Bridgestone Great 10K in Berlin am 13.10.2018

Die wärmste 10 k in der Geschichte dieser erstklassigen Laufveranstaltung fand bei Temperaturen weit über 20 Grad und wolkenfreiem Himmel, aber einigen heftigen Windböen, am heutigen Sonntag statt. Bei meinem letzten Start beim 10 k vor drei Jahren zeigte das Thermometer um 12.00 Uhr gerade einmal 2 Grad. Der sportliche Leiter dieser Veranstaltung Christoph Kopp lockte wieder zahlreiche nationale und internationale Spitzenathleten nach Berlin.

Alina Reh steigert deutsche U23-Bestleistung auf 31:23 Minuten

Alina Reh ist die Läuferin der Stunde: Nach ihrer deutschen U23-Bestleistung im Halbmarathon vor einer Woche hat sie nun auch die Bestmarke über 10 Kilometer gesteigert. Bei den Bridgestone Great 10K in Berlin lief die 21-Jährige am Sonntag glänzende 31:23 Minuten. Mit 31:23 Minuten ist Alina Reh die zweitschnellste europäische Läuferin in diesem Jahr über 10 Kilometer hinter Clémence Calvin (Frankreich; 31:20 min). In der Weltjahresbestenliste belegt Alina Reh jetzt einen beachtlichen 14. Platz. National war jemals nur die deutsche Rekordlerin Irina Mikitenko (TV Wattenscheid 01) mit 30:57 Minuten schneller als die Laichingerin. Nach 15:54 Minuten auf den ersten fünf Kilometern lief Alina Reh den zweiten Streckenteil in 15:29 Minuten. Im Ziel hatte die Deutsche 23 Sekunden Vorsprung auf Gladys Kimaina (Kenia). Rang drei sicherte sich die Schweizerin Fabienne Schlumpf – EM -Zweite über 3000 Meter Hindernis in Landesrekord; 32:01 min. Auf den Plätzen fünf bis sieben liefen Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt; 33:36 min),  Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin; 33:39 min) und EM-Starterin Anna Gehring (33:43 min) ebenfalls starke Zeiten. Ein schnelles Rennen entwickelte sich bei den Männern, wobei der mitunter starke Wind sicherlich etwas Zeit gekostet hat. Nachdem die Spitzengruppe die 5-Kilometer-Marke in 13:47 Minuten passiert hatte, fiel eine Vorentscheidung bereits bei Kilometer sechs. Hier konnte sich Vincent Kibet vom favorisierten Titelverteidiger Mathew Kimeli (beide Kenia) lösen. Für den erst 19-Jährigen  wurde sein erster Lauf außerhalb Kenias auf Anhieb zu einem großen Erfolg. Er gewann das Rennen in hochklassigen 27:21 Minuten. Zum Streckenrekord fehlten ihm lediglich neun Sekunden. Am Ende setzte sich Vincent Kibet mit 17 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Mathew Kimeli durch. Als Dritter machte Donal Mitei (28:25 min) den Kenia-Sweep in Berlin perfekt. Schnellster Deutscher war als Siebter Richard Ringer. Der Friedrichshafener hielt mit 29:22 Minuten die nationale Konkurrenz in Schach. Es folgten auf den Plätzen 9 bis 13 Sebastian Hendel (LG Vogtland; 29:38 min), Karsten Maier (LG Braunschweig; 29:40 min), U20-Läufer Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund; 29:58 min), Haftom Weldaj (TSV Pattensen; 29:58 min) und Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal; 30:01 min). Der deutsche Marathon-Rekordler bestritt das Rennen in Vorbereitung auf seinen Start beim Frankfurt-Marathon in zwei Wochen.

Aus meiner Trainingsgruppe gewannen Viktoria & Clarissa Lehmeyer die 2x 5 km Staffel bei den Frauen (39:15 Minuten) und Marion & Claudia (starke 21:53 min. über 5 km) wurden tolle Fünfte bei den Frauen. Des Weiteren freute ich mich Winfried Schumann wieder zu sehen und lief mit ihm vor dem Lauf ein. Im Rennen erreichte er tolle 38:58 Minuten in der M 50. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Erfolgen.

Mein Rennen:

“Jammer nicht immer soviel in deinen Berichten” sagt mir meine Frau, daher schreibe ich nicht, dass mir der für mich sehr flotte Crosslauf über 8,8 km am 03.10. noch in den Knocken steckte. Auf Grund der dort gelaufenen Zeit und auf Grund der 5 km Meisterschaftszeit wäre eine Zeit im Bereich 43 Minuten oder flotter machbar gewesen. Doch schon auf dem ersten Kilometer merkte ich, dass es heute “ein Erlebnislauf” wird. 4:52 Minuten für den ersten Kilometer, der Zweite dann in 4:41 und bei Kilometer 5 zeigte meine Garminlaufuhr 23:09 Minuten. Die zweite Hälfte lief ich dann in 23:07 Minuten, wobei meine genannte Laufuhr eine Streckenlänge von 10,1 Kilometer anzeigte und ich die 10 Kilometermarke bereits in 45:52 Minuten erreicht hätte. Hätte,hätte, Fahrradkette. Der letzte Kilometer war dennoch in 4:08 Minuten der schnellste Kilometer. Von 7312 Teilnehmern landete ich auf dem 771. Gesamtplatz und wurde 84ter in der M50. Vor 10 Jahren lief ich noch bei dieser Veranstaltung fast 10 Minuten !!!! schneller.

Unter den 7.312 Läufern war auch Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen, der vor zwei Jahren bei den Spielen in Rio die Goldmedaille am Reck gewann. Fabian Hambüchen lief bei seiner Premiere nach 1:14:21 Stunden ins Ziel am Schloß Charlottenburg.

Bereits zum fünften Mal lief ich bei dieser tollen Laufveranstaltung, welche für mich zu den besten 10 Km -Läufen in Deutschland zählt. Die Veranstaltung war wieder sehr gut organisiert, aber warum die vielen Altersklassen Topläufer wie Winne Schumann & Co. nicht im Elitefeld um 11.56 Uhr ohne die Zoopassage starten durften und stattdessen um 12.00 Uhr mit den “Spaßläufern” über die kurvenreiche Zoopassage  laufen konnten, bleibt das Geheimniss des Veranstalters. Hier wäre mehr Fingerspitzengefühl möglich gewesen. Aber ansonsten war wieder einmal alles topp.

