Mit Schnee & Eis ins neue Jahr

Silvesterlauf mit meiner Trainingsgruppe

Der Januar 2017 sorgte bei den Outdoor-Ausdauersportlern, mit viel Schnee & Glätte und Temperaturen meist im Minusbereich, nicht gerade für Jubelsprünge. Dennoch konnte ich 21 Laufeinheiten mit insgesamt 268,4 km absolvieren. Davon 9 lange Einheiten über 1 1/2 Stunden, meist mit meinem Laufpartner Daniel, mit dem ich in Hannover am 09.04. erfolgreich ins Ziel kommen will. Die längste Einheit erreichte eine Länge von 19 km.

 

Training bei Schnee & Eis

Auf Grund der tiefen Temperaturen konnte ich leider nur 2 flotte Einheiten (5 x 1 km mit meiner Trainingsgruppe (4:20-3:55 Minuten) und ein Fahrtspiel im 4:15-4:45er Bereich) anstatt der 4 ursprünglich geplanten Tempoeinheiten absolvieren. Zusammen mit meinem Trainer Christian Schieber habe ich einen Trainingsplan für die deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Hannover erstellt, welcher auf durchschnittlich 63 Laufkilometer pro Woche ausgelegt ist, mit zwei Regenerationswochen.  Die Zielsetzung ist es ist, schneller als beim Disneyland Paris Halbmarathon (September 2016/1:37 h) zu laufen. Damit auch in diesem Jahr das Dehnen und Kräftigen nicht zu kurz kommt, versuche ich 2 x in der Woche ein 30 Minuten andauerndes, entsprechendes Programm zu realisieren.

 

Alternatives Training bei Schnee & Glätte

Dazu kam 4 x im Januar ein Koppeltraining (Laufen/ zu Hause Heimtrainer) mit ingesamt 113 km und einer persönlichen Bestzeit über 20 km auf dem Heimtrainer. 33:29 Minuten benötigte ich für die 20 km.

Für 2017 sind 10-12 Wettkämpfe geplant. Ich will weiterhin Spaß am Laufen haben und insbesondere das gemeinsame Laufen in der PSV-Trainingsgruppe und mit meinem Laufpartner Daniel am Wochenende entschädigen für die ständigen Zipperlein an meinem Körper.

 

Das war mein Laufjahr 2016

“Running is a rollercoaster”-lautete bereits im letzten Jahr die Headline über meine Laufsaison. Auch im gerade auslaufenden Jahr gab es viele „Auf-und Abfahrten“ und  Kurven zu absolvieren um ans Ziel zu kommen.

5 km Bestzeit beim New Balance Run in Singapur

Mit über 3100 Laufkilometern im Jahr lief ich mir meine Sohlen so heiß wie zuletzt im Jahr 2007. Hingegen sind die 300 gefahrenen Kilometer auf dem Rad verbesserungsfähig und auch mein Krafttraining hätte ein wenig optimaler verlaufen können. Viele länger andauernde Zipperlein wären ganz sicher mit mehr Dehnung vermieden worden.

 

PB in der M45 im Halbmarathon

Meine sehr guten Grundlagenausdauerwerte der Leistungsdiagnostik vom 20.06. des Jahres konnte ich im Gegensatz zum Vorjahr besser in Wettkämpfen umsetzen. Drei 5er unter 20 Minuten, davon einer in Singapur sogar unter 18 Minuten. Dazu auf einer sehr kurvigen und welligen Laufstrecke im/um das Disneyland Paris herum im Halbmarathon eine 1:37er Zeit und Gesamtplatz 300 von 11500 Finishern, was will man mehr. Negativ waren die Erfahrungen beim Hannover Halbmarathon und beim Havellauf, wo ich mit Hüftbeuger Problemen und Schmerzen zu kämpfen hatte.

 

 

Ausblick 2017 und derzeitiges Training

Auch wieder Saisonstart 2017 im Dresden

Auch wieder Saisonstart 2017 im Dresden

Da ich im Jahr 2017 auf Grund beruflicher Neuorientierung, schulischer Prüfungen meines Sohnes und aus Kostengründen (sparen für 2018) keine großen Reisen durchführen werde, wird es auch keine Wettkämpfe im Ausland geben. Highlight sollen am 09.04. die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Hannover werden.

 

Wechsel von TUS zum PSV

Sportlich wechsele ich 2017 vom TUS Neukölln wieder zum Polizei SV Berlin.  Nach 4 Wochen Regeneration stieg ich am 25.10. wieder ins Training ein. Vom 25.10- Mitte Januar 2017 laufe ich 4 x in der Woche (durchschnittlich:55 km pro Woche) und mache 1-2 x in der Woche  Krafttraining/Dehnprogramm. Wenn es die Gesundheit und das Wetter es zulassen, will ich ab Mitte Januar das Lauftraining auf 5 x in der Woche erhöhen.Bislang lief ich (meist mit meinem Trainingspartner Daniel) seit dem Trainingseinstieg Ende Oktober 14 x länger als 90 Minuten im Kilometerschnitt von 5:30-6:00 min/km (LDL), davon auch ein sehr flottes Fahrtspiel mit meiner PSV-Trainingsgruppe.

