Citylauf Dresden 2019 am 17.03.2019- Flotte Zeiten im windigen Dresden

Mit dem Euro City ging es am 15.03. vom Bahnhof Südkreuz um 15.07 Uhr Richtung Dresden. Das schöne Hotel Pullman Dresden Newa diente für zwei Nächte als Headquarter nicht nur für die Topathleten vom 29. Citylauf Dresden, sondern auch für uns. Abends gingen wir noch lecker in einem griechischen Restaurant essen.

 

Am Samstag früh lief ich im Hotel locker 5 Kilometer im 5:00er Schnitt auf dem Laufband und absolvierte ein 15 Minuten andauerndes Dehnprogramm. Nach dem gut schmeckenden Frühstück ging es zur Messe “Fit & Aktiv” (12 Minuten mit der Straßenbahn 10 bis zur Messe Dresden) und bei andauerndem Regen bei 10 Grad sahen wir am Abend die bedauerliche Niederlage von Hertha gegen den BVB in einer Sportsbar.

Der Wettkampftag

Zu meinem 51.Geburtstag frühstückte ich erst einmal ganz lecker und freute mich über die Geburtstagüberraschung. Eine Stunde vor dem Start fuhr uns die Straßenbahn zum Startgelände am Heinz-Steyer-Stadion. 2 Kilometer einlaufen, ein bißchen dehnen und zum Abschluss vier Steigerungen und ab in den Startblock. Leider frischte der Wind sehr stark auf. Pünktlich um 10.00 Uhr erfolgte dann der Startschuss zum 5 Kilometer-Lauf mit knapp 1000 Teilnehmern. Mehr zu meinem windigen Lauf im Anschluss an den Bericht über den 29. Karstadt Sports Citylauf Dresden.

 

 

Mit der Siegerin Alina Reh

Mehr als 3.800 Teilnehmer, und damit nur knapp unter dem Teilnehmerlimit, sorgten beim Internationalen Karstadt Sports Citylauf in Dresden, traditionell das erste große Straßenrennen des Jahres in Deutschland, für einen stimmungsvollen Auftakt und zugleich für einen neuen Rekord. So viele Läufer wie bei der 29. Auflage an diesem Sonntag waren in den mittlerweile fast drei Jahrzehnten noch nie am Start. „Das ist ein Auftakt nach Maß.

Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher. Das veränderte Konzept des Citylaufs hat sich schon jetzt bewährt und uns allen ganz tolle, emotionale Momente beschert“, sagt Reinhardt Schmidt von der Laufszene Events GmbH, die zusammen mit dem Citylauf-Verein Dresden des beliebte Rennen organisiert und in diesem Jahr mit dem Umzug des Start- und Zielareals in die Messe Dresden einmal mehr neue Wege beschritten hat.

 

Kurz vor dem Start zum 5 Kilometer Lauf

Start zum 5er mit kanpp 1000 Teilnehmern

Für die 10-Kilometer-Starter ging es zunächst vorbei am Sächsischen Landtag und anschließend zum Terrassenufer mit Sicht auf die Frauenkirche. Die Läufer umrundeten das historische Rathaus, bevor sie die Kreuzkirche und den Zwinger passierten. Die 5-Kilometer-Teilnehmer liefen vorbei am Fürstenzug, durch das Georgentor, über den Postplatz und am Zwinger vorbei. Neu in diesem Jahr war der Zieleinlauf.

Ein langer roter Teppich empfang alle Finisher auf ihren letzten Metern zur Ziellinie vor der Dresdner Messehalle 1.

Hier findet man meinen Zieleinlauf:

https://baer-service.de/ergebnisse/CDD/2019/50221/

 

25 Jahre hatte der Streckenrekord der ehemaligen Weltklasse-Läuferin Claudia Dreher beim Dresdner Citylauf Bestand. Dann kam Alina Reh und war auf der 10-Kilometer-Strecke 34 Sekunden schneller. Die 21-Jährige vom SSV Ulm 1846 holte sich am Sonntag in der Elbe-Stadt in 32:06 Minuten mit großem Vorsprung den Sieg. Erst zweimal hatte sie selbst noch bessere Zeiten erzielt, zuletzt im Herbst in 31:23 Minuten bei ihrem deutschen U23-Rekord.

