RESTART RUN Nr. 2 in Dresden am 23.08.2020

Aufrufe: 169

Blick auf die Skyline in Dresden kurz vor km 4

2 Tage nach dem der Dresden Marathon für den 18.10.2020 leider abgesagt worden ist, fand der zweite RESTART RUN  (FCK Corona) am 23.08.2020 im schönen Dresden statt. Winfried Schumann (TUS Neukölln), Jörg Beinlich (TSV Rudow) und ich trafen uns um 7.45 Uhr und fuhren dank dem lieben Winfried zusammen nach Dresden.

Die Strecke in Dresden

90 Minuten später trafen wir in Dresden am Startbereich ein und besorgten uns die Startunterlagen. Danach fuhren wir zu einem Parkplatz nahe dem Zielbereich am Heinz-Steyer-Stadion, machten uns “Startklar” und liefen die 3,5 km zum Startbereich ruhig ein. Um 10.30 Uhr waren bereits die gut 250 Läufer(innen) der “dritten Welle” dort eingetroffen und fieberten dem anspruchsvollen Lauf bei viel Sonne, 23 Grad (unangenehme Laufbedingungen) und zahlreichen Brückenüberquerungen mit zum Teil heftigen Anstiegen zu. Die Strecke führte über 7,2 oder 10 Kilometer bis ins Heinz-Steyer-Stadion, der Start erfolgte am Ballhaus Watzke. Auf dieser Elbseite ist noch nie ein Lauf gestartet, was ganz sicher auf dem Elberadweg bis zum Überqueren der Albertbrücke ganz neue Blicke auf die Dresdner Altstadt uns bescherte. Auf der anderen Elbseite ging es dann über das Terrassenufer bis ins Stadion.

 

 

 

 

Es ging wieder los, die Pause ist endgültig vorbei. Es gibt wieder echte Läufe, damit neue Motivation und für den Lauf in Dresden auch ein konkretes Ziel: der RESTART RUN 2.„Der Name sagt alles. RESTART RUN steht für Neubeginn: Gelaufen wurde natürlich auch während des Corona-Lockdowns, vermutlich sogar so viel wie noch nie.

Kurz vor Kilometer 4 (Foto: Laufszene Sachsen)

Umso schöner ist es, dass wir nun alle wieder zusammen loslegen konnten, zumal die Nachfragen seit einigen Wochen auch immer mehr werden“, sagt André Egger von der Laufszene Events GmbH, die mit dem RESTART RUN 1 am 21. Juni bereits für einen ersten Aha-Effekt gesorgt hat.Läuft wieder! Rund 500 Läufer waren Ende Juni auf Anhieb dabei. Bei der heutigen Ausgabe gingen gut 500 Läufer(innen) an den Start.

Jörg in Aktion

„Wir haben uns wirklich gefreut, in so viele glückliche, zufriedene und am Ende auch abgekämpfte Gesichter sehen zu können“, erklärt Egger, und er verweist auf ein Novum. Die Strecke führte wieder über 7,2 und 10 Kilometer bis ins Heinz-Steyer-Stadion, doch der Start erfolgte diesmal am Ballhaus Watzke. „Auf dieser Elbseite ist noch nie ein Lauf gestartet, was den Läufern auf dem Elberadweg bis zum Überqueren der Albertbrücke ganz neue Blicke auf die Dresdner Altstadt bescherte“, sagt André Egger.

Kurz nach dem Start

Auch dem RESTART RUN 2 lag ein umfangreiches Hygienekonzept zugrunde. Der Start erfolgte nicht in einer engen Startgasse, sondern ungezwungen auf einem großen Areal. Zudem verteilten sich die Teilnehmer auf vier Startwellen. Im Startareal trugen alle einen Mund-Nase-Schutz.

