Tibialis-posterior-Muskeln, Achillessehnen & Piriformis Syndrom (Update)

Wieder mal Zipperlein

Update vom 14.06.2017:Das Seuchen- Laufjahr geht weiterIm fortgeschrittenen Läuferalter hat man eigentlich immer welche Zipperlein mit denen man im fast täglichen Training zu kämpfen hat. So plagen mich seit Anfang April Beschwerden am Hüftbeuger und-Strecker. Außerdem treten, wie bereits im Sommer letzten Jahres, Beschwerden an den  Tibialis-posterior-Muskeln und den Zehenbeuger auf. Die Tibialis-posterior-Muskeln ziehen auch die Innenseite der Füße hoch und stabilisieren damit den Fuß beim Abrollen. Es entstehen dadurch nachfolgend Wadenschmerzen aus den großen Wadenmuskeln und so treten häufig zusammen oder alternierend mit Schmerzen an den Achillessehnen auf. Die Achillessehnen, besonders die Rechte, sind entzündet. Durch Krafttraining und ein bis zweimaligen „kostenpflichtigen Behandlungen“ in der Woche in der Reha Steglitz und Massagen bei Frau Scholl zur Massage kam es zu einer Linderung der Beschwerden.

 

Sommer-Wettkampfsaison beendet (ohne Wettkampf) 

 

Seit dem 05.06.2017 plage ich mich auch noch zum Überfluss mit dem  Piriformis Syndrom herum. Vom 03-11.06. waren wir im sehr bergigem Gelände in Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg und in Thüringen im Urlaub und da absolvierte ich 6 Einheiten. Nach einem 40 minütigen Fahrtspiel am 05.06.im hügeligen Gelände und einer 400 km langen Autofahrt zwei Stunden später, konnte ich nicht mehr laufen oder gehen vor Schmerzen. Die Schmerzen traten/treten bei mir auch beim Hochrennen/Gehen von Bergen oder Treppen auf und auch während der Autofahrt, teilweise schon nach einer halben Stunde Autofahren. Ich trainiere im unterschwelligem Bereich mit ruhigen Dauerläufen mit den Beschwerden weiter. Trainingseinheiten im Wettkampftempo sind nicht möglich, die Schmerzen sind bei einer Geschwindigkeit unter 5er Schnitt zu groß. Der Schmerz  (ziehen im linken inneren Oberschenkel am Poansatz) ist permanent vorhanden. 

 

Das Piriformis-Syndrom ist ein Engpasssyndrom des Nervus ischiadicus im Bereich des Foramen infrapiriforme. Man verspürt starke Schmerzen im Gesäß und im hinteren Oberschenkel, die bis ins Knie ausstrahlen und vor allem bei Drehbewegungen zunehmen.  Besonders bei flotteren Einheiten und Anstiegen nahm der ständige Schmerz noch zu. In den jeweiligen Hotels auf unser Tour führte ich ein Dehn-und Kraftprogramm (ca. 30 Minuten) durch und holte mir einige nützliche Tipps von Winfried Schumann ein. Vor 7 Jahren plagte ich mich über zahlreiche Monate bereits mit diesen Beschwerden herum. Die Blackroll legt man unter das Gesäß und legt das betroffene Bein über das angewinkelte gesunde Bein. Mit den Händen stützt man sich hinter dem Rücken ab, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Oberkörperhaltung möglichst aufrecht bleibt. Nun rollt man entlang des Muskelverlaufs zwischen Sitzhöcker und Beckenkamm und massiert so die Muskulatur. Laut Winfried soll man dieses jeweils 60 x hintereinander durchführen.

 

Am 01. Juni war ich noch zuvor bei Dr.Margerie zu einer sportmedizinischen Untersuchung. Ich sollte eigentlich im Juni/Juli meine Form für die Herbst-Wettkämpfe aufbauen und einige Wettkämpfe als Formüberprüfung im Sommer absolvieren.

Auf Grund der zahlreichen Verletzungen bin ich mit meinem Trainer Christian Schieber übereingekommen, dass ich alle geplanten Wettkämpfe (Albert-Wuthe-Lauf in Trebbin/Lüdersdorf, Gropius-Lauf und den Havellauf) storniereund mich mit unterschwelligem Lauftraining, Krafttraining und Radfahren (In und Outdoor) und vor allem mit „Reha“ beim Osteopathen und in der Reha Steglitz wieder gesundheitlich in Form bringe. Ich hoffe dann wieder im September an Wettkämpfen teilnehmen zu können.

 

Hannover Marathon 2017 inkl. Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften am 09.04.2017

Blick aus unserem Hotelzimmer

Nach der Arbeit ging es um 16.31 Uhr mit dem ICE vom Berliner Südkreuz zum Hauptbahnhof in Hannover.  Kurz noch den sportlichen Leiter Christoph Kopp begrüßt und dann ins nette Hotel  LÜHMANN`S Hotel am Rathaus vom Hauptbahnhof 15 Minuten gegangen. Das private Stadthotel liegt mitten im Zentrum Hannovers. Eine ideale Lage, um Stadtkultur, Straßenkunst, Shopping oder Großveranstaltungen bequem zu Fuß zu erreichen. Den sportlichen Gästen diente das Hotel als Unterkunft für den diesjährigen Hannover Marathon. Das Ambiente und das durchweg nette Personal und ein schönes Doppelzimmer sorgten für drei schöne Tage in Hannover.

 

 

Samstag früh noch 30 Minuten kurz am Maschsee und um das Rathaus gelaufen, geduscht, gut gefrühstückt und dann meinen Laufpartner Daniel auf der Marathon-Messe getroffen. Um 12.30 Uhr eine fast zweistündige Stadtrundfahrt genossen, im Anschluss das Sealife und den Botanischen Garten in den Herrenhäuser Gärten besucht und im Zentrum dann nett bei einem Italiener zu Abend gegessen.

 

 

Der Wettkampftag:

noch optimistisch vor dem Start

Nach dem Frühstück den Start zum Marathon vom Hotelzimmer verfolgt und mich auf den Halbmarathon vorbereitet. Allan Kiprono und Fate Tola sind die Sieger des HAJ Hannover-Marathons. Der Kenianer, der vom deutschen Coach Dieter Hogen betreut wird, gewann in 2:09:52 Stunden vor seinem Landsmann Philip Sanga, der nach 2:10:07 im Ziel war. Dritter wurde zeitgleich mit Sanga der Norweger Sondre Moen.

