Disneyland Resort Anaheim

 

der Eingang zum Resort (früh morgens um 6.00 Uhr)

Das Disneyland Resort in Anaheim, Kalifornien ist einer der am meisten besuchten Freizeitkomplexe der Welt. Er gehört zur Abteilung Walt Disney Parks and Resorts der Walt Disney Company.

 

 

Mit über 15 Millionen Besuchern ist der Vergnügungspark  seit Jahren  hinter Magic Kingdom der am zweithäufigsten besuchte Park weltweit. Der erste Park an dieser Stelle, Disneyland, wurde von Walt Disney gegründet und öffnete am 17. Juli 1955. Disneys Ziel war es dabei, einen ständigen Freizeitpark – im Gegensatz etwa zu einer Kirmes – zu schaffen.Seit seiner Eröffnung ist das „Magic Kingdom“,

 

das kleinste Disney Schloss weltweit

wie das Disneyland schnell genannt wurde, mehrfach erweitert worden. 1966 kam mit New Orleans Square eine der letzten Änderungen unter Disneys persönlicher Aufsicht hinzu. Aus der Idee zur 1967 dort eröffneten Attraktion „Pirates of the Caribbean“ ging ab 2003 eine gleichnamige Kinofilmreihe hervor. Eine zweite große Erweiterung, Critter Country entstand 1972, zunächst unter dem Namen „Bear Country“. Schließlich gab 1993 Mickey’s Toontown die Antwort auf die Frage nach dem Wohnort der Comic-Charaktere von Disney.

Willkommen im DCA

Neben einer Reihe von Hotels und Restaurants, die im Laufe der Jahre das Disneyland ergänzten, kam 2001 sogar ein weiterer vollständiger Park, Disney’s California Adventure Park als Ergänzung zum bestehenden Disneyland hinzu. Zusammen mit dem ebenfalls neu geschaffenen Downtown Disney mit Geschäften, Restaurants und Hotels entstand ein komplettes Resort, vergleichbar mit dem Walt Disney World Resort in Florida. Nachdem zuvor vermehrt Tagesgäste begrüßt wurden, änderte man zudem die Marketingstrategie und versucht nun, das Disneyland Resort als Ziel für mehrtägige Urlaubsaufenthalte zu bewerben.Bericht von Oktober 2010

It’s Halloween Time

Zusammen mit dem nahegelegenen Vergnügungspark Disneyland gehört der am 8. Februar 2001 eröffnete Park zum Disneyland Resort. Mit knapp 6 Millionen Besuchern pro Jahr zählt dieser Freizeitpark zu den bestbesuchten Freizeitparks in Nordamerika.
Der Park ist in fünf Bereiche unterteilt: Buena Vista Street & Sunshine Plaza, Paradise Pier, The Golden State, Hollywood Pictures Backlot und „A Bug’s Land“
Buena Vista Street & Sunshine Plaza

Der Haupteingang führt in die Buena Vista Street, die an die 1920er von Los Angeles erinnern. Kurz nach dem Eingang muss der Besucher unter einem Replikat der Golden Gate Bridge durchgehen. Die Buena Vista Street ist dasselbe Konzept wie die Main Street im Disneyland und Magic Kingdom. Sie führt den Besucher in die Mitte des Parkes an Souvenirshops vorbei.
Am Ende der Buena Vista Street kommt der Besucher in die Mitte des Parks, genannt Sunshine Plaza. Ein Replikat des California Zephyr findet sich dort. Am Ende des Weges befindet sich ein Brunnen mit einer großen metalligen Sonne. Von der Sunshine Plaza lassen sich sämtliche weitere Regionen des Parks erreichen.

The Golden State
Der Golden State ist in fünf weitere Areale aufgeteilt: Condor Flats, Grizzly Peak Recreation Area, Golden Vine Winery, Bayside und Pacific Wharf.
Die Condor Flats wurden der Mojave-Wüste nachempfunden. In ihnen befindet sich die Attraktion Soarin‘ Over California, welche ebenso im 50-Jahr-Jubiläum des Walt Disney Worlds im Epcot realisiert wurde. Grizzly Peak Recreation Area ist den kalifornischen Nationalparks nachempfunden und beherbergt die River-Rafting-Attraktion Grizzly River Run und den Redwood Creek Challenge Trail, mit einem Spielplatz und einer Show mit dem Thema Bärenbrüder. Es gibt hier auch einen direkten Abstecher ins nahe Disney’s Grand Californian Hotel. Die Golden Vine Winery ist dem Napa Valley nachempfunden, welches für den Weinanbau berühmt ist.

