33. Haspa Marathon Hamburg am 29.04.2018

Zu Gast beim schönsten deutschen Frühjahrs-Klassiker

Schöne Tage in Hamburg

Am 27.04 (Freitag) ging es nach der Arbeit um 15.26 Uhr mit dem ICE nach Hamburg. Nach einer zweistündigen Fahrt erreichten wir den Hamburger Hauptbahnhof und 20 Minuten später waren wir schon in unserem Hotel Mercure Hamburg City. Anschließend verbrachten wir eine halbe Stunde auf der Marathonmesse auf dem Messegelände und um 20.00 Uhr “dinnierten” die beiden Berliner in der Nähe vom Gänsemarkt bei Nudeln, Salat und Alsterwasser.

 

Samstag früh um 7.30 Uhr bin ich dann locker noch 25 Minuten im 6er Tempo gejoggt und am Vormittag bei Temperaturen um 18 Grad und viel Sonnenschein unternahmen wir eine sehr schöne, 90 Minuten andauernde, “Schiffsfahrt” und darauf ging es ins Hamburg Dungeon. Nachmittags trafen wir dann meinen Laufpartner Daniel und seine Familie, abends nach einem leckeren Abendessen entspannten wir im schönen Hotel und gegen 22.00 Uhr schlief ich ein.

Der Wettkampftag:     

Vor dem Lauf im Startbereich

Früh um 5.35 Uhr klingelte der Wecker und um 7.11 Uhr brachte mich die S-Bahn vom Bahnhof Hammerbrock (City Süd) und die U-Bahn (vom Hauptbahnhof) , mit tausenden anderen Laufwilligen, innerhalb von 25 Minuten zum Messegelände. Um 8.10 Uhr stellte ich mich in den Startblock und bekam noch von meinem Trainingspartner Michael Kautz aufmunternde Worte mit auf die Strecke. Danke Michael für diese Aktion. Pünktlich um 8.30 Uhr erfolgte der Start zum Halbmarathon, welcher erstmalig beim Hamburg Marathon ausgetragen worden ist. Innerhalb von wenigen Wochen war im Herbst 2017 dieser Wettbewerb mit 3.333 Teilnehmern ausgebucht. Durch Umbuchungen (vom Marathon auf den Halben)auf der Marathonmesse stieg die Teilnehmerzahlauf 4.300 Teilnehmer. Leider waren nur bei 5,10,15 und 20 km Kilometerschilder für diesem Laufwettbewerb vom Veranstalter aufgebaut, so dass meine Garmin-Laufuhr mir die “Kilometer ausspucken” musste.

Meine 5 km Abschnitte:  23:36 Minuten, 23:30 Minuten (10 km in 47:06 Minuten), 23:52 Minuten (15 km in 1:10:58 h). Es lief alles auf eine Laufzeit von 1:38 h hinaus, bis…….

Bei km 10

Bereits kurz nach Kilometer 14 merkte ich ein Brennen unter der Fußsohle, welches  sich dann innerhalb von wenigen hundert Metern in einen “nassen Schmerz” umwandelte und mich sehr unrund weiterlaufen ließ. Kurz nach der Kilometermarke 15 durchzogen ekelige Schmerzen meinen Fuß und Körper, so dass ich eine Gehpause einlegen musste.

 

 

Zum Glück war gut 100 Meter weiter eine Erste Hilfe Station zu finden, welche ich dann aufsuchen konnte. Die Fußsohle hat sich sehr stark durch eine  große Wasserblase (war größtenteils schon offen) entzündet, die Wunde wurde von den sehr freundlichen Erste Hilfe Helfern desinfiziert und mit einem großen Pflaster versehen.

 

Zufrieden im Ziel

Dann konnte ich die letzten Kilometer in Angriff nehmen. So erreichte ich erst die Kilometermarke 20 nach 1:38:58 h(Km 15-20: 28:00 Minuten). Zufrieden finishte ich anschließend in 1:44:06 h als Gesamt 377- Männer Platz 327, AK M50 Platz 36 (von 4.300 Teilnehmern).

