Airport Run am 27.04.

3.682 Starter beim Abendrennen auf dem Flughafen BER und erfolgreiche TUSSIES

Bericht von Andrej Woiczik & Winfried Schumann (für TUS Neukölln-Internetseite und Vereinsheft)

wenige Meter vor dem Ziel

wenige Meter vor dem Ziel

Mit 3.682 Startern hatte der 7. Airport Run am 27.04.2013 trotz starker Regenfälle und sehr viel Wind einmal mehr eine sehr gute Resonanz. Am Sonnabend fiel um 19 Uhr der Startschuss im südlichen Service-Bereich des zukünftigen Hauptstadt-Flughafens Berlin Brandenburg (BER). Gelaufen wurde dann vorbei am Terminal und den Fluggastbrücken sowie über das Vorfeld und die südliche Start- und Landebahn. Auf der 10-km-Runde – Halbmarathonläufer absolvierten eine zusätzliche Schleife – lief alles glatt auf dem zukünftigen Airport.

Für den sportlichen Höhepunkt sorgte bei dem Abendrennen ein britischer Läufer: Iain Ridgway aus Manchester gewann den Halbmarathon souverän mit 1:15:09 Stunden. Für einen Freizeitläufer ist dies eine starke Zeit, da erstmals keine nationalen oder auch internationalen Spitzenläufer(innen) am Start waren.

Im 10 km Lauf waren drei Vereinsmitglieder am Start und diese erlebten einen erfolgreichen Abend, trotz der widrigen und nicht leistungfördernden Witterungsbedingungen.

Hier einige Eindrücke von Winfried vom Lauf , der einen erstklassigen Lauf absolvierte und am Ende Gesamt 20. wurde und in der AK 45 sogar als Dritter ins Ziel kam. Herzlichen Glückwunsch dazu.

Die ersten 5 Km waren mit Hilfe des Rückenwinds in Summe super und ich bin mit 18:45 Uhr Minuten durchgegangen. Danach setzte der Gegenwind ein und besonders zwischen KM 6 und 7 habe ich das Gefühl gehabt ich „stehe“. Der starke Wind und der einsetzende Regen haben mir dann auf den zweiten 5 Km zugesetzt und ich bin mit 38:43,7  Minuten durchs Ziel gelaufen. Habe auf den zweiten 5 Km 1:15 Minuten verloren. Unter 39 Minuten ist bei den Bedingungen aber auch Okay. Ich bin zufrieden.

Mein Respekt und mein Dankeschön gilt den Helfern, speziell die Helfer, die auf dem Rollfeld bei dem Wind und peitschenden Regen ihren Sonnabendabend verbringen mussten. Diesem Respekt und dem Dankeschön schließe ich mich an.

Anmerkung von Andrej Woiczik: Lieber Winfried, erstklassige Laufleistung nach dem Vize-Meistertitel in der letzten Woche über 10.000 Meter. Du bist topp in Form und bei besseren Wetterbedingungen wäre sicher beim Airport Run eine 37er Zeit rausgekommen. Herzlichen Glückwunsch für Deine Topergebnisse.

Marco Thieme war auch mit seinem Lauf sehr zufrieden, welchen er in 41:16,5 Minuten erfolgreich als Gesamt 42 beendete. In der M 40 wurde er sehr guter Siebenter.

Der Schreiber dieser Zeilen Andrej Woiczik absolvierte nach genau einem Jahr wieder einen 10 km Lauf (damals auch Airport Run/verletzungsbedingt einige Monate kein Training möglich) und erreichte nach genau 21:00 min. die 5 km Marke, aber wie bei allen anderen Teilnehmern auch, wurde das bis zu diesem Zeitpunkt gute Laufergebnis von dem Starkregen und vom böigen Wind „verblassen“, so dass er dann nach 44:21,6 min. durchgepustet als Gesamt 112 ins Ziel kam.

Toller dritter Platz

Winfried, Marco und Andrej erreichten in der Mannschaftswertung von 38 Teams einen hervorragenden dritten Gesamtplatz.

völlig nass und durchpustet endlich im Ziel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Erfolgen für den TUS Neukölln

Nachtrag:

Leider lief unser Vereinsmitglied Katrin Burow bei diesem Wettkampf als Volkssportlerin anstatt für den TUS Neukölln und wurde daher nicht in unserer ersten Auswertung erfasst.