Ähnlich hoch ist die Leistung von Dresden einzuschätzen, wenn man weiß, dass Alina Reh auf den letzten vier, fünf Kilometern ohne Tempomacher alleine gegen den Wind rennen musste. “Die Bedingungen waren sehr, sehr schwierig”, berichtet ihr Trainer Jürgen Austin-Kerl, “der Wind war brutal! Daher sind wir mit der Leistung sehr zufrieden. Natürlich wäre Alina gerne wieder unter 32 Minuten gelaufen, aber sie kann die Zeit unter diesen Bedingungen selbst gut einschätzen.”

Auch Schöneborn-Zwillinge schnell unterwegs

Trainer und Athletin hatten sich kurzfristig für das Rennen entschieden, um die gute Form aus der Hallensaison noch einmal auf der Straße zu zeigen. Denn im Herbst könnte es dafür aufgrund der späten WM keine Gelegenheit mehr geben. Nun sind zehn Tage Regeneration mit lockerem, unspezifischen Training sowie in der kommenden Woche eine Leistungsdiagonistik angesagt, bevor im April mit einem Trainingslager im Allgäu die Vorbereitung auf den WM-Sommer beginnt.

Auf Platz zwei lieferte unter diesen Bedingungen auch Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin; 33:52 min) eine gute Leistung ab. Ihren Hausrekord von 33:39 Minuten, der im Vorjahr Rang sieben in Deutschland bedeutet hatte, verpasste sie nur knapp. Platz drei und vier gingen an die gebürtige Kenianerin Brendah Kebeya (LG Bamberg; 34:00 min) und Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin), die in 34:43 Minuten Bestzeit lief.

Der erste Läufer, der am Sonntagmittag über den roten Teppich der Dresdner Messehalle lief, war Philipp Reinhardt. Der vielseitige Athlet vom LC Jena, der von den 1.500 Metern über die Hindernisse bis hin zu den 10 Kilometern auf der Straße alle Strecken beherrscht, holte sich den Sieg in der Männer-Konkurrenz. In 30:23 Minuten kam jedoch auch er bei den Witterungsverhältnissen nicht in die Regionen seine Bestmarke (29:27 min). Im Rahmen vom Citylauf wurden auch die Straßenlauf- Landesmeisterschaften ausgetragen.

Sophie Kretschmer lässt das übrige Feld alt aussehen

Sophie Kretschmer kam nach 18:51 Minuten als erste Frau beim 5-Kilometer-Rennen ins Ziel. Mit mehr als eineinhalb Minuten Abstand folgten Celine Noack (20:34 Minuten) und Corinna Rose (20:47 Minuten). Bei den Männern feierte Eyob Solomun nach 15:38 Minuten den 5-Kilometer-Sieg. David Kucera erreichte nur sechs Sekunden später (15:44 Minuten) das Ziel. Julian Gering wurde in 15:53 Minuten Dritter.

Mein Rennen:

Von 926 angemeldeten Teilnehmer fanden sich letztendlich 805 Teilnehmer zum Start zum 5 Kilometer ein. Mit einem für mich tollen 45.Gesamtplatz und mit dem Bronzeplatz in der Altersklasse M50 erzielte ich eines meiner besten Ergebnisse bei meinen bisherigen Teilnahmen beim Citylauf in Dresden.

 

Nach 4:04 Minuten, folgte eine Kilometerzeit von 4:06 Minuten und bis der heftige böige Wind eine weitaus schnellere Zielzeit verhinderte, lag ich zur Hälfte des Rennens bei 2,5 Kilometer mit einer Zeit von 10:12 Minuten auf Gesamtplatz 42.

 

 

Ich sage “Danke”

An dieser Stelle sage ich Allen ein großes Dankeschön, welche mir zu meinem 51.Geburtstag per SMS, Whatsapp, Anruf, Videobotschaft oder persönlich in Dresden gratuliert haben.

29. Karstadt Sport Citylauf Dresden am 17.3.

Kurzmitteilung

News vom Citylauf Dresden vom 17.3.

An meinem 51. Geburtstag platzierte ich mich über 5 Kilometer von knapp 1000 Teilnehmern bei sonnigen 15 Grad, aber sehr heftigen stürmischen Wind auf einem 45 Gesamtplatz und wurde sensationell Dritter in der Altersklasse . Alina Reh siegte über 10 Kilometer in neuem Streckenrekord von 32:03 Minuten.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

 

 