Beim “After Run Büffet” stärkte ich mich ein wenig, bevor es dann umgezogen in Richtung Hotel zurück ging. Dort wurde ausgiebig geduscht und im NDR der Zieleinlauf der Weltklasse-Athleten verfolgt. Anschließend ging es mit der S-Bahn zum Kilometerpunkt 41, wo ich noch meine Trainingspartner Michael und Daniel lautstark anfeuerte. Herzlichen Glückwunsch zu euren beiden Laufleistungen.

 

Mein Zieleinlauf:

 

Um 16.36 Uhr brachte uns der ICE wieder zurück nach Berlin-Südkreuz. Während der zweistündigen Fahrt war ich fleißig und habe diesen Erlebnisbericht vom 33. Haspa Marathon Hamburg geschrieben.

Nun zu den Weltklasse-Athleten und zu Sonstigem:  

Hamburg war mal wieder eine Reise wert

Halbmarathon: Beim erstmals ausgetragenen Halbmarathon setzte sich bei den Männern der Grieche Panagiotis Karaiskos in 66:53 Minuten durch. Bei den Frauen feierte Sabrina Mockenhaupt (LT Haspa Marathon Hamburg) als Siegerin ein Comeback in 1:15:12 Stunden. „Ich hatte nach nur acht Wochen Training Respekt vor dieser Strecke“, sagte Sabrina Mockenhaupt anschließend im NDR-Interview. „Dafür geht diese Zeit in Ordnung.“ Für die EM in Berlin will sie sich über 10.000 Meter qualifizieren.

Bin für 2019 schon angemeldet

Marathon: Äthiopische Läufer haben den Haspa Marathon Hamburg dominiert und im Männerrennen gleich die ersten drei Plätze belegt: Solomon Deksisa gewann in starken 2:06:34 Stunden vor dem Marathon-Debütanten Tadu Abate, der nach 2:06:54 im Ziel war. Den äthiopischen Triumph komplettierte Ayele Abshero als Dritter mit 2:07:19. Hinter Solomon Yego (Kenia/2:07:37) wurde der Marathon-Olympiasieger von London 2012, Stephen Kiprotich (Uganda) Fünfter in 2:07:57.

Michael bei km 41

Mitfavorit Emmanuel Mutai wurde Neunter in einer 2:11er Zeit. Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) kam erstmals seit Olympia in Rio 2016 wieder ins Ziel eines Marathons. Er unterbot mit 2:13:39 Stunden die Einzel-Norm für die Europameisterschaften in Berlin im August und belegte einen starken elften Platz in dem Topfeld. Schnellste Frau war die aus Äthiopien stammende und für den Bahrain startende Shitaye Eshete, die in 2:24:51 Stunden gewann. Zweite wurde Birke Debele (Äthiopien) in 2:25:28, Rang drei belegte die Debütantin Mimi Belete (Bahrain) mit 2:26:06.

Mein Laufpartner Daniel bei km 41

Mit den Rahmenwettbewerben, verzeichneten die Veranstalter für den 33. Haspa Marathon Hamburg eine Meldezahl von 33.183 Athleten. 14.250 von ihnen starten über die 42,195 km beim größten deutschen Frühjahrs-Marathon. 700.000 Menschen feuerten die Teilnehmer lt. der Hamburger Polizei an.

 

 

Wetter: Temperaturen zu den beiden Startzeiten um 8.30 und 9.30 Uhr bei praller Sonneneinstrahlung: 13 bzw. 14 Grad. Um 10.00 Uhr waren es 17 Grad ,um 12.00 Uhr 18 Grad und die Masse der Marathonläufer kam ebenfalls gegen 13.00 Uhr bei 18 Grad ins Ziel. Die Sonne schien bis gegen 13.15 Uhr in voller Kraft , dann bewölkte sich der Himmel.

 

 

 

Update vom 04.05.2018:

Die neuerliche Tendenz, dass immer mehr Marathonläufer zu ihrem Rennen gar nicht mehr antreten, fand auch in Hamburg seine Entsprechung. Rund 3000 Startnummern wurden nicht abgeholt, womit die Finisherzahl im Hauptrennen knapp unter die Marke von 10.000 Läufern fiel, obwohl rund 900 Starter am Wochenende die Möglichkeit einer Ummeldung genutzt hatten. Somit stieg der Anzahl der Halbmarathonteilnehmer auf 4.300. Wir können wohl nicht mehr von einer Ausfallquote von 17 bis 20 Prozent ausgehen wie in der Vergangenheit, kommentierten sinngemäß die Organisatoren des Haspa Marathons diese Tendenz, sondern müssen 25 bis 27 Prozent in Anschlag bringen.

