Dresden Marathon am 27.10.2019

Der Dresden-Marathon ist ein Marathon, der seit 1999 an einem Sonntag im Oktober in der historischen Altstadt Dresdens stattfindet. Zur Veranstaltung gehören auch ein Halbmarathon, ein 10-km-Lauf und ein Zehntelmarathon über 4,2 km für alle Altersklassen.

 

Unser Headquarter für drei Tage in Dresden/ Maritim Hotel

Der Teilnehmerrekord liegt bei etwa 8700 Läufern im Jahr 2014, in diesem Jahr waren es 7789 Teilnehmer.
Die Strecke startet auf der Ostra-Allee und führt in zwei Runden auf einem Rundkurs durch das Stadtzentrum, die Neustadt und den Großen Graten. Dabei ist die zweite Marathonrunde nur zu 65 % mit der ersten Runde identisch.

 

Bereits nach wenigen hundert Metern passiert man den Zwinger und das Taschenbergpalais. Der Theaterplatz mit der Semperoper sowie Schloss, Kathedrale und Georgentor folgen auf dem ersten Kilometer, bevor auf der Augustusbrücke die Elbe überquert wird. In diesem Jahr war der erste Streckenabschnitt aufgrund von Baumaßnahmen in Dresden ein wenig geändert.

 

Kurz vor dem Start

Weiter geht es durch die Innere Neustadt und Äußere Neustadt bis zur Stauffenbergallee. Durch den Waldschlößchentunnel und über die Waldschlößchenbrücke geht es in die Stadtteile Johannstadt und Gruna. Nach einer Schleife um und durch den Großen Garten führt die Strecke an der Gläsernen Automobilmanufaktur vorbei bis zum Comeniusplatz.

 

Start zum Dresden Marathon

Nach zwei langen Geraden geht es auf dem Terrassenufer zum Ziel des Halbmarathons am MARITIM-Hotel bzw. zum Abzweig der zweiten Halbmarathonrunde am Italienischen Dörfchen. Bei 18 Grad und heftigem Wind gingen über 6000 Läuferinnen um 10.30 Uhr auf die 21,1 und 42,2 km.

 

 

150 Meter vor dem Ziel

Die Stimmung war besonders in Dresden-Neustadt unglaublich. Was für eine tolle Atmosphäre, ganz motivierend für die tausenden Läufer(innen). Leider gingen die Temperaturen im Laufe der Veranstaltung auf 13 Grad zurück und es setzte ab km 8 leichter Regen ein, aber vor allem der heftige Wind ließ zum Ende des Laufes die Kraft der Läufer schwinden.

 

Mein Rennen:

Gleich im Ziel

Gut gelaunt ging ich auf die 21,1 km. Der Wind wehte heftig und besonders auf den Brückenüberquerungen musste man schon viel Kraft einsetzen, um sein Tempo zu halten. Aus dem zweiten Startblock startend überquerte ich die 5 km Marke in 24:16 Minuten, drei Anstiege und einige Kopfsteinpflasterpassagen und dennoch kam ich bei 10 km in 48:39 Minuten durch. Es lief gut und zur Hälfte lag ich auf Kurs unter 1:42 h.

Im Ziel und glücklich

Die sehr schöne Strecke und die vielen Zuschauer motivierten mich und ich trotzte den widrigen Witterungsbedingungen. Die 15 km-Marke erreichte ich in 1:13:07 h. 24:16-24:23 und 24:28 waren sehr konstante und gleichmäßige 5er Abschnitte. Doch langsam ging die Kraft zu Ende. Die Kilometer zwischen 16 und 19 lief ich etwas über 5 Minuten, doch die beiden letzten Kilometer konnte ich mich auf einen 4:50er Schnitt hochpowern.

Blick aus dem Hotelzimmer

Sehr zufrieden und total happy kam ich als 556ter in der Gesamtwertung und von 267 Läufern in der M 50 auf den 59ten Platz ins Ziel. 1:43:30 h wurden es am Ende.Im erstklassigen Maritim-Hotel duschte ich noch und um 15.00 Uhr ging der EC von Dresden nach Berlin in 100 Minuten zurück.

Jetzt erst einmal entspannen und für den Citylauf am 15.03.2020 ist das Maritim dann wieder unser Headquarter für drei Tage.

 

 

 

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert, das Maritim-Athletenhotel war erstklassig, die Strecke und die Stimmung an der Strecke waren toll und es machte Spaß trotz des heftigen Windes in Dresden zu laufen. Mit meinem Lauf bin ich auch sehr zufrieden. Das abgerufen, was derzeit sportlich drin ist. Nun bin ich aber platt und genieße, dass ich einige Tage keinen Sport machen werde. In Dresden besuchten wir noch den sehr schönen Zoo, machten eine Elbe-Dresden- Stadttour auf dem Wasser und bummelten ein bisschen in der Stadt herum.