 

Foto von Claudia Woiczik: Die Marathonspitze bei kurz vor km 9

Er brach mit 2:10:07 einen 30 Jahre alten Landesrekord. Der dreifache Hannover-Sieger Luspaho April, der mit 2:08:32 auch Streckenrekordler ist, belegte Rang fünf in 2:11:41.Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, verzeichneten die Veranstalter des Hannover-Marathons 2017 eine Rekord-Meldezahl von gut 22.200 Läufern. Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal) kam bei seinem ersten Marathonstart seit einem Jahr nicht ins Ziel.

 

Spitze Halbmarathon

Er gab das Rennen nach knapp 33 Kilometern aufgrund von Problemen an der linken Achillessehne auf. Bereits kurz nach der 10-km-Marke hatte der deutsche Marathon-Rekordler (2:08:33 Stunden) den Anschluss an die Spitzengruppe verloren und musste dann weitestgehend alleine laufen.  Bei guten, aber relativ warmen Wetterbedingungen (beim Marathon am Start um 9.00 Uhr schöne 7 Grad- um 11.00 Uhr 100% Sonnenschein und 14 Grad) gewann Fate Tola (Eintracht Braunschweig) mit der deutschen Jahresbestzeit von 2:27:48 das Rennen der Frauen. Sie sicherte sich damit auch endgültig die Teilnahme bei der WM in London im Sommer. Mit deutlichem Abstand folgten Nataliya Lehonkova (Ukraine/2:33:20) und Mulunesh Asefa (Äthiopien/2:37:27) auf den Plätzen zwei und drei.

Nicht leistungsfördernd war den Start zum Halbmarathon von 10.30 Uhr auf 11.15 Uhr zu verlegen, damit der NDR beide Läufe von 9.30-12.45 Uhr live übertragen konnte.  Für Anfang April war es schon sehr heftig bei 14 Grad und „nur Sonne“ zu starten und zwischen 17 und 19 Grad ins Ziel zu kommen.

 

Ich bei km 9 (Foto:Claudia Woiczik)

Meine Wettkampfvorbereitung verlief sehr gut und auf Grund der „Zubringerwerte“ war eine Laufzeit von einer hohen 1:35-1:39 möglich. Mein Laufpartner Daniel lief bei 6 Grad und Sonne zwei Wochen zuvor im Training mit mir eine 1:50:09 und er hatte das „Zeug“ eine 1:47 oder schneller zu laufen, aber es kam ganz anders. Mehr dazu aber gleich.

 

Einen überraschenden Sieger gab es bei den parallel zum Hannover-Marathon veranstalteten Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften. Philipp Baar (ART Düsseldorf) gewann das Rennen in der persönlichen Bestzeit von 64:57 Minuten vor Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid/65:09), der sich nach der langen Verletzungspause nun auch über die Halbmarathondistanz erfolgreich zurückmeldete. Rang drei belegte Andreas Straßner (ART Düsseldorf), der nach 66:00 Minuten im Ziel war. Nach einer verletzungsbedingten Pause ist Julian Flügel (ART Düsseldorf) wieder etwas im Aufwärtstrend und auf Kurs in Richtung Düsseldorf-Marathon am 30. April. Er wurde 13. mit 67:24. Bei den Frauen siegte Sabrina Mockenhaupt (LT Haspa Marathon Hamburg) in der deutschen Jahresbestzeit von 70:54 Minuten vor Anja Scherl, die mit 71:09 eine persönliche Bestzeit aufstellte. Rang drei belegte Corinna Harrer (beide LG Telis Finanz Regensburg) in 74:28. Auch bei den Frauen gab es lange Zeit einen Zweikampf, den am Ende Sabrina Mockenhaupt gegen Anja Scherl souverän für sich entschied. „Ich hätte nicht gedacht, dass Anja heute so stark ist. Es war ein hartes Rennen. Ich freue mich sehr über mein Ergebnis“, sagte Sabrina Mockenhaupt, die kurzfristig noch für die Meisterschaften nachgemeldet hatte, nachdem sie in Berlin beim Halbmarathon vor einer Woche bereits Rang acht in 72:11 belegt hatte.

3 ½ Minuten Verspätung im Lauf und 105 Verspätung mit der Deutschen Bahn

Wenige Sekunden nach dem Zieleinlauf

Die ersten fünf Kilometer liefen bei mir in 22:44 Minuten noch gut. Bei Kilometer 7 meldeten sich dann meine linke Wade und einen Kilometer später mein rechter Oberschenkel mit einem unschönen Druck. Dennoch durchlief ich die 10 Kilometer-Marke fast geplant in 46:08 Minuten (immer noch auf Kurs unter 1:37). Nur 10 Sekunden langsamer als vor dem Lauf geplant.  Aber ich mag bei Langstreckenläufen keine 100%ige Sonneneinstrahlung und als meine Probleme begannen lag die Temperatur schon bei 16 Grad. Ich wurde immer langsamer und das obwohl meine Form doch für mein Alter noch sehr gut war. Es kam kein „Flow“ im gesamten Lauf auf.

Update: In der Nacht merkte ich, dass ich mir einen „fetten“ Sonnenbrand beim Wettkampf auf der Schulter „zugezogen“ habe.

 

Geschafft (alle Fotos von Claudia Woiczik)

Die Kilometerzeiten schwankten von 4:27 über 5:06 wieder auf 4:22 und ab Kilometer 15 (1:10:10)kämpfte ich nur noch unter der 5 Minuten Marke zu bleiben, aber zwischen 15 und 18 ohne Erfolg. Dann zwei Mal Cola zu mir genommen, ich überholte sogar einige Halbmarathonis und dachte es läuft wieder, aber meine Laufuhr zeigte mir die bittere Wahrheit mit Laufzeiten von 5:06, 5:00 und die letzten beiden Kilometer ging es dann mit 4:51 und 5:02 (1,1 km) etwas besser.

Meine Daten:

Deutsche Meisterschaften:

759 gemeldete Teilnehmer-625 Finisher-Gesamtplatz 455

Männerwertung: Platz 342 von 425 Finishern- AK 45 Platz 42 von 53

Insgesamt liefen 9123 Teilnehmer den Halbmarathon

Hier die offiziellen Zeiten:

8,7 km 11:58:21 00:40:52 40:52 04:42 12.78
10 km 12:03:38 00:46:08 05:17 04:04 14.79
Finish 12:58:10 01:40:40 54:33 04:58 12.10

 

Meinem Laufpartner Daniel machten die 100%ige Sonneneinstrahlung und die hohen Temperaturen für Anfang April auch sehr zu schaffen und obwohl er bei Kilometer 10 in 51:30 Minuten noch auf Kurs persönlicher Bestzeit um 1:47 h lag, lief er mit 1:50:08 knapp an einer Zeit unter 1:50 vorbei. Im kommenden Jahr wollen wir im Frühjahr in Wien oder in einer anderen deutschen Stadt über 21,1 km an den Start gehen, mit einer Startzeit um 9.00 Uhr.