Fotos und ein Update folgt in den kommenden Tagen.

 

 

 

9. Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit am 03.10.2018

Das LAUFTEAM KLEINMACHNOW veranstaltete bereits zum 9 Mal den Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit. Erstmalig auf einer 8,8 km sehr welligen, waldigen Laufstrecke mit etlichen Höhenmetern. Kurz vor dem Lauf um 10.30 Uhr nieselte es noch und der Wind bließ, bei dann meist bedecktem Himmel,mit Spitzen bis zu 75 km/h.

Beim Einlaufen

Da es zahlreiche Nachmeldungen gab, wurde der Start zum Hauptlauf über 8,8 km um 20 Minuten auf 10.50 Uhr verschoben. Insgesamt waren fast 300 Teilnehmer am Start. Bei dem sehr starken Wind und nasskalten 10 Grad um 10.30 Uhr machte das Warten auf den Start keinen Spaß. Erstmalig seit 4 Monaten lief ich in der Vorwoche zwei Einheiten über je 12 km und stieg somit mit Motivation (mal sehen wie lange die Anhält?) in die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2019 ins Training ein. So wenig wie von Ende April bis Ende September hatte ich bislang noch nie trainiert. Neben den Zipperlein fehlte es auch vor allem an der Motivation mehr zu trainieren. Daher wollte ich in diesem Lauf, auf der schweren Strecke, es ruhiger angehen lassen.

 

Ich reihte mich zum Start in der Mitte des Läuferfeldes ein und überquerte den Startbereich nach 7 Sekunden. Der erste Kilometer lief 500 Meter auf den Straßen im Europarc entlang, bevor es über einen Radweg mit der ersten Steigung in den Wald ging.

Das Streckenprofil

Dort erwartete die Teilnehmer eine sehr wellige Strecke mit drei sehr langgezogenen Anstiegen und dutzenden kleineren bis mittleren “Wellen”. Dazu bließ der Wind ganz schön heftig. Den ersten Kilometer erreichte ich nach 4:23 Minuten, den Zweiten in 8:47 MInuten. Bis zur 3 Kilometermarke (13:14 Minuten) überholte ich einige Läufer (innen), beim zweiten knalligen Anstieg ging dann der erste Läufer an mir vorbei und der vierte und fünfte Kilometer waren ein wenig langsamer als die anderen zuvor. Bei Kilometer 5 zeigte meine Laufuhr 22:34 Minuten. Ich fühlte mich gut, aber der heftigste “Anstieg” wartete noch auf mich und natürlich auf die anderen Teilnehmer. Zwischenzeitlich überholten mich noch vier Läufer und ich konnte erst nach der letzten heftigen Steigung meine Kräfte mobilisieren und nach einem 4:57er Schnitt bei dieser Steigung noch eine 4:28 und eine 4:25 rausholen. Die letzten 800 Meter lief ich dann in 3:11 Minuten und erreichte den schnellsten Schnitt im gesamten Lauf.

Sehr zufrieden kam ich in 39:42 Minuten (Bruttozeit) ins Ziel, was den 40.Gesamtplatz bedeutete und in der M50 wurde ich Fünfter.  Samalya Schäfer (PB: 50 km in 3:15:23 h) gewann bei den Männer und die sich in erweiterten deutschen Spitzenklasse befindliche Liusa Boschan (PB:16:23 Minuten über 5.000 Meter) bei den Frauen. Insgesamt war die Veranstaltung bis auf die Verspätung am Start sehr gut organisiert und es machte Spaß auf diesem welligen Kurs zu laufen. Das Leistungsniveau war überraschend recht hoch.

 

6. Intersport Olympia Lauf am 23.09.2018 mit 5 km Landesmeisterschaften

Am 23.09.2018 fand bereits zum 6 Mal der Intersport Olympia Lauf in Berlin-Steglitz statt. Erstmalig wurden auch die 5 km Landesmeisterschaften von Berlin und Brandenburg ausgetragen und in diese Veranstaltung integriert.

 

Über 1.000 Teilnehmer (innen) gingen bei stark bewölktem Himmel, leichtem Wind und Temperaturen zwischen 9-12 Grad bei dieser Veranstaltung an den Start, davon 127 Meisterschaftsteilnehmer.

 

Start und Ziel war vor dem Einkaufszentrum das Schloss in Berlin-Steglitz, auf dem ersten Kilometer musste man einen knackigen Anstieg auf der Grundewaldstraße absolvieren, dann eine lange Kopfsteinpassage laufen, um dann auf die Berlin-Marathonstrecke zu gelangen, welche durch ruhige Häusersiedlungen und idyllisch grüne Alleen mit einem kleinen, aber langgezogenen Anstieg zur Schloßstr. führte.

Das Leistungsniveau dieser Meisterschaft war in diesem Jahr das Beste bei Straßenmeisterschaften. 19 Frauen blieben unter 20 MInuten, die Siegerin Carolin Mattern (OSC Berlin) siegte in 16:58 Minuten vor Victoria Brandt (LAC Olympia 88 Berlin), welche 17:17 Minuten lief. Bei den Männer blieben 45 Läufer unter 20 Minuten, es siegte Niels Michalk (LG Nord ) in 15:02 Minuten. In der M 50 waren bei den Meisterschaften die meisten Teilnehmer am Start.

Die drei PSVer

Das Leistungsniveau war auch hier überragend stark. In einem Fotofinish unterlag unser Stefan Alberti (Polizei SV) zeitgleich in 18:18 Minuten dem Prignitzer Jörg Schulze. Mein alter Laufgefährte und treuer Leser dieser Homepage Winfried Schumann wurde hervorragender Dritter in ganz tollen 18:25 MInuten. Herzlichen Glückwunsch euch Beiden. Ich musste mich kurz vor dem Ziel noch von Peter Oltmanns (SC Berlin) überholen lassen und wurde Sechster.

Unser Dauerläufer und Rekordteilnehmer beim Berlin-Marathon Wilfried Köhnke (M70) wurde toller Dritter in seiner Altersklasse und gewann von unserem Verein die zweite Medaillie an diesem Tag.

 

Mein Rennen:

kurz vor dem Ziel

Mein Ziel war in diesem Lauf eine Zeit von 20:50-21:15 Minuten zu erreichen und einen weiteren Schritt “in die richtige Richtung” zu machen. Aus schon hier aufgeführten Gründen war außer dem Knaller in den USA kaum befriedigendes von dieser Laufsaison zu berichten.