 

Pressebericht vom MDR:

Der Sieger läuft einen tollen Streckenrekord (MDR)

Ezekiel Koech aus Kenia hat bei der 21. Auflage des Dresden-Marathons einen Streckenrekord erzielt. Der 35-Jährige benötigte bei seinem ersten Marathonlauf in Deutschland am Sonntag für die 42,195 Kilometer 2:10:00 Stunden (Anmerkung: im Ziel leuchtete eine 2:09:57 h als der Sieger das Ziel erreichte) und verwies mit deutlichem Vorsprung Vorjahressieger Edwin Kosgei (2:11:24) sowie Patrick Ereng ( beide Kenia/2:22:27 ) auf die Plätze zwei und drei.

MDR-Foto von einem der 6 Anstiege

Heftiger Gegenwind macht Läufern das Leben schwer
Koech verbesserte bei heftigem Gegenwind auf dem Kurs durch die Dresdner Innenstadt die alte Bestmarke seines Landsmannes Joseph Kyengo Munywoki aus dem Jahr 2016 um 21 Sekunden. Für den Sieger, der damit auch persönliche Bestzeit lief, gab es 10 500 Euro Preisgeld.

 

Als bester Deutscher lief Samsom Hayalu Tesfazghi ( SV Sömmerda/2:38:46 ) ins Ziel. Bei den Frauen siegte Jasmin Klotz aus Markgröningen in 2:58:44 Stunden vor Angelika Schlender-Kamp ( HSV Neubrandenburg/3:06:06 ) und Margrit Elfers ( SC Kemmern/3:10:27 ). Insgesamt verzeichneten die Veranstalter 7.789 Teilnehmer und damit fast 1.000 mehr als bei der Auflage im vergangenen Jahr.
Strecke führt quer durch die Stadt
Neben der Hauptstrecke über 42,195 Kilometer wurden auch ein Halbmarathon, ein 10-Kilometer-Lauf und ein Zehntelmarathon über 4,2 Kilometer angeboten. Unterwegs kamen die Läufer an der historischen Altstadt vorbei, durchquerten die Neustadt und gelangten über die Waldschößchenbrücke zum Großen Garten.
Musiker und Zuschauer sorgen für gute Stimmung
Die zweite Runde beinhaltete zusätzlich eine Schleife durch den Stadtteil Blasewitz mit einem Blick auf die Schlösser am Loschwitzer Elbhang. 300 Musiker und zahlreiche Zuschauer am Straßenrand sorgten für gute Stimmung und feuerten die Läufer an. Ausgangs- und Endpunkt der Strecke war das Areal an der Pieschener Allee/Devrientstraße.

Fotos: Claudia Woiczik und MDR

 

 

Die Gedanken eines Läufers vor dem Dresdener Halbmarathon

Training am Senftenberger See

Bei der Einrichtung meines neuen Asus-Notebooks fielen mir, bei der Installation von Excel und Word, wieder meine Trainingsaufzeichnungen der Jahre 1998 bis 2010 “in die Hände”. Zwischen dem 30. und 40.Lebensjahr hatte ich meine “zweite Hochphase des Schaffens”, mit einem Ausreißer nach oben im Jahr 2016 dank ausreichender Möglichkeiten zum Training und zur Regeneration. Seither gingen Trainingsumfang, Trainingsintensität und auch ein wenig des Alters geschuldet die erzielten “Wettkampfzeiten” zurück. Wenn gleich man schreiben muss, dass es weltweit tausende über 50zig Jährige gibt, welche die 5000 Meter

Geniessen an der Mecklenburgischen Seenplatte

noch weit unter 20 Minuten oder die 10 Kilometer unter 40 Minuten laufen. Von den Halbmarathon-und Marathonzeiten wollen wir hier gar nicht erst “sprechen”. Also könnten ein höherer Trainingsumfang und eine gesteigerte Intensität auch mit über 50 Jahren bessere Laufzeiten als derzeit bringen? Darüber gibt es sogar einige Laufbücher, wo man einige Tipps diesbezüglich sich annehmen kann.

 

Training im Oktober lief gut

Und die Antwort ist “jein”. Es gibt so viele weitere Faktoren wie Gesundheit, Willen, Lebensumstände usw., welche man dazu auch anführen muss. “Laufen soll Spaß machen, das macht es mir weiterhin”. Was mir ganz ehrlich fehlt, um nochmals es wagen zu wollen einen Marathon zu laufen oder einen 10er unter 40 Minuten ist die fehlende Motivation. Auf kürzeren Laufdistanzen bis 5 Kilometern bin ich fast so fix wie früher (immer im Bezug auf den Altersmalus). Da kann ich auch schon mal bei den Einheiten wie 8-10 x Meter zum Schluss noch eine 72er Runde laufen, aber bei längeren Einheiten über 90 Minuten mich allein zum Schluss “zu quälen”, fällt sehrrrrrrr schwer.