Was aber auf der Rückfahrt nach Berlin folgte war „Hardcore“. Unser ICE hatte auf einer Strecke von normal 90 Minuten eine Verspätung von 105 Minuten. Statt 1 ½ Stunden waren wir 3 1/4 Stunden unterwegs. Völlig platt waren wir erst um 21.15 Uhr zu Hause.

Sportlich werde ich jetzt 10-12 Tage regenerieren  und dann mich auf die 10,4 km beim BIG 25 vorbereiten.

Meine bisherigen Teilnahmen in Hannover:

1999: 9.Energie-Hannover Halbmarathon (Marathon) – 1:26:06 h (im HM 1539 Teilnehmer-Gesamtplatz 137- M 30 Platz 30)

2000: 10.Energie -Halbmarathon (Marathon) bei bis zu 31 Grad am 14.5.- 1:29:25 h (im HM 3200 Teilnehmer-Gesamtplatz 135- M 30 Platz 33)

2010: Under Armour Lauf 10 km im Tui Hannover Marathon – 41:21 min. (im 10er 1135 Teilnehmer-Gesamtplatz 75- M 40 Platz 11)

2016: Halbmarathon: Platz 1076 1:42:03 h Andrej Woiczik (M45-Platz 172)

2017: Halbmarathon in 1:41:15 h (Brutto)-1:40:40 h (netto)

27. Internationaler Citylauf in Dresden am 19.03.2017

Kurz nach meinem Geburtstag ging es am 18.03. um 9.15 Uhr mit dem EC von Berlin Südkreuz nach Dresden. Vor 20 Jahren lief ich zum ersten Mal beim Citylauf in Dresden, ich finde die Laufveranstaltung erstklassig und daher startete ich in diesem Jahr das bereits 13 Mal in Dresden. Entgegen den Wetterprognosen kam auch am Samstag die Sonne bei 9 Grad heraus und nach einer Sehenswürdigkeitstour ging es zum Shoppen (da regnete es intensiv „draußen“) und nach leckerem Essen in einer Pizzeria am Abend ins schöne Rundkino, wo wir uns den Disneyfilm „Die Schöne und das Biest“ angesehen haben.

Vom Ibis Hotel in der Prager Str. ging es dann am Folgetag bei Sonnenschein und 3-5 Grad nach einem 10 Minuten langen Fußweg zum Startplatz am Rathaus.

Schnelle Zeiten, große Gefühle – der Citylauf begeistert wieder

 

Start zum 5 km Lauf mit fast 1000 Teilnehmern

Die Straßenlaufsaison in Deutschland hat begonnen, natürlich wieder in Dresden. Und wie! Die 27. Auflage des Internationalen Karstadt sports Citylauf ist der Renner schlechthin: mit 3.329 Teilnehmern über die insgesamt vier Distanzen, unzähligen erschöpft-glücklichen Gesichtern im Ziel, einem Heiratsantrag und der Siegerzeit, die es wirklich in sich hat.
Nach 28:36 Minuten stürmte der Kenianer Nicholas Mulinge ins Ziel und verfehlte damit den Streckenrekord des Polen Dariusz Kruczkowski um lediglich 21 Sekunden. „Ich bin glücklich und zufrieden. Das war ein hartes Rennen, aber schön“, sagte Mulinge, der in einem packenden Zweikampf mit dem Norweger Sondre Moen das bessere Ende für sich hatte. Moen, U23-Europameister von 2011, lief in 28:40 Minuten ebenfalls eine erstklassige Zeit (er wird am 09.04 in Hannover an den Start im Marathon gehen und versuchen eine Zeit unter 2:10 Stunden zu erzielen) und verwies zwei weitere Kenianer auf die Plätze drei und vier.

Start zum 10 km Elitelauf

Sebastian Hendel aus dem Vogtland gewann indes als Fünfter die erstmals ausgelobte Sonderwertung German Elite, die deutsche Top-Läufer fördern und zum Citylauf nach Dresden locken will. Hendel lief 30:18 Minuten und sicherte sich damit die 200-Euro-Prämie. Ihm folgten zeitgleich der Leipziger Marcus Schöfisch, deutscher Marathonmeister von 2016, sowie Marcel Bräutigam aus Erfurt in jeweils 30:28 Minuten.

Bei den Frauen war Lisa Hahner die Schnellste – sozusagen im dritten Anlauf. 2015 verletzte sich die olympische Marathonläuferin auf der Strecke, 2016 musste sie kurzfristig erkrankt absagen. Diesmal lief alles glatt und sie in 34:24 Minuten (derzeit die 5 schnellste Zeit in Deutschland in 2017) zum Sieg. „Das war mein erstes richtiges Rennen seit Olympia in Rio. Umso glücklicher bin ich, dass es so gut lief. In Dresden ist es immer wieder schön“, sagte die 16 Minuten jüngere der Hahner-Zwillinge, die Dresden-Marathon-Siegerin Prisca Kiprono aus Kenia (34:32) und die Berlinerin Victoria Brandt (34:45) hinter sich ließ. Zufrieden war aber auch Anna Hahner (35:57) auf Platz fünf. Nach ihrem Sehnenabriss, zugezogen beim Olympia-Marathon in Rio, war der Citylauf ihr erster Wettkampf überhaupt. Insgesamt waren 170 Teilnehmer bei dem erstmals ausgetragenen Elite-Rennen am Start, das den schnellen Läufern schnelle Zeiten ermöglichen soll.