 

Im Mai lief ich gerade einmal 109 km, im Juni 147,2 km, im Juli 138,7 km, im August 187,7 km und bislang im September 141,1 km. Viel zu wenig, um an die Zeiten der letzten drei Jahre heran zukommen und da hatte ich besonders im letzten Jahr relativ wenig trainiert.

 

Seit 2 Wochen trainiere ich wieder nach Christians Plänen und hoffe, dass die Motivation wieder steigt und bis zum 5er Anfang November in Hong Kong noch einige Trainingskilometer hinzukommen, damit eine 20er Zeit im Ziel auf mich wartet.

Um 10.00 Uhr ging es für mich los, auf dem langen Anstieg zum ersten Kilometer war ich zu schnell unterwegs (4:06 Minuten), da lief ich neben Karsta Parsiegla (lief am Ende 19:11 MInuten), Philip Winter (beide SCC-19:44 MInuten). Die ersten “Körner” waren schon weg. Bei Kilometer 2 überholten mich Antje Ungewickell (20:16) und Edeltraud Musiol (20:18), mit 4:09 Minuten lag der aber fast Punkt genau. Bei Kilometer 3 lief ich dann mit Peter Oltmanns (SC Berlin) zusammen (12:32 Minuten war Kilometer 3). Was dann folgte, ganz ehrlich, keine Ahnung. 

 

Zufrieden im Ziel

Der Kopf spielte nicht mit, die Muskeln wollten nicht, wie lässt es sich sonst erklären, dass ich den vierten Kilometer in 4:27 Minuten lief und den letzten Kilometer in 4:02 Minuten.  25 Sekunden Differenz ist ansonsten nicht zu erklären. Auch komisch, dass ich Brutto für mich 21:03 Minuten gestoppt habe, was eine 20:59 Minuten zur Folge gehabt hätte. Aber in der inoffiziellen Ergebnisliste steht 21:07 Minuten.  Der Läufer auf den beiden Fotos(Startnummer 1046) kurz vor dem Ziel wird mit 21:03 Minuten geführt und der kam einige Meter hinter mir ins Ziel. Schon merkwürdig. Dennoch bin ich zufrieden mit meinem Lauf bis auf Kilometer 4.

 

 

 

 

3434 Teilnehmer beim Wolfsburg Marathon am 09.09.2018

Kurz vor dem Start zum 10er

Um Punkt 10:00 Uhr fiel bei 20 Grad und viel Sonne im Zentrum Wolfsburgs der erste Startschuss des Tages. Über 3.400 Läufer waren nach Wolfsburg gekommen um über fünf oder zehn Kilometer bzw. im Marathon oder Halbmarathon ihr Können zu zeigen. Die Marathonläufer machten dabei den Anfang. 20 Minuten später folgten die 5-Kilometer-Läufer, weitere zehn Minuten später die Halbmarathon-Läufer. Für die Teilnehmer der beiden längsten angebotenen Distanzen ging es auf einem 21,1 Kilometer langen Rundkurs vorbei am Planetarium, an der Autostadt, am VW Werk sowie an der Volkswagen Arena, der Heimat der Fußballer des VfL Wolfsburg. Danach führte die Strecke die Läufer zum Schloss und am Allersee entlang. Kurz vor Ende der Runde wurde das VW Bad passiert und am Schillerteich entlang gelaufen. Während sich die Halbmarathon-Läufer nach einer Runde auf den Zieleinlauf freuen durften, gingen die Marathonläufer auf Runde zwei. Das erst um 13:30 Uhr, bei 23 Grad und 100iger Sonneneinstrahlung und mit 800 Teilnehmern gestartete 10-Kilometer-Rennen gewannen Björn Timmerman (VfL Wolfsburg, 33:56 Minuten) und Katharina Stark (TuS Blau-Weiß Lohne, 38:53 Minuten). Zweite wurden Daniel Wienbreier (VfL Wolfsburg, 34:01 Minuten) und Annett Schoeder (Landessparkasse, 45:55 Minuten, mit der ich von km 2 bis km 6 zusammen lief), Dritte Louis Hellmuth (ULV Wolfsburg, 34:11 Minuten) und Mira Loosen (45:59 Minuten).

Wie lief es bei mir?

Auf der Strecke

Eigentlich sollte diese Veranstaltung, mit dem Start am Halbmarathon, mein Herbst-Highlight werden. Aber durch die mehr als dreiwöchige Trainingspause (Ischiasnerv) von Ende Juni bis Mitte Juli und nachfolgendem stark eingeschränkten Trainingspensum mußte ich einen heiß ersehnten Start beim “Wolfsburg Halbmarathon” absagen und mich auf 10 km umschreiben lassen.

Fotos: Claudia Woiczik

Unglücklicherweise fing ich mir 10 Tage vor dem Lauf in Wolfsburg noch einen Infekt ein, der mich auch noch stark schwächte und mich 4 Tage nicht Sport treiben ließ. Des großen Trainingsrückstands bewußt hatte ich mir auch im Kopf klar gemacht, dass es in diesem Wettkampf nur um das “Ankommen” geht.

Kurz vor dem Ziel

Den ersten Kilometer durchlief ich in 4:17 min. Mir war es schon jetzt zu warm und  auch auch der zweite Kilometer mit 4:15 min. war flotter als eigentlich gewollt. Den dritten und vierten KIlometer konnte ich wieder im “diesjährigen Lauftempo” von 4:25 und 4:27 Minuten absolvieren.

 

Zusammen mit der später zweitplatzierten Frau konnte ich auch den fünften Kilometer (22:01 Minuten-Netto-Brutto: 22:10-Platz 30 in der Gesamtwertung bei km 5) gut durchlaufen, aber mir war ja klar, dass ich bis Kilometer 5 sicher gut und flott kommen werde und es dann eng wird. Und so war es auch.  Zur 6 km Marke lief es schon mit 4:42 Minuten einiges schwerer und was dann folgte war schon heftig    

 

Die Qual ist gleich geschafft

Auf der zweiten Laufrunde verlor ich 2 1/2 Minuten!!!!! und kam dennoch zufrieden als Gesamt 43 und auf Platz 5 in der M50 in 46:50 Minuten ins Ziel. Vom Ziel ging es dann wieder die 1,5 km zurück zum schönen Innside Hotel zurück, wo schon die warme Dusche auf mich wartete.