Die alten Werte seien wohl in Zukunft mehr dem Halbmarathon zuzuordnen.

Am 28.April 2019 findet übrigens der 33. Haspa Marathon Hamburg statt. Ich habe mich dafür bereits angemeldet.

 

 

Bisherige Teilnahmen beim Hamburg Marathon: 1997:3:24:51 h-1999: 3:11:51 h-2005: zwei Tage vor dem Marathonlauf Krankheitsbedingt abgesagt-2006 3:13:13 h

Weitere Läufe in Hamburg: 22.06.2002: Hamburger Halbmarathon: 1:25:38 h, 01.09.2002: 10 km Alsterlauf: 38:24 min., 24.06.2007: Hella Halbmarathon:1:29:33 h, 29.06.2008: Hella Halbmarathon: 1:32:13 h

Was kommt nach meinem Frühjahrs-Highlight? (Update: 08.05.2018)

Einen Tag nach dem Lauf in Hamburg stand eine Kiefern-Operation, sowie in der gleichen Woche ein ärztliches Check-Up beim Urologen an. In der Folgewoche ließ ich mir ein immer wieder entzündetes Muttermal an der Wade operativ entfernen. Nach der von den Ärzten verordneten Sportpause steige ich dann ab dem 14.05.2018 ins Sommer/Herbst-Training ein. Eine Leistungsdiagnostik am 23.5. bestimmt anschließend das nachfolgende Training.

 

Nächsten Wettkämpfe:

  • 27.05. BBM Langstaffeln 3x 1000 Meter
  • 03.06. 15. Pro Potsdam Schlösserlauf (10km)
  • 16.06. 5k in San Francisco (USA)
  • 30.06.12. Albert-Wuthe-Lauf in Trebbin (10 km)
  • 01.07. Gropius Lauf (10 km)- fällt leider aus
  • 15.07. Havellauf (14 km)
  • 09.09. Wolfsburg Marathon (Halbmarathon)
  • 14.10. Great 10k Berlin

Haspa Marathon Hamburg 2018- Vorbereitung beendet

Hamburg 2007

Insgesamt haben sich 14.250 Marathonis, 3.333 Halbmarathonis und 6.500 Staffelläufer/innen für den Haspa Marathon Hamburg 2018 angemeldet, u.a. mein Trainingspartner Daniel, mein Vereinskamerad Michael und ich. Das Elitefeld des Haspa Marathon Hamburg ist nunmehr vorläufig komplett. Besonderes Augenmerk liegt auf dem nunmehr als Top-Favorit geltenden Kenianer Emmanuel Mutai, der mit einer persönlichen Marathon-Bestzeit von 2:03:13 Std. nicht nur die viertschnellste Marathonzeit aller Zeiten verzeichnet, sondern auch der bislang schnellste Marathonläufer überhaupt ist, der in Hamburg an den Start geht.

 

Hamburg 2008 kurz vor dem Ziel

Bereits vor kurzem veröffentlicht sind die Zusagen der Top-Athleten Sammy Kitwara (KEN) und Stephen Kiptrotich (UGA), desgleichen kehrt der für Bahrain startende Hamburg-Sieger von 2014, Shumi Dechasa zurück in die Hansestadt. Ebenfalls Erfahrung mit dem Hamburger Marathonkurs bringt der Kenianer Stephen Chebogut mit, der hier im Jahr 2015 als Dritter über die Ziellinie lief. Während ich diese Zeilen schreibe, sehe ich nebenbei die beiden Marathonläufe in Wien und London auf dem PC (Livestream).

Meine Halbmarathonvorbereitung ist abgeschlossen:

Hamburg 1999

Seit Ende Oktober 2017 lief die Vorbereitung auf diesen Lauf in Hamburg. Drei Wettkämpfe absovierte ich in diesem Zeitraum und 27 lange Einheiten zwischen 15 und 30 km. Drei Wochen konnte ich wegen einem Infekt nicht trainieren. Vier Laufeinheiten und ein Mal Krafttraining in der Woche standen auf dem Programm.