Training in Soltau

Im kommenden Jahr stehen die Jubiläen “25 km von Berlin” und “Woiczik läuft seit 40 Jahren Wettkämpfe” an, da böte sich eine Möglichkeit die Motivation ein wenig zu heben. Mal sehen, was dazu der Willen und der Körper sagen? Derzeit laufen die Vorbereitungen auf den Dresdener Halbmarathon am 27.10.2019 in der 13 Wochen, trotz Infekt Mitte September, gut und zwischen dem 3.10 und 9.10 absolvierte ich sogar 93 Laufkilometer (6 Laufeinheiten), der höchste Umfang seit Herbst 2015. In meinem Urlaub, zwei Wochen vor dem Lauf in Dresden, trainierte ich an drei Destinationen sehr gut nach der 93er Woche und absolvierte an zwei Tagen sogar zwei Einheiten

Es läuft auch am Abend

(Laufen/Rad). Wenn ich gesund bleibe und Geist und Körper es wollen, dann müsste eine Zeit unter 1:42 h herauskommen. Im Gegensatz zum Halbmarathon in Hamburg Ende April diesen Jahres lief ich mehr Einheiten über 20 Kilometer (bislang 5 von 20,33 bis 22,69 Kilometer) anstatt 1 im Frühjahr und auch der Umfang war im August und derzeit im Oktober mit durchschnittlich über 55 Kilometern höher als im Winter/Frühjahr 2019.

Bestmarke am heutigen Tag erreicht

Laut meinen technischen Daten meiner Garmin-Laufuhr wären vom Herz-und Kreislaufsystem sogar weitaus schnellere Zeiten möglich, aber daran ist tatsächlich nicht dran zu denken. Aber es zeigt deutlich, dass die letzten drei Wochen umfangreichen Trainings meine Leistungsfähigkeit verbessert haben. Auch die 4 Wettkämpfe über 10 km und Viertelmarathon in der Vorbereitung verbesserten meine Fähigkeit im Bereich 4:30-4:40 min/km laufen zu können. In Soltau lief ich vor wenigen Tagen bei der Einheit 2 x 5 Kilometer im Stadion bei Regen und Wind konstant jeweils einen Schnitt unter 4:30 min/h.

 

unglaubliche Ergebnisse nach drei Wochen umfangreichen und intensiven Training

Die Motivation scheint bei mir ein wenig gestiegen zu sein oder was meint Ihr?

Nun heißt es aber nach der letzten langen Einheit am kommenden Sonntag nicht in Panik verfallen und zu meinen, dass in Dresden mehr möglich ist, als zuvor gedacht. Der Weg, welchen ich derzeit nach längerer Zeit des “Trübsal” eingeschlagen habe, kann für das kommende Jahr der Richtige sein. Aber für den Lauf in Dresden ändere ich nichts an meinem Plan erst einmal knapp unter dem 5er Schnitt bis Kilometer 12 zu laufen und dann sehe ich, ob mehr drin ist?

 

 

 

36.Brandenburger Beetzseelauf am 28.09.2019

Kurz vor dem Lauf

Einen Tag vor dem Berlin-Marathon fand in Brandenburg der sehr schöne Landschaftslauf ” 36.Brandenburger Beetzseelauf” statt. Fast 1000 Teilnehmer gingen auf die Laufdistanzen 3,5,10 km und Halbmarathon. Während der Läufe schien oft die Sonne, aber der Wind blies vor allem auf den zu laufenden Feldwegen massiv. Um 10.30 Uhr starten fast 200 Läufer (innen) über die 10 km Strecke. Die abwechselungsreiche Strecke führte über Wald-Feldwege, sowie über Straßen rund um den Beetzsee.

 

 

Start zum 10er

Den ersten Kilometer lief ich zu schnell mit 4:17 Minuten an, war aber dennoch im Mittelfeld zu finden. Da der Wind mächtig blies und man auf den Feld-und Waldwegen nicht volle Pulle laufen konnte, genoss ich den Lauf und überholte (wurde ab km 2 nur von einem Läufer überholt) einen Läufer nach dem Anderen im Laufe des Wettkampfs.

 

 

Locker am Start

Persönliche Altersklassenbestzeiten waren bei den Witterungsbedingungen, auf der wunderschönen, aber zum Teil schwierigen Strecke, nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Ich genoss den Lauf sehr und wie schon erwähnt überholte ich den Einen oder anderen Läufer.

 

 

Kurz vor dem Ziel

Am Ende reichte es gar für den 33.Gesamtplatz (185 gestarteten Teilnehmern/181 Finishern) und in der M 50 wurde ich guter Fünfter. Innerhalb von 30 Sekunden “stauten sich” in der M50 die Plätze Drei bis Sieben.

 

 

 

Guter Wettkampf

Meine Frau konnte den Start und meinen Zieleinlauf sehr schön auf der WM-Regatta-Tribüne verfolgen, danach genoss man den warme Dusche in den Sanitärräumen vom Ruderverband und an einigen Essensstände konnte man lecker essen. Leider kam zum starken Wind dann noch einiger Regen dazu, der uns veranlasste früher gedacht die 80 Kilometer zurück nach Berlin zu fahren. Uns hat die Veranstaltung sehr gut gefallen.

 

Fünf Tage zuvor hatten wir beim neuen Bühnenprogramm von Dieter Baumann “Dieter Baumann, läuft halt” in den Berliner Wühlmäusen unseren Spaß