Sie ist über 10 Km beim BER – RUN drittbeste  Frau in 42:40 Min. geworden.

Herzlichen Glückwunsch, aber schön wäre gewesen, wenn sie sich unter TUS Neukölln angemeldet hätte.

Bereits am kommenden Wochenende werden auch wieder einige Vereinsmitglieder bei einem Laufwettkampf am Start sein, nämlich  BIG 25 Berlin (mit Start und Ziel am Berliner Olympiastadion).

Fällt der Weltrekord?

Bei den BIG 25 Berlin wird am 5. Mai eine der derzeit besten Langstreckenläuferinnen der Welt an den Start gehen: Lucy Kabuu. Nachdem die Kenianerin als eine der großen Favoritinnen verletzungsbedingt auf den London-Marathon verzichten musste, sind die BIG 25 Berlin nun ihr Frühjahrs-Höhepunkt. Bei den BIG 25 Berlin erwartet BERLIN LÄUFT rund 10.000 Teilnehmer.

Die BIG 25 Berlin sehen am 5. Mai das hochklassigste Frauenfeld, das in diesem Frühjahr bei einem deutschen Straßenlauf an den Start geht. Über die 25-km-Distanz treffen dabei die zweitschnellste Halbmarathonläuferin aller Zeiten, Lucy Kabuu, und die Boston-Marathon-Siegerin des Jahres 2011, Caroline Kilel, aufeinander. Beide Läuferinnen kommen aus Kenia.

Lucy Kabuu gewann in diesem Jahr den bestbesetzten Halbmarathonlauf der Welt in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) und möchte nun auch beim hochklassigsten 25-km-Rennen triumphieren. Im Februar lief sie in dem Wüstenemirat dabei mit 66:09 Minuten nicht nur eine Jahresweltbestzeit sondern auch die zweitschnellste Zeit aller Zeiten. Den Weltrekord ihrer Landsfrau Mary Keitany verpasste sie um lediglich 19 Sekunden. Keitany ist auch die Weltrekordlerin über 25 km. Sie stellte diese globale Bestzeit von 1:19:53 Stunden vor drei Jahren bei den BIG 25 Berlin auf. Gut möglich, dass die 29-jährige Lucy Kabuu am 5. Mai versuchen wird, diese Marke zu unterbieten.

Erfreulich, dass der RBB in seinen Nachrichtensendungen jeweils zwei 3 1/2 minütige Berichte vom Lauf (Airport Run) gesendet hat, in denen man auch mich kurz sehen konnte.

Airport Run am BER in Schönefeld

endlich im Ziel

endlich im Ziel

Statistik:

Streckenrekorde:

Männer:

10 km: Japhet Korir (Kenia/2013 Cross-Weltmeister) in 29:15 min.

Halbmarathon: Joseph Kiptum (Kenia) in 1:03:32 Stunden

Frauen:

10 km Veerle Dejaeghere (Belgien) in 34:41 min.

Halbmarathon: Sylvia Renz (OSC Berlin) in 1:22:52 Stunden

Bisherige Teilnahmen:

2010: Platz 28 in 41:20 min.

2011: Platz 35 in 40:35 min.

2012: Platz 61 in 42:32 min. über 10 km

 

Efteling- ein Traum

Vor genau 2 Jahren waren wir in einem der schönsten Freizeitparks in Europa, nämlich in Efteling für vier Tage (3 Nächte) zu Gast.  

Efteling ist ein Freizeitpark in der niederländischen Provinz Nordbrabant. Er liegt bei Kaatsheuvel zwischen Waalwijk und Tilburg. Der Park ist heute gemessen an den Besucherzahlen der größte Freizeitpark der Niederlande und mit 4,2 Millionen Besuchern der viertgrößte Freizeitpark Europas (Stand: 2012)

Der Park ist als Märchenpark entstanden und hat eine sehr lange Geschichte, schon 1933 wurde auf diesem Gelände ein Sportpark mit Spielplatz eröffnet. Der Märchenpark „De Efteling“ öffnete dann am 31. Mai 1952 und ist damit einer der ältesten Parks Europas.