 

Hamburg Marathon 2006

Drei Wochen vor dem Frühjahrs-Highlight absolvierte ich mit 83 km die umfangreichste Woche, ansonsten lief ich im Durchschnitt einen wöchentlichen Laufumfang von 59 Kilometern. Wiedereinmal sind meine Hals-und Zwerchfellmuskelatur total verspannt und beeinträchtigten mich beim Training und im alltäglichem Leben. Das Gewicht habe ich von fast 80 kg zu Weihnachten auf nunmehr 76,0 kg reduziert. Auf Grund der Trainingsdaten und Wettkampfergebnisse kann und will ich eine SUB 1:40 h laufen. Drei lockere Laufeinheiten zwischen 30 und 45 Minuten und eine Behandlung des Zwerchfells stehen noch vor meinem Laufhighlight an.

15. Glashüttelauf am 15.04.2018

mit Daniel in Glashütte

Auf den Glashütter Volkslauf (Energie- Cup Teltow- Fläming) mit seiner anspruchsvollen Streckenführung vom Museumsdorf Baruther Glashütte durch die Nachbardörfer Radeland, Klein- Ziescht und Klasdorf begaben sich  200 Läuferinnen und Läufern. Bei Temperaturen zur Startzeit um 10.30 Uhr von 16 Grad und wolkenfreien Himmel, mit viel Sonne, ging ich mit meinem Trainingspartner Daniel an den Start.

 

kurz nach dem Startschuß

Die anspruchsvollen Wegeverhältnisse in und um Glashütte waren eine Herausforderung für die Sportlerinnen und Sportler aus fünf Bundesländern. Mit Roman Wagner (Citylauf-Verein Dresden/mehrfacher Medailliengewinner bei deutschen Seniorenmeisterschaften und Landesmeister im 10km-Straßenlauf 2018 in der M35 in 34:32 Minuten) und Carolin Mattern (OSC Berlin/Teilnehmerin an den Deutschen Bahnmeisterschaften 2016 und 2017 über 5000 Metern (16:40,44 Minuten) waren zwei überregional bekannte und erfolgreiche Teilnehmer am Start.

 

die Laufstrecken

Über die 8,9 km gewannen die beiden Favoriten dann auch in 29:51 Minuten bzw. 32:13 Minuten, starker Gesamt Fünfter wurde Winfried Schumann (TUS Neukölln/M50) in sehr guten 34:32 Minuten. Über die Halbmarathondistanz war Daniel Schröder (SC Trebbin) in 1:18:11 h der Schnellste. Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und im Ziel gab es sehr viel selbst gebackenen Kuchen für die 200 Teilnehmer.

In der RBB Sendung “Brandenburg Aktuell” gab es vom Lauf sogar einen 3 Minuten andauernden Bericht, dort konnte man mich auch 2 x sehen.

Pressemitteilung zum Lauf: „Auf den Strecken Halbmarathon, 8,6 (Anmerkung von mir: Wie im Streckenplan aufgeführt und durch GPS bestätigt war die Strecke 8,9 km, um genau zu sein 8,935 km) und 2,5-Kilometer geht es durch das frühlingshafte Urstromtal“, erklärt Georg Goes vom Museumsverein. Der Lauf ist Teil des Energie-Cups Teltow-Fläming. Die Strecke führt vom Museumsdorf über Klein-Ziescht und Klasdorf durch ein landschaftlich schönes Gebiet im Baruther Urstromtal. Seit 2013 bezieht die erste Runde des Halbmarathon auch das Dorf Radeland mit ein und macht die glaziale Prägung des Gebietes deutlich.
Die Beläge wechseln zwischen Asphalt, Cross und Plattenwegen. In Klasdorf, Klein-Ziescht sowie im Denkmalort – Radeland geplant – gibt es Verpflegungspunkte und Musik. Die Begleiter der Sportler können während und nach der Veranstaltung ihren persönlichen sportlichen Helden im Museum selbst einen Kugel-Pokal aus Glas blasen.