 

Wie fand ich diese Laufveranstaltung?

Der 1,3 Mio. Euro teure Bugatti in der Autostadt Wolfsburg

Eigentlich bietet der “Hexad Wolfsburg Marathon” ein tolles Veranstaltungspaket. Da wir bereits am Freitag nach der Arbeit nach Wolfsburg mit dem ICE angereist sind, konnten wir es auch fast vollständig genießen. Tickets für die Autostadt Wolfsburg waren im  Veranstaltungspaket inkl., die Pasta-Party in der VIP Lounge der VW Arena ist schon ein erstklassiges Erlebnis gewesen.

 

In der VW Arena

Die Laufstrecken sind für einen solchen relativ kleinen Marathon ohne internationale Topläufer außergewöhnlich toll und interessant. Außerdem gibt es ausreichend Verpflegung auf der Strecke. Eigentlich konnte alles so mit dem Lob weitergehen, aber ….

 

Auch die VW Arena wird durchlaufen

warum werden im Sommer die Laufwettbewerbe erst um 10.00 Uhr, 10.30 Uhr und 13.30 Uhr gestartet? Nicht nur in diesem Jahr lagen die Temperaturen in den jeweiligen Startzeiten schon zwischen 18 und 23 Grad, was für Langstreckenläufe eindeutig zu warm ist. Warum lässt man nicht die Marathon- und Halbmarathonläufer zusammen um 9.00 Uhr starten und um 9.30 Uhr die 5er und 10 km Läufer(innen)?. Außerdem ist es mir unklar, warum die 5er und 10er Finisher keine Medaillien im Ziel erhalten?

Der Aufenthalt in Wolfsburg war sehr schön

Dennoch hat mir die Laufveranstaltung sehr gut gefallen und vielleicht komme ich in den kommenden Jahren wieder für ein Läufchen nach Wolfsburg? Nun werde ich noch bei den 5er Meisterschaften am 23.09 und beim 10er drei Wochen später laufen. Wenn es der Körper zu lässt, werde ich nun wieder langsam versuchen den Trainingsumfang auf Umfänge über 50 km zu steigern und dann 2019 wieder versuchen an die Wettkampfergebnisse von 2016 und 2017 an zu knüpfen.

Helene Fischer ist ein Phänomen-unglaubliche Show in Berlin am 04.09

Foto: dpa

Die Nachricht, Helene Fischer sei an einem Infekt erkrankt, kam im Februar, und enttäuschte vor allem jene Fans, die von weither anreisten. Jetzt wurde alles nachgeholt. Am Dienstagabend den 04.09.sollte Fischer für das erste ihrer Nachhol-Konzerte auf die Bühne der Mercedes-Benz-Arena treten – und damit einen wahren Konzert-Marathon vor insgesamt 60.000 Besuchern beginnen. Vier weitere Termine folgten am Mittwoch, Freitag, Sonnabend und Sonntag.

Foto: Steffen Woiczik

Mein Sohn fuhr mit mir um 18.00 Uhr zum Konzert mit seinem Auto los, um 18.45 Uhr der erste Schock. Alle Parkplätze in den beiden Parkhäusern waren voll, dass passierte mir bislang bei meinen 78 Aufenthalten in der Arena am Ostbahnhof noch nie. Gegenüber der Arena, “nur” durch die S-und Fernbahnschienen getrennt, fanden wir nach 1,7 km einen kostenlosen Parkplatz. Ohne Verspätung um 20.00 Uhr erstürmte Fischer bei der Auftaktshow die Bühne der ausverkauften Halle. Schon die Eröffnung setzt Maßstäbe: Zu „Nur mit dir“ wirbelt sie wie eine Luftartistin durch den Bühnenhimmel, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Zu „Phänomen“ trommelt sie wie eine Göttin. Schon nach den ersten Titeln fragt man sich: Gibt es etwas, was diese Frau nicht kann?

Foto: Steffen Woiczik

Sie wisse genau, wie viel den Besuchern dieser Abend bedeutet, sagt sie zur Begrüßung. „In dieser Woche im Februar ist für mich eine Welt zusammengebrochen.“ Nun wolle sie dafür alles geben. „Lasst alles raus!“. Sie tut es – mit ihren großen Hits, aber auch großer Show-Kunst. Nebel, perfektes Licht, spektakuläre Tanzszenen mit 20 Tänzern. Und: Nicht nur musikalisch, auch akrobatisch legte der Schlager-Star los. Die Tour wird von Artisten einer Abteilung des berühmten „Cirque du Soleil“ begleitet – und Fischer vollführt selbst Kunststücke, bei denen andere wohl „Atemlos“ wären. Und immer wieder setzt Fischer noch einen drauf: Als sie sich zu einem Medley von einem XXL-Laufsteg über die Köpfe der Zuschauer tragen lässt und den Fans ganz nah kommt, kocht der Kessel. Der Steg bringt sie zu einer fliegenden Plattform, gestaltet wie ein Ufo. Sie singt Balladen, verschwindet im Saalhimmel, steht aber gleich wieder auf der Bühne und schmettert ihr „Herzbeben“, während sich die Cirque-Kollegen lasziv in und an einem großen Metallgerüst räkeln. Dann geht Helene mit einem Artisten zum Turnen in die Luft, ungesichert, dem Publikum stockt der Atem.

Wer diese Show nicht bejubelt, ist selbst schuld

Foto: Steffen Woiczik

Jubel hingegen, als die Sängerin kurz politisch wird: Sie habe während der vergangenen Tage die Lage in Sachsen verfolgt, wolle ihren Song „Wir brechen das Schweigen“ der Toleranz und dem Kampf gegen Fremdenhass widmen. Danach wird wieder gefeiert – bis Helene ihre Fans mit Konfetti, Feuerwerk und ihrem Mega-Hit „Atemlos“ in die Nacht entlässt, verschwitzt, fasziniert und glücklich. Die Essenz des Abends bleibt: Man muss die Musik nicht mögen – aber wer diese Show nicht bejubelt, ist selbst schuld. Mit ihrer Inszenierung macht sich die Schlager-Königin vollends zur Schlager-Göttin. „Wir wollen den Fans einfach einen schönen, ja vielleicht unvergesslichen Abend bereiten“, sagt sie. In Berlin ist das gelungen.