 

Nach und nach wurde das riesige Waldgelände mit Attraktionen ausgebaut, zunächst wurden aber nur Märchen gezeigt. Dornröschen, Schneewittchen, Die chinesische Nachtigall, Rotkäppchen und viele weitere Märchen hielten Einzug in den Park.

Im Jahr 1981 wurde dann mit der Python Achterbahn der erste Schritt in Richtung modernen Vergnügungspark vollzogen. Damals war die Looping Achterbahn eine Sensation für ganz Europa, bot sie doch zwei Loopings hintereinander!

Märchenwald
Eftelings Wurzel: Der Märchenwald

Später folgten weitere Europa-Premieren wie Pirana, der erste Rapid River, die Bobbahn, Droomvlucht bis hin zu Villa Volta, der Mutter aller Mad Häuser!

Vielen Attraktionen ist nach wie vor gemein, dass sie fast alle auf Märchen beruhen. Auch eine der neuesten Attraktionen „Der Fliegende Holländer“ wurde thematisch korrekt in eine Geschichte Efteling Theatereingebunden. Tradition verpflichtet eben. Obwohl mittlerweile die großen Attraktionen überwiegen, fristet der Märchenpark kein Schattendasein. Auch hier werden regelmäßig Erneuerungen vorgenommen. So wurde erst kürzlich das 25.Märchen „Das Mädchen mit den Schwefelhözern“ in Betrieb genommen. Efteling ist also nicht nur eine Ansammlung von Attraktionen, sondern vielmehr ein Gesamterlebnis, dass thematisch noch immer einen der höchsten Standards dieser Welt setzt. Motto: „Jede Attraktion ist etwas Besonderes!“

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.freizeitpark-welt.de/

Vogel Rok

Es gibt in Europa nur ganz wenige Freizeitparks, welche solch eine „Liebe zum Detail“ pflegen, wie das wundervolle Efteling. Die Fahrgeschäfte bieten im Ganzjahrbetrieb einen  hohen unterhaltungswert und sind erstklassig thematisiert.    Wir übernachteten damals im Efteling Hotel und waren begeistert. 

 

 

Hier meine damaligen Kurzausführungen auf Holiday Check:

 

Tolles Themenhotel

Zu Ostern 2011 besuchten wir den drittgrößten Freizeitpark Europas, nämlich Efteling und übernachteten drei Nächte im gleichnamigen Themenhotel.
Liebevoll, gerade renovierte Zimmer beglücken den Hotel-und Themenparkgast.
Hotelgäste dürfen schon 15 min. vor allen Tagesbesuchern um 9.45 Uhr in den wunderschönen Familien-Freizeitpark.
Der Service im Hotel war hervorragend, nur das Frühstücksbüffet hätte üppiger ausfallen können.Negativ ist die Verkehrsverbindung zu bewerten. Vom Bahnhof Tilburg kostet das Taxi je 33 Euro für 11 Kilometer, der Linienbus fährt nicht zum Hotel, sondern zum Haupteingang des Freizeitparks, dieser ist 2,5 km vom Hotel entfernt und mit Koffern eine zu lange Strecke.Wir kommen wieder.Nachtrag: Wohl 2016 , wenn die bislang größte Investition in der Geschichte von Efteling, nämlich „Hartenhof“ in Betrieb gehen soll.

 

Hier soll der Hartenhof entstehen.

Mit freundlicher Genehmigung von Efteling

 Der Hartenhof – Rijk van Fantasie soll ein Darkride im niederländischen Freizeitpark Efteling werden. Seine Eröffnung war ursprünglich für den 31. Mai 2012 geplant, inzwischen wurde sie jedoch auf das Jahr 2016 verschoben. Die Attraktion wird in der Mitte des Parks an dem zentralen Platz Efteling Brink entstehen. Inhaltlich soll sie sich mit dem Parkmaskottchen Pardoes beschäftigen.Der Hartenhof wird mit Kosten in Höhe von 42,5 Millionen Euro die bislang teuerste Attraktion des Parks werden.