Wie zwei andere Bereiche im Park finden bis 2012 dort massive Bauarbeiten statt, so dass etliche Fahrattraktion wie ein Abschnitt der historischen Route 66 nachempfunden, welcher Chicago mit Kalifornien verband, und damals die Hauptverkehrsachse der USA darstellte, mit dem Freefall Mailboomer und einer „Wilden Maus-Variante“ hinter Bauzäunen versteckt ,abgerissen werden.

Während „Soarin‘ Over California“ ein tolles Erlebnis war, bestach die River-Rafting-Attraktion Grizzly River Run zwar mit netter Thematisierung und einer der höchsten Rafting-Abfahrten weltweit, aber war ansonsten nur nass, so dass man nach dieser Fahrt zum komplett umziehen ins Hotel musste.

So soll es 2013 komplett ausssehen

Hollywood Pictures Backlot
Der Hollywood Pictures Backlot ist einem Backlot eines Hollywood Filmstudios nachempfunden und hat als Hauptattraktion den Twilight Zone Tower of Terror (kurzum: für mich der beste Freefall auf der Welt, da hervorragend thematisiert und hoher Spaßfaktor). Als weitere Attraktionen gibt es diverse 3D-Filme und Shows wie Monsters, Inc. Mike & Sulley to the Rescue! , Disney’s Aladdin: A Musical Spectacular (hervorragende 50 minütige Show) oder Muppet Vision 3-D. Sowohl Muppet Vision 3-D sowie Twilight Zone Tower of Terror sind Kopien der gleichnamigen Attraktionen in Disney’s Hollywood Studios in Orlando.

Von Oktober bis Mitte November 2010 finden von Freitag bis Sonntag in der Zeit von 18.00-23.00 Uhr Sonderevents zum Film „Tron“ statt.

Paradise Pier

„Wer findet die Woicziks?“

Die Paradise Pier ist eine künstlicher Pier an einem See. Sie beinhaltet viele klassische, schaustellerartige Fahrgeschäfte, Toy Story 3D (tolle interaktive Themenfahrt) und die hervorragende Achterbahn California Screamin‘ mit Katapultstart, 90 km/h, viel Airtime, einem Looping und drei relativ intensiven Abfahrten.

„A Bug’s Land“
Diese Region ist dem Pixar-Film A Bug’s Life nachempfunden. Dazu wurde eine Kulisse entworfen, welche die Welt aus der Sichtweise eines Insektes erscheinen lässt. So sind übergroße Gräser und Pflanzen mit übergroßern Blättern vorhanden. Die Hauptattraktion in dieser Region ist ein 3D-Film mit zusätzlichen Effekten wie dem Einsatz von Nebelmaschinen und im Sitz eingebauten mechanischen Effekten.
1:1 Variante wie in Orlando.

Sonstiges:

Am längsten musste man an allen Tagen bei „Toy Story 3D“ mit 30-70 min. warten (kein Fastpass).
Der Park war von Montag bis Donnerstag (bis auf die Abendshow- da herrschte sehr starker Andrang) nicht übermäßig gefüllt, hingegen am Freitag Abend war er rappeldicke voll. Man konnte wie auch im Disneyland kaum treten. Von 18.00-22.00 Uhr waren wir (nach dem Besuch von Knotts Berry Farm) im Resort und mussten für fünf Attraktionen Fastpässe ziehen, da Wartezeiten von bis zu 90 Minuten die Regel waren.

Insgesamt hat es uns in diesem Teil der Disneyland Resorts sehr gut gefallen.

Negativ:
– für zwei Hot-Dogs & einen Maiskolben und zwei Getränke musste man fast 25 $ zahlen (teuere Verpflegung)
– viele Baustellen und fünf geschlossene Attraktionen (20% der Gesamtattraktionen)
Positiv:
– freundliche Mitarbeiter
– tolle Fahrattraktionen
– besucherfreundliche Öffnungszeiten
– tolle Thematisierungen
– gepflegter und sauberer Park

..noch mal zu Disneyland (Magic Kingdom):

Main Street USA
In der schön gestalteten Main Street USA gibt es außer dem Bahnhof für die Disneyland Railroad keine weiteren Rides, dafür aber einige Shops und Restaurants. Die Ausstellung „The first magical 50 years“ (sehr interessant mit Animationshow zum ehemaligen US-Präsidenten Lincoln) beschäftigt sich mit der Geschichte des Disneylands und zeigt auch Bilder von früheren Attraktionen und auch von solchen die zwar geplant aber nie gebaut wurden. In der Ausstellung gibt es auch einen passenden Film.

Im Fantasyland erwarten einen fünf sehr schöne kleine Darkrides , das Dumbo-Karussel und natürlich It’s a small world. Zu den eher unbekannteren Fahrten gehören sicherlich die Storybook Land Canal Boats mit denen man an verschiedenen Minaturbauten aus Disneyfilmen vorbei fährt.