Meinen Sohn gefiel das Konzert sehr gut. Nach Katie Perry, Depeche Mode und Ed Sheeran war das Helene Konzert unser viertes Konzert in diesem Jahr. Alle vier Konzerte waren sehr gut, aber Helenens Konzert war das atemberaubenste, was ich in den letzten Jahren bei Konzerten so gesehen habe.

Danke Helene

Das Konzert dauerte mit Pause 3 1/2 Stunden, so dass wir um 0.30 Uhr wieder in Buckow eintrafen.

Ein toller Abend.

Forza Roma- ein langes Wochenende in Rom

Am Donnerstag, den 23.08. ging es nach der Arbeit für 4 Tage in die italienische Hauptstadt. Mit 20 minütiger Verspätung brachte uns Ryainair sicher & gut um 21.05 Uhr nach Rom. Ein Gewitter ging gerade nieder, als wir zum Bus liefen, der ins nach Rom-Termini brachte. Um 22.15 Uhr waren wir dann endlich im schönen 4*Hotel Starhotel Metropole.

 

Am Folgetag erkundete ich läuferisch um 6.45 Uhr das römische Zentrum mit seinen imposanten Gebäuden. Nach knapp 9 km in 45 MInuten war ich dann zum Duschen und frühstücken wieder im Hotel. Vormittags unternahmen wir eine 2 stündige Stadtrundfahrt und trafen kurz nach 14.30 Uhr unseren Freund, welcher aus Wetter (NRW) anreiste. Mit einem Taxi fuhren wir zusammen in den 25 km entfernten Freizeitpark Cinecittà World. Dort verbrachten wir schöne Stunden bis 22.00 Uhr, danach brachte uns ein Shuttlebus zurück in das Zentrum von Rom. Cinecittà World bietet mit dem Intamin Coaster “Altair” eine Achterbahn der Spitzenklasse. Ebenfalls konnten zahlreiche Fahrattraktionen begeistern.

 

Rom, die Hauptstadt Italiens, ist eine kosmopolitische Großstadt, die fast 3.000 Jahre Kunstgeschichte, Architektur und Kultur von Weltrang vorweisen kann. Antike Ruinen wie das Forum und das Kolosseum zeugen von der einstigen Macht des Römischen Reiches.

 

2,8 Millionen Einwohner leben in Rom. Die Spanische Treppe aus dem 18. Jahrhundert befindet sich mitten im luxuriösen Einkaufsviertel Roms, in dem sich Designerboutiquen an der Via Condotti und Via Borgognona angesiedelt haben.

 

 

Am Samstag fuhren wir in das Rainbow Magicland. Es ist ein Freizeitpark in der italienischen Stadt Valmontone. Er wurde am 25. Mai 2011 eröffnet. Der Bau des Parks hatte ein Investitionsvolumen von 300 Millionen Euro. Während der Bauzeit entstanden 35 Attraktionen, 28 Gastronomiebetriebe sowie 3 Theater. Hinter dem Projekt steht das italienische Animationsstudio Rainbow, nach dessen Vorlagen auch einige Attraktionen gestaltet wurden.

 

Am Sonntag lief ich früh knapp 10 Minuten in 56 Minuten erneut an den prachtvollen Gebäuden vorbei. Meine HWS “meckerte” leider seither wieder herum und verursacht einige unangenehme Schmerzen. Dann ging es mit der Metro zuerst in den Bioparco (Zoo) und spazierten anschließend 6 km mit Björn durch das sommerliche Rom. Um 21.05 Uhr flogen wir dann pünktlich mit Ryainair zurück nach Berlin-Schönefeld, so dass wir um 23.55 Uhr wieder zu Hause eintrafen.

Der Kurztrip mit Björn war sehr schön.

 

 

Hier noch einige Impressionen aus Rom:

Altair ist der Name eines Raumschiffs in der Cinecittà World , das auf dem Planeten Erde gelandet ist. Von hier aus erleben sie Fahrgäste ein Coaster-Abenteuer wie man es nur selten in Europa erleben kann. Auf der 875 Meter langen Strecke steht die Welt gleich über 10 mal Kopf. Mit seinen 10 Inversionen zählt die Bahn ohne Zweifel zu einer der größten Fahrattraktionen Europas.

 

Das Kolosseum (antiker Name: Amphitheatrum Novum oder Amphitheatrum Flavium, italienisch: Colosseo) ist das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater, der größte geschlossene Bau der römischen Antike und weiterhin das größte je gebaute Amphitheater der Welt.

 

 

Capitol

Kapitol ist die kurze Namensform des Kapitolinischen Hügels, des zweitkleinsten der klassischen sieben Hügel des antiken Rom. Seit 2013 ist der Bereich bis zum Kolosseum für den Autoverkehr gesperrt. Ein optimales Gelände zum Laufen.

 

 

 

Shock ist eine Stahlachterbahn des Herstellers Maurer vom Modell X-Car-Coaster im Rainbow MagicLand (Valmontone, Latium, Italien), die am 24. Juni 2011 eröffnet wurde.Die einzelnen Wagen, die jeweils Platz für sechs Personen (drei Reihen à zwei Personen) bieten, werden mittels Linearmotoren (LSM) innerhalb von 2,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Nach dem Überfahren des Top Hats folgt die Durchfahrt eines Loopings bei dem die Fahrgäste an höchster Stelle nicht auf dem Kopf, sondern gerade stehen. Das Element, welches in ähnlicher Form nur noch bei Hollywood Rip, Ride, Rockit zu finden ist, kann also nicht als Inversion gezählt werden. Es folgt eine bodennahe, übergeneigte Kurve mit anschließender Blockbremse. Im letzten Teil der Strecke durchfährt der Zug eine abfallende Helix mit sich anschließender Schraube, die direkt in die Schlussbremse übergeht.