„Unser überarbeitetes Konzept ist voll aufgegangen. Der Karstadt sports Citylauf hat einmal mehr gezeigt, dass es in Dresden einfach läuft“, sagte Reinhardt Schmidt von der Laufszene Events GmbH, die das Rennen im Auftrag des Citylaufvereins Dresden organisiert. Zu den glücklichsten Teilnehmern gehörten auch Maik Werner und Theresa Rietschel, spätestens nachdem er ihr direkt vorm Start des 10-km-Hauptlaufs einen Heiratsantrag gemacht hatte – und sie antwortete: „Ja, ich will!“

Das Topathletenfeld des 27. Internationalen Karstadt sports Citylaufs:

Zum Beispiel bei den Frauen:
Anna & Lisa Hahner (GER), Prisca Kiprono (KEN), Ivy Chepkok (KEN), Natalie Jachmann (GER – Bestzeit 10km 36:16 min), Eleni Gebrehiwot (GER – Bestzeit 10km 34:00 min), Annett Horna (GER – Bestzeit 10km 32:12 min)

Zum Beispiel bei den Männern:
Sebastian Hendel (GER – Bestzeit 10km 29:58 min), Vincent Hoyer (GER – Bestzeit 10km 30:19 min), Filip Zizka (CZE – Bestzeit 10km 32:04 min), Simon Sang (KEN), Edwin Kosgei (KEN), Sondre Moen (NOR – Bestzeit 10km 28:25 min), Pascal Dethlefs (GER – Bestzeit 10km 30:35 min), Marcel Bräutigam (GER – Bestzeit 10km 29:51 min), Samson Tesfazghi Hayalu (ERI – Bestzeit 10km 32:05), Marcus Schöfisch (GER), Marc Schulze (GER), Andreas Straßner (GER)

Mein Rennen:

Hinten im Bild bin ich sogar zu sehen (nach 1,5 km)

Als letzter Test vor den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften am 09.04. ging ich über die 5 km Strecke an den Start. Da ich hauptsächlich viele lange Einheiten im Training „abspulte“,hatte ich keine großen Ambitionen eine Zeit unter 21 Minuten zu laufen. Den ersten Kilometer erreichte ich in 3:58 Minuten, den Zweiten in 7:56 Minuten (3:58) und ich konnte mich sogar beim dritten Kilometer mit 3:55 Minuten noch steigern.

 

Bei Kilometer 4

Bei Kilometer Drei war ich mit 11:51 Minuten erstklassig auf Kurs sogar unter 20 Minuten zu laufen. Mit Tom Buschner und Christian Parpart aus Nürnberg lief ich zusammen seit Kilometer 2 und wir erreichten den vierten Kilometer nach 15:56 Minuten. Doch dann war bei Christian und mir der Akku aber so alle, dass wir uns den 250 Meter langen Anstieg am Hasenberg hinaufschleppten.

 

50 Meter vor dem Ziel

Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Drei Fabian Gering, Julian Gehring und der oftmalige deutsche 800 Meter Meister Jan Riedel, mit aber schwachen Zeiten für sie (16:03/16:04/16:28), aber schon im Ziel. MIt der schnellsten 5er Zeit in Dresden für mich lief ich total platt aber happy als Gesamt 30 und Fünfter in der M 45 ins Ziel.

 

Bevor es um 15.00 Uhr wieder Richtung Berlin im Regen zurück ging, schlemmten wir noch im „Pizza Hut“.

2019 will ich wieder in Dresden laufen, dann zum 14 Mal.

Happy im Ziel

Jetzt heißt es, nach zwei nicht so Trainingskilometern großen Wochen, wieder den Umfang erhöhen, gesund bleiben und versuchen die Verspannungen am Zwerchfell und die „blöden“ Folgeerscheinungen in den Griff zu bekommen. Dann kann der Hannover Halbmarathon kommen.

 

 

Meine bisherigen Teilnahmen:

1997: 39:43 min. (610 Teilnehmer- Gesamt 51-MHK: 28)- 1998:  39:06 min. (2100 Teilnehmer- Gesamt 164)- 1999: 38:28,1 min. ( 2200 Teilnehmer- Gesamt 113-M30: 15)- 2000: 37:51,8 min. (2100 Teilnehmer- Gesamt 113-M30: 16)- 2001: 38:48 min. (1600 Teilnehmer-Gesamt 157-M30: 30)- 2002: 38:38 min. (1900 Teilnehmer)- 2003:37:46 min.2007: 40:43 min. (900 Teilnehmer- Gesamt 37-M35:8)- 2008: 42:15 min. (1100 Teilnehmer- Gesamt 105-M40:15)- 2010: 41:57 min. (1600 Teilnehmer- Gesamt 81- M 40:12)-2015: 20:39 min. über 5 km (2936 Teilnehmer-Gesamt 29-M45: Platz 3)-2016: 20:48 min. über 5 km (3375 Teilnehmer-Gesamt 34- M 45-Platz 4)

9.Frauenseelauf am 05.03.(Saisoneinstieg)

Viele absolvierte lange Laufeinheiten führten dazu, dass ich im Februar 2017 mit 305 km das größte Trainingspensum in einem Februar seit 2006 hinter mich gebracht hatte. Leider „raffte“ mich dann drei Tage ein kleiner Infekt auf Grund des Trainings bei Wind, Regen und Temperaturen um knapp über den Gefrierpunkt hin, so dass ich zwar meine beruflichen Verpflichtungen nach gehen konnte, aber halt nicht trainierte.

9.Frauenseelauf am 05.03.(Saisoneinstieg)

Nach einer 50 km langen Anreise erreichten mein Trainingspartner Daniel und ich das KIEZ-Frauensee-Areal, wo sich der Start-und Zielbereich befanden. Bei Temperaturen um 10 Grad und heiter bis bewölktem Himmel konnte sich der Veranstalter WSG Königs Wusterhausen über mehr als 600 Teilnehmer freuen. Der Frauenseelauf eröffnet auch in diesem Jahr den Brandenburg Cup, daher fanden vor allem sehr viele leistungsorientierte Altersklassenläufer den Weg nach Gräbendorf. Im letzten Jahr gewann die mehrfache Weltmeisterin im Double Ultra Triathlon und Quadrathlon Katrin Burow vom TUS Neukölln in 1:10:04 h den 15 km Lauf in der Frauenwertung und Roman Wagner vom Citylauf-Verein Dresden in 55:14 Minuten.

Daniel und ich hatten zusammen sehr viele Trainingskilometer hinter uns gebracht und gingen voller Vorfreude den 15 km langen Wettkampf (2 x 7,5 km lange Laufrunde) an. Was wir beide zu diesem Zeitpunkt nicht wußten war, dass auf uns einer der härtesten Wettkämpfe „ever“ hinsichtlich des Streckenprofils auf uns wartete.

Daniel & ich beim Frauenseelauf

Bereits kurz nach dem Erreichen des ersten Kilometers (4:24 min) folgte der sehr knackige 60 Meter hohe Anstieg. Nachfolgend folgte auf dem Waldboden mit vielen Wurzeln und Steinen bei Kilometer 3 wieder ein heftiger über 50 Meter hohe Anstieg und die sehr wellige Runde steigerte sich dann anschließend bei ca. 5,5 mit dem höchsten Punkt der Strecke (65 Meter).