 

Daniel kurz vor dem Ziel

Mein Laufpartner und ich liefen 9 Tage vor diesem Wettkampf über 30 km im Training (ich absolvierte in dieser genannten Woche mit 83 Laufkilometern die mit Abstand umfangreichste Trainingswoche in der Vorbereitung auf den Lauf am 29.04 in Hamburg) und Daniel traute ich trotz der anspruchsvollen Laufstrecke eine gute Zeit für ihn zu. In starken 1:50:36 h wurde er Gesamt 17. Für den Hamburg Marathon ist er sehr gut vorbereitet.

 

Wenige Meter vor dem Ziel

Nach der 83er Woche lief ich in den Tagen vor dem 8,9 km langen Wettkampf nur 30-45 Minuten im Training und ging fast ausgeruht an den Start. Den ersten Streckenabschnitt (2 km) auf der Straße Richtung Radeland lief ich konstant mit 4:16 und 4:16 Minuten (8:32 Minuten für die 2 km) und auf dem weiteren 2 km langen Waldbodenabschnitt verlor ich dann etliche Sekunden (4:39 und 4:41).

 

Zufrieden im Ziel

In Klein- Ziescht konnte man dann auf der asphaltierten Straße laufen, wo ich die 5 km Marke in 22:22 Minuten durchlief. Es folgten dann noch eine längere Kopfsteinpflasterpassage, bevor es wieder 2,9 km über “Stock & Stein” im Wald Richtung Ziel ging. Zufrieden erreichte ich als Gesamt 16 und Zweiter in der M50 in 40:13 Minuten das Ziel. Nach dem Duschen, einem leckeren Eisgenuß im Museumsdorf und entspannen in der Sonne ging es dann wieder 65 km zurück nach Berlin.

Fotos: Claudia Woiczik

 

Update:

http://www.glashuettelauf.de/

Vermischtes
Bericht eines Läufers
Lauffreund Andrej Woiczik hat einen authentischen Bericht über den 15. Glashüttelauf ins Netz gestellt. Vielen Dank nach Berlin!

Veröffentlicht am 16.04.2018

Es freut mich, dass der Bericht so gut angekommen ist. Ist ja auch eine sehr schöne Laufveranstaltung.

 

Training ist wie eine Achterbahnfahrt

Kurzmitteilung

Training ist wie eine Achterbahnfahrt

Training in Rust

In der neuen Lebensabschnitts-Dekade läuft das Training wieder wie eine Achterbahnfahrt. Während der Osterfeiertage verbrachte ich vier tolle Tage im badischen Rust und absolvierte drei Trainingseinheiten (20 x 30 Sekunden im 3:35-3:50er Tempo, 13 km ruhiger DL (5:45er Schnitt) und 11 km DL mit 3 km im geplanten HM-Tempo). Diese Trainingseinheiten waren der Beginn für die “heiße” Trainingsphase für den Hamburger Halbmarathon am 29.04.2018. Am nach österlichen Dienstag liefen wir in der PSV-Trainingsgruppe einen Vorbereitungslauf über 5,85 km, welchen ich in 26:07 Minuten einigermaßen zufrieden beendete. Nun stehen in dieser Woche noch ruhigere, aber viel längere Einheiten (u.a. 3 Stundenlauf mit Trainingspartner Daniel) auf dem Programm.

 

Früh am Morgen auf dem Europa Park Areal gelaufen

Die umfangsreichste Woche der Vorbereitung soll es werden. Täglich “quälen” mich aber die Zipperlein wie verspanntes Zwerchfell, verspannte Hüftbeuger und drei Kilo zuviel auf den Rippen (eher am Bauch). Aber die durchschnittlich vier Laufeinheiten in der Woche, mit 50-60 km, werden hoffentlich reichen um in Hamburg in unter 100 Minuten zufrieden ins Ziel zu kommen. Der derzeitige Trainingszustand und die erzielten Trainingsergebnisse deuten auf die Erreichung dieses “Ziels” hin. Vor einem Jahr trainierte ich einiges mehr, hatte auf Grund der Leistungsdiagnostik die aussichtsreiche Möglichkeit um 1:32h bei der DM in Hannover ins Ziel zu kommen und dann bekam ich kurz vor dem Wettkampf muskuläre Probleme und erreichte nicht glücklich in 1:40h das Ziel am Rathaus Hannover.