Hier herrscht ganztägig der größte Andrang im Park.
Im Adventureland kann man als erstes den Enchanted Tiki Room besuchen. Eine Show mit jeder Menge autioanimatronics (Blumen, Vögel, Statuen etc.).
Wer noch die Vogelschau /show) im Heide Park aus der Vergangenheit kennt, kann sich vorstellen, was einem geboten wird, nur halt im Disneyflair.

Die Jungle Cruise ist eine Bootsfahrt mit live Kommentaren vorbei an vielen künstlichen Tieren. Besonders in den Abendstunden ein tolles Erlebnis.

Indiana Jones -unser Highlight in Anaheim

Direkt daneben befindet sich das Indiana Jones Adventure. Wohl eine der besten Fahrten die es weltweit gibt. Schon das Außengelände ist super thematisiert. Mit 450 Meter dürfte der Weg bis zur Fahrt wohl auch der längste weltweit sein. Was einen dann auf der vier minütigen Fahrt erwartet ist atemberaubend und spektakulär. Leider darf man dort (wie so oft) keine Fotos machen.

Im Frontierland kann man rund um Tom Sawyer Island kann man mit dem Mark Twain Riverboat fahren (im Heide Park wurde solch eine ähnliche Fahrt auf Grund von wirtschaftlichen Erwägungen zum Saisonende 2010 eingestellt).

Mit einem Floß kommt man dann auf das Island, wo besonders Kinder zu Entdeckern werden und ihren Spaß haben.

Nicht weit von der Anlegestelle entfernt befindet sich eine der Achterbahnen des Parks die Big Thunder Mountain Railroad. Für mich persönlich ist die Variante in Anaheim, die Beste von Allen. Tolle Thematisierung und vor allem mit einigen Klasse-Effekten und eine sehr lange Fahrt.

Vorbei am Haunted Mansion (mit toller Halloween-Variante) und den Pirates of the Caribian (siehe Anmerkungen im oberen Bereich dieses Berichts) geht es zum Splash Mountain.

Im hinteren Teil des Parkes gibt es dann noch Critter Country mit einer tollen Themenfahrt, dem Winnie the pooh Ride.

Auf der anderen Seite des Parks befindet sich Tomorrowland. Natürlich befindet sich hier auch die Achterbahn Space Mountain (in der Herbstsaison mit der Ghost –Variante), außerdem der Simulator Star Wars (2010 nicht in Betrieb) und Autopia, sowie Michael Jacksons „ Captain EO“ als 3 D Variante. Für mich eine der besten Attraktionen ist aber Finding Nemo submarine voyage. Eine tolle 15 minütige U-Bootfahrt, angelehnt an den Nemo-Film.

Den sehr guten Gesamteindruck rundet die ruckelige Achterbahn Matterhorn Bobsleds in Mitten des Parks ab.

Tipps:
1.Um in Ruhe alle Fahrattraktionen zu fahren und sich ohne Stress die beiden Parks mit Genuss anzusehen sind folgende Planungen sinnvoll:
2 Tage Disneyland (Magic Kingdom)
1 Tag California Adventure (ab 2012 wohl auch 2)

Schön ist des Weiteren eine Fahrt mit der Monorail (Fahrdauer: 5-8 Minuten-eine Runde)
Das Downtown Disney ist 1/3 (Größe) von der Variante gleichen Namens in Orlando. Dieses in Orlando hat mir auch Klassen besser gefallen als in Anaheim.

2.Von Montag bis Donnerstag (mit Ausnahme Weihnachten/Silvester oder Feiertage) soll es lt. Angaben von Mitarbeitern des Parks
immer leerer sein als im Zeitraum von Freitag bis Sonntag.
Fast 100.000 Dauerkartenbesitzer gibt es jährlich für die beiden Parks.

3.

Einfach Frech

Über die teueren Verpflegungen im Park habe ich ja schon geschrieben, auf der negativen Seite ist auch aufgeführt, dass man zur Halloweenzeit im Disneyland für einen Besuch von 19.00-23.00 Uhr (an jeweils drei Tagen in der Woche) 49 $ (pro Person) extra zahlen darf. Unter dem Namen „Mickeys Halloweenparty“ bekommt man ein Feuerwerk und einiges mehr geboten.
Wir blieben lieber im anderen Disneypark bis 20.00/23.00 Uhr.

Viele Halloween-Fans aus Deutschland (u.a. Herausgeber von Onride.de & Freundeskreis Kirmes -und Freizeitparks e.V.) nutzten aber die Sonderzeiten für ausgiebige Exkursionen in den jeweiligen Parks. Man lief ich zwei Mal während der Tour über den Weg.

Positiv:

– außergewöhnliche, tolle Fahrattraktionen
– viele erstklassige Indoorattraktionen (bot sich bei dem Wetter an einem Tag in Anaheim mit 2 heftigen Gewittern auch an)
– freundliche Mitarbeiter
– Maps und Gebrauchsanweisung für „Lockers“ in deutscher!!!!!!!!!!! Sprache
– usw.