Mein Lauftraining in Deutschland im Sommer 2018

Laufe seit dem 21.7 wieder

Der sonnigste und wärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hält nunmehr seit Mai 2018 an und seit dem 21.07. kann ich wieder 4-5 x in der Woche mich läuferisch sportlich fit halten und lief  45,7-46,3-46,5 und 52 km in der Woche. 2 x in der Woche absolviere ich ein Tempotraining, welches in dieser Zeit wie folgt aussah: 10 x 200 Meter (42-47 Sekunden), 3 x 1 km (4:41,4:23,4:04),4 x 200 und 4x 400 Meter (39-45 Sekunden/1:32-1:37), 4 x 1 km (4:21,4:25,4:22,4:20), 4x 400 Meter, 4 x 200 Meter, 3 x 100 Meter (41-45 Sekunden, 1:30-1:31 Minuten , 18-20 Sekunden),  5 x 1 km (4:25,4:14,4:14,4:15,4.00 Minuten), 1,6 km-1,2 km -0,8 km,0,6 km-0,4 km, 0,2 km, 0,1 km (6:40 Minuten/4:10er Tempo-5:08 Minuten im 4:16er Tempo-3:18 Minuten im 4:08er Tempo- 2:28 Minuten im 4:05er Tempo-1:35 Minuten über 400 Meter usw.), Fahrtspiel mit 8 Intervallen zwischen 200 Meter und 3 km. 5 x 1 km (4:21,4:18,4:18, 4:17,4:07 Minuten) .

 

Nach der EM bin ich in Walsrode, Bad Malente, Krummensee und Lübeck gelaufen. Leider habe ich im Urlaub, dank des guten Essens, fast 2 Kilo an Gewicht und Bauchumfang zu gelegt. Die längste Einheit war bislang 16 km, welche ich seit dem 21.7 gelaufen bin.

 

Presse PK im Hansa Park

Im 8 Tage andauernden Urlaub wurden 2 Länder (Deutschland uind Polen), 8 Städte (Walsrode, Soltau, Krummensee, Lübeck, Grömitz, Sierksdorf,  Neißeaue und Niesky (Polen) und 3 Freizeitparks (Hansa Park, Heide Park und Kulturinsel Einsiedel) besucht. In den drei Freizeitparks traf ich mich mit “Parkverantwortlichen”. Mehr darüber auf https://www.freizeitpark-welt.de/

 

 

 

 

Update vom 21.08.2018:

“Der Alte kann auch schnell”

Auf einer vermessene 400 Meter Laufstrecke am Diedersdorfer Weg in Berlin-Marienfelde konnte ich meine positiven Eindrücke vom alleinigen Training im Urlaub, nun auch in meiner Trainingsgruppe umsetzen. Bei der Einheit 8 x 400 Meter (Auszug im Bild) mit je 200 Meter Trab/Gehpause lief es bei mir so gut wie seit langer Zeit nicht mehr. Mit unserem österreichischen, flotten Läufer Christoph pushte ich mich besonders bei den letzten beiden Läufen auf jeweils 1:17er Zeiten. Schon davor war ich überrascht wie gut es bei Zeiten von 1:20-1:27 Minuten lief.

 

 

 

24. Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin- der Polizei SV Berlin war dabei

Wir waren dabei

Die 24. Leichtathletik-Europameisterschaften fanden vom 6. bis 12. August 2018 im Olympiastadion Berlin statt. Der Europäische Leichtathletikverband (EAA) gab auf seinem 138. Kongress am 2. November 2013 in Zürich Berlin als Austragungsstätte bekannt.

 

 

Deutschland richtete diese Sportveranstaltung nach Stuttgart 1986 und München 2002 zum dritten Mal aus. Insgesamt wurden an sieben Wettkampftagen 48 Leichtathletikdisziplinen ausgetragen.Diese Leichtathletik-Europameisterschaften waren Teil der Premiere der European Championships, die zeitgleich mit sechs weiteren Europameisterschaften (Schwimmen, Turnen, Rudern, Golf, Rad, Triathlon) vom 1. bis 12. August in der schottischen Stadt Glasgow ausgetragen wurden. Am 06.08,07.08,09.08 und 11.08. besuchten wir die EM.

 

Das 125-köpfige Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat bei den Heim-Europameisterschaften in Berlin mit 19 Medaillen, davon sechs goldene, das beste EM-Ergebnis seit den Titelkämpfen 1998 in Budapest (Ungarn) erreicht. Getragen von bis zu 60.500 Zuschauern nutzten die DLV-Athleten die große Bühne des Olympiastadions, um beste Werbung für sich und ihren Sport zu machen. Mit 19 gewonnenen DLV-Medaillen, davon sechs Mal Gold, sieben Mal Silber und sechs Mal Bronze, gab es auch viel zu feiern. Was die Medaillenanzahl betrifft, ist es das beste deutsche EM-Ergebnis seit den Titelkämpfen 1998 in Budapest (Ungarn).

EM der Superlative

 

Spannende Wettkämpfe

Es war von Beginn an eine EM der Superlative: Der DLV schickte das größte Team seiner Geschichte  ins Rennen. Mit insgesamt 360.000 Zuschauern, die die Wettbewerbe im Stadion verfolgten, gab es einen neuen EM-Rekord. Zählt man das Publikum bei den Siegerehrungen und Straßenwettkämpfen auf der Europäischen Meile am Breitscheidplatz hinzu, hat die EM mehr als 500.000 Menschen angezogen. „Wir haben im Laufe dieser Woche eindrucksvoll erleben können, dass die Sportart Leichtathletik bedeutsam sein kann“, sagte EM-Geschäftsführer Frank Kowalski, der auf innovative Präsentation des Sports mit einem attraktiven Live-Entertainment und kompakten Zeitplan setzte.

 

Die Integration in das neue Format der European Championships mit EMs von sieben Sportarten parallel habe sich bewährt: Bis zu sechs Millionen TV-Zuschauer und ein Marktanteil in der Spitze von 23 Prozent sprechen für sich. “Wenn ich die reinen Fakten nehme, die Zuschauer-Resonanz, die Medien-Daten, die Reaktionen von Sportlern und Funktionären, dann war das ein Riesen-Erfolg”, meinte der Präsident des Organisationskomitees Dr. Clemens Prokop. Das ursprüngliche Ziel der Veranstalter, neue Maßstäbe zu setzen, ging auf. “Das waren die besten Leichtathletik-Europameisterschaften aller Zeiten”, bilanzierte EAA-Präsident Svein Arne Hansen (Norwegen). Diesen Schub will man für die Zukunft der Sportart mitnehmen.