Die erste Runde ging ich in in 33:40 Minuten als Gesamt 22 und Daniel in 37:42 Minuten auf Platz 42 durch. Wir beide waren aber schon auf Grund des heftigen Streckenprofils angeknockt. Die 10 Kilometer-Marke erreichte ich in 45:35 Minuten und dann baute ich ein wenig ab, was aber auf Grund der insgesamt 24 leichten bis schweren Anstiegen auf den 15 Kilometern ganz normal war. Sehr zufrieden erreichte ich dann in 1:09:57 h (Netto) und 1:10:04 h (Brutto) als Gesamt 25  und  Vierter in der M45 das Ziel. Laut Berlin Timing durchlief ich die erste Runde in 33:40 Minuten (Platz 22) und die zweite Runde in 36:24 Minuten (Platz 30). Derzeit bin ich mit dem Training völlig im Plan für das Ziel schneller den Hannover Halbmarathon zu laufen als im letzten Jahr. Daniel lief ein tolles Rennen und erreichte in 1:16:21 h zufrieden das Ziel.

 

Mit Schnee & Eis ins neue Jahr

Silvesterlauf mit meiner Trainingsgruppe

Der Januar 2017 sorgte bei den Outdoor-Ausdauersportlern, mit viel Schnee & Glätte und Temperaturen meist im Minusbereich, nicht gerade für Jubelsprünge. Dennoch konnte ich 21 Laufeinheiten mit insgesamt 268,4 km absolvieren. Davon 9 lange Einheiten über 1 1/2 Stunden, meist mit meinem Laufpartner Daniel, mit dem ich in Hannover am 09.04. erfolgreich ins Ziel kommen will. Die längste Einheit erreichte eine Länge von 19 km.

 

Training bei Schnee & Eis

Auf Grund der tiefen Temperaturen konnte ich leider nur 2 flotte Einheiten (5 x 1 km mit meiner Trainingsgruppe (4:20-3:55 Minuten) und ein Fahrtspiel im 4:15-4:45er Bereich) anstatt der 4 ursprünglich geplanten Tempoeinheiten absolvieren. Zusammen mit meinem Trainer Christian Schieber habe ich einen Trainingsplan für die deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Hannover erstellt, welcher auf durchschnittlich 63 Laufkilometer pro Woche ausgelegt ist, mit zwei Regenerationswochen.  Die Zielsetzung ist es ist, schneller als beim Disneyland Paris Halbmarathon (September 2016/1:37 h) zu laufen. Damit auch in diesem Jahr das Dehnen und Kräftigen nicht zu kurz kommt, versuche ich 2 x in der Woche ein 30 Minuten andauerndes, entsprechendes Programm zu realisieren.

 

Alternatives Training bei Schnee & Glätte

Dazu kam 4 x im Januar ein Koppeltraining (Laufen/ zu Hause Heimtrainer) mit ingesamt 113 km und einer persönlichen Bestzeit über 20 km auf dem Heimtrainer. 33:29 Minuten benötigte ich für die 20 km.

Für 2017 sind 10-12 Wettkämpfe geplant. Ich will weiterhin Spaß am Laufen haben und insbesondere das gemeinsame Laufen in der PSV-Trainingsgruppe und mit meinem Laufpartner Daniel am Wochenende entschädigen für die ständigen Zipperlein an meinem Körper.

 

Das war mein Laufjahr 2016

“Running is a rollercoaster”-lautete bereits im letzten Jahr die Headline über meine Laufsaison. Auch im gerade auslaufenden Jahr gab es viele „Auf-und Abfahrten“ und  Kurven zu absolvieren um ans Ziel zu kommen.

5 km Bestzeit beim New Balance Run in Singapur

Mit über 3100 Laufkilometern im Jahr lief ich mir meine Sohlen so heiß wie zuletzt im Jahr 2007. Hingegen sind die 300 gefahrenen Kilometer auf dem Rad verbesserungsfähig und auch mein Krafttraining hätte ein wenig optimaler verlaufen können. Viele länger andauernde Zipperlein wären ganz sicher mit mehr Dehnung vermieden worden.

 

PB in der M45 im Halbmarathon

Meine sehr guten Grundlagenausdauerwerte der Leistungsdiagnostik vom 20.06. des Jahres konnte ich im Gegensatz zum Vorjahr besser in Wettkämpfen umsetzen. Drei 5er unter 20 Minuten, davon einer in Singapur sogar unter 18 Minuten. Dazu auf einer sehr kurvigen und welligen Laufstrecke im/um das Disneyland Paris herum im Halbmarathon eine 1:37er Zeit und Gesamtplatz 300 von 11500 Finishern, was will man mehr. Negativ waren die Erfahrungen beim Hannover Halbmarathon und beim Havellauf, wo ich mit Hüftbeuger Problemen und Schmerzen zu kämpfen hatte.

 

 

Ausblick 2017 und derzeitiges Training

Auch wieder Saisonstart 2017 im Dresden

Auch wieder Saisonstart 2017 im Dresden

Da ich im Jahr 2017 auf Grund beruflicher Neuorientierung, schulischer Prüfungen meines Sohnes und aus Kostengründen (sparen für 2018) keine großen Reisen durchführen werde, wird es auch keine Wettkämpfe im Ausland geben. Highlight sollen am 09.04. die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Hannover werden.

 

Wechsel von TUS zum PSV

Sportlich wechsele ich 2017 vom TUS Neukölln wieder zum Polizei SV Berlin.  Nach 4 Wochen Regeneration stieg ich am 25.10. wieder ins Training ein. Vom 25.10- Mitte Januar 2017 laufe ich 4 x in der Woche (durchschnittlich:55 km pro Woche) und mache 1-2 x in der Woche  Krafttraining/Dehnprogramm. Wenn es die Gesundheit und das Wetter es zulassen, will ich ab Mitte Januar das Lauftraining auf 5 x in der Woche erhöhen.Bislang lief ich (meist mit meinem Trainingspartner Daniel) seit dem Trainingseinstieg Ende Oktober 14 x länger als 90 Minuten im Kilometerschnitt von 5:30-6:00 min/km (LDL), davon auch ein sehr flottes Fahrtspiel mit meiner PSV-Trainingsgruppe.

 

Halloween – unterwegs in europäischen Freizeitparks

Bevor mich ab dem 01.12. eine neue berufliche Herausforderung herausfordern wird, war ich noch in einigen europäischen Freizeitparks in der Halloween-Zeit zu Gast.