Unsere Top 5 der Fahrattraktionen im Disneyland:
1. Indiana Jones (Echt unglaublich, besser als die Dino-Variante in Orlando-ist aber halt Geschmackssache)
2. Piraten der Karibik
3. Space Mountain (Galaxy)
4. Big Thunder Mountain Rail
5. Haunted Mansion (mit toller Halloween-Variante)

Nachtrag:

Wenn es die Gesundheit & die Finanzen zu lassen, dann werden wir im Sommer 2015  mal wieder nach Anaheim, dann aber mit der Kombination San Diego, fliegen.

Bildergalerie:

Neuheit 2012 (Copyright: Disney)

 

Neuheit 2012 (Copyright: Disney)

am 20.10.2010 war nicht soviel los

Hansa Park- Deutschlands einziger Freizeitpark am Meer

Der Hansa-Park (eigene Schreibweise: „HANSA-PARK“) ist ein saisonaler Freizeitpark in Sierksdorf (Schleswig-Holstein) an der Ostsee. Der Park ist im Besitz der Familie Leicht und wird von Christoph Andreas Leicht (*1962) geführt. Der Park umfasst heute 46 Hektar mit einigen erstklassigen Fahrattraktionen und hat jedes Jahr mehr als eine Million Besucher (2011:1,3 Mio.). Er zählt damit zu den fünf größten deutschen Freizeitparks.

der Eingangsbereich des Hansa Parks

Geschichte:

Auf dem Areal entstand zunächst 1973 das erste deutsche Legoland das von dem Bauunternehmer Hans Peter Rüster errichtet wurde. Aus 28 Millionen Kunststoff-Bausteinen des dänischen Spielzeugherstellers Lego wurden ganze Städte im Miniaturformat von Rüdesheim am Rhein bis zur Skyline von New York nachgebaut. Geschäftsführer war Carl M. Wenzel (Gründer der heutigen Wenzel Consulting AG) und Marketingleiter Paul Bornscheuer (ehemaliger Inhaber des Freizeitparks Verden und Sprecher der Rüster-Holding Trustbau AG). Dieser Freizeitpark bestand nur bis Ende 1976 aufgrund der hohen Lizenzgebühren an den Lego-Konzern und der mäßigen Besucherzahlen. 1976 wurde das Legoland geschlossen und die Rüsters Deutsche Familienpark GmbH liquidiert. Die Landesbank Schleswig-Holstein (LB Kiel) hatte das Legoland-Projekt mit rund 30 Millionen DM (15,3 Mio. Euro) mitfinanziert.

Quelle: Wikipedia

Persönliches:

Das Legoland Deutschland war der erste Freizeitpark, welchen ich 1976/1977 besucht hatte. Wir haben nunmehr seit 4 Jahren eine Saisonkarten (Stand: 2012) und fahren mehrfach im Jahr  die gut 350 km von Berlin nach Sierksdorf (mit der Kombination Ostsee bzw. Lübeck) in den erstklassig thematisierten Hansa Park.

 

von 0 auf 100 km/h in weniger als 2 Sekunden

von 0 auf 100 km/h in weniger als 2 Sekunden

Der „Fluch von Novgorod“ vom deutschen Hersteller Gerstlauer ist für uns eine der best-thematisierten Achterbahnen der Welt. Auf 750 Meter Fahrstrecke erlebt man mit 100 km/h in 180 Sekunden eine atemberaubende Fahrt.

Des Weiteren umfasst das Hansa Park Portfolio vier weitere „reine“ Achterbahnen und eine Intamin-Wasserachterbahn mit den Namen „Super-Splash“.

Schöne Themenfahrten wie die Blumenmeer-Bootsfahrt laden viele Familien nach Sierksdorf ein.    

 In den kommenden Jahren will Andreas Leicht den Hansa Park noch mehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Bis 2017 werden die zahlreichen Bauabschnitte zum Themenbereich „Hanse in Europa“ fertig gestellt worden sein. Mit einem Investitionsolumen von 25 Mio. Euro  kann man dann zahlreiche hochwertige und stilechte Fassaden von Hansestädten bewundern und nach derzeitigem Stand wird auch eine Themenfahrt dort sein neues zu Hause finden.

Bis 2015  will der Hansa Park Geschäftsführer auch eine hochwertige Fahrattraktion den Besuchern anbieten.  