Emilia Lehmeyer am Start

Emilia live bei der EM

Die Anfänge ihrer sportliche Aktivitäten konnte ich bei ihrem Training auf dem PSV-Sportplatz über 14 Jahre lang mit verfolgen. Damals lief ich die Zeiten, welche Emilia heute bei ihren gelegentlichen “Laufauftritten darbietet”. Nach Eric Walther  bei den Olympischen Spielen 2000 und 2004 ist Emilia das zweite Mitglied vom PSV, welches an einer internationalen Meisterschaft in der Hauptklasse seit 1972 teilnimmt. Mit nunmehr 21 Jahren ging für sie ein Traum in Erfüllung, die Teilnahme an einer großen internationalen Meisterschaft und dann noch in ihrer Heimatstadt. Wir vom PSV haben sie tatkräftig bei ihrem Wettkampf unterstützt und sind stolz auf ihre Leistung gewesen.

 

Hier die Zusammenfassung in der ARD vom Wettkampf:

https://www.daserste.de/sport/european-championships-2018/videosextern/geherin-perez-holt-gold-ueber-20-km-100.html

Es war ein spanischer Vormittag an der Gedächtniskirche am 11.08.2018. Vor imposanter  Kulisse und lautstarkem Publikum, das beste Werbung für den Gehsport machte.

Auszug aus der Fachzeitung “Leichtathletik”:

Über ein tolles Mannschaftsergebnis konnte sich das deutsche Geherinnenteam freuen, das erstmals nach fünf Jahren wieder eine deutsche Mannschaft zu einem internationalen Großereignis schicken konnte. Auf Platz 14 kam die Deutsche Meisterin Emilia Lehmeyer (Polizei SV Berlin) in Bestzeit von 1:32:36 Stunden ins Ziel und strahlte entsprechend zufrieden, nachdem sie aufgrund von diversen Verletzungen erst im Frühjahr richtig ins Training einsteigen konnte. 

 

 

Emilia Lehmeyer (Polizei SV Berlin):
Es war am Start etwas schwierig für uns, dass der Wettkampf verschoben wurde, wir waren ja alle schon aufgewärmt. Das habe ich auch im Rennen gemerkt, die Muskeln haben schnell zugemacht, es ging total schwer. Ich war angespannt, aber die Stimmung war unglaublich. Ich habe mich als Teil einer Mini-Olympiade gefühlt.

 

 

 

 

Ich drücke Emilia für ihre weitere sportliche Entwicklung weiterhin ganz dolle die Daumen.

Fotos: Claudia & Andrej Woiczik

12.Albert-Wuthe-Gedenklauf am 30.06.2018 & Wadenverletzung im Trainingslager

Bereits zum fünften Mal nahm ich am Albert-Wuthe-Gedenklauf in Lüdersdorf teil. In diesem Jahr zum zweiten Mal auf der 10 km Strecke, welche über 6 km durch den welligen Untergrund im Wald führt. 18 Grad zeigte das Thermometer am Start und der Himmel war fast wolkenlos, dafür wehte ein zum Teil sehr böiger Wind.

Mit diesem Lauf stieg ich in die Vorbereitung für den Wolfsburger Halbmarathon am 09.09.2018 ein. Die 4 Kilometer-Abschnitte auf der Straße lief ich in 17:30 Minuten und den anspruchsvollen Waldabschnitt über 6 km in 28:37 Minuten. In 46:07 Minuten (5 km bei 23:03 min.durchgegangen) wurde ich von 73 Teilnehmern im 10er Gesamt 20 und Vierter in der M50.

Nach dem USA-Urlaub absolvierte ich die zwei Trainingswochen in 56,2 und 57,7 Laufkilometern. In der Trainingswoche nach dem 10er lief ich mit der PSV-Trainingsgruppe eine intensive Laufeinheit mit etlichen Bergrunden, betrieb ein Intervalltraining und zwei lockere Laufeinheiten von 30-45 Minuten.

Am Freitagnachmittag nach der Arbeit ging es dann in ein kleines Trainingslager zum Fleesensee. Das Gewässer hat eine Länge von rund 4,9 Kilometern, eine größte Breite von rund vier Kilometern und eine durchschnittliche Tiefe von 6,1 Metern.

Es liegt innerhalb einer Seenkette zwischen der Müritz und dem Plauer See und geht im Westen in den Malchower See über. Nach Osten besteht über den Fleesenkanal eine Verbindung zum Kölpinsee. Am Nordwestufer des Fleesensees liegt die Gemeinde Silz mit ihren Ortsteilen Heidepark und Nossentin, am Südufer der Ortsteil Untergöhren der Gemeinde Göhren-Lebbin.

Kurz danach zog ich mir die Verletzung zu

Am Freitag Abend lief ich 12,07 km in 1:03:20 h auf der ehemaligen Halbmarathonstrecke und wollte tagsdrauf zwei Runden (24,14 km) am frühen Morgen laufen. Meine beiden Waden waren bereits auf Grund der Trainings-und Wettkampfbelastung der Vorwoche “leicht verhärtet”. Früh um 7.00 Uhr lief ich im 5:20er Tempo im abwechselungsreichen Gelände. Nach 35 Minuten merkte ich eine feste rechte Wade und dehnte mich. Nach 50 Minuten wurden die Schmerzen so stark, dass ich eine Laufpause einlegen musste. Nach 5 weiteren Minuten ging es dann wieder einigermaßen, aber nach 13 km ging gar nichts mehr. Mit Humpeln, Walken und schmerzhaften Laufen ging es dann zurück ins Hotel, wo ich mich dann an der Wade behandeln ließ.

 

Alternativtraining

Aqua-Jogging, Krafttraining und eine Einheit auf dem Heimtrainer absolvierte ich dann noch im kleinen Trainingslager, da ich so stark humpelte war an ein Lauftraining nicht zu denken. In dieser Woche musste ich neben der Verletzung noch einen Trauerfall verkraften, so dass man von einer “Schei..-Woche” sprechen kann. Neben zwei Behandlungen an der Wade und einem Besuch beim Sport-Orthopäden absolvierte ich als Alternativtraining  5 Einheiten auf dem Heimtrainer mit insgesamt 120,8 km und zwei Dehn-und Krafttrainingprogramme. Am heutigen Tag scheiterte ein Versuch ins Lauftraining wieder einzusteigen nach knapp 30 Minuten. Die Wade wurde wieder so fest, dass diese so schmerzte, dass an ein weiteres Training nicht zu denken war.

Da diese Verletzung wohl länger andauern wird, ist die Zeit für eine vernünftige Halbmarathonvorbereitung zu knapp, so dass ich nun die Veranstalter in Wolfsburg gebeten habe mich von 21,1 km auf 10 km umzumelden.

 

Derzeit kann ich nur Alternativtraining absolvieren.