 

Disneyland Paris Halbmarathon am 25.09.2016-magische Momente

Das Disneyland Paris ist als Freizeitpark für Groß und Klein seit Jahrzehnten ein absoluter Publikumsmagnet. Pro Jahr werden etwa 15 Millionen Besucher gezählt und damit ist das Disneyland Paris der best besuchte Freizeitpark in Europa. Am Sonntag, 25. September 2016, war das Disneyland erstmals Schauplatz einer Laufveranstaltung. Insgesamt 16.000 Läufer aus 50 unterschiedlichen Ländern nahmen an einem Halbmarathon, dem 5-km-Familienlauf und diversen Kinder-Rennen teil.

 

Foto mit Marathon-Weltrekordlerin Paula Radcliffe

Wir nutzten dieses Laufevent für einen 4 tägigen Aufenthalt im schönen, neu renovierten Disneyhotel Newport Bay Club (Compass Club). Mit Germanwings ging es um 6.50 Uhr nach Paris zum Flughafen CDG. Der Magical Shuttle Bus brachte uns anschließend in 40 Minuten direkt ins Disneyland Paris Resort. Im Hotel angekommen durften wir bereits kurz vor 11.00 Uhr ins Hotelzimmer. Neben unserem Disneyhotel befand sich die Disney Event Arena, welche wir am Mittag besuchten und danach in die Walt Disney Filmstudios gingen. Aber nun zum Bericht vom Halbmarathon.

 

 

Gänsehaut pur

Start zum Halbmarathon um 7.10 Uhr

In der 13 wöchigen Halbmarathonvorbereitung erzielte ich gleich zwei persönliche Altersklassen M45 Bestzeiten über 3000 Meter und 5 km, konnte auf Grund der Beschwerden an der rechten Achillessehne 10 Tage nicht trainieren und lief mit durchschnittlich 61 km noch nie so wenig Trainingskilometer in einer Halbmarathonvorbereitung. Die Leistungsdiagnostik Ende Juni prognostizierte eine Zeit um 1:32 h, aber auf Grund der geschilderten Umstände, sah ich eine Zeit um 1:40 h als realistisch an. Vielleicht könnte ich meine derzeitige AK M 45 Bestzeit von 1:38:53 h (2014) verbessern?

 

Foto: Disney

Um 6.00 Uhr ging ich mit hunderten anderen Läufern (innen) aus dem Hotel in die jeweiligen Startblöcke und wartete dort von 6.15 Uhr bis zum Startschuß auf dem Start. Um 7.10 Uhr fiel der Startschuss nach einem kleinen Feuerwerk und über 22.000 Beine und 8 Rollstuhlfahrerinnen begaben sich auf die 21,1 km lange Strecke. Viele Teilnehmer waren kostümiert als Micky Maus, Tinkerbell, Spiderman oder Captain America, teilweise ganze Familien gemeinsam verkleidet.

 

Bei Kilometer 19,2

Wer wollte, konnte eine kurze Laufpause einlegen, überall an der Strecke warteten Musiker, Snacks (schon ab Kilometer 7 gab es abgepackte Äpfel, Müsliriegel und Bananen), Disneyfiguren für Erinnerungsfotos. Gänsehaut-Feeling auf den ersten 5 km im Disneyland Paris hatte ich nicht nur wegen der frischen, aber lauffreundlichen Temperaturen um 13-16 Grad. Es war eine unglaubliche Stimmung auf den ersten 5 Kilometern, besonders die Main Street USA war voll mit Disney Cast Members und tausenden Zuschauern. Ich durchlief die 5 Kilometer erst nach 24:24 min.Danach ging es ins dörfliche Umland mit welligem Streckenprofil.

 

Bei Kilometer 18

Bei Kilometer 7 konnten sich die über 22.000 Beine auf 300 Meter Tartanbahn ein wenig entspannen, bevor es weiter auf die nächsten, restlichen 14 Kilometer ging.Die 10 km Marke passierte ich in 47:21 min.( 24:24- 22:57 min.).In dem Dörfchen Magny-le-Hongre zwischen den Kilometern 14-16 ging es vorbei an anfeuernden Cheerleadern, einem See, über Rasen, Waldboden und zwei langgezogenen Anstiegen zurück zum Disneyland Paris Resort. Bei 15 km (1:10:38 h- 23:17 min für die Kilometer 10-15) lag ich wieder auf Kurs deutlich unter 1:40 h. Bei Kilometer 16,5 lief man dann wieder ins Reich der Maus ein und bekam wieder – nun aber bei fast 20 Grad und viel Sonne – ein Gänsehaut-Feeling.

 

Und wieder ein Anstieg (kurz vor km 20)

Nun wieder „Brück auf-Brück ab“ (auf den 21,1 km musste man insgesamt über 9 Brücken laufen), die schon müden Muskeln freute es nicht, aber der Gedanke erfolgreich im Ziel zu finishen war so groß, dass die über 11.000 Teilnehmer diese Qualen auf sich nahmen. Bei Kilometer 19 war das Ziel nur 150 Meter Luftlinie entfernt, aber es ging noch vorbei am Hotel Newport Bay Club, ins Disney Village und nochmals in den Walt Disney Studio Park und dann natürlich mit einem längeren Brückenanstieg zum Ziel der Träume, nämlich endlich ins Ziel.