..hier einige Passagen aus der Veröffentlichung vom Hansa Park vom 10.09.2012

Deutschlands einziger Themenpark am Meer ist ein Ort des Lebens
und somit auch ein Ort des ständigen Wandels. Dort wird Bisheriges
überprüft, Bewährtes angepasst und natürlich Neues erdacht. Alles
zusammen wird in einem Masterplan festgehalten.
Unser derzeitiger Masterplan sieht unter anderem eine Großattraktion
vor, welche den Park in den kommenden Jahren erheblich prägen
wird. Seit bereits zwei Jahren laufen hierzu umfangreiche
Vorplanungen. Repräsentative Umfragen bei unseren Gästen und die
vielen wertvollen Vorschläge, die Sie als Saisonkarteninhaber unter
ideenwerkstatt@hansapark.de eingebracht haben und nach wie vor
einbringen, helfen uns bei unseren Entscheidungen. Wir möchten
gerne möglichst schnell eine aufwendige Attraktion, die möglichst
viele Ihrer Anregungen berücksichtigt, präsentieren. Mit dem „Fluch
von Novgorod“ haben wir einen hohen Standard festgelegt, den wir
halten oder gar übertreffen möchten. Ihre Erwartungen sind unser
Maßstab.
Nun erfordern neue Entwicklungen aber immer eine gewisse Zeit. Gut
Ding will Weile haben. Diese Weile werden wir nicht ungenutzt
verstreichen lassen, sondern mit Vorbereitungen füllen. Wir werden
nämlich Platz schaffen.
Der Power Tower Monte Zuma wird am Ende dieser Saison zugunsten
der kommenden Großattraktion weichen, denn er steht an einer
Stelle, an der keine Höhenbeschränkung seitens des Bebauungsplans
vorgegeben ist.

 ..nun noch einige weitere Foto von mir auf Freizeitpark-Welt.de

Die Schlange von Midgard (von 2010/2011)

Filmpark Babelsberg

Der Filmpark Babelsberg ist ein Freizeitpark in Potsdam-Babelsberg. In sechs Themenbereichen finden sich ungefähr 20 Attraktionen und vier Shows. Der Filmpark liegt auf dem Gelände der so genannten Medienstadt Babelsberg, direkt neben dem traditionsreichen Filmstudio Babelsberg, welches früher der UFA und dann der DEFA gehörte.

Kurz nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde auf dem Babelsberger Studiogelände im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme begonnen, ein „Film- und TV-Erlebnis“ aufzubauen, welches am 15. August 1991 seine Pforten öffnete. Viel wurde noch nicht gezeigt, nur ein Schneideraum, typische Filmarbeitsplätze, Stücke aus dem Fundus und einige Außendekorationen. Am 15. August 1993 wurde die Filmerlebnispark Babelsberg Studiotour eröffnet, welche in Anlehnung an Themenparks wie den Universal Studios Hollywood erbaut werden sollte.

Leider wurde die Ursprungsidee, auf einige Themenfahrten und Indoor-Achterbahnen auf Grund von Kostengründen und einem Wechsel der Besitzverhältnisse und dadurch anderer Ausrichtung vom Filmpark Babelsberg, im Laufe der letzten 20 Jahre nicht umgesetzt. 

Die erste Stuntshow hatte im Herbst 1993 Premiere. Das Maskottchen des Parks, Flimmy, entstand 1996. 1998 kam, unter Beteiligung von Janosch, der Kinderpark im Park „Panama“ hinzu. Nach dem erfolgreichen Kinderbuch von Janosch Oh, wie schön ist Panama entstand eine kleine Welt mit der legendären Fahrt von Tiger und Bär auf der Suche nach Panama. 1999 entstand aus den Originalrequisiten des Kinofilms Prinz Eisenherz das gleichnamige Erlebnisrestaurant. Heute finden dort zahlreiche Erlebnisveranstaltungen rund um die Mythologie aus der Zeit der Prinzen, Ritter und Mägde statt. Im gleichen Jahr wurde eine Arena für die Stuntshow errichtet. Ein riesiger Vulkan rankt in den Babelsberger Himmel und bietet Platz für 2.500 Gäste, die überdacht der täglichen Live-Stunt-Show, die unter freiem Himmel bei nahezu jedem Wetter stattfindet, folgen können. Auch Live-Konzerte und Open-Air-Kino fanden dort bereits statt. Im Jubiläumsjahr 2011 erweiterte der Dome of Babelsberg mit integriertem XD Erlebnistheater das Repertoire des Filmparks. Innerhalb kürzester Zeit zog die Blaue Kugel vom Berliner Breitscheidplatz in den Filmpark und feierte dort am 25. Juni 2011 Premiere. Zum Saisonstart 2012 kam die Premiere der neuen Making-of Show zu dem komplett in Babelsberg gedrehten Film „Die drei Musketiere in 3D“ hinzu. Teile der Filmkulissen waren bereits ab September 2011 im Filmpark zu besichtigen.

