Port Aventura World- Europas bester Freizeitpark (neben dem Europa Park)-Update: 12.11

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PortAventura World ist mit etwa 5 Millionen Besuchern (2019) jährlich das größte spanische Freizeit-Resort. Es liegt in Luftlinie etwa 90 km westsüdwestlich von Barcelona an der Mittelmeerküste bei Vila-seca und Salou (Costa Daurada, Provinz Tarragona, Katalonien).Zu dem Resort gehören zurzeit der Freizeitpark PortAventura Park, das im April 2017 eröffnete Ferrari Land, der Wasserpark Caribe Aquatic Park sowie die sechs Hotels El PasoPortAventuraCaribe, Gold RiverMansión de Lucy und Colorado Creek.

 

Hier die Geschichte vom “besten” Freizeitpark in Europa (neben dem Europa Park): 

Unser Zimmer im Hotel Colorado Creek

Am 1. Mai 1995 wurde auf einem Gelände, das auch für das jetzige Disneyland Resort Paris in Betracht gezogen worden war, der Freizeitpark Port Aventura eröffnet. Er wurde von einem Konsortium aus spanischen Investoren, angeführt von der katalanischen Sparkasse la Caixa, und dem US-amerikanischen Brauereikonzern und Freizeitparkbetreiber Anheuser Busch (Sea World, Busch Gardens)

Halloween im Ferrari-Land

errichtet, zu denen während der Bauphase die britische Tussauds Group stieß, die knapp 40 % der Anteile und das Management des Parks übernahm. Insgesamt wurden 48 Milliarden Peseten (ca. 290 Millionen Euro) in das von der Generalitat de Catalunya geförderte Projekt investiert.

 

 

Es waren mal Universal Studios

Was für eine Fahrt

Unter seinem Generaldirektor Luis Rullán zog der Park bereits in der ersten Saison 2,7 Millionen Besucher an. In den folgenden Jahren wechselten die Eigentumsverhältnisse und der Name des Parks mehrfach. 1997 übernahmen die Universal Studios die Anteile der Tussauds Group sowie das Management des Parks und benannten ihn

 

Tolle Thematisierung

1999 in Universal’s Port Aventura und 2000 in Universal Studios Port Aventura um. 2002 wurde er als Themenpark Universal Port Aventura Teil des Komplexes Universal Mediterránea, der außerdem den Wasserpark Costa Caribe und die Hotels Port Aventura und El Paso umfasste.

 

 

Vor dem Hotel Colorado Creek

2004 verkaufte das Unternehmen NBC Universal, das nach dem Zusammenschluss der Universal Studios mit NBC gebildet worden war, die Universal-Anteile an den größten Anteilseigner la Caixa, die damit knapp 80 % hielt und auch die Geschäftsführung übernahm. Ebenfalls 2004 übernahm la Caixa die Anteile von Anheuser Busch und wurde damit praktisch Alleineigentümerin.

 

Über einige Universal Lizenzen der Park noch

Seit 2005 trägt der Park wieder seinen ursprünglichen Namen, allerdings aus Gründen des Markenschutzes ohne Leerzeichen (PortAventura). Nachdem der Park über mehrere Jahre Verluste eingefahren hatte, kam er unter der Leitung der neuen Generaldirektorin Mercedes de Pablo 2004 wieder in die Gewinnzone und erreichte 2007 die bisherige Rekordbesucherzahl von 4,1 Millionen.

 

2007 brachte la Caixa die Beteiligung an PortAventura in seine neugegründete Holdinggesellschaft Criteria CaixaCorp S.A. ein. Nachdem PortAventura infolge der beginnenden Eurokrise im ersten Halbjahr 2009 14,4 Millionen Euro Verlust gemacht hatte[8] und die Besucherzahl 2009 auf 3,3 Millionen gefallen war, beteiligte sich Ende 2009 die

 

 

Investmentgesellschaft Investindustrial des in Spanien lebenden italienischen Geschäftsmanns Carlo Bonomi am Park. Im Zuge dieser Transaktion wurde das bisherige Unternehmen Port Aventura S.A. in zwei separate Gesellschaften aufgespalten. Der größte Teil der Grundstücke samt Golfplatz und Beachclub sowie ein Teil der Hotels ging an die Mediterranea Beach & Golf Resort S. A. (MBGRSA), die im Alleinbesitz von Criteria blieb, das seit 2011 als CaixaBank S.A. firmiert; die eigentlichen Vergnügungsparks und die übrigen Hotels gingen an die

 

 

Der beste Darkride in Europa

Port Aventura Entertainment S.A. (PAESA), an der Investindustrial im Wege der Kapitalerhöhung 50 % erwarb. Investindustrial übernahm auch das Management des gesamten Komplexes und kündigte für die nächsten vier Jahre Investitionen von 80 Millionen Euro für die Modernisierung und Erweiterung des Parks und neue Attraktionen an.