 

 

 

Überglücklich im Ziel

Kilometer 20 passierte ich in 1:32:58 h (22:20 Minuten zwischen 15 und 20 km) und überquerte in 1:37:20 h (Netto ) und 1:38:46 (Brutto ) total happy mit neuer persönlicher AK M45 Bestzeit als Gesamt 300 von über 11.000 Teilnehmern und 8690 Finishern das Ziel.

5er Abschnitte: 24:24 min./22:57/23:17/22:20

Ich bin total happy, dass es so gut lief.

 

 

 

 

Foto vom Lauf im Disneyland Paris

Akku alle-Laufsaison vorzeitig beendet

Meine derzeit gute läuferische Form wollte ich eigentlich auch noch am The Great 10k Berlin am 09.10.2016 nutzen, um eine flotte 10er Zeit zu erzielen, aber mein Körper signalisierte mir in den Folgetagen nach dem für mich erfolgreichen Wettkampf im Disneyland Paris, dass der körperliche Akku leer ist und auch die Achillodynie an der rechten Achillessehne wollte keinen Wettkampf in dieser Laufsaison mehr.

 

Ab in die Regeneration

Aus diesem Grund werde ich die bereits begonne Regeneration nicht durch den The Great 10k Berlin am 09.10.2016 unterbrechen, sondern diese bis Ende Oktober fortsetzen und dann mit hoffentlich viel neuer Energie ins Laufjahr 2017 starten können.

 

 

 

Einen weiteren, ausführlichen Bericht von mir vom Disney-Event findet man hier: http://www.freizeitpark-welt.de/freizeitparks/disneyland_paris/disneyland_paris_start.php?id=2&nid=2659

Bewegte Bilder findet man unter: http://www.runnersworld.de/laufevents/laufend-durch-die-comic-welt.397240.htm

 

NEW BALANCE RUN ON SINGAPORE 2016 am 20.08.2016

Im Juni 2016 ergatterte ich einen der letzten freien Startplätze für den “  NEW BALANCE RUN ON SINGAPORE 2016″ am 20.08.2016. Mit großer Vorfreude, aber einigen Verletzungssorgen (siehe Havellauf) und nachfolgenden Achillessehnen- und Fersenbeinbeschwerden (1 Woche Trainingspause), ging ich einen Tag nach unserer Ankunft in Singapur (Singapore) an den Start vom 7 km Lauf vor traumhafter Kulisse vom Gardens by the Bay.

 

Mit der MRT (U-Bahn) ging es zur Station „Stadium“ und von da mit Shuttlebussen zum Startplatz. Neben musikalischer Unterhaltung durch zahlreiche Musikgruppen gab es dort auch Essen & Trinken zum Nulltarif für die 5000 Teilnehmer. Bei Temperaturen über 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit um 80% begab ich mich um 17.00 Uhr in meinen Startblock 2.

 

Vor der Skyline in Singapore

Ursprünglich sollte der Start um 17.05 Uhr für den ersten Startblock und um 17.15 Uhr für meinen zweiten Startblock erfolgen. Die Startblöcke 3 und 4 jeweils dann um 17.25 Uhr und 17.35 Uhr. Doch auf Grund von organisatorischen Problemen ging es leider erst um 17.30 Uhr mit dem ersten Startschuss los.

 

 

im Startblock

Überraschenderweise befand ich mich kurz nach dem Start in einer dreiköpfigen Spitzengruppe und folgte dem Führungs E-Bike mit der mitlaufenden Laufzeit. 3:33 Minuten zeigte die Laufuhr als wir die erste Kilometermarke überquerten, 3:42 und 3:38er Zeiten folgten. 10:53er Zeit bei 3 km- ich war positiv überrascht. Wir überholten zu diesem Zeitpunkt bereits fleißig die letzten Läufer der schnelleren Startgruppe 1.

 

Unglaubliche Zwischenzeit

Bei km 5 ging ich in 17:42 Minuten (offizielle Zeit) durch. Unglaublich und schwer zu Glauben, aber die Zeit lief ja die ganze Zeit mit, unsere Dreier-Spitzengruppe lief sehr konstant und die Kilometermarken waren am Boden mit gelben Ziffern seit Langem eingefräst und die Wettkampfstrecke dient den Läufern in Singapore als Trainingsstrecke für ihre läuferischen Aktivitäten. Kurz nach der zweiten Brückenüberquerung konnte ich dem sehr schnellen Tempo der anderen beiden Mitläufer aber nicht mehr folgen und verlor Meter für Meter und lief die beiden letzten Kilometer in 7:52 Minuten und erreichte als Gesamt-Dritter in meiner Startgruppe 2 in 25:44 Minuten (offizielle Zeit) das Ziel bei km 7 und wurde Gesamt 17 von 5000 Teilnehmern.