Bei einem Event am 09.09.2012 mit der Berliner Morgenpost & Spreeradio Berlin, bei dem im Zeitraum von 14.00-20.00 Uhr  die Besucher freien Eintritt hatten, strömten über 10.000 Besucher in den relativ kleinen Filmpark und dadurch entstanden Wartezeiten bis zu 2 Stunden.

Im Normalfall kann der Besucher in 4-5 Stunden sämtliche Attraktionen erleben.

Bei unserem Ranking der besten Filmparks welweit rangiert der Filmpark Babelsberg trotz hervorragender Action-Stunt-Shows, der Filmtour und dem Dome of Babelsberg auf einem der hinteren Ränge.

 

 

Mehr Informationen zum Filmpark Babelsberg findet man bei meiner Parkvorstellung auf:

http://www.freizeitpark-welt.de/freizeitparks/babelsberg/babelsberg_start.php

Neues vom Lebensläufer

Nach einigen gesundheitlichen Widrigkeiten habe ich seit dem 03.09. wieder mit dem Lauftraining begonnen und startete ins Training für die Laufsaison 2013.

..ob es hilft? 

Zu dick

Mit 77,4 kg und einem Fettanteil von 22 % muss ich erneut mal wieder 4-5 kg in den kommenden Wochen abspecken. Süßigkeiten, süsse Getränke und Schokolade nach 18.00 Uhr, sowie Nudeln und weitere Kohlehydrate 3 Stunden vor dem Schlafen gehen sind Tabu.

Die „Jan Ullrich“ Gewichtsexplosionen kann ich aus eigener Erfahrung voll nach vollziehen.   

Bevor ich einige Punkte zu meinem zukünftigen Training mitteile, hier noch einige interessante Zeilen von Manfred Steffny (Spiridon) aus dem Jahr 2006 zum Training von Altersläufern im Bereich 40-43 Minuten über 10.000 Meter.

Das Training eines überdurchschnittlichen Altersläufers über 10 km sieht anders aus als das eines jüngeren Läufers mit aufsteigender Leistungskurve in den ersten fünf Jahren. Die Tempoläufe müssen vorsichtiger angesetzt werden, die Pausen zwischen ihnen müssen länger sein und insgesamt wird das Training altersgemäß zerdehnt wie ein Gummi. Was früher in sieben Tagen absolviert wurde, muss jetzt zehn Tage füllen, die Wochenkilometer dürfen sich nicht mehr an denen in jüngeren Jahren orientieren, sondern eher an den Laufstunden. Eine Erhöhung der Trainingsintensität im Alter, um sich einem Leistungsabfall entgegenzustemmen, hat noch nie genutzt.

Der Plan geht von einer zu erzielenden Leistung von 42-43 min über 10.000 m aus. Geht man von einem groben Leistungsabfall von 10% im Alter von 45 Jahren aus, so entspricht dies einer Leistung um 38 min in der Hauptklasse.  

Man kann davon ausgehen, dass diese Läufer keine 10.000-m-Spezialisten sind, sondern sich im Frühjahr mit längeren Strecken (Halbmarathon, Marathon) beschäftigen. Sie haben sich also eine gute Grundkondition erarbeitet und müssen nunmehr für den Feinschliff sorgen. Eine Ausnahme dürften Altersläuferinnen bilden, die in diesem Leistungsbereich als Spezialistinnen schon recht gut aussehen, aber dennoch zumindest auch die nächste Überdistanz laufen sollten (Halbmarathon). Ihr Training für 42-43 min sieht übrigens genauso aus wie für den männlichen Senior.

Der junge Läufer kann sich tempomäßig an seiner 5.000-m-Wettkampfzeit orientieren und schon mal Tempoläufe in diesem Bereich einstreuen. Dies ist für Altersläufer unterhalb des nationalen Niveaus uninteressant. Sie sollten sich ausschließlich an das geplante Renntempo für die 10.000 m orientieren und dann auch die Streckenlänge nicht voll ausreizen, also nicht 10 x 1.000 m laufen oder 5 x 2.000 m, sondern nur bis 80%, was übrigens auch für jüngere mittelklassige Läufer empfehlenswert ist. Während der jüngere Wettkampfläufer seine Tempoläufe oder Intervalle dienstags oder donnerstags absolvieren sollte, zwei klassische Bahntrainingstage für Vereine auf dem Sportplatz, braucht der Altersläufer längere Pausen, da seine Regenerationszeit geringer ist. Es sollte ein Tag mehr Abstand zwischen die Tempoläufen gelegt werden als bei den jüngeren Läufer und sie dürfen nicht so nahe an den Wettkampf herangeschoben werden. Ein Twen kann vier Tage vor einem 10.000-m-Lauf unbeschadet 4-5 x 2.000 m im Renntempo im Training absolvieren. Der Altersläufer muss damit rechnen, dass er sich bei diesem kurzen Abstand noch nicht erholt hat und das Risiko des Übertraining oder auch einer Verspannung mit der Erhöhung der Verletzungsgefahr relativ hoch ist. Daher ist man auch mit eine dreiwöchige Vorbereitungszeit, wie unten dargestellt, auf der sicheren Seite als sich in nur zwei Wochen mit vier Tempo-Einheiten vorzubereiten.