  • Disneyland Paris
  • Hansa Park
  • Heide Park
  • Legoland Billund
  • Europa Park

 

Legoland Billund

Unzählige Lichter liessen das LEGOLAND® Billund zu Halloween erleuchten. Nach Einbruch der Dunkelheit war der Freizeitpark von Kürbissen, Skeletten, Grabsteinen und Gespenstern beleuchtet. Über 10.000 Kürbisse gab es im Park, also echt jede Menge Halloween Stimmung für Alt und Jung.

 

 

Mit einer größeren Gruppe von Freizeitparkfans machten wir uns von Berlin und NRW auf ,schöne Stunden im schönen Legoland Billund, erstmalig in der Halloween-Zeit, zu erleben, bevor der Hansa-und Heide Park unsicher gemacht worden ist. Bei Temperaturen zwischen 3 und 10 Grad, viel Wind und wiederholtem Regen hatten wir dennoch sehr viel Spaß.

 

Willkommen im Europa Park

Nach 2014 und 2015 steht Deutschlands größter Freizeitpark auch 2016 ganz oben auf dem Siegertreppchen. Bei den Golden Ticket Awards der international renommierten Fachzeitschrift “Amusement Today“ konnte der Europa-Park zum dritten Mal in Folge überzeugen. Eine hochkarätige Jury aus zahlreichen Experten der globalen Freizeitparkbranche hat in der wichtigsten Kategorie Bester Freizeitpark weltweit den Europa-Park ausgezeichnet.

 

Halloween Parade

Nebelschwaden zogen, einige Tagen später ,bei unserem 5 tägigen Besuch in Rust auf , die Temperaturen sanken auf unter 5 Grad am Morgen, 180.000 Kürbisse, 15.000 Chrysanthemen, 6.000 Maispflanzen sowie 3.000 Strohballen, dazu Spinnweben, Vampire, Trolle, Skelette und gespenstische Illuminationen sorgten für eine mystische Stimmung im Europa Park und lockten in diesem Jahr hunderttausende Besucher zu Halloween nach Rust. Ich nutzte den Aufenthalt in Rust um mit Jakob Wahl (Director of Communications / Executive Manager Special Projects und Referent der Geschäftsführung) ein Interview zu führen und mir bei einer Baustellentour die Neuheit für 2017 (Flying Theater) an zusehen. Das Interview findet man unter:

http://www.freizeitpark-welt.de/freizeitparks/europa_park/europa_park_start.php?id=2&nid=2700

 

…und was läuft sonst?

mein letzter Wettkampf in diesem Jahr und für TUS Neukölln

Nach fast 4 Wochen Regeneration nach dem Halbmarathon in Paris und fast 5 Kilo Gewichtszunahme (ja, ja wie immer zuviel gefuttert), stieg ich mit der Killerplautze am 25.10. ins Wintertraining (4 x Laufen in der Woche) ein. Weiterhin muss/darf ich zwei Mal in der Woche zur Behandlung der Waden/Achillessehnen zur Reha Steglitz und alle drei Wochen zu Dr. Andreas Dziedzic („privater“ Orthopäde) und lasse dort einige hundert Euro. Sportlich wechsele ich per 01.01.2017 wieder zum Polizei SV Berlin, wo ich seit Ende 1999 bei Christian Schieber trainiere. 2017 will ich in Hannover (Frühjahr) und Köln (Herbst) jeweils einen Halbmarathon laufen und mal sehen, was sonst noch „geht“? 2016  hatte ich alle meine persönlichen Bestzeiten in der M 45 verbessert.

 

Disneyland Paris Halbmarathon am 25.09.2016-magische Momente

Das Disneyland Paris ist als Freizeitpark für Groß und Klein seit Jahrzehnten ein absoluter Publikumsmagnet. Pro Jahr werden etwa 15 Millionen Besucher gezählt und damit ist das Disneyland Paris der best besuchte Freizeitpark in Europa. Am Sonntag, 25. September 2016, war das Disneyland erstmals Schauplatz einer Laufveranstaltung. Insgesamt 16.000 Läufer aus 50 unterschiedlichen Ländern nahmen an einem Halbmarathon, dem 5-km-Familienlauf und diversen Kinder-Rennen teil.

 

Foto mit Marathon-Weltrekordlerin Paula Radcliffe

Wir nutzten dieses Laufevent für einen 4 tägigen Aufenthalt im schönen, neu renovierten Disneyhotel Newport Bay Club (Compass Club). Mit Germanwings ging es um 6.50 Uhr nach Paris zum Flughafen CDG. Der Magical Shuttle Bus brachte uns anschließend in 40 Minuten direkt ins Disneyland Paris Resort. Im Hotel angekommen durften wir bereits kurz vor 11.00 Uhr ins Hotelzimmer. Neben unserem Disneyhotel befand sich die Disney Event Arena, welche wir am Mittag besuchten und danach in die Walt Disney Filmstudios gingen. Aber nun zum Bericht vom Halbmarathon.

 

 

Gänsehaut pur

Start zum Halbmarathon um 7.10 Uhr

In der 13 wöchigen Halbmarathonvorbereitung erzielte ich gleich zwei persönliche Altersklassen M45 Bestzeiten über 3000 Meter und 5 km, konnte auf Grund der Beschwerden an der rechten Achillessehne 10 Tage nicht trainieren und lief mit durchschnittlich 61 km noch nie so wenig Trainingskilometer in einer Halbmarathonvorbereitung. Die Leistungsdiagnostik Ende Juni prognostizierte eine Zeit um 1:32 h, aber auf Grund der geschilderten Umstände, sah ich eine Zeit um 1:40 h als realistisch an. Vielleicht könnte ich meine derzeitige AK M 45 Bestzeit von 1:38:53 h (2014) verbessern?

 

Foto: Disney

Um 6.00 Uhr ging ich mit hunderten anderen Läufern (innen) aus dem Hotel in die jeweiligen Startblöcke und wartete dort von 6.15 Uhr bis zum Startschuß auf dem Start. Um 7.10 Uhr fiel der Startschuss nach einem kleinen Feuerwerk und über 22.000 Beine und 8 Rollstuhlfahrerinnen begaben sich auf die 21,1 km lange Strecke. Viele Teilnehmer waren kostümiert als Micky Maus, Tinkerbell, Spiderman oder Captain America, teilweise ganze Familien gemeinsam verkleidet.