 

 

Mein Start

Die beiden flotten Läufer vor mir kamen mit 25:32 und 25:35 Minuten ins Ziel. Wir gratulierten uns im Ziel für ein wahnsinniges Rennen. Durch den Start im Startblock 2 lag meine Bruttozeit bei 33:37 Minuten. Manchem Leser und auch mir kommt diese in Singapore gelaufene Zeit sehr merkwürdig vor, aber auf Grund der bereits zuvor aufgeführten Details, muss „ich mit dieser Laufzeit leben“. 

 

Happy nach dem Lauf

Nach dem sehr flotten Wettkampf machte ich erst einmal 3 Tage Laufpause und trainierte dann auf der Insel Sentosa 2 mal auf dem Rad, 3 mal im Fitnessstudio und lief 7 mal (101 km) früh morgens zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr bei Temperaturen um 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit um 80%.

Leider fing ich mir einen Tag vor dem Rückflug nach Deutschland einen Infekt ein und kann derzeit (während ich diese Zeilen schreibe) nicht trainieren, so dass ich beim Volvo Tierpark-Lauf am 11.09. nicht an den Start gehen kann. Auch die Achillessehnen und das Fersenbein beschäftigen mich noch weiter mit Beschwerden.

Havellauf am 17.07.

Start zum diesjährigen Havellauf

Der Havellauf ist seit 1990 ein ganz besonderer Volkslauf, bei dem sich auf „krummer“ Distanz die Breite des Laufsports mit der lokalen Elite trifft. Die freundschaftliche Atmosphäre, von der die gesamte Veranstaltung erfüllt ist, hat den Havellauf zur Legende im Berliner Läuferjahr gemacht.Die Strecke wurde ursprünglich als „ungefähr 14km“ ausgeschrieben.

 

Da ging es mir noch gut (bei ca. km 2)

Vor einigen Jahren wurde sie durch Hugh Jones nachgemessen, den Streckenvermesser der internationalen Straßenlaufvereinigung AIMS, der alljährlich für die Weltrekordtauglichkeit des Berlin-Marathons sorgt, und gilt seitdem als 13,7 km lang.Da es immer Diskussionen im Bezug auf Laufstrecken gibt (siehe auch Gropiuslauf) ist erstaunlich, dass mein GPS „nur“ 12,89 km anzeigte.

 

Da hatte ich noch „nicht Rücken“

Wie lang die Strecke ganz genau ist, war niemals wirklich wichtig. Das Wichtige: Es geht vom Flensburger Löwen entlang des Havelufers zum Hirschtor des Schloßparks Glienicke und auf gleicher Strecke zurück. Die Ausblicke unterwegs sind geschenkt und sehen von jeder Richtung aus anders aus. Wie auch der Löwe.

 

Mein Havellauf 2016:

Beim Havellauf 2004

Nach den sehr erfolgreichen, schnellen Wettkämpfen über kürzere Laufstrecken sollte der diesjährige Havellauf als Einstieg für die Trainingsperiode für die Herbstsaison (mit Höhepunkt Disneyland Paris-Halbmarathon) dienen. Aber bereits am Freitag vor dem Lauf meldete sich mein unterer Rücken mit massiven Verspannungen. Daher wollte ich es beim Havellauf ruhiger als früher angehen lassen. Das Einlaufen mit meinem Laufpartner Willi vom PSV verlief gut und auch der erste Kilometer in 4:38 min. beim Wettkampf war eine Punktlandung. Im konstanten Tempo durchlief ich auch noch den Kilometerpunkt 5 in 22:30 Minuten und war auf Kurs unter 1:03 h, was meine diesjährige Wunschzeit gewesen wäre. Ich lief bis dahin mit Rolf Fleischmann & Clemens Rath bis km 6 zusammen. Am Ende liefen Beide 1:01:36 h.

Und dann?   

Kurz vor dem Ziel

Kurz vor dem ersten Verpflegungspunkt vor Kilometer 6 taten gleichzeitig meine beiden Hüftbeuger weh und Sekunden später wurde mein unterer Rücken fest. Bis zum Wendepunkt bei Kilometer 7 (31:50 Minuten) verlor ich schon 15 Sekunden pro Kilometer. Dann ging aber gar nichts mehr. Die Schmerzen der Verspannungen schossen bis zur Halswirbelsäule. Nun hieß es nur noch irgendwie gesund ins Ziel zu kommen. Viele, viele Havelläufer zogen an mir vorbei und mir ging es immer schlechter (sieht man gut auf dem Foto). Kilometer 10 wurde in 46:49 Minuten passiert, aber es wurde noch schlimmer. Unterwegs Dehnen half auch nichts mehr, im über 5er Schnitt quälte ich mich dann mit 1:07:16 h als Gesamt 71 ins Ziel.

Abends linderte ich auf der „Black Roll“ ein wenig meine Schmerzen, aber nur ein wenig. Am Montag nach dem Havellauf dehnte ich meinen Rücken auf und lief einige Kilometer aus. Am Mittwoch geht es dann zu Peter Schorpp (Osteopath), mit der Hoffnung, dass er die Verspannungen lösen kann.