 

Die Erholungszeit reich auch nicht aus, um an drei-vier Wochenenden hintereinander bei einem Volkslauf, Bahnrennen oder Straßenlauf über die 10-km-Distanz gut auszusehen. Auch ist dann ein vernünftiges Training in der Woche kaum möglich. Bis Dienstag darf nur leichtgelaufen werden und ab Donnerstag muss man sich schon wieder schonen. Da bleibt nur der Mittwoch als Belastungstag, und wehe, wenn man dann überzieht. Vor allem kann man einen solchen Wettkampfblock nur machen, wenn man schon in Form ist, und das nur über einen kurzen Zeitrau, um danach das längere Dauerlauftraining wieder einzusetzen. Hier ist natürlich nicht die Rede von den Medaillensammlern. Wenn diese bewusst 2-3 min über ihrer möglichen Zeit über 10.000 m bleiben, haben sie jede Woche einen submaximalen Trainingslauf gemacht, und den kann man jede Woche einstreuen.

 

Daraus kann man folgern, dass der hier aufgezeichnete Drei-Wochenblock ohne Wettkampf durchgeführt wird. Die beiden Intervall-Einheiten in der ersten Woche sollen auf der Bahn durchgeführt werden, da Vermessung und Pausengestaltung ansonsten zu kompliziert werden. Die 1.000-und 2.000-m-Läufe in der zweiten Woche können auch auf vermessener Strecke im Park oder auf einem Leinpfad am Fluss durchgeführt werden. Je nach Strecke , Wetter und Kleidung ist ein kleiner Zeitaufschlag vorzunehmen, um den Grad der Anstrengung nicht unnötig zu erhöhen.

 

Mauer und Mörtel

Zunächst soll bei den Tempoläufen eine Gewöhnung an das Renntempo erfolgen. Das schafft man am besten mit 400-m-Intervallen, indem man sich bemüht, möglichst genau die beabsichtigte Zeit zu treffen. Das Training dazwischen ist nur eine Pufferzone, daher sollten die Dauerläufe mit Ausnahme des sonntäglichen Fahrtspiels langsam gestaltet werden. Wenn die Tempoläufe die Mauersteine sind, so sind die Dauerläufe der Mörtel dazwischen. Ohne den Mörtel fällt jede Mauer um. Und so dürfen die langsamen Dauerläufe ebenso wenig fehlen oder durch ,,härtere“ Einheiten ersetzt werden. Die 4×2.000 m mit einer Serienpause von 4-6 min sind für viele ein harter Brocken, der verdaut werden muss. Man könnte den Trainingsplan so basteln, dass stattdessen erneut 8×1.000 m gelaufen wird. Das wäre weniger anstrengend und man könnte dienstags noch einmal einen Tempotag mit 6×1.000 m einschieben. Dies wäre eine ansprechende Alternative, und solche Trainingspläne habe ich schon des öfteren gebastelt. Aber gerade für den Altersläufer, dem mehr Tempoeinheiten nicht schmecken, habe ich diesen härteren Tag eingeschaltet, der bis zum Rennen einerseits nachhält und andererseits eine vollständige Erholung gewährleistet. So sind die letzten acht Tage vor dem 10-km-Wettkampf ,,marathonartig“ geraten im Belastungsabstand. Dies ist ein erneute Sicherheitsfaktor, um Verspannungen und Verletzungen zu vermeiden. Der Plan kann um eine Woche verlängert werden, indem man die zweite Woche wiederholt und dann die dritte Woche dran flickt. Weitere Wiederholungen mit dem gleichen Trainingsmuster sind nicht anzuraten. Danach sollte wieder zum dauerlaufbetonten Training zurückgekehrt werden, auch wenn man weitere Wettkämpfe bestreitet.

 

Bahn oder Straße?

