33. Berliner Halbmarathon am 07.04.

Bericht vom 33. Berliner Halbmarathon am 07.04. (Update: 11.04)

Ein Außenseiter hat den 33. Vattenfall Berliner Halbmarathon gewonnen: Jacob Kendagor triumphierte beim größten und hochklassigsten deutschen Rennen über die 21,0975 km am Sonntag. Der Kenianer lief mit 59:36 Minuten eine Topzeit und blieb erstmals in seiner Karriere unter einer Stunde. In 4 Wochen kommt er erneut nach Berlin, dann zum BIG 25 von „Berlin läuft“.

Rekordteilnehmerzahl: 30.114 Läufer gemeldet

Auch die schnellste Frau kam bei sehr kalten Temperaturen von rund 4 Grad Celsius aber sonnigem Wetter aus Kenia: Helah Kiprop siegte mit 67:54 Minuten und erzielte damit die drittbeste je in Berlin gelaufene Zeit. Die Rekordzahl von 30.114 Läufern hatten sich für das Rennen angemeldet.Im Rennen der Männer setzten sich etwa nach der Hälfte der Strecke die Kenianer Jacob Kendagor und Silas Kipruto ab. Bei einem gleichbleibend hohen Tempo passierten die beiden den 15-km-Punkt in 42:19 Minuten. Rund zwei Kilometer später fiel die Entscheidung: Der 28-jährige Jacob Kendagor löste sich von seinem Konkurrenten. Mit einer Bestzeit von 61:15 Minuten angereist, verbesserte sich der Kenianer um 1:39 Minuten.

Die fünftschnellste Zeit des Jahres

Mit 59:36 erzielte er die fünftschnellste Zeit des Jahres, wenn man jene Rennen nicht mitrechnet, deren Strecken nicht rekordtauglich sind. Lediglich in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) gab es in diesem Jahr bisher schnellere Zeiten bei den Männern.

Jacob Kendagor hatte vor einem Jahr schon einmal eine Weltklasseleistung in Berlin gezeigt, als er mit 1:11:59 Stunden Dritter über 25 km wurde. Zweiter wurde Silas Kipruto mit 60:12 Minuten. Auch die nächsten Ränge belegten Kenianer: Victor Kipchirchir wurde Dritter mit 60:27 vor Kenneth Kipkemboi (60:45). Einen Aufwärtstrend verzeichnete Falk Cierpinski (SG Spergau), der auf Rang 13 eine persönliche Bestzeit von 65:46 Minuten erreichte. „Nach einer Zwischen-Schwächeperiode habe ich in der zweiten Rennhälfte noch einmal angreifen können. Das war von der Renntentwicklung her für mich persönlich ein Meilenstein“, sagte Cierpinski.

Im Rennen der Frauen gelang Helah Kiprop am Tag ihres 28. Geburtstages eine erfolgreiche Revanche für das vergangene Jahr. 2012 hatte sie hinter Philes Ongori den zweiten Platz belegt, am Sonntag war es umgekehrt. Schon vor der 10-km-Marke übernahm Helah Kiprop die Führung. Am Ende lag sie mit 67:54 Minuten sieben Sekunden vor ihrer kenianischen Landsfrau Philes Ongori (68:01). Mit deutlichem Abstand wurde Mai Ito Dritte mit 70:00. Die deutsche Spitzenläuferin Anna Hahner (Run2Sky-Team), im Vorjahr Achte beim Berlin-Marathon, gab bei ihrem Debüt auf der halben Distanz nach 13 km mit Schmerzen im Fuß auf.

Mein Rennen:

Vor genau 10 Jahren lief ich beim Berliner Halbmarathon meine Bestzeit von 1:22:00 Std. Auf Grund der bereits auf meiner Homepage mehrfach kund getanenen  Ausführungen war diesmal eine Zielzeit zwischen 1:40 und 1:50 Std. reel.

Mit meinem Laufpartner Daniel Durand traf ich mich und wir fuhren gemeinsam zum Lauf. Glückwunsch zu seiner Finisherzeit von 1:58 Std.

Bis km 15 hatte ich überhaupt keine Probleme mit meinem Lauf. Ich lief konstante Kilometerabschnitte zwischen 4:45-4:50 min. und erreichte folgende Splits:

7 km in 33:30 min- 10 km in 47:53 min. (4:48er Schnitt) und 14 km in 1:07:00 Std.

Meine „trainingsbedingten Ausfallzeiten“ machten sich dann ab km 15 bemerkbar. Ich konnte nur noch knapp unter 5er Schnitt laufen (4:54) und verlor leider so fast eine Minute.

Dennoch war ich mit meinem ersten längeren Wettkampf seit Mai 2012 zufrieden und kam von den   30.114 Läufern als 3520ter ins Ziel.

Einige TUS Neuköllnner (11 Teilnehmer zwischen 1:24 und 2:48) waren auch am Start und erreichten wie Winfried Schumann (danke auch für Deinen lieben Eintrag im Gästebuch) mit 1:24:13 Std. erstklassige Laufzeiten.        

 

Leider:

Beim 33. Berliner Halbmarathon ist am Sonntag ein Mensch ums Leben gekommen. Wie Polizei und Feuerwehr der Berliner Morgenpost bestätigten, seien zwei Läufer bei dem Wettkampf wenige Meter vor dem Ziel kollabiert.

 

 

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