33. Berliner Halbmarathon am 07.04.

Bericht vom 33. Berliner Halbmarathon am 07.04. (Update: 11.04)

Ein Außenseiter hat den 33. Vattenfall Berliner Halbmarathon gewonnen: Jacob Kendagor triumphierte beim größten und hochklassigsten deutschen Rennen über die 21,0975 km am Sonntag. Der Kenianer lief mit 59:36 Minuten eine Topzeit und blieb erstmals in seiner Karriere unter einer Stunde. In 4 Wochen kommt er erneut nach Berlin, dann zum BIG 25 von „Berlin läuft“.

Rekordteilnehmerzahl: 30.114 Läufer gemeldet

Auch die schnellste Frau kam bei sehr kalten Temperaturen von rund 4 Grad Celsius aber sonnigem Wetter aus Kenia: Helah Kiprop siegte mit 67:54 Minuten und erzielte damit die drittbeste je in Berlin gelaufene Zeit. Die Rekordzahl von 30.114 Läufern hatten sich für das Rennen angemeldet.Im Rennen der Männer setzten sich etwa nach der Hälfte der Strecke die Kenianer Jacob Kendagor und Silas Kipruto ab. Bei einem gleichbleibend hohen Tempo passierten die beiden den 15-km-Punkt in 42:19 Minuten. Rund zwei Kilometer später fiel die Entscheidung: Der 28-jährige Jacob Kendagor löste sich von seinem Konkurrenten. Mit einer Bestzeit von 61:15 Minuten angereist, verbesserte sich der Kenianer um 1:39 Minuten.

Die fünftschnellste Zeit des Jahres

Mit 59:36 erzielte er die fünftschnellste Zeit des Jahres, wenn man jene Rennen nicht mitrechnet, deren Strecken nicht rekordtauglich sind. Lediglich in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) gab es in diesem Jahr bisher schnellere Zeiten bei den Männern.

Jacob Kendagor hatte vor einem Jahr schon einmal eine Weltklasseleistung in Berlin gezeigt, als er mit 1:11:59 Stunden Dritter über 25 km wurde. Zweiter wurde Silas Kipruto mit 60:12 Minuten. Auch die nächsten Ränge belegten Kenianer: Victor Kipchirchir wurde Dritter mit 60:27 vor Kenneth Kipkemboi (60:45). Einen Aufwärtstrend verzeichnete Falk Cierpinski (SG Spergau), der auf Rang 13 eine persönliche Bestzeit von 65:46 Minuten erreichte. „Nach einer Zwischen-Schwächeperiode habe ich in der zweiten Rennhälfte noch einmal angreifen können. Das war von der Renntentwicklung her für mich persönlich ein Meilenstein“, sagte Cierpinski.

Im Rennen der Frauen gelang Helah Kiprop am Tag ihres 28. Geburtstages eine erfolgreiche Revanche für das vergangene Jahr. 2012 hatte sie hinter Philes Ongori den zweiten Platz belegt, am Sonntag war es umgekehrt. Schon vor der 10-km-Marke übernahm Helah Kiprop die Führung. Am Ende lag sie mit 67:54 Minuten sieben Sekunden vor ihrer kenianischen Landsfrau Philes Ongori (68:01). Mit deutlichem Abstand wurde Mai Ito Dritte mit 70:00. Die deutsche Spitzenläuferin Anna Hahner (Run2Sky-Team), im Vorjahr Achte beim Berlin-Marathon, gab bei ihrem Debüt auf der halben Distanz nach 13 km mit Schmerzen im Fuß auf.

Mein Rennen:

Vor genau 10 Jahren lief ich beim Berliner Halbmarathon meine Bestzeit von 1:22:00 Std. Auf Grund der bereits auf meiner Homepage mehrfach kund getanenen  Ausführungen war diesmal eine Zielzeit zwischen 1:40 und 1:50 Std. reel.

Mit meinem Laufpartner Daniel Durand traf ich mich und wir fuhren gemeinsam zum Lauf. Glückwunsch zu seiner Finisherzeit von 1:58 Std.

