Auswärtssieg in Wolfsburg am 25.01.2020

mit dem HFC nach Wolfsburg

Zum meinem ersten Hertha Auswärtsspiel seit dem Jahr 2006 (damals nach Hamburg gegen den HSV) ging es mit dem ältesten Hertha BSC Fanclub (bin dort Mitglied seit 1993) am 25.01.2020 nach Wolfsburg. Um 8.30 Uhr holte ich Frank mit dem Auto ab, stellte das Auto in Berlin-Wilmersdorf beim HFC Headquarter ab und von da ging es in 2:30 Stunden gemütlich nach Wolfsburg. Mit toller Verpflegung im Bus (Alkohol habe ich nicht getrunken) und interessanten Gesprächen verging die Zeit sehr flott.

 

 

vor dem Stadion in Wolfsburg

Bei Temperaturen um 5 Grad kamen wir gegen 12.30 Uhr im VW Stadion an. Über 3500 Berliner begleiten unser Team in die VW-Stadt. Der Gäste-Stehplatzblock war mit 2900 Plätzen total ausverkauft. Der Ordnungsdienst und die Polizei in Wolfsburg waren weitaus entspannter als die “Kollegen” in Berlin im Olympiastadion und das machte “das Event” um einiges netter.

 

 

 

 

Die Stimmung der Wolfsburger VFL-Fans war während des Spiels kaum bemerkbar. Die Hertha Fans bestimmten in Sachen Stimmung eindeutig das Geschehen. Mit fast 52 Jahren war ich aber einer der ältesten Herthafans im Fanblock. Frank mit seinen Brüdern und ein Großteil der HFC-Mitglieder sorgten aber auch im Stehplatzblock für tolle Stimmung. Die Zeit bis zum Spiel verging fast wie im Flug. Da ich sehr dick angezogen war, war mir auch bei 5 Grad nicht sehr kalt. Von 13.30-17.30 Uhr war ich im Stehplatzblock, mit zwei Rundgängen zum WC.

 

Das Spiel:

In einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der die beiden Mannschaften direkt mit Tempo und Zweikampfstärke agierten, besaß Marius Wolf nach 13 Minuten die erste vielversprechende Torgelegenheit.

 

Kurz nach dem Siegtreffer

Doch dem Blondschopf rutschte freistehend aus bester Position der Ball über den Fuß. Im Anschluss entwickelten die Herthaner viel Druck auf die Wolfsburger Defensive. Dodi Lukébakio verpasste nach einer Flanke vom auffälligen Maximilian Mittelstädt per Fallrückzieher den Ball (17.). In dieser blau-weißen Druckphase kamen die Hausherren lediglich durch einen Distanzschuss von Kapitän Josuha Guilavogui und einen harmlosen Abschluss von Wout Weghorst zu zwei Chancen (23., 26.). Wiederum eine Minute später verfehlte Javairo Dilrosun auf der Gegenseite den grün-weißen Kasten (27.). In einem ordentlichen Bundesliga-Spiel gab es Torraumszenen auf beiden Seiten.

Sieben Zeigerumdrehungen vor der Pause parierte Rune Jarstein einen gefährlichen Schuss von Guilavogui (38.). In der Schlussphase des ersten Abschnitts wurden die Gastgeber etwas gefährlicher. Maximilian Arnold zielte aus der Distanz vorbei (40.). Da die Hauptstädter ihre Offensivbemühungen in den Schlussminuten etwas reduzierten, gingen die beiden Teams mit diesem torlosen Remis in die Kabinen.

 

Mit der Mannschaft den Sieg gefeiert

Im zweiten Durchgang – der mit mehreren kleineren Fouls im Mittelfeld umkämpft begann – gehörte Steffen, der nach einem langen Ball allein vor Jarstein auftauchte, die erste gute Möglichkeit. Herthas ‘Krake’ reagierte jedoch gut (52.). Der Hauptstadtclub meldete sich durch Marko Grujic erstmals im Angriff zu Wort (53.). Im Anschluss dauerte es etwas, bis die 24.894 Zuschauer die nächste gefährliche Torchance zu sehen bekamen – und diese wurde von den Anhängern der Niedersachsen direkt bejubelt. Der eingewechselte Admir Mehmedi traf zu 1:0-Führung für den VfL (68.). Doch diese Freude der Wolfsburger hielt nicht lange an, da Jordan Torunarigha eine Ecke von Mittelstädt zum 1:1-Ausgleich einnickte (74.). Vier Minuten nach diesem Treffer bewahrte Jarstein mit einer guten Parade gegen Arnold seine Farben vor dem erneuten Rückstand (78.). Auf der Gegenseite hatte Lukébakio die große Chance auf das zweite Tor, scheiterte aber an VfL-Torwart Koen Casteels (87.).

Bild von Frank Pachur

Doch es war noch nicht Schluss: In der 90. Minute traf Herthas Nummer 28 per Kopf zum 2:1-Siegtreffer (90.). Nach drei Minuten Nachspielzeit war der Auswärtssieg unter Dach und Fach!

Die Freude im Fanbus auf der Heimreise war natürlich aufgrund des Sieges sehr groß. Gegen 21.00 Uhr waren wir wieder am HFC Headquarter und nach dem ich Frank und Horst nach Hause gefahren hatte, entspannte ich dann im Haus gegen 21.30 Uhr und sah mir mit “Sky go” nochmals die Zusammenfassung des Spiels an.

Am Freitag fahren ich dann mit meiner Frau abends nach einem Abendessen im “Tutti Gusti” zum nächsten Heimspiel gegen Gelsenkirchen.

 

 

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