Streckenrekorde

Läuferinnen: Kathrin Weßel 48:45 (2000)
Läufer: Romuald Krupanek 42:34 (1993) und Jens Karraß 42:34 (1997)

Bisherige Teilnahmen:

1995: 1:03:11 h (523 Teilnehmer-Gesamtplatz 200-MH:32)- 2000: 56:11 min. (829 Teilnehmer.Gesamtplatz 65-AK M 30 Platz 13)- 2002: 55:55 min- 2003: 55:23 min.-2004: 57:07 min.- 2009: 59:34 min. (800 Teilnehmer-Gesamtplatz 79-AK M 40-Platz 25)

3.Gropius-Lauf am 03.07.2016

Start zum 10 km Lauf (Foto: A.Woiczik)

Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen knapp über 20 Grad gingen beim diesjährigen Gropius-Lauf knapp 600 Teilnehmer (640 Voranmeldungen) an den Start und sorgten für einen Teilnehmerrekord. Hier wird Inklusion gelebt: Menschen mit und ohne Behinderung liefen beim Gropius-Lauf gemeinsam für den guten Zweck. Zum dritten Mal organisierten der SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V. in Kooperation
mit der Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung Katharina Smaldino und PM Projektmanagement/Werbespitze Kreativteam das sportliche Event, das für ein besseres Miteinander und eine inklusive Gesellschaft geworben.

 

 

Veranstaltungsrekord durch Volker Goineau (ART Düsseldorf) über 10 km in 30:37 min.

Bezirksbürgermeistern Dr. Franziska Giffey eröffnete den Kinderlauf
(9.15 Uhr) und den 2,5- und 5-Kilometerlauf (9.25 Uhr). Den Startschuss für den Hauptlauf über 10 Kilometer sowie die Staffeln über jeweils 4 x
2,5 Kilometer (10.15 Uhr) gaben Frau Dr. Giffey ,Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer und Bezirksstadtrat Falko Liecke gemeinsam.
Im Anschluss an die Läufe, gegen
11.45 Uhr, fand im Atrium der Gropius Passagen die Preisverleihung aller Läufe ebenfalls durch Frau Dr. Giffey und den Bezirksstadtrat Herrn Rämer statt. Gelaufen wurde auf einem 2,5 Kilometer langen Rundkurs von der Johannisthaler Chaussee über den Kirschnerweg, durch die schöne
Grünanlage der Gropiusstadt.

 

 

Kurz hinter km 1

Die Strecke war barrierefrei (überwiegend asphaltiert) und für Rollstuhlfahrer gut nutzbar.
Die Startgelder des Laufes wurden einem wohltätigen Zweck gespendet. Unterstützt
wurde die Aktion u.a. durch die ansässigen Wohnungsbaugesellschaften, die
Gropius Passagen und den Turn- und Sportverein (TUS) Neukölln.Ich war an der Organisation des Laufes stark beteiligt.

 

kurz vor dem Ziel

Nach meinen guten Laufleistungen der beiden letzten Wettkämpfe (3000 Meter in 11:52,21 min. und 4,6 km in 17:46 Minuten) wollte ich meine derzeit gute Form beim Gropius-Lauf nutzen um endlich mal wieder in einem 5 km Lauf die 20 Minuten Marke zu knacken. Ich lief verhalten den ersten Kilometer in 3:55 min. an, steigerte mich dann bis zum Durchlaufen der ersten 2,5 km langen Runde auf 9:32 min.

 

Sehr zufrieden im Ziel

Zwar konnte ich das Tempo nicht ganz halten und wurde noch von Thomas Kober (M 35/18:54 min.) überholt, erreichte aber mit persönlicher Bestzeit in der M45 über 5 Kilometer in einer Zeit von 19:26 Minuten glücklich das Ziel als Gesamt 6 und Zweiter in der M45. An Dank gebührt an dieser Stelle meinem Trainer Christian Schieber, der mich schon seit 1999 betreut und mich damals zu meinen Bestzeiten (u.a 10 km in 35:51 min.) geführt hat und meinen Sportmediziner  Dr. med. Robert Margerie für seine Tipps. Nun werde ich wieder mehr Umfang bis zum Halbmarathon Ende September in Paris trainieren und zuvor noch zwei Wettkämpfe (Havellauf & Tierpark-Lauf) bestreiten.

10.Albert Wuthe Gedenklauf am 25.06.2016

Der Lauf zum 4,6 km Lauf

Der diesjährige Jubiläumslauf wurde durch den plötzlichen, unerwarteten Tod des Veranstaltungsleiters Hans-Joachim Bergemann ,drei Woche vor dem Lauf, überschattet. In Gedenken an ihn trug ich mich vor dem Lauf auch in das ausgelegte Kondulenzbuch ein und lief mit einer Trauerschleife. Bei Temperaturen über 30 Grad wurden die vier Laufwettbewerbe um 10.00 Uhr und 10.05 Uhr vom Bürgermeister von Lüdersdorf gestartet.