 

 

2010 übernahmen Fernando Aldecoa und Enrique Fontecha die Direktion des Parks. Nachdem MBGRSA seine verbliebenen Hotels im September 2012 an PAESA verkauft hatte, erwarb Investindustrial im November desselben Jahres auch die restlichen 50 % der Anteile an PAESA und wurde damit Alleineigentümerin von PortAventura.

 

Ein Jahr darauf, am 6. Dezember 2013, gab PortAventura bekannt, dass die US-amerikanische Risikokapitalgesellschaft KKR mit Wirkung von Januar 2014 49,9 % an PAESA von Investindustrial übernimmt, das weiterhin mit 50,1 % beteiligt bleibt.

 

 

Bei einem Pressegespräch und einem Rundgang durch den Park wurde uns von der Presseabteilung des Parks (an dieser Stelle gebührt Jordi von der Port Aventura World ein großer Dank für die Unterstützung bei diesem Gespräch und Rundgang) mitgeteilt, dass im Jahr 2023 eine Achterbahn in den Park Einzug halten wird, welcher neue Maßstäbe in Europa setzen wird.

 

Angestrebt wird eine stärkere Internationalisierung der Klientel. Bislang kommen vor allem französische, britische und russische Besucher nach Vila-Seca. Deutsche Gäste trifft man nur selten in diesem Weltklasse Freizeitpark an. Dieses soll sich in Zukunft aber ändern.

Highlights:

Zum Freizeitpark gehört die Achterbahn Dragon Khan, die bei ihrer Eröffnung 1995 die Bahn mit den meisten Inversionen weltweit war. Außerdem findet man hier die zwei parallel fahrenden

 

 

Holzachterbahnen Stampida, sowie viele Shows und in der Hauptsaison die preisgekrönte Show Fiestaventura. Zu den neueren Attraktionen zählt der Freifallturm Hurakan Condor, der in der Saison 2005 eröffnet wurde. Er ist 103 m hoch, die Fallhöhe beträgt 86 m und die höchste Fallgeschwindigkeit beträgt 115 km/h.

 

Die Achterbahn Furius Baco besteht seit 2007 und war mit 135 km/h zu diesem Zeitpunkt die schnellste Europas. Nach dem kurzen Öffnen der deutschen Achterbahn Ring Racer musste der Prototyp von Intamin seinen Rekord abgeben. Seit Bekanntgabe der erneuten und endgültigen Schließung der Achterbahn am Nürburgring, wurde Furius Baco wieder die schnellste Achterbahn in Europa.

 

Bis heute ist Furius Baco weltweit die einzige Achterbahn ihres Typs. Im Jahre 2012 eröffnete der Freizeitpark die Achterbahn Shambhala, welche die Skyline veränderte. Dieser Hypercoaster überbietet gleich drei Rekorde: Er wurde mit 76 Metern Höhe Europas höchste Achterbahn, zudem besitzt er mit 78 Metern die zu diesem Zeitpunkt längste Abfahrt

 

einer Achterbahn in Europa und ist gleichzeitig Europas schnellster Hypercoaster mit 134 km/h. Im Jahre 2017 wurden die europäischen Rekorde im Geschwindigkeit, Höhe und Abfahrt mit der Achterbahn Red Force im nahegelegenen Ferrari Land überboten. Diese ist 112 Meter hoch und hat eine deutlich höhere Geschwindigkeit von 180 km/h.

 

Wie schon aufgeführt soll im Jahr 2023 eine neue Achterbahn wieder neue Maßstäbe für Europa setzen. 

Von der gesamten Tour wirdes hier 10-15 Artikel zur Spanien Tour geben.  

Freizeitpark-Welt.de – Die Ganze Welt der Freizeitparks

Ich wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

 

 

Hier noch einige weitere Impressionen aus dem Park:

Stampida, Dueling Wooden Coaster von CCI
Höhe: 25.6 m | Länge: 953 m | Geschwindigkeit: 74 km/h | Mindestgröße: 120 cm

Fuhr sich dank Retracking bei unserem Besuch sehr gut. Vier Fahrten absolvierten wir.

