Mal wieder der Halswirbel

Trotz der Beendigung meiner „läuferischen Leistungssportkarriere“ belasten mich weiterhin die „altersbedingten Gebrechen“ und verleiden einem den alltäglichen Ablauf. Am 11 und 18.09. 2013 standen zwei MRT &  Röntgen-Termine bei mir an und das erste Ergebnis brachte folgendes ans Licht: Gelenkentzündung oberhalb des 1. Halswirbels („Schädelansatz“) und nur eine minimale Instabilität C0/C1. Außerdem „verfüge“ ich über einen zusätzlichen Halswirbel (haben nicht viele Menschen), der leider die gesundheitlichen Malessen beeinflusst.

Nach dem Terminen bei Dr.med. Hamouda (Facharzt für Neurochirugie) und Orthopäde Dr. Rother werde ich mich nun erneut in „die Hände“ der Reha Steglitz, Massagen bei Frau Scholl und Peter Schorpp http://www.osteopathie-in-berlin.info/1.html begeben.

Praxis für Osteopathie und Chirotherapie

Peter betreute von 1996-2003 zahlreiche Weltklassesportler und hat seit über 5 Jahren mich als Kunden. 

 

 

 

 

 

Der berufliche Alltagsstress, das verkrampfte und verspannte Sitzen am Arbeitsplatz, vor und nach den sportlichen Belastungen das Wort „Dehnen“ zwar kennen, aber selten durchführen (umsetzen) und weitere Punkte fördern natürlich nicht eine Besserung der unbefriedigenden Situation.

Die Entzündung muss aber erstmal aus dem Gelenk heraus und dieses kann dauern, erst dann wird „Krankengymnastik“ im HWS-Bereich angeraten, aber Massagen sollen zu einer Linderung beitragen.

Das Lauftraining kann im bisherigen Masse weiter durchgeführt werden.

In den letzten drei Jahren die Beeinträchtigungen beim Sport treiben mit der LWS, in deren Folge ich meine „Laufbahn in Sachen Leistungsport“ beendet habe und nun wieder die HWS.

..und das wird bis zur Rente sicher nicht besser.

 Update:

Seit dem 26.09. hat wieder das „Rehabilitationstraining“ begonnen.

 

 

 

   

 

2. VOLVO Tierparklauf am 08.09.2013

Ich war „altersbedingt“ nach dem Kanada-Urlaub wieder fit (75,1 kg- hintereinander fünf gute über 60er Lauftrainingswochen mit etlichen Höhenmetern und guten Trainingsergebnissen bei den Tempoläufen) und auch der Wettkampf im 3:57er Schnitt beim Utzenberglauf war für einen „Nicht Mehr Leistungssportler“ sehr gut , aber  wie bei mir leider üblich kam dann das dicke Ende. Zwar konnte ich meinem Dienstherr noch dienen, aber durch einen kleinen Infekt und insgesamt vier Tage Sportpause fiel der geplante Wettkampf (Kreuzberger Viertelmarathon) „ins Wasser“.

Lag es an meinen Aktivitäten beim „Sport im Olympiapark-Tag“ am 31.08, wo ich zuerst im „Trockenrudern“ über 200 Meter in 42 Sekunden glänzte und dann als „Helfer“ für seinen Sohn, die 60 Meter jeweils in 9,0 und 8,4 Sekunden erfolgreich ins Ziel kam?

Jedenfalls meine schon lädierte Nacken-und Schultermuskulatur schmerzte ab dem 01.09. so, dass ich fortwährende Kopf-Gesichts-Ohren-Kiefer-und Halsschmerzen bekam. Die Verspannungen in meinem Körper sind wieder einmal derzeit groß und schmerzhaft, dass mein Orthopäde Dr.Rother mir einen MRT-Besuch verordnete am 11.09., mit weiterem Besuch beim Neurochirogen. Mal sehen, was da raus kommt?  

Trotz aller gesundheitlicher Malessen  begab ich mich am 08.09. zum Schloß Friedrichsfelde zum 2.VOLVO Tierparklauf.

die schöne Laufstrecke

Einen Teilnehmerrekord gab es am Sonntag beim VOLVO-Tierparklauf: Genau 3.794 Athleten wurden bei der zweiten Auflage des Rennens registriert. Dies bedeutete eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von über 25 Prozent. Gelaufen wurden über 5,65 und 10 km. Über die kürzere Distanz gingen dabei deutlich mehr Frauen als Männer an den Start, was sehr selten ist bei einem deutschen Straßenlauf. Im Ziel wurden über 5,65 km rund 600 Frauen registriert gegenüber 450 Männern.