 

Kurz vor dem Ziel

Zum vierten Mal war ich wieder Gast beim Lauf im beschaulichen Lüdersdorf (50 km von der Berliner Stadtgrenze entfernt).113 Teilnehmer liefen ins Ziel und auf Grund der sehr hohen Temperaturen beendeten 12 Läufer(innen) nicht den Lauf. Im Gegensatz zum Vorjahr mussten die Teilnehmer beim 4,3 km (5 km) ausgeschriebenen Lauf kurz vor dem Ziel noch einen zusätzlichen Streckenabschnitt von 350 Meter laufen, so dass mein GPS im Ziel genau 4,625 km anzeigte.

 

Toller Lauf von mir bei 31 Grad im Ziel

Mein Rennen: Mit dem brandenburgischen Lauftalent und Vorjahrssieger Emanuel Schmücker (SC Trebbin/13 Jahre) und dem Vorjahrs-Dritten Rajko Prill (Ruhlsdorf/M 40) waren erneut Mitläufer vom letzten Jahr am Start. Beide liefen drei Wochen zuvor beim 23.Luckenwalder Turmfestlauf über 4 km sehr gute 15:35 bzw. 15:25 Minuten und belegten die Gesamtplätze 5 und 4.

 

Die ersten Zwei im 4,6 km Lauf

Auf Grund der letzten guten Wettkämpfe (u.a PB M45 über 3000 Meter und 10 km) und der erstklassigen Leistungsdiagnostik montags zuvor, reihte ich mich im Läuferfeld der 35 Teilnehmer im 4,6 km Lauf, gleich nach dem Start an zwölfter Stelle ein und durchlief den ersten Kilometer in 3:54 min. Die ersten Läufer überquerten die Marke deutlich unter 3:30 Minuten. Ich überholte im Laufe des Rennen „Einen nach dem Anderen“, bei Kilometer 2 in 7:48 Minuten (3:54) und 3 in 11:46 Minuten (3:58) war ich schneller als in den Vorjahren und fühlte mich trotz der sehr hohen Temperaturen auch leistungsmäßig besser.  Emanuel Schmücker überholte ich kurz nach der 3 Kilometer-Marke und durchlief die 4er Marke in 15:46 Minuten (4 min). Hinter mir tat sich bereits eine riesige Lücke zu mir auf und nach vorne hatte Rajko Prill auch genug Vorsprung um den Sieg noch aus der Hand zu geben. Ich gab dennoch nochmals Gas und erreichte zwar ausgepumpt aber happy in 17:46 Minuten als Gesamt-Zweiter und Sieger der M45 das Ziel. Meine Zwischenzeiten betrugen 3:54,3:54,3:58,4:00 Minuten und 2:00 Minuten für die letzten 600 Meter.

 

Sieger in der M45

Rajko lief 17:22 Minuten, ich 17:46 Minuten und der Dritte Ole Pilz (RSV Mellensee) 18:24 Minuten. Unter den sehr hohen Temperaturen hatten besonders die 10 km (9,6 km) und 15 km Läufer (innen) zu leiden. Trotz zwei Verpflegungsständen brannte die Sonne unerbitterlich auf die Teilnehmer und ließ keine guten Laufzeiten zu.

Nach dem „knappen 5er“ lief ich tagsdrauf ganz ruhig im 5:55er Schnitt 20 Kilometer und machte am Montag einen Sport Ruhetag.

 

 

Bisherige Teilnahme: 2012: 5 km in 20:28 min. (Gesamtsieger)- 107 Teilnehmer- 2013: 10 km in 42:51 min. (Gesamt Vierter-Sieger M45)- 106 Teilnehmer-2015: 4,4 km 17:41 min. (Gesamt Vierter-Sieger M45)-133 Teilnehmer

NSF- Läuferabend am 16. Juni 2016

Foto vom 3000 Meter Lauf im Jahr 2004 (10:27 min.)

95 im Ziel erfasste Läuferinnen und Läufer nahmen die Gelegenheit trotz Fußball-EM, Deutschland-Spiel und OSC Berlin Läuferabend wahr, um beim Läuferabend des NSF Berlin ihre Form auf der Laufbahn zu überprüfen. Bei optimalem Wetter bei 24 Grad purzelten dann auch noch einige neue Bestzeiten. Der ehemalige TUS Neukölln Athlet und jetzige NSFler Marvin Heinrich war der Topläufer bei dieser Veranstaltung. Er wird, wie Emilia Lehmeyer vom PSV, bei der U20-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz/Polen vom 19. bis 24.07.2016, die deutschen Farben vertreten.

Letzter 3000 Meter Wettkampf im Jahr 2010

Den letzten 3000 Meter Wettkampf bestritt ich im Jahr 2010, auch beim NSF Läuferabend. Vor genau 6 Jahren blieben die Uhren bei 11:16,3 Minuten stehen, diesmal wäre ich froh gewesen ohne Spikes unter 12  Minuten ins Ziel zu kommen.Während Marvin Heinrich in 8:42,34 Minuten locker gewann, lief ich zuvor als Drittletzter in 1:30 Minuten die erste Runde an.