Bis km 15 hatte ich überhaupt keine Probleme mit meinem Lauf. Ich lief konstante Kilometerabschnitte zwischen 4:45-4:50 min. und erreichte folgende Splits:

7 km in 33:30 min- 10 km in 47:53 min. (4:48er Schnitt) und 14 km in 1:07:00 Std.

Meine „trainingsbedingten Ausfallzeiten“ machten sich dann ab km 15 bemerkbar. Ich konnte nur noch knapp unter 5er Schnitt laufen (4:54) und verlor leider so fast eine Minute.

Dennoch war ich mit meinem ersten längeren Wettkampf seit Mai 2012 zufrieden und kam von den   30.114 Läufern als 3520ter ins Ziel.

Einige TUS Neuköllnner (11 Teilnehmer zwischen 1:24 und 2:48) waren auch am Start und erreichten wie Winfried Schumann (danke auch für Deinen lieben Eintrag im Gästebuch) mit 1:24:13 Std. erstklassige Laufzeiten.        

 

Leider:

Beim 33. Berliner Halbmarathon ist am Sonntag ein Mensch ums Leben gekommen. Wie Polizei und Feuerwehr der Berliner Morgenpost bestätigten, seien zwei Läufer bei dem Wettkampf wenige Meter vor dem Ziel kollabiert.

 

 

Schneemänner statt Osterhasen (der etwas andere Reisebericht)

Ostern 2013

Reisezeitraum: 29.03-03.04.2013

Reiseziele: Köln, Brühl (Headquarter für die Osterfeiertage), Phantasialand, Bonn (unsere ehemalige Hauptstadt), Königswinter samt Siebengebirge, sowie Soltau mit dem Heide Park (Headquarter Hotel Rosenhof)

Bericht:

Der längste und härteste Winter seit über 110 Jahren sprengte auch unsere ersten Reiseunternehmungen in diesem Jahr. Mit Flugzeug, Zug und Auto begaben wir uns zum Reiseantritt an Karfreitag um 5.00 Uhr, dick verpackt bei Temperaturen von minus 6 Grad, zum Flughafen Tegel (eigentlich sollte ja bei unserer damaligen Buchung schon der BER geöffnet haben). Mit Air Berlin ging es mit 1/2 stündiger Verspätung (Schneefall in Berlin) zum Flughafen Köln/Bonn.

Brühl:

Brühl ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen zwischen Köln und Bonn im Rhein-Erft-Kreis. Nach der Ankunft am Kölner/Bonner Flughafen ging es mit der Bahn und Taxi zum Hotel RAMADA Hotel Brühl-Köln ****. Brühl lernte ich durch zwei morgendliche Laufeinheiten, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, einigermaßen kennen.

Bonn:

Das Gepäck mit den vielen dicken Wintersachen konnte erfreulicherweise bereits in unserem Zimmer abgestellt werden und nach einem kleinen Fußmarsch zum Brühler Bahnhof ging es mit dem Regionalzug nach Bonn.

Die Bundesstadt Bonn ist eine Großstadt im Süden Nordrhein-Westfalens mit 328.617 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012). Sie liegt an beiden Ufern des Rheins und war von 1949 bis 1990 Hauptstadt und noch bis 1999 Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland.

Die Stadt kann auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurückblicken. Damit gehört Bonn zu den ältesten Städten Deutschlands. Sie geht auf germanische und römische Siedlungen zurück. Von 1597 bis 1794 war sie Haupt- und Residenzstadt des Kurfürstentums Köln. 1770 kam Ludwig van Beethoven hier zur Welt.

Bonner Innenstadt

Am 29.03. waren wir einige Stunden in dieser schönen Stadt zu Gast. Wir nahmen an einer tollen 2 1/2 stündigen Stadtrundfahrt teil und aßen dort nett zu Mittag. Am späten Nachmittag ging es mit der U-Bahn zurück nach Brühl.

 

 

Phantasialand: Unser letzter Freizeitparkbesuch fand im November 2012  und unser Erster 2013: Richtig- fand auch im wunderschönen Phantasialand “ statt. Nur im November war es einige „Hitzegrade“ wärmer als an einem „frühlingshaften“ 30.03. mit einer Höchsttemperatur von schweißtreibenden 5 Grad.