Shambhala ist die neueste Achterbahn in Port Aventura und DER Eyecatcher schlechthin. Seine schlanke und majestätische Gestalt hat die Skyline des 115 Hektar großen Parks völlig verändert.

 

 

 

Diese wurde bisher vom Looping Coaster Dragon Khan dominiert, der sich diesen Platz nun aber zusammen mit der B&M Hypercoaster teilen muss. In der Tat ist die neue “Gebirgskette” von PortAventura aus meilenweiter Entfernung sichtbar.

Technisch gesehen gehört Shambhala zur Gruppe der “Hypercoaster”, diese sind in der Regel über 60m hoch und besitzen ein langes Out&Back Design, meistens ohne Loopings. Zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung bricht Shambhala gleich drei europäische Rekorde:

  • Höchste Achterbahn in Europa (76 Meter)
  • Längste Abfahrt einer Achterbahn in Europa (78 Meter)
  • Europas schnellster Hypercoaster

 

 

Tatsächlich erreicht Shambhala 134 km/h auf der ersten Abfahrt. Die Geschwindigkeit variiert auf dem Rest der Strecke, wobei es nur einen einzigen Lifthill gibt. Die Fahrstrecke verfügt über 5 Camelbacks,

 

 

wobei der niedrigste schon die Höhe eines 7-stöckigen Gebäudes einnimmt. PortAventura investierte 25 Millionen Euro in diese neue Attraktion, welche am 12.05.2012 feierlich eröffnet worden ist.

Die Fahrt

Man betritt den erstklassig gestalteten Tempel, der neben der regulären Warteschlange auch einen Zugang für Single-Rider bereithält. Wer einen Express Pass oder ein Express-Armband (nur für Hotel-Resortgäste) besitzt, darf gleich rechts am Wartebereich vorbei und landet direkt in der Station.

 

Die Züge von Shambhala: Die beiden vorderen Sitze eines Wagen sind jeweils direkt nebeneinander, die hinteren beiden sind v-förmig nach hinten versetzt. So hat man von jedem Sitz eine fast freie Sicht nach vorne oder zur Seite. Die Fahrt: Der Zug gleitet in einer 90° Rechtskurve aus dem Bahnhof und erklimmt wie ein Bergsteiger im Himalaya, leise und kraftvoll anstatt eines Bergmassives, den steil aufragenden 76 Meter hohen Lifthill.

 

 

 

 

Der einstige Platzhirsch Dragon Khan wirkt am höchsten Punkt der Shambhala-Erlebnisfahrt wie die Zugspitze im Vergleich zum Himalaya, nämlich sehr klein. In der Zwischenzeit hat die Zugspitze das obere Ende erreicht und schiebt sich erst langsam, aber sicher immer schneller in den First Drop hinein.

 

 

Während die vorderen Wagen noch Zeit haben, kurz die Aussicht zu genießen, werden die letzten Wagen mit Schwung in die Tiefe gerissen. Unter den “Oh” und “Ah” -Schreien der Fahrgäste donnert der Zug den immer steiler werdenden First Drop hinab, bis er kurz vor dem Boden von einem Tunnel buchstäblich verschlungen wird.

 

 

Für einen Sekundenbruchteil wird es Stockdunkel, aber schon schießt der Bergexpeditionszug wieder heraus und steil hinauf Richtung Himmel. Nun kommt der für Airtime-Junkies beliebteste Part. Man wird mit Wucht aus dem Sitz gehoben und gleitet schier endlos über den ersten Hügel. Die Airtime-Phase hält bis unmittelbar zur nächsten Talsohle an. Erst kurz vor dem Boden drückt es uns wieder in die Sitze. Im weiteren Verlauf der unbeschreiblichen Fahrt arbeitet sich der Zug in einer Rechtskurve nach oben, stürzt aber der Kurve folgend im sehr schnellem Tempo wieder

 

abwärts und komplementiert damit die Schleife. Es folgen hinter einander ein kleiner und großer Airtime- Hügel, bevor die Sturzfahrt auf das Wasserbecken folgt. Wasserfontänen spritzen zu beiden Seiten während der Zug das 50 Meter lange Wasserbecken

 

durchfliegt. Über zwei weitere Hügel, mit natürlich wieder viel Airtime, sausen wir nun am Stations-Tempel vorbei, bevor die Blockbremsen erreicht werden. Der Zug wirft sich nach links in eine Senke und absolviert einen weiteren flachen Hügel, bevor er in der Schlussbremse zum stehen kommt. Die erlebnisreiche Expedition ist beendet.

 

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