Zimmer mit kostenlosem Wi-Fi, einen Tagungsbereich mit 13Veranstaltungsräumen für bis zu 280 Personen, einen kleinen Wellness-Bereich sowie ein sehr nettes Erlebnis-Restaurant. Das Hotel liegt nah am Welt-Vogelpark Walsrode und nur 5 Minuten von der A7 und A27. Es war ein sehr gelungenen Hotelaufenthalt, die Gastgeber Brigitte & Reimer Eisenberg und das Team des Mercure Hotel Walsrode begrüßten uns sehr freundlich bei der Ankunft mit einem sehr leckeren Frühstück. Am Abend trafen wir uns dann noch mit Klaus Müller und seiner Lebensgefährtin zum leckeren Essen im hoteleigenen Erlebnis-Restaurant. Uns hat der Aufenthalt dort sehr gut gefallen und wir kommen daher in den Osterferien wieder.

Laufen in Walsrode: Auf Grund der Tatsache, dass ich zwei geplante Trainingseinheiten am Mittwoch und Freitag (Gruppentraining) wegen einer „körperschwächenden“ Gastritis und HWS-Problemen leider ausfallen lassen musste, wurde in Walsrode am Samstag Abend gegen 22.00 Uhr auf dem Hotel-Areal noch flott die 6 x 400 Meter Einheit (1:18-1:22 min.) und um 6.30 Uhr  morgens am Folgetag noch ein ruhiges, aber langes Läufchen absolviert. Erstmals seit 2 1/2 Jahren kam ich auf über 300 km Laufen im Monat. 

In gut 30 Minuten ist man von da (Hotel Mercure Walsrode) aus in unserem Lieblingspark, nämlich dem Heide Park

Auf geht’s der Spaß beginnt:

Das Thermometer stieg erfreulicherweise von 6 Grad am Morgen auf 18-21 Grad am Mittag/Nachmittag und der Himmel war am Samstag leicht bewölkt und am Sonntag strahlte die Sonne mit uns um die Wette. 

Es gibt größere und schönere Freizeitparks in Deutschland als den Heide Park, aber dennoch ist und bleibt der Heide Park unsere persönliche Nummer 1.   

Wir hatten sehr viel Spaß im Heide Park und erfreulich ist zu registrieren, dass der Heide Park endlich mit dem „Dämonengrill“  wieder ein gut klassiges Bedienrestaurant seit dieser Saison in Betrieb genommen hat.

Um 15.30 Uhr machten wir uns dann auf den Heimweg nach Berlin und kamen staufrei kurz nach 18.30 Uhr zu Hause an.  

 Coming Soon: Ostern 2014 in Rust, erneut Walsrode/Soltau und in Sierksdorf

 Impressionen aus der Heide:

das sah man gerne

Winger in the air

Sehr schönes Ambiente im Dämonengrill

So lief das Marathontraining bislang (1.Trainingsphase)

28.09.2014– gesund ins Ziel kommen, wenn möglich unter 3:30 Stunden, so lautet mein Motto zum geplanten Marathonlauf. Bis dahin ist noch eine lange Zeit , in der viel passieren wird und hoffentlich ich gesund an der Startlinie stehen werde.

1. Trainingsabschnitt: Aufbau der Grundlagenausdauer (Mitte November 2013-Ende Februar 2013):

Nach gutem Einstieg mit Wochenumfängen zwischen 62 und 72 km pro Woche und einem Gesundheitscheck mit einer Leistungsdiagnostik bei Dr. med. Robert Margerie, fing ich mir zu den Weihnachtsfeiertagen erst einen Infekt mit Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Kopfschmerzen ein und im Anschluss eine fiebrige Angina ein. Drei Woche Trainingspause waren leider angesagt.

Vom 20.01-02.02. lag in Berlin Schnee und bei Temperaturen bis minus 16 Grad und Glätte auf den Straßen machte das Lauftraining keinen Spaß. Danach sagte zum Glück (vorerst) der Winter ade und man konnte bei Plusgraden bis 12 Grad sehr gut trainieren. Ich lief 4-5 x (meist 4 x) und kam auf 51-72 km Laufkilometer in der Woche, außerdem 1-2 x Krafttraining, 1 x Massage (pro Woche) und einige Einheiten auf dem Heimtrainer im o.g. Zeitraum. Ein großes Dank gehört auch an meine Freitags-Trainingsgruppe vom PSV samt Trainer Christian Schieber, Heike und Micha und meinen „Laufeinheiten-Trainingspartner“ Daniel mit dem ich die langen bis sehr langen Einheiten bislang absolviert habe. Danke auch an „meine medizinische Abteilung“ mit Dr. Rönnbeck, Dr. Rother, Frau Scholl (Massage) und Edson von der Reha Steglitz.