Eine Frage, die sich dem Altersläufer immer wieder stellt: soll ich auf der Bahn oder auf der Straße rennen? Da wir immer mehr nach AIMS-Richtlinien vermessene korrekte 10-km-Straßenläufe haben, schlägt das Pendel klar nach dem Straßenlauf aus. Viele Altersläufer ohne Bahn-Vergangenheit mögen die 25 Runden nicht und werden durch Überrundungen irritiert. Klar ist aber auch, dass man im allgemeinen auf der Bahn schneller laufen kann, sich besser an ein gleichmäßiges Tempo gewöhnen kann und dies von außen durch Zwischenzeiten und Zurufe auch besser korrigiert werden kann. Zwei weitere Dinge spielen hier mit: Schuhe und Laufstil. Viele Läufer begehen den Fehler, auf einer Kunststoffbahn mit zu stark gedämpften Schuhen zu laufen. Hier sind leichte, biegsame Schuhe mit relativ harter Laufsohle zu empfehlen oder ältere Schuhe, bei denen die Dämpfung schon eingesunken sind (Mit diesen sollte man in jedem Fall seine Trainingsläufe machen!). In der Leistungsklasse über 40 min sind Spikes nicht empfehlenswert. Sie erfordern eine neue Gewöhnung, dem Läufer fehlt die Beinkraft, um die Gewichtsersparnis und den Grip mit den Nägeln erfolgversprechend umzusetzen..

 

Für viele Läufer ist auch der Laufstil auf der Bahn ein Hemmnis. In den Kurven muss der linke Oberschenkel stärker eingesetzt werden, Kniehub und Hüfteinsatz sind stärker. Die Gewöhnung daran erfolgt durch die Tempoläufe auf der Bahn. Ein darüber hinaus gehendes Krafttraining ist nicht erforderlich. Wer sich an einen ökonomischen Straßenlaufstil gewöhnt hat, wird um so mehr Schwierigkeiten haben, allerdings im Straßenlauf schneller sein. Hierbei wird der Schritt sozusagen nach vorne geschoben, das Knie wenig angehoben und der Unterschenkel nach vorne geschlagen. Die Schrittbewegung ist auf ganzer Sohle, wobei die Großzehe leicht angehoben wird. Im Gegensatz zum Halbmarathon oder gar Marathon sollte man um einen langen Schritt bemüht sein. Anders sieht dies natürlich bei einem 10-km-Waldlauf aus. Selbst wenn die Strecke flach ist, muss man von vielen Kurven, Unebenheiten wie Baumwurzeln oder bei Regen mit Pfützen rechnen. Dann ist ein Schrittwechsel mit aktivem Vorfußeinsatz und öfterem Schrittwechsel von Nutzen. Beim Einlaufen sollten Sprungläufe, Trippeln auf der Stelle und Dehngymnastik eingestreut werden.

alles zuvorgeschriebene -Quelle: Manfred Steffny

„Schleifer“ Peter Greif berichtet auf seiner Webseite folgendes :

Es gibt eine Faustregel, die auch aus dem oberen Leistungsbereich stammt, die aussagt: „Du verlierst über 10000 m oberhalb der 40 Jahre im jeden Jahr 30 sec.“ Auch diese Regel ist nicht sicher, weil die Erfahrung an Hand von ehrgeizigen Altersklassensportler zeigt, dass dies bei vollem Trainingseinsatz deutlich weniger als 30 sec sein können.

Bei der 30 sec-Faustformel kommt natürlich auch noch der Umstand zu tragen, dass es die meisten Leistungssportler oberhalb der 40 Lebensjahre etwas ruhiger angehen lassen.

Ich habe einmal hin und her gerechnet und auch einige vorhandene Kurven genutzt. Ich glaube, wir können mit guten Gewissen annehmen, dass wir ab einem Alter von 45 Jahren jedes Jahr 1% an Leistung verlieren. Es sein denn, wir steuern durch verbessertes Training und Ernährung entsprechend entgegen.

Ein typischer 45 min-Läufer würde auf 10 km dann bei gleichbleibendem Verhalten 27 sec im Jahr verlieren. Es entsteht dann aus diesem prozentualen Verlust eine Kurve die, wie auch oben in der Grafik zu sehen ist, zum höheren Alter hin immer steiler wird. Was ja auch die Praxis zeigt.

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Ausnahmen von dieser Regel. Wer erst spät, zum Beispiel mit 42 Jahren, anfängt mit einem leistungsorientiertem Training, wird natürlich mit 45 Jahren noch keinerlei Leistungsstagnation oder -rückgang hinnehmen müssen. Da geht es noch Jahre aufwärts. Bis dann auch diese Gruppe von Läufer(innen) die Last des Alters verspürt, die sich schließlich durch mangelnden Leistungsfortschritt ausdrückt.

Bitte bedenke, dass es sich um eine Faustformel handelt, die einen groben Rahmen vorgibt und keinen Anspruch auf wissenschaftliche Genauigkeit hat. Welche in diesem Rahmen wohl auch nicht zu erzielen ist.

 

..genaueres kommt per Trainingsplan vom Trainer zum Wintertraining 2012/2013

Mal sehen, ab wann ich wieder zu 100% schmerzfrei bin und nicht mehr als Kugelblitz über die Straßens Berlins rolle?

Hoffentlich gehen irgendwann einmal die Schmerzen weg