Aufgrund der großen Nachfrage fanden jeweils zwei Läufe über 5,65 und 10 km statt. Jeder Kilometer der Strecke wurde durch ein Kilometerschild gekennzeichnet. Die 5 km-Läufer und –Walker laufen die 2,82 km Runde zweimal. Der ursprüngliche Streckenverlauf auf dem ersten Streckenabschnitt musste aufgrund von sensiblen Tieren in Streckennähe kurzfristig verlegt werden und ist nun 300 m länger – die Gesamtstrecke für die 5 km-Läufer beträgt daher 5,65 km. Die 10 km-Läufer laufen zunächst die 4,36 km-Runde und gehen dann zweimal die kleine Runde über 2,825 km. Die Strecke beträgt somit genau 10 km.

Im 5,65-km-Rennen erzielte Marcel Lehmberg (SCC Berlin) mit 17:52 Minuten die schnellste Zeit. Er siegte deutlich vor Daniel Naumann (Asics Frontrunner/18:33) und Holger Kühne (SV Turbine Neubrandenburg/19:31).
Sehr erfreulich das Abschneiden der drei TUSSIES. Marco Thieme wurde Gesamt 16 und gewann die M 40 in erstklassigen 22:04 min, wobei sein erster Kilometer in 3:37 min. sehr schnell war. Sein Sohn Jannik (U16) kam in 23:13 min. als Gesamt 26 (U16 Platz 2) nur ein wenig später hinter ihm ins Ziel. Andrej Woiczik (M45) lag bis zum km 4 (15:59 min.) gut auf Kurs, brach aber leider zum Schluß mächtig ein, war aber mit Gesamtplatz 30 (AK 45-Platz 6) in 23:29 min. zufrieden.

es geht in die zweite Runde

Im Rennen der Frauen siegte Cathleen Habermann in 21:45 Minuten. Die zweitschnellste Zeit erzielte die Siegerin des anderen 5,65-km-Rennens, Laura Pahnke (24:08). Dritte wurde Anna Scheer (alle vereinslos) mit 24:37.

Über die 10-km-Strecke gab es einen souveränen Sieger: Christian Krannich lief nach 32:26 Minuten ins Ziel am Schloss Friedrichsfelde. Rang zwei belegte Marco Appler (beide vereinslos) mit 35:37 vor Marcus Gawlik (TVB 09/35:46). Ebenso groß war der Vorsprung der schnellsten Frau: Karsta Parsiegla (SCC Berlin) blieb mit 39:17 Minuten als einzige unter 40 Minuten. Ihr folgten Marie Hauer (42:31) und Nicola Streit (beide vereinslos/43:16).

In das 5,65-km-Rennen war auch eine Generationenwertung integriert. Hier bildeten zwei Läufer aus verschiedenen Generationen ein Team. Es gab drei verschiedene Wertungen: Kind und Erwachsener, Jugendlicher und Erwachsener sowie zwei Erwachsene. Ergebnisse der Generationenwertungen finden sich online unter: www.berlin-läuft.de. Marco & Jannik wurden in dieser Wertung hervorragender Zweiter.

Die Strecke des Rennens, die ausschließlich durch den Berliner Tierpark verlief, führte unter anderen vorbei an Büffeln, Gazellen, Zebras, Nashörnern, Wasserböcken, Ziegen und Dromedaren.

Die Veranstaltung war erstklassig organisiert und belebt die Berliner Laufszene immens. Für den Schreiber dieser Zeilen ist dieser Streckenveraluf einer der Schönsten in Berlin und Brandenburg.

Das nächste Rennen von BERLIN LÄUFT ist der ASICS Grand 10. Deutschlands schnellstes 10-km-Rennen wird am 13. Oktober vor dem Schloss Charlottenburg gestartet. Die Strecke führt durch die westliche Berliner City und auch hier ein Stück durch den Zoo. Anmeldungen sind nach wie vor online möglich.

Meine Durchgangszeiten:
Die bereits im oberen Artikelbereich aufgeführten gesundheitlichen Malessen wirkten sich leider natürlich auch auf den „hinteren Bereich“ des Laufes
aus. Ich war völlig verspannt und fest.
1 km: 3:51 min.
1 Runde (2,825 km): 11:20 min.
3 km: 11:52 min.
4 km: 15:59 min.
5 km: 20:38 min.
2 Runde (2,825 km): 12:09 min.
5,65 km in 23:29 min.
Bilderimpressionen

vor dem Tierpark

im Ziel