 

mein Zieleinlauf über 3000 Meter im Jahr 2016

Nach 800 Metern war ich schon Sechster und die ersten 1000 Meter erreichte ich in 3:56 Minuten. Bei Halbzeit des Rennens bei 1500 Metern ging ich in 5:56 Minuten durch. Zu Thomas Bodora, der in 3:45 Minuten die 1000 Meter durchging,  wurde der Rückstand immer weniger. Bei 2000 Meter zeigte die Stoppuhr 7:58 Minuten und Thomas spürte 600 Meter vor dem Ziel schon meinen Atem. Ich wollte 500 Meter vor dem Ziel eigentlich kraftvoll antreten und mit einer 1:55er Zeit noch unter 11:50 Minuten kommen, aber beim ersten Bahnwettkampf seit 4 Jahren (damals 2000 Meter in 7:31 Minuten beim NSF Läuferabend) war meine Wadenmuskelatur müde (Spikes wären bei solch weichem Tartanboden angebracht gewesen) und Thomas zog sehr kraftvoll 150 Meter vor dem Ziel an und erreichte in 11:49,41 Minuten eine sehr gute Zeit. Kurz dahinter in 11:52,21 Minuten durchlief ich sehr zufrieden als Gesamt Sechster (von 10 Teilnehmern) und Zweiter der M45 in persönlicher M45 Bestzeit das Ziel. Mein Trainingspartner vom PSV Stefan Riedel (M50) kam in 12:54,29 Minuten ins Ziel.     

Schön war es, dass ich viele ehemalige „Mitstreiter auf der Laufbahn“ wie u.a. Dr.Oliver Muth (DjK Westen) bei diesem diesjährigen NSF-Läuferabend getroffen habe.

Meine Durchgangszeiten: 

1000 Meter 3:56 min., 2000 Meter 7:58 min. (4:02), 3000 Meter 11:52 min. (3:54 min.)

 




Die Nacht im Grünauer Forst (28.05)

Grünauer Nachtlauf im Grünauer Forst (5.Gesamtplatz-M45- Platz 1)

Entspannt und genußvoll nahm ich an zwei Wettkämpfen im Mai teil und erreichte für mich gute Laufzeiten und Platzierungen.

Das abwechslungsreiche Training mit u.a. zwei flotteren Einheiten (z.B. 8 x 1 km oder 12 x 1 Minute) und einer längeren Einheit pro Woche zeigt die ersten Früchte.

 

 

Screenshot vom Veranstalter (5 km)

Mit einer Teilnehmerzahl am Limit und einem großartigen Streckenrekord ging am 28.05, bei Temperaturen um 26 Grad und drückender Luft, die 6. Ausgabe der „Nacht im Grünauer Forst“ erfolgreich über die Bühne. In der Waldlichtung im Ortsteil Berlin-Karolinenhof herrschte tolle Stimmung und der Zuspruch zu der Veranstaltung steigt weiter. Dies betrifft vor allem die „Grünauer Meile“, bei der über 500 Meldungen in allen Belangen die Kapazitätsgrenze bedeuten. Aber in den Teilnehmerzahlen und den sportliche Leistungen geht es im Grünauer Forst weiter nach oben. Die Laufzeit am Foto bei meinem Zieleinlauf befindet sich oben rechts.

 

 

 

Der Startschuß ist erfolgt

Von sportlicher Seite war natürlich der 10 km Lauf der Höhepunkt der Nacht. Der Manager der LG Buchsbaum, Kalli Wegener, konnte dem Veranstalter drei Topathleten vermitteln, die die hohen Erwartungen an schnelle Zeiten konsequent umsetzten. Bereits nach 1 km in glatten 3 Minuten lagen Andri Starzhynsky (POL) zusammen mit dem deutschen Topläufer Stefan Hendtke aus Potsdam 10 Sekunden (PB-HM:1:06 h) vor Volker Goineau (Berlin), welchen ich nach dem Lauf als Topläufer für den Gropiuslauf am 03.07.2016 gewinnen konnte.

 

Konstantes Tempo , guter Lauf, viel Spaß

Nach 30:23 erreichte er unter lautem Jubel die Ziellinie und steigerte die alte Bestemarke um 20 Sekunden. Zweiter wurde Stefan Hendtke in ebenfalls glänzenden 31:09 und Volker Goineau Dritter in 32:48. Inbesondere die Siegerzeit hat schon das Format internationaler Klasse und belegt, dass auf dem Waldkurs hochwertige Zeiten zu erzielen sind. Bei den Frauen gewann die 10 km Sylvia Jacobs (RC Ron Hill Berlin) in 44:51. Nach Podiumsplätzen in den Vorjahren gewann Marek Neumann (Running Twins Zeuthen), der bei allen Ausgaben der Nacht dabei war, die 5 km Konkurrenz der Männer nach 17:58. Bei den Frauen war Maret Teska (Berlin) in 22:01 erfolgreich.

 

…und sonst?