 

Bei Kilometer 19,2

Wer wollte, konnte eine kurze Laufpause einlegen, überall an der Strecke warteten Musiker, Snacks (schon ab Kilometer 7 gab es abgepackte Äpfel, Müsliriegel und Bananen), Disneyfiguren für Erinnerungsfotos. Gänsehaut-Feeling auf den ersten 5 km im Disneyland Paris hatte ich nicht nur wegen der frischen, aber lauffreundlichen Temperaturen um 13-16 Grad. Es war eine unglaubliche Stimmung auf den ersten 5 Kilometern, besonders die Main Street USA war voll mit Disney Cast Members und tausenden Zuschauern. Ich durchlief die 5 Kilometer erst nach 24:24 min.Danach ging es ins dörfliche Umland mit welligem Streckenprofil.

 

Bei Kilometer 18

Bei Kilometer 7 konnten sich die über 22.000 Beine auf 300 Meter Tartanbahn ein wenig entspannen, bevor es weiter auf die nächsten, restlichen 14 Kilometer ging.Die 10 km Marke passierte ich in 47:21 min.( 24:24- 22:57 min.).In dem Dörfchen Magny-le-Hongre zwischen den Kilometern 14-16 ging es vorbei an anfeuernden Cheerleadern, einem See, über Rasen, Waldboden und zwei langgezogenen Anstiegen zurück zum Disneyland Paris Resort. Bei 15 km (1:10:38 h- 23:17 min für die Kilometer 10-15) lag ich wieder auf Kurs deutlich unter 1:40 h. Bei Kilometer 16,5 lief man dann wieder ins Reich der Maus ein und bekam wieder – nun aber bei fast 20 Grad und viel Sonne – ein Gänsehaut-Feeling.

 

Und wieder ein Anstieg (kurz vor km 20)

Nun wieder „Brück auf-Brück ab“ (auf den 21,1 km musste man insgesamt über 9 Brücken laufen), die schon müden Muskeln freute es nicht, aber der Gedanke erfolgreich im Ziel zu finishen war so groß, dass die über 11.000 Teilnehmer diese Qualen auf sich nahmen. Bei Kilometer 19 war das Ziel nur 150 Meter Luftlinie entfernt, aber es ging noch vorbei am Hotel Newport Bay Club, ins Disney Village und nochmals in den Walt Disney Studio Park und dann natürlich mit einem längeren Brückenanstieg zum Ziel der Träume, nämlich endlich ins Ziel.

 

 

 

Überglücklich im Ziel

Kilometer 20 passierte ich in 1:32:58 h (22:20 Minuten zwischen 15 und 20 km) und überquerte in 1:37:20 h (Netto ) und 1:38:46 (Brutto ) total happy mit neuer persönlicher AK M45 Bestzeit als Gesamt 300 von über 11.000 Teilnehmern und 8690 Finishern das Ziel.

5er Abschnitte: 24:24 min./22:57/23:17/22:20

Ich bin total happy, dass es so gut lief.

 

 

 

 

Foto vom Lauf im Disneyland Paris

Akku alle-Laufsaison vorzeitig beendet

Meine derzeit gute läuferische Form wollte ich eigentlich auch noch am The Great 10k Berlin am 09.10.2016 nutzen, um eine flotte 10er Zeit zu erzielen, aber mein Körper signalisierte mir in den Folgetagen nach dem für mich erfolgreichen Wettkampf im Disneyland Paris, dass der körperliche Akku leer ist und auch die Achillodynie an der rechten Achillessehne wollte keinen Wettkampf in dieser Laufsaison mehr.

 

Ab in die Regeneration

Aus diesem Grund werde ich die bereits begonne Regeneration nicht durch den The Great 10k Berlin am 09.10.2016 unterbrechen, sondern diese bis Ende Oktober fortsetzen und dann mit hoffentlich viel neuer Energie ins Laufjahr 2017 starten können.

 

 

 

Einen weiteren, ausführlichen Bericht von mir vom Disney-Event findet man hier: http://www.freizeitpark-welt.de/freizeitparks/disneyland_paris/disneyland_paris_start.php?id=2&nid=2659

Bewegte Bilder findet man unter: http://www.runnersworld.de/laufevents/laufend-durch-die-comic-welt.397240.htm

 

Singapur- ein Traumurlaub

Wie immer auf meiner Homepage, wird erst einmal ein von mir besuchtes, weitentferntes  Land näher vorgestellt, so auch diesmal.Mit dem A380 ging es erstmals in der  Premium Economy Class via Frankfurt für 16 Tage ins traumhafte Singapur.

Nach 13 Stunden Flug (von Berlin via Frankfurt nach Singapur) erreichten wir Singapur.

 

Hier begann alles

Singapur ist ein Stadtstaat in Südostasien mit 4,5 Millionen Einwohnern und einer Gesamtfläche von 693 km² . 1819 wurde Singapur von Sir Thomas Stamford Raffles als Handelsposten der East India Company errichtet.

 

 

Auch sportlich in Singapur unterwegs

Bis 1959 war es dann britische Kolonie, vereinigte sich 1963 mit Malaysia, zog sich jedoch schon zwei Jahre später wieder aus dem Verbund zurück und wurde unabhängige Republik.

 

 

 

 

Gardens by the Bay am Abend

Nach und nach entwickelte sich Singapur zu einem der erfolgreichsten Länder weltweit, mit festen internationalen Handelsbeziehungen (sein Hafen gehört zu den größten der Welt) und einem pro Kopf Bruttosozialprodukt, das dem der führenden Nationen Westeuropas gleicht.

 

 

In Singapur hat ein Reisender die Gelegenheit, ganz Asien in einem einzigen Land zu finden, denn die Bewohner Singapurs sind Chinesen, Malaien, Inder sowie jede Menge Gastarbeiter und Auswanderer aus allen Ländern der Welt. Als Staat, der für seine strengen Gesetze und Strafen überall bekannt ist, genießt Singapur teilweise einen eher langweiligen Ruf, jedoch ist die „Schweiz von Asien“ für viele auch eine willkommene Abwechslung von der Armut, dem Chaos und der Kriminalität, die in so vielen Teilen des asiatischen Kontinentes vorherrschen.

 

Singapur gilt als eine der sichersten Städte der Welt. Kriminalität ist nahezu ein Fremdwort hier, da potenzielle Täter durch extrem hohe Strafen abgeschreckt werden. So kann man sich praktisch zu jeder Tageszeit und an wirklich jedem Ort, völlig ungefährdet aufhalten und bewegen.