Update vom 21.07.2018: Dankeschön für eure Zeilen im Gästebuch. Der Orthopäde konnte keinen Muskelfaserriss feststellen. Ich habe bislang 5 Behandlungen hinter mir und nun dürfte die Ursache der Beschwerden feststehen, nämlich der ISG-Bereich inkl. Ischiasnerv sind der Auslöser der Wadenprobleme. Bauchmuskel-und Stabilisationsübungen stehen nun fast täglich auf dem Trainingsplan, um in einigen Wochen wieder voll trainieren zu können. Derzeit weile ich in Usedom und schreibe diese Zeilen.

 

Viva Las Vegas (Teil 3 der USA-Tour 2018)

Viva Las Vegas

Mit der United flogen wir von San Francisco über die Sierra Nevada Gebirgsketten in die sündige Stadt in der Wüste. Der Blick auf die Sierra Nevada aus der United-Maschine war unglaublich. Was uns hier erwartete war sagenhaft und zählt zu den unvergesslichsten Reisen bislang in unserem Leben. Einfach Viva Las Vegas.

 

Las Vegas ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Nevada. Sie ist vor allem wegen der großen Zahl der Casinos bekannt, die sich vor allem entlang des Las Vegas Strip angesiedelt haben.

 

 

Die Einwohnerzahl auf einer Fläche von 340 Quadratkilometern beträgt ca. 660.000,  die Agglomeration breitet sich auf über 1200 Quadratkilometern aus und hat insgesamt fast zwei Millionen Einwohner. Las Vegas ist Verwaltungssitz des Clark County.

 

Las Vegas ist ein global bedeutendes Touristikzentrum, das jährlich etwa 40 Millionen Reisende anzieht. Neben den Casinos prägen die Shows den Charakter der Stadt. Zu den in Las Vegas tätigen Künstlern zählten und zählen Musiker wie Elvis Presley, The Rat Pack mit Frank Sinatra, Sammy Davis, Jr. und Dean Martin, Céline Dion, Johnny Cash, Elton John und Illusionisten wie Siegfried und Roy, David Copperfield, Criss Angel oder der Cirque du Soleil.

 

Wir besuchten die sagenhafte Show “O” in unserem Hotel Bellagio, David Copperfield im MGM Grand und Terry Fator im Mirage. Las Vegas bietet an Showangebot was es weitweit nur einmal in diser Vielfalt gibt. Die Showpreise sind aber grenzwertig. Trotz “Gästerabatt” von 20% als Hotelgäste im Bellagio zahlten wir für die Show “O” pro Ticket über 140 $. Mit Last Minute-Tickets, eine Stunde vor der Show gekauft, konnten wir David Copperfield mit seiner tollen Magieshow anstatt 145 $ für “nur” 77$ pro Ticket, erneut nach 1995 in Berlin, erleben.

 

Hotel Bellagio-unsere Unterkunft in Las Vegas

Das Hotel Bellagio ist ein Luxushotel am Las Vegas Strip in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada. Es gehört dem Verbund Leading Hotels of the World an und ist eines der größten Hotels weltweit. Eigentümer ist die MGM-Resorts-International-Gruppe, welche das Resort auf dem Gelände des ehemaligen The Dunes erbaute. Wir hatten ein Zimmer mit diesem Ausblick gebucht.

 

Die Anlage des Hotels ist der italienischen Landschaft des Comer Sees nachempfunden. Zur Hotelanlage gehören ein 3,2 Hektar großer See, die Ladenpassage „Via Bellagio“, ein Kasino sowie zwei Hochzeitskapellen. Das Hotel besaß bei seiner Eröffnung 1998 3.015 Zimmer im 36-stöckigen Main Tower (151 m), 2004 kamen durch den Bau des 33-stöckigen, südlicher gelegenen Spa Towers (119 m) 935 Zimmer und Suiten hinzu.

Die Bellagio Towers zählen zu den Leading Hotels of the World und wurden sechszehnmal in Folge (2000–2016) mit dem bekannten AAA Five Diamond Award ausgezeichnet. Zwei der Restaurants im Komplex, Le Cirque und das Picasso, tragen ebenfalls diese Auszeichnung. Darüber hinaus erhielten die Restaurants Picasso (zwei Sterne) sowie Le Cirque und Michael Mina (je ein Stern) Auszeichnungen des Guide Michelin. Der Cirque du Soleil gastiert mit der Wassershow O in einem eigens errichteten Theater im Hotel.

Tolle Poolanlage

Teil der Anlage ist auch die Bellagio Gallery of Fine Art, eine Kunstgalerie mit wechselnden Ausstellungen, sowie ein Wintergarten, in welchem je nach Saison aufwendig gestaltete Gartenschauen präsentiert werden.

 

 

Bekannt ist das Hotel vor allem wegen der Fontänen (Fountains of Bellagio), einer computergesteuerten Wassershow. Dazu befindet sich im See vor dem Hotel eine Installation aus über 1200 Düsen und rund 4000 Lampen. Einige der Düsen schießen Wasser über 140 Meter in die Höhe, andere sind beweglich und können ihren Strahl „tanzen“ lassen.

 

Die Anlage wird vollautomatisch gesteuert. Täglich zwischen 15 und 24 Uhr zeigen die Fountains mehrmals pro Stunde ihre Show, die zu wechselnden Musikstücken choreographiert wird. Es sind etwa 30 verschiedene Stücke im Repertoire, u. a. The Pink Panther Theme von Henry Mancini und All Night Long von Lionel Richie. Der See wird durch eine lange vor Errichtung des Hotels gefasste Grundwasserquelle gespeist, welche einst der Bewässerung des Dunes-Golfplatzes auf dem Gelände diente. Die Anlage wurde von der amerikanischen Firma WET erbaut, welche auf die Errichtung solcher Wasserspiele spezialisiert ist.

 

Die 5 Tage in Las Vegas waren ” der Hammer”. Wer die Disney-Freizeitparks liebt, der ist in Las Vegas an der richtigen Adresse. Die meisten Hotel haben eine unfassbare tolle Thematisierung und bieten einen erstklassigen Service.

 

Wir haben in Las Vegas soviel erlebt, dass man selbst drei Wochen nach dem Tourende immer noch “geflasht” ist. Wenn es der Geldbeutel & die Gesundheit zulässt, dann werden wir sicher in den kommenden 5 Jahren nochmals nach Las Vegas fliegen.