 

Im Stadion (Foto: Jörg)

Außerdem wurde ausschließlich die individuell gelaufene Nettozeit, also vom Start bis zur Ziellinie im Heinz-Steyer-Stadion, gewertet. Das heißt, auch in der letzten Startwelle war es theoretisch möglich, zu gewinnen. Den Sieg sicherte sich dabei über die 10 Kilometer in 35:13 Minuten Pierre Roßbach aus Dresden. Bei den Frauen gewann Michelle Kölbel von der LG Vogtland in 39:24 Minuten. Die Schnellsten über 7,2 Kilometer: Florian Otto (Skiklub Dresden-Niedersedlitz) in 27:45 Minuten sowie Lydia Schneider (PSV Schwarzenberg) in 30:53.

 

 

Unser Rennen:

Foto: Jörg

Während Winfried sehr flott den ersten Kilometer in 3:40 Minuten anging, ließ ich es mit 4:21 Minuten ruhiger angehen. Jörg erreichte den ersten Kilometer in 4:45 Minuten. Bereits kurz nach dem Start merkten wir, dass es heute aufgrund der Witterungsbedingungen ein sehr anstrengender 10er Lauf wird. Die Sonne brannte unerbittlich, nur gelegentlich spürte man auf der Strecke einen Windhauch. Mein Knie hielt und dennoch merkte ich nach dem ersten längeren Anstieg bei Kilometer ca. 4,2 meine Oberschenkel. Sie brannten schon. 13:33 Minuten zeigte meine Laufuhr bei Kilometer 3 (eine Zeit um 45:00 Minuten war da noch drin), selbst bei Kilometer 4 (18:07 Minuten) “wäre” eine 45er Zeit locker drin gewesen.

Doch dann  

Ko im Ziel

Winfried überquerte die 5 Kilometer Marke nach dem heftigen und langen Brückenanstieg in 20:15 Minuten, ich war schon da angeknockt und sollte fortan immer langsamer werden. 23:07 Minuten für mich und eine 26er Zeit für Jörg. Obwohl mich nur wenige Läufer(innen) überholten quälte ich mich von Kilometer zu Kilometer. Einfach dennoch Spaß haben, die Kulisse (mit zahlreichen Zuschauern) genießen und sicher ins Ziel kommen lautete meine Maxime. 25:40 Minuten benötigte ich für die zweite Hälfte, da laufe ich normal im Training schneller. Meine Oberschenkel gaben den Geist und den Wunsch auf ein schnelleres Tempo auf. Es war dennoch sehr schön wieder einen 10er Wettkampf bestreiten zu können.

Winfried wurde in 41:38 Minuten toller Gesamt 21 und sogar Dritter in der M50. Herzlichen Glückwunsch lieber Winfried zu dieser tollen Leistung. Ich schleppte mich in 48:47 Minuten als Gesamt 99 und Platz 13 in der M50 ins Ziel und Jörg erreichte in 53:26 Minuten als Gesamt 144 und ebenso 13ter aber in der M55 das Ziel.

Wie war die Veranstaltung?

Uns drei Berlinern hat diese Laufveranstaltung in der Corona Pandemie sehr gut gefallen. Toll organisiert, anspruchsvolle, aber sehenswerte Laufstrecke, erlebnisreicher Einlauf im Stadion und klatsch freudige Zuschauer an der Strecke.

DCF 1.0

Der mir vom Citylauf Dresden schon bekannte Veranstalter zeigte, dass er einer der wenigen Laufveranstalter in Deutschland ist, der trotz der Coronazeit solch eine erstklassige Veranstaltung auf die Beine stellt und auch genehmigt bekommt. Danke für solch ein tolles Event. Ein großer Dank aber auch an Winfried und Jörg für eine tolle Zeit in Dresden und für die “Automitnahme” zum Wettkampf.

 

Mein Zieleinlauf:

https://baer-service.de/ergebnisse/RR2/2020/63/

Wie geht es bei mir weiter?

Winfried und ich haben uns für kommenden Mittwoch für einen 1500 Meter Lauf bei der LG Süd angemeldet und mein Ziel war eine Zeit um 5:50 Minuten. Aber erst die Waden und dann die Knieprobleme ließen kein leistungsorientiertes Seniorenlauftraining zu. Nunmehr sind beide Oberschenkel total dicht und morgen nach der Behandlung bei Emilia werde ich sehen, ob ich am Mittwoch tatsächlich starte?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.