 

Auch in Singapur (aber im Zoo) gesichtet

Da Singapur fast direkt am Äquator und mitten in den Tropen liegt, ist das Klima eigentlich das ganze Jahr über heiß und schwül, es gibt keine Jahreszeiten wie man sie bei uns kennt und nur geringe Temperaturschwankungen.Die Tagestemperatur liegt zwischen 23 °C und 36 °C, selbst morgens bei meinen morgendlichen Läufen auf Sentosa um 7.00 Uhr zeigte das Thermometer schon fast 30 Grad. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt bei 84 %, während langer, starker Regenfälle werden aber auch oftmals 100 % erreicht.

 

ein Highlight in Singapur

Als tropisches Land ist Singapur heiß und feucht und man sollte, um Kreislaufproblemen vorzubeugen, viel Wasser trinken. Die niedrigste Temperatur, die jemals in Singapur gemessen wurde, lag 1934 bei 19,4 Grad Celsius, weshalb man vor allem legere, leichte Baumwollkleidung mitnehmen sollte.

 

 

Mehr zu unserem nächsten Hotel und der Insel Sentosa im demnächst erscheinenden Bericht

Da in vielen Einkaufszentren, Restaurants, Hotels und öffentlichen Verkehrsmitteln Klimaanlagen meist auf sehr kalt eingestellt sind, kann hier ein leichter Pullover sehr nützlich sein. Aber in Dubai und den bislang besuchten nordamerikanischen Städten war dieses Phänomän noch heftiger als in Singapur. Dennoch haben wir uns länger andauernde Infekte zurück nach Berlin mitgebracht.

 

Sentosa- der Traum geht weiter

Malaria ist in Singapur kein Thema, die Region ist jedoch derzeit in einigen Teilen von Singapur vom Dengue-Fieber und Zika bedroht. Daher hält Singapur strikte Moskito-Kontrollen aufrecht (Zurücklassen von abgestandenem Wasser wird mit Geldbußen bestraft), die jedoch natürlich nicht bis in die vielen Naturreservate der Insel reichen, daher kann hier die Verwendung von Insektenschutzmitteln sinnvoll sein.

 

Ein letzter Blick auf Singapur

Wir haben uns täglich zwei Mal mit Nobite eingesprüht und keine Mücke hat uns gestochen, aber fünf Tigermücken wollten sich in den 16 Tagen in Singapur bei mir häuslich niederlassen, schnüfelten das Nobite und zogen unverrichteter Dinge wieder ab.

 

 

 

 

NEW BALANCE RUN ON SINGAPORE 2016 am 20.08.2016

Im Juni 2016 ergatterte ich einen der letzten freien Startplätze für den “  NEW BALANCE RUN ON SINGAPORE 2016″ am 20.08.2016. Mit großer Vorfreude, aber einigen Verletzungssorgen (siehe Havellauf) und nachfolgenden Achillessehnen- und Fersenbeinbeschwerden (1 Woche Trainingspause), ging ich einen Tag nach unserer Ankunft in Singapur (Singapore) an den Start vom 7 km Lauf vor traumhafter Kulisse vom Gardens by the Bay.

 

Mit der MRT (U-Bahn) ging es zur Station „Stadium“ und von da mit Shuttlebussen zum Startplatz. Neben musikalischer Unterhaltung durch zahlreiche Musikgruppen gab es dort auch Essen & Trinken zum Nulltarif für die 5000 Teilnehmer. Bei Temperaturen über 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit um 80% begab ich mich um 17.00 Uhr in meinen Startblock 2.

 

Vor der Skyline in Singapore

Ursprünglich sollte der Start um 17.05 Uhr für den ersten Startblock und um 17.15 Uhr für meinen zweiten Startblock erfolgen. Die Startblöcke 3 und 4 jeweils dann um 17.25 Uhr und 17.35 Uhr. Doch auf Grund von organisatorischen Problemen ging es leider erst um 17.30 Uhr mit dem ersten Startschuss los.

 

 

im Startblock

Überraschenderweise befand ich mich kurz nach dem Start in einer dreiköpfigen Spitzengruppe und folgte dem Führungs E-Bike mit der mitlaufenden Laufzeit. 3:33 Minuten zeigte die Laufuhr als wir die erste Kilometermarke überquerten, 3:42 und 3:38er Zeiten folgten. 10:53er Zeit bei 3 km- ich war positiv überrascht. Wir überholten zu diesem Zeitpunkt bereits fleißig die letzten Läufer der schnelleren Startgruppe 1.

 

Unglaubliche Zwischenzeit

Bei km 5 ging ich in 17:42 Minuten (offizielle Zeit) durch. Unglaublich und schwer zu Glauben, aber die Zeit lief ja die ganze Zeit mit, unsere Dreier-Spitzengruppe lief sehr konstant und die Kilometermarken waren am Boden mit gelben Ziffern seit Langem eingefräst und die Wettkampfstrecke dient den Läufern in Singapore als Trainingsstrecke für ihre läuferischen Aktivitäten. Kurz nach der zweiten Brückenüberquerung konnte ich dem sehr schnellen Tempo der anderen beiden Mitläufer aber nicht mehr folgen und verlor Meter für Meter und lief die beiden letzten Kilometer in 7:52 Minuten und erreichte als Gesamt-Dritter in meiner Startgruppe 2 in 25:44 Minuten (offizielle Zeit) das Ziel bei km 7 und wurde Gesamt 17 von 5000 Teilnehmern.

 

 

Mein Start

Die beiden flotten Läufer vor mir kamen mit 25:32 und 25:35 Minuten ins Ziel. Wir gratulierten uns im Ziel für ein wahnsinniges Rennen. Durch den Start im Startblock 2 lag meine Bruttozeit bei 33:37 Minuten. Manchem Leser und auch mir kommt diese in Singapore gelaufene Zeit sehr merkwürdig vor, aber auf Grund der bereits zuvor aufgeführten Details, muss „ich mit dieser Laufzeit leben“. 

 

Happy nach dem Lauf

Nach dem sehr flotten Wettkampf machte ich erst einmal 3 Tage Laufpause und trainierte dann auf der Insel Sentosa 2 mal auf dem Rad, 3 mal im Fitnessstudio und lief 7 mal (101 km) früh morgens zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr bei Temperaturen um 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit um 80%.

Leider fing ich mir einen Tag vor dem Rückflug nach Deutschland einen Infekt ein und kann derzeit (während ich diese Zeilen schreibe) nicht trainieren, so dass ich beim Volvo Tierpark-Lauf am 11.09. nicht an den Start gehen kann. Auch die Achillessehnen und das Fersenbein beschäftigen mich noch weiter mit Beschwerden.