 

Entspannung im Europa Park Resort in Rust

Im Europa Park Resort in Rust trainierte & entspannte ich mich zu Pfingsten (4 Tage) und bereite ich mich auf die zwei Wettkämpfe vor. Neben 8 x 1 km (4:05-4:10er Schnitt), einem flotten 7 km Lauf in 30:00 Minuten und zwei 60 Minuten Läufen, schwamm ich 2 x, verringerte im tollen Fitnessstudio im Hotel Bell Rock meine lästigen Fettanteile, entspannte aber dann auch (siehe Foto)

 

Mit dem Rad unterwegs

Nach der Verbesserung meiner persönlichen 10 km Bestzeit in der M45 (Bericht folgt noch) nutzte ich das sehr gute Wetter zwischen den beiden Wettkämpfen für eine Radtour.

Derzeit laufe ich 4-5 x in der Woche, absolviere 2 x in der Woche ein Krafttraining inkl. Dehnprogramm und erreichte zum 10er mal wieder ein Gewicht von unter 76 Kilo.

..und ab und zu schwimme ich, radele und nach 32 Jahren entspannte ich mich mal wieder in einer Sauna (Heide Park Abenteuerhotel)

 

 

Tolles Training in der TG Schieber

Ein dank auch an meine Laufgruppe beim Polizei SV Berlin inkl. Trainer Christain Schieber und an meinem Laufpartner Daniel Durand für die tollen, gemeinsamen Laufeinheiten.

 

 

 

Humboldt-Meile Berlin am 30.04.2016

Von Campus Mitte bis zum Campus Adlershof

Meine gute Form vor dem Hannover Marathon schien verflogen und stattdessen übernahmen muskuläre Verspannungen vom Zeh bis zum Kopf die Regie in meinem Leben. Erst die Beschwerden am unteren Rücken und am Hüftbeuger (Hannover Marathon) und dann nachfolgend  Nacken-Hals-Kiefer-Kopf und Zahnschmerzen. Wärmebehandlungen, Kräftigungsprogramme und Dehnen brachten bislang leider nicht die gewünschten Erfolge. Bei 2 Grad früh morgens um 6.30 Uhr zu Laufen war auch nicht gerade Mitte/Ende April ein Genuss. So überlegte ich mir auch kurz vor dem Wettkampf, ob es überhaupt Sinn macht zu Starten.

Doch dann

Mein Trainer Christian schlug am Tag vor dem Wettkampf vor, dass ich ohne Stress und ständigem Zwischenzeitstoppen locker auf die Strecke gehen soll. Gemacht getan.Die gesamte Veranstaltung vom Start bis zum Ziel fand bei endlich läuferfreundlichen Temperaturen zwischen 14 Grad (11.00 Uhr am Start) und 16 Grad im Ziel und sehr viel Sonnenschein, im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt, es wurden nur Park- & Gehwege sowie Bürgersteige benutzt und am Tretower Park musste man eine Fußgängerunterführung mit vielen Treppen durchqueren und drei Brücken durchliefen die fast 500 Teilnehmer (545 Voranmeldungen) über Treppenstufen rauf-und runter, Ordner und die Polizei sicherten an den Querungsstellen die Strecke. Über 400 Einzelläufer aus der ganzen Welt hatten sich für dieses sehr interessante Laufevent angemeldet und auch 24 Staffeln mit je 3 Läufer (innen) waren am Start. Kilometerschilder gab es auf der Laufstrecke nicht, nur auf Grund der Wechselzonen bei 5 und 10 km, konnte man seine Zwischenzeiten ersehen und bei km 15 informierte ein netter Helfer, dass man dort die 15 km Marke erreicht hat.

Mein Rennen:

Am historischen Bebelplatz erfolgte der Start um 11.00 Uhr und ich lief überraschend locker (trotz der Verspannungen) und durchlief die 5 Kilometermarke in 22:09 min. und im sehr schönen großen Teilstück im Treptower Park inkl. Plänterwald erreichte ich die 10 km in 44:27 min. und konnte da noch mit Edeltraud Musiol (OSC Berlin) und Göran Golz vom sportlicher Ausrichter LG Nord gut mithalten.

Ein kurzer Stopp (ca. 10 Sekunden) ,am Sterndamm in Berlin-Schönweide auf Grund starkem Autoverkehr, kostete mich einiges an Kraft und ich verlor den Anschluss an eine 5 köpfige Laufgruppe mit Musiol und Golz. Aber ich verlor bis ins Ziel „nur“ eine Minute auf diese flotte Laufgruppe und erreichte das Ziel , nach den knapp 17 Laufkilometern, glücklich und sehr zufrieden in 1:17:07 h auf Gesamtplatz 64 und wurde 6 in der M 45. Zu Platz 3 in meiner AK fehlten mir nur 57 Sekunden. 

Trotz schlechterer Strecke und viel mehr Höhenmetern als in Hannover war ich bei km 15 in 1:07:34 h über 4 Minuten heute schneller.

Sieger wurde übrigens der ehemalige deutsche Mittelstreckenspitzenläufer Falko Zauber (1500 Meter in 3:41 min.), welcher in 1:03:31 h ins Ziel kam. Schnellste Frau in 1:09:38 h wurde die deutsche Vize Meisterin 2016 über 50 km Patricia Rolle von der LG Nord Berlin.