Statistik: 

15 Wochen Vorbereitung, davon drei Wochen kein Lauftraining durch Krankheit

733,9 Laufkilometer (bei 12 Laufwochen-Wochendurchschnitt von 61,6 km)

230 Kilometer auf dem Heimtrainer

24 Kräftigungseinheiten

die 10 langen Einheiten ab 90 Minuten in diesem Zeitraum:19 km,20 km,23,8 km, 18,6 km,20,5 km, 18 km,  20,1 km, 26 km, 21,5 km und 30 km am 01.03.

7 Tempoeinheiten: 21.01 (2-3-4 min.), 28.01 (3-4-5 min.), 04.02 (4-5-6 min.), 07.02 (10 x 300 Meter-Sportplatz), 11.02 (5-6-7 min.), 21.02 (6 x 530 Meter), 07.03. (Testlauf: 3 km in 12:20 min.)

Habe ich meine bisherigen Ziele des Wintertrainings erreicht?

Meine selbstgesteckten Ziele konnten trotz den drei Wochen Trainingspause fast erreicht werden, nur das „Gewichtsproblem“ klebt noch wie eine Pattextube an mir. Aber hier finde ich hoffentlich bald eine Lösung. Dr. med. Robert Margerie und auch mein Trainer bremsten meinen eigenen Ehrgeiz ein wenig ein und verordneten mir für die Wintertrainingsplanung (nach dem Trainingsausfall durch Krankheit) Lauftrainingswochen im 50er Kilometerbereich mit einer Spitze von über 70 km. Daran hielt ich mich auch.

Auf Grund dessen wurde auch die Wettkampfplanung geändert, welche nunmehr wie folgt aussieht:

Wettkampfplanung 2014 bis zum Marathon

12.04. Airport Run 10 km- 27.04. Spreewald-Marathon 10 km- 04.05. BIG 25 (21,1 km), 31.05. Motzen Seelauf Drittelmarathon , 22.06 Bestenseeer Seenlauf (16 km), danach Beginn der intensiven Vorbereitung auf den Berlin-Marathon. 24.08. Kreuzberger Viertelmarathon (10,549 km),07.09 Volvo Tierparklauf (10 km), 28.09. Berlin Marathon  

Aus der Erfahrung der letzten Jahre wird es wohl auf Grund von Erkrankungen oder Verletzungen noch Änderungen im Wettkampfplan geben. 

Update (21.03):

Es ist einmal interessant, die Saisonvorbereitung 2013/2014 mit der von 2012/2013 zu vergleichen.

Nach 3 monatiger Verletzungspause stieg ich damals am 08.12.2012 wieder ins Training ein. Das zu hohe Gewicht und die Anzahl vom Krafttraining in diesem Zeitraum sind gleich, auf dem Heimtrainer fuhr ich vor einem Jahr mehr Kilometer als in dieser aktuellen Saisonvorbereitung. Im gleichen Zeitraum der Vorsaison absolvierte ich weniger flottere und längere Läufe.

Aus unterschiedlichsten Gründen konnte ich in der Vorsaison die intensiveren, kürzeren Tempoeinheiten schneller absolvieren als in dieser Saison, aber es fehlten mir zahlreiche Laufeinheiten im Bereich 80-120 Minuten. Das hatte zur Folge, dass ich bei beiden 2013ern Halbmarathonläufen „tierisch“ im letzten Drittel einbrach und dort 3-4 Minuten in der Zielzeit „verlor“. Dafür lief ich in den Wettkämpfen bis 10 km ähnlich wie in den Jahren 2011 und 2012.

Der derzeitige Wochentrainingsumfang ist der Größte seit drei Jahren, wobei 65 km aktuell in der zweiten Trainingsaufbauphase immer noch kein Vergleich zu den Umfängen von 1998-2006 sind. Da waren es zwischen 75 und 100 Laufkilometern in der Woche. Wenn es die Gesundheit und der Körper mitmachen, soll es aber zum Ende der zweiten Phase wieder in Richtung 75 km pro Woche hinführen.