Unwetter legt Toronto lahm (Kanada-Tour 2013)

Ausnahmezustand in Toronto

Ausnahmezustand in Toronto

Ein schweres Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen hat in Toronto für Chaos gesorgt. Mehr als 300.000 Menschen waren am Montagabend in Kanadas größter Stadt ohne Strom, die U-Bahnen stellten den Betrieb ein und am Flughafen wurden zahlreiche Flüge abgesagt.

Die Regenmenge betrug während des Gewitters nach Angaben des kanadischen Wetterdienstes bis zu 90 Millimeter, das war dreimal so viel wie der bisherige Tagesrekord von knapp 30 Millimetern im Jahr 2008. In der Innenstadt standen überall verlassene Fahrzeuge, einige bis zu den Fensterscheiben im Wasser. U-Bahn-Stationen wurden überflutet, Bahndämme unterspült.

dpa-Pressemeldung:

Wassermassen in Toronto

So viel Regen wie noch nie

Foto: Toronto Sun

Ein heftiger Gewittersturm hat Teile Torontos unter Wasser gesetzt. Am Montagabend wurden in der größten kanadischen Stadt zahlreiche Straßen überflutet, rund 400.000 Menschen in der Region waren ohne Strom. Die Wetterstation am Flughafen Toronto verzeichnete innerhalb weniger Stunden über 100 Liter Regen, innerhalb 24 Stunden waren es 126 Liter auf den Quadratmeter. Damit war der Montag der nasseste Tag in Toronto seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.Am Flughafen wurden abends alle Flüge gestrichen, mitten in der Rush Hour wurde der Bahnverkehr eingestellt. Fahrgäste eines Zuges mussten von Rettungskräften befreit werden, weil die Waggons von Wassermassen umspült waren. In den nächsten Tagen stehen weitere Gewittergüsse an. Der Bürgermeister empfiehlt den Bewohnern daher zunächst zu Hause zu bleiben. Erst vor wenigen Wochen hatten massive Regenfälle in der Provinz Alberta in Kanada verheerende Überschwemmungen ausgelöst.

 

So sah meine Laufstrecke am Montag Abend aus. Heute (10.07) ist alles wieder im normalen Zustand.

 

7. Albert-Wuthe-Gedenklauf am 30.06.2013

Altersklassen-Sieg- Gesamtwertung 4.Platz

der Start (Foto: Veranstalter)

 

 

 

 

 

 

 

7. Albert-Wuthe-Gedenklauf  am 30.06.2013- SV Borussia Lüdersdorf 1910 e.V.

Anlässlich zum 100 jährigen Bestehen der Dorffeuerwehr Lüdersdorf wurde der 7. Albert-Wuthe-Gedenklauf auf einer neuen Laufstrecke  am 30.06.2013 ausgetragen. Eine Blaskapelle spielte auf, zahlreiche Essensstände luden zum Verzehr von Kuchen bis Schweinekamm ein und etliche Rummelgeschäfte,  ein Zauberer und ein Clown sorgten für Stimmung. Hunderte Menschen genossen bei Temperaturen um 15 Grad und meist bewölktem Himmel dieses Fest.

102 Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg nahmen an dieser Laufveranstaltung über 10 und 15 km teil.  Die Laufstrecke führte zuerst über den Veranstaltungsplatz, dann über  Zufahrtswegen auf Wald-und Feldwege und dann zurück zum Festplatz. Das Streckenprofil war auf der 4 Kilometer langen Waldrunde sehr wellig und der Waldboden war zum Teil sehr tief, ansonsten war die Laufstrecke flach.

Pünktlich um 10.00 Uhr wurde der Lauf mit einem Kanonenschlag gestartet. Mit Ingo Nötzel (lief in diesem Jahr den Paris Marathon in 2:30), Dr. Klaus Goldammer (mehrfacher Seniorenweltmeister) und Jana Heinrich (in diesem Jahr schon einige 10er Zeiten über 10 km) war dieser zum Teltow-Flämig-Cup zählende Lauf gut besetzt. Die Farben von TUS Neukölln vertrat der Schreiber dieser Zeilen. Ich ging verhalten in 21:48 min. die ersten 5 km an und wollte mich dann zeitmäßig steigern. Bei km 5 lag ich auf Platz 7 in der Gesamtwertung über 10 km.  Auf Grund von leider sehr nicht „pflichtbewussten Helfern“ brach einen Kilometer später ein kleines Chaos aus. Die führenden 15 km Läufer wurden auf die 10 km Runde von den Helfern entsendet und einige Läufer nebst meiner Person auf die 15 km Runde. Während der führende  Ingo Nötzel (startete eigentlich über 15 km) auf der 10 km Strecke bis ins Ziel lief und in 35:14 min. locker gewann, bemerkten die anderen Läufer“ ihren Irrtum“ erst einen Kilometer weiter und liefen zurück auf die 15 km Strecken, verloren aber etliche Minuten an Laufzeit.  Zwei falsch geleitete 10 km Läufer kamen mir nach ca. 100 Metern entgegen und dann liefen wir gemeinsam zurück auf die 10er Runde.  Leider verletzte sich einer dieser Beiden dann noch unglücklicherweise auf dem Waldboden und musste das Rennen beenden.

Insgesamt waren 15 Läufer(innen) von diesem “Umleitungs- Malheur“  betroffen.

Hinter Ingo Nötzel (35:41 min.),  Dr.Klaus Goldammer (OSC Berlin/38:11) und einem Sportfreund aus Tornow, dem dieses Malheur erspart blieb, landete ich dennoch sehr zufrieden auf dem 4.Gesamtplatz in 42:51 min. und gewann meine Altersklasse (M45). Bei den Frauen gewann Anja Tabert aus Berlin (43:19 min.) vor Jana Heinrich (Potsdamer Laufclub).     

Auch bei der Siegerehrung ging es „kreuz und quer“ zu. Diese dauerte über eine Stunde und man sprang von der M70 über 10 km zu der W20 über  15 km und so weiter.  Meine Siegermedaillie   und meine Urkunde nahm ich dann kurz nach Dr. Klaus Goldammer in Empfang, mit dem ich nett während des Wartens  auf die Siegerehrung unterhalten hatte. Anschließend ging es dann knapp 50 km wieder mit sehr zwiespältigen Eindrücken zurück nach Berlin.

 

Impressionen vom Lauf (Fotos vom Veranstalter):

..ich mittig im Läuferpulk

gut gelaunt bei ca km 8

Sieger M 45