11. Frauenseelauf am 03.03.2019- toller Saisonauftakt

Vor dem Lauf

Update: Der Frauenseelauf und sein Vorgänger, der Senziger Heidelauf (hier lief ich zuvor 4 x und platzierte mich in den Jahren 2000-2004 über 25 km und 9,5 km drei Mal unter den Top 5 in der Gesamtwertung) , sind bereits zum 16. Mal die Auftaktveranstaltung der Brandenburg-Cup – Laufserie, was eine hohe Wertschätzung für die Organisatoren der Laufgruppe der WSG‘81 ist. Matthias Köpke, Gesamtleiter Vorsitzender WSG‘81  und sein Team organisierten diese Veranstaltung sehr gut und es machte Spaß hier zu laufen. Wiederum bildet der Frauenseelauf den Auftakt zu SPORT-IN-KW 2019, dem Zusammenschluss von Vereinen zur Förderung des Sportes in der Stadt. Das ideale Umfeld im KiEZ Frauensee, vor allem mit dem großen Saal in dem die Siegerehrungen und das große Nudelbuffet stattfinden, bieten beste Bedingungen für dieses Event. Übrigens war der Frauenseelauf 2018  die am besten organisierte Veranstaltung im Brandenburg Cup 2018. Zahlreiche Topläufer aus Sachsen, Brandenburg und Berlin (u.a. Carolin Mattern, Roman Wagner) waren am Start.

Bei Temperaturen um 11 Grad, leichtem Nieselregen zwischendurch auf der Strecke, windigen Laufbedingungen und einer sehr schweren Strecke gingen über 400 Teilnehmer auf die Laufdistanzen 3,5 km, 7,5 km, 15 km und 30 km an den Start.

 

Die 7,5 km – Runde führte durch die Dubrow mit einem sehr abwechslungsreichen Streckenprofil wovon ca. 6,5 km aus Waldwegen und 1 km aus Asphalt besteht. Besonders sehenswert sind die zahlreichen Eichen – und Mischwälder in diesem Gebiet mit zum Teil über 300 Jahre alten Eichen. Es sind drei heftige, langgezogene Anstiege mit einer Gesamthöhendifferenz von ca. 80 m zu überwinden. Außerdem musste man in diesem Jahr extrem auf die vielen Bodenunebenheiten (Baumwurzeln) und den sehr tiefen Waldboden beim Laufen achten, damit man sich nicht verletzt. Übrigens wurden im RBB in “Brandenburg Aktuell” Ausschnitte von der Laufveranstaltung gezeigt.

 

 

Mein Lauf:

Im Gegensatz zum Start vor zwei Jahren über 15 km (erste Runde in 33:40 min-zweite Runde:36:24 min.) ging ich in diesem Jahr ruhiger die ersten beiden Kilometer an. Bei 4:26 und 9:02 min. erreichte ich die beiden ersten Kilometermarken.

 

Nach den beiden heftigen Anstiegen erreichte ich die 5 km Marke in 22:07 Minuten und lief bis zum Ziel mit der späteren Siegerin Michaela Kreyenfeld (SV Stahl Henningsdorf) und Ulrike Hain (SCC) zusammen. Der letzte heftige Anstieg zog mir dann die letzten Energien aus dem Körper und dennoch konnte ich zwei Verfolger auf dem letzten Kilometer in Schacht halte und erreichte in 34:07 min.(Brutto) und 33:59 min.(Netto) sehr zufrieden als Gesamt-Achter und Sieger in der M50 das Ziel.  Mit 109 Teilnehmern über die 7,5 km Strecke und 96 über 15 km und 30 über 30 km gab es eine gute Teilnahme auf dieser sehr anstrengenden Laufrunde. Fast 170 Kinder liefen über 3,5 km.

 

Meine 2,5 km Abschnitte: 11:15 Minuten, 10:52 Minuten und 11:52 Minuten.

Zufrieden nach dem Wettkampf

Der 11. Frauenseelauf war für mich ein toller Saisoneinstieg und sorgte bereits im ersten Wettkampf des Jahres für ein erstklassiges Ergebnis. Das Training nach den Trainingsplänen von Christian Schieber und den gemeinsamen Läufen am Dienstag mit der Trainingsgruppe und am Wochenende mit Daniel zahlten sich daher bereits. Im Januar lief ich 207 km und im Februar 213 km. 4 und gelegentlich 5 Laufeinheiten in der Woche mit einem langen Lauf zwischen 90 und 100 Minuten, sowie 1-2 Tempoläufen, sowie 2 lockeren Dauerläufen im 5:30er Schnitt zeigen auch den Weg für die nächsten drei Wettkämpfe in dieser Frühjahrssaison. Der nächste Wettkampf ist an meinem 51.Geburtstag am 17.03. in Dresden. Bis dahin heißt es weiter fleißig trainieren und gesund bleiben.