Der Park war auf Grund der Witterung nur mäßig besucht, wie man an den Wartezeittafeln deutlich erkennen kann.

Nach dem sehr guten und umfangreichen „Hotel-Frühstück“ ging es kurz vor 9.00 Uhr in das Phantasialand. Da viele Fahrattraktionen erst um 10.00 Uhr ihren Betrieb aufnahmen und der Park zu derzeit noch menschenleer war, unternahmen wir eine „Baustellentour“ der geplanten Sommer-Neuheit „Chiapas“. Über 6 Minuten Fahrzeit, 5 Fahrebenen, drei Abfahrten, eine davon sogar Rückwärts und die weltweit steilste Abfahrt der Welt sorgen bereits im Vorfeld für Superlativen. Die Gestaltung dürfte auch einzigartig werden.  Derzeit fällt es einem aber schwer zu Glauben, dass die Neuheit im Sommer 2013 ihre mutigen, wasserfesten Gäste begrüßen kann.

der wilde Westen in Brühl

Bis zu unserer Abfahrt mit dem „Phantasialand-Shuttle“ um 17.15 Uhr fröstelten wir noch bei vielen aufregenden Fahrten und aßen zu Mittag im „Little Joe“ und sahen die erstklassige Show „Sieben“. Leider hat sich der Zustand der Fahrten „Hollywood-Tour“ und „Silbermine“ weiter verschlechtert, was sehr schade ist, da mit mehr „Liebe zum Detail“ auch hier wieder zwei erstklassige Fahrattraktionen geschaffen werden könnten. Unser nächster Besuch wird wohl im Sommer 2014 erfolgen.

 

Königswinter:

Königswinter ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen mit über 40.000 Einwohnern, auf der östlichen Rheinseite gegenüber dem Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg gelegen. Die Stadt liegt zu Füßen des Siebengebirges mit dem Petersberg, der als Standort des Bundesgästehauses vielfach Stätte von Konferenzen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung wurde. Nach dem Besuch vom Sealife Königswinter (eines der Besten seiner Art-bericht folgt demnächst auf Freizeitpark-Welt.de), wollten wir eigentlich den Drachenfelsen besteigen, aber auf Grund einiger Schneeschauer und einer Temperatur von 0,4 Grad, machten wir es uns lieber in einem sehr schönen italienischen Restaurant gemütlich, bevor es dann zurück zum Flughafen Köln/Bonn ging.

Soltau:

Nach einem „Transportwechsel“ von Flugzeug zum Auto ging es für zwei sonnige Tage nach Soltau. Der 60zigste Besuch seit 1985 stand im Heide Park an.

Erstmals hatten wir unsere Unterkunft in der Pension/Hotel Rosenhof (lieber Lutz danke für Deine tolle Empfehlung). Die Familie Werner ermöglichte uns einen tollen Aufenthalt. Ein nettes Zimmer und eine tolle Küche (leckere Gerichte) rundeten zwei tolle Tage ab. Wir kommen sicher wieder.

Hier findet man einige Zeilen http://www.freizeitpark-welt.de/freizeitparks/heide_park/heide_park_start.php?id=2&nid=1171  vom Heide Park Besuch. Danke auch an dieser Stelle bei Herrn Müller vom Heide Park für das sehr informative 90 minütige Gespräch.  

Seit dem 04.04. ist der Bericht online und über 1500 Leser haben bislang diese Zeilen gelesen.

Einige Impressionen von der Reise:

 

Colossos_Sonnenuntergang (Quelle: HP Presseabteilung)

Ereignisreiche Tage im schönen, sonnenüberfluteten, aber recht kalten Heide Park gingen leider viel zu schnell zu Ende.

Aber in diesem Jahr kommen wir ja wieder einige Male noch hier her.

 

der Heide Park im Jahr 2013 (copyright: Heide Park)

Krake im Heide Park

Sealife Königswinter

im Hotel Tartüff im Phantasialand

Black Mamba im Phantasiland

 

 

 

 